Kunden em pfehlungen
Rezensionen von HEYN Leserunde, Manuela Meierhofer:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Das Leben ist böse
Clement beschreibt das Leben der Leute in den Bergen von Mexico, die in ständiger Angst vor den Drogenhändlern leben.
Die Mädchen machen sich hässlich, verkleiden sich als Jungen oder verstecken sich, wenn die Menschenhändler kommen. Doch nicht immer gelingt ihnen das.
Ein beklemmendes Buch, das leider kein fiktiver Roman ist, sondern eine auf Tatsachen beruhende Geschichte! Hat man das Buch erst einmal in die Hand genommen, kann man es nicht wieder weglegen.
Unbedingt lesen!!!
Rezensionen von HEYN Leserunde Volker Moser:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Erschütterndes aus Mexiko
Ein leicht zu lesender Roman, der für seine Figuren ein Umfeld beschreibt, dass frauenfeindlicher nicht sein könnte; Frauenhandel-Drogen-Korruption-Gewalt im Übermaß-Hoffnungslosigkeit-keine Perspektiven. Es wird in einfacher Sprache eine spannende Geschichte erzählt, die reich an Bildern ist aber unendlich traurig macht.
Rezensionen von HEYN Leserunde Sabine Moser:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Bedrückendes Frauenschicksal das berührt
Die Angst ein Mädchen zur Welt zu bringen, die noch größere ein hübsches aufzuziehen dominiert die Geschichte. Ein sich Ver-stecken und die weibliche Identität verbergen zu müssen prägt den Alltag der Protagonistin und Ihrer Freundinnen. Das Buch schilderte sehr brutal die Lebens-umstände in Mexiko zwischen Korruption, Menschenhandel und Armut.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Lieselotte Fieber:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Spannung pur!
Die Mädchen in Mexiko sollen hässlich sein, damit sie den Männern des Drogenkartells nicht in die Hände fallen und wenn sie nicht hässlich sind, wird von den Müttern nachgeholfen?. Die Intensität, mit welcher das Unbegreifliche geschildert wird, hielt mich bis zur letzten Zeile gefangen, in dem Bewusstsein, dass das Verschleppen von Mädchen und Frauen in Mexiko zur Realität gehört.
Unbedingt lesen!
Rezensionen von HEYN Leserunde, Barbara Maria Angerer:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Unbedingt lesenswert!
Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, war gefesselt von der Geschichte und betroffen von der realen Aktualität. Beschrieben wird der Existenzkampf von Frauen und Mädchen, ausgeliefert dem Machtrausch von Drogenbossen, Menschenhändlern und korrupter Politik. Mit schonungsloser Härte beschreibt die Autorin die Lebenswirklichkeit der Menschen aus dem Blickwinkel eines heranwachsenden Mädchens.
Trotz der Brutalität der Geschehnisse enthüllt die Geschichte viel Leichtigkeit, Schönheit, Solidarität und Hoffnung. Ein Buch das den Blick für die Welt weitet und die Widerstandskraft von Menschen beschreibt.
Rezensionen von Marianne Schaffer-Schellander:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Außergewöhnlich!
Jennifer Clements Buch ?Gebete für Vermisste? raubte mir den Atem. Ohne abzusetzen, las ich es in einem Zug. Die Gefühle von Abscheu, des Mitleids und der Erleichterung, hier ein vergleichbar sicheres Leben führen zu dürfen, begleiteten mich bis zu den letzten Zeilen des Buches.
Die Fragen ?Gibt es ein normales Leben in Mexiko?? oder ?Was ist der Wert eines Mädchens in diesem Land?? beschäftigen mich noch immer.
Ich empfehle dieses Buch!
Rezensionen von Renate Geissler:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Hart . Brutal . Real
"Gebete für die Vermissten" ist ein ungemein packend geschriebenes Buch. Es öffnet die Augen für die,offenbar allgegenwärtigen ,Schandtaten der Drogen - und Menschenhändler in Mexiko (aber sicher nicht nur dort !).
Ich hielt manches für "zu dick aufgetragen",, aber die Realität ist genau so, wie sich nach der tatsächlich stattgefundenen Enführung und wahrscheinlichen Ermordung von 43 (!) Studenten gezeigt hat.
Unbedingt lesens- und empfehlenswert !
