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Rezensionen von Daggy:

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Jaffa Road von Daniel Speck

Drei Leben voller Spannung

„Die Abwesenden haben oft mehr Macht als die Anwesenden“

Moritz schwängert seine Verlobte, bevor er in den zweiten Weltkrieg zieht. Sein Einsatzort ist Tunesien und hier lauscht er gerne Viktor bei seinem Klavierspiel in der Bar. Was er nicht ahnt, ist, dass Viktor Jude ist. Er lebt mit seiner Familie in „Piccola Sicilia“ einem bunten Stadtteil von Tunis und seine Familie versteckt Moritz nach seiner Desertation.

Als Maurice emigriert er zusammen mit Viktors Schwester und ihrer kleinen Tochter nach Israel. Ihr Lebensmittelpunkt dort ist die Jaffa Road in Haifa.
Nachdem die Engländer sich zurückziehen, nehmen die Israeli das Land ein und zerstören damit die gewachsenen Strukturen in Palästina. Viele Araber der unterschiedlichsten Glaubensrichtungen müssen ihr Land und ihr Heim verlassen. Sie werden zu „Abwesenden“, die ihre Ansprüche verloren haben.
Moritz Enkelin, seine jüdische Tochter und sein arabischer Sohn, Kinder aus drei Leben werden nach seinem Tode ins sein in Palermo eingeladen. Es gibt viele Rätsel, viele Fragen und wenig Vertrauen unter diesen Erben.
Es dauert sehr lange bis alle Stränge einen Sinn ergeben. Es gibt viele Sprünge durch die Zeit von Beginn des Krieges bis zur Jahrtausendwende. Zum gibt einen die Hoffnung der Zionisten endlich im eigenen Land leben zu können zum anderen die Vertreibung der Palästinenser, die dort viele Jahre friedlich mit Andersgläubigen zusammengelebt haben. Gerade im Hinblick auf die jetzigen Situation fand ich es sehr spannend und informativ zu erfahren, wie der geschichtliche Hintergrund ist. Leider schwindet mit diesem Wissen meine Hoffnung auf eine Lösung, denn zwei Staaten werden von der Welt nicht als Lösung erwogen. Ein Buch, dass mit seiner verschachtelten Erzählweise viele Emotionen in mir geweckt hat. Die Frage der Palästinenserin Amal „Gibt das Unrecht, das ihr Deutschen den Juden angetan habt, ihnen das Recht uns Unrecht anzutun?“ möchte ich spontan verneinen, sie zeigt aber wieviel Zündstoff in diesem Buch steckt.

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Jaffa Road

Rezensionen von Daggy:

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Träume aus Licht von Isabel Roderick

Familiengeheimisse lüften

Als ihre Großmutter plötzlich ins Krankenhaus muss, findet Ariane eine alte Filmrolle unter deren Bett. Ariane, die bei der Großmutter aufgewachsen ist, weiß wenig von ihrer Mutter Vera. Auch bei ihrer viel ältere Halbschwester findet sie wenig Informationen. Das zweite Kapitel erzählt dann von Eva, die 1920 davon räumt eine Drehbuchautorin zu werden.

Zusammen mit ihrer Schwester versucht sie in den damals bekannten Berliner Lokalen auf Größen der Filmindustrie zu stoßen. So lernt sie Heinrich Lichtenfeld kennen, einen faszinierenden Mann mit vielen Visionen, der als Regisseur arbeitet. Die beiden arbeiten hervorragend zusammen und als Heinrichs Verlobt plötzlich verunglückt, macht er Eva zu seiner Hauptdarstellerin. Eva möchte eine emanzipierte Frau spielen, nicht immer nur das Dummchen, wie es in Stummfilmen üblich ist.
Es dauert einige Zeit, bis der Bogen hin zu Ariane gespannt ist und die Geschichte wird immer spannender. Die Beziehung zu Heinrich, die zunächst glücklich begann wird im Laufe der Zeit immer toxischer, denn Heinrich will immer seinen Willen durchsetzen, zunächst mit Charme, dann auch mit Gewalt.
Es geht in der Geschichte um die Stummfilmzeit, dabei tauchen auch reale Figuren auf, um private und gesellschaftliche Emanzipation, um Liebe, um Herrschen und beherrscht werden, aber auch um eine junge Frau, die nach der Geschichte ihrer Familie sucht.
Es gibt immer wieder zeitliche und räumliche Sprunge, trotzdem lässt sich das Buch sehr gut lesen und ich war sehr gespannt, wie alles zusammenhing.

