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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lesemama:

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Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima

St. Yves

Zum Buch:

Blair lebt momentan von Party zu Party. Seit ihr Bruder gegangen ist, findet sie nicht mehr richtig zurück ins Leben. Bis es ihren Eltern reicht und sie den Geldhahn zustehen. Nun ist sie in St. Yves, im dem Strandhaus der Familie und malt wieder. Und sie hat Connor wieder getroffen, den besten Freund ihres Bruders.

Meine Meinung:

Bei Memories so golden like us handelt es sich um den zweiten Teil einer Dilogie man sollte also Buch eins gelesen haben, was bei mir aber schon eine ganz Weile her ist, genau konnte ich mich nicht mehr erinnern.
Es ist emotional schon ziemlich anspruchsvoll, hat mich auch berührt. Aber dennoch brauchte ich, bis ich in die Story fand. Was vielleicht auch mit meiner Antipathie zur Protagonistin liegt, mit ihr wurde ich einfach nicht warm. Mir war es teilweise auch einfach zuviel auf Emotionen aus, zu gewollt traurig. Dennoch eine schöne, berührende Geschichte mit einem netten Ende.
Wer es gerne emotional mag, kann es gut lesen.

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Memories So Golden Like Us

Rezensionen von Gaby 2707:

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Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings' mutiger Kampf um ihr Glück von Inès Keerl

Ein grandioses Finale der Löwin vom Tafelberg

Nachdem mir der erste Teil von Catharina Usting´s Geschichte so gut gefallen hat, musste ich natürlich auch Bd. 2 unbedingt lesen. Und es hat sich absolut gelohnt.

Seit Catharina´s Ankunft am Kap der Guten Hoffnung sind nun sieben Jahre vergangen und sie und ihr Mann Hans leben mit ihren Kindern Nicolaas und Maria ein karges aber von Liebe getragenes Leben.

Bis zu einem verhängnisvollen Tag, an dem Catharina ihren geliebten Mann verliert und sogar ihr Grund und Boden und ihre Tiere auf dem Spiel stehen. Damit beginnt für sie wieder ein ganz neuer Lebensabschnitt.

Die Handlung der Geschichte schließt nahtlos an den ersten Band an. Und ich fand es gut, dass ich den schon gelesen hatte. Da waren mir viele Begebenheiten aus den vergangenen Jahren, die erwähnt werden schon bekannt. Und auch die Figuren konnte ich mir in ihrer Entwicklung besser vorstellen. Sehr gut finde ich auch jetzt noch das Personenverzeichnis am Ende des Buches. Denn es sind doch sehr viele Menschen mit denen ich es hier zu tun bekomme. Und ich kann immer mal wieder spicken, wer wer ist oder wer zu wem gehört.
Mit ihrer bildhaften und sehr lebendigen Sprache hat mich Autorin Ines Keerl auch diesmal sehr schnell in den Fortgang der Geschichte hinein gezogen. Und sie hat es geschafft, dass ich das Buch, das durch die kurzen Kapitel sehr schnell wird, nicht mehr aus der Hand legen konnte.
Catharina ist auch weiterhin eine Frau, die ich aufrichtig bewundere. Obwohl sie große Verluste verkraften muss und das Schicksal immer wieder erbarmungslos zuschlägt, gibt sie nicht auf. Sie holt immer wieder ihre innere Löwin aus sich heraus und meistert ihr Leben trotz all dieser Widrigkeiten. Habe ich sie in Bd. 1 schon liebt gewonnen, hat sie sich mein Herz nun zur Gänze erobert. Ich werde noch lange an diese stolze, mutige und sich nicht unterkriegen lassendes Frau denken.
Ein Großteil der Menschen von denen ich hier lese ist historisch belegt. Was ich auch im Personenverzeichnis nachsehen kann. Zusammen mit den fiktiven Figuren, die sich sehr gut in die Geschichte einfügen, ergibt das eine gute Mischung, die die Geschichte für mich noch interessanter macht. Die geschichtlichen und auch gesellschaftlichen Hintergründe der Zeit kommen dadurch noch stärker heraus.

Sowohl durch „Die die Löwin vom Tafelberg“ als auch durch Bd. 2 „Die Frauen vom Tafelberg“ bin ich tief in die Geschichte Südafrikas und speziell dort am Cap der Guten Hoffnung eingetaucht. Eine sehr unterhaltsame Geschichte, bei der ich aber auch viel über das Land, das Leben und die Menschen zu dieser Zeit gelernt habe. Die Geschichte einer Frau, die ich noch lange im Gedächtnis behalten werde und die ich nur empfehlen kann.

