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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ulgu1978:

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Medea von Rosie Hewlett

Medea, die Hexe

Ich gebe zu, ich hatte mich bisher wenig mit der griechischen Mythologie befasst. Ich habe mich mit Medea erst nach den ersten Seiten dieses Buches genauer befasst. Danach konnte ich die Geschichte in diesem Buch besser nachvollziehen.
Medea, die kolchische Hexe oder Zauberin hatte Circe als Lehrmeisterin.

Sie wurde von ihrem Vater unter Verschluss gehalten und von ihrer Mutter ignoriert. Als Jason mit seinen Argonauten erscheint, verliebt sie sich in ihn und hofft mit seiner Hilfe ihrem elterlichen Gefängnis entfliehen zu können. Erst nach Jahren erkennt sie, dass sie nur Jasons Werkzeug war.
Rosie Hewlett haucht mit ihrem Roman Medea neues Leben ein und versucht, ihre Beweggründe für ihr blutiges Tun, mit ihrer Vergangenheit zu erklären. Dies ist die Geschichte einer Frau, die von einer Unterdrückung in die nächste gestolpert ist und Mühe hat, ihren Hass und ihren Zorn zu zügeln.
Wer sich für diese Thematik interessiert, wird mit diesem Buch gut bedient und sieht vieles aus einem anderen Blickwinkel.

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Medea

Rezensionen von div:

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Minnesota von Jo Nesbø

sehr spannend

sehr spannend

Die Erzählweise von Jo Nesbro ist sehr geschickt und es wird fortwährend Spannung aufgebaut. Soziale und kulturelle Unterschiede werden gut herausgearbeitet.

Gerade der Ermittler Bob Oz wird sehr authentisch dargestellt. Er hat viele persönliche Probleme und hält damit auch nicht hinterm Berg.

Beim lesen war ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen Sympathie und Antipathie, auch dem Attentäter gegenüber.

Zeitlich gibt es einen Unterschied von sechs Jahren zwischen dem ersten Attentat 2016 und dem Heute 2022. Da das Hauptgeschehen 2016 stattfindet, hat mich der Wechsel anfangs teilweise ein bisschen im Lesefluss irritiert, hat sich dann aber letztlich im Verlaufe des Buches doch gut eingefügt.
Gerade die moralischen Fragen die das Buch aufwirft, fand ich sehr spannend.

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Minnesota

Rezensionen von div:

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter

Tolles Jugendbuch

Tolles Jugendbuch

Jam hat das Herz auf dem rechten Fleck. Als ein Hai eine kleine, verletzte Schildkröte ärgert und fressen will, rettet er die kleine Schildkröte. Dies macht er, obwohl die Reptilien und damit auch die Schildkröten zu den Feinden der Animox gehören. Aber diese kleine Schildkröte ist doch gerade erst geschlüpft und kann somit doch gar kein Spion sein, oder?

Beginnt eine Freundschaft für das Leben? Und welchen Ärger bekommt Jam für diese Aktion von seinem Vater?

Das Cover, der Schreibstil und der Storyplot haben mir auf Anhieb gefallen.

Jam und Beau sind auch zwei sehr sympathische Chataktere und die vielen Probleme, Vorurteile und Ängste versprechen eine rasante und abenteuerliche Geschichte. Genau diese wird auch sehr flott und schön erzählt. Dieses Buch hat mir großen Spaß gemacht.

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine

Rezensionen von Petra Sch.:

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Das geheime Bildnis von Ellery Lloyd

komplexe Familiengeschichte und ein Kunst-Kriminalfall

Die Geschichte spielt auf verschiedenen Zeitebenen; zu Beginn ist es nur im Prolog ein Krimi (in der Gegenwart wurde Patrick wegen Mordes verhaftet - aber an wem und warum?), danach eher eine komplexe Familiengeschichte.
Im Jahr 1991 liest man abwechselnd in ich-Form aus Sicht von Caroline und Patrick; und dann gibt es noch Auszüge aus Juliette Willoughbys Tagebuch aus dem Jahr 1938.

