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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Wolfgang Suschnig:

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Franz Hohler & friends von Franz Hohler

Ein Leben im Spiegel der Zeitgenoss:innen

Eine höchst vergnügliche, unterhaltsame und informationsreiche Sammlung von Berichten, Aufsätzen, Nachrufen und Laudationes über so unterschiedliche Personen wie Wolf Biermann, Peter Härtling, Elias Canetti, Adolf Muschg, Rafik Schami, Klaus Wagenbach und viele andere, was letztlich zu einer Art Schau auf das Leben und Denken von Franz Hohler selbst führt.

Sogar die Betrachtungen von wenig bekannten Personen, wie dem liechtensteinischen Theatermacher Alois Büchel erweisen sich als spannend, aufschlussreich, natürlich als sehr witzig und manchmal melancholisch. Gegen Ende des Buches häufen sich die Nachrufe, was nicht wundert, geht doch Hohler selbst schon auf das 83. Lebensjahr zu. Leider ist das Buch nach den Betrachtungen bzw. Begegnungen mit 63 Freund:innen zu Ende. Dann aber muss man entscheiden, welche Bücher von Hohlers Freund:innen man jetzt angeht, welche CDs man sich bestellt, ev. das eine oder andere Buch von Erica Brühlmann-Jecklin (inkl. CD) oder die autobiografischen Bücher von Peter Härtling...

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Franz Hohler & friends

Rezensionen von PMelittaM:

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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die von Julia Dippel

Hat mich gut unterhalten

Vor einigen Jahren fielen die Sterne vom Himmel, Magie kam in die Welt und neue Götter. Dämonen nutzen Risse zwischen den Welten, und müssen bekämpft werden. Die Gilde der Dämonenreiter entstand, Menschen die von Dämonen besessen wurden, können, wenn sie diese bezwingen, deren Fähigkeiten nutzen.

Velvet Rose Devereaux ist eine von ihnen. Eine der Fähigkeiten, die sie von ihrem Dämon erhielt, sind Visionen, die sie vor Gefahr warnen. Doch seit neuestem nehmen diese Visionen überhand und zeigen immer dasselbe, offenbar handelt es sich um den Tod der Götter. Um diese Zukunft zu verhindern, muss Velvet Kontakt mit ihrem Ex Kashmere Sinclaire aufnehmen. Kashmere ist nicht irgendwer, denn er ist einer von sieben Göttersöhnen. Leider war die Trennung vor fünf Jahren für beide traumatisch, und so ist eine Zusammenarbeit nicht einfach.

Schon der Start in den Roman ist heftig, Velvet ist eine toughe Protagonistin, die sie zu wehren weiß, aber auch Emotionen kennt. Bis Seite 139 steht sie im Fokus und erzählt die Geschichte aus ihrer Ich-Perspektive. Danach kommt eine zweite Ich-Perspektive dazu, die Kashmeres, Velvets überwiegt aber weiterhin.

Beide Protagonist.innen haben ihre Geheimnisse, und sind nicht einfach im Umgang mit anderen, wobei Kashmere der Smartere ist. Was genau zwischen ihnen in der Vergangenheit passiert ist, erfährt man nach und nach in Rückblenden, das wahre Ausmaß wird aber erst gegen Ende klar. Überhaupt gibt es einige Fragen, die lange offen bleiben, und einen als Leser:in ins Grübeln bringen. Ich kann aber hier schon sagen, dass man nicht mit allen Fragezeichen in den nächsten Band gehen wird, es handelt sich hier um eine Dilogie. Dennoch gibt es, natürlich, am Ende Cliffhanger, die erst im zweiten Band aufgelöst werden.

Mir persönlich ging vor allem Velvet manchmal auf die Nerven, statt zu reden oder zuzuhören, geht sie lieber in unklare Situationen oder macht unüberlegte Dinge. Wie so oft, könnte ein klärendes Gespräch wirklich helfen, aber dann wäre der Roman vielleicht auch nur halb so lang. Kashmere dagegen mochte ich, auch wenn auch er nicht immer richtig handelt. Dennoch scheint er mir mehr kopf- als bauchgesteuert zu sein, im Gegenteil zu Velvet.

