Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Sonne89:
Hilf den Tierkindern von Nico Sternbaum
Schon für die Kleinsten
Das Buch „Hilf den Tierkindern“ ist schon für die Kleinsten geeignet, da die Bilder groß und reduziert sind, ohne viel Schnickschnack drum herum und daher optisch nicht überfordern. Auf jeder Seite wird ein Tierkind vorgestellt und die Kinder werden textlich dazu aufgefordert, dem betroffenen Tier durch Bewegung zu helfen.
Z.B. soll dem Hasen der Bauch gestreichelt werden, damit er nicht mehr traurig ist oder dem Schaf soll durch Kopfschütteln gezeigt werden, dass es dadurch das Stroh aus seinen Haaren schütteln kann.
Auch farblich ist das Buch relativ einheitlich gehalten und die dicken Pappseiten können kleine Kinder schon gut umblättern.
Auch zu dem Thema Farben gibt es Seiten.
Wir fanden es sehr gelungen. Aufgewertet hätte das Buch noch etwas werden können, indem noch Fühlseiten, z.B. beim Bauch des Hasen dabei gewesen wären.
Rezensionen von Leseratte1604:
Hilf den Fahrzeugen von Nico Sternbaum
tolles MItmachbuch
Ich bin Mitmachbüchern immer etwas kritisch gegenüber, denn oftmals wirken sie erzwungen. Dieses hier jedoch hat mich absolut überzeugt und ist wirklich etwas für die Kleinen. Was ich gut finde ist zum einen das Format: klein, handlich, dicke und robuste Seiten wie ein gutes Pappbilderbuch.
Zum anderen finde ich toll, dass es Fahrzeuge beinhaltet, es spricht also auch Jungs und Mädchen gleichermaßen an. Da gibt es das Polizei- und das Feuerwehrauto, den Bagger, ein Segelboot und den Hubschrauber. Ich hätte gerne noch ein weiteren Band mit Traktor, Müllabfuhr, Rennauto,...! Zunächst denkt man, wie kann man denn bei Fahrzeugen "mitmachen", aber auch das ist toll gelöst: Man ersetzt die Sirene, man wackelt mit dem Buch, damit das Halteseil abfällt, man pustet, damit das Segelboot Wind hat,...! Auf der ersten Seite steht immer wie man dem Fahrzeug helfen kann, auf der zweiten ist dann die Umsetzung! Gerne mehr solcher kleinen, aber feinen Bücher!
Rezensionen von Leseratte1604:
Animox Origins 1. Der verlorene Schatz der Delfine von Aimée Carter
tolle neue Staffel
Ich finde das Buch „Animox Origins der verlorene Schatz der Delfine“ von Aimée Carter sehr gelungen. Alleine an dem Buchcover kann man sehen, dass die Autorin sich bei dem Buch sehr viel Mühe gegeben hat, denn es sieht sehr schön aus und passt zu den ersten beiden Animox Staffeln. Aber nicht nur das Buchcover ist extrem gelungen, sondern auch der Inhalt des Buches.
Es handelt von einem der Hauptfiguren aus den Büchern der Animox-Reihe. Nämlich von einem der Söhne des „Generals“, von Benjamin oder kurz Jam. Meine Lieblingsfigur des Buches ist allerdings die Schildkröte Beau, die Jam bei seiner Suche nach einem Schatz hilft und zu seinem Freund wird. Der Schreibstil ist so gut, dass man gar nicht mehr aufhören möchte zu lesen.
Ich würde das Buch (und natürlich auch die anderen Bücher der beiden anderen Animox-Staffeln) allen Kindern bzw. Jugendlichen empfehlen die gerne Fantasy und Tiere mögen.
Rezensionen von Immenhof:
Wieso? Weshalb? Warum? Band 60 - Alles über Wasser von Andrea Erne
Tolle Erklärungen
Das Buch „Alles über Wasser“ aus der Wieso? Weshalb? Warum? Reihe vermittelt das Thema Wasser auf vielfältige und anschauliche Weise. Die Inhalte sind zwar nicht sehr vertieft, dafür werden die meisten Bereiche des Themas abgedeckt. Besonders gefallen mir die detaillierten Beschriftungen der vielen Tiere im See und die kindgerechten sowie fachlich korrekten Erklärungen zu chemischen und physikalischen Themen wie Aggregatszuständen, Wasserkreislauf und Oberflächenspannung.