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Die Frauen vom Tafelberg. Catharina Ustings' mutiger Kampf um ihr Glück

Rezensionen von Natalie:

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Fall Silent von Birgit Arnold

Ungewöhlicher Thriller

Der Appalachian-Trails ist weithin bekannt und beliebt. Ken will diesen erneut begehen und so auch seiner Vergangenheit ein Stück weit entkommen. Dabei lernt er Malorie kennen, irgendwie ist da sofort eine Art Verbindung zwischen ihnen. Ken ist jedoch nicht an Gesellschaft interessiert und begibt sich wieder auf den Fernwanderweg.

Bis er von der Route abkommt und sich verirrt und plötzlich mit einem ganz neuen Schrecken konfrontiert sieht…

Der neue Psychothriller von Birgit Arnold ist mit unter 200 Seiten nicht allzu lang, aber in jeder Seite erwartet den Leser eine unterschwellige, nicht genau zu beschreibende Spannung und so einige Gruselmomente. Das Setting des Weitwanderwegs trägt dazu natürlich einiges bei und es wurde in meinen Augen auch richtig gut als Träger der Geschichte eingesetzt. Dabei wird ein Teil des Thrillers aus einer komplett anderen Perspektive beschrieben, als sonst üblich und genau diesen Part fand ich sehr gelungen. Das Gleichgewicht zwischen Natur und Mensch wird in einem sehr gruseligen Licht dargestellt und man kommt nicht umhin sich zu fragen, was wäre wenn…? Die Protagonisten waren ok, gleichzeitig für mich aber nicht das, was den Thriller ausmacht. Das war jedenfalls das zuerst unterschwellige, später auch klarer beschriebene Grauen der Wälder rund um den Appalachian-Trails. Wer einen ungewöhnlichen Thriller sucht, sollte zu definitiv diesem greifen.

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Fall Silent

Rezensionen von rewareni:

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Du bist der Totem von Peter Nathschläger

Das Ende einer langen Reise

Aus Enttäuschung und Verzweiflung darüber, dass die Beziehung zwischen ihm und Stefan vorbei ist, beschließt Elias sein altes Leben hinter sich zu lassen und begibt sich mit dem Zug auf eine Reise ohne bestimmten Zieles. Dabei trifft er auf zwei alte Männer, die ihm ein Angebot machen, das er letztendlich nicht ausschlagen kann.

Beide haben ihre Söhne durch Selbstmord verloren und der Grund ist kein anderer als Max Villeneuf, besser bekannt als Le Fantom. Die beiden Männer wissen, wo sich Max aufhalten könnte und so ist Elias bereit nach Afrika in die namibische Wüste zu fahren. Noch ist er nicht sicher, ob er seinen Peiniger wirklich töten könnte, wenn sie sich tatsächlich treffen sollten.
Inzwischen ist Max schon alt geworden und möchte sich auf seiner Farm zur Ruhe setzen wo er aber spürt, dass auch für eine lange Reise bald zu Ende gehen wird.
,, Du bist der Totem“ ist der 3. Teil der Elias Trilogie, wo man zwei Handlungsstränge präsentiert bekommt. Der Autor Peter Nathschläger zeigt dabei dem Leser, wie aus dem jungen Max, der auf der Suche nach einem geheimnisvollen Monument in der Wüste ist, ein gnadenloser und brutaler Le Fantom wird, der in Folge auf der ganzen Welt seine Finger im Spiel hat wenn es um Manipulation, Kriege, sowie Selbstmorde und Morde geht. Es sind mystisch angehauchte Szenen wo Max in Visionen sein weiteres Leben und Handeln sieht, wo er zuerst geschockt ist aber mit der Zeit bemerkt, dass ihm die Macht und Brutalität die er aus üben kann, gefällt.
Elias wird im letzten Teil sehr nachdenklich dargestellt und in vielen Briefen, die er an Stefan schreibt, dabei sein Leben reflektiert. Dabei erkennt er, dass früher eigentlich unwichtige Dinge, wie dem Streben nach Aufmerksamkeit und vielen Followern sein Dasein bestimmt haben. Auf seiner letzten Reise erfährt er, dass echte Freundschaft, Vertrauen, Hilfsbereitschaft und Liebe viel wichtiger sind.
Es ist eine eher ruhige und in sich gekehrte Geschichte, wo es aber auch trotzdem noch zu brutalen und blutigen Szenen kommt.
Langsam aber sicher kreuzen sich die Wege zwischen Max und Elias wo jeder weiß, dass es ein Ende geben wird, aber keiner weiß, welches.
So ist man dann als Leser überrascht wie die Geschichte endet. Man sollte die beiden vorherigen Bände kennen, damit man einen runden Abschluss bekommt, auch wenn es immer wieder kleine Hinweise gibt, was in den beiden anderen Teilen passiert ist.
Eine spannende und berührende Reise ist somit zu Ende.

