Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Papilion:
Ein sehr gutes Buch über die Rettung der Welt...
...Prenna und Ethan versuchen mit allen Mitteln die Welt vor der Blutpest und ihren Mutationen zu retten, was leichter gesagt, als getan ist, da Prenna auf Schritt und Tritt von der Gemeinschaft kontrolliert und beobachtet wird.
Die Geschichte ist wirklich sehr spannend und der Schreibstil flüssig, sodass man ruck zuck mit dem Buch durch ist, wie ich festgestellt habe.
Es ist ein bisschen im Jugendstil geschrieben finde ich und leider gab es mehrere Rechtschreibfehler, was mir immer ein bisschen die Laune an einem Buch vermiest,sei es auch noch so gut. Deshalb gibts auch nur 4 Sterne.
Ansonsten hat mich dieses Buch wirklich mitgenommen, ich war echt begeistert und finde es garnicht so schade, dass es kein 100% Happy End gibt.Denn das hat man viel zu oft und das war mal etwas unerwartet :)
Rezensionen von FoxyLove:
Denn wer weiß, was morgen mit uns ist
Inhalt: Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York, seit sie zwölf ist. Doch was vorher war und wo sie herkommt, darf sie niemandem erzählen. Eine Pandemie hat Millionen Opfer gefordert, und zusammen mit wenigen anderen ist es Prenna gelungen, in unsere Gegenwart zu entkommen. Jetzt tun sie alles, um ihre Herkunft geheim zu halten.
Deshalb gelten strenge Regeln für Prenna: möglichst kein Kontakt zu den Mitschülern, nicht mehr Worte als nötig. Sich mit einem Jungen aus der Schule zu verabreden, ist selbstverständlich ausgeschlossen. Prenna hält sich daran. Bis zu dem Tag, an dem ihr Ethan Jarves begegnet und sie sich Hals über Kopf verliebt ? (Quelle: lovelybooks.de)
Meine Meinung: Auch bei diesem Buch fällt es mir wieder unglaublich schwer meine Meinung in Worte zu fassen und vor allen Dingen zu einem Fazit zu kommen. Ich mochte wirklich unglaublich vieles an dem Buch. Der Schreibstil ist außergewöhnlich gut und ich konnte das eine oder andere Zitat für mich entdecken, was ich bei Büchern immer besonders liebe. Ann Brashares Schreibstil hat mich wirklich total gefesselt und manchmal habe ich mit Schrecken festgestellt, dass ich viel mehr gelesen habe, als ich es gedacht hätte.
Auch Prenna und Ethan sind zwei sehr starke Protagonisten, die mir sehr ans Herz gewachsen sind. Gerade durch ihren starken Willen und ihre Einstellung. Aber es gibt auch so einige Dinge, bei denen ich manchmal einfach den Kopf schütteln musste. Prenna ist manchmal zu naiv, handelt zu unüberlegt. Bei einigen Dingen war ich da sehr nachsichtig. Vieles kann auch aus einem Impuls heraus entstehen, vieles ist schneller gesagt und getan, bevor der Kopf überhaupt mitkommt. Prenna ist einfach ein Herzmensch, viel zu impulsiv. Das kenne ich ja von mir. Aber da gab es trotzdem die eine oder andere Sache, bei der ich mir gedacht habe: Mensch, Prenna, wieso bist du nur so dumm. Dinge, die sich nicht mehr mit Unüberlegtheit zu erklären sind. Ethan wiederrum, so sehr ich ihn auch mochte, war mir in manchen Situationen einfach nur zu egoistisch und zu unbedacht.
Kommen wir nun zur Thematik und zur Idee an sich. Beides finde ich sehr schön. Eine Zeitreise-Geschichte, die in der Gegenwart spielt und damit zusammenhängend eine Dystopie, die man aber nur aus Erzählungen kennt. Klingt das nicht spannend? Für mich ist das eine ganz außergewöhnliche Idee, die uns außerdem auf erschreckende Weise zeigt, wie rücksichtlos wir unsere Heimat, unseren Planeten, behandeln und welche Auswirkungen das auf unsere Zukunft und die unserer Kinder haben kann.
Das Thema Zeitreisen finde ich immer sehr gewagt, denn mit ihnen gehen so viele Fragen einher. Allein schon die ewige Frage nach: Können wir die Geschehnisse verändern wenn wir zurückreisen oder bewirken wir dadurch erst. Dass alles genau so passiert? Gerade diese Frage wurde im Buch jedoch meiner Meinung nach sehr gut beantwortet und alles wurde wirklich sehr zu friedenstellend aufgelöst. Allerdings hätte ich mir während des gesamten Lesens gewünscht, mehr Hintergrundinformationen zu bekommen. Wie genau sieht die Welt aus, in der Prenna lebt? Was genau ist in Postremo passiert? Besonders frage ich mich auch, was letztendlich mit all den wirklich interessanten Nebencharakteren passiert usw. Hier hätte man sicher noch einige Seiten mehr füllen können.
Was die Spannung angeht möchte ich letztendlich noch sagen, dass das Buch unglaublich spannend angefangen hat, mit vielen Fragen, auf die wir erst mal keine Antwort bekommen. Und ich kann euch versprechen, auch das Ende hält einiges bereit. Der Teil, bei dem mir das vorankommen wirklich schwer gefallen ist, war der Mittelteil. Der Mittelteil ist, ich kann es wirklich nicht anders sagen, wirklich nur so like: Zwei Jugendliche verbringen einige Tage am Strand, gehen Shoppen und spielen Karten. Das hat mich einfach wahnsinnig gestört und ich musste auch wirklich die ganze Zeit daran denken, dass die beiden eigentlich ja die Welt retten wollten und man dafür ja eigentlich mal ein wenig planen muss.
Bewertung: Ihr seht schon, meine Meinung zu ?Wer weiß, was morgen mit uns ist? ist ziemlich widersprüchlich. Auf der einen Seite gefallen mir Idee, der Schreibstil (ganz besonders) und die Personen auch zum größten Teil. Allerdings hatte ich auf der anderen Seite auch ziemlich viel zu meckern. Aus diesem Grund möchte ich dem Buch abschließend 3 von 5 Füchschen geben.
Vielen Dank an lovelybooks und cbj für die Bereitstellung des *Lesexemplares und die Durchführung der *Lesechallenge.
Rezensionen von vielleser18:
Zeitreiseroman für Jugendliche
Prenna kommt aus der Zukunft. Sie ist nicht alleine, sie ist Teil einer Gruppe, die aus einem öden, verzweifelten, von dem Blutpest gebeuteltem Jahr 2098 zurück ins Jahr 2010 kommt. Prenna lebt hier unter strengen Auflagen, damit keiner ihre wahre Identität heraus bekommt. Doch schon bei ihrer Ankfunft wurde sie beobachtet, von Ethan, der auch zufällig später ein Klassenkamerad von Prenna wird.
Es vergehen vier Jahre, doch dann nähern sich die beiden an, denn Ethan weiß, dass sie beide eingreifen müssen, um ihre Zukunft zu verändern.
Dies war mein erstes Buch von Ann Brashares. Ihr Schreibstil hat mir gefallen. Diese Geschichte, die für Jugendliche angelegt worden ist, lässt sich leicht lesen. Wichtig fand ich, dass es verschiedene Szenarien gibt, wie es mit uns auf der Erde weitergehen könnte. Wenn wir uns nicht ändern, wird unsere Zukunft ganz anders als rosig sein, aber wenn wir uns für eine bessere Zukunft einsetzen, könnten wir dafür sorgen, dass sie auch in 60 Jahren noch lebenswert ist.
Die Botschaft ist klar und hat mir gefallen, wichtige Aspekte der Umwelt wurden angesprochen. Manche Szenen waren auch echt spannend.
