Kunden em pfehlungen
Rezensionen von * Vivi *:
Roadtrip und Schildbürgerstory, irrsinnig lustig und fesselnd
Bekanntlich meidet man gern Scheisse in allen Lebenslagen. Bei dieser Scheisse sollte man jedoch eine Ausnahme machen: Da muss man einfach durch!
Lars Simons Romandebüt ist so gut gelungen, dass es Zeile für Zeile ein Vergnügen ist, der Geschichte zu folgen.
Sein Held ist ein ganz normaler Mann mit Job, mit Freundin und mit einem guten, aber lauen Durchschnittsleben.
Da ihm das aber alles zu fade wird und da seine Beziehung sowieso schon schön langsam dahinkriselt, trifft er eine Entscheidung: Er weckt den Ur-Mann in seinem Inneren. Wie das geht? Ganz einfach: Alles hinschmeißen und etwas Neues anfangen. Ein Wagnis, ein unerwartetes Erbe anzutreten, kommt Torsten da gerade zum richtigen Zeitpunkt. Und Torsten ist wohl einer, der im beginnenden Midlife-Crisis-Alter gern etwas riskiert.
Das ?kosmische Zeichen aus Gödseltorp? führt ihn zu einem kleinen Ort in Schweden, wo dann so richtig viel ?Mist? passiert. Obwohl der Weg dorthin auch nicht zu unterschätzen ist.
Der Autor erschuf mit ?Elchscheisse? eine Mischung aus Roadtrip und Schildbürgerstory mit einer ganzen Menge Situationskomik und mit unglaublichen Ereignissen, die Lars Simon bildhaft und oft sogar ?schmackhaft? beschreibt. Die Geschichte ist dabei fesselnd und so irreal es auch klingt, erscheint sie meist glaubhaft.
Lars Simon schildert Torstens Gefühlswelt unheimlich witzig, mit einer guten Portion Ironie. Man sollte sich diesen schrägen Roman nicht entgehen lassen, insbesondere weil er von einem Mann geschrieben wurde, der sich mit dem Titelthema anscheinend gut auskennt und das garantiert durchgehend Heiterkeit. Dieser knapp 300-Seiten-Irrsinn hat nur einen Fehler: Er endet zu schnell.
Rezensionen von HEYN Leserunde Manfred Angerer:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Erweckt mit Sprachwitz Neugier!
Nach dem Klappentext ueber den Hintergrund dieses Romans war bei mir zunaechst der Gedanke: Schon wieder einer dieser Romane, die sich mit Problemen in der Welt beschaeftigen, die so weit von uns weg sind und mit denen ich mich ueberhaupt nicht beschaeftigen will, weil sie mit einem Leben nichts zu tun haben.
So tragisch es ist, wenn Maedchen aus mexikanischen Doerfern von Handlangern der Drogenbosse aus ihren Heimatdoerfern entfuehrt werden, teils zur eigenen Belustigung, teils zur Prostitution, als Drogenkuriere oder wie auch immer; so tragisch es ist, wenn viele solche jungen bluehenden Leben dadurch zerstoert werden; so tragisch es ist, wenn Flugzeuge Drogenvernichtungsmittel oft irrtuemlich (oder vielleicht doch absichtlich?) neben den Mohnfeldern verspruehen und unbeteiligte Frauen und Kinder so ihre Portion Gift abbekommen; so tragisch es ist, wenn Doerfer unter der vollkommenen Willkuer von Drogenkartellen stehen, in den Doerfern keine Maenner mehr leben und das Leben des Einzelnen nichts zaehlt; warum soll ich mich damit in einem Roman beschaeftigen, hier bei uns, die wir unsere eigenen Probleme haben ?
Schon mit den ersten Zeilen ist es Jennifer Clement gelungen, mit einem (relativen) Sprachwitz und einer Leichtigkeit in der Erzaehlung Neugier zu erwecken und damit diese emotionale Barriere zu ueberwinden, die es gut ermoeglicht haben, mich auf die tragischen Themen und teils brutalen Szenen als Leser einzulassen und die Geschichte der Protagonistin von ihrer Kindheit bis hin zur jungen Frau mitzuverfolgen, mitzuerleben und auch zu bedauern. Dieser Roman laesst Respekt vor all denjenigen Menschen, hier Frauen und Maedchen, wachsen, die mit widrigen, teils toedlichen Lebensverhaeltnissen in anderen Regionen dieser Welt nicht nur taeglich fertig werden muessen, sondern sich darin auch einigermassen behaupten.
