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Rezensionen von Bücher in meiner Hand:

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Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2) von Lisa Graf

Zweimal Rudolf - auf ihren Spuren in Bern und Zürich

Der zweite Band der "Lindt & Sprüngli"-Trilogie beginnt in Bern. Fortan werden die Kapitel abwechselnd zwischen Bern und Zürich hin- und herspringen.

In Zürich geht die Geschichte der Familie Sprüngli weiter, die Fabrikation wird an die Werd verlegt und Sohn Rudolf, der nach seinen Lehrjahren in Paris wieder nach Zürich zurückkehrt, verliebt sich in Marie Schifferli, eine Katholikin.

Damit die beiden heiraten können, steht ein Konfessionswechsel an. Annerösli arbeitet noch immer im Laden, und endlich findet auch sie noch ihr Glück.

In Bern erleben wir zuerst das Aufwachsen der Kinder des Apotheker Lindt: Fanny, Rudolf und weitere Geschwister. Im Gegensatz zum Sprüngli Rudolf hat der Lindt Rudolf mehr Probleme mit seinem Vater, der enttäuscht ist, dass sein ältester Sohn nichts aus sich machen und schon gar nicht studieren will. Aus Rudolf Lindt wird alsbald Rodolphe, so nannte ihn bereits seine welsche Nanny, und nicht nur ihretwegen ein Name, den er gerne annimmt, sondern auch, weil er nach der Schulzeit einige Jahre bei seinen Verwandten, der Familie Kohler, in Lausanne verbringt und in deren Schokoladenfirma mitarbeitet.

In seiner Heimatstadt Bern wartet seine beste Freundin Binia Haab auf ihn. Binia, ein Mädchen aus der Matte, die nicht schlecht staunt, als Rudolphe bei ihnen unten eine alte Fabrik aufkauft und dort seine Schokoladenmanufaktur einrichtet. Er testet an der Schokoladenherstellung herum, verändert mit Hilfe seines Mechanikers Köbi mehrere Maschinen. Bis dann eines Tages das Conchieren endlich so gelingt, wie er sich das vorgestellt hat und er eine zart schmelzende Schokolade in den Händen hält, vergehen viele Jahre voller Arbeit und Testen.

Der Höhepunkt von "Zwei Rivalen, ein Traum" war für mich aber der, als die beiden Namensvetter in Zürich aufeinandertreffen. Rivalen sind sie nicht, zumindest noch nicht in diesem zweiten Band, grosse Träume haben aber beide.

Da ich eine Lesung zu diesem zweiten "Lindt & Sprüngli"-Band besuchte, und Bilder von der Firma Kohler in Lausanne, von Rodolphes Fabrik in der Matte in Bern und welche vom damals neuen Zürcher Standort in der Werd, gesehen habe, konnte ich mir die Schauplätze sehr genau vorstellen.

Fazit: Wie bereits im ersten Band fliegt man durch die Geschichte, da Lisa Graf einen tollen Schreibstil hat und sehr unterhaltsam erzählt.
4 Sterne.

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Lindt & Sprüngli (Lindt & Sprüngli Saga 2)

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Wiener Schmäh ja, aber viel zu ausführlich

Ich mag es sehr, wenn ich Vea Kaiser an einer Lesung zuhören kann. Sie spricht so lebendig von ihren Figuren und liest grandios, dass man einfach Lust bekommt, ihre Bücher zu lesen. Endlich hab ich dies auch geschafft, aber ich glaube, meine Buchauswahl hab ich nicht so gut getroffen. Vielleicht hätte ich es eher mit dem "Rückwärtswalzer" oder "Makarionissi" probieren sollen, denn diese beiden Romane sind kürzer als "Fabula rasa", das mit 576 Seiten aufwartet.

Alles hörte sich gut an und fühlte sich beim Lesen am Anfang auch so an. Doch dann merkt man, dass tatsächlich Jahrzehnte vergehen und von den Jahren dazwischen fast ausnahmslos alle erzählt werden.

