Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Claudia R.:
Maulbert und der zweite Maulwurfshügel von Anne Hassel
Toleranz gegenüber Veränderungen
Klappentext / Inhalt:
Maulbert ist entrüstet: Hat doch auf seiner Wiese tatsächlich ein fremder Maulwurf einen Hügel gebaut! Maulbert beschließt, dass der andere Hügel weg muss. Er unternimmt mehrere Anläufe seinen Plan umzusetzen, wird dabei aber zunehmend unsicher. In dem Moment, als Maulbert sein Vorhaben endlich gelingt, spürt er allerdings völlig Unerwartetes.
Eine Geschichte über Akzeptanz und Toleranz und wie sehr uns Andere bereichern können.
Cover:
Das Cover zeigt einen Maulwurf auf seinen Hügel, der erstaunt in der Gegend herum schaut. In der ferne ist ein zweiter Hügel erkennbar. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.
Meinung:
Maulbert entdeckt eines Tages einen fremden Maulwurfshügel. Was hat das zu bedeuten? Maulbert ist auf jeden Fall nicht erfreut und beschließt, dass der fremde Hügel weg muss. Oder finden sie vielleicht doch noch einen Weg?
Inhaltlich möchte ich hier nicht zu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.
Der Schreibstil ist angenehm und locker lesbar. Ein niedliche Geschichte über Akzeptanz und Toleranz. manchmal ist man neuem nicht gleich offen gegenüber, aber man sollte doch jedem einen Chance geben, oder?
Die Geschichte ist sehr interessant und liebenswert umgesetzt. Die Bilder sind sehr farbenfroh und detailreich umgesetzt. Die Zeichnungen geben das Gelesene sehr gut wieder und stellen die Stationen sehr gut dar. Auch die damit verbundenen Emotionen werden sehr gut durch die Bilder und Illustrationen transportiert und herübergebracht.
Die kurzen Textabschnitte sind gut verständlich und die Geschichte zeigt, wie wichtig Akzeptanz und Toleranz sind. Auch wenn es Unterschiede gibt, so sollte doch jeder seinen Platz und Freiraum haben. Dies lernt hier auch Maulbert.
Ein wundervolle und sehr liebenswerte Geschichte. Diese ist sehr schön und farbenfroh umgesetzt und auch die Kleinen sind hier begeistert. Eine Geschichte für kleine Zuhörer ab ca. 3 Jahren.
Fazit:
Ein wundervolles und sehr liebevoll umgesetztes Kinderbuch über Toleranz und Akzeptanz von Neuem und Veränderungen.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Hilf den Tierkindern von Nico Sternbaum
So ein tolles Mitmach-Buch
Wie toll ist dieses Buch bitte ? Schon das Cover hat mich sehr angesprochen : Farblich sehr ansprechend gestaltet und im handlichen Format kommt dieses Mitmach-Buch für Kinder ab 18 Monaten her und ich habe mich sehr gefreut, es zusammen mit meinem Patenkind zu entdecken.
Schöne, feste Seiten, die auch einiges aushalten und auf Grund des Formates auch für unterwegs toll geeignet ist.
Auf jeder Seite ist ein Tierkind abgebildet, dass um Hilfe bittet : Miauen, mit dem Kopf wackeln – das alles sind die Aufgaben, die die Kinder erfüllen sollen und mein Patenkind hatte einen riesigen Spaß dabei.
Kindgerecht gestaltet sind die Aufgaben ( Hilfe für die Tierbabys ), die die Kinder erfüllen sollen und so regt es die Sprache und auch die Motorik der Kinder an und ich finde, dass es ein wunderschönes Miteinander ist, wenn man das Buch zusammen durchliest.
Die Illustrationen sind wunderschön und so haben die Kinder auch etwas, um ihre Fantasie aufleben zu lassen, das gefällt mir wirklich sehr, sehr gut.
Wir haben viel Spaß beim miteinander lesen gehabt und uns gefreut, allen Tierbabys helfen zu können !
