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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anilam:

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Ich bin dann mal schwanger von Jasmin Müller

Ehrlicher Einblick ins Mama werden

Ich bin dann mal schwanger von Jasmin Müller ist ein tolles und sehr ehrliches Buch. Es ist kein dicker Roman, der einen rosaroten Einblick in eine Schwangerschaft, Geburt oder Mutter-werden wirft, sondern eine kurze und knappe Erzählung aus ihren eigenen persönlichen Erfahrungen. Hier wird nichts beschönigt, sondern einfach ehrlich erzählt wie es wirklich war - was man fühlt, denkt und spürt.

Ich habe mich beim Lesen total abgeholt gefühlt, da ich das Gefühl hatte ich höre mir hier etwas von einer guten Freundin an. Der Schreibstil ist sehr authentisch und direkt. Die kleine Lektüre lässt sich sehr gut zwischendurch lesen.

Ich würde das Buch jeder Frau empfehlen, die einen ehrlichen Einblick in den Lebensabschnitt Schwangerschaft/ Kinder kriegen einer anderen Frau bekommen möchte. Außerdem kann ich mir das Buch auch sehr gut als kleines Geschenk für eine werdende Mutter vorstellen, oder für all diejenigen die Mama werden möchten. Ein wirklich tolles Buch, was mich vor allem mit dem ehrlichen Einblick überzeugt hat.

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Ich bin dann mal schwanger

Rezensionen von Lesemama:

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Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig

Hazel

Bewertet mit 3,5 Sternen

Zum Buch:

Hazel wurde als dreizehntes Kind in eine Familie geboren, die sehr arm ist. Noch während der Schwangerschaft wurde das Kind dem Entgültigen versprochen, dem Gott des Todes. Aber Hazel ist was besonderes, sie kann Heilen.


Meine Meinung:

Ich fand den Klappentext sehr vielversprechend und über das Aussehen des Buches kann ich nur sagen, es ist besonders.

Auch unter dem Schutzumschlag verbirgt sich ein wunderschönes Cover, mag ich sehr.
Allerdings zog sich der Anfang sehr in die Länge, man musste zwar verstehen, warum Hazel zu dem Entgültigen kommt, aber so ausführlich und langatmig hätte ich es nicht gebraucht.
Der Schreibstil ist gut zu lesen, auch die Idee hinter der Geschichte fand ich gut, aber es dauerte einfach zu lange, da hatte ich schon fast das Interesse verloren. Ein paar Seiten weniger hätten dem Buch gutgetan, es wäre besser zu lesen gewesen, nicht so schrecklich langatmig. Im großen und ganzen war es eine interessante Geschichte, ich habe es ganz gerne gelesen.

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Das Dreizehnte Kind

Rezensionen von Anilam:

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Andrargs Schriften von Eva von Kalm

Zwischen Licht und Dunkelheit

Andrargs Schriften von Eva von Kalm hat mir besonders wegen seines gelungenen Worldbuilding gefallen. Die Welt wirkt durchdacht und bietet viele spannende Ansätze, besonders in der Gegenüberstellung von Licht und Dunkelheit. Es wirkte auf mich, als wäre hier viel Herzblut in den Aufbau und die Welt geflossen.

Andrarg ist eine ziemlich interessante aber auch ambivalente Hauptfigur. Sein innerer Konflikt zwischen Rache und Schuld und dem gleichzeitigen Wunsch nach Gerechtigkeit zieht sich konsequent durch die Handlung und macht ihn dadurch total menschlich. Gerade dieser moralische Zwiespalt – wie weit man gehen darf und ab welchem Punkt man sich selbst verliert – ist für mich eine der großen Stärken des Buches. Die Beziehung zu Josha bringt dabei immer wieder einen Hoffnungsschimmer in die Geschichte und erzeugt dadurch nochmal etwas emotionale Tiefe. An manchen Stellen hätte ich mir jedoch gewünscht, dass bestimmte Szenen und Beziehungen noch intensiver ausgearbeitet werden.

Die Geschichte regt zum Nachdenken an, stellt unbequeme moralische Fragen und endet so, dass man unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. Insgesamt ein lesenswertes Buch mit viel Potential und einer Grundidee die ziemlich spannend ist.