Der Roman beginnt in den 80er Jahren mit einer jungen Angelika Moser, die das Wochenende in Wiens Kneipen und Clubs krachen lässt und Montags verschlafen in ihrem Büro im Grand Hotel Frohner zur Arbeit antritt.

Die Beziehung zwischen ihr und ihrer Mutter, ihre besten Freundin Ingi und die zu, im Laufe der Jahre, mehreren männlichen Lebensabschnittsgefährten werden ausführlich abgehandelt. Ebenso wie die Arbeitsbeziehung zu ihrem Chef, dem Hoteldirektor und auch die zum Junior. Und ganz vieles anderes, oft Nebensächliches, wird lang und breit erzählt.

Alles war so detailhaft und zu ausführlich erzählt, dass die Geschichte deswegen bald langweilig wirkte und mich nicht zu fesseln vermochte. Angelika und andere Charaktere fand ich anfangs noch spannend, aber mit der Zeit ging sie mir auf den Geist und ich konnte oder wollte sie auch nicht mehr richtig fassen.

Angelika beginnt relativ früh dem Direktor zu helfen und eigene Rechnungen zu manipulieren, aber Jahrzehnte vergehen, bis ihr Vergehen auskommt. Im Buch liegen dazwischen gefühlte 500 Seiten, aber das Ende wird im Vergleich zu allem anderen nur äusserst kurz und auf sehr wenigen Seiten abgearbeitet. Der Clou hier liegt wohl an der Geschichte, an Angelikas Leben, selbst und nicht, dass ihr Betrug auffliegt. Das hab ich laut dem Klappentext anders verstanden.

Fazit: Der Wiener Schmäh kommt rüber, keine Frage, doch eine kürzere Zeitspanne wäre hier, für meinen Geschmack, von Vorteil gewesen. Ich werde irgendwann zu einem der oben genannten Bücher greifen und hoffen, dass sie mich mehr überzeugen und unterhalten als "Fabula rasa".
3 Sterne.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

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Kleopatra von Saara El-Arifi

Ein Jahreshighlight - toll erzählt

Als Kind war ich mehrmals an einem Strand mit wunderbarem Sand, ganz rund waren die Sandkörner. Diesen kleinen Strand nannte man Kleopatra-Strand - nach einer ägyptischen Königin, die hier gebadet haben soll. Seither hab ich sie immer im Kopf, diese sagenumworbene Kleopatra.

Geschichten über die Pharaonin gibt es viele, meist von Männern des Patriarchats verfasst.

Deshalb freute ich mich, dass Autorin Saara el-Arifi dieser Frau mit ihrem Roman eine weitere Stimme, eine weibliche Stimme gibt.

Zuerst gibt es eine Anmerkung der Autorin, das, was sonst im Nachwort stehen würde: was historisch verbürgt, was Fiction ist und ob vielleicht Orte oder Zeitpunkte verschoben wurden, damit ihre Erzählung stimmiger ist. Das hat mir schon mal sehr gut gefallen, so weiss man von Anfang an Bescheid.

Die Romanbiografie beginnt um 51 v. Chr., kurz bevor Kleopatras Vater stirbt. Kleopatra ist eine Ptolemäerin und erbt den Thron von ihrem Vater. Sie, nun Pharaonin, erzählt ihr Leben selbst und wendet sich manchmal selbstreflektiv an die Leserschaft. Etwa damit, dass sie erst zu spät bemerkte, dass der Eunuch Potheinos, der bereits ihrem Vater diente, genau wie ihre Schwester Arsinoë, ein falsches Spiel spielt.

Dieser Erzählkniff hat mir mir sehr gut gefallen, es ist ein wenig so, als ob sie auch heute noch lebt und ihre Sicht auf die Zeitzeugen mit uns teilt. So ähnlich berichtet es dann auch der Epilog, der zur ganzen Geschichte passt.

