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Rezensionen von Claudia R.:

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Kingdom of Crows 3: House of striking oaths von Olivia Wildenstein

Politik, Intrigen und ein Hauch Romantik

Klappentext / Inhalt:

Ich werde Königin von Luce werden … oder bei dem Versuch sterben.
Es gibt wenige Menschen, die ich mehr verabscheue als Dante Regio. Doch meine Tante Bronwen, mein Großvater Justus und meine Schabbat-Großmutter Meriam stehen direkt neben dem Feenmonarchen auf meiner Liste der verabscheuungswürdigen Wesen.

Vor allem, nachdem sie dem Herrscher der Feen bei meiner Entführung geholfen haben. Eingesperrt in einer schwarzen Unterwelt, die keine Krähe erreichen kann, nicht einmal ihr König, erfahre ich bald, dass die Dinge nicht so sind, wie sie scheinen. Die Menschen sind nicht so, wie sie scheinen. Und die Geschichte … Ich versuche immer noch, die Wahrheit mit dem in Einklang zu bringen, was mir zuvor gesagt wurde.
Meine neuen Verbündeten haben einen Zeitplan, aber ich habe einen eigenen. Obwohl es Überschneidungen gibt – wir sind uns alle einig, dass Dante sterben muss –, wünsche ich mir mehr als alles andere, nach Luce zurückzukehren, bevor er das Königreich dem Erdboden gleichmacht, um mich zu finden …
„Vollgepackt mit Action, Magie, Spannung, Dampf und schwindelerregender Romantik ist dies eine rasante, bahnbrechende Achterbahnfahrt. Ich habe sie in Rekordzeit verschlungen und kann diese Serie nur wärmstens empfehlen.“ - SIOBHAN DAVIS, USA Today & WSJ-Bestsellerautorin

Cover:

Das Cover ist wundervoll umgesetzt und wirkt geheimnisvoll und spannend. der Wiedererkennungseffekt zu den anderen Covern der Bände ist hier auf jeden Fall vorhanden. Optisch und farblich ist das Ganze sehr schön umgesetzt. Die fallenden Federn schweben förmlich herunter und die Atmosphäre wird hier sehr gut erzeugt und herüber gebracht.

Meinung:

Eine gelungene Mischung aus Intrigen, Abenteuer und romantischen Verstrickungen. Es handelt sich hierbei bereits ums den dritten Band der Reihe und man sollte die vorherigen Bände kennen, um die Zusammenhänge und Geschehnisse zuordnen und verstehen zu können. ich wear schon sehr auf den dritten Band gespannt, da mich die ersten beiden begeistern konnten und überzeugt haben. Auch in diesem Band schafft es die Autorin wieder durch so manche Wendung zu überraschen.

Da die Handlungen nahtlos anschließen, sollten die vorherigen Bände bekannt sein.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht zu viel verraten und halte mich daher mit weiteren Details und Informationen dazu zurück und ich möchte hier keinesfalls Spoilern, daher lest am besten selbst.

Der Schreibstil ist wortgewandt und bildlich. In die Geschehnisse und Charaktere findet man sich gut hinein. Die Charaktere sind vielschichtig und so manche Entwicklung ist schon sehr interessant, gut durchdacht und gelungen.

Die Geschichte ist rund und wird schlüssig zu Ende geführt. Es soll einen vierten Band geben auf den ich auch schon sehr gespannt bin, jedoch schließen die ersten drei hier mit diesem Band bereits gut ab und ich bin neugierig, was danach passiert und wie sich dieses zusammenführt.

Die Geschichte ist auch hier spannend und fesselnd umgesetzt. Die einzelnen Kapitel haben eine gute und teils recht kurze Länge. Durch die Kürze kommt Tempo und Spannung hinein. Die Anfänge sind hier gut herausgearbeitet und gestaltet. Die kleine Symbolik am Beginn ist passend. Die Kapitel sind durchnummeriert und die Gestaltung und Gliederung ist sehr schön umgesetzt. Toll fand ich auch die Karte und das umfangreiche Glossar am Beginn. Der Farbschnitt rundet es zusätzlich sehr schön ab.

Die Handlung ist abenteuerlich, emotionsreich und dynamisch umgesetzt. Intrigen und politische Verwicklungen machen es interessant, darunter mischt sich eine gewisse Spannung gepaart mit einem Hauch Romantik, was es sehr fesselnd und unterhaltsam macht.

Mir hat diese Mischung sehr gut gefallen und es lässt sich zudem sehr flüssig und kurzweilig lesen. Gelungene und sehr schöne Umbesetzung.

