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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Thaliomee:

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Verbrenn das Negativ von Josh Winning

Ein Buch wie ein Film

Ich beginne mit den Punkten, die ich nicht so gut fand. Zum einen passte der Titel nicht ganz. "Verbrenn das Negativ" bezieht sich im Deutschen eigentlich nur auf ein Foto-Negativ. Gut, mit ein wenig Phantasie kann man die Nullkopie beim Film auch so nennen, obwohl es ein Positiv ist. Im Englischen ist das Wortspiel perfekt, als Lauras Psychiater ihr rät "Verbrenn das Negative, setz das Positive frei.

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Außerdem hat mir das Cover auf Anhieb nicht gefallen. Mittlerweile denke ich, dass es ganz gut zu einem 90er-Jahre Horrorfilm passt. Außerdem ist die Haptik wirklich gut, das versöhnt mich ein wenig.

Aber zum Inhalt: Laura arbeitet für eine Zeitung, ihr Chef ist gleichzeitig ihr Ex-Freund. Und dieser schickt sie nach LA um über eine neue Serie zu berichten. Diese ist ein Remake des Horrorfilms "The Guesthouse". Der Film hat vor allem deshalb Kultstatus erreicht, weil es rund um die Beteiligten einige Todesfälle gab. Ein Lichttechniker stürzte vom Dach, eine Schauspielerin bekam Jahre nach dem Dreh einen Stromschlag usw. Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder besondere Seiten, die Internet-Artikel, Forenbeiträge, Interviews oder Auszüge aus dem Drehbuch darstellen.
Zurück zu Laura, sie hat nämlich ein Geheimnis, denn sie hat in diesem Horrorfilm mitgespielt. Natürlich war die damals noch ein Kind, aber es hat ihr Leben geprägt. So sehr, dass sie mit ihrer Familie umgezogen ist und sogar ihren Namen geändert hat. Sie ist sich trotzdem sicher, dass sie nicht zufällig ausgewählt wurde über die Serie zu berichten. Natürlich hat ihr Chef es herausbekommen und auch das ist im Nachhinein wenig mystisch. Diese unaufgeregte Art macht dieses Buch realistisch und dadurch wirklich spannend. Es ist so nah an der Wirklichkeit, dass die unfassbar verrückten Ereignisse mich wirklich schockiert haben und ich mit Laura mitgefiebert habe bis zum Schluss.

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Verbrenn das Negativ

Rezensionen von Harakiri:

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Grenzfall - Ihr Grab in den Fluten von Anna Schneider

Wow

Seit Beginn an bin ich ein Fan der Grenzfall-Reihe und wurde auch bei diesem neuen Fall nicht enttäuscht.
Ein großes Unwetter über den Deutschen Alpen sorgt für Panik. Und nicht nur bei den von der Überflutung Betroffenen. Dann findet Alexa einen Toten, der nicht dem Unwetter geschuldet ist. Und tritt eine Lawine an Ereignissen los.

Gleichzeitig wird auf der österreichischen Alpenseite Bernhard Krammer zu einem Fall gerufen, bei dem ein Geschwisterpaar vermisst wird. Und er sorgt sich um Alexa…
Bereits zum 6. Mal ermitteln Krammer und Jahn parallel, bzw. gemeinsam. Der Band ist, wie alle Bände dieser Reihe, in sich abgeschlossen. Mehr Spaß macht es, wegen der Familienzusammenhänge, aber, wenn man die Vorgängerbände auch kennt.
Anna Schneider baut ihren neuen Band nach bewährtem Muster auf: Die Erzählung wechselt zwischen beiden Ermittlern ab und einige Kapitel in kursiver Schrift lassen den Leser noch tiefer in die Vorgeschichte eintauchen. Diese Vorgehensweise erhöht die Spannung noch zusätzlich. Zusätzlich sorgt Schneiders flüssige und anschauliche Schreibweise dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen mag.
In „Ihr Grab in den Fluten“ verarbeitet Schneider die Flutkatastrophe im Ahrtal vor einigen Jahren. Ihr Roman ist fiktiv, enthält dennoch prägende Erlebnisse. Zudem hat mich ein weiteres Element zutiefst schockiert. Schneiders neuer Fall ist nichts für schwache Nerven.
Fazit: wieder ein 5-Sterne-Buch und ich freue mich auf den nächsten Fall, der bereits fürs Frühjahr 2027 angekündigt ist.