Die Autorin zeigt eine sehr menschliche Kleopatra. Eine selbstironische, humorvolle, nachdenkliche und liebende Frau, die Mutter, Königin, Staatsoberhaupt, Geliebte, Schwester ist und laut Familiendynastie auch Göttlichkeit verkörpern soll. Nur ist ihre Gabe, die Heilkunst, für ihre Geschwister keine Göttergabe, was ihr zu schaffen macht. Trotzdem interessiert sie sich sehr für die Heilkunst, wendet ihre Gabe an und lernt viel darüber. Besuche in der Bibliothek von Alexandria - für sie kein Ort, sondern ein "Baum des Wissens" - sind für sie ganz normal. Kein Wunder ist sie am Boden zerstört, als die berühmte Bibliothek abbrennt. Kleopatra setzt alles daran, dass sie so schnell wie möglich wieder aufgebaut wird. Auch ihre Partner Julias Caesar und Marcus Antonius werden nicht nur als römische Herrscher, sondern als Menschen mit Gefühlen dargestellt. In Zukunft werde ich jede Steinstatue von den beiden mit anderen Augen ansehen.

Von Beginn weg hat mich Saara el-Arifi mit ihrem süffigen Schreibstil, der modernen Sprache und der - trotz bekannten - fesselnden Handlung in den Bann gezogen. Sie schreibt bildhaft, so dass man sich das Geschehen nur zu gut vorstellen kann.

Die Freude ist gross, wenn man schon am Beginn des Jahres so einen tollen Roman gelesen hat, der am Ende des Jahres garantiert noch als Jahreshighlight Bestand hat.

Fazit: Stark erzählt - und somit ein Lese-Highlight, das man kaum aus der Hand legen kann.
5 Sterne.

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Kleopatra

Rezensionen von Claudia R.:

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Entweder? Oder? von Beatrice Alemagna

Zwiespalt

Klappentext / Inhalt:

Pascalines Eltern streiten – soll es zum Abendessen ge-
kochte oder frittierte Grillen geben? Die kleine Fleder-
maus liebt ihre Eltern so sehr, dass sie sich wünscht,
sie könnte bei dieser Meinungsverschiedenheit beiden
zustimmen. Aber das ist unmöglich … Es sei denn, sie
wird zu zwei Pascalines: eine, die auf Papas Seite steht,
und eine, die Mama zustimmt.

So wären alle glücklich.
Oder?
In dem dritten Buch mit der kleinen Fledermaus Pas-
caline erzählt Beatrice Alemagna eine Geschichte über
Loyalitätskonflikte und davon, dass es möglich ist zu
lieben, ohne Partei zu ergereifen. Dabei gelingt es der
vielfach ausgezeichneten Bilderbuchschöpferin erneut,
bildstark und liebevoll in die Gefühlswelt der Kinder ein-
zutauchen.

Cover:

Das Cover verdeutlich bereits die Thematik sehr gut. Eine kleine Fledermaus wirkt wie hin und hergerissen, denn an beiden Seiten wird an ihr gezerrt und versucht, sie jeweils in die andere Richtung zu geleiten, doch die kleine pinke Fledermaus ist in der Mitte und weiß nicht recht wohin. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt und auch der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Reihe ist erkennbar. Die kleine rosa Fledermaus sticht auch hier deutlich hervor.

Meinung:

Die kleine Fledermaus Pascaline steckt in einem Konflikt, denn ihre Eltern streiten sich. Gekocht oder Gebraten? Und Pascaline steckt mittendrin, doch wer hat recht und ist das überhaupt wichtig?

Was Streit der Eltern bei Kindern verursacht wird hier sehr gut deutlich, denn Pascaline befindet sich in einem Gewissens und Loyalitätskonflikt.

Doch zu viel sei hier noch nicht verraten. Mit inhaltlichen Details halte ich mich hier zurück und möchte dazu nicht allzu viel verraten.

