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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anno:

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#PurpleVibes von Nicole Mahne

Bitte alles einsteigen

Für Lynn sind die Öffis ein Graus. Was genau vorgefallen ist, dass sie jetzt nicht mehr in der Lage ist einzusteigen, wird nur am Rande erwähnt. Doch, dass es sie einschränkt und belastet, das wird trotzdem rasch klar. Aus ‚therapeutischen Gründen‘ besucht Lynn daher irgendwann regelmäßig die Haltestelle.

Und just hier, an einem Ort, wo Lynn sich so unwohl fühlt, da trifft sie auf ein Mädchen- Purple- und ist fasziniert. Fasziniert von ihren Haaren und fasziniert von ihrem Auftreten. Im Gegensatz zu ihr scheint dieses Mädchen völlig unerschrocken. Und doch ist sie auch empathisch. Sie nimmt Lynn an wie sie ist und macht aus ihrer Angst keinen Elefanten.

Mir hat dieses Buch enorm gut gefallen. Es ist ein Buch, dass sich eigentlich an jüngere Leser richtet, aber auch ich hatte Spaß daran es zu lesen. Die Geschichte an sich ist rasch erzählt und wartet jetzt nicht gerade mit krassen Twists auf, dafür aber ist sie ruhig und berührend. Trotz der Thematik lies sich das Buch leicht und flüssig und punktet auch sehr mit seine authentische Erzählweise. Purple bleibt lange irgendwie mystisch und bewusst nicht gut greifbar, was sie zu einem sehr interessanten Charakter werden lässt. Lynn aber gefiel mir auch sehr gut. Sie ist anfangs noch gefangen in alten Verhaltensmustern, die Erlebnisse mit Purple aber setzen etwas in ihr in Gang. Und mitzuerleben, wie sie sich dabei verändert und reift ist sehr schön.

Definitiv lesenswert, diese lila Haltestellenstory mit Kaugummi, Teddy und Herz.

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#PurpleVibes

Rezensionen von DoraLupin:

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Die Rätsel meines Großvaters von Masateru Konishi

Wieder unterhaltsam zu lesen

Da ich bereits den ersten Teil als Hörbuch genießen dufte und mir dieser gut gefallen hat, wollte ich nun unbedingt wissen wie es mit den Protagonisten weitergeht und welche spannenden Fälle sie diesmal lösen müssen! Ich hatte ein paar sehr unerhaltsame Stunden mit diesem Buch und fand die Lektüre lesenswert, gerade wenn einem der erste Teil gut gefallen hat.

Diesmal versuchen Kaede und ihr Großvater neue Fälle zu lösen und mit fantasievollen Geschichten den Geheimnissen der Menschen auf die Spur zu kommen. Mal geht es um das Verschwinden eines Weihnachtsmanns, mal um eine mysteriöse Suizidserie. Doch auch im privaten Umfeld der beiden häufen sich unbegreifliche Ereignisse, und ein alter Widersacher taucht wieder auf. Kann das ungleiche Detektiv-Duo die Rätsel lösen, die die Welt ihnen stellt, und sich selbst in Sicherheit bringen?

Der Schreibstil ist sehr gut zu lesen, locker und leicht, dabei strahlt er aber auch eine Ruhe aus die das Buch warmherzig zu lesen macht. Anders als bei anderen Krimis steht nicht die Spannung im Vordergrund, sondern das Rätseln und Gedankenspiele. Mir hat dies schon im ersten Teil sehr gut gefallen und auch diesmal konnte mich das Buch in seinen Bann ziehen.

Der Autor schafft es die beiden Protagonisten Kaede und ihren Großvater authentisch zu beschreiben, wobei mir vorallem der kluge Großvater immer sehr sympathisch ist. Die Geschichte ist kraftvoll und wirklich schön zu lesen, wenn man keine Action und keinen Thrill, sondern Rätsel, schöne Gespräche zwischen Kaede und dem Großvater und ein wenig Mystik mag. Gerne empfehle ich das Buch weiter.

