Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Unterwasserblau von Petra Hucke
Aufarbeitung einer Kindheit
Unterwasserblau, ist ein Beziehungsroman von Petra Hucke.
Die Geschichte ist geprägt durch eine einsame etwas lieblose Kindheit.
Jessica hat im Kleinkindalter ihre Zwillingsschwester verloren. Das macht wohl auch die Mutter so grantig. Mir ihrer Halbschwester Sandra gibt es auch keine Nähe.
Als sie Ingwer heiratete hatte sie endlich eine liebevolle Familie.
Als ihr Vater stirbt, wird sie gezwungen sich auch um ihre Mutter zu kümmern.
Außerdem bringt sie nach zwanzigjähriger Ehe diese in Gefahr.
Jessica muss sich jetzt einen Weg suchen, um auch allein zurechtzukommen. Vielleicht gibt es ja noch Hoffnung.
Die Autorin hat das in einem ruhigen einfühlsamen Stil geschrieben.
Der Roman zeigt, das nicht immer ist wie es scheint.
Es hat Spaß gemacht ihn zu lesen.
Rezensionen von Eternal-Hope:
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Humorvolle, warmherzige Unterhaltung für entspannte Stunden
Marlene ist das Klischee einer kalten Karrierefrau, wie sie im Buche steht: ambitioniert, hart arbeitend und unempathisch hat sie es fast bis an die Spitze des Unternehmens geschafft. Ihre Erfolge werden respektiert, ihre scharfen Bemerkungen sind gefürchtet, für Sensibilitäten hat sie kein Verständnis.
Doch genau das steht ihr nun im Wege: den angestrebten Höhepunkt ihrer Karriere, Vorstandsvorsitzende zu werden, kann sie nur erreichen, wenn sie sich auf Wunsch ihres scheidenden Chefs auf ein zweiwöchiges Achtsamkeitstraining einlässt und sich danach zeigt, dass sie bereit ist, an ihrer Persönlichkeit zu arbeiten. Denn wenn sich weiter ständig alle Mitarbeiter über sie beschweren, ist sie in der heutigen Zeit in so einer Position nicht tragbar.
Und so landet Marlene auf einem Schloss, das ein nach außen hin strahlender, aber innerlich ebenfalls mit seinen Herausforderungen kämpfender Coach gemietet hat und lässt sich erst einmal nur sehr unwillig auf die Coaching- und Gruppenangebote ein. Doch im Laufe der zwei Wochen wird es zu allen möglichen amüsanten Fügungen und Wandlungen kommen, die nicht nur bei Marlene einen tiefgehenden Wandlungsprozess auslösen werden.
Es handelt sich hier klar um ein Werk der humorvollen Unterhaltung. Als solches ist es aber bestens gelungen. Das Buch liest sich mit Leichtigkeit und Freude, ich bin nur über die Seiten hinweggeflogen beim Lesen und es hat mir ein paar sehr vergnügliche Lesestunden bereitet.
Die Geschichte ist voll von eigenwilligen, aber doch auf ihre Weise sympathischen Charakteren, die beim näheren Hinblicken alle das Herz an der rechten Stelle tragen: neben den beiden schon erwähnten gibt es etwa einen studierten Hausmeister, der sich in diese Position zurückgezogen hat und sich um seine sterbende Mutter kümmert, ein Teenager-Mädchen, das von zu Hause weggelaufen ist und nach liebevollen Erwachsenen sucht, ein Protestcamp gegen die Rodung eines Waldstücks und so einige wild gewordene Waldtiere.
Dabei regt das Buch bei aller Leichtigkeit aber auch zum Nachdenken darüber an, was im Leben wirklich wichtig ist, wie wir Sinn finden können und wie sich ein Ausgleich zwischen Verstand und Gefühlen finden lässt, nimmt dabei liebevoll die Achtsamkeits- und Coachingsszene auch etwas aufs Korn, ohne sie komplett zu verreißen.
Insgesamt hat mir das Buch nicht nur schöne Lesestunden beschert, sondern auch ein warmes Gefühl im Bauch beschert und ich habe es mit einem Lächeln zugeschlagen. Ich kann es allen empfehlen, die ein leichtfüßiges und dabei aber nicht banales, sehr unterhaltsames Buch für eine angenehme Zeit suchen.
Rezensionen von brauneye29:
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Hat mir gefallen
Zum Inhalt:
Marlene soll Vorstandsvorsitzende des Aviola-Konzerns werden. Sie ist zwar hochkompetent, aber was die Menschlichkeit angeht eine Vollkatastrophe. Deshalb muss sie zum Coaching zu dem berühmten Alex. Allerdings steht dessen Akademie kurz vor der Pleite und Marlene seine große Hoffnung, doch Marlene erweist sich als relativ störrisch.
Aber dann passieren Dinge, die ihr Herz doch noch öffnen.
Meine Meinung:
Marlene, die einem zunächst schon ziemlich unsympathisch erscheint, wird im Verlauf des Buches immer zugänglicher und auch sympathischer. Schon die Geschichte mit dem Wildschwein fand ich sehr rührend. Aber auch ihr Umgang mit den anderen Protagonisten wurde immer interessanter und Marlene wird zugänglicher. Das Buch hat einerseits sehr viel Humor, ist aber auch tiefgründig. Nimmt es doch so manches aufs Korn, bringt einen aber durchaus ins Nachdenken. Dabei ist das Buch in einer Art geschrieben, die sehr leicht ist und eigentlich viel zu schnell zuj Ende ist. Ich hatte die Hörbuchausgabe, die ich auch gut gelesen fand.
Fazit:
Hat mir gefallen
Rezensionen von brauneye29:
Moorland. Die Zwillinge,2 Audio-CD, 2 MP3 von Andreas Winkelmann
Hat mir sehr gut gefallen
Zum Inhalt:
Um beeindruckende Aufnahmen für TikTok zu machen gehen die Zwillinge Nike und Jana bei dichtem Nebel ins Moor, doch sie kehren nicht mehr zurück. Eine große Suche beginnt, bringt aber kein Ergebnis. Die erst kürzlich in ihre Heimat zurückgekehrte Kommissarin Malia setzt alles daran die Mädchen zu finden und gerät immer mehr in einen Sumpf aus Lügen und Geheimnissen.
Meine Meinung:
Der Autor versteht einfach sein Handwerk und wie man den Leser geschickt in die Irre führt und dann mit einer Lösung aufwartet, die man so nicht kommen sieht. Gerade auch das Setting mit der Moorlandschaft ist schon richtig gruselig, gerade auch mit dem Bewusstsein, dass dort vor Jahren schon mal ein Mädchen verschwunden war. Mir hat auch die Ermittlerin sehr gut gefallen, aber auch der Umgang mit dem Medium TikTok und wie sehr damit eben auch negatives verbunden ist. Ich hatte die Hörbuchversion, die ich gut gelesen fand. Klare Hörempfehlung für das Buch.
Fazit:
Hat mir sehr gut gefallen
Rezensionen von S.L. :
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Bilanz ziehen
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende eines Konzerns werden. Sie ist engagiert, kompetent und erfolgreich. So weit, so gut. Als Führungskraft allerdings absolut ungeeignet. Deshalb wird sie dazu verdonnert, ein Achtsamkeitsseminar zu absolvieren.
Überzeugt, das folgenlos durchzustehen, reist sie an und erlebt Überraschendes.
Maxim Leo beherrscht Sprache, kann Gedanken glaubhaft vermitteln. Anschaulich schildert er die verschiedenen Figuren, die Intentionen des Coaches, das Flair im Schönerlinder Schloss. Man trifft auf durchweg sympathische Personen in luxuriöser Umgebung.
Was unterhaltsam begann, driftet ab in Fantastisches, Unrealistisches, Idealzustände, Unwahrscheinliches. Es wird sinniert, philosophiert, interpretiert, die Sinnfrage wird gestellt.
Interessante Gedankengänge, Schlussfolgerungen, die man sich leisten können muss.
Mal was Anderes, warum nicht?
Rezensionen von S.:
Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo
Bilanz ziehen
Marlene Buchholz soll Vorstandsvorsitzende eines Konzerns werden. Sie ist engagiert, kompetent und erfolgreich. So weit, so gut. Als Führungskraft allerdings absolut ungeeignet. Deshalb wird sie dazu verdonnert, ein Achtsamkeitsseminar zu absolvieren.
Überzeugt, das folgenlos durchzustehen, reist sie an und erlebt Überraschendes.
Maxim Leo beherrscht Sprache, kann Gedanken glaubhaft vermitteln. Anschaulich schildert er die verschiedenen Figuren, die Intentionen des Coaches, das Flair im Schönerlinder Schloss. Man trifft auf durchweg sympathische Personen in luxuriöser Umgebung.
Was unterhaltsam begann, driftet ab in Fantastisches, Unrealistisches, Idealzustände, Unwahrscheinliches. Es wird sinniert, philosophiert, interpretiert, die Sinnfrage wird gestellt.
Interessante Gedankengänge, Schlussfolgerungen, die man sich leisten können muss.
Mal was Anderes, warum nicht?
Rezensionen von F.H.:
Love and be loved von Cleo Wade
Schön illustriertes Geschenkbuch
Love and be loved ist ein wunderschön illustriertes Geschenkbuch. Ich kann die Intention der Autorin Cleo Wade sehr gut nachvollziehen - sie hat es für ihre Töchter geschrieben. Es ist voll mit guten Wünschen und positiven Botschaften, die auch mir als Erwachsener gut getan haben beim Durchlesen.
Für mich ist dieses Buch eines jener Bücher, welches man in schwierigen Situationen immer wieder zur Hand nehmen kann, es durchblättert, die guten Wünsche liest, tief durchatmet und dann mit einem besseren Gefühl im Herzen wieder weitermacht. Die Illustrationen sind sehr schön und stimmig, sie passen wunderbar zum Text und runden ihn ab - ein schönes Gesamtbild. Alles in allem ein schönes Geschenkbuch, das mein Herz berührt hat. Es ist entweder gut zum Verschenken geeignet oder auch für sich selbst zum immer wieder Durchblättern.
Rezensionen von brauneye29:
Fünf Fremde von Romy Fölck
Sehr spannend
Zum Inhalt:
Vor dreißig Jahren verschwanden zwei Jugendliche aus einem Landschulheim auf der Insel Neuwerk und bis heute wurde nicht geklärt, was damals geschah. Bei schlechtem Wetter kommen heute fünf Passagiere auf Neuwerk an, von denen vier auch damals auf der Insel waren und sich noch heute fragen, was damals eigentlich wirklich passiert ist.
Als ein Sturm aufkommt und alle auf der Insel gefangen sind, drängen Geheimnisse von damals an die Oberfläche.
Meine Meinung:
Was für ein spannendes Buch. Man konnte sich der doch eher düsteren Stimmung kaum entziehen und die Story entwickelt sich stetig und wird immer spannender bis hin zum großen Showdown, den ich so nicht habe kommen sehen. Sehr clever gemacht fand ich die unterschiedlichen Zeitebenen, die auch von den unterschiedlichen Protagonisten erzählen, so dass man nach und nach immer mehr erfährt, aber immer in Häppchen, was die Spannung nur mehr steigert. Der Schreibstil war sehr gut, aber das ist man von der Autorin auch gewöhnt.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola
Hat noch etwas Luft nach oben
„Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ ist der zweite Band rund um den neapolitanischen Commissario Salvatore Gaetano.
Dieser Krimi entführt uns in die Vorbereitungen zum Osterfest, das in Neapel mit jeder Menge Volksfrömmigkeit und dem dazugehörenden Spektakel gefeiert wird. Eigentlich will Commissario Gaetano die Feiertage bei seiner Familie verbringen, als ihm eine männliche Leiche, die am Karfreitag im Hafenbecken angespült wird, einen Strich durch die Rechnung macht.
Nachdem die Dienststelle chronisch unterbesetzt ist, kehrt Gaetano trotz Urlaubs nach Neapel zurück, um nach dem Rechten zu sehen. Zunächst ist nicht klar, ob es sich überhaupt um Mord oder nicht doch um einen Unfall oder Selbstmord handelt. Gaetano ist geneigt hier einen Unfall anzunehmen, um den Fall so schnell wir möglich ad acta zu legen.
Allerdings hat er nicht mit der Beharrlichkeit seiner jungen Kollegin Beppa Bellucci gerechnet, die ihm gefühlt tausend und einen Grund nennt, dass der Tote ermordet worden ist ...
Zähneknirschend muss Gaetano ermitteln und langsam kommt ihm die ganze Sache spanisch vor. Zudem erinnert ihn die familiäre Situation des Toten - er hat einen schwer behinderten Bruder - an seine eigene Familie.
Der Tote aus dem Hafenbecken bleibt nicht der einzige Tote, weshalb es mit der Osterruhe gänzlich vorbei ist.
Meine Meinung:
Wie schon im ersten Fall angemerkt, ist mir der Commissario nicht ganz sympathisch. Ja, er hat mit seinem behinderten Bruder Aniello und dem dementen Vater eine schwierige Familienkonstellation. Dabei vergisst er aber, dass die Last eigentlich auf den Schultern seiner Nichte Carla ruht, während deren Ehemann sich mit dem familieneigenen Weinberg beschäftigt. Erst die Ermittlungen lassen ihn darauf aufmerksam werden. Ob diese Erkenntnis allerdings nachhaltig etwas ändern wird, bleibt offen. Sein Verhalten der jungen Beppa gegenüber ist ein wenig ambivalent bis fragwürdig. Ja, sie ist übereifrig, ehrgeizig und engagiert, vor allem, weil sie sich in der, von Männern und ihrem aufgeplusterten Ego, Welt behaupten will (und muss). Aber eine Polizeischülerin, die alleine ermittelt? Das kommt mir nicht ganz glaubwürdig vor, auch wenn man den Italienern gerne nachsagt, Gesetze ein wenig in die passende Richtung zu verbiegen.
Gut beschrieben sind die Bräuche der neapolitanischen Bevölkerung rund um die Karwoche und Ostern. Diese intensiven Volksfrömmigkeit kann ich nur wenig anfangen. An manchen Stellen nimmt die detaillierte Beschreibung des kirchlichen Fest ein wenig überhand.
Wie schon beim Vorgänger bin auch diesmal mit Commissario Salvatore Gaetano nicht auf einer Wellenlänge.
Fabio Nola ist das Pseudonym eines deutsche Historikers, der während seiner Studienzeit in Neapel gelebt hat. Seine Liebe zur Stadt und ihrer Bevölkerung kommen hier deutlich zum Ausdruck.
Fazit:
Auch dieser zweite Fall für Commissario Gaetano kann mich nicht wirklich begeistern, daher gibt es 3 Sterne.
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Feindbild Frau von Ingrid Brodnig
Eine klare Leseempfehlung!
„Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrängt werden und was wir alle dagegen tun können“
Wie schon in ihrem Buch „Hass im Netz“ zeigt Autorin und Expertin für digitale Gesellschaft auf, wie sehr die Anonymität im Netz Menschen ihre Hemmungen nicht, weshalb sie immer und überall ungefragt ihre Meinung kundzutun und das vor allem Frauen gegenüber, in einer menschenverachtenden Weise.
„Beleidigungen sind wirkungsvoll, weil sie uns Menschen signalisieren, welchen Stellenwert wir in der Gesellschaft haben“ (S. 39).
Ingrid Brodnig analysiert in 13 Kapiteln die digitale Gewalt die Frauen in Führungspositionen entgegen schlägt. Darüber hat sie mit Politikerinnen in Österreich und Deutschland gesprochen, die, weil sie in der Öffentlichkeit sichtbar sind, einer besonderen Aggression ausgesetzt sind. Vor allem die sexualisierte Gewalt der Hetze im Netz ist für Frauen besonders verletzend. Das Beispiel eines Mannes, der zunächst eine Politikerin sexistisch beleidigt, den Prozess leider gewinnt, anschließend die Frau, die sich gewehrt hat wegen Rufschädigung klagt, und letztlich eine Frau, nämlich seine eigene Lebensgefährtin ermordet, zeigt auch, dass vermeintlich harmlose Übergriffe im Netz recht schnell an anderen Stelle eskalieren können.
Das Ergebnis der Analyse überrascht nicht: Es ist vor allem Männer, die sich die Anonymität des Netzes zu Nutze machen, Frauen werden bedroht, beleidigt und diffamiert, um sie mundtot zu machen und in Schranken zu weisen.
Die Autorin weist auf die Motive und die Mechanismen dieser Bedrohungsszenarien hin und entwirft gleichzeitig zahlreiche Strategien der Gegenwehr und zeigt, was jede Einzelne tun kann, gegen Gewalt im Netz aufzutreten. „Denn die Gewalt im Netz ist kein individuelles Problem, sondern ein Angriff auf demokratische Teilhabe.“
Im Anhang gibt Ingrid Brodnig zahlreiche Tipps, von rechtsicheren Screenshots über Buddy-Systeme bis hin zu strategischem Blockieren, die das Buch auch praktisch nutzbar machen.
Fazit:
Auch dieses Buch von Ingrid Brodnig zeichnet sich durch klare Struktur und fundierte Sachkenntnis aus. Gerne gebe ich hier 5 Sterne und eine Leseempfehlung.