Der Schreibstil ist angenehm und gut verständlich. Pascalines Gedanken und Emotionen werden hier sehr gut verdeutlichet. Ein Streit ist für niemanden schön und am meisten leiden die Kinder, dies wird auch hier sehr gut veranschaulicht und interessant umgesetzt. Es gibt auf jeden Fall zum Nachdenken auf.

Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die Illustrationen sind sehr schön umgesetzt. Die Bilder veranschaulichen sehr gut die Situation und geben diese sehr gut wieder. Anhand der Bilder kann man die Geschichte gut nachempfinden und die Bilder sind sehr passend gewählt und toll umgesetzt, auch die Emotionen kommen hier sehr gut zum Tragen.

Die Geschichte steckt voller Emotionen und in die kleine Pascaline kann man sich sehr gut hineinversetzen und auch in das, was sie aus der Situation und dem Streit macht, denn plötzlich sind da zwei, eine für Mama und eine für Papa und so überträgt sich der Streit auf die beiden Kleinen und so ist die kleine Pascaline plötzlich im Zwiespalt mit sich selbst. Eine sehr aufwühlende und emotionsgeladene Geschichte.

Fazit:

Streit vor Kindern hilft niemanden.

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Entweder? Oder?

Rezensionen von yellowdog:

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Das Alter der Elbe von Uwe Kolbe

Flussbett der Phantasie

Uwe Kolbe ist ein Lyriker von Format. In diesem neuen Gedichtband folgt er vielfach der Elbe, in direkter Form, oft aber auch geschichtlich und in Mythen.
Das Band hat sieben Teile, jeweils am Ende ein Abschnitt
Woher ich alles habe. Da nennt er diverse Einflüsse.
Oft den Gewässern folgend, wird es zum Sprachfest, das aber kein Selbstzweck ist, sondern den Gedichten Tiefe verleiht.

Fazit: ein mächtiges Gedichtband!

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Das Alter der Elbe

Rezensionen von Claudia R.:

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Eselostern von Lilo Neumayer

wundervolle Ostergeschichte

Klappentext / Inhalt:

Juhu, der Frühling ist da! Frischer Blumenduft liegt in der Luft und Ostern steht vor der Tür. Eselprinzessin Mimi beobachtet gespannt das bunte Treiben am Hof der Familie Schneckberger.
Doch was ist das? Langohrige Gestalten huschen nachts durch den Stall. Und kann es sein, dass die Hennen plötzlich bunte Eier legen? Eselchen Mimi will das Geheimnis lüften.

Die große Eselostersuche beginnt!

Cover:

Das Cover ist super niedlich und liebevoll umgesetzt. Ein Eselchen mit bunten flecken ist erkennbar und auch viele bunte Eier sind versteckt. Das Thema Ostern kommt hier sehr gut zur Geltung ist ist wunderschön umgesetzt. Das Cover ist richtig schön gestaltet und Frühlings- sowie Osterstimmung kommt hier direkt auf. Einige der farbigen Aspekte sind zusätzlich durch Glitzereffekte hervorgehoben. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt.

Meinung:

Ein niedliche und liebevolle Ostergeschichte. Das kleine Eselchen Mimi beobachtet das bunte Treiben und folgt zwei langohrigen Gestalten, die des Nachts am Hof herumhuschen. Was dann passiert?

Wird hier noch nicht verraten. Wer gern mehr erfahren möchte, sollte einen Blick in dieses liebevoll gestaltete Buch werfen. Inhaltlich werde hier nicht mehr verraten.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich locker und leicht lesen. Die einzelnen Abschnitte haben eine angenehme Länge. Das Text-Bild Verhältnis ist gut gewählt und auch die kurzen Passagen sind gut verständlich und man kann dem Text sehr gut folgen.

Die großflächigen Bilder sind sehr schön umgesetzt und geben die Geschichte sehr gut wieder. Die bunten Bilder sind liebevoll gezeichnet und veranschaulichen sehr gut die Geschehnisse. Anhand der Bilder kann man der Geschichte auch sehr gut folgen.