Ein ganz wunderschönes Mitmach-Buch, das ich von Herzen empfehle und das ich mit ganz großer Sicherheit noch mal kaufen werde, um es zu verschenken.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Grummelhummel von Cyndia Hartke
tolles Kinderbuch
Klappentext / Inhalt:
Die Grummelhummel ist grummelig, denn sie hat riesigen Hunger. Warum findet sie keine Glockenblumen – ihre absolute Leibspeise – mehr?
Mit ihren Freunden – Regenwurm Wim, Feuerwanze Ferdi, Spinne Spidi und Ameise Anz – begibt sie sich auf eine Reise in ein mysteriöses Moor.
Dort stellen sie fest, dass sie nicht die einzigen sind, die vor ganz neue Probleme gestellt sind. Denn auch hier ist nichts mehr so, wie es mal war. Das Moor droht sogar auszutrocknen!
Auf ihrer Mission Moor lernen sie, dass auch Winzlinge Großes erreichen können, wenn alle ihre Superkräfte einsetzen und dass es meist möglich ist, Lösungen zu finden, auch wenn alles erst einmal nicht gut aussieht. Probleme lösen und Dinge verändern kann sogar richtig Spaß machen.
Cover:
Das Cover zeigt eine große Hummel, die recht grummelig drein blickt und drumherum ist ein Garten und ein etwas düsterer Himmel erkennbar. Gruselige Atmosphäre macht sich hier breit und setzt die Thematik sehr gut um, ohne dabei zu düster zu wirken. Optisch und farblich wird das Ganze gut und passend erfasst.
Meinung:
Die Grummelhummel ist schlecht gelaunt, da ihre Glockenblumen fort sind? Was ist geschehen und werden sie im mystischen Moor fündig? Neben den verschiedenen Gefühlen und Zusammenhalt wird hier auch das nebenbei Naturschutz und der Lebensraum Moor näher beleuchtet und erklärt. Hier kann man so einiges lernen und erfährt mehr über Veränderungen im Moor und wie man helfen kann. Ob die Grummelhummel wieder an ihren Nektar kommt, ob die anderen ihr helfen können und ob sie vielleicht sogar bessere Laune bekommt, erfahrt ihr in dieser Geschichte.
Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.
Die Geschichte ist liebenswert und wissenswert umgesetzt. Der kleinen Hummel folgt man gern und ist ganz gespannt auf die Entwicklungen der Geschehnisse. Die Geschichte ist farbenfroh umgesetzt und es gibt hier allerhand zu erleben.
Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Anordnung der Textpassagen ist lebendig und modern umgesetzt. Die Geschichte ist spannend und interessant aufgebaut und man kann den Geschehnissen gut folgen. Die bunten Bilder und Illustrationen runden das ganze sehr gut ab und veranschaulichen den Verlauf des Ganzen sehr gut.
Die Geschichte ist nicht nur spannend, auch so einiges Wissen und wichtige Botschaften werden hier geschickt mit integriert.
Am ende werden die Fakten und Informationen zum Moor nochmal sehr gut und interessant zusammengefasst und man erhält auch hier nochmal einiges Wissenswertes und auch Informationen zum Schutz des Moores und was man selbst tun kann.
Moore sind wichtige Lebensräume und auch die Geschichte zeigt, wie wichtig Zusammenhalt und Schutz der Natur ist.
Man merkt, dass viel Herzblut der Autorin darin steckt und die Charaktere sind sehr liebenswert und niedlich umgesetzt. Ein wundervolle Geschichte, den den Naturschutz verdeutlicht und veranschaulicht und zeigt, wie wichtig dieser ist.
Fazit:
Tolles Kinderbuch mit Mehrwert über Moore und weiteren wichtigen Botschaften.
Rezensionen von Nele33:
Mathilde und Marie von Torsten Woywod
überraschend
Der Debütroman „Mathilde und Marie“ von Thorsten Woywod spielt in dem kleinen Dorf Redu in den belgischen Ardennen.
Marie, die ziemlich kopflos aus Paris geflüchtet ist, trifft im Zug auf Jonina, die sie einlädt, ihr kleines belgisches Dorf zu besuchen.
Dieses Dorf ist ein großer Kontrast zu Maries Leben in Paris, aus dem sie geflüchtet ist.
