Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Martina Schmidt:
Die Magnolientochter (Die Blumentöchter 4) von Tessa Collins
verwurzelt wie eine Magnolie
„Kette.“ S. 479
Inhalt:
Magnolia findet einen Jadestein, ein Flugticket nach Neuseeland und eine Rechnung mit einer hohen Summe in der Bibliothek ihrer verstorbenen Großeltern. Irgendwas passt da gar nicht zusammen. Ihre Mutter stammt zwar aus Neuseeland, kann sich aber keinen Reim darauf machen.
Niemand hat eine Ahnung welche Verbindung Magnolias Großmutter nach Neuseeland hatte. Nach einem missglückten Selbstmordversuch von Magnolias Mutter, beschließt sie, sich selbst auf die Suche nach den Wurzeln ihrer Mutter zu machen. Vielleicht kann sie ihr so helfen und nebenbei auch mehr über sich selbst herausfinden.
Cover:
Das Cover ist schön, romantisch und passt zu den anderen Büchern der Reihe. Der Buchschnitt ist sehr schön.
Meine persönliche Meinung:
Ich mag diese Reihe sehr gerne und hab auch diesen Band verschlungen. Gerade hier sieht man an Maias Geschichte wie wichtig es ist, seine Wurzeln zu kennen und zu wissen woher man kommt. Vor allem wird deutlich, welche Auswirkungen der Identitätsverlust auf die Persönlichkeitsentwicklung hat. Ein bisschen zog sich die Geschichte, weil alleine durch Maias Vornamen klar ist, dass sie etwas mit den Maori zu tun haben wird. Doch auf diese „Idee“ kamen die Personen gar nicht. Die Jagd nach den Wurzeln gestaltete sich als entmutigend und schwierig, aber um so schöner, dass alle ans Ziel kamen und mit der Vergangenheit abschließen oder neu anfangen konnten.
Fazit:
Eine gelungene Fortsetzung der Reihe mit einer ganz anderen Geschichte zur Identitätsfindung.
Rezensionen von L.:
Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban
Minikrimi
Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.
Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.
Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.
Rezensionen von L.:
Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban
Minikrimi
Das Erstlesebuch „Auf heißer Spur! Die Detektive von Paris“ ist ein typisches Erstlesebuch das Kinder ende der 1. Klasse, Anfang der 2. Klasse erfreuen wird.
Ich finde es großartig, dass es nun auch vermehrt spannend gestaltete Bücher für diese Altersgruppe gibt. Denn häufig sind Kinder von den typischen Erstlesethemen gelangweilt und möchten dann schon von der Geschichte her Interessanteres lesen.
Dies ist hier gelungen. Die Detektive von Paris begleiten die LeserInnen auf die Spurensuche nach den verschwundenen Macarons. Die Waage zwischen Spannung, lehrreichen Inhalten und den sprachlich richtigen Anpassungen an das Leseniveau in dieser Lesestufe sind hier wirklich gut gelungen.
Besonders gut gefällt mir die Diversität in dem Buch. Es hätte gerne noch länger sein können.
Meine Bitte für folgende Buchreihen, die gerne darauf aufbauen können, wäre, dass man häufiger genutzte Vokabel ins Zentrum stellt. Die hier am Ende angegebenen Vokabel verschenken ein bisschen an Potential, das die Idee mit den französischen Wörtern erst für mich so interessant gemacht hat.
Jedoch auf jeden Fall ein Buch das ins Kinder- und Klassenzimmer gehört.
Rezensionen von PMelittaM:
Die unsichtbare Bibliothek von Genevieve Cogman
Interessanter erster Band
Irene Winters ist Bibliothekarin der Bibliothek, einer Institution, die besondere Bücher aus allen Parallelwelten einsammelt, um sie zu bewahren. Irenes neuer Auftrag scheint harmlos, sie bekommt sogar einen neuen Lehrling, Kai Strongrock, zur Seite gestellt. Doch dann entpuppt es sich als sehr gefährlich, und Irene und Kai müssen all ihr Können aufbieten.