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Du bist der Totem

Rezensionen von begine:

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Die weiße Nacht von Anne Stern

Nachkriegskrimi



Von der Schriftstellerin Anne Stern habe ich schon einiges gelesen.
Der Roman, Die weiße Nacht, spielt 1946 in Berlin.
Das hat sie wieder perfekt beschrieben. Man erlebt den Hunger und das Frieren direkt mit.
Eine Schlüsselfigur ist der Kriminalkommissar Alfred König.
Es gibt aus der Nazizeit noch immer viele Personen, die wieder an die Macht gekommen sind.

In diesem Krimi wird eine schreckliche Vergangenheit Schuld an einigen Morden.
Die Fotografin Lou Faber findet beim Fotografieren in einer Ruine eine Tote, die dort drapiert wurde.
Die Polizei seht vor Fragen wie und warum die junge Frau ermordet wurde.
So wird die Vergangenheit der Toten durchleuchtet.
Die Autorin hat ein paar Stränge aufgestellt. Die sind dann noch offen. Es sieht so aus, das es wieder eine Serie werden soll.
Der Schluss kommt ziemlich abrupt.
Es ist ein ganz interessanter Roman, der lesenswert ist.

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Die weiße Nacht

Rezensionen von vianne:

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The Ordeals von Rachel Greenlaw

Tauche in eine Welt voller Magie, Gefahren und Geheimnisse

The Ordeals von Rachel Greenlaw ist eines meiner Top-Reads dieses Jahr. Es entführt in eine Welt voller Magie, Gefahren und Geheimnisse.

Sophia DeWinter arbeitet Jahrelang für einen Mann Namens den Sammler und findet durch die Killmarth Academy endlich einen Ausweg aus den Fängen ihrer Vergangenheit.

Um einen von den 20 Plätzen als vollwertige Studentin in der Academy zu bekommen, müssen sie und die knapp 53 anderen Anwärter vier tödliche Prüfungen, The Ordeals, überleben.
Sophia erkennt jedoch schnell, dass ihre Illusionsmagie kaum ausgeprägt ist, da sie nie darin ausgebildet wurde, noch ihre Magie durch Übung gestärkt hat und so schließt sie sich mit dem Botaniker Alden Locke zusammen.

Im Laufe der Geschichte kommen sich nicht nur die beiden immer näher, Sophia taucht auch immer tiefer in eine Welt voller Geheimnisse um ihre Vergangenheit, sowie einem Mysterium um immer wieder auftauchende Bestien.

Schon ab der ersten Seite taucht man in eine mystische, magische Welt, auf die sich langsam eine erdrückende Dunkelheit legt. Mir hat das Worldbuilding unglaublich gut gefallen und während der Geschichte hat man immer wieder Einblicke in die Welt bekommen, auch wenn sich die Handlung hauptsächlich in der Killmarth Academy abspielt.

Unglaublich toll fand ich auch das Magiesystem. Es gibt vier Magieformen, die Illusion, die Botanik, die Maskierung und die Alchemie. Während der Geschichte hat man genau wie Sophia immer mehr über die Magie erfahren und ich fand es schön wie jeder Wirker einen anderen Touch an diese Magie gebracht hat.

Mein absoluter Lieblingstrope in dem Buch waren die tödlichen Prüfungen. Ohne hier jetzt zu viel zu verraten, kann ich aber sagen, dass die Prüfungen genau das gewisse Maß an Spannung in die Geschichte gebracht haben.

Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen und freue mich unglaublich auf den zweiten Band der Diologie!

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The Ordeals

Rezensionen von Anilam:

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Michael Magone und der wirkliche Mut von Thomas Brezina

Hat mich sehr berührt

Michael Magone und der wirkliche Mut hat mich deutlich mehr berührt, als ich erwartet hätte. Die Geschichte basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt sehr eindrücklich vom harten Leben eines Straßenkindes im 19. Jahrhunderts. Schon nach wenigen Seiten merkt man, wie rau, gefährlich und hoffnungslos Michaels Alltag ist.