Auch weitere Themen wie Wassernutzung, Trinkwasseraufbereitung, Entstehung von Canyons, Meer, Zukunftsausblick und Gefahren durch Wasser werden kindgerecht dargestellt. Die kurze, anschauliche Darstellung macht es Kindern leicht, komplexe Zusammenhänge zu verstehen. Allgemein schätze ich an dieser Reihe die Spiralbindung, die Klappen und die vielfältige Gestaltung, die Kinder zum Entdecken einlädt. Besonders positiv fällt auf, dass die gesellschaftliche Vielfalt realistisch gezeigt wird: Hautfarben, Behinderungen und unterschiedliche Lebensweisen werden abgebildet, ohne dass es inszeniert oder erzwungen wirkt. Insgesamt ist das Buch ein modernes, lehrreiches und ansprechend gestaltetes Sachbuch, das Kinder neugierig auf die Welt des Wassers macht.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
The Penguin Paradox von Greta Milán
Winter, Liebe und süße Pinguine
Emerie schreibt eine Dissertation über das Paarungsverhalten der Adeliepinguine. Sie gehört zu jenem Team, das für zwei Monate zur Ross Insel reisen darf. Dort befindet sich die Forschungsstation White Star, ganz in der Nähe von unzähligen Brutkolonien und Pinguinen. Emerie kann ihr Glück kaum fassen, zum ersten Mal wird sie die Pinguine live sehe.
Das einzige Problem an dieser Reise ist der fesche Beckett. Emerie kann ihn aufgrund eines Vorfalles in der Vergangenheit nicht ausstehen, aber irgendwie findet sie ihn auch ganz nett und anziehend. Emerie glaubt nicht an eine lebenslange Beziehung und schon gar nicht an die Liebe, kann Becket sie vom Gegenteil überzeugen?
Abwechselnd wird aus der Sicht von Emerie und Beckett erzählt. Man erfährt viel zum Thema Pinguine und es ist alles recht bildlich dargestellt. Der Roman hat auch einige Lacher parat und die Liebe und Romantik kommt natürlich auch nicht zu kurz. Man hofft immer, dass die zwei ein Paar werden. Was gegen Ende des Buches fast ausweglos erscheint. Es bleibt spannend bis zum Schluss.
Fazit: Eine Spicy, erfrischende Winterlovestory. Ideal jetzt für die Weihnachtszeit/Winterzeit. Mich haben das Cover und die Pinguine sehr angesprochen, darum habe ich das Buch gelesen.
Wer eine leichte Lektüre sucht, Pinguine mag, ist hier genau richtig.
Rezensionen von nessabo:
Schwanentage von Zhang Yueran
Konnte meine Erwartungen auf Erzähl- und Figurenebene nicht erfüllen
Der Klappentext hat mich mit seiner Versprechung auf eine Auseinandersetzung mit dem Klassismus der chinesischen Gesellschaft sehr neugierig gemacht. Und er hat sie auf eine bestimmt Art auch gehalten. Trotzdem hatte ich an verschiedenen Stellen Schwierigkeiten mit diesem Werk, weshalb es nicht zur erwarteten Bereicherung wurde.
Wie auch andere schon geschrieben haben, geht es nur ziemlich kurz um die geplante Entführung des Sohnes der wohlhabenden Familie. Das ist aber leider irgendwie der einzige Spannungstreiber im Roman und der Wechsel im Handlungsverlauf kommt ziemlich früh. Danach plätschert die Handlung mehr oder weniger vor sich hin - weder sonderlich aufregend noch übermäßig langweilig.
Meine größten Probleme hatte ich aber mit den Figuren und das war leider auch nicht das erste Mal bei südostasiatischer Literatur der Fall. Die Protagonistin blieb mir emotional sehr fremd - selbst in Extremsituationen bleibt sie irgendwie so unbeteiligt, was für mich einfach nicht gut passt. Auch die weiteren Nebenfiguren erschienen mir bis zum Ende recht blass, erschienen plötzlich und verschwanden unauffällig wieder von der Bildfläche. Sprachlich ist der Roman zwar gut zu lesen und ich fand einige Klassismus-Elemente literarisch stark umgesetzt. Aber durch die distanzierte Art erschien mir die Handlung manchmal abgehackt und ehrlicherweise auch manchmal ganz schön verwirrend.
Was ich persönlich ebenso schwierig fand, war das Gefühl, nicht so recht zu wissen, wo der Roman hinwill. Obwohl ich ihn dafür überraschend gut lesen konnte, habe ich den roten Faden und damit die Kernaussage der Geschichte primär gesucht und nicht so recht gefunden. Dafür war es mir auch etwas zu zäh im Mittelteil und an anderen Stellen wiederum zu sprunghaft.