Man begleitet abwechselnd Patrick und Caroline, dadurch baut man schnell eine Beziehung zu den beiden Figuren auf.
Man springt immer wieder in den Zeitebenen umher, somit erfährt man erst nach und nach alle Infos und die Puzzlestückchen fallen erst sukzessive an ihren Platz.
Durch die leicht zu lesende Schreibweise und die gute Strukturierung weiß man immer, wo man sich befindet und alles ist trotz der komplexen Handlung und den Verflechtungen gut nachvollziehbar.
Der Roman beinhaltet eine Vielfalt an Themen; eine Mischung aus Kunst, die einen hohen Stellenwert hat und Familiengeheimnissen. Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.

Durch die Komplexität und die aufwühlende Geschichte einer Familie über mehrere Generationen war man immer gefesselt; und die Auflösung war authentisch und nachvollziehbar.
Schicht um Schicht werden die Geheimnisse langsam aufgedeckt, was manchmal ruhig etwas schneller hätte passieren dürfen.


Fazit:
Für mich war es weniger ein Krimi, sondern eher eine komplexe Familiengeschichte, die auf mehreren Zeitebenen spielt. Und solche Familiengeschichten haben ja auch immer ihre dunklen Geheimnisse.

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Das geheime Bildnis

Rezensionen von Sago:

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The Last Wish of Bristol Keats von Mary E. Pearson

Süße und Tränen

"Am Ende des Tages wird dieses Zimmer voller Schmerz sein. Er hatte zukünftige Tränen in der Luft geschmeckt, wie es nur Nympen konnten. Die salzige Süße wärmte ihm die Haut, aber brach ihm das Herz."

Fantasievoll und romantisch geht es zurück nach Elfheim. Die Konflikte scheinen beinahe überwältigend: der Kampf um den Thron, Bristols verrufene und gefährliche Eltern, Kormick und seine Untoten und beunruhigende Veränderungen an Bristol selbst halten sie und ihren geliebten Tyghan in Atem.

Mary E. Pearson erzählt wieder gekonnt, farbenprächtig und temporeich. Elfheim und seine unterschiedlichen Wesen stehen bildhaft vor Augen.

Zum Tempo ist allerdings zu sagen, dass dieser Reihe die Ausweitung auf eine Trilogie wirklich gut getan hätte. Oft scheint in einer Trilogie der Mittelteil ein wenig durchzuhängen. Daher finde ich Dilogien an sich eine gute Idee. Im Fall von "Bristol Keats" hat mir hier genug Raum für die Story gefehlt. In diesem zweiten Band scheinen sich Handlungsstränge und Ereignisse vor allem zim Ende hin geradezu zu überschlagen, ohne wirklich auserzählt zu werden. Dadurch wird leider nicht alles Potenzial genutzt. Mit dem Schluss der Geschichte konnte ich daher nicht völlig warm werden.

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The Last Wish of Bristol Keats

Rezensionen von lesen=liebe:

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Milo Monster und das Yeti-Problem von Kai Aline Hula

Spannend, lustig, überraschend...

Mein Sohn geht in die 3. Klasse Volksschule und war begeistert von diesem Buch. Er ist ein sehr guter Leser und hatte es im Nu durchgelesen. Abends habe ich es zusätzlich beiden Söhnen vorgelesen. Für meinen Erstklässler ist noch etwas zu viel Text drin, obwohl auch er schon recht gut liest. Die Geschichte von Milo Monster und dem Yeti ist bei beiden sehr gut angekommen, und die Illustrationen finden sie sehr lustig.

Ich selbst finde das Cover sehr ansprechend – es fordert regelrecht dazu auf, das Buch zu öffnen. Ein echter Hingucker im Buchladen, und auch der Titel macht neugierig, weil sich unter dem „Yeti-Problem“ alles Mögliche verbergen könnte.

