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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Bibibabby:

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Die ungewollte Braut des Viscounts von Rivers Jayne

Schöne, liebevolle Geschichte mit broken hero

Ich fand dieses Buch unterhaltsam, aber es hatte mir am Tiefe gefehlt.
Das Buch ist das zweite oder dritte eine Reihe, aber lässt sich unabhängig lesen. Man kommt gut in die Geschichte rein und hat nicht das Gefühl, irgendetwas verpasst zu haben.
Die Figuren finde ich alle sehr sympathisch... teilweise ein bisschen zu sympathisch, um realistisch zu wirken.

Zum Beispiel, ich hätte erwartet, das es eine Art Wettbewerb zwischen Theo und seinem Bruder geben würde, oder das Nicholas wegen seiner Behandlung verbitter sein würde, ist aber gar nicht so.
Den "Skandal" finde ich ehrlich gesagt ein bisschen übertrieben. Sie standen nur da zusammen. Es ist nicht, als wurden sie in flagrante erwischt. Aber so war wohl die Gesellschaft.
Ich finde die Entwicklung der Handlung sonst gut nachvollziehbar. Das Pacing finde ich genau richtig und es gibt viele schöne Momente, die leider ein bisschen oberflächlich wirken, weil alle Figuren einfach so nett sind.
Ich war aber immer wieder von kleinen historischen Ungenauigkeiten irritiert.

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Die ungewollte Braut des Viscounts

Rezensionen von Julchentim:

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The Ordeals von Rachel Greenlaw

Düster, packend, überraschend süchtig machend

Ich hatte ehrlich nicht erwartet, wie sehr mich dieses Buch fesseln würde, denn objektiv sehe ich einige Schwächen, vor allem in der sehr sprunghaften Romance und bei Figurenentscheidungen, die sich teilweise widersprechen und mich zwischendurch den Kopf schütteln ließen. Gerade die Dynamik zwischen den Hauptfiguren wechselt extrem schnell, was sich manchmal unnatürlich anfühlt und emotional wenig Raum zum Atmen lässt.

Trotzdem konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil die Atmosphäre an der magischen Akademie unglaublich gut funktioniert. Killmarth fühlt sich düster, bedrohlich und lebendig an, und die ständige Gefahr während der Prüfungen sorgt dafür, dass man automatisch weiterlesen will, selbst wenn man mit einzelnen Aspekten hadert.

Sophie als Hauptfigur ist widersprüchlich, oft unsicher und gleichzeitig sehr stur, was mich stellenweise genervt hat, sie aber auch erstaunlich menschlich wirken lässt. Ihr Wunsch nach Freiheit steht so stark im Vordergrund, dass man ihre fragwürdigen Entscheidungen zumindest emotional nachvollziehen kann.

Mein klares Highlight waren die Ordeals selbst. Die Prüfungen sind spannend aufgebaut, teilweise brutal und treiben die Handlung konstant voran. Werwölfe, Vampire und das Magiesystem fügen sich gut ein, ohne alles zu erklären, was bei mir eher Neugier als Frust ausgelöst hat.

Am Ende blieb bei mir weniger Begeisterung für Details, dafür umso mehr das Bedürfnis weiterzulesen. Genau dieses Gefühl, obwohl ich die Kritikpunkte klar sehe, rechtfertigt für mich die vier Sterne.

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The Ordeals

Rezensionen von saskia13120:

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter

Auf ins Unterwasserreich

Dieses Buch war das erste aus dem Animox-Universum welches mir je in die Hände fiel. Und ich denke es wird nicht das letzte sein.

Ich kann dieses Buch wärmstens für jeden kleinen Leser weiter empfehlen.
Angefangen beim Cover, welches modern und dennoch kindlich verspielt gestaltet ist weiter über die absolut herzerwärmende Geschichte im Inneren, die viele wichtige Werte wie nebenbei vermittelt.