Die veränderte Rolle, in der sich das Kindermädchen Yu Ling nach Festnahme der Familie befindet, fand ich reizvoll geschrieben. Sie wird damit ja irgendwie zur Mutterfigur, distanziert sich davon aber auch immer wieder, und taucht tiefer ein in das Leben reicher Menschen - inklusive so mancher Haltung, die sie als Kindermädchen vielleicht nicht gezeigt hätte. Der geschilderte Klassismus und auch Sexismus in der chinesischen Gesellschaft wird ungeschönt und schnörkellos vermittelt, was mich zwar wieder einmal frustriert hat, ich aber literarisch gut gemacht fand.
Aufgrund der Erzähldistanz und der emotional eher oberflächlichen Figuren war es jetzt kein sonderlich starkes Werk für mich, trotz einiger interessanter Einblicke. Es wird mir wegen der gefühlten Ziellosigkeit auch leider eher nicht besonders im Gedächtnis bleiben.
Rezensionen von brauneye29:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Sehr spannend
Zum Inhalt:
Nach den Treffen mit einem Mann liegt Nathalies Freundin am nächsten Tag im Koma. Dann entdeckt sie, wer der Mann ist und sie will Gerechtigkeit für ihre Freundin, denn die Polizei tappt im Dunkeln. Sie nimmt einem Job in der Villa des Mannes an um ihm auf die Schliche zu kommen, doch schnell beschleicht sie das Gefühl, dass hier so gar nichts stimmt und sie womöglich selbst in Gefahr ist.
Meine Meinung:
Das war mal ein Pageturner von Anfang bis Ende. Durch die kurzen Kapitel und die unterschiedlichen Perspektiven bekam immer wieder neue Eindrücke und wollte immer weiter lesen. Und gerade durch die unbekannte Person wurde das Spekulieren immer heftiger, denn man hatte permanent eine andere Person in Verdacht um kurz danach wieder einen neuen Verdächtigen zu haben. Und das Ganze gipfelt dann schließlich mit einem Knalleffekt mit dem ich so nicht gerechnet habe. Insgesamt ein Buch mit hohem Spannungsbogen und Twists, die vom feinsten waren und die man erst mal entwirren musste.
Fazit:
Sehr spannend
Rezensionen von Lese:
Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie? von Iliana Xander
Düster, beklemmend und spannend
Der Einstieg war gleich extrem intensiv und machte sofort Angst und Bedrohung spürbar. Das hohe Tempo hält bis zum Schluss an. Natalie schleust sich in das abgeschottete Anwesen eines mächtigen Unternehmers ein, um herauszufinden, ob er für das Koma ihrer besten Freundin verantwortlich ist.
Natalie ist eine mutige, engagierte Protagonistin, teils naiv, aber glaubwürdig. Auch das Setting, die Villa, sorgte für eine klaustrophobische, beklemmende Atmosphäre.
Der Schreibstil war modern und flüssig, spannend und offen genug, ohne zu brutal zu sein, um sofort weiterlesen zu wollen. Es gab kaum Längen, mehrere Perspektivwechsel und unerwartete Wendungen steigerten den Nervenkitzel.
Insgesamt eine kurzweilige, spannende und fesselnde Reise in eine luxuriöse, aber unheilvolle, düstere Welt, in der nichts so sicher ist, wie es wirkt. Sehr lesenswert, ich muss jetzt unbedingt auch den Vorgängerroman der Autorin lesen.
Rezensionen von Gute_Laune:
Der Portwein-Erbe (Europäische-Weinkrimi-Reihe, Band 5) Europäische-Weinkrimi-Reihe von Paul Grote
Zieht sich in die Länge
Nicolas Hollmann hat seinen Onkel nur selten und vor allem schon länger nicht gesehen. Daher wundert es ihn, dass ausgerechnet er sein Weingut in Portugal erben soll. Als Architekt hat er keine Ahnung von Wein, schon gar nicht von Portwein. Dennoch reist er zum Weingut. Der erste Unfall kann noch Zufall sein, doch der zweite macht ihm klar, dass etwas ganz und gar nicht stimmt.