Meinen Kindern hat Milo Monster und das Yeti-Problem insgesamt sehr gut gefallen. Es war unser erstes Buch aus dieser Reihe. Die Schriftart ist super für Leseanfängerinnen, und ich würde sagen, dass das Buch ab der 2. Klasse perfekt passt. Es ist spannend und lustig und hält einige Überraschungen bereit, die sogar mich als Erwachsene verblüfft haben. Ich finde es generell schwierig, ansprechende Bücher für Erstleserinnen zu finden – oft sind sie entweder langweilig, zu kurz oder genau das Gegenteil. Dieses Buch ist für mich perfekt: ein „richtiges“ Buch, das durch die überschaubare Textlänge und die kurzweilige Aufbereitung auch von geübten Leseanfänger*innen gut zu bewältigen ist.

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Milo Monster und das Yeti-Problem

Rezensionen von ReiShimura:

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Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page

Zwischen Verlust und Neubeginn

"P.S. Ich liebe dich" von Cecelia Ahern habe ich geliebt und auch die Verfilmung mit Hilary Swank und Gerard Butler habe ich mir mehrmals angesehen und dabei viele Tränen vergossen. Der Grund, warum ich dies erwähne, ist, dass mich die beiden Bücher sehr stark aneinander erinnern. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass auch Libby Page ein großer Fan von Cecelia Aherns Roman war und sich bis zu einem gewissen Grad daran orientiert hat.

Natürlich hat Libby Page keine Kopie des Buches erstellt, aber eine gewisse Ähnlichkeit ist auf jeden Fall vorhanden. Leider muss ich aber sagen, dass obwohl mir das Buch sehr gut gefallen hat, es im Vergleich ein wenig hinter Aherns Roman liegt.
Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall den angenehmen und sehr flüssigen Schreibstil der Autorin. Ich konnte mich schnell in die Geschichte einfinden und mich mit den Charakteren vertraut machen. Tilly und Alfie sind zwei liebenswerte und leicht kauzige Protagonisten, die ich beide von Anfang an ins Herz schließen konnte. Sie sind sympathisch, man leidet mit ihnen und hofft, dass am Ende alles gut wird.

Holly Kennedy, die Hauptperson aus "P.S. Ich liebe dich" hat gleich wie Tilly in diesem Buch ihren Mann verloren und in beiden Büchern begleiten wir die Damen durch ihren Trauerprozess, dürfen aber auch immer wieder in ihre glückliche Vergangenheit eintauchen. Hierbei muss ich sagen, dass mich Hollys Trauer stärker berührt und mitgenommen hat als die von Tilly. Ich denke, dass liegt an der Art und Weise wie die beiden Autorinnen mit dem Thema umgehen und wieviel Raum sie der Trauer geben. Libby Page ist da meiner Meinung nach ein wenig zurückhaltender und legt den Fokus mehr auf den Blick nach vorne, auf das Danach.

Wie so häufig in Liebesromanen gibt es eine Mischung aus realistischen und authentischen Szenen und einigen bei denen man weiß, dass die Wahrscheinlichkeit, dass dies in der Wirklichkeit auch so passieren würde, recht gering ist. Manch eine oder einen mag das stören, ich finde es in Ordnung, solange diese Dinge sich gut in die Geschichte einfügen, kann ich mit ein wenig künstlerischer Freiheit sehr gut leben.

Das Hörbuch wird von Michaela Gaertner gelesen. Für mich war dies eine interessante und angenehme Erfahrung, denn ich mochte ihre Art zu lesen sehr gerne. Ihre Stimmfarbe und der Klang haben hervorragend zu dem Buch und dessen Inhalt gepasst. Michaela Gaertner hat dieses Buch mit viel Hingabe und Wärme gelesen und der Erfahrung dadurch noch etwas mehr Tiefe verliehen.
Das Hörbuch war eine durchwegs schöne Erfahrung und ich habe die elf Stunden wirklich sehr genossen. Da es vergleichbare Bücher gibt, die mir einen Ticken besser gefallen und mich vor allem emotional stärker angesprochen haben, gebe ich dem Buch nicht die Höchstnote. Eine Empfehlung für das Buch/Hörbuch möchte ich aber dennoch aussprechen, vor allem für all jene die Geschichten über Verlust und Hoffnung mögen.