Die Charaktere sind sehr vielschichtig und liebevoll gestaltet und man hat das Gefühl beim Lesen selbst ein Teil der Familie Fluke zu werden.
Alles ist sehr bildlich beschrieben und die Unterwasserwelt ploppt förmlich vor dem inneren Auge auf. 
Die Spannung wird der Altersempfehlung entsprechend aufgebaut sodass es nie langweilig wird.
Ohne aufdringlich zu wirken vermittelt die Geschichte außerdem noch wichtige Wert wie die Wichtigkeit von Familie, das Einstehen für Freundschaft und dass es sich lohnt für Frieden zu kämpfen.

Mir als Erwachsene hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich habe es wirklich genossen in diese Welt einzutauchen und werde dieses Buch nun mit bestem Wissen und Gewissen an meine Nichte weiterverschenken und hoffe, dass sie noch mehr Freude damit haben wird!

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Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine

Rezensionen von Anjulia :

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House of the Beast von Michelle Wong

Almas Rache

Alma wird als uneheliches Kind von der Gesellschaft ausgeschlossen. Ihren mächtigen Vater lernt sie erst kennen, als ihre Mutter schwer erkrankt. Um ihre Mutter zu retten tritt sie als Bastard des Hauses Avera in den Dienst der Schreckensbestie, dem düstersten der vier Götter. Verraten von ihrem Vater schwört sie bald Rache, unterstützt von einem göttlichen Wesen, das ihr als attraktiver Prinz erscheint.

House of the Beast von Michelle Wong ist düstere Fantasy rund um eine junge Protagonistin die Rache üben will und der ein zorniges Götterwesen zu Seite steht. Das Worldbuilding mit den vier verschiedenen Göttern, den dienenden Häusern und der Schattenebene hat mir recht gut gefallen. Inhaltlich wird viel gekämpft, auch recht blutig und brutal. Leider zieht sich die Geschichte stellenweise etwas in die Länge. Eine wirkliche Liebesgeschichte zwischen Alma und ihrem unsichtbaren Prinzen Aster entwickelt sich nicht. Alma erscheint mir vor allem einsam, weshalb sie sich von Aster, besitzergreifend, manipulativ und durchaus toxisch, angezogen fühlt. Unter der Prämisse Romantasy sollte man das Buch daher nicht lesen. Mir persönlich hat auch etwas die Verbindung zu den Charakteren gefehlt. Gerade Richtung Ende gibt es noch ein paar Twists, die für Überraschung sorgen.

Komplett hat mich das Buch leider nicht erreicht und in seinen Bann gezogen. Daher durchschnittliche 3 Sterne.

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House of the Beast

Rezensionen von div:

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran von Andrea Erne

tolles Kran-Sachbuch

tolles Kran-Sachbuch

Hierbei handelt es sich um ein Ravensburger Sachbuch über Kräne aus der Wieso Weshalb Warum Reihe, die wir generell sehr mögen. Das Buch erklärt auf einfache Weise, was ein Kran ist und wofür er gebraucht wird. Die Texte sind kurz und leicht verständlich. Es gibt erstaunlich viel Wissenswertes rund um den Kran: iwie beispielsweise Wie kommt der Kran auf die Baustelle? Woraus besteht ein Kran? Wer steuert den Kran?
Besonders schön sind die vielen bunten Bilder und die Klappen, die man aufmachen kann.

So können Kinder spielerisch lernen und entdecken. Das Buch macht neugierig und fördert das Interesse an Baustellen und Fahrzeugen.
Insgesamt ist es ein tolles Sachbuch für junge Kinder, das Spaß macht und Wissen vermittelt. Das Buch ist handlich und dank der dicken Seiten auch für kleinere Kinder geeignet.

Von uns gibt es eine Empfehlung.

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Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran

Rezensionen von Katja K.:

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The Pumpkin Spice Latte Disaster von Kyra Groh

Authentisch, spicy und cozy

Dies war mein zweiter Roman von Kyra Groh und erneut war das Erste, was ich beim Lesen dachte: "Endlich mal wieder originelle, authentische Charaktere mit Ecken und Kanten!" Zu oft erscheinen mir die Protagonist*innen, gerade in Romance-Büchern, zu blass und weichgespült. Kyra Groh scheint die Fähigkeit zu besitzen, wirklich in ihre Figuren hinein zu schlüpfen und sich an ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften und Konstellationen heranzuwagen.