Dass es Regionalkrimis gibt, ist mir geläufig, dass es jedoch auch das Genre der Wein-Krimis gibt, habe ich bisher nicht gewusst. Die Vorgänger dieser Reihe kenne ich auch nicht. Da es aber unzusammenhängende Krimis sind, merkt man auch nicht, dass etwas fehlen würde, wenn man mittendrin in der Reihe startet.
Man erfährt oder lernt in diesem Krimi eine ganze Menge über Wein und ganz besonders Portwein. Das ist sicher gut gemeint, aber für mich etwas trocken und uninteressant, um nicht zu sagen langweilig. Der Krimi selbst, die Story, ist mir wichtiger, gerät damit aber leider immer mal wieder weit in den Hintergrund. So richtig spannend wird es spät und oft verliert sich die Spannung dann wieder in diese ellenlangen Beschreibungen.
Für mich ist die Stimme von Sebastian Dunkelberg gewöhnungsbedürftig. Ich denke, ich verorte sie eher in andere Genres. Das hat das Folgen der Storyline dann auch etwas erschwert. Allerdings bin ich mir sicher, ich hätte ein Print abgebrochen, das Hörbuch habe ich aber komplett bis zum Ende gehört. Daher kann ich sagen, dass das Ende erfrischend anders ist, sich deutlich von anderen Krimis abhebt, aber dennoch nicht viel für mich im Gesamteindruck rettet.
Zwar finde ich es gelungen, wie unser Protagonist gegen alle Feindseligkeit und Widerstände und ohne echte Kenntnisse den Besitz seines verstorbenen Onkels quasi inspizieren möchte, bevor er sich entscheidet. Auch die Arbeiter und Gegenspieler sind gut getroffen. Dennoch entstand bei mir keine emotionale Bindung und oft dachte ich beim Hören einfach nur, Himmel, was lässt Du Dir alles gefallen, warum greifst Du nicht einfach hart durch?
Zurück bleibe ich mit dem Gefühl, dass eine straffe Kürzung dem Krimi gut getan hätte und ich keinen anderen Band der Reihe hören oder lesen möchte. Hier reicht es insgesamt gerade noch für drei Sterne.
Rezensionen von Ameland:
Aufbruch ins Paradies von Tara Haigh
Große Hoffnungen
Nach einem verheerenden Brand und der völligen Vernichtung der Möbelfabrik und sonstigem Hab und Gut, bleibt Gustav Berger, seinen drei Töchtern Hedwig, Clara und Anna sowie den zwei Schwiegersöhnen nur der Aufbruch in die ferne Kolonie Neuguinea. Mit der Prinz Heinrich verlassen sie die vertraute Heimat und starten voller Hoffnung in eine ungewisse Zukunft.
Ich lese sehr gerne historische Romane, nehmen sie mich doch mit in eine ganz andere Zeit und in diesem Fall sogar in ein mir unbekanntes Land. In der Regel kann ich dabei auch immer etwas lernen, so war es hier auch.
Erzählt wird die Geschichte aus der jeweiligen Perspektive einer der drei Töchter und handelt überwiegend von der Schiffsreise. Alle drei haben mit den Männern an ihrer Seite kein Glück. Lieblose Vernunftehe, Einsamkeit und Sehnsucht nach Liebe, Vertrauensbruch sind die Schlagworte in den Beziehungen.
Bei der Ankunft in der neuen Heimat scheinen alle Hoffnungen und Träume zu platzen. Die Enttäuschung bei den Mitgliedern der Familie Berger konnte ich richtig spüren und auch nachvollziehen. Falsche Versprechungen lockten sie in die Fremde. Werden sie hier ihr Auskommen finden und glücklich werden können? Das werden wir wohl frühestens in der Fortsetzung erfahren.
Ich fand die Familie Berger sehr mutig. Okay, eine wirkliche Perspektive in der Heimat gab es nicht. Um in ein anderes Land auszuwandern, bedarf es immer Mut, aber zu damaliger Zeit umso mehr. Heutzutage kann man sich auf allen möglichen Wegen Informationen über den Zielort verschaffen und auch die Reise an sich ist viel leichter zu bewältigen als im Jahr 1884. Damals war es wirklich ein Aufbruch ins Ungewisse.
Ich mag den Schreibstil von Tara Haigh sehr. Dieser und die vielen Perspektivwechsel sorgen dafür, dass die Seiten nur so dahinfliegen. Besonders gut haben mir die Beschreibungen von Land und Leuten gefallen. Es war teilweise als wäre ich selbst auf dem Schiff. Ich fand es interessant und auch spannend die Familie nach Neuguinea zu begleiten.