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Das Jahr voller Bücher und Wunder

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Motherland von Luke Pepera

Faszinierende neue Einblicke in die Geschichte Afrikas

Was fällt den meisten Menschen ein, wenn sie an die Geschichte Afrikas denken? Kolonialisierung und transatlantischer Sklavenhandel. Vielleicht noch die alten Ägypter. Und das war es schon ziemlich. Dabei gibt es dabei so viel mehr zu entdecken. Der Historiker, Archäologe und Anthropologe hat selbst bei einem Besuch in einem Museum in seiner Heimat Ghana in seiner Jugendzeit die Erfahrung gemacht, wie wenig vielfältig die afrikanische Geschichte dort zum damaligen Zeitpunkt dargestellt wurde, und das zum Anlass genommen, das zu ändern zu versuchen.

In diesem Buch nimmt er uns mit auf eine faszinierende Reise durch verschiedenste kulturelle Aspekte unterschiedlicher Regionen des afrikanischen Kontinents. Dabei wird deutlich, wie reich die afrikanische Vielfalt an Kulturen immer schon gewesen ist: da gab es mächtige Herrscher und Herrscherinnen, überraschend viele Gesellschaften, in denen Frauen mindestens gleichberechtigt waren und gemeinsam mit den Männern über alle wichtigen Anliegen bestimmten oder sogar alleine in der Position als "Königinmutter" den nächsten Herrscher auswählen konnten, aber auch selbst blutige Kriege und Schlachten anführten. Es gab tüchtige Kaufleute, Händler und Seefahrer, die im regen Austausch mit allen umliegenden Regionen waren.

Der Glaube an Hexerei und traditionelle Rituale im Umgang damit sind ein großes Thema, genauso wie Mythen und Sagen, wie die Geschichte vom Spinnengott Ananse. Besonders interessant ist dabei, dass diese Figur sowohl bei den Menschen am afrikanischen Kontinent als auch bei den versklavten Menschen in der Karibik und ihren Nachfahren eine Rolle spielte, aber jeweils an die spezifischen Lebensbedingungen angepasst wurde.

Überhaupt spielen Geschichten und mündlich Vorgetragenes eine große Rolle in vielen afrikanischen Kulturen: für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, zum Loslassen und Ausagieren von Emotionen, zur Lösung von Konflikten und für die Weitergabe von Wissen. Eine moderne Form davon ist etwa der Rap. Auch die Ahnen spielen eine große Rolle und werden in so einigen afrikanischen Kulturen als lebendige Tote betrachtet, die ihre Nachkommen schützen und zu denen man eine respektvolle Beziehung pflegen sollte, um sicher und gesund zu bleiben.

Sehr interessant für mich waren auch die Ausführungen zum Thema Rassismus und dass dieser eine relativ neue "Erfindung" zu sein scheint, während davor über mehrere Jahrtausende Menschen unterschiedlichster Hautfarben miteinander im privaten und geschäftlichen Austausch und auch hochrangige Positionen für alle davon zugänglich waren, ohne dass irgendeine davon abgewertet worden wäre.

Ein Werk wie dieses muss sich notwendigerweise beschränken und kann nicht den Anspruch auf Vollständigkeit haben. Insofern handelt es sich um ausgewählte Einblicke in jene kulturellen Aspekte, die dem Autor gerade besonders interessant zu erzählen oder besonders repräsentativ schienen. Insgesamt ist dabei eine vielperspektivische Neuerzählung der afrikanischen Geschichten und Kulturen entstanden, von der ich definitiv sagen kann, dass sie mein Afrikabild sehr erweitert und bereichert hat.