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Träume aus Licht

Rezensionen von Daggy:

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Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe von Doris Knecht

Viele Erinnerungen - wenig Vergessen

Die Ich-Erzählerin, eine verlassene Ehefrau in den Wechseljahren, muss sich von ihren Kindern und der großen Wohnung verabschieden und wir erleben ihre wechselnden Gefühle. Wenn die Kinder flügge werden, schwanken wir Mütter natürlich immer zwischen der Trennung und der damit verbundenen Freiheit.

Die Frau ist genau wie Doris Knecht eine Schriftstellerin, die zwar mit ihren Büchern Geld verdient, aber sich die große Wohnung nicht mehr leisten kann. Deshalb widmet sie viele Seiten des Buches der Suche nach einer neuer Bleibe. Auch für den Sohn muss etwas gefunden werden. Zum Glück gibt es eine gute Freundin, die sie unterstützt. Auch familiär ist die Frau gut eingebunden, wenn sie auch schon früh das elterliche Haus in Vorarlberg, das sie einengte, verlassen hat.
Viele Gefühle, die diese Frau durchleb, sind mir vertraut, andere kann ich nur schwer nachvollziehen. Ich denke da wohl praktischer. Sie braucht lange, um sich einzugestehen, was für die die beste Lösung ist. So fand ich die Sache mit der Wohnung doch etwas nervig. Ein Psychologin, die sie regelmäßig besucht meint, dass die Leute nicht unbedingt von ihren Probleme lesen wollen, und an manchen Stelle habe ich mir gewünscht, sie hätte auf sie gehört. Das Buch liest sich leicht und es gibt durchaus auch humorvolle Stelle, in erster Linie, wenn es um ihre Zwillingsgeschwisterpaare geht.

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Eine vollständige Liste aller Dinge, die ich vergessen habe

Rezensionen von fantasia:

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Minnesota von Jo Nesbø

Gut und Böse liegen nahe beieinander


„Minnesota“ von Jo Nesbø hat mich insgesamt nicht vollständig überzeugt. Der Switch vom Jahr 2016 ins Jahr 2022 oder der Perspektivwechsel gar mitten in den Kapiteln hat mich zunächst im Lesefluss gestört und das Eintauchen in das Geschehen erschwert.
Mit der Zeit hat mich die Geschichte dann doch gepackt - wobei ich die Protagonisten, den Ermittler Bob Oz, und den Mörder als schon ziemlich kaputte, fast überkonstruierte Figuren empfand.

Der Gute und der Böse sind sich dann doch wieder ähnlich und dem Leser wird gezeigt, wie nah doch die Grenzen beieinander liegen.
Dass der Mörder seine Opfer präpariert, gibt den gewissen Gruseleffekt. Aber braucht es den wirklich? Die Tarnung des Mörders durch die präparierten Häute etc. wirkt schon sehr weit hergeholt.
Positiv hervorzuheben ist der gesellschaftspolitische Bezug: Die Kritik an der Waffenlobby und den nahezu nicht vorhandenen Waffengesetzen in den USA fügt sich grundsätzlich gut in den Plot ein. Auch die Erwähnung von Donald Trump und George Floyd ist inhaltlich nachvollziehbar, wirkt jedoch etwas aufgesetzt.
Insgesamt bleibt „Minnesota“ für mich ein guter, aber kein herausragender Nesbø-Roman.