Bei genauer Betrachtung scheint die Zeit in dem sogenannten Bücherdorf stehen geblieben zu sein. Zwar kennen die Leute Internet, Smartphone und Co, doch ist das World Wide Web nur 1 Stunde pro Tag nutzbar und die Menschen stehen sich näher, als die, die in der schnelllebigen, reiz überfluteten ihr Dasein verbringen müssen. Zusammenhalt und Empathie füreinander sind ein hohes Gut. Mathilde, die eher zurückhaltend wirkt, findet einen Platz in Maries Herzen und öffnet sich ihr. Es gibt eine Erklärung für ihr abweisendes Wesen zu Beginn der Freundschaft, die einen tiefen Blick in ihr Leben gibt.
Mathilde und Marie ist ein wunderbares Wohlfühlbuch, eine Liebeserklärung an die Welt der Bücher und an eine fast schon zu perfekte Welt. Genau in diese Welt konnte ich mich bei der Lektüre flüchten und dem Alltag für ein paar Stunden entfliehen. Dabei war der angenehme Schreibstil des Autors, toll zu lesen. Die Naturbeschreibungen haben mich gut mitgenommen und unterstützen die Atmosphäre des gesamten Buches.
Ein Buch für eine Pause und ebenso zum Reflektieren vom eigenen Umgang mit der Zeit und den Menschen.
Rezensionen von Normanfips:
Ruf der Leere von Daniel Alvarenga
Gut geschrieben, inhaltlich nicht ganz überzeugend
Felix hat alles vorbereitet. Sein bester Freund Ben kommt nach einem längeren Auslandsaufenthalt zurück und nun soll ihm zu Ehren eine Party in der Waldhütte steigen. Außerdem hat Felix Laura eingeladen, seine Kommilitonin. Allerdings bringen die beiden uneingeladene Gäste mit, was Felix überhaupt nicht gefällt.
Als dann plötzlich noch ein seltsamer alter Mann vor der Tür steht und sich als Tod vorstellt, läuft gar nichts mehr nach Plan.
Der Schreibstil von Daniel Alvarenga ist flüssig und ich bin durch die Seiten geflogen. Der Mix aus Monatsrückblicken und der Gegenwart, die aufgrund der fortschreitenden Uhrzeit wie ein Countdown wirkt, gefällt mir sehr gut. Als Leser spürt man, wie man auf etwas Ungutes zusteuert. Die alternierenden Erzählperspektiven tragen ebenfalls zu dem Lesevergnügen bei. Nach ungefähr zwei Dritteln des Buches war zwar noch der Sog vorhanden, allerdings sagte mir der Inhalt immer weniger zu. Das Gerede um Moral erscheint mir nicht sehr tiefgründig und die Äußerungen der Figuren ist passend zu ihrem doch noch jungen Alter. Selbstverständlich kommen die allgegenwärtigen Themen Klimawandel, Rechte, Queerness und Feminismus vor. Dazu persönliche Emotionen wie Liebe, Eifersucht und Wut. Der Schluss ist passend. Näheres will ich aber nicht verraten. Insgesamt muss ich sagen, dass am Ende fast sowas wie ein ‚Ruf der Leere‘ bei mir aufgetreten ist. Ob und was der Autor dem Leser bzgl. Moral mit auf den Weg geben will, erschließt sich mir nicht so ganz.
Rezensionen von Piet1990:
Oxen. Interregnum von Jens Henrik Jensen
Düster, komplex und nichts für nebenbei
„OXEN – Interregnum“ ist kein Thriller, den man mal eben zwischendurch liest. Die Geschichte ist komplex, politisch und deutlich ernster als viele andere Spannungsromane. Wer die Reihe kennt, weiß, dass Jens Henrik Jensen gerne tief in Macht-Strukturen, Geheimdienste und gesellschaftliche Abgründe eintaucht.
Es gibt viele Figuren, Ebenen und politische Zusammenhänge, auf die man sich konzentrieren muss. Dafür wird man aber mit einer sehr intensiven Atmosphäre belohnt. Die Bedrohung wirkt realistisch, fast beängstigend, und die Themen rund um Macht, Manipulation und Extremismus sind erschreckend aktuell.