Eine absolute Leseempfehlung; denn auch diese Bucht relativiert sehr unsere eigene Beduerftigkeit, ist vielleicht eine kleine Unterstuetzung dabei, mit unserem Leben hier zufriedener zu sein und erleichtert vielleicht auch unsere Empathie gegenueber so manchen Menschen, die uns auf unseren Strassen begegnen, vielleicht etwas fremdlaendisch aussehen, unsere Sprache nicht beherrschen und nicht in unserem Stil der Zeit bekleidet sind.
Rezensionen von Claudia Saxer-Gstättner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Das Glueck liegt auf der Strasse!
D
iese liebevoll gestaltete Sammlung von Weisheitsgeschichten aus aller Welt verschafft nicht nur eine wohltuende Auszeit vom Alltag, sondern hilft auch dabei, das eigene Sein, die Mitmenschen und die Lebensumstaende nachhaltig gelassener und zufriedener zu betrachten. Ideal zum Verschenken und um sich selbst etwas Gutes zu tun!
Rezensionen von Tanja Zwiener Buchhandlung HEYN Klagenfurt:
Musik Die große Bild-Enzyklopädie von Jennifer Clement
Inspirierend!
Ein unvergleichliches Buch! Musikinteressierte finden hier nicht nur einen kompletten Ueberblick ueber die Geschichte der Musik von der Urzeit bis heute, sondern auch Portraits herausragender Musiker und Komponisten, ausfuehrliche Informationen über die wichtigsten Instrumente und und und... Ergaenzende Tafeln und Grafiken runden das reich bebilderte Buch ideal ab.
Ein Buch zum Blaettern, Entdecken, Festlesen!
Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Gone Girl - Das perfekte Opfer von Gillian Flynn
Super spannend!
G
illian Flynn ist hier ein sehr spannender, voll ueberraschender Wendungen steckender, Thriller gelungen. Man legt das Buch einfach schwer aus der Hand, weil man bis zum Schluss keine Idee hat wie dieses sehr perfide Beziehungsdrama endet. Am besten an einem freien Wochenende lesen, weil schwer aus der Hand zu legen!
Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, Klagenfurt:
Geschenkt von Daniel Glattauer
Sehr kurzweilig
Und wieder entfuehrt uns Daniel Glattauer mit Leichtigkeit in die Feinheiten zwischenmenschlicher Beziehungen. Mit Esprit und spitzer Feder erzaehlt er eine wunderbare Geschichte ( mit realem Hintergrund ) darueber, was man mit sozialem Gewissen erreichen kann. Perfekt fuer graue Nebeltage!
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Eva Hafner, Buchhandlung HEYN, KlagenfurtRezensionen von Riki Meindl:
BERG 2015 von DAV - Deutscher Alpenverein und ÖAV Österreichischer Alpenverein
Weniger Extrem, mehr Heimat
Heimatverbunden und mit Heimatschätzen präsentiert sich das diesjährige Alpenvereinsjahrbuch. Vieles dreht sich um das Thema Zillertal, mit seinen Bewohnern, seinen Orten und seinen Geschichten. Viel dreht sich um Berge und Alpinismus, aber endlich wieder im "normalen" Bereich und nicht in der gedopten Extremversion des letzten Jahres.
Rezensionen von Riki Meindl:
Das bin ich. Ich zeig es dir. von Heinz Janisch
Eines der nettesten Kinderbücher mit kleiner Überraschung
Mein Sohn ist drei, hat das Buch gesehen und es geliebt. Nette Zeichnungen und die richtigen "Themen" machen das Buch für die Kleinen einfach nett. Es wird beschrieben, was alles zu einem Lebewesen dazugehört - denn die Tiere haben dasselbe. Und auf der letzten Seite die Überraschung zum Thema was dazugehört ".
..mein Lachen" mit einem Spiegel und darunter: "Jeder ist ein Wunder für sich". Mein Sohn findet das Buch wunderbar.
Rezensionen von Riki Meindl:
Das bin ich. Ich zeig es dir. von Heinz Janisch
Künstlerisches Zahlenzählen
Keine reine Kinderbilder, sondern eher künstlerisch gehaltene Bilder - aber sehr nett. Die Zahlen mit Reimen für die Kleinen ;) Empfehlenswert
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Riki MeindlRezensionen von Riki Meindl:
Der Brillenbaum von Robert Möderndorfer
Feines Buch für kleine Brillenträger
In Kinderbuchmanier mit Bildern und kurzen Texten wird hier eine nette Geschichte erzählt. Sicher ein nettes Buch für kleine Brillenkinder!
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