Die kurzen Textabschnitte sind gut verständlichen und geben die Geschichte gut wieder. Eine niedliche und liebevolle Geschichte, die besonders in der Frühlings- und Osterzeit viel Anklang finden wird.

Fazit:

Wundervolle Ostergeschichte, die liebevoll und niedlich umgesetzt wurde und die wunderschönen bunten Illustrationen runden es im Gesamten sehr schön ab.

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Eselostern

Rezensionen von Anndlich:

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FREI - Bester Anfang (FREI 3) von Sarah Welk

Fünf Freunde - Eine Suche

Koray möchte endlich eine Antwort auf die wohl größte Frage seines Lebens - wer ist sein Vater? Seine Mutter schweigt wie gewohnt, doch Koray möchte Gewissheit und finanzielle Stabilität. Gemeinsam mit seinen Freunden macht er sich auf die Suche und begegnet dabei Marc, der etwas ganz Neues in ihm auslöst.

Frei - Bester Anfang ist eine Coming-of-Age-Story von Sarah Welk für Jugendliche ab 12 Jahren und ist der dritte Band der Reihe, kann jedoch auch unabhängig von seinen Vorgängern gelesen werden. Dieses Mal nehmen wir die Sicht von Koray ein, der mit seiner Mutter wieder zurück in Rottloch bei seiner Oma ist, nachdem die Influencer-Karriere seiner Mutter Knall auf Fall gescheitert ist. Dieses Scheitern war für mich ein kleiner Knackpunkt, denn sonderlich realistisch ist er nicht. Ein gehackter Account ist für eine große Influencerin sicherlich problematisch, allerdings hat sie auch schnell einen großen Teil ihrer Community wieder an Bord, davon konnte man hier nicht sprechen. Außerdem ärgern mich Fehler, wenn man Dinge aus dem ‚wahren Leben‘ einbaut, wer bei ‚Wer wird Millionär?‘ die falsche Antwort auf die 200€-Frage einloggt, der geht am Ende nicht mit 200€ nach Hause.

Ausgesprochen gut gefallen hat mir jedoch das Innenleben Korays, der unglaublich reflektiert und gegenüber seiner Mutter extrem reif ist. Die Beziehung der beiden hat mich einige Nerven gekostet, weil der 15-jährige ständig den reiferen Part eingenommen hat und die Chiara von Arken/Karin Ark einfach unfassbar unselbstständig ist. Außerdem gefiel mir die sich anbahnende Beziehung zu Marc gut und auch wie Karin an dieser Stelle reagiert hat. Die Clique hat mir ganz gut gefallen, nur Nico fiel an einigen Stellen doch etwas ab.

Was mich erneut gestört hat, war die häufige Verwendung von „der/die“ anstatt „er/sie“, generell ist das Buch sprachlich eher in einer Sprache verfasst, die sich vermutlich als typisch Jugendlich verorten lässt und in diesem Ausmaß dann doch nicht authentisch wirkt. Aus diesen Gründen ist der Band für mich leider schwächer als der Erste, auch wenn mir vor allem Korays Innenwelt, sein Charakter und der Humor gut gefallen haben, dennoch gab es auch einige Kritikpunkte.

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FREI - Bester Anfang (FREI 3)

Rezensionen von Claudia R.:

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte von Skye McKenna

gelungene magische Fortsetzung

Klappentext / Inhalt:

Mächtige Hexen schützen England vor den fantastischen Wesen aus dem Land Faerie. Doch hüte dich davor, den Wald zwischen den Reichen zu betreten … - mit wunderschönem Farbschnitt
Cassandra möchte sich eigentlich auf ihre Hexenausbildung konzentrieren, doch im Dorf Hagley geschehen seltsame Dinge.