Rezensionen von britta70:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Australische Familiensaga
Die Nachricht von Tonys plötzlichem Tod trifft seine Exfrau Audrey und die gemeinsame, 11jährige Tochter Bronwyn ins Mark. Erstaunt erfahren sie von Tonys testamentarischer Verfügung, nach der die Beiden ihr Haus für Tonys Ehefrau Carol räumen und im Thornwood Haus einen Neuanfang machen sollen.
Während Bronwyn gleich begeistert ist, zieht Audrey es vor, mit der Vergangenheit abzuschließen und das Haus zu verkaufen. Doch es kommt anders als geplant. Als die Beiden das Haus besichtigen, fühlt Audrey sich gleich magisch angezogen, sie wirft ihren Entschluss und damit ihr bisheriges Leben über Bord. Bald schon ist sie tief in alte Familiengeheimnisse verstrickt und versucht herauszufinden, was es mit dem Tod mehrerer Familienangehöriger von Tony auf sich hat. Das Abenteuer beginnt...
"Das Rosenholzzimmer" spielt in Australien und besticht durch tolle Beschreibungen von Flora und Fauna. Die Grundstory hat mir gut gefallen. Es war spannend zu lesen, wie Audrey versucht, Licht in alte Familiengeheimnisse zu bringen. Gestört hat mich allerdings die immer wiederkehrende Vermischung von Traum und Realität, die Bedeutung von Audreys esoterisch anmutenden Visionen wurde mir am Ende nicht klar. Manche Passagen habe ich als recht langatmig empfunden, an anderen Stellen überschlugen sich die Ereignisse förmlich. Das Ende hatte schon was etwas von einem Thriller. Leider blieben für mich inklusive der Titelwahl einige Fragen ungeklärt. Meine Erwartungen haben sich nicht erfüllt, dennoch würde ich gerne noch mal ein anderes Buch der Autorin lesen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Harald Schellander :
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Menschenblut, ohne Zuckerguss
?Jemand hat ein Netz über dieses Land geworfen, und wir sind hineingefallen?, sagt die Mutter der Protagonistin Ladydi im letzten Kapitel des Romans. Das Land heißt Mexiko. Im anvisierten Fluchtland USA will die Mutter "Steakblut und Zuckerguss? von den Tellern waschen. Der Alptraum in Mexiko, den die Familie erlebt, besteht aus Menschenblut, ohne Zuckerguss aber mit viel Menschlichkeit mittem im Grauen, zum Beispiel unter den Gefangenen in der Frauenstrafanstalt.
Jennifer Clement hat zehn Jahre lang für diesen Roman recherchiert und viele Interviews mit vom Drogenkrieg betroffenen Mädchen und Frauen geführt. Daraus wurde, verpackt in knapper, journalistischer Sprache, eine unglaubliche Geschichte am Rande dessen, was man als Leser vertragen kann. Bestätigt und leider übertroffen durch aktuelle Meldungen über das brutale Vorgehen der Drogenkartelle in Mexiko...
Rezensionen von thora:
Gebete für die Vermissten von Jennifer Clement
Familienbande
Inhalt: Tony ein sehr bekannter Künstler verstirbt unerwartet. Er hinterlässt seiner Ex-Freundin Audrey und seiner Tochter Bron ein Haus in einem kleinen Dorf inmitten von Australien. Die Beiden verlieben sich bei der Erstbesichtigung des Grundstückes sofort in das Haus und ziehen von der Großstadt in das verschlafene Nest.
Dort werden sie in die Tragödien der Vergangenheit die Tonys Familie erlebt hat hineingezogen.
Das Buch ist für mich ein Meisterwerk. Es beginnt schon ein wenig traurig. Danach folgt sofort der Spannungsaufbau. Wir lernen dabei die handelnden Personen sehr gut kenne. Auch wurden sehr schöne Rückblicke in die Vergangenheit eingebaut. ich musst genau schauen in welcher Generationenebene ich mich gerade befinde.
Das macht für mich der Reiz dieses Buches aus.
Die Landschaft wurde sehr detailgetreu beschrieben. Ich konnte mich sofort in den australischen Busch und nach Thornswood versetzten. Zur besseren Orientierung für die Leser sind die gezeichneten Karten am Anfang des Buches sehr hilfreich. Ich konnte mich aufgrund der Karten ein sehr genaues Bild über die Umstände und Tatorte machen.
Der Titel passt für mich sehr gut. Es bezieht sich auf das Schlafgemach von Tonys Großvater. Diese ist meiner Meinung einer der Dreh- und Angel-punkte der Story.


