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Persönliche Lese- tipps

Jaqueline empfiehlt:

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Der Club der Unbeugsamen von Kathryn Stockett

Eines der Highlights in diesem Jahr

Oxford, Mississippi, 1933. Während die Wirtschaftskrise die Welt in Atem hält, kreuzen sich in einer kleinen Stadt die Wege dreier ungewöhnlicher Frauen. Sie erkennen, dass sie gemeinsam etwas bewegen können, vielleicht sogar die Regeln ihrer Zeit verändern. Um ihre Ziele zu erreichen, gehen erstaunliche Risiken ein.

Denn sie haben eines gemeinsam: Sie haben wenig zu verlieren.

Fazit: Ich habe "Gute Geister" von Kathryn Stockett geliebt! Die Autorin schafft es, hervorragend darzustellen, wie unterschiedlich Menschen in Krisen agieren. Der Roman ist bewegend, oft witzig, manchmal traurig und doch irgendwie Mut machend. Für mich persönlich eines der Highlights in diesem Jahr!

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Der Club der Unbeugsamen
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Solange ein Streichholz brennt von Christian Huber

Der Wunsch, dass es niemals endet

Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich.

Bohm lebt seit fünf Jahren auf der Straße. Wie er aus seinem früheren Leben gerutscht ist, darüber schweigt er. Er besitzt so gut wie nichts. Einen alten Rucksack. Geschnitzte Holzmäuse. Einen Brief, den er nicht öffnen will. Mit seinem Hund Fox kämpft er sich durch die Tage und Nächte.

Hat jemand eine Chance auf die Liebe, der keine Chance im Leben hat?

Fazit: Zwei Welten. Ein Moment. Alles ändert sich. Von Seite zu Seite entsteht ein wunderbares Geflecht aus Gefühlen, Verzweiflung, Hoffnung und der Wunsch, dass es niemals endet ... vor allem nicht die Geschichte zwischen Bohm und Alina!

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Solange ein Streichholz brennt
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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello von Melanie Pignitter

Ein Feel Good-Buch, welches einem ein tolles Gefühl beschert.

Lena ist eine Frau, wie viele sie kennen: engagiert, stark, zuverlässig – aber ständig am Limit. Als Mutter mit Vollzeitjob und Dauerleistende jongliert sie Tag für Tag ein Leben voller To-Dos. Immer mit dem Gefühl: Nur wenn sie perfekt ist und ständig etwas leistet, ist sie auch wertvoll. Als ihr Körper die Reißleine zieht, schickt das Leben sie auf eine Reise.

Widerwillig steigt sie in den alten Bulli namens Berta und fährt los Richtung Italien. Zwischen Pannen, Pasta und unerwarteten Begegnungen wird aus einem durchgeplanten Trip ein Sommer voller Überraschungen. Lena beginnt zu begreifen: Sie muss nichts leisten, um liebenswert zu sein. Sie ist keine Last - sondern ein Geschenk!

Eine heilsame Geschichte für alle, die oft zu viel geben – und sich selbst endlich wiederfinden wollen.

Fazit: Melanie Pignitter hat mit ihrem zweiten Band wieder voll ins Schwarze getroffen. Ich habe mich in so vielen Passagen wiedergefunden. Ein Feel Good-Buch, welches einem ein tolles Gefühl beschert.

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Der neue SPIEGEL-Bestseller: Wiedersehen mit mir selbst zwischen Pasta und Limoncello
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Botanik des Wahnsinns von Leon Engler

Dieses Buch sprüht vor leisen, subtilen und doch so starken Momenten.

Als bei der Zwangsräumung der Wohnung seiner Mutter durch eine Verwechslung alles von Wert in die Müllverbrennungsanlage wandert, bleibt dem Erzähler wortwörtlich nur der Abfall der eigenen Familiengeschichte. Wie hat es so weit kommen können? Der Erzähler blickt auf die Biografie seiner Familie: ein Stammbaum des Wahnsinns.

Die Großmutter bipolar, zwölf Suizidversuche, der Großvater Stammkunde in Steinhof, die Mutter Alkoholikerin, der Vater depressiv. Und er blickt auf seinen eigenen Weg: Eine Kindheit im Münchner Arbeiterviertel. Die frühe Angst, verrückt zu werden. Die Flucht vor der Familie ins entfernte New York. Jahre in Wien mit Freud im Kaffeehaus. Und wie er schließlich doch in der Anstalt landet – als Psychologe. Bei der Arbeit mit den Patienten lernt er, dass ein Mensch immer mehr ist als seine Krankheit, dass Zuhören wichtiger ist als Diagnostizieren. Vor allem aber muss er sich bald die Frage stellen, was das sein soll: ein normaler Mensch.

Eine aus dem Ruder gelaufene Familienanamnese? Ein Schelmenroman? Ein Lehrstück in Empathie? Leon Englers Debüt ist all das und mehr, ein zärtlicher Befreiungsschlag, die Geschichte einer Versöhnung.