Aber vieles wirkte zu konstruiert und es blieben noch viele Fragen offen. Vor allem bin ich nicht richtig warm bin ich mit den Protagonisten geworden.
Der Plot besticht durch seine Zeitreise-Elementen und spricht wichtige Themen an. Das ist mal ein Genre, das ich in dieser Art noch nicht gelesen habe. Kann man den Verlauf der Geschichte im nachhinein ändern ? Gibt es Momente, die vieles zukünftige entscheiden ? Was passiert, wenn man eingreift ? Oder eingreifen könnte ?
Der Roman greift viele Fragen auf und die Autorin hat viele wichtige Themen mit hinein gepackt.
Dennoch hat mich diese Geschichte nicht 100% überzeugt, weil manche Dinge, die passiert sind zu unrealistisch waren oder zu zufällig passten.
Rezensionen von Lilli33:
Der Sohn Kriminalroman von Nesbø Jo
Auch ohne Harry Hole ein echter Nesbo
Inhalt:
Sonny Lofthus ist 30 Jahre alt. Er sitzt seit zwölf Jahren im Hochsicherheitsgefängnis Staten in Oslo ein, für zwei Morde, die er gar nicht verübt hat. Doch er hat sich mit seinem Leben dort arrangiert. Er ist ein ruhiger Häftling, der sich aus allem raushält. Wegen seiner Schweigsamkeit kommen seine Mithäftlinge gerne zum Beichten zu ihm.
Er verurteilt niemanden, gibt allen die ersehnte Absolution. Bis ihn eines Tages ein alles veränderndes Geständnis aus seiner Lethargie reißt ?
Meine Meinung:
Zuerst war ich etwas enttäuscht, dass dies kein Roman mit Harry Hole ist, doch schnell konnte ich feststellen, dass es trotzdem ein echter Nesbø ist, wie man sie kennt, spannend, emotional und über weite Strecken undurchsichtig.
Das Buch beginnt langsam, fast ein bisschen zu langsam. Doch wird dies durch den rasanten Rachefeldzug des Sohns später wettgemacht. Die Jahre im Gefängnis scheinen spurlos an ihm vorbeigegangen zu sein, er wirkt immer noch so jung wie der 18-Jährige, der damals verhaftet wurde. Glaubhaft wird dargestellt, welche Entwicklungen (Handy, Internet ?) Sonny während seiner Haftzeit verpasst hat. All dies lässt ihn sehr sympathisch wirken. Außerdem ist man als Leser natürlich auf seiner Seite, weil er gegen die Korruption in den höchsten Gesellschaftskreisen angeht, auch wenn er es aus rein egoistischen Motiven heraus tut. Jo Nesbø schafft es dabei locker, dass man als Leser die unnachgiebige Art und brutale Morde durch Sonny hinnimmt, ohne sie zu verurteilen.
Wie man sieht, geht es bei diesem Kriminalroman nicht darum herauszufinden, wer der Mörder ist. Trotzdem ist das Buch hochspannend geschrieben. Es fehlt auch nicht an überraschenden Wendungen.
Doch nicht nur Sonny hatte meine Sympathien, sondern auch der ermittelnde Kommissar Simon Kefas, ein Freund von Sonnys Vater. Er muss einerseits Sonny wieder zur Strecke bringen, andererseits fühlt er sich ihm aber auch verpflichtet - eine Zwickmühle.
Besonders Sonny Lofthus und Simon Kefas sind sehr detailliert und vielschichtig dargestellt. Sie wirken sehr plastisch, man meint sie wirklich zu kennen. All ihre Handlungen und Beweggründe sind absolut nachvollziehbar.
Das Buch lässt sich sehr gut lesen. Die Sprache ist einfach, aber nicht platt. Zuweilen kann man Anklänge von Poesie darin finden. Auch die ein oder andere philosophische Betrachtung ist eine Bereicherung. Die für skandinavische Krimis so typische düster-melancholische Atmosphäre kommt auch hier sehr gut rüber.