Der Schreibstil ist sachlich, nüchtern und zielgerichtet. Gefühle werden nicht ausgeschmückt, sondern eher angedeutet, was gut zum Ton des Buches passt. Oxen selbst bleibt eine starke, aber auch gebrochene Figur, deren innere Konflikte weiterhin spürbar sind. Gerade diese Mischung aus Härte und Verletzlichkeit macht ihn für mich interessant.
Allerdings hatte ich an einigen Stellen das Gefühl, dass sich das Buch etwas zieht. Manche politische Erklärungen sind sehr ausführlich, was das Tempo bremst. Dafür bleibt die Spannung insgesamt hoch, wenn man sich auf die Geschichte einlässt.
Fazit:
Ein anspruchsvoller, düsterer Thriller mit politischem Tiefgang. „OXEN – Interregnum“ richtet sich klar an Leser:innen, die komplexe Geschichten mögen und bereit sind, aufmerksam zu lesen. Kein leichter Stoff, aber ein intensives und lohnendes Buch für Fans der Reihe und für alle, die Thriller mit Substanz schätzen.
Rezensionen von Normanfips:
Doc Diessners Muskel-Code von Meike Diessner
Guter und motivierender Ratgeber
Dr. med. Meike Diessner ist Ärztin für Sport- und Ernährungsmedizin. In ihrem aktuellen Buch widmet sie sich dem Thema Muskeln und dies aus weiblicher Sicht. So berücksichtigt sie hormonelle Einflüsse z.B. auf das Trainingsverhalten. Ihr Ansatz basiert auf fünf Schlüsselstrategien, nämlich Bewegung & Training, Stretch & Relax, Mindset & Motivation, Supplements und Superfoods & Ess-Routine.
Die Erklärungen sind verständlich und der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Ein Muskel-Check ermöglicht die Einordnung, wo man denn gerade steht und zeigt einem das aktuellen Level an. Mir gefällt die Übersichtlichkeit des Buches und wie unkompliziert die gezeigten Übungen, Infos und Tipps sind. Einen Großteil des Ratgebers nehmen die muskelaufbauenden Rezepte ein. Sie klingen durchweg lecker. Ich hätte mir noch etwas mehr tiefergehende Theorie gewünscht, aber alles in allem ist es ein solider Ratgeber, der vor allem keinen Druck hervorruft und die Leserin motivierend an die Hand nimmt.
Rezensionen von Claudia R.:
Pilzliebe von Gerhard Schuster; Christine Schneider
allerhand Pilz
Klappentext / Inhalt:
Waldpilze sind einfach zum Verlieben! Mit den richtigen Kniffen und Rezepten werden die gesammelten Schätze zur Delikatesse. Sie schmecken unglaublich umami, lassen sich einfach konservieren und schnell zubereiten. Flexitarier, Vegetarier und Veganer lieben sie als hochwertigen Fleischersatz.
Die Pilzexperten Gerhard Schuster und Christine Schneider zeigen, welche Pilze man wie zubereitet, damit sie zum Hochgenuss werden. Nebenbei räumen sie auch mit alten Mythen auf – oder wie war das mit den aufgewärmten Pilzgerichten? Unter den mehr als 50 Rezeptideen gibt es neben den bewährten Klassikern auch echte Pilzküchen-Überraschungen zu entdecken.
Cover:
Das Cover zeigt die Thematik deutlich und auf einem Bettchen sind hier Pilze erkennbar und deuten hier den Bezug zu den Pilzen und leckeren Pilzgerichten an. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.
Meinung:
Ein tolles Pilzbuch vom Finden, Zubereiten, wichtigen Tipps zu Pilzen und leckeren Pilzgerichten. Anfangs erfährt man hier einiges zu den Grundlagen rund um Pilze und auch wozu welcher geeignet ist. Weiter geht es dann mit den Rezepten, welche nach den vier Jahreszeiten geordnet sind.
Bereits bei den Grundlagen lernt man allerhand interessantes und wissenswertes rund um Pilze. Hier werden auch die verschiedenen Pilze aufgeführt und auf was man beim Sammeln achten sollte. Danach geht es mit der richtigen Zubereitung weiter und dann folgen auch schon die ersten Rezepte.