Für mich ist dieser erste Band der Reihe nicht der erste, den ich gelesen habe, ich bin mit Band 3 eingestiegen, wollte aber immer die ersten Bände nachholen. Ich finde es schön, zu erfahren, wie alles angefangen hat, und auch, dass ich manchen der Charaktere bereits kenne, macht den Roman für mich interessant.
Wie eigentlich immer, trifft man Irene zunächst in einem anderen Abenteuer, das auch nicht ohne Gefahr ist, bevor es dann mit der eigentlichen Geschichte losgeht. Es ist schon faszinierend, wie viele unterschiedliche Welten es hier gibt, beziehungsweise, wie unterschiedlich diese sich entwickelt haben. Auch Elfen und Drachen, die Chaos beziehungsweise Ordnung symbolisieren, sind hier bereits ein Thema.
Der Ort, den Irene und Kai hier bereisen, ist eine Art viktorianisches London, mit einigen Steampunkelementen. Die Welt gefällt mir, ich konnte sie mir auch sehr gut vorstellen. Neben Irene und Kai, die man beide im Lauf der Geschichte etwas besser kennenlernt, gibt es eine ganze Reihe weiterer interessanter Charaktere, manche Freunde, manche Feinde, bei manchen ist es auch nicht so ganz klar.
Der Erzählstil ist lebendig, die Geschichte sehr spannend, natürlich gibt es auch die eine oder andere Überraschung beziehungsweise Erkenntnis. Das Abenteuer ist abgeschlossen, es ist aber schon eine übergreifende Geschichte zu erahnen, und manche Frage, die man sich beim Lesen stellt, möchte noch beantwortet werden.
Der erste Band der Reihe erzählt eine spannende Geschichte, die Lust auf mehr macht, auch die Charaktere werden bereits gut etabliert. Mittlerweile ist die Reihe beendet, mir haben auch die späteren Romane gut gefallen.
Rezensionen von gelesengelauschtgemacht:
Mord im Planetarium von Beate Maly
Toller hisorischer Krimi im Wien der 1920er
Ein Mord im Dunkel der Sterne – und ein Krimi, der bis zur letzten Seite funkelt! **Mord im Planetarium** zieht einen mit unwiderstehlicher Sogkraft ins Wien des Jahres 1927, wo Fortschrittsglaube, gesellschaftlicher Glanz und politische Spannungen aufeinanderprallen. Die Eröffnung des ersten österreichischen Planetariums wird zur grandiosen Bühne für ein Verbrechen, das ebenso raffiniert wie atmosphärisch inszeniert ist.
Gerade weil ich selbst in Wien lebe und das Planetarium schon oft besucht habe, hat mich dieser Band auf einer ganz persönlichen Ebene erwischt. Beim Lesen hatte ich unwillkürlich den Geruch der Polstersessel in der Nase, das gedämpfte Murmeln vor Vorstellungsbeginn im Ohr – und dieses ganz spezielle Gefühl, wenn das Licht ausgeht und sich der Himmel über einem öffnet. Die Schilderung der Eröffnung samt des leitenden Wissenschaftlers wirkte für mich überraschend vertraut und liebevoll, fast so, als würde man einem historischen Echo der eigenen Erinnerungen begegnen.
Mit sicherem Gespür für Tempo und Details entfaltet die Autorin eine Geschichte, in der es wieder um Mord, wirtschaftliche Interessen, familiäre Verstrickungen und das politische Weltgeschehen der Zwischenkriegsjahre geht. Besonders gefallen hat mir, wie subtil diese Themen ineinandergreifen, ohne je belehrend zu wirken – Geschichte wird hier gelebt, nicht erklärt. Wien vor hundert Jahren steht plastisch vor Augen: mondän, angespannt, voller Gegensätze.