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Motherland

Rezensionen von Leseratte1604:

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Mandalu, was sagst denn du? von Birgit Fuchs

Sehr empfehlenswert

Mandalu ist ein tolles Pappbilderbuch im Stil von den Axel Scheffler und Julia Donaldson-Bücher (Grüffelo, Stockmann, DIe Schnecke und der Buckelwal,...), aber es ist nicht von den beiden, sondern geschrieben von Birgit Fuchs und illustriert von Sabrina Kuhls. Die Bilder sind absolut gelungen, kindgerecht und auf jeder Seite gibt es viel zu entdecken.

Man sieht die Liebe zum Detail. Dazu kommt ein gedichteter Text - das ist nicht immer einfach und in manchen Büchern gelingt es auch nur ansatzweise, dass das Reimschemata und der Reimklang passt. Bis auf zwei kleine Verse finde ich das auch hier sehr gut gelungen. Auch die Wiederholung auf jeder Seite "Mandalu, was sagst denn du? Komm mal her, und hör mir zu!" ist gerade für kleine Kinder sehr ansprechend, Ich denke, nach der zweiten oder dritten Seite werden die Kinder schon mitsprechen.
Kleine Wissensvermittlung über Tiere und Pflanzen im Wald ist auch noch dabei. Ich finde es wirklich rundum gelungen und kann es nur jedem empfehlen! Und außerdem ist das Mandalu absolut süß - da sollte es unbedingt noch ein Stofftier dazu geben!

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Mandalu, was sagst denn du?

Rezensionen von Lilli33:

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Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen

Super spannend und aktuell

Super spannend und aktuell

„Oxen. Interregnum“ ist bereits der siebte Band der Reihe um den dänischen ehemaligen Elitesoldaten Niels Oxen. Wer die ersten Bände gelesen hat, wird der Handlung leichter folgen können; es ist aber auch ein Neueinstieg in die Reihe mit diesem Band denkbar. Das Wichtigste aus der Vergangenheit wird noch einmal kurz angerissen.

Axel Mossman hat interimsmäßig wieder die Leitung des PET inne und bittet seine Mitarbeiterin Margrethe Franck sowie Niels Oxen, ihm zu helfen: Er hat Kenntnis darüber, dass das alte Machtnetzwerk Danehof, das als zerschlagen galt, neu aufgebaut werden soll. Dies gilt es mit allen Mitteln zu verhindern.

Die in Schweden aufgefundene Leiche eines dänischen Generalstaatsanwalts, der Tod eines chinesischen Studenten in Kopenhagen, ein Studentenpaar auf der Flucht - was die Polizei für Einzelfälle hält, offenbart sich den Lesenden sehr schnell als zusammenhängende Fäden desselben Handlungsgeflechts. Oxen und Franck werden von den aus früheren Bänden bekannten Christian Sonne und Sally Finnsen unterstützt. Von der Polizei Aalborg kommt noch die smarte Dajana Djukic dazu, die mir auch sehr gut gefallen hat.

Jens Henrik Jensen versteht es sehr gut, die Spannung von vorne bis hinten sehr hoch zu halten. Die Handlung ist temporeich, verzwickt und sehr aktuell. Alles wirkt beängstigend wirklichkeitsnah. Vieles beruht auf Fakten, was die Intrigen und den Machtmissbrauch umso schlimmer erscheinen lässt. Auch die einzelnen Charaktere wirken authentisch und sind tiefgründig ausgearbeitet. Mit ihren Ecken und Kanten wirken sie sehr nahbar. Selbst die „Guten“ haben ihre dunklen Seiten und müssen gegen ihre inneren Dämonen angehen.

Das Ende wirkte auf mich erstaunlich abgeschlossen, als ob es auch das Ende der Reihe sein sollte - aber das dachte ich nach den dritten Band auch schon. Und so hoffe ich jetzt, dass noch viele weitere Bände mit Oxen und Franck folgen werden.

Die Reihe:
1. Oxen. Das erste Opfer
2. Oxen. Der dunkle Mann
3. Oxen. Gefrorene Flammen
4. Oxen. Lupus
5. Oxen. Noctis
6. Oxen. Pilgrim
7. Oxen. Interregnum (ET Januar 2025 bei dtv)

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Oxen. Interregnum