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Andrargs Schriften

Rezensionen von Shilo:

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Das Herz aus Gold von Weina Dai Randel

Mut und Hoffnung zwischen Glanz und Schatten

Shanghai 1925 ist laut, gefährlich und voller Gegensätze. Jeder Schritt kann Folgen haben, und niemand weiß, wem man trauen kann. In dieser Stadt muss Anyu lernen, vorsichtig zu sein und sich ihren eigenen Weg zu erarbeiten. Schon als Kind zeigt sie Mut, als sie ein wertvolles Fabergé-Ei findet und zurückgibt.

Diese Begegnung öffnet ihr später Türen, die ihr Leben verändern.
Jahre später kehrt sie nach Shanghai zurück und taucht in die Welt des Schmucks und der Edelsteine ein. Sie arbeitet hart, träumt davon, selbst Juwelierin zu werden, und lernt Schritt für Schritt, sich in einer harten Welt zu behaupten. Dabei begegnet sie Menschen, die ihr helfen, aber auch solchen, die sie ausnutzen wollen. Die Stadt ist voller Gefahren: Gangster, skrupellose Rivalen und besessene Sammler erschweren das Leben. Kleine Geheimnisse, versteckte Absichten und unerwartete Begegnungen begleiten Anyu auf jedem Schritt.
Die Handlung bleibt ruhig erzählt, ohne Hektik oder große Effekte. Spannung entsteht aus dem Alltag, aus Entscheidungen und aus den Momenten, in denen man nicht weiß, wem man trauen kann. Anyus Mut, ihre Vorsicht und die kleinen Hoffnungen, die sie antreiben, spürt man in jedem Moment. Gefahren, Chancen, Freude, Angst und Geduld liegen nah beieinander.
Die Sprache ist einfach und klar. Gefühle zeigen sich in kleinen Momenten und machen Anyu greifbar. Alles wirkt nahbar und glaubwürdig. Nicht alles überrascht, doch alles passt zur Geschichte. Es ist eine ruhige Erzählung über das Wachsen, Lernen und den Versuch, in einer harten Welt einen eigenen Platz zu finden.
Der Roman überzeugt durch seine ruhige, stimmige Erzählweise, glaubwürdige Figuren und ein lebendiges historisches Shanghai. Wer historische Geschichten mit einer starken jungen Hauptfigur mag, wird gern mit Anyu durch diese Stadt gehen, ihre kleinen Schritte miterleben und gespannt auf die Geheimnisse achten, die sich nach und nach zeigen.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Das Herz aus Gold

Rezensionen von clematis:

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The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Lo und Carrie II

Laura Blacklock, kurz Lo, verschafft sich nach der Geburt ihrer beiden Söhne und während der Pandemie eine Arbeitspause, versucht nun aber, wieder als Reisejournalistin Fuß zu fassen. Da kommt ihr eine Einladung in ein Schweizer Luxushotel gerade recht, hier kann sie bestimmt netzwerken und mit ein bisschen Glück sogar ein Interview mit dem Hotelbesitzer Marcus Leidmann führen, das für die Financial Times interessant ist.

Doch dann findet sie eine mysteriöse Nachricht in ihrem Zimmer und begibt sich in Suite 11.

Eher langsam bauen sich bei diesem Thriller die Handlung und die Spannung auf, aber die Figur von Lo, welche in der Ich-Form erzählt, ist von Anfang an interessant und zieht mich sogleich in ihren Bann. Bald bemerke ich, dass schon zehn Jahre zuvor ein außergewöhnliches Ereignis Los Leben erschüttert haben muss, aber auch ohne Kenntnisse von „The Woman in Cabin 10“ gibt die Autorin so viel zum damaligen Geschehen preis, dass ich mich nun gut zurechtfinde und Los Überlegungen gut folgen kann. Eine düstere Atmosphäre, ein verwinkeltes Hotel, Jagd und Pilzsuche und nicht zuletzt undurchschaubare Gestalten sorgen für Kurzweil, die knapp gehaltenen Kapitel und eine gewisse Geheimniskrämerei fachen die Lust auf mehr immer weiter an. Kein grausiges Blutvergießen, sondern Macht und Vertrauen stehen hier im Mittelpunkt. Wer ist mein Gegenüber eigentlich und was erwartet es? Wie soll ich entscheiden, um meine Unschuld zu beweisen, aber anderen nicht zu schaden? Würde der Schaden denn die Richtigen treffen? Los Dilemma wird in vielen Szenen spürbar, wodurch der Reiz dieses Buches durchgehend vorhanden ist.