Mehr als die beiden mochte ich jedoch andere Charaktere. Da ist zum Beispiel Eddie, der Velvet von der Gilde als Lehrling regelrecht aufgezwungen wird, sich dann aber doch als nicht nur störend und vor allem sehr sympathisch entpuppt. Auch Kashmere hat einen Sidekick, in seinem Fall zwar eher dämonischer Art, man muss ihn aber auf seine Art trotzdem gernhaben, zudem bringt er Humor ins Spiel. Interessant fand ich die anderen sechs Göttersöhne, die alle sehr unterschiedlich sind, ich hätte mir über sie mehr Hintergrundinformationen gewünscht, und hoffe, sie bekommen im zweiten Band auch noch eine Rolle.

Die Antagonisten sind im Grunde durchweg böse, ihre Motivation habe ich noch nicht wirklich durchschauen können. Es gibt weitere Charaktere, die man noch nicht gänzlich einordnen kann.

Die Welt, in der die Geschichte spielt, ist unsere, aber eben nach dem oben erwähnten Fall der Sterne und den Folgen daraus. Der Roman spielt größtenteils in den USA, es gibt nur wenige kurze Ausflüge in andere Länder, diese lernt man dadurch nicht näher kennen. Im Anhang gibt es ein paar Erklärungen zur Welt, für mich waren diese nicht nötig, um die Geschichte verstehen zu können.

Natürlich gibt es auch hier einige unerwartete Wendungen, die man nicht alle vorhersehen konnte. Wer nicht so gerne spicy Szenen liest, davon gibt es mehrere im Roman, kann sie gut überspringen, denn sie sind extra gekennzeichnet. Ich finde aber, dass einem dann auch ein Teil Hintergrundwissen fehlt.

Ich persönlich finde den Roman sehr spannend, er hat mich gut unterhalten, so dass ich mich schon auf die Fortsetzung freue. Man muss sich ein bisschen auf die Geschichte einlassen, die man erst nach und nach durchschaut, und man sollte sich auf Blut, Gewalt und Spice einstellen. Für mich war es der erste Roman von Julia Dippel, hat mich aber neugierig auf ihre anderen Werke gemacht.

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Velvet-Dilogie 1: Velvet Falls, but the Gods forgot to die

Rezensionen von Lilli33:

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Wenn die Kraniche nach Süden ziehen von Lisa Ridzén

Leben und Tod

Leben und Tod

Meine Aufmerksamkeit wurde vom Titel dieses Romans erregt, der im Januar 2026 bei btb auf Deutsch erscheint. Ich finde, er klingt sehr melancholisch, ein bisschen traurig, aber gleichzeitig auch hoffnungsvoll. Auch der Klappentext hat mich gereizt, allerdings habe ich den hier erwähnten Witz in diesem Roman nicht gefunden.

Mit seinen 89 Jahren möchte Bo noch nicht akzeptieren, dass er nicht mehr alles selbst erledigen kann, obwohl er es immer wieder erfahren muss. Sei es, dass er das Schraubdeckelglas nicht aufbekommt oder das Wasser nicht halten kann. Der körperliche Verfall ist im Vormarsch. Halt geben ihm sein treuer Hund Sixten und die Pflegerin Ingrid, die ihn anscheinend besser versteht als sein eigener Sohn. Letzterer möchte, dass Bo den Hund abgibt, weil er angeblich nicht mehr gut genug für ihn sorgen kann. Für den alten Herrn fühlt sich das aber wie ein Todesstoß an und er kämpft mit den wenigen ihm verbliebenen Mitteln darum, dass der Hund bei ihm bleiben kann.

In den langen Stunden zwischen den Besuchen des Pflegedienstes lässt Bo sein Leben in Gedankengesprächen mit seiner Frau, die er vor Kurzem in ein Pflegeheim für Demenzerkrankte verabschieden musste, Revue passieren. Er erinnert sich an einzelne Episoden in seinem Elternhaus, an sein schlechtes Verhältnis zu seinem Vater und seine liebevolle Mutter, an seinen Sohn Hans, zu dem die Beziehung auch gerade nicht rosig ist, da Bo sich wegen Sixten, dem Hund, unverstanden fühlt. Voller Liebe denkt er an seine Enkelin Ellinor und seinen besten Freund Ture.

Lisa Ridzén schreibt unglaublich einfühlsam und authentisch. Man kann sich in Bo sehr gut hineinversetzen und leidet direkt mit ihm, und das, obwohl er nicht durch und durch sympathisch erscheint. Der Roman entfaltet sich langsam und ruhig. Große Action darf man nicht erwarten, aber ein paar berührende Szenen auf jeden Fall. Mir gingen vor allem die letzten Seiten sehr zu Herzen (Taschentuchalarm!).

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Wenn die Kraniche nach Süden ziehen

Rezensionen von Tara:

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Minnesota von Jo Nesbø

Menschliche Abgründe

„Minnesota“ ist ein spannender Kriminalroman und der erste Band mit dem Ermittler Bob Oz des norwegischen Autors Jo Nesbø.

Die Handlung beginnt 2022 in Minnesota. Der Autor Holger Rudi ist aus Oslo nach Minnesota gereist, um über Morde aus dem Jahr 2016 zu recherchieren. Er möchte einen True-Crime-Roman herauszubringen und begibt sich dafür auf Spurensuche.

Im Anschluß gibt es einen Zeitsprung in das Jahr 2016, in der der größte Teil der Handlung spielt und wir Bob Oz kennenlernen.
Bob Oz ist ein genialer Ermittler, allerdings menschlich ein ziemliches Wrack. Es fällt ihm schwer seine Emotionen in Zaum zu halten und sich an Regeln zu halten. Nach tragischen privaten Verlusten ist seine Arbeit zu seinem Lebensinhalt geworden.

Die Handlung ist gut mit dem aktuellen Zeitgeschehen verwoben und Jo Nesbø lässt gesellschaftspolitische Ereignisse geschickt mit einfließen.

Die Kapitel sind sehr kurz - auf gerade einmal 416 Seiten sind es 55 Stück - und tragen Überschriften, die neugierig machen. Die Perspektiven wechseln, so dass beim Lesen ein wenig Konzentration erforderlich ist. Gleichzeitig ist die Story so genial, dass man gar nicht von ihr abschweifen kann. Meine Gedanken waren dermaßen gefesselt, dass ich beim Lesen die Zeit total vergessen habe. Die Handlung war für mich nicht vorhersehbar und dennoch sind die Ereignisse in sich absolut stimmig und schlüssig.

Nach seinen Harry-Hole-Fällen hat der Autor hier wieder einen ausgesprochen interessanten Protagonisten erschaffen, wobei der Täter der Verbrechen ihm in nichts nachsteht.

Ich fand das Buch großartig, da ich gerne in menschliche Abgründe schaue und das Gänsehautfeeling, das während des Lesens eines guten Kriminalromans entsteht, liebe. Für schwache Nerven ist das Buch allerdings nichts. Aber Liebhabern von Thrillern und Krimis kann ich es durchaus empfehlen.

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Minnesota

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Zwei Herren am Strand von Michael Köhlmeier

Halbe Wahrheit - Halbwahrheiten - Fake - KI

Dieses Köhlmeier Buch, erschienen bereits 2016, habe ich heute beendet. Eine tatsächlich spannende und berührende Beschreibung einer Begegnung zweier Menschen mit unauslöschlichen Plätzen in der Weltgeschichte im Kampf gegen Suizid und Depression, gegen den "schwarzen Hund", der beide mitunter an der Gurgel packt.

Aber - und damit ist das Buch auch in einer zweiten Hinsicht hochaktuell - das Spiel mit den fiktiven und realen Quellen irritiert sehr, denn Köhlmeier lässt die Grenze zwischen Fiktion und Realität immer wieder verschwimmen. Er mischt angeblich mühevoll recherchierte Tagebucheinträge, konstruiert geheime Briefwechsel und intime Unterredungen und lässt authentische und fingierte Überlieferungen so ineinander fließen, dass am Ende beide gleichermaßen Zweifel erwecken. Hier gibt es die aktuelle Parallele zur KI. Köhlmeier induziert so ein notwendiges gesundes Misstrauen gegenüber Fremdrecherche. Man beginnt sofort selbst zu recherchieren und erfährt, dass es zitierte Bücher und erwähnte Personen aus dem Umfeld gar nicht gab.
Das verunsichert und lässt auch an den echten historischen Geschehnissen zweifeln. Alles Fake?
Was bleibt, ist die rührende Darstellung einer (vielleicht) tiefen und lebensrettenden Freundschaft.

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Zwei Herren am Strand

Rezensionen von nanu?!:

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Leserabe 1. Lesestufe - Schulgeschichten mit Hund Floh von Judith Allert

Lesen lernen mit Hund Floh

Die Kinder sind sich einig, die 2B. ist die beste Klasse der Welt.
Denn die Klassenlehrerin, Frau Uhr, bringt jeden Tag ihren Hund Floh mit in die Schule.
Und mit Floh wird es nie langweilig!

Die Geschichten um Hund Floh sind perfekt für Leseanfänger geeignet:
Die Schrift ist recht groß gehalten und die Sätze kurz und einfach.

Insgesamt gibt es vier Kapitel in denen wir den Schul-Alltag der 2B. mit dem Hund Floh erleben.
In den Geschichten werden auch gute Werte vermittelt, wie zum Beispiel das Bücher bei der Integration helfen können.
Die Geschichten sind abwechslungsreich und die Kinder der 2B. erleben immer etwas spannendes.

Wie es sich für ein vernünftiges Erstlesebuch gehört, werden die Texte von vielen Bildern begleitet. Die Illustrationen sind passend, sehr schön und helfen beim Lesen und Verstehen des Textes.
Um den Erstleser zu motivieren dranzubleiben, gibt es bunte Sticker die nach jedem geschafften Kapitel ins Buch geklebt werden dürfen.
Zusätzlich gibt es am Ende auch noch ein kleines Fragequiz zu lösen. So kann man gleich feststellen, ob der Erstleser gut aufgepasst hat.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, einen Preis zu gewinnen.

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Leserabe 1. Lesestufe - Schulgeschichten mit Hund Floh

Rezensionen von Nele33:

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Oxen. Interregnum,2 Audio-CD, 2 MP3 von Jens Henrik Jensen

komplex und spannend

Mit "Interregnum", wurde der siebte Thriller der Oxen-Reihe von Jens Henrik Jensen veröffentlicht.

Hier handelt es sich um einen sehr komplexen, spannenden und ebenso aktuellen Thriller. Niels Oxen und Margarethe Franck werden von ihrem alten Chef Mossmann gerufen, um zu eruieren, ob der dunkle Danehof gerade wieder aufgebaut wird.

Ein Spitzenpolitiker wurde ermordet. Beinahe gleichzeitig erschüttert der Mord an einem jungen chinesischen IT-Studenten Kopenhagen. Die junge Polizistin, die mit dem auf den ersten Blick Selbstmord betraut ist, lässt allerdings nicht locker und kommt einem noch nie dagewesenen Politikum auf die Spur. Dafür benötigt auch sie die Hilfe des PET.

Mich hat die Nähe zur Realität, welche im Nachwort nachzulesen ist, sehr erschüttert und nachdenklich gemacht. Dieser Thriller zeugt von der sehr guten Recherchearbeit von Jens Henrik Jensen und seinem journalistischen Hintergrund.

Oxen und auch Margarethe haben in diesem Band auch so einiges an Privatem zu verarbeiten, was sich aber prima in den Fallablauf einfügt.
Ich bin begeistert von dem Thriller, selten ist ein siebter Band einer Reihe noch so voller Überraschungen wie Interregnum.

Eine klare Leseempfehlung von mir.

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Oxen. Interregnum,2 Audio-CD, 2 MP3

Rezensionen von Sonne89:

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Minnesota von Jo Nesbø

Zerstörte Seele

„Minnesota“ der neueste Roman von Jo Nesbo liest sich düster und anklagend. Die Perspektive wechselt zwischen dem Polizisten Bob Oz und einem Attentäter, der andere Verbrecher jagt und seine ganz eigenen Gründe hat, so zu handeln.
Beide Männer haben etwas verloren, was sie sehr zerstört hat.

Es entwickelt sich ein spannendes Katz und Maus Spiel zwischen beiden.

Die Erzählweise von Jo Nesbro ist sehr geschickt und es wird fortwährend Spannung aufgebaut. Soziale und kulturelle Unterschiede werden gut herausgearbeitet.
Gerade der Ermittler Bob Oz wird sehr authentisch dargestellt. Er hat viele persönliche Probleme und hält damit auch nicht hinterm Berg. Beim lesen war ich immer wieder hin- und hergerissen zwischen Sympathie und Antipathie, auch dem Attentäter gegenüber.
Zeitlich gibt es einen Unterschied von sechs Jahren zwischen dem ersten Attentat 2016 und dem Heute 2022. Da das Hauptgeschehen 2016 stattfindet, hat mich der Wechsel anfangs teilweise ein bisschen im Lesefluss irritiert, hat sich dann aber letztlich im Verlaufe des Buches doch gut eingefügt.
Gerade die moralischen Fragen die das Buch aufwirft, fand ich sehr spannend.

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Minnesota

Rezensionen von Tara:

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Der Tod wischt mit von Andreas Suchanek

Spannender und amüsanter Cosy-Crime

„Der Tod wischt mit“ ist der zweite Band aus der Reihe „Ein Fall für Tilly Blich“ des Autors Andreas Suchanek. Die Fälle können unabhängig voneinander gelesen werden, aber ich würde die Reihenfolge einhalten, da es Spaß macht, die Entwicklung der Charaktere zu verfolgen.

Tilly Blich hat sich mit einer Reinigungsfirma „Plitz und Blank“ in Untertannbach selbstständig gemacht.

Ihr neuster Auftrag ist die Reinigung der Schule von Untertannbach. In der Sporthalle stolpert sie direkt über eine Leiche und steht damit vor ihrem nächsten Fall. Wieder ist Kriminalhauptkommissar Stubs zuständig, mit dem Tilly schon bei ihrem ersten Fall aneinandergeraten ist und wieder beginnt Tilly zu ermitteln.

Es geht direkt sehr lebendig und spannend los, so dass ich schon nach wenigen Seiten mitten im Geschehen war. Der Schreibstil von Andreas Suchanek liest sich locker und leicht, dadurch bin ich nur so durch die Seiten durchgeflogen.

Mit Tilly hat er eine sehr liebenswerte und sympathische Protagonistin erschaffen. Sie ist schlagfertig, weiß was sie will, und hat das Herz am rechten Fleck. Auch die anderen Charaktere werden gut beschrieben. Jeder hat etwas Besonderes und hebt sich ab. Natürlich ist auch wieder der Basset Muffin mit dabei, der für jede Menge Chaos und Lacher sorgt.

Die Auflösung konnte ich nicht vorhersehen und hatte Spaß beim Rätseln. Letztendlich war sie stimmig und passend. Für mich war es genau die richtige Kombination aus Spannung und Humor.

Mich haben die Ereignisse in Untertannbach bestens unterhalten und ich freue mich schon jetzt auf den nächsten Einsatz von Tilly, ihrem Team und Muffin.

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Der Tod wischt mit

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Blutwild von Saskia te Marveld

Das war wieder ein absoluter Mega-Thriller mit echtem Gänsehaut-Effekt

Schon das Cover hat mich sofort angesprochen: die blutige Axt vor dem grünen Hintergrund deutet bereits an, dass es hier blutig zur Sache gehen könnte – und genau das tut es auch. Die Spannung ist von Anfang an enorm. Ich wurde beim Lesen regelrecht in die Geschichte hineinkatapultiert. Alles ist so bildhaft beschrieben, dass man das Gefühl hat, selbst mitten im Geschehen zu sein.

Meinen Reader konnte ich kaum aus der Hand legen.
Die Handlung ist brutal, düster und gnadenlos: Er jagt, zerstückelt und tötet. Im Mittelpunkt steht Anka, eine Polizistin, die vor sechs Jahren grausam gequält und gefoltert wurde. Diese traumatischen Erlebnisse haben tiefe Spuren hinterlassen, sodass sie ihren Dienst quittierte. Doch nach sechs langen Jahren beginnt der Horror erneut – und alles deutet auf die Handschrift ihres damaligen Peinigers hin. Aber wie kann das sein? Er wurde doch zu zwölf Jahren Haft verurteilt. Ist er zurück oder treibt ein Nachahmer sein Unwesen?
Als Anka plötzlich eine SMS mit GPS-Daten erhält, die sie zu einer abgelegenen Hütte führen, macht sie eine schockierende Entdeckung: abgetrennte Gliedmaßen. Ein wahrlich grausiger Anblick. Verunsichert wendet sie sich an ihren Nachfolger und Kollegen Oliver, der ihrer Geschichte zunächst keinen Glauben schenkt.
Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven und auf mehreren Zeitebenen erzählt. Teilweise musste ich sehr aufmerksam lesen, um nicht durcheinanderzukommen – und dennoch lag ich mit meinen Vermutungen fast immer falsch, da ich ständig auf neue falsche Fährten gelockt wurde. Das Ende hat mich dann komplett überrascht: Mit diesem Mörder hätte ich wirklich niemals gerechnet.
Fazit: Ein extrem spannender, harter und nervenaufreibender Thriller. Wer ein schwaches Nervenkostüm hat, sollte dieses Buch lieber nicht lesen – alle anderen kommen hier voll auf ihre Kosten

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Blutwild