Und während ich ihr letztes Buch ("Breakups and Butterflies") noch an manchen Stellen etwas langatmig fand, so war ich hier voll und ganz gebannt von der Story und konnte das Buch fast nicht aus der Hand legen.

Der Schreibstil ist locker, flüssig und so bildhaft humorvoll und sarkastisch, dass ich an manchen Stellen laut lachen musste. Es wird abwechselnd aus den (Ich-) Perspektiven von Jude und James erzählt, was mir die Charaktere auf eine schöne Art und Weise nahe gebracht hat. Ich habe gehört, dass einige Leser*innen Jude als anstrengend empfanden. Das teile ich nicht; ich fand sie im Gegenteil gerade toll in ihrer lauten, direkten und (nach)lässigen Art und ihrer Unverbindlichkeit. Das wirkte auf mich sehr authentisch. Wer kennt nicht ähnliche Menschen oder Eigenschaften von sich selbst oder aus dem Umfeld?! Alles schreit irgendwie nach "typischer ADHS" und doch möchte und kann man sie in keine Schublade packen. Jude wird selbst in ihren (teilweise absichtlich) "nervigen" Verhaltensweisen liebevoll dargestellt. James stellt zunächst scheinbar das Gegenteil dar mit seiner zurückhaltenden, brummeligen Art und seinem großen Bedürfnis nach Ruhe und Beständigkeit. Und doch haben beide mehr gemeinsam, als es anfangs scheint. Ich fand es berührend, ihre jeweilige Entwicklung und die Entwicklung ihrer Beziehung zueinander mitzuverfolgen. Manches davon wird vielleicht überspitzt dargestellt, aber nicht unrealistisch. Auch die Nebenfiguren, wie Penn oder Olive, mochte ich sehr und finde insgesamt, dass der Roman ein sehr differenziertes Menschenbild vermittelt, das Stereotype aufbricht oder satirisch entblößt und mich sehr abgeholt hat.

Die Spice-Szenen sind hier äußerst präsent und explizit. Normalerweise bin ich nicht der größte Fan davon (die immer gleichen Formulierungen lassen mich schon oft gähnen), hier jedoch passen sie absolut zu den Charakteren und werden zudem auch gut beschrieben.

Abgesehen davon ist das Setting voller cozy Gilmore Girls-Vibes, die ein Wohlgefühl vermitteln. Ich freue mich schon jetzt darauf, im Frühjahr nach Lower Whilby zurückzukehren und dort zwei weitere Personen zu begleiten, die eine interessante Dynamik entwickeln dürften.

Mein Fazit: Ich bin begeistert. Wer eine humorvolle, freche und dennoch berührende Smalltown Romance mit authentischen Charakteren sucht, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen!

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The Pumpkin Spice Latte Disaster

Rezensionen von NT:

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The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Lo ist back

Gleich vorweg für alle, die Teil 1 nicht gelesen haben: Dieses Buch kann man gut lesen, auch wenn man nur die Netflix-Verfilmung von The Woman in Cabin 10 kennt. Einige Nebenfiguren aus dem ersten Band sind einem dann zwar nicht vertraut, aber für das Verständnis der Geschichte ist das kaum relevant.

Sechs Jahre sind vergangen, seit Lo Blacklock in den Albtraum auf der Aurora geraten ist. Inzwischen hat sie zwei Kinder und ihre damaligen Erlebnisse in einem Buch verarbeitet. Wie schon damals wird sie durch eine exklusive Presseeinladung aus ihrem Alltag gerissen. Diesmal geht es in die Schweiz in ein elegantes Hotel aus dem 18. Jahrhundert. Und kaum beginnt die Reise, schleichen sich wieder die ersten Merkwürdigkeiten ein: ein unerwartetes Upgrade in die First Class, seltsame Begegnungen, ein leises Gefühl, dass etwas nicht stimmt.

Ruth Ware versteht es auch in diesem Buch, Spannung schnell aufzubauen. Die kurzen Kapitel und der einfache, sehr zugängliche Schreibstil sorgen dafür, dass man das Buch kaum aus der Hand legen möchte. Als Fortsetzung bleibt die Geschichte durchweg spannend und eignet sich gut als kurzweiliger Thriller für zwischendurch.