Wer weiß, dass The Woman in Suite 11 auf einem Vorgängerband aufbaut, sollte nach Möglichkeit die beiden Bücher in richtiger Reihenfolge lesen, wer – wie ich – erst beim Lesen draufkommt, wird aber auch sein Vergnügen finden. Ich empfehle dieses riskante Katz-und-Maus-Spiel [Klappentext] jedenfalls sehr gerne weiter.

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The Woman in Suite 11

Rezensionen von Arambol:

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Verbrenn das Negativ von Josh Winning

Wenig Horror, mäßig spannend


"Es hat wieder angefangen, denkt sie. Diesmal ist Laura entschlossen, den Fluch ein für alle Mal zu brechen."

Die Idee hinter "Verbrenn das Negativ" klingt recht stark: ein Kindheits-Trauma vom Dreh eines Horrorfilms, der vor 30 Jahren von tödlichen Zwischenfällen überschattet wurde.

Das anstehende Remake dieses Films, bei dem sich wieder beunruhigende Vorfälle häufen, die verdächtig an die früheren Ereignisse erinnern. Am Ende bleibt die Frage, ob man der eigenen Vergangenheit je wirklich entkommen kann.

Leider hält die Umsetzung nicht, was die Idee verspricht:

Der Spannungsaufbau gestaltet sich zu oft zu zäh, viele Wendungen sind vorhersehbar. Dazu leidet der Mittelteil des Romans dann auch noch unter deutlichen Längen. Zwar bleibt das zentrale Rätsel der Geschichte lange interessant, doch echtes Mitfiebern wollte sich bei mir nicht einstellen.

Laura als Protagonistin konnte mich überzeugen: sie wirkt verletzlich, misstrauisch und innerlich zerrissen. Alle anderen Nebenfiguren bleiben dagegen blass, und der Gegenspieler (der mysteriöse „Needle Man“) wirkt eher harmlos als bedrohlich und so gar nicht furchterregend.

Spannung und Grusel bleiben über weite Strecken viel zu zahm, einige der Geschehnisse haben mich tatsächlich eher irritiert als überzeugt - deutlich zu wenig für einen Horrorroman.

Positiv hervorzuheben sind die zwischen den einzelnen Kapiteln eingestreuten Zeitungsartikel, Social-Media-Posts und Drehbuchauszüge, die der Geschichte eine gewisse pseudo-dokumentarische Struktur verleihen.

Der Schreibstil ist flüssig, die kurzen Kapitel lassen sich zügig lesen. Die Auflösung und das Ende haben mich wieder gar nicht überzeugt, die letzten etwa fünfzig Seiten empfand ich als extrem mühsam.

Fazit: Starke Idee, schwache Wirkung. Viele Längen, blasse Charaktere und ein seltsam harmlos wirkender "Needle Man". Insgesamt hat mich der Thriller nicht abgeholt, vielleicht ist das Genre Horror-Literatur auch einfach nicht meins.

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Verbrenn das Negativ

Rezensionen von Shilo:

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Die Töchter von Usedom - Rückkehr nach Swinemünde von Jessica Weber

Zwischen Familie, Pflicht und eigenen Träumen

Im Mittelpunkt dieses dritten Bandes der Ostsee-Familiensaga stehen Lilo und Tilda. Zwei junge Frauen, die sehr unterschiedlich sind und dennoch fest zusammengehören. Lilo richtet den Blick nach vorn, möchte lernen und sich ein eigenes Leben aufbauen. Sie glaubt daran, dass Frauen ihren eigenen Weg gehen können.