Immer mehr Bewohner stehen unter einem Fluch, der sie nach einem gefährlichen Artefakt suchen lässt: Sir Egads Lanze. Wer diese Lanze berührt, ist dem Tod geweiht. Der Erlkönig, Herrscher über Faerie, will die Waffe unbedingt in seinen Besitz bringen. Entschlossen, die Dorfbewohner von dem Fluch zu befreien, stürzen sich Cassandra und ihre Freundinnen in ein neues Abenteuer …
Alle Abenteuer von Cassandra Morgan:
Band 1: Der goldene Schlüssel
Band 2: Die magische Flöte
Band 3 erscheint im Herbst 2027

Cover:

Das Cover ist wunderschön und sehr detailreich umgesetzt. In der Mitte ist ein rothaariges Mädchen erkennbar, wobei es sich um die Hauptprotagonistin Cassandra handelt. Das Ganze ist sehr schön und liebevoll umgesetzt und viele kleine Details sind hier bei genauerer Betrachtung erkennbar. Einige Details und Elemente sind durch glitzernde Strukturen hervorgehoben. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier sehr gut vorhanden.

Meinung:

Die Ferien sind vorbei und endlich beginnen auch wieder die Zirkeltreffen und man folgt Cassandra ganz gespannt dorthin. Der zweite Band knüpft an die Geschehnisse des ersten Bandes an und ich würde daher auf jeden Fall empfehlen, diesen zuvor gelesen zu haben. ich hatte dies getan und war daher schon sehr auf die Fortsetzung von Cassandra Morgan gespannt. Es geht auch gleich wieder sehr spannend, interessant und humorvoll los. Schnell ist man wieder im Geschehen und hat auch die vorherigen Ereignisse gut vor Augen.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und locker lesen. Schnell kommt man in Geschehnisse und auch Charaktere wieder hinein. Cassandra, Tabitha und Rue habe ich schon im ersten Band sehr lieb gewonnen. Gemeinsam an deren Seite erlebt man wieder ein extrem spannendes und wundervolles Abenteuer.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine angenehme und gute Länge. Die Anfänge sind gut erkennbar und die Überschriften sind passend gewählt. Die Anfänge sind sehr schön verziert und von der Gestaltung und der Gliederung macht es wieder einen sehr guten und schönen Eindruck. Der Farbschnitt passt zudem sehr gut zum Buch und rundet es perfekt ab.

Die Geschichte und die Storyline ist spannend und interessant umgesetzt. Neben Spannung ist auch wider Freundschaft und Mut sehr wichtig, aber auch der Humor kommt nicht zu kurz.

Auch der zweite Band ist wieder sehr unterhaltsam und hat mir sehr viel Freude gemacht und ich bin schon sehr gespannt, wie es weitergeht.

Fazit:

Fantastischer, spannender und wundervoller zweiter Band der Reihe.

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Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte

Rezensionen von begine:

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Sommer der schlafenden Hunde von Laura Dürrschmidt

Drastisch



Der Roman, der schlafenden Hunde, von Laura Dürrschmidt ist nicht schlecht geschrieben.
Aber ich bin dafür wohl doch zu alt. Mir wird da viel zu viel Alkohol getrunken und mit ordinären Wörtern um sich geworfen.
Am Ende Schulzeit von Lena, Trice und Sascha ergibt es eine Dreiecksbeziehung mit Eifersüchteleien.

Wie die drei miteinander umgehen, konnte ich nicht nachvollziehen.
Dadurch kommt es dann zu einem Esklat.
Mich konnte der Roman nicht fesseln, aber ich denke das gibt genug positive Leser.

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Sommer der schlafenden Hunde

Rezensionen von Claudia R.:

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Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich von Britta Sabbag

wundervolles Abenteuer

Klappentext / Inhalt:

Der Kampf gegen den roten Lord

Tyl träumt davon, Ritter zu werden – doch sein Schicksal scheint ein anderes. Als er einem verletzten Adler das Leben rettet, beginnt ein unglaubliches Abenteuer. Eylo, sein gefiederter Freund, bringt ihn ins geheimnisvolle Tal der Adlerreiter, wo Mut, Freundschaft und Magie zählen.