Besonders gut gefallen hat mir, dass die Geschichte nichts beschönigt. Das Leben der Kinderbanden, der ständige Hunger, Gewalt und die Angst ums Überleben werden realistisch dargestellt, ohne sensationslüstern zu wirken. Gleichzeitig geht es um Freundschaft, Zusammenhalt und die Frage, ob und wie ein Ausweg aus diesem Leben möglich ist. Die Begegnung mit Don Bosco bringt Hoffnung, aber keine einfachen Lösungen.

Auch wenn das Buch offiziell ab 10 Jahren empfohlen wird, empfinde ich den Inhalt persönlich eher als geeignet für ältere Kinder bzw. Jugendliche ab etwa 12 bis 14 Jahren, da die Themen stellenweise emotional fordernd sind und zum Nachdenken anregen. Gerade das macht das Buch aber auch wertvoll, weil es wichtige soziale Fragen aufwirft und zeigt, dass jeder Mensch eine zweite Chance verdient.

Sehr positiv hervorheben möchte ich außerdem die Illustrationen im Buch. Sie passen hervorragend zur Atmosphäre der Geschichte, sind stimmungsvoll gestaltet und unterstützen das Gelesene, ohne vom Text abzulenken.

Insgesamt ist dieses Buch spannend, bewegend und gleichzeitig lehrreich. Eine starke Geschichte über Mut, Vertrauen und die Kraft, sein Leben zu verändern. Von mir gibt es dafür ganz klar fünf Sterne.

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Michael Magone und der wirkliche Mut

Rezensionen von Sternzauber:

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Mathilde und Marie von Torsten Woywod

Zart, feinfühlig und berührend – ein Neuanfang in Redu

Während der Titel des Buches meinem Empfinden nach nicht ganz stimmig ist und trotzdem gut passt, finde ich die Covergestaltung sehr gelungen. Das Bild strahlt genau die Ursprünglichkeit und Ruhe aus, die das Dorf der Geschichte so sehr prägt und auch die Gesamtkomposition mit der Schrift des Titels und Autorennamens gefällt mir sehr.

Die Geschichte erzählt von einem ganz besonderen Ort, von noch besondereren Menschen und von der Kunst des Zuhörens sowie dem Zauber des Lesens und der Natur. Mehr möchte ich zum Inhalt eigentlich gar nicht verraten, denn jede weitere Beschreibung zusätzlich zum Klappentext, nimmt einfach zu viel vorweg. Viel schöner ist es, wenn man diese sehr zarte und feine Geschichte ganz unvoreingenommen und frisch entdecken darf.

Denn dem Autor ist es unglaublich gut gelungen eine Geschichte mit einer ganz einzigartigen Atmosphäre zu schaffen, die mich völlig gefangen genommen und begeistert hat. Zugegeben: für Leserinnen, die nach Action und Drama suchen, ist dieses Buch definitiv nicht geeignet, doch für alle Bücherfreunde, die auch die leisen Töne lieben, die Achtsamkeit und Feinfühligkeit schätzen, ist es dagegen ein Hauptgewinn! Ich habe mich in dem kleinen Bücherdorf Redu unheimlich wohl gefühlt und fand es wirklich zauberhaft zu erleben, wie die Dorfbewohner, aber auch Marie sich im Laufe der Handlung entwickeln und konnte mich ganz verlieren in dieser ganz eigenen Welt.

Mir gefällt es sehr, wie wertschätzend und als wertvoll Fähigkeiten, wie das Zuhören, aufmerksames Hinschauen, Hinspüren und die Wahrnehmung der Natur beschrieben werden und wir sehr diese Tugenden die Geschichte durchdringen. Als Bibliophile liebe ich es zudem, dass auch Bücher eine große Rolle in der Geschichte spielen und auch, wenn die Handlung recht unaufgeregt angelegt ist, geschieht doch eine ganze Menge – in der Gemeinschaft, im Dorf und im Inneren der ProtagonistInnen.

Torsten Woywod erzählt in angenehm und flüssig lesbarer Sprache und seine Wortwahl unterstreicht für mich die Stimmung der Geschichte wunderbar. Marie ist eine, wenn nicht sogar die Hauptperson der Geschichte und ich mochte sie von Anfang an sehr gerne. Doch überhaupt ist es dem Autor gelungen Charaktere zu schaffen, die mir sympathisch sind, oder es wurden, und die mich auf eine Reise der eigenen Entwicklung mitnehmen konnten – wirklich toll! Dabei sind die ProtagonistInnen liebenswert eigenwillig und erkennbar gezeichnet von ihren Erlebnissen, was ich als sehr charmant und authentisch empfinde.

Alles in allem ist „Mathilde und Marie“ für mich ein absolut lesenswertes Buch für alle FreundInnen zarter Geschichten und ich liebe es sehr! Daher empfehle ich die Geschichte von Herzen und wünsche ganz viel Freude beim Lesen!

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Mathilde und Marie

Rezensionen von robertp:

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Down Cemetery Road von Mick Herron

Aufräumen

Sarah und Mark Tucker leben in Oxford. Die Ehe entspricht dem Klischee Mann bringt Geld nach Hause, Frau versucht sich in verschiedenen (ehrenamtlichen) Berufen und kehrt immer wieder an den Küchenherd zurück.
Als in unmittelbarer Nähe eine Explosion ein Haus vernichtet und nur ein Kind, Dinah, überlebt beginnt Sarah nachzuforschen.

Im Spital wird angedeutet, dass das Mädchen verschwunden ist.
Sarah sieht in der Überlebenden ihr Gegenstück (auch sie hat einmal ein Unglück physisch überlebt), sucht Hilfe bei der Privatdetektei Oxford Investigations und heuert Joseph „Joe“ Silvermann an. Dieser berichtet, dass der Vater von Dinah bereits vor Jahren als tot gemeldet war. Der Soldat war bei einem Einsatz zu Tode gekommen und ist nun nochmals verstorben. Auch die Explosion dürfte ein Anschlag gewesen sein. Er rät Sarah von weiteren Ermittlungen ab, zieht sich aus den Recherchen zurück und wird wenig später doch ermordet. Aber damit beginnt das „Aufräumen“ erst, denn Sarah verfolgt weiter jede noch so kleine Spur und die Gegenseite ist ihr auf den Fersen.
Mick Herron gelingt es die Spannung in diesem Roman immer weiter zu steigern. Mit der labilen Heldin Sarah, die ein Leben retten will, hat er eine neue Heldin geschaffen, die trotz Widerständen ihrem Ziel ein Mädchen zu finden folgt und – so viel sei gesagt – auch Erfolg haben wird. Der Preis ist hoch, legt sie sich doch mit einer geheimen Regierungsbehörde an, die ein Aufräumkommando befehligt, das kein Pardon kennt. Die beiden Brüder Amos und Axel sind Schurken ohne Gewissen, scheinbar von Geburt an für diese Aufgabe geschaffen, verfolgen akribisch die Suche Sarahs und räumen hinter ihr (meist blutig) auf.
Sarahs Wandlung vom Heimchen am Herd zum Racheengel geht mit Verlusten einher. Zunächst verliert sie den sympathischen Detektiv, danach trägt sie zum Kariereende ihres Mannes bei indem sie einen seiner Investoren fälschlich verdächtigt und beraubt. Letztlich wird sie Mark, der sie betrügt, gänzlich verlieren. Aber es gibt auch einen Zugewinn beim Kampf um das Leben von Dinah in der Gestalt von Zoe Boehm, der Ehefrau vom Detektiv. Gemeinsam mit dieser erhebt sie sich gegen die Diener der Krone und verbucht einen achtbaren (aber blutig erkämpften) Erfolg.
Für alle die sich mit Geheimagenten, Verschwundenen und Totgeglaubten herumschlagen wollen. Alle die Intrigen und falsche Spuren auflösen wollen, sind hier richtig. Eine Hausfrau kämpft gegen ihre Dämonen an und wird dabei zur Agentin wider Willen.
PS: Die im Untertitel angeführte Zoe Boehm tritt erst auf den letzten fünfzig Seiten in Erscheinung und auch da steht sie stets im Schatten von Sarah.

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Down Cemetery Road

Rezensionen von MoshPete:

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We are Austria von Nina Pavicsits

KI-Buch

Hier wird versucht, mit Hilfe von KI (Midjourney für die Illustrationen) und von den Künstlerinnen zumindest teilweise nicht freigegebenen Texten (Sargnagel, Plaschg) ein spannendes Thema mit möglichst wenig Aufwand in Geld zu verwandeln. Die Texte sind zwar nicht offiziell mit KI generiert, weisen aber typische Merkmale dessen auf, z.

B. falsche Zitate.

Ein nicht unterstützenswerter Cashgrab des Molden-Verlags.

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We are Austria