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Grenzfall - Ihr Grab in den Fluten

Rezensionen von booklover00:

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Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris von Barbara Laban

Eine spannende Verfolgungsjagd in Paris

Wir haben Buch „Auf heißer Spur – Die Detektive von Paris“ von Barbara Laban in einem Stück gelesen, da wir unbedingt wissen wollten, wie es ausgeht.

Zu Beginn gibt es einen Stadtplan von Paris, sodass man mitverfolgen kann, wo sich Noah und seine Freunde befinden. Noah, Amelie und Samuel wohnen in Paris.

Madame Favre wohnt ebenfalls in dem Haus. Sie backt gerne Macarons, die sie in einem Korb im Hof lagert. Außerdem hat sie einen Kakadu namens Coco, der sich gerne in dem Korb versteckt. Eines Tages verschwindet der Korb samt Kakadu Coco und das Trio macht sich auf die Suche.

Die Geschichte war super spannend und dank der großen Fibelschrift leicht zu lesen. Jede Seite ist toll illustriert und ganz nebenbei haben wir die Sehenswürdigkeiten von Paris kennengelernt. Wer nicht weiß, wie man diese ausspricht, kann ans Ende blättern, denn da gibt es eine einfache Aussprachehilfe. Zu jedem Kapitel gibt es am Schluss noch eine Frage, die es zu beantworten gilt und die Leserätsel am Ende haben ebenfalls viel Spaß gemacht.

Insgesamt war das Buch sehr spannend und man hat sich selbst wie ein Detektiv gefühlt.

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Leserabe 2. Lesestufe - Auf heißer Spur - Die Detektive von Paris

Rezensionen von Kwinsu:

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Polarisierung - Dialog - Perspektivwechsel von Ralf M. Ruthardt

Über das, was uns spaltet - und vielleicht wieder zusammenbringt

Welch wunderbare Zusammenstellung vielfältigster Meinungen hat Autor Ralf M. Ruthardt hier zusammengetragen! Viele Stimmen sind hier vertreten: aus dem Gesundheitsbereich, der Bildung, dem IT- und AI-Sektor, Wirtschaftswissenschaften, Politologie, Philosophie, Coaching, Kunst, Religion und so weiter.

So unterschiedlich die Professionen, so unterschiedlich auch die Meinungen und Haltungen. Aber nicht nur - ebenso gibt es Beiträge, die wissenschaftliche Erklärungen liefern, andere, die Erfahrungswissen weitergeben. Es gibt Texte, die sehr konservativ sind, genauso wie linksgerichtete, wissenschaftsbasierte, objektivierte, aber auch emotionale, persönliche und manchmal nicht ganz nachvollziehbare Aufsätze. Und das ist nicht selbstverständlich: hier kommen Argumente aus den unterschiedlichen Wertehaltungen zu Wort. Das ist nicht immer leicht auszuhalten, aber umso mehr regt es an, die Perspektive zu wechseln, sich zu reflektieren, sich anzusehen: was stimmt für mich, was kann man gesellschaftlich gelten lassen, ändere ich vielleicht meine Meinung, überdenke ich Positionen neu oder fühle ich mich in dieser gefestigt und bestärkt?

Im Kern wollen alle das selbe: dazu aufrufen, einander zuzuhören, auch andere Meinungen gelten zu lassen, auf Dialog zu setzen, die Perspektiven zu wechseln. Es ist auch wenig die Sehnsucht vieler, als Gesellschaft wieder mehr zusammenzurücken, dem anderen wieder mehr Aufmerksam zu geben, das Uns in der Gemeinschaft zu finden. Die Kurzaufsatzband bietet ein geistiges Feuerwerk an Ursachen für Polarisierung, an Anregungen, was unsere Gesellschaft spaltet, was Lösungsansätze dagegen sein könnten.

Die Autor*innen sind allesamt Menschen aus dem gebildeten Milieu, was ich etwas schade finde, da Alltagswissen und -Erleben deshalb größtenteils ausgeblendet wird. Trotzdem kann ich dieses Buch nur allen ans Herz legen, die offen dafür sind, sich mit dem Status Quo unserer Gesellschaft zu befassen, die sich für andere interessieren und verstehen wollen. Die Anregungen, die ich mitnehmen konnte, sind vielfältig und ich habe mir eine riesige, inspirierende und nachdenklich stimmende Zitatesammlung mitgenommen - und werde ganz bestimmt noch oft zu "Polarisierung. Dialog. Perspektivwechsel." greifen, denn eines ist gewiss: es gibt nicht nur Schwarz und Weiß, sondern die Vielfältigkeit der Menschen glänzt in allen Farb- und Meinungsnuancen.

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Polarisierung - Dialog - Perspektivwechsel

Rezensionen von ReiShimura:

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Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben von Johan Rundberg

Düster, klug und mitreißend – Mehr als nur ein Kinderbuch

Auf dieses Buch bin ich durch die Verlagsvorschau aufmerksam geworden und habe das Erscheinungsdatum herbeigesehnt. Das Cover hat mich sofort angesprochen da es eine wunderbare mystische Stimmung ausstrahlt. Das es sich dabei um ein Kinderbuch handelt war mir deutlich bewusst, aber der Klappentext klang so spannend und interessant, dass ich sofort das Gefühl hatte, dass dies auch ein Buch für Erwachsene sein könnte.

Ich habe mich zu Beginn für das Hörbuch entschieden und war von dem Buch einfach nur begeistert. Da sich der Erscheinungstermin für den zweiten Teil der Reihe aber nun langsam nähert, habe ich mich dazu entschieden, das Buch nun auch noch zu lesen.
Das empfohlene Lesealter des Buches ist vom Verlag mit 10 Jahren angegeben. Diese Angabe finde ich auch durchaus angebracht. Da das Buch aber eine recht düstere Stimmung verbreitet, nicht unbedingt gruselig, aber doch ein wenig bedrückend, würde ich Eltern aber empfehlen genau zu überlegen, ob das jeweilige Kind bereits so weit ist, um dieses Buch zu lesen. Vor allem bei zartbesaiteten Kindern denke ich, dass es nicht unbedingt die beste Lektüre vor dem Schlafen gehen sein könnte. Meine persönliche Empfehlung wäre aber, dass Buch zusammen mit dem Kind zu lesen, da es sowohl für Heranwachsende als auch Erwachsene interessant ist.
Die Hauptperson und sogleich auch Namensgeberin des Buches ist die 12-jährige Waise Mika. Aufgrund ihres fortgeschrittenen Alters, weiß sie, dass ihre Chancen adoptiert zu werden gering sind. Daher wohnt sie nicht nur im Waisenhaus, sondern muss dort auch tatkräftig mitarbeitet. Zusätzlich hat sie noch einen anderen Job in einem Lokal. Klingt im ersten Augenblick alles ein wenig falsch und weit hergeholt. Doch da das Buch im Jahr 1880 spielt, ist dies leider alles traurige Wahrheit.
Autor Johan Rundberg hat die Stimmung der Zeit und des furchtbaren Winters, der gerade herrscht, wunderbar eingefangen. Wie bereits anfangs erwähnt, empfand ich das Buch teilweise als sehr bedrückend und düster. Dennoch gab es immer wieder Passagen, bei denen ich schmunzeln musste.
Schauerlich schrecklich ist auch die Situation im Waisenhaus, diese wird vom Autor auch nicht beschönigt. Das Essen ist knapp und das Feuerholz geht zu Neige. Aber damit nicht genug, es passiert auch noch ein Mord.
An dieser Stelle beginnt die Zusammenarbeit des Kommissars Valdemar Hoff mit Mika. Denn er erkennt auf Anhieb ihre besondere Fähigkeit, nämlich ihre unfassbare Beobachtungs- und Auffassungsgabe. Das Zusammenspiel der doch sehr unterschiedlichen Charaktere hat das Buch dann endgültig abgerundet und ihm den allerletzten Schliff verpasst.
Mika Mysteries ist ein Buch, dass ich wirklich von ganzem Herzen weiterempfehlen kann. Die Geschichte ist spannend, intelligent konstruiert und sehr eindrucksvoll.
Mein Fazit: Unbedingt lesen!

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Mika Mysteries - Der Ruf des Nachtraben

Rezensionen von ReiShimura:

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Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton

Ermittlungen im Schatten der Erinnerung – kein typischer Cosy Crime

Obwohl mir dieses Buch im Großen und Ganzen gut gefallen hat, muss doch gleich zu Beginn meiner Rezension ein paar warnende Worte sprechen. Denn, obwohl dieses Buch im Krimi Genre vermarktet wird und es natürlich auch einen Kriminalfall gibt, muss ich sagen, dass wirkliche Krimifans hier nicht auf ihre Kosten kommen werden.

Sogar Cosy Crime Fans könnten mit diesem Buch ihre Probleme haben.

Das außergewöhnliche Ermittlerduo war der Hauptgrund, warum ich mich für dieses Buch entschieden habe. Eine 89jährige mehr oder weniger rüstige englische Dame und ihr pubertierender Enkel, klangen einfach nach einem Spitzenteam. Sind sie auch, dies muss ich neidlos eingestehen. Sowohl Margaret als auch ihr Enkel James und vor allem ihr Unverständnis für die Handlungsweisen sind stellenweise wirklich äußerst amüsant und haben mich oft zum Schmunzeln gebracht. Die Art und Weise wie die beiden ermitteln hat mir ebenfalls sehr zugesagt.

Allerdings wird das die ganze Leichtigkeit und vor allem auch der Kriminalfall selbst von der Demenz der alten Dame überschattet. Autor Richard Hooton hat sich entschieden, den Roman aus Sicht von Margaret zu erzählen. Ein sehr mutiger Schritt meiner Meinung nach, aber auch einer der dem Leser oder der Leserin einiges abverlangt. Man lebt und leidet mit Margaret mit und weiß oft genau so wenig wie sie was nun Realität ist und was Einbildung. Phasenweise haben die Handlungen und Gedanken der Dame etwas Skurriles oder Groteskes und ab und zu hatte ich auch das Gefühl, dass die Krankheit mit zu wenig Respekt behandelt wird. Doch ich denke, dass die Art und Weise sehr gut zu den Gefühlen der betroffenen Person passen. In diesem Zusammenhang fand ich es auch sehr spannend, dass der Autor von seinen eigenen Erfahrungen zu diesem Roman inspiriert wurde. Die Großmutter von Richard Hooton litt unter Alzheimer und verstarb, als er ein noch ein Teenager war.

Der Schreibstil des Autors hat mich genauso angesprochen wie die Thematik des Buches. Da ich aber nicht darauf vorbereitet war in welche Richtung sich die Handlung entwickelt, bin ich mit falschen Vorstellungen an dieses Buch herangegangen und war ein wenig irritiert. Da ich eigentlich auf einen Cosy Crime Roman eingestellt war und diese Erwartungshaltung nicht zufriedenstellend erfüllt wurde, kann ich auch keine herausragende Bewertung für diese Buch abgeben.

Gesprochen wird das Hörbuch von Gabriele Blum. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich bis dato noch nie ein Hörbuch gehört, welches von ihr gelesen wurde. In diesem Hörbuch hat ihre Stimme aber perfekt gepasst und sie hat es auf hervorragende Weise geschafft die Ängste, Zweifel, aber auch Freude der Hauptperson zu transportieren. Ich denke, dass gerade durch ihre Stimme die Emotionen sogar noch verstärkt wurden und mir dadurch so nah gegangen sind.

Abschließend möchte ich sagen, dass mir dieses Buch wirklich gefallen hat und mich insbesondere die Art und Weise wie hier Demenz dargestellt wird und vor allem auch wie die Angehörigen damit umgehen sehr beeindruckt hat. Leider rückten dadurch die Krimielemente zu sehr in den Hintergrund.

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Der Tag, an dem Barbara starb

Rezensionen von Sago:

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Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso

Erinnerungen sind Energie

"Wer zu genau weiß, welchen Kurs die Zeit einschlägt, bevor die Dinge tatsächlich geschehen, bürdet sich nur Qualen auf. Schließlich ist nichts so gefährlich wie das Leben. Nicht einmal der Tod. Nicht einmal die Erinnerungen."

Auf der Flucht vor den Nazis gerät die junge Lisavet in eine riesige Bibliothek, jenseits von Zeit und Raum.

Bald lernt sie, dies ist der Zeitraum, der Erinnerungen in Büchern aufbewahrt. Doch die Geschichte wird von Siegern geschrieben und selbst im Zeitraum herrscht ein Kampf darum, welche Erinnerungen überdauern werden. Als Lisavet den Zeithüter Ernest trifft, geraten nicht nur die beiden in Gefahr, sondern es geht um die Zukunft des Zeitgefüges selbst...

Die Geschichte enstspinnt sich auf zwei Ebenen, die raffiniert ineinander verwoben sind und tiefgründige Fragen aufwerfen, die durch fantastische Elemente illustriert werden. Zusätzlich gibt es Merkmale eines Spionageromans. Stories, die sich einer herkömmlichen Klassifizierung entziehen, bleiben oft am längsten im Gedächtnis.

"Azrael hatte unrecht, dachte sie. Nicht zu lieben war das Gefährlichste, was es gab. Sondern zu lieben."

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Das Buch der verlorenen Stunden

Rezensionen von Anndlich:

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Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander

Blau oder Rot?

Cara liegt im Koma und ihre beste Freundin Natalie Olsen kann sich nur an die Optik des Kerls erinnern, mit dem Cara am Abend zuvor verschwunden ist. Bald findet Natalie heraus, dass es sich um den neureichen Unternehmer Geoffrey Rosenberg handelt. Natalie nimmt einen Job in Rosenbergs Villa an und muss bald um alles fürchten, was ihr lieb ist.

Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander überzeugt durch einen guten Schreibstil und kurzen Kapiteln, die dafür sorgen, dass man sehr schnell durch die Geschichte kommt. Diese konnte mich aus vielen Gründen jedoch weniger überzeugen.

Zu Beginn, das Buch war für mich eher ein Spannungsroman und weniger ein (Psycho-)Thriller. Das ist aber erstmal nur ein geringeres Problem, da ich beide Genres grundsätzlich gerne lese, stand ich dem Buch dennoch vollkommen offen gegenüber. Schade war für mich jedoch, dass sich der Plot der Geschichte eigentlich sehr, sehr schnell ergibt, es dadurch super langweilig wurde und ich nur in der Hoffnung auf Überraschungen weitergelesen habe. Ja, am Ende gab es etwas, womit ich auf diese Weise nicht gerechnet hatte, aber das konnte mich wenig begeistern, während der Frust über den Rest der Geschichte überwiegt, weil sie eben sehr vorhersehbar war und dabei nicht durch besondere Charaktere oder interessante Perspektiven/Gedanken Interesse aufgewertet wurde. Im Gegenteil, Natalie als (Haupt-)Perspektive empfand ich als sehr anstrengend, ihre Handlungen waren teilweise abstrus und mir fehlte die Logik dahinter. Deswegen konnte mich Der Boss am Ende leider nicht von sich überzeugen.

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Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?

Rezensionen von Gute_Laune:

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Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander

Eine Zugreise und ihre Folgen

Der Schriftsteller Michael und sein Freund, der Schauspieler Bruno, teilen auf einer Bahnreise bis Venedig ein Abteil mit der jungen Kunststudentin Marietta. Sie scheint vor etwas oder jemandem zu fliehen und verschwindet nach einigen Tagen spurlos. Nach vielen Jahren taucht sie bei einer Lesung von Michael auf.

Sie sitzt im Rollstuhl und Michael spürt, er will und muss sich um die traumatisierte Frau kümmern.

Diese Story ist herrlich verschachtelt und wenn man nicht gut aufpasst, kann man sich ein wenig verlaufen. Dennoch ist das Hören und sicher auch Lesen ein echter Genuss. Ein paar spitze Bemerkungen zum Zeitgeschehen, zur Politik, zum Lifestyle mögen etwas unpassend wirken, runden die Story dennoch gar nicht mal so übel ab. Zu den beiden Freunden gesellt sich ein Schulfreund, Titus, der in seiner Funktion als Drehbuchautor die Fäden der Story für den Leser und Hörer quasi zusammenknüpft.

Alles startet kurz vor dem Jahrtausendwechsel und zieht sich bis in die Gegenwart, ins Jahr 2024. Das gibt dem Autor natürlich sehr viel Spielraum für die Darstellung von all den Veränderungen, die in fast 30 Jahren doch bei jedem stattfinden, ob man das nun möchte oder nicht. Dazu nutzt er prägende, zumeist politische, Ereignisse und auch Filme. Eine gelungene und auch fordernde Strategie.

Obwohl sehr viel Humor in dieser Geschichte steckt, auch ganz viel Gefühl, Liebe, ist auch Schmerz, Melancholie, Fassungslosigkeit zu finden. Somit spiegelt sie erschreckend gut das wahre Leben wider. Noch dazu ist alles so herrlich undramatisch erzählt, dass die eigentliche Wirkung, der Effekt der harten Realität, mit Verspätung einsetzt und so noch heftiger einschlägt.

Die Wendungen machen nicht immer glücklich, doch genau so ist ja auch das Leben. Die Story ist nicht locker-flockig-leicht, aber bereichernd. Daher finde ich auch die Stellen, die weniger angenehm sind, genau richtig. Eine tolle Lektüre, besonders als Hörbuch, von Peter Kaempfe genial eingelesen. Fünf Sterne!

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Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?

Rezensionen von C. P.:

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London Underground von Nadine Erdmann

Die Totenbändiger - The Next Generation

Wer die Totenbändiger-Reihe gelesen hat wird an diesem Sequel seine wahre Freude haben. 13 Jahre sind vergangen seit der ursprünglichen Serie, ein erneutes Unheiliges Jahr steht an. Die damaligen Minis sind die jetzigen Teenager, die Teenager wurden zu Eltern und die Großfamilie Hunt hält weiterhin zusammen wie Pech und Schwefel.

Die damals aus den Fängen der Sekte geretteten Kinder Leo und Toby besitzen wie Cam damals in sich den Geister-Zwilling, welcher zu einem wichtigen Thema wird. Was die Geister und deren Bekämpfung betrifft gilt es ebenfalls bedeutene Entwicklungen zu entdecken. Neben erstarkten Geistern und neuen Mutationen haben die Spuk Squads zudem mit Gruppierungen zu kämpfen, die den Geistern eigene Daseinsrechte einfordern wollen. Alles nicht so einfach.
Zunächst könnte man meinen, der erste Roman des Sequels sei auf viele Wohlfühlmomente ausgelegt. Doch weit gefehlt: Es gibt wieder einige spannende Einsätze und nicht selten wird es gefährlich für alle Beteiligten. Ein Handlungsstrang befasst sich mit Jen, einem Streetkid, welche sich auf einem verlassenen Bahnhofsgelände eingerichtet hat, bis die jugendlichen Hunts ihr bei einem Ausflug über den Weg laufen. Mit viel Feingefühl und mit Matts Hilfe, der früher seine eigenen Erlebnisse als Streetkid machen musste, versuchen die Hunts, Jen dazu zu bewegen, über die dunkle Zeit des Jahres bei ihnen einzuziehen.
Ein weiteres großes Ereignis ist ein Volksfest, dessen Planung nicht nur die Geisterjäger vor große Herausforderungen stellt. Und natürlich gibt es neben den bekannten Charakteren neue Minis und ein neues Haustier-Trio.
Es gibt so viele durchdachte Ideen, Situationen, Spannung und Heartwarming, dass ich mich in dem Roman gefühlt habe, als würde ich wieder zu den Hunts nach Hause kommen. Jede Person hat hier ihren eigenen Charakter, alles wirkt hervorragend ausgearbeitet. Und auch die Mischung ist wieder perfekt, in einem Moment ist es gemütlich, während einige Seiten weiter Spannung pur herrscht. Ein herzliches Willkommen zurück in der Familie Hunt!

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London Underground