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Minnesota

Rezensionen von Daggy:

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Staub von Silke Schlichtmann

Sicher kein verstaubtes Bilderbuch

Schon auf dem Cover sehen wir Staub in unterschiedlichsten Erscheinungsformen mit Demo-Schildern, die darauf hinweisen, wie wichtig diese kleine Partikel sind. „Staub ist eine Mischung aus Luft uns winzigen Teilchen.“
Zunächst berichtet die Autorin aus ihrer eigenen Erfahrung, die sich mit der der Lesenden deckt.

Wir empfinden Staub meist als lästig und mühen uns ihn zu entfernen. „Staub hat einfach einen schlechten Ruf.“ Aber in diesem Buch werden wir eines Besseren belehrt, denn vieles funktioniert ohne Staub gar nicht. So schützt er uns vor der Sonneneinstrahlung oder erzählt uns Geschichten über die Vergangenheit oder über mögliche Täter. Es gibt eine Menge Staubsorten, über die wir viel erfahren. So wird der fruchtbare Lössboden „staubiges Gold“ genannt.
Erstaunlich, dass dem Staub, dem wir ja überall begegnen erst jetzt so ein spannendes Sachbuch mit so vielen informativen Illustrationen gewidmet wurde. Hier wurde ein Alltagthema zu einem superwichtige Thema gemacht, aber das Beste an dem Buch ist, dass das Lesen und Anschauen riesigen Spaß macht.

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Staub

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Warum niemand die Quantentheorie versteht von Frank Verstraete; Céline Broeckaert

Umfangreiche und interessante Einführung in die Quantentheorie

Quantenphysik - viele haben von diesem Thema gehört, aber durchaus Respekt davor, sich näher damit zu befassen. Zu groß ist oft die Angst, höhere mathematische Zusammenhänge nicht mehr zu verstehen.

Auch deshalb gibt es mittlerweile einige Bücher am Markt, die versuchen, dieses komplexe und spannende Gebiet verständlich zu erklären.

Dieses ist eines davon: hier haben sich ein Physikprofessor und seine Frau, eine Künstlerin, zusammengetan, um zu versuchen, die Grundlagen der modernen Physik in möglichst verständlicher Sprache darzustellen.

Herausgekommen ist ein sehr interessantes Buch, das mit wenig Mathematik und Formeln auskommt, aber sich immer noch auf einem eher hohen Niveau bewegt. Bevor es um die Quantentheorie selbst geht, wird ausführlich auf die Geschichte der Physik eingegangen und erzählt, welche berühmten Männer und Frauen (ja, auch davon gab es so einige, die im Buch auch Würdigung finden) durch welche Experimente auf verschiedene physikalische Naturgesetze gekommen sind. Sehr interessant für alle historisch Interessierten.

Wer sich aber rein für die Quantentheorie selbst interessiert, hat mit diesem umfangreichen Teil vielleicht nicht so viel Freude, auch wenn er durchaus hilfreich ist, um zu verstehen, welche bisherigen Annahmen diese über den Haufen geworfen hat.

Sehr lesefreundlich ist, dass das Buch kompliziertere Abschnitte, die für das nähere Verständnis nicht zwangsläufig erforderlich sind, in blau darstellt. So können diese von daran nicht interessierten Leserinnen und Lesern übersprungen werden. Weiters versuchen die Autoren, mit Hilfe von Graphiken und Abbildungen und durch die Beschreibung vieler Experimente, die Inhalte so verständlich wie möglich zu vermitteln.

Insgesamt ist es aber bei allen Versuchen, die Quantentheorie einfach darzustellen, dennoch ein Buch, das sich an gebildete Menschen richtet, die bereit sind, komplexen Denkmustern zu folgen und diese nachzuvollziehen. Ich habe einiges Neues gelernt, manches aber nicht komplett verstanden, dies ist aber wohl meinem mangelnden Vorwissen in diesem Gebiet anzulasten und nicht dem interessanten, aber schon anspruchsvollen Buch.

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Warum niemand die Quantentheorie versteht

Rezensionen von Daggy:

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BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen? von Mai Thi Nguyen-Kim; Marie Meimberg

Erstklassiges Sachbilderbuch


Ich muss gestehen, obwohl dies schon der 6. Band ist und die Autorinnen und Wissenschaftlerinnen Mai und Marie dem Bibibibiber eine Menge spannender und interessanter Fragen gestellt haben, ist es das erste Buch der Reihe, dass ich lese.
Der Untertitel „Warum wir alle Schlaf brauchen und genug Schlaf die Welt schöner macht.


lässt uns schon erahnen, dass der von den meisten Kindern und sicher auch einigen Erwachsenen als lästig empfundenen Schlaf eine Berechtigung in unserem Tagesablauf hat. Der Bibibibiber hat einen tolle Idee, er möchte den größten Damm der Welt bauen und bittet anderer um Hilfe. Doch er erhält lauter Absagen, weil sie Tiere immer irgendwie schlafen müssen. Und schon sind wir beim Thema „Photosynthese“, das uns mit Hilfe von Legosteinen dargestellt wird.
Das Buch hat sehr viele einfach gezeichnete Illustrationen, die die schwierigen Themen sehr gut darstellen und so erfahren wir, wieso der Schlaf für die Tiere und für uns Menschen so wichtige ist. Ein Sachbilderbuch, dass wirklich nicht ermüdend ist.
Eine sehr gut gemachte Sachbuchreihe für Kinder und Erwachsene, denn so klar war mir das mit dem Schlafen auch nicht, auch wenn ich es inzwischen ganz gerne mache. Schnarch!

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BiBiBiber hat da mal 'ne Frage. Warum muss ich schlafen?

Rezensionen von Claudia R.:

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Valdengaard 1: Raskild von Peter Hohmann

toller Fantasy Auftakt

Klappentext / Inhalt:

+++ Aufwendig gestaltete Ausgabe mit Farbschnitt +++
Valdengaard – wo ein dunkler Gott auf die Gier der Menschen lauert.
Tharven hat nichts, kein Ansehen, keine Zukunft. Nur den Schatten eines Gerüchts, das ihn in seinem Heimatdorf zu einem Ausgestoßenen macht.
Zu seinen wenigen Freunden zählen ein tollpatschiger Schmiedelehrling, eine in Ungnade gefallene Kriegerin sowie ein mysteriöser schwarzer Kater namens Raskild, der mit ihm in Gedanken spricht.

Weil Raskild größenwahnsinnig ist, gerät Tharven oft in Schwierigkeiten. Auch die ständige Klugscheißerei des Katers verbessert die Situation selten.
Als die magische Gilde unter der Führung eines Erzmagus ins Dorf einreitet und Tharvens Vater tötet, bricht der letzte Halt in seinem Leben weg.
Unerwartet und in letzter Not stellt sich Gorwyn an seine Seite, ein Ritter des Ersten Rufs. Doch Gorwyn handelt nicht aus reiner Selbstlosigkeit. Er ist überzeugt: Sowohl Tharven als auch er sind auserkoren, eine magische Rüstung vor der Habgier der Zauberer zu schützen. Denn die Rüstung des Ewigen Zwangs ist der Schlüssel zur Macht eines alten Gottes.
Je stärker Tharven sich im Netz aus Geheimnissen und Gefahren verfängt, desto deutlicher wird: Nichts ist so, wie es scheint – nicht einmal er selbst. Und Raskild genauso wenig.
Valdengaard – Mittelalter-Fantasy mit Spannung und dem nötigen Schuss Humor.

Cover:

Das Cover ist wundervoll und auch sehr atmosphärisch gestaltet. Abenteurer sind hier erkennbar und ein Dorf, sowie eine Hütte verästelt in einem alten Baum grafisch sehr toll und beeindruckend umgesetzt. Optisch und auch farblich ist es toll anzusehen und das Cover auf jeden Fall ein Blickfang.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den Auftakt einer Fantasy Reihe, mit einer guten Mischung aus mittelalterlichem Abenteuer, sowie dem Spiel zwischen Dunkelheit und Licht und auch eine gewisse Portion an Humor darf natürlich nicht fehlen. Tharven und seine wenigen Freunde, ein tollpatschiger Schmiedelehring, eine in Ungnade gefallende Kriegerin und ein mysteriöser schwarzer Kater, geraten von einem ins nächste Abenteuer. Dabei sorgt Raskild, der Kater, ständig für Schwierigkeiten. Dass dieser in Gedanken mit Tharven kommuniziert und größenwahnsinnig scheint, trägt nicht gerade zu besseren Situationen bei.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist wortgewandt und bildlich. Schnell findet man sich in Welt und Charaktere hinein. Die Beschreibungen sind detailreich und nachvollziehbar. Die Charaktere haben so manche Ecken und Kanten, was sie aber auch besonders und ausmacht. Die Dialoge zwischen Tharven und Raskild sind einfach herrlich und mir hate diese gewisse Situationskomik und auch der teils etwas kauzige Humor sehr gut gefallen.

Eine wundervolle Mittelalter Fantasy Geschichte, die für Spannung, Humor und gute Unterhaltung sorgt.

Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme und gute Länge und ermöglichen so einen tollen Lesefluss. Die Kapitelanfänge sind sehr gut herausgearbeitet und gut erkennbar. Die Überschriften sind passend, ohne zu viel dabei zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen. Die bunten Karte am Beginn und auch der wundervolle Farbschnitt runden das Gesamte zusätzlich sehr schön ab.

Ein toller Auftakt mit einem Cliffhanger, der das Warten auf den nächsten Band noch mehr schürt. Der Einstieg und dieser erste Band lesen sich kurzweilig und toll und ich bin schon sehr auf mehr gespannt. Die Charaktere fand ich klasse und auch die Storyline hat mir sehr gut gefallen. Die Mischung aus Spannung, Fantasy und Humor ist gut gelungen.

Fazit:

Toller Auftakt einer Fantasy Reihe, mit einer guten Mischung aus mittelalterlichem Abenteuer, Spannung und einer guten Portion Humor.

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Valdengaard 1: Raskild

Rezensionen von clematis:

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Sophie L. von Matthew Blake

Verflossene Wahrheit

Die Psychologin und Expertin für Gedächtnisforschung, Dr. Olivia Finn, lebt mit ihrem sechsjährigen Sohn in London. Eines Morgens erreicht sie ein Anruf aus Paris, sie möge so rasch wie möglich ins Hotel Lutetia kommen, wo ihre betagte Großmutter gerade einen Mord gestanden hätte, welchen sie vor etwa achtzig Jahren begangen haben soll.

Leider ist die alte Dame dement und verwechselt mitunter die Wahrheit mit längst verflossenen Traumata aus dem Krieg.

Ruhig und dennoch stets spannend verläuft die Handlung, welche in der Gegenwart und ab und zu auch im Jahre 1945 spielt. Psychotherapeutische Hilfe und die Geschichte von Kollaborateuren und Widerständlern fließen auf gelungene Weise ineinander und verdichten sich zu einem aufregenden Puzzle, welches sich am Ende zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügt. Die abwechselnden Zeitebenen und unterschiedlichen Blickwinkel sorgen für das entsprechende Tempo, Wahrheiten und Erinnerungen verschmelzen zu einem dichten Konglomerat, welches enträtselt werden will. Was erzählt das kleine, berühmte Bild im Foyer des Hotels Lutetia? Welche Geheimnisse birgt das Zimmer Nummer 11? Wie wahr sind unsere Erinnerungen, welche von unserer eigenen Wahrnehmung beeinflusst sind? Vielen Fragen geht Liv nach, um herauszufinden, wer ihre Großmutter tatsächlich war und nimmt den Leser dabei auf eine großartige Zeitreise mit.

Ein überaus interessantes Buch mit bemerkenswerten Einblicken in die Welt von Gedächtnisleistung und Manipulation. Wer sich keinen knallharten Thriller erwartet, dafür aber gerne eintaucht in einen Roman der Gegenwart mit Bezug zu Paris im Jahre 1945, der wird hier ein besonderes Lesevergnügen finden.

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Sophie L.

Rezensionen von Claudia R.:

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Belzi Ohnehorn von Gemma Brie; Vincas Richardson

teuflisch stark

Klappentext / Inhalt:

Belzi ist ein kleiner Teufel. Eines Tages wacht er in einem dunklen Raum auf. Er weiß nicht, wo er ist. Nur eins ist sicher: Das hier ist nicht die Hölle. Es ist die Menschenwelt – und Belzi hat keine Ahnung, wie er dorthin gekommen ist. Noch schlimmer: Er weiß nicht, wie er wieder zurückkommt.

Zum Glück trifft er die Zwillinge Alex und Vera. Die beiden sind neugierig, mutig und voller Ideen. Ihr Freund Robin ist klug und hat immer einen Plan. Gemeinsam wollen sie Belzi helfen, zurück in seine Welt zu gelangen.
Sie probieren alles Mögliche aus. Doch nichts funktioniert. Erst später finden sie heraus, wie es geht: Belzi braucht Hörner, um zurückzukehren. Und die wachsen nur, wenn er Böses tut.
Aber da gibt es ein Problem – Belzi ist viel zu gut! Er ist freundlich, hilfsbereit und kann einfach niemandem etwas zuleide tun. Wie soll er also je wieder in die Hölle kommen?
Ein Comic über echte Freundschaft, über das Anderssein und darüber, dass man sich nicht verbiegen muss. Denn auch ein Teufel darf gut sein – und genau so geliebt werden, wie er ist.
Der erste Band einer lustigen und herzerwärmenden Serie. Ideal für junge Leserinnen und Leser, mit leicht lesbarer Schrift und jeder Menge Spaß!

Cover:

Ein kleines aufgebrachtes Teufelchen ist hier erkennbar und es schreit förmlich nach Chaos und Schabernack. Optisch und farblich ist das Ganze in brauntönend und passend zum Titel und zur Geschichte umgesetzt.

Meinung:

Ein turbulenter und liebenswerter Comic mit teuflischstarken Charakteren und jeder Menge Trubel. Die Charaktere werden wundervoll erfasst und die Geschichte ist rasant und lebendig umgesetzt. Belzi ist einfach zu lieb, denn als Teufel braucht er seine Hörner um zurück in die Hölle zu gelangen. Doch die Hörner bekommt man nur wenn man Schabernack treibt, doch Belize, der kleine Teufel ist einfach zu lieb, oder gibt es da noch eine Möglichkeit?

Zu viel möchte ich hier noch nicht verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und angemessen. Das Hardcover ist von guter Qualität und toll umgesetzt. Die Geschichte ist in Comicform verfasst und man kann den Geschehnissen und Ereignissen gut folgen. Auch in die Charaktere findet man sich gut hinein. Die Bilder und Illustrationen setzen die Geschichte sehr gut um und auch den Sprechblasen und Unterhaltungen kann man hier sehr gut folgen.

Der Comic ist humorvoll, aber auch sehr warmherzig umgesetzt und man baut schnell auch Emotionen zu den Charakteren auf. Besonders Belize schließt man schnell ins Herz, aber auch die Entwicklungen sind wendungsreich und überraschend und sorgen so für gute Unterhaltung.

Fazit:

Ein turbulenter und liebenswerter Comic mit teuflischstarken Charakteren und jeder Menge Trubel.

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Belzi Ohnehorn