Fazit:

Eine gelungene Mischung aus Intrigen, politischen Verwicklungen und einem Hauch abenteuerlicher Romantik.

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Kingdom of Crows 3: House of striking oaths

Rezensionen von PMelittaM:

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West Fantasy. Band 2 von Jean-Luc Istin

Auch der zweite Band überzeugt mich komplett

Als die Schamanin Isha nach Hause kommt, findet sie ihr ganzes Dorf ermordet vor. Durch einen Zauber erfährt sie, wer die Täter sind, und setzt sich auf deren Spur. Sie will Rache! Derweil erhält Marshal Douglas Reeves den Auftrag einen kriminellen Troll zu stellen. Auf dem Weg schließt sich ihm der Totengräber Schiinkel Ac‘Nite an.

Schiinkel ist der einzige Protagonist, den man aus dem Vorgängerband schon kennt. Auch hier findet er einen Begleiter, der zu ihm passt. Dass der Marshal ein Geheimnis mit sich trägt, kann man schnell ahnen, auf die Auflösung wäre ich zunächst nicht gekommen, sie passt aber gut zu ihm. In diesem Band ist er der Ich-Erzähler.

Dass die indigene Bevölkerung in dieser Parallelwelt der USA Elfen sind, finde ich auch sehr passend. Isha ist eine starke Protagonistin, die weiß, was sie will, und stolz auf sich und ihre Herkunft ist. Dass sie dennoch versucht, sich dort anzupassen, wo es nötig ist, und ihr entgegen kommt, spricht für sie.

Die Antagonist:innen können ebenfalls überzeugen, ihre Hintergrundgeschichte, die man im späteren Verlauf erfährt, zeigt, dass es auch in ihnen Grautöne gibt, was aber ihre Taten nicht wirklich relativieren kann.

Wie schon im ersten Band sollte man das Making-of auf keinen Fall überblättern.

Auch in diesem zweiten Band sind sowohl Text als auch Illustrationen sehr ausdrucksstark, passen gut ins Setting und machen die Geschichte rund.

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West Fantasy. Band 2

Rezensionen von lesen=liebe:

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Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat von Marc-Uwe Kling; Astrid Henn

Lachen garantiert

Tiffany und ihre Familie müssen nach Wuppertal, weil Großtante Ilse zum vierten Mal heiratet. Schon bevor sie losfahren, herrscht totales Chaos: Mama ist gestresst, Papa hat den Leihbus angekratzt, Oma sucht ihr Handy, Opa will lieber Zug fahren, Luisa hat „Hormone“ – und Max ist nach einer Party völlig fertig.

Die Fahrt läuft dann genauso, wie man es erwarten würde: alles geht schief, Max kotzt ins Auto und die Familie stolpert von einer Panne zur nächsten. Ein typischer, herrlich chaotischer Familienausflug eben. Marc Uwe Kling erzählt wieder aus Tiffanys Sicht – direkt, witzig und sehr alltagsnah. Viele Situationen kennt man einfach aus dem echten Leben. Die Dialoge sind super lustig und die Figuren wirken total vertraut. Die Illustrationen von Astrid Henn passen perfekt dazu: bunt, detailreich und voller kleiner Gags. Man entdeckt ständig etwas Neues. Uns hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist ein richtig lustiges Familienbuch, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen Spaß macht. Es eignet sich super zum Vorlesen und sorgt garantiert für Lacher – vor allem, wenn man selbst schon mal eine stressige Autofahrt hinter sich hat.

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Der Tag, an dem Max dreimal ins Auto gekotzt hat

Rezensionen von Claudia R.:

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Dance of Stars and Ashes von Nisha J. Tuli

dynamisch, vielschichtig

Klappentext / Inhalt:

+++ Limitierte Erstauflage mit Farbschnitt. Nur solange der Vorrat reicht +++
Eine Liebe, die heller brennt als Sternenlicht. Eine Gabe, die ihre Welt vernichten kann. Soll Zarya das Feuer in ihrem Inneren entfachen?
»Dance of Stars and Ashes« ist der 2. Fantasy-Roman der actionreichen vierbändigen Romantasy »Das Nachtfeuer-Quartett« von New Adult- Bestseller-Autorin Nisha J.