Fazit:
Ich kann das Buch wärmstens empfehlen. Freunde von skandinavischen Krimis werden ihre Freude daran haben.
Rezensionen von stefanie.muehrwald@yahoo.de:
Der Sohn Kriminalroman von Nesbø Jo
Tolle Idee - schlechte Umsetzung
Die Idee, die hinter dem Buch steckt, gefällt mir eigentlich richtig gut, nur leider hat Ann Brashares die Umsetzung nicht so gut hinbekommen, wie ich gehofft hatte...Die Leseprobe des Buches und auch der Klappentext haben mehr versprochen, als am Ende geboten wurde.
Der Schreibstil von Ann Brashares ist sehr einfach und lässt sich daher sehr fließend lesen.
An manchen Stellen ist er vielleicht sogar zu einfach gewesen, wobei man auch dabei im Hinterkopf behalten sollte, dass es sich hier um ein Jugendbuch handelt, daher fand ich den einfachen Schreibstil nicht sehr störend.
Mehr hat mich da gestört, dass Ann Brashares sehr viele Szenen zu wenig (bzw. gar nicht weiter) ausgeschmückt hat. Stellen gab es viele, wo man durch ein paar Sätze mehr das Buch spannender gestalten hätte können.
Auf mehr als zwei Sterne komm ich jedoch nicht bei diesem Buch.
Rezensionen von * Vivi *:
Der Sohn Kriminalroman von Nesbø Jo
Emotionale Zeitreise mit einer Prise Romantik und Spannung
Unkompliziertes und fesselndes Jugendbuch mit sympathischen Romanhelden. *****
Jung und zeitlos verliebt
Was wäre ein Jungendbuch ohne eine Liebesgeschichte?
Ann Brashares navigiert ihre Romanhelden in ?Wer weiß, was morgen mit uns ist? durch schwer vorstellbare Hindernisse. Die Schwierigkeiten ergeben sich aus der Herkunft der Liebenden, die amouröse Verbindung entwickelt sich nämlich zwischen zwei Jugendlichen aus verschiedenen Zeiten.
Prenna ist eine 17-jährige Schülerin und Zeitreisende aus der Zukunft, Ethan, ihr Schulfreund ist Jetztgeborene (eine Person aus der Gegenwart).
Zeitreisen sind ein sehr spannendes Thema. In diesem Jugendroman wird natürlich nicht die wissenschaftliche, sondern die menschliche Seite aufgegriffen. Während die kleine ?fremde? Gemeinschaft der Zeitreisenden versucht in der ? für sie ? ?falschen? Zeit heimlich Fuß zu fassen, erschafft sie einen totalitären Ministaat für sich. Die Richtigkeit ihrer Handlungen ist dabei sehr fragwürdig: Alle Lebensbereiche der Mitglieder werden streng kontrolliert, die totale Überwachung verdirbt die Lebenslust: ?Das hier hat mit Leben nichts zu tun.?
In der Hoffnung auf eine Alternative zur Realität stürzen sich die Protagonisten in waghalsige Abenteuer. Sie schlagen sich durchs Wirrwarr der Ereignisse auf verschiedenen Zeitebenen.
Der Schreibstil der Autorin ist ausgezeichnet und unkompliziert, selbst, wenn es um politische oder um philosophische Gedankengänge geht. Daher lässt sich das Buch leicht verschlingen. Die anfänglich düstere Grundstimmung löst sich schnell auf, wechselt in eine rasante und hoffnungsvolle Phase, um auf ein mögliches Happy End zuzusteuern. Ob sich die Zeit austricksen lässt?
Die ?Was wäre wenn??-Fragen sind ständige Begleiter während der Geschichte. Die meist verdrängten Emotionen stimmen nachdenklich und regen stets zu einer kleinen Lesepause an. Aber es gibt immer einen Hoffnungsschimmer.