Die Rezepte selbst sind sehr vielfältig und zudem auch sehr gut und verständlich erklärt. Man kann den einzelnen Schritten sehr gut folgen und die Anweisungen sind gut erklärt. An der Seite erkennt man die benötigten Angaben und die Rezepte sind sehr schön übersichtlich gestaltet. Die Bilder runden das Ganze sehr schön ab.
Für Pilzfans ist dieses Buch sicherlich sehr interessant und hilfreich und gibt allerhand Tipps rund um Pilze und die anschließende Zubereitung dieser. Wer also Pilze mag und gern isst, wird hier sicherlich sehr schöne und leckere Rezepte finden und noch allerhand wissenswertes drumherum lernen, erfahren und finden.
Fazit:
Pilzwissen und leckere Pilzrezepte perfekt in einem Buch vereint.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Unter fernem Himmel - Rebellisches Tanzmädchen von Jana Beck
Ein so tolles Buch
Dies ist der erste Band der dreiteiligen Tanzmädchen – Saga von Jana Beck und ich bin voller Vorfreude und Neugier gestartet :
Die junge Louisa wird 1886 von ihrem Vater an Falk nach Amerika verkauft, um den Hof der Familie zu retten. Louisa landet als Hurdy-Gurdy-Girl ( Mädchen die mit Männern tanzen mussten ) unter der Aufsicht von Mrs.
Hart in einer Welt, die ihr fremd ist und furchteinflößend.
Schon direkt zu Beginn wurde ich in die Geschichte um die junge Louisa gezogen und ich muss sagen, es war genauso spannend, wie interessant : Die Hurdy-Gurdy-Girls waren mir gar kein Begriff und auch die Romantik des Wilden Westens, den ich im Kopf hatte, wurde von Jana Beck so spannend recherchiert, dass ich eigentlich immer nur noch weiter lesen mochte.
Die Figuren toll ausgearbeitet und dargestellt, lässt sich das Buch sehr flüssig lesen und der authentische Schreibstil der Autorin macht das Ganze zu einem perfekten Lese-Genuss.
Die Örtlichkeiten sind auch sehr gut beschrieben, ich hatte beim Lesen eigentlich immer ein klares Bild der jeweiligen Szene im Kopf.
Ganz ehrlich : ich finde es mega, wenn man beim Lesen nebenbei noch was lernt. Das war sicherlich nicht die Hauptintention der Autorin, aber ich muss hier ihre Recherche einmal sehr loben, das war so spannend und interessant – richtig toll !
Ich empfehle das Buch Herzen gerne und freue mich jetzt schon auf Band 2 !
Rezensionen von Harakiri:
Im Labyrinth der Furcht von Ethan Cross
Kein Ackerman wie gewohnt
Der Band beginnt direkt im Anschluss an den Vorgänger „Im Labyrinth der Rache“ und man sollte diesen gelesen haben, damit man die Zusammenhänge versteht.
Ackerman und seine Familie befinden sich in den Händen des Hüters. Gleichzeitig verfolgt Nadja Shirazi ein Täter-Duo, das sich „Der Präparator“ nennt.
So weit, so gut. Und eigentlich bietet dieses Szenario viel Raum für einen tollen, aufregenden Krimi. Den ich leider nicht fand. Ich mag Ackerman und seine Schläue, die ging hier aber völlig unter. Die Handlung driftete in weiten Teilen zu dem – für mich unwichtigen – Teil mit Willard und Leon ab. Zudem sorgte das Geschwafel des Hüters für zusätzliche Gähn-Faktoren.
Dabei startete das Buch durchaus spannend und ich war gespannt, wie sich Ackerman wohl aus dieser Situation befreien kann. Denn hey, das hier ist Ackerman, der sich überall herauswindet. Und das passende Werkzeug hatte er ja auch schon bald im Mund. Was sich dann aber abspielte konnte mich nicht überzeugen.
Dabei ist Cross‘ Schreibstil wie gewohnt mitreißend und locker. Er kombiniert tolle Ideen mit spannenden Momenten und in zwei getrennten Büchern (die Konservatoren als eigenständiges Buch) hätte es auch für mich wunderbar funktioniert.
Fazit: Für mich ist dieser Teil ein Übergangsteil zum dritten Band, den man nicht gebraucht hätte.