Tuli .
Vor den Mauern der schimmernden Juwelenstadt Dharati versammelt sich ein furchterregendes Heer von Dämonen. Zarya ist zu allem bereit, um an der Seite ihrer Freunde ihre Heimat zu verteidigen. Doch dafür muss sie den Ursprung ihrer Magie finden. Der geheimnisvolle Rabin hat ihr zwar geholfen, die uralte dunkle Macht freizusetzen, die in ihr schlummert. Aber er ist ein Kriegerprinz, zum Herrschen geboren und ebenso schön wie tödlich. Außerdem ist er einfach unausstehlich. Zarya will nichts mit ihm zu tun haben, trotzdem führt jeder Schritt ihrer Suche und jeder ihrer Träume sie zurück zu Rabin. Ist es wirklich mehr als reines Verlangen, das sie verbindet? Kann ihr Herz zu öffnen Zarya die Macht geben, die Dämonen zurückzudrängen – oder wird die Dunkelheit sie verschlingen?
New Adult Fantasy Romance voller beliebter Tropes und dem Book-Boyfriend deiner geheimsten Träume
Vollgepackt mit Spannung, Action und herzzerreißenden Wendungen entwickelt sich die Slow Burn Romanze zu einer spicy Enemies to Lovers Liebesgeschichte . Nisha J. Tulis indisch inspirierte Fantasy-Welt ist betörend und atemraubend zugleich – ein Fest für Leser*innen von »The Serpent and the Wings of Night«, »Fourth Wing« und natürlich »Trial of the Sun Queen«.
Tauche ein in die romantisch-fantastischen Welten von Nisha J. Tuli:

Cover:

Das Cover ist farbenprächtig und ausdrucksstark umgesetzt und wirkt zugleich geheimnisvoll und erweckt die Neugier. Auch der Wiedererkennungseffekt zum Cover des ersten Bandes ist hier vorhanden. Die Cover sind sehr schön umgesetzt und machen einen tollen Eindruck.

Meinung:

Es handelt sich hierbei um den zweiten Band der Reihe und ich muss sagen, dass mir dieser sogar noch besser gefallen hat. Dieser hat eine ganz andere Dynamik und Spannung, die noch mehr mitreißt und einen schnell in den Bann zieht. Auch wenn ich anfangs mit den vielen Namen etwas haderte, so kam ich dennoch recht schnell und gut wieder hinein. Ich würde hier aber auf jeden Fall empfehlen, den ersten Band zuvor gelesen zu haben, da man es ansonsten schwer haben wird, die Zusammenhänge und das Drumherum zu verstehen. Zumal der zweite Band nahtlos an die Geschehnisse des ersten anknüpft.

Inhaltlich möchte ich hier jedoch nicht allzu viel verraten und halte mich weiteren und inhaltlichen Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist bildlich und detailreich umgesetzt. Die Charaktere sind vielschichtig ausgearbeitet und man findet sich in Charaktere und Ereignisse sehr gut hinein. Zarya bringt eine ziemliche Entwicklung mit sich und auch die anderen Charaktere wurden sehr gut umgesetzt. Dieser Band wirkt noch dynamischer, magischer, lebendiger und auch gefährlicher. An Spannung mangelt es hier nicht.

Die einzelnen Kapitel haben eine gute und angenehme Länge und lassen so einen tollen Lesefluss zu. Die Anfänge sind sehr schön herausgearbeitet und dadurch sehr gut erkennbar. Die Kapitel sind durchnummeriert und die Anfänge durch kleine Verzierungen hervorgehoben. Die Karte am Beginn, die Firgurenzeichnungen im Umschlag und das Glossar am Ende runden das Ganze sehr schön ab. Gliederung und Gestaltung ist hier wundervoll umgesetzt.

Die Geschichte ist spannend, lebendig und emotionsreich fortgesetzt und konnte mich nochmals mehr als Band 1 begeistern. Ich bin gespannt, wie es weiter geht und freue mich schon sehr auf Band 3, der für März 2026 geplant ist.

Fazit:

Dynamische und vielschichtige Fortsetzung der Riehe, die weiterhin neugierig auf den weiteren Verlauf macht.

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Dance of Stars and Ashes

Rezensionen von Bibibabby:

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter

Spannende Geschichte

Animox Origins ist die Vorgeschichte der Animox-Reihe. In diesen Buch lernen die Leser Jams Geschichte kennen. Wir erfahren mehr über seine Beweggründe, seine Familie und die Geschichte der Wasserwandler.
Ich finde das Worldbuiding in diesem Buch sehr gelungen. Da ich die Animox-Reihe bisher nicht kannte, hatte ich hier die Gelegenheit, in diese Welt einzutauchen.