In diesem Roman werden viele Themen berührt, von allem gibt es eine Prise: Emotionen, Romantik, Grenzen und Regeln, Sehnsucht nach Freiheit, Zukunftsvisionen, sogar Kritik gegenüber der Konsumgesellschaft. Eine Prise nur, glücklicherweise, schließlich handelt es sich hier um ein Jugendbuch und die Autorin schaffte es mit ihrer direkten und gefühlvollen Art, einen durchgehend unterhaltsamen Roman für eine junge Zielgruppe zu schreiben, ohne den Lesespaß mit einem überkomplizierten Themenkomplex zu verderben.
Rezensionen von kitty88:
Der Sohn Kriminalroman von Nesbø Jo
Ich dachte, da wäre mehr drin...
Inhalt: Die 17-jährige Prenna lebt mit ihrer Mutter seit vier Jahren in New York. Doch über ihre wirkliche Herkunft darf Prenna nichts sagen. Zusammen mit einigen wenigen Überlebenden, ist es ihr gelungen vor einer tödlichen Pandemie in die Gegenwart zu fliehen. Aus diesem Grund ist es Prenna untersagt mit ihren Mitschülern und den ?Jetztgeborenen? mehr als nötig zu reden, geschweige denn sich mit ihnen zu verabreden.
Doch Prennas Mitschüler, Ethan, ahnt dass Prenna anders ist und sucht ihre Nähe. Einer Nähe, die Prenna eigentlich nicht zu lassen darf und der sie sich aber auch nicht mehr entziehen kann?
Das Buch ist in der Ich-Perspektive von Prenna geschrieben und lässt sich sehr flüssig und hintereinander lesen. Der Schreibstil ist einfach und lebendig. Einige Wörter wie z.B. ?Geliebter? wirken dennoch nicht ganz zeitgemäß für einen Jugendroman. Diese tauchen allerdings nur vereinzelt auf.
Meinung: Ich fand das Buch recht durchwachsen. Man soll ja immer mit dem Positiven beginnen...gut gefallen hat mir die Idee an sich, dass hier Zeitreisende in unsere Zeit kommen/ flüchten, weil viele Jahrzehnte später eine Epidemie ausgebrochen ist. Die Idee finde ich im Gegensatz zu anderen dystopischen Romanen relativ greifbar. Schön, fand ich auch die Botschaft, dass wir Acht geben müssen mit unseren Ressourcen und unserer Umwelt, damit diese auch in Zukunft Bestand hat. Der Roman zeigt, dass wenn wir in unseren jetzigen Zeit anfangen unser Verhalten dahin gehend zu verändern, dass können wir unsere Zukunft positiv verändern.
Ich fand die Umsetzung relativ flach und zu glatt, was auch der Kürze des Romans geschuldet ist. Die Kürze würde ich hier definitiv negativ bewerten. Die Handlung springt quasi fort und ich habe mich oft gefragt, wie es zu manchen Sachen gekommen ist. Da wurde Teile einfach weg gelassen.
Auch mit Prenna und Ethan konnte mich nicht so sehr anfreunden, wenn dann mehr mit Ethan. Bei Prenna fehlte mir einfach die Authentizität. Auch die ganze Lovestory war mir zu präsent in dem kurzen Roman. Dafür hätte ich mir mehr Erklärungen und Hintergründe gewünscht zur eigentlichen Handlung.
Das Ende fand ich relativ gut, weil es nicht klischeemäßig war a la "und sie liebten glücklich bis ans Ende ihrer Tage". Endlich war auch eine gewisse Entwicklung in den Charakteren, allen voran Prennas Mutter, zu erkennen. Auch die Gemeinschaft setzt sich zum Ziel sich in eine andere, weniger überwachte Richtung mit neuer Führung zu entwickeln.
Fazit: Die Grundidee des Buches hat mir gut gefallen und auch die Botschaft, die vermittelt werden sollte. Dennoch war die Umsetzung für mich teilweise nicht gut genug durchdacht und wirkte daher stellenweise aufgesetzt und unglaubwürdig. Das Buch kann man zwischendurch mal lesen, aber man hat auch nichts verpasst, wenn man es nicht gelesen hat.