Auch dieser Band hat mich durchwegs begeistert. Die Figuren wirken vertraut wie alte Bekannte, das Zusammenspiel von Anton und Ernestine macht einfach Freude, und auch die Familie rundherum verleiht der Handlung Wärme und Tiefe. Für mich war es nicht nur ein spannender Krimi, sondern ein literarischer Spaziergang durch meine eigene Stadt – mit Sternen über dem Kopf und einem Mordfall, der lange nachhallt.
Rezensionen von Danislesestube:
Wolfswille von Melanie Vogltanz
Ein grandioser Start einer Reihe
Dieses Buch habe ich von der Autorin als Leseexemplar erhalten. Wie immer beeinflusst diese Tatsache nicht meine Meinung. Entweder ich mag das Buch, oder eben nicht. ????
Dark Fantasy Romane mag ich sehr gerne. Mittlerweile fast schon mehr als Urban Fantasy Romane, welche ich bisher großteils gelesen habe.
Aber ein Roman, der sich um mindestens einen Wolfsmenschen und andere düstere Kreaturen dreht, trifft eben auch meinen Geschmack.
Nach einem düsteren, etwas bedrückenden Prolog lernen wir unseren Protagonisten, Alfio kennen. Dieser ist kein strahlender, super gelaunter Wolfsmensch, welchen man von romantisierten Büchern und Filmen kennt. Wenn er in seiner Wolfsform nicht gerade unkontrolliert Menschenleben beendet oder Schuldeneintreiber spielt, benebelt er seinen Verstand, fügt sich Schmerzen zu, um sein inneres Biest unter Verschluss zu halten. Hier merkt man schon, er ist weder ein Held noch ein Antiheld. Alfio ist ein Wesen, welches schon ewig auf der Welt umherwandert und keinen richtigen Platz hat. Seine Verwandlung ist weder schön noch heldenhaft. Trotzdem hat er es geschafft, nicht vollkommen wahnsinnig zu werden. Tief in seinem Inneren steckt ein gutes Herz. Dies wird im Laufe der Handlung deutlich. Selbst als er eines Verbrechens bezichtigt wird, welches er offenbar nicht begangen hat, fängt er nicht an, sein Umfeld abzuschlachten. Das hat der eigentliche Mörder selbst übernommen. Spätestens hier wird klar, dass sich die Autorin möglicherweise an Jack the Ripper orientiert hat. Es gibt sehr viele Anspielungen auf diesen Fall. Garniert mit einer gesunden Portion Fantasie.
Alfio als Protagonist hat mir sehr gut gefallen. Seine innere Zerrissenheit, sein Gerechtigkeitssinn und seine eigene Herangehenweise, Probleme zu lösen, hat mir sehr gefallen. Auch die Nebencharaktere, wie z.B. eine bestimmte Prostituierte, bekamen reichlich Persönlichkeit spendiert. Die menschlichen Kolleg:innen müssen ebenfalls sich nicht verstecken. Generell entwickelten sich alle Charaktere stetig weiter. Der Handlungsverlauf reicht von ruhig bis spannend. Emotional bis wutentbrannt. Gerade in diesem Genre ist das ein großer Pluspunkt. Was als scheinbar blinde Zerstörungswut und Selbsthass beginnt, entwickelt sich mit der Zeit zu einer emotionalen, dunklen und rasanten Geschichte. Gibt es etwas zu kritisieren? Nein. Selbst wenn ich mit der Lupe durchgehe, gibt es nichts, was mich gestört hätte. Der Showdown hat das Gesamtwerk gut abgerundet. Das Cover gefällt mir ebenso.
Es war eine gute Idee, dieses Buch anzunehmen. Teil zwei werde ich auf jeden Fall lesen.
Rezensionen von Harakiri:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Mehr Geduld
„Mehr Geduld“
Mit diesem kleinen Zitat beginne ich meine Rezension zu Oxen – Interregnum. Geduld braucht es aber in diesem Band auf keinen Fall. Denn die Handlung startet dramatisch, bleibt dramatisch und endet dramatisch. Und spannend.
Die Story beginnt mit dem Mord an einem Politiker und fast zeitgleich werden zwei IT-Studenten ermordet.
Diese beiden Stränge laufen parallel ab und sorgen durch den Wechsel zusätzlich für Spannung. Irgendwann laufen diese beiden Stränge zusammen und führen unweigerlich zum Showdown.
Jensens Charaktere sind wieder überaus klug gezeichnet. Hier sticht vor allem Dajana Djovic hervor – die hat mir persönlich sehr gut gefallen. Und auch Oxens persönlichen Kampf fand ich mehr als klasse gemacht. Mossmann, Franck und Oxen sind einfach ein unschlagbares Team. Und das müssen sie auch sein, wenn sie die Neubildung des Danehofs verhindern wollen. Schwierig nur, wenn einem ein scheinbar übermächtiger Gegner gegenübersteht. Und gerade das macht die Spannung und die Dramatik der Handlung aus. Auch wenn die Handlung teilweise auf der Stelle trat und minimale Längen hatte, konnte sie mich voll überzeugen und mitreißen.
115 Kapitel, fast 600 Seiten und ein Schreibstil, der das Wort „Hut ab“ mehr als verdient.
Fazit: Interregnum ist ein Buch, das man nicht zur Seite legen kann. Mit jeder Seite hofft man, bald das Ende zu erreichen, um zu erfahren, wie es ausgeht, ist aber dennoch mit jeder Seite traurig, dass das Buch bald endet.
Rezensionen von Ameland:
Venusmuscheln in Venedig von Dorothe Zürcher
Endlich angekommen
Nach Bittermandeln aus Byzanz und Anisbrot in Antiochia ist Venusmuscheln in Venedig bereits der dritte und letzte Teil dieser Reihe und damit geht eine lange Reise zu Ende. Auch wenn es zu Beginn einen kurzen Überblich über das, was bisher geschah, gibt, empfehle ich mit Band 1 zu beginnen.
Ich lese sehr gerne historische Romane und solche mit starken Frauen.
Hier wurde mir beides geboten. Alkmene ist ein toller Charakter. Ich habe ihren Mut, ihren Pragmatismus und ihre Findigkeit bewundert. Sie ergibt sich nicht einfach in ihr Schicksal und das meint es nicht immer gut mit ihr und wirft ihr oft genug Knüppel zwischen die Beine, sondern versucht immer die Lage zu verbessern. Dabei denkt sie auch an die Menschen, die ihr etwas bedeuten. Besonders ihre Kochkünste haben ihr öfters geholfen. Ihre Erfahrungen und ihre Intuition für Zusammenstellungen und Verbesserungen von Speisen waren ein Garant für ihr Überleben.
Auch Kreuzritter Diethelm fand ich gut dargestellt. Seine Entwicklung zu einem liebevollen Vater und einem Beschützer, der ihm anvertrauten bzw. vertrauenden Personen konnte mich überzeugen, genau wie weitere Figuren.
Dorothe Zürcher schreibt anschaulich und bildgewaltig. Oft genug hörte ich das Geschrei auf dem Schlachtfeld, das Klirren der Waffen, das Getrampel der Pferdehufe auf dem Boden, aber auch den Hunger, die Sorgen und die Angst der Menschen konnte ich spüren. Gefreut habe ich mich über die kleinen schönen Auszeiten, wenn Diethelm zum Beispiel seine Tochter Sophia im Arm hielt und bewunderte.
Die Landkarte, das Personenverzeichnis, die Worterklärungen und der Zeitstrahl am Ende sind eine super Ergänzung der Geschichte. Ein gut recherchierter und informativer historischer Roman, bei dem ich einen Blick auf die Kreuzzüge Ende des 12. Jahrhunderts aus der Sicht einer Frau werfen konnte.
Rezensionen von Havers:
Lebensbande von Mechtild Borrmann
Historie light
Mechtild Borrmann bleibt auch in „Lebensbande“ ihrem Stil und der zeitlichen Einordnung treu. Rund um den Zweiten Weltkrieg bis zu Beginn der neunziger Jahre lässt sie ihre Leserinnen an Leben, Lieben und Leiden dreier Frauen - Lene, Lieselotte und Nora - teilhaben. Verbindendes Element sind hier die Tagebuch-Aufzeichnungen der ehemaligen Krankenschwester Nora.
Und ja, da Borrmann das Buch für die weibliche Leserschaft geschrieben hat (man schaue sich nur das misslungene Cover an), darf natürlich auch eine zarte Lovestory nicht fehlen.
Im Zentrum stehen jedoch Lene und deren Sohn Leo, der nach Komplikationen bei der Geburt gehandicapt ist, bei Schuleintritt auf den Radar des NS-Regimes gerät und mit dem Stempel „unwertes Leben“ und „Reichsausschusskind“ versehen wird. Und wie mit diesen Kindern verfahren wurde, sollte uns allen bekannt sein. Zusätzlich zur Euthanasie packt die Autorin aber auch noch Zwangsarbeiter in der Landwirtschaft, Einmarsch der Russen, Vergewaltigung, Verschleppung gen Osten in einen Gulag etc. in ihre Geschichte ein.
Allerdings werden die meisten dieser Themen nur en passant und mit abgeschliffenen Kanten angerissen. Das große Mank dieses Romans. Alles sehr oberflächlich, weichgespült und leicht lesbar. Aber wahrscheinlich war das die Intention der Autorin, um Schockeffekte für die Leserschaft zu vermeiden. Was allerdings auffallend ist, im persönlichen Umfeld der Protagonistinnen gab es keine Sympathisanten, keine Mitläufer, keine Funktionsträger, keinerlei Anhänger der NS-Ideologie. Sehr verwunderlich.
Eigentlich reicht es schon, wenn man nur den Klappentext liest, denn der Roman hat kaum mehr als diese Zusammenfassung zu bieten, ist nicht mehr als Historie light, und konnte meine Erwartungen noch nicht einmal in Ansätzen erfüllen. Sehr enttäuschend.
Rezensionen von Nele33:
Nemec & Wachtveitl: Das Münchner Kult-Duo von Stefanie Thyssen
super unterhaltsam
Als absoluter Tatort Fan der ersten Folge, war es klar, dass ich das Buch über die beiden Münchner Kult Kommissare lesen muss. Früher war Sonntagabend immer um 20.15 Uhr Tatort Zeit, heute im Zeitalter des Streamings verschiebt es sich dann doch mehr auf andere Wochentage.
Die Aufmachung des Buches ist sehr ansprechend und würdevoll gestaltet.
Die beiden Schauspieler kommen ausreichend zu Wort und erzählen herzlich Anekdoten über einzelne Folgen. Folgen, die manchmal beim Publikum auch hohe Wellen schlagen konnten oder leider gar nicht ankamen.
Die Tatortlandschaft hat sich mit den Jahren verändert, doch das Münchner Team war für mich immer eine große Konstante für qualitativ hochwertige Folgen und Fälle. Umso interessanter waren dann die Einblicke in die Hintergründe, die Zusammenarbeit mit der Polizei und die Meinungen der Schauspieler selber zu ihrem Kultstatus unter den Ermittlerteams.
Besonders gefällt mir der Aufbau des Buches, die Mischung aus Professionalität und privatem, welches die Autorin Stefanie Thyssen durch private aufnahmen der Schauspieler einfließen lassen hat.
Ein Buch nicht nur für Fans des Kult-Duos, sondern auch für Menschen, die sich für die Krimi-Reihe interessieren und ein wenig hinter die Kulissen schauen wollen.
Habe das Buch schon zu Weihnachten verschenkt und es kam sehr gut an. Klare Empfehlung.