Die Handlung dreht sich um eine Schatzsuche, bei der Jams und seine sieben Schwestern versuchen, den Schatz des Piraten Redfin zu finden. Dabei begegnet er viele Unterwasserkreaturen und erfährt mehr über seine eigene Geschichte.
Ich finde die Figur von Jams interessant. Er ist nicht besonders, manchmal tollpatschig und oft unsicher. Gerade deshalb können sich bestimmt viele Jugendliche gut mit ihm identifizieren. Jams ist trotzdem liebenswert und die Leser fiebern bei seiner Suche mit.
Insgesamt finde ich die Geschichte abenteuerlich und die Schatzsuche sehr spannend.

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine

Rezensionen von Ulla:

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Wenn die Sonne untergeht von Florian Illies

drei Monate im Leben Thomas Manns

Sehr früh, bereits Anfang 1933, erkennt die Familie Thomas Mann die Gefahren, die das Leben in Deutschland mit den Nationalsozialisten mit sich bringt. Sie fahren in die Schweiz, noch mit der Hoffnung, bald in ihr großes Haus in München zurückkehren zu können. Doch die Lage verschlechtert sich zusehends und so suchen sie für ihr Exil eine angemessene Unterkunft.

Sie finden sie im beschaulichen Sanary in Südfrankreich. Dort treffen sie auf eine kleine Exilgemeinschaft mit Zweig und Feuchtwanger und Aldous Huxlex und bald auch auf Heinrich Mann mit seiner Nelli. Das Verhältnis der Brüder Mann ist nicht ungetrübt und mit der einfachen Nelli sind Gespräche schwierig. Probleme gibt es auch im Verhältnis des Vaters Thomas mit seinen sechs Kindern, die alle um die Aufmerksamkeit buhlen. Drogen, Alkohol und Medikamentenmissbrauch sind allgegenwärtig und die Freitodrate, auch in der Vorgeschichte, recht hoch. Wir erfahren über diesen Sommer in Sanary auch vieles aus der Familiengeschichte, über die Eltern Katia Manns, die wohlhabend und hochgebildet für ihren Mann ihre Karriere aufgab und die jüdischen Wurzeln Katias. Wissenschaftlich ist dieser Roman sehr gut anhand von Briefen, Tagebucheinträgen, Fotos und Beschreibungen von Zeitgenossen aufgearbeitet worden und dabei von einer erzählerischen Leichtigkeit, die es zu einem Lesevergnügen für Thomas Mann Kenner wie Laien macht.

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Wenn die Sonne untergeht

Rezensionen von Niko:

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Medea von Rosie Hewlett

Was, wenn Medea nicht das Monster ist?

Rosie Hewlett schafft mit ihrem Buch "Medea" eine kraftvolle, moderne und feministische Neuerzählung der Geschichte einer umstrittenen Figur der griechischen Mythologie.
Das Buch ist aus Medeas Ich-Perspektive geschrieben und man kann leichter ihre Gedanken und Gefühle verstehen. Der Schreibstil ist lebendig, kraftvoll und emotional, was Medea sehr Nahe wirken lässt.

Die Sprache ist kraftvoll, damit gibt die Autorin ihrer Protagonistin eine eigene Stimme in einer patriarchalischen Welt und zeigt, wie die Frauen behandelt werden, teilweise leider auch heutzutage noch.
Hewlett stellt nachdenkliche Fragen, wie zum Beispiel "Was, wenn Medea nicht das Monster ist, sondern das Produkt einer patriarchalen Welt, die sie verrät und missbraucht?" und stellt Medeas Image als Kindsmörderin in Frage, wie viel aus dem griechischen Mythos wahr ist?
Eine große Rolle spielt die Magie, aber Hewlett sieht die Magie nicht als Dämonisierung, sondern zeigt sie als Wissensträgerin.
Auch wenn die Sprache sehr modern ist, die Autorin schafft eine stark mythologische Atmosphäre, was mich begeistert hat.

Fazit:
Das Buch ist fesselnd von Anfang an und ich war bis zum Schluss gut unterhalten. Ich würde das Buch vor allem allen weiterempfehlen, die an griechischer Mythologie, neu, in einer modernen Sprache, erzählt und mit starken weiblichen Charakteren interessiert sind. Das Buch ist eine spannende Lektüre auch wenn man wenig oder kein Vorwissen in der griechischen Mythologie hat.

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Medea

Rezensionen von Ulla:

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels von Vea Kaiser

Mutterliebe

Die Autorin Vea Kaiser schildert ihre Gespräche im Gefängnis mit der wegen Veruntreuung verurteilten Angelika Moser. Über drei Millionen hat sie innerhalb von 30 Jahren mit einer kreativen Buchführung und gefälschter Rechnungen aus dem Grand Hotel Frohner heraus auf ihr eigenes Konto geleitet. Angelika wuchs in ärmlichen Verhältnissen mit einer alleinerziehenden Mutter auf und träumte immer von einem besseren Leben.