Rezensionen von Lilli33:
Der Sohn Kriminalroman von Nesbø Jo
Gute Grundidee, aber viele Schwächen in der Umsetzung
Inhalt:
Prenna lebt mit ihrer Mutter in New York in einer Gemeinschaft, die im weitesten Sinne an eine Sekte erinnert, wobei es hier aber nicht um Religion geht. Nein, diese Leute sind Immigranten, nicht aus einem anderen Land, sondern aus einer anderen Zeit, aus der Zukunft. Dort war ihr Leben auf Grund einer Epidemie bedroht, der schon ein Großteil der Bevölkerung zum Opfer gefallen ist.
Die Gemeinschaft muss sich strengen Regeln unterwerfen, um die ?Jetztgeborenen? nicht zu gefährden. Enger Kontakt ist nicht erlaubt. Doch was, wenn man sich wie Prenna in einen Mitschüler verliebt?
Meine Meinung:
Das Buch fängt stark an, fällt dann aber ganz schnell ab und wird auch nicht mehr wirklich besser.
Während der Schreibstil zwar recht einfach, aber doch lebendig wirkt und dadurch gut zu lesen ist, konnte ich mich mit der Handlung im Detail nicht anfreunden. Prennas Verhalten ist zuweilen so hirnrissig, dass ich nur noch mit den Augen rollen konnte. Insgesamt erschien mir die Handlung an vielen Stellen unlogisch (und nicht nur, was die Zeitreise betrifft) bzw. absolut realitätsfern. Vieles ging einfach viel zu leicht, da mussten sich die Protagonisten zu wenig anstrengen, um ihr Ziel zu erreichen. Und manchmal hatte ich das Gefühl, die Autorin hat sich in der Zeitschleife verheddert, weswegen sie wichtige Dinge einfach totgeschwiegen hat.
Insgesamt war es also eher eine Enttäuschung, empfehlen werde ich das Buch sicher nicht.
Doch es war nicht nur schlecht! Ich fand die Mischung aus Dystopie, Krimi, Zeitreiseroman und Liebesgeschichte sehr ausgewogen. Das hat mir gut gefallen. Es gab auch durchaus gut geschriebene spannende Szenen, ebenso wie gefühlvolle romantische.
Das Beste aber ist, dass das Grundproblem der Dystopie sehr realistisch ist. Es ist durchaus vorstellbar, dass es auf Grund unserer Umweltsünden bald so weit mit unserer Erde kommen könnte. Insofern regt das Buch zum Nachdenken an und bringt vielleicht den ein oder anderen Leser dazu, sein eigenes Verhalten zu ändern.
Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Das kleine Gespenst von Preussler Otfried
Entzueckend!
Otfried Preusslers Klassiker als entzueckendes Hoerspiel! Wer kennt sie nicht die Geschichte vom kleinen Gespenst, das so gerne einmal bei Tage unterwegs sein moechte? Mit wunderbaren Sprechern und witzigen Gesangseinlagen hat meinem Sohn und mir diese CD schon so manche Autofahrt verkuerzt.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von wanda200:
Alles hat seine Zeit Texte, Bilder und Zeichnungen zum Lachen und Klagen, zum Träumen und Nachdenken. Aus dem Nachlass herausgegeben von Paul Ladurner. von Stecher Reinhold
Zum Nachdenken, Schmunzeln und Stöbern...
In diesem Buch findet man Texte, Karikaturen und Gedichte von Altbischof Reinhod Stecher. In verschiedene Kapitel unterteilt, wird man eingeladen über seine treffenden Karikaturen zu schmunzeln, über seine Texte nachzudenken und meiner Meinung nach sind vor allem seine Gedichte mit viel Wort- und Dichtkunst ein Lesegenuss.
Für mich ein Buch voller Gedanken und Erlebnissen eines faszinierenden Menschen, mit viel Witz, Wissen und Gespür.