Ihre Zeit in Berlin und der Wunsch nach einem Medizinstudium wirken stimmig und gut in die Zeit eingebettet. Tilda bleibt in Swinemünde und arbeitet in einem Kinderheim. Sie ist ruhig, fürsorglich und jemand, auf den man sich verlassen kann.
Mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs verändert sich das Leben der Familie spürbar. Pläne verlieren ihre Grundlage, Beziehungen werden auf eine harte Probe gestellt, und das bisher Verlässliche beginnt zu bröckeln. Man merkt beim Lesen schnell, dass nichts mehr einfach so weitergehen kann. Das ist nicht dramatisch erzählt, sondern zurückhaltend und nah am Erleben der Figuren, so wie es viele Menschen damals empfunden haben dürften.
Der Schreibstil ist klar und gut lesbar. Manche Entwicklungen hätten stellenweise etwas mehr Raum vertragen, und nicht jede Entscheidung ist sofort verständlich. Trotzdem bleibt die Nähe zu den Figuren bestehen, weil ihre Sorgen, Zweifel und Hoffnungen sehr lebensnah geschildert sind.
Besonders stark ist der Roman dort, wo es um Zusammenhalt geht. Um Familie, um Verantwortung und um die Frage, wie man weiterlebt, wenn nichts mehr ist wie zuvor. Hoffnung spielt dabei eine wichtige Rolle, leise, vorsichtig und ohne Pathos. Genau das macht die Geschichte glaubhaft. Am Ende bleibt das Gefühl, diese Zeit nicht nur gelesen, sondern miterlebt zu haben.
4 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Die Töchter von Usedom - Rückkehr nach Swinemünde

Rezensionen von Nicole Koppandi:

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Der Sohn und das Schneeflöckchen von Vernesa Berbo

Ein großartiges Debüt

Der Roman wird von der in Jugoslawien geborenen und 1993 nach Berlin geflüchteten Autorin Vernesa Berbo in einer Rückschau erzählt. Handlungsrahmen ist der Balkankrieg, der 1992 begonnen hatte und menschliche Gräuel verübt wurden, von denen hier erzählt wird.

Dada lebt seit 30 Jahren in Deutschland, weil sie vor dem Krieg aus Sarajevo geflohen ist.

Sie arbeitet am Gericht als Übersetzerin.

Die Rollen der beiden Schwestern der in Sarajevo lebenden Familie sind klar verteilt: Dijana ist die ältere, sie ist mutig, stark, unerschrocken – der Vater nennt sie Sohn. Dada, die jüngere, ist das genaue Gegenteil. Als der Jugoslawienkrieg ausbricht, macht Dijana es sich zur Aufgabe, die Familie und insbesondere ihre jüngere Schwester zu beschützen. Der Vater kann diese Aufgabe nicht übernehmen, da er zu Kriegsbeginn einen Herzinfarkt erleidet und im Krankhaus liegt und ist auch später nicht dazu in der Lage. Die beiden Schwestern sind damals 15 und 18 Jahre alt.

Nach einem Streit mit ihrer Schwester ist Dada verschwunden. Die Familie weiß auch Jahre danach nicht, ob sie noch am Leben ist.

Vernesa Berbo gelingt es sehr gut, die sich intensivierenden Kriegsgräuel zu erzählen: einerseits aus der Perspektive von Dijana, die sich als Soldatin für den Kriegseinsatz meldet und die Verteidigung für die Familie übernimmt, und andererseits aus dem Blickwinkel von Dada, die stellvertretend für die Zivilbevölkerung steht. Bei jedem Alarm müssen sie schützende Keller aufsuchen, das Essen wird knapp und das Leben wird insgesamt sehr gefährlich. Jeder Weg nach draußen kann tödlich sein. Es kommt zu Überfällen, die Bevölkerung leidet an Hunger, Vergewaltigungen stehen an der Tagesordnung.

Die Geschichte der beiden Schwestern Dijana und Dada berührt, schockiert und geht sehr zu Herzen. Der Roman hat eine besondere Atmosphäre: die Leser*in kann sich gut in den Kriegsalltag hineinversetzen, mit all seiner Brutalität, dem Hunger, der Angst, den kalten Wintern und den ständigen Granaten, Sirenen und Fluchten in Schutzräume. Titel und Cover würden suggerieren, dass es sich hier um einen Wohlfühlroman handelt – genau das Gegenteil ist der Fall.

Ich kann den Roman von Vernesa Berbo sehr empfehlen und wünsche, dass viele Leser*innen zu dieser Lektüre greifen.

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Der Sohn und das Schneeflöckchen

Rezensionen von CanYouSeeMe:

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The Things Gods Break - Schattenverführt (Schattenverführt-Reihe 2) Schattenverführt-Reihe von Abigail Owen

The Things Gods Break

"The Things Gods Break – Schattenverführt" von Abigail Owen ist in der Hörbuchfassung von Franziska Trunte gesprochen. Es handelt sich hier um den zweiten Teil einer Trilogie, der erste Band sollte unbedingt vorab gelesen werden, um der Story gut folgen zu können. Ich höre Hörbücher meist in einer schnelleren Geschwindigkeit, bei diesem Buch beinahe in doppelter Geschwindigkeit.

Mir sind Hörbücher meist zu langsam eingesprochen. Die Stimme der Sprecherin kann ich daher nur bedingt einschätzen, aber auch bei höherer Geschwindigkeit war diese noch sehr angenehm zu hören. Betonungen kamen gut heraus und haben den Inhalt unterstützt. Auch in erhöhter Geschwindigkeit hat mir Truntes Stimme hervorragend gefallen und die Sprecherin hat es geschafft eine ganz eigene Spannung in die Handlung zu übertragen. Toll ist auch, dass die Kapitel aus Hades' Sichtweise von einem männlichen Kollegen (Tim Gössler) eingesprochen wurden, somit ist eine Trennung der Perspektiven noch besser möglich!
Nachdem ich den ersten Band der Serie absolut gern gehört habe und in diesem Kontext zu einem Hades-Fangirl gewachsen bin, war ich umso gespannter auf den kommenden Band. Dieser war nicht so, wie ich es erwartet habe, aber dennoch gut und ich habe ihn sehr gern gehört.
Die Handlung schließt sich nahtlos an das Ende des ersten Bandes an, trotz der längeren Zeit zwischen den beiden Büchern bin ich zügig zurück in die Handlung gekommen. Die neuen Herausforderungen für Lyra scheinen etwas weniger tötlich, aber nicht minder gewfährlich. Der Twist mit der Zeit hat mir irchtig gut gefallen, allersings musste ich beim Lesen gut aufpassen, um nicht durcheinander zu geraten.
Sprache und Schreibstil, in Übersetzung durch Julia Schwenk haben mir gut gefallen. Auch die weitere Charakterentwicklung ist gelungen. Kurzum: eine mehr als gelungene Fortsetzung des ersten Bandes mit einem für mich vollkommen unerwartetetn Cliffhanger, der mich nun ungeduldig auf den dritten Band warten lässt!

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The Things Gods Break - Schattenverführt (Schattenverführt-Reihe 2) Schattenverführt-Reihe

Rezensionen von KersG:

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Die Magnolientochter von Tessa Collins

Die bewegende Familiengeschichte geht in die nächste Runde

Schon die letzten Bände der Reihe haben mich restlos begeistert. Darum war ich umso gespannter auf die Fortsetzung. Dieses Mal mit Magnolia als Hauptperson und ich wurde nicht enttäuscht.
Wieder geht es um ein Familiengeheimnis, dass es zu entschlüsseln gilt. Für Magnolia geht die Reise in das Geburtsland ihrer Mutter.

Neuseeland. Ein wunderschönes Land. Das erkennt auch Magnolia und sie fühlt sich sofort wohl dort. Sie will mehr über die Vergangenheit ihrer Mutter erfahren, da darüber bisher geschwiegen wurde.
Ich finde die Geschichte unsagbar spannend und berührend. Eine junge Frau, die sich im Umwelt- und Tierschutz engagiert und doch eine so große familiäre Last mit sich herumträgt.
Ich liebe Magnolias Einstellung, was die Welt und alles drumherum betrifft. Auch für mich sind das sehr wichtige Themen im Leben. Sie war mir sofort sympathisch und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Ich habe mit ihr von Anfang an mitgefiebert.
Sehr gut gefallen mir die Zeitsprünge zwischen Gegenwart und Vergangenheit, da man so noch tiefere Einblicke in die Familiengeschichte bekommt.
Ein tolles Buch und eine absolute Leseempfehlung!

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Die Magnolientochter