Dort kämpft Tyl mit anderen Kindern gegen den finsteren Lord und seine Falkenreiter, die das Land bedrohen. Wird es Tyl und den Adlerreitern gelingen, das Land zu retten und das Böse aufzuhalten?

Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich: Band 1 der fantastischen Kinderbuchreihe von Britta Sabbag

Abenteuer im Mittelalter: Eine mitreißende Fantasygeschichte von Britta Sabbag für Kinder ab 8 Jahren.
Adler gegen Falken: Der junge Adlerreiter Tyl und seine Freunde kämpfen gegen den bösen Lord Sarazan und sein Heer, der das Land beherrschen will.
Freundschaft mit Tieren: Zwischen Tyl und dem majestätischen Adler Eylo entsteht eine ganz besondere Verbindung, die von Mut und Vertrauen geprägt ist.
Gut gegen Böse: Zahlreiche Schwarz-Weiß-Illustrationen erwecken die packende Mittelalter-Geschichte zum Leben.
Für junge Heldinnen: Die Geschichte über Freundschaft und Mut vermittelt Kindern ab 8 Jahren, wie wichtig es ist, an sich selbst zu glauben.
SPIEGEL-Bestsellerautorin Britta Sabbag ist eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen Deutschlands. Ihre Bücher haben sich millionenfach verkauft. In der Reihe „Eagle Rider“ schreibt sie spannende Fantasy-Kinderbücher im Mittelalter-Setting für junge Leserinnen ab 8 Jahren.

Cover:

Das Cover wirkt spannend und abenteuerlich. Ein Junge auf einem großen Vogel bzw. Adler ist hier erkennbar und sie scheinen mitten im Flug eine Menge zu erleben und viel Freude dabei zu haben. Optisch und auch farblich ist das Ganze sehr schön und ansprechend umgesetzt.

Meinung:

Ein tolles Abenteuer über Selbstfindung, Vertrauen und innerer Stärke. Tyl hat es nicht gerade leicht und gerade anfänglich wird sein Hintergrund recht ausführlich beschrieben, bis das eigentliche Abenteuer beginnt. So lernt man aber auch die Charaktere sehr nah und gut kennen.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu bedeckt.

Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich sehr gut und flüssig lesen. Schnell ist man im Geschehen und kann dem Verlauf sehr gut folgen. Eine Geschichte zu Zeiten des Mittelalters, wobei der rauere Umgang und die Atmosphäre des Ganzen sehr gut dabei erfasst wurde. Manche sprachlichen Ausdrücke waren vielleicht nicht ganz passend, aber an sich wird alles sehr gut beschrieben und man findet sich in die Zeit und Gegebenheiten sehr gut hinein. Auch die Charaktere sind gut beschrieben und erfasst und besonders in Tyl kann man sich gut hineinversetzen und hineindenken.

Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und ermöglichen so einen schönen Lesefluss. Die Anfänge sind sehr gut erkennbar und gut herausgearbeitet. Die Überschriften sind passend, ohne dabei zu viel zu verraten. Gliederung und Gestaltung haben mir sehr gut gefallen.

Auch die kleinen schwarz-weiß Illustrationen sind toll gewählt und runden das Ganze sehr schön und perfekt ab.

Die Geschichte nimmt nach und nach an Fahrt auf und ist leider viel zu schnell zu Ende. Ich bin sehr gespannt, wie es weitergeht und was Tyl und Eylo noch erleben. Hier hätte ich mir gern noch mehr gewünscht und gern noch mehr erfahren.

Ein sehr schöner Auftakt, zu den Hintergründen hat man einiges erfahren und so vor allem Tyl und dessen Familie näher kennengelernt. Gern kann es noch mehr in die Tiefe gehen und die Spannung hat hier zumindest kleinere Höhenflüge erlebt und ich bin sehr gespannt, was da noch kommt.

Fazit:

Wundervolles Abenteuer mit einigen Höhenflügen und gern noch mit etwas mehr Tiefe.

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Eagle Rider 1. Deine Kraft findet dich