Fazit: Leon Engler hat mit seinem Debütroman ein so tröstliches Buch geschrieben. Dieses Buch sprüht vor leisen, subtilen und doch so starken Momenten. Ich fand mich in sehr vielen Passagen wieder und konnte durch diese Lektüre entspannter und versöhnlicher auf meine Familiengeschichte blicken!

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Botanik des Wahnsinns
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All das Blaue vom Himmel von Mélissa Da Costa

Nehmen Sie sich Zeit für diese besondere Geschichte.

»Begleitung für letzte Reise gesucht.« Diese Anzeige gibt der 26-jährige Emile auf, als er eine unheilbare Diagnose bekommt. Seine letzten Monate möchte er nicht in Krankenhäusern verbringen, sondern in der Natur und in Freiheit. Zu seinem eigenen Erstaunen meldet sich Joanne auf seine Anzeige.

Über ihre Gründe schweigt die junge Frau mit dem schwarzen Hut und nur einem Rucksack als Gepäck. Und so steigen beide in Emiles alten Caravan und fahren los. Es beginnt eine verblüffend schöne Reise, durch das mystische Gebirgsmassiv der Pyrenäen - eine Reise zu sich selbst, zu den Wurzeln des eigenen Schmerzes, aber auch eine Reise zur eigenen Kraft und zur eigenen Hoffnung.

Eine einfühlsame und zutiefst berührende Geschichte darüber, wie uns die Natur und die Stille dabei helfen, zu uns selbst zu finden und zu heilen. Dieser Roman katapultierte Mélissa Da Costa aus dem Selfpublishing in die erste Riege der erfolgreichsten Autor*innen Frankreichs.

Fazit: Nehmen Sie sich Zeit für diese besondere Geschichte. Lassen Sie sich treiben, lachen Sie mit Joanne und Emile, weinen Sie mit ihnen – und nehmen Sie vielleicht auch die eine oder andere Erkenntnis mit auf den Weg. Taschentücher bereithalten und sich überraschen lassen!

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All das Blaue vom Himmel
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Schattengrünes Tal von Kristina Hauff

Eine absolute Leseempfehlung!

Mitten im Schwarzwald liegt das Hotel »Zum alten Forsthaus«, das seine besten Tage längst hinter sich hat. Nur wenige Gäste verirren sich in das zunehmend verfallende Haus. Umso überraschender, dass sich Daniela, eine schutzbedürftig wirkende Fremde, dauerhaft einquartiert. Lisa, die erwachsene Tochter des Besitzers, nimmt sich ihrer an.

Während Daniela aufblüht und sich schnell in die Dorfgemeinschaft eingliedert, wenden sich enge Vertraute von Lisa ab – zuletzt sogar ihr Ehemann. Als schließlich der Herbst Einzug hält, die Tage kälter und die Schatten im grünen Tal immer dunkler werden, beginnt Lisa zu ahnen, dass ihre Welt auseinanderzubrechen droht.

Fazit: Tiefsinnig, mit scharfem Blick und psychologischer Raffinesse! Eine absolute Leseempfehlung!

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Schattengrünes Tal
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Das Gefühl von Unendlichkeit von Austin Taylor

Ein vielschichtiger, herausfordernder Roman.

Es fühlt sich an wie ein Urknall, als Zoe im Vorlesungssaal von Harvard auf den charismatischen Jack trifft. Von einer Sekunde auf die andere verändert sich alles, Zoe ist wie elektrisiert, wenn sie zusammen sind. Tagsüber führen sie einen spielerischen Wettkampf um die Anerkennung ihrer Professoren, nachts diskutieren sie in tiefgehenden Gesprächen ihre Ideen und Träume.

Schnell entwickeln sie Gefühle füreinander. Als sie eine Entdeckung machen, die nicht nur die Welt der Chemie, sondern auch das ganze Land in Aufruhr versetzt, werden Zoe und Jack von einer Welle aus Anerkennung und Erfolg mitgerissen.

Ein vielschichtiger, herausfordernder Roman über Ehrgeiz, Verantwortung und die Frage, wie weit man für seine Träume gehen darf. LIKE!

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Das Gefühl von Unendlichkeit
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Blue Sisters von Mellors Coco; Kögeböhn Lisa

Mein Buchtipp für den Sommer

Die Geschichte dreier Schwestern, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Nach dem Tod ihrer Schwester versucht jede für sich, das Leben wieder in den Griff zu bekommen. Wären da nicht die vielen Wunden, die jede für einzelne mit sich trägt.

Ein für mich so persönliches, trauriges und tiefblickendes Buch.

Selten werden die seelischen Wunden und der Verlust eines Menschen so gut beschrieben, wie in diesem Buch. Radikal, laut und ehrlich!

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Blue Sisters