Als Buchhalterin im Hotel bat sie der Chef um eine Manipulation der Bilanz um jüdische Forderungen abzuwenden. Sie ließ sich darauf ein, denn inzwischen ist sie selbst Alleinerziehend und das Geld knapp. Um ihren Sohn Sebastian ein besseres Leben als ihr eigenes zu ermöglichen hat sie immer wieder Geld aus dem Hotel veruntreut, das ihre gefälschten Rechnungen ohne Kontrolle akzeptiert wurden. Immer wieder traten Probleme auf, teilweise auch durch Angelikas Naivität. Wir erleben eine junge Frau, die sich zwischen drei Männer entscheiden musste, eine junge Mutter, die sich um ihr Kund sorgte, eine Buchhalterin in leitender Funktion, die zur Stütze des Hotels wurde und die meinte, zum Wohle ihres Sohnes kriminell werden zu müssen.
Trotz der Länge ist der Roman kurzweilig erzählt, der reale Hintergrund macht ihn glaubwürdig. Einen großen Raum nimmt die Problematik alleinerziehender Mütter ein, denen es immer an Zeit und Geld fehlt und die alles für ihr Kind tun würden. Sehr gut geschrieben.

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Fabula Rasa oder Die Königin des Grand Hotels

Rezensionen von Ulla:

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Das Antiquariat am alten Friedhof von Kai Meyer

Hoffmanns Hand

Im Jahr 1930 trifft sich der Club Casaubon in Leipzig im Antiquariat von Vadim. Zur Finanzierung des Geschäftes stiehlt die Gruppe junger Männer, bestehend aus Julius, Eddie, Vadim und Felix, besondere Bücher. Von Eva, Eddies Schwester, werden sie auf E.T.A. Hoffmanns Hand aufmerksam gemacht, die leicht zu stehlen ist und für die Vadim bereits einen Käufer hat.

Nach Kriegsende 1945 kommt Felix, inzwischen amerikanischer Staatsbürger, in das zerstörte graphische Viertel zurück. Der Vorleser Hitlers möchte ausschließlich mit Felix über den Verbleib von Hitlers Bücher sprechen. Kurz nach seiner Ankunft findet er eine Tote, die außer wirren Buchstaben den Satz in die Haut eingraviert bekam, ich starb durch Hoffmanns Hand. Dieser Satz führt Felix immer wieder in seine Jugendzeit ins Jahr 1930 zurück.
Das graphische Viertel mit seinen Verlagen, Buchhandlungen und Druckereien wird sehr anschaulich beschrieben. Die Liebe zu Büchern wird spürbar. Interessant ist die Verknüpfung des Geschehens von 1930 mit dem von 1945, der Zerstörung und dem Überlebenskampf der Leipziger und dem Sichern von Werten durch die Amerikaner bevor die Russen die Stadt übernehmen werden. Historisch gut aufgearbeitet und mit viel Spannung geschrieben.

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Das Antiquariat am alten Friedhof

Rezensionen von Bibibabby:

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Einfach Sunny von Maren Graf

Einfach toll!

Uns hat dieses Buch richtig gut gefallen. Die Protagonistin, Sunny, ist auf jeden Fall außergewöhnlich: Sie ist blind und eine Sachen-Sucherin. Sie ist selbstständig, frech, und optimistisch... also einfach "sunny"! Als sie plötzlich quasi buchstäblich über Ben stolpert, begeben sich die beiden gemeinsam auf eine Suche nach einem Gegenstand, den Ben verloren hat.

Dabei entwickelt sich eine schöne Freundschaft.
Der Schreibstil finde ich sehr gelungen. Das Buch ist größenteils aus Sunnys Perspektive erzählt. Der Leser nimmt die Welt durch ihre Sinne wahr und kann gut nachvollziehen, wie sie ihre Umgebungen erlebt.
Mir hat besonders gut gefallen, wie Sunny sich nicht von ihrer Behinderung einschränken lässt. Die Stimmung ist durchaus positiv und auch Ben, der am Anfang eher zurückhaltend und grummelig wirkt, kommt im Laufe der Geschichte sehr sympathisch vor.
Die beiden Hauptfiguren sind in der 3. Klasse, und das Buch wohnt sich gut für junge Leser im gleichen Alter.

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Einfach Sunny