Stellenweise wirkte die Handlung auf mich recht konstruiert, was man durchaus damit erklären kann, dass diese Fortsetzung stark durch die Erwartungen der Leserschaft des ersten Bands getragen wird. Außerdem hätte ich mir deutlich mehr Zeit im Schweizer Hotel gewünscht. Gerade dieses Setting und auch die bekannten Figuren aus Teil 1 werden nur kurz angerissen, bevor sich die Geschichte in eine andere Richtung bewegt. Einige Charaktere verschwinden schnell wieder aus der Handlung oder spielen kaum noch eine Rolle.

Insgesamt ist The Woman in Suite 11 ein würdiger Nachfolger für Fans von Lo Blacklock und ein spannender, gut weglesbarer Mysterythriller, auch wenn er sein atmosphärisches Potenzial nicht vollständig ausschöpft.

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The Woman in Suite 11

Rezensionen von rewareni:

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Verkohlte Balken von Heiko Flemming

Echte Freundschaft

Auch wenn David aus diversen Gründen nie wieder nach Südamerika zurückreisen wollte, lässt ihn ein Hilferuf von Menschen, die ihm damals geholfen haben, nicht kalt und besseren Wissens reist er nach Bolivien. Kaum angekommen passiert genau das, was er befürchtet hat, er wird verhaftet und landet in einem berüchtigten Gefängnis, wo er schon bald um sein Leben fürchten muss.

Dass ihm sein ehemaliges Team helfen muss wird ihm schnell klar und bis Hilfe kommt, wird er viel über sich selbst erfahren und seine Erinnerungen an Ereignisse aus der Vergangenheit bringen vieles ans Licht, das er bisher nicht gewusst hat.
Der Polit - Thriller ,, Verkohlte Balken“ ist der zweite Teil rund um David Thomsen, den man problemlos lesen kann, auch wenn man den ersten Teil nicht kennt, da man immer wieder mit Informationen versorgt wird, die sich auf den vorherigen Band beziehen.
Wie schon gewohnt, wechseln die Kapitel zwischen verschiedenen Zeit- und Handlungsebenen, wo man zu Beginn etwas braucht, bis man den richtigen Leserhythmus wieder gefunden hat.
In diesem Band findet man einen eher nachdenklichen David, der neue Menschen und ihre Sorgen und Probleme kennen lernt und wo er erkennen muss, wie schwer es für einfache Menschen sein kann sich nicht in einen Sog aus Korruption, Drogenhandel oder sonstige windige Geschäfte hinein ziehen zu lassen.
Auch über seine ehemalige Verlobte Ria, die im Jahr 1988 in der DDR Dinge erlebt hat, von denen er nichts wusste machen ihm klar, dass vieles im Verborgenen passiert ist und diese Ereignisse bis in die Gegenwart hinein reichen.
Es gibt einige Überraschungen und emotionale Momente, wo dieses Mal weniger kämpferische Szenen im Vordergrund stehen, sondern mehr Geschichten die auf der emotionalen Ebene spielen.
David muss zwar viele Rückschläge erleben wo er aber dankbar ist, dass er sich immer auf sein Team verlassen kann, wo echte Freundschaft, Zusammenhalt und Vertrauen für sie selbstverständlich sind. Sein Kampf für die Gerechtigkeit und gegen Korruption und Machtmissbrauch ist auch hier nicht beendet und somit wird er wohl auch im nächsten Band wieder einiges erleben müssen.

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Verkohlte Balken

Rezensionen von Cellissima:

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Der Tag, an dem Barbara starb von Richard Hooton

Unerwartetes Highlight!

2025 war für mich leider das Jahr der schlechten cosy crimes - ich liebe das Genre; umso ärgerlicher und trauriger war es, dass ich dieses Jahr nur schlechte cosy crimes erwischt hatte; es war kein einziger dabei, den ich wirklich gerne gelesen habe, der mich wirklich überzeugt hat.
Dann kam "Der Tag, an dem Barbara starb".

Die Leseprobe hat mich nicht wirklich überzeugt, und so habe ich lange überlegt, ob ich dieses Buch lesen will und soll. Letztendlich habe ich "Der Tag, an dem Barbara starb" doch eine Chance gegeben - zum Glück, denn ich wurde absolut positiv überrascht!

Es geht um Margaret, eine 89-jährige Dame, die in einem kleinen Dorf in England lebt. Sie leidet an Demenz. Eines Tages wird ihre Nachbarin ermordet. Die Polizei kommt einfach nicht voran mit den Ermittlungen, scheint das Verbrechen nicht aufklären zu können - zumindest nicht so bald. Margaret findet, dass man es Barbara schuldig ist, ihren Mörder zu finden und seiner gerechten Strafe zuzuführen - und so beginnt sie selbst zu ermitteln, gemeinsam mit ihrem 15-jährigen Enkel James. Die Chancen stehen gut, denn Barbara hatte Margaret kurz vor ihrem Tod etwas sehr Wichtiges anvertraut. Doch Margaret kann sich einfach nicht mehr daran erinnern, was es war ...

Es handelt sich um Richard Hootons Debüt, zu dem er durch seine Großmutter, seine Beziehung zu ihr sowie durch deren Demenzerkrankung er inspiriert wurde.

Ich wurde wie gesagt absolut positiv überrascht - dieser cosy crime ist gut geschrieben, lässt sich wunderbar lesen, überzeugt durch seine Figuren, allen voran natürlich Margaret und James, ein ebenso ungewöhnliches wie wundervolles Ermittlergespann.
Neben dem Fall steht natürlich das Thema Demenz im Vordergrund und nimmt sehr viel Raum ein, was diese Geschichte zu einer extrem berührenden, melancholischen und traurigen Geschichte macht. Sie wird aber nie zu schwer und erdrückend, da diese Geschichte immer wieder durch ihren großartigen Humor besticht, der dem Leser ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Insgesamt ist "Der Tag, an dem Barbara starb" einfach auch herzerwärmend.
Auch der Fall selbst, die Ermittlungsarbeit und die Auflösung haben mir gut gefallen - es ist durchgehend spannend, die Spannung steigert sich immer mehr, man kann beim Lesen herrlich mitverdächtigen und -ermitteln, nichts ist vorhersehbar, die Auflösung wirklich verblüffend.
Es gibt nichts auszusetzen.

Für mich war "Der Tag, an dem Barbara starb" ein unerwartetes Highlight, sowohl in diesem Genre als auch im Lesejahr 2025 generell.
Ich habe das Buch so gerne gelesen, hätte noch weiterlesen können und wollen, hätte auch gerne weitere Bände gelesen. Eine Reihe wäre großartig, doch leider deutet das Ende stark an, dass es keine Reihe geben wird, sondern es bei diesem einen Fall für Margaret und James bleiben wird. Sehr schade.
Leseempfehlung!

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Der Tag, an dem Barbara starb

Rezensionen von Kapitel60:

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Ariol 19 von Emmanuel Guibert

Lustige Alltagssituationen

Worum geht’s?
Ariol ist ein kleiner pfiffiger Eseljunge, der seine Geschichten aus dem täglichen Leben erzählt. Sein bester Freund, das Schwein Ramono, ist auch immer wieder dabei. Gemeinsam werden vermeintlich alltägliche Situationen zu regelrechten Abenteuern.

Cover, Schreibstil, Illustrationen:
Ariol ist ein Comic für Kinder ab 7 Jahren.

Die Illustrationen sind auf den Ersten Blick etwas gewöhnungsbedürftig, aber sehr detailliert und mit viel Liebe gezeichnet. Der Text in den Sprechblasen ist angenehm zu lesen und ist auch für Leseanfänger*innen zu meistern. Das Format des Buches ist angenehm - perfekt fürs Auto oder für den Warteraum. Das Buch enthält mehrere kurze Geschichten, die jeweils in sich abgeschlossen sind. Man kann somit alle Bänder unabhängig voneinander lesen.

Fazit:
Ariol – Wie dich Nachtigallen, ist unser erster Band von Ariol. Mein Enkelkind hat sich sehr über das Buch gefreut und als großer Comicfan, hat er es regelrecht verschlungen. Ich habe das Buch ebenfalls gelesen und auch Erwachsenen bereitet dieses Buch große Freude.

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Ariol 19