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Die Rätsel meines Großvaters

Rezensionen von katis zettelchen:

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit von Judith Hermann

Stark geschrieben, wie gehen wir mit Leerstellen in unserem Lebensbild um?

Eine Frau in den 50ern, die versucht, ihren Großvater und seine nationalsozialistische Vergangenheit greifbarer zu machen und das Schweigen in der eigenen Familie zu überwinden. Damit kann ich mich zu 100% identifizieren. Für mich ist dieser Roman sehr spannend – sowohl inhaltlich als auch formell.

Drei Teile, Radom – der Ort in Polen, an dem ihr Großvater stationiert war, Neapel – wo ihre Schwester mit Familie wohnt und Tidslomme (Zeittäschchen) – ein kleiner Appendix über das Verschwinden der Schwiegereltern der Erzählerin. Die Suche nach der Wahrheit über den Großvater wird zum Umgang mit Erinnerung, Vergessen und Verdrängung, darüber, wie unterschiedlich Menschen traumatische Erlebnisse oder verstörendes Wissen verarbeiten und über Wissenslücken, die nicht gefüllt werden können und die man letztlich ertragen muss. Wenn jede Person in der Familie einen Zeitstrahl anfertigen würde mit den Erinnerungen an die eigene Vergangenheit oder auch an das, was davor lag und was man nur aus Erzählungen kennt, würden ganz unterschiedliche Ergebnisse entstehen, denn für jeden ist etwas anderes wichtig und jeder hat seine eigene Perspektive. Erinnern wir uns irgendwann noch direkt an unsere Vergangenheit oder erinnern wir uns nur noch daran, was wir einmal erzählt haben, ein Foto, eine Bemerkung und die Erinnerung ist dann sozusagen aus zweiter Hand? Gerade im Umgang mit der Vergangenheit unserer Familien im Nationalsozialismus ist die Realität so schwer zu greifen – nach dem Krieg wurde so viel verschwiegen und verdrängt, dass die Wahrheit teilweise aus der Erinnerung gelöscht wurde, es entstehen absichtliche und unabsichtliche Leerstellen. Wie geht man damit um, wenn man immer wieder gegen Wände läuft? Die Schwester der Erzählerin ist Archäologin in Pompeji, sie deckt Momente auf, die in der Zeit fixiert wurden, sie nennt das „geschlossene Funde“, die durch eine plötzliche Katastrophe entstehen. Demgegenüber steht das Leben des Großvaters, der wahrscheinlich an Ghettobildung und Massenhinrichtungen beteiligt war. Geblieben sind ein paar Alltagsgegenstände, Fotos, ein paar Einträge im Bundesarchiv und einige Erinnerungen, die die Mutter preisgibt. Die Erzählerin versucht eine Geschichte zu finden, der Vergangenheit Sprache zu geben, doch muss sie lernen, mit Leerstellen zu leben. Ein Satz, der mir im Gedächtnis bleibt, weil mir die Situation sehr bekannt ist: „Ich dachte an die Unnachgiebigkeit meiner Mutter, an ihre erbarmungslose Fähigkeit zum Rückzug, ihre Art, sich in einen Stein zu verwandeln, nicht mehr ansprechbar zu sein.“ Ist die Lektüre des Romans befriedigend? Ja und nein, denn sie gibt nicht der Vergangenheit die Sprache, aber der Suche nach Wahrheit. Ich fühle mich dennoch sehr motiviert, weiter nach der Wahrheit zu suchen, auch wenn vieles wahrscheinlich inzwischen nicht mehr auffindbar ist.

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Ich möchte zurückgehen in der Zeit

Rezensionen von xdeano:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Wenn Geheimnisse und Schicksale aufeinandertreffen

Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ist. Der Einstieg mit drei Unbekannten an einer einsamen Tankstelle und einer Leiche im Kanalschacht weckt bereits Neugier und markiert einen kraftvollen Auftakt.

Die drei Protagonist*innen Charu, Joran und Edda stehen im Fokus, wobei ihre Geschichten aus variierenden Ich-Perspektiven erzählt werden. So lernt man die Figuren sehr gut kennen und gewinnt eine vertiefte Einsicht in ihre Gedanken, Ängste und Geheimnisse. Ein besonders gelungener Aspekt ist, wie sich ihre verschiedenen Lebensgeschichten nach und nach miteinander verknüpfen. Edda ist gerade eine Figur, die einen besonders berührt und lange im Gedächtnis bleibt.
Das ungenutzte Gelände am Priusring stellt den finsteren Mittelpunkt der Erzählung dar und ist maßgeblich für die bedrückende Stimmung verantwortlich. Die Spannung rührt weniger von actionreichen Szenen her, sondern vielmehr von psychologischen Abgründen, Geheimnissen und der Frage, wie alles miteinander verbunden ist. Auch Themen wie Gewalt, Drogen und herausfordernde Lebenssituationen sind von Bedeutung. Daher ist das Buch an manchen Stellen nichts für schwache Nerven.

Insgesamt verläuft der Roman ruhig und widmet seinen Figuren ausreichend Zeit. Obwohl die Handlung dadurch gelegentlich etwas ausladend wirkt, bleibt das Interesse daran, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln und schließlich zusammentreffen, immer bestehen. Gegen Ende wird das Tempo merklich schneller, und das Finale bringt noch einmal zusätzliche Spannung.

Giftiger Grund ist insgesamt ein psychologisch stimmungsentwickelnder Krimi mit interessanten Charakteren, in dem viel mit Atmosphäre und einem deutlichen psychologischen Element gearbeitet wird, wobei die Charaktere und die düstere Stimmung im Vordergrund stehen. Wer anstelle eines klassischen Ermittlerkrimis mehr an einer durch die Charaktere bestimmten Erzählung mit einer Vielzahl von Perspektiven, mehr an Atmosphäre als an Handlung und einem stimmungsvollen Setting interessiert ist, wird an diesem Krimi seine Freude haben.

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Giftiger Grund

Rezensionen von xdeano:

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Giftiger Grund von Thomas Knüwer

Wenn Geheimnisse und Schicksale aufeinandertreffen

Thomas Knüwers „Giftiger Grund“ ist ein außergewöhnlicher Kriminalroman, der weniger auf traditionelle Ermittlungsarbeit setzt und mehr von Atmosphäre, Charakteren und psychologischer Spannung geprägt ist. Der Einstieg mit drei Unbekannten an einer einsamen Tankstelle und einer Leiche im Kanalschacht weckt bereits Neugier und markiert einen kraftvollen Auftakt.

Die drei Protagonist*innen Charu, Joran und Edda stehen im Fokus, wobei ihre Geschichten aus variierenden Ich-Perspektiven erzählt werden. So lernt man die Figuren sehr gut kennen und gewinnt eine vertiefte Einsicht in ihre Gedanken, Ängste und Geheimnisse. Ein besonders gelungener Aspekt ist, wie sich ihre verschiedenen Lebensgeschichten nach und nach miteinander verknüpfen. Edda ist gerade eine Figur, die einen besonders berührt und lange im Gedächtnis bleibt.
Das ungenutzte Gelände am Priusring stellt den finsteren Mittelpunkt der Erzählung dar und ist maßgeblich für die bedrückende Stimmung verantwortlich. Die Spannung rührt weniger von actionreichen Szenen her, sondern vielmehr von psychologischen Abgründen, Geheimnissen und der Frage, wie alles miteinander verbunden ist. Auch Themen wie Gewalt, Drogen und herausfordernde Lebenssituationen sind von Bedeutung. Daher ist das Buch an manchen Stellen nichts für schwache Nerven.

Insgesamt verläuft der Roman ruhig und widmet seinen Figuren ausreichend Zeit. Obwohl die Handlung dadurch gelegentlich etwas ausladend wirkt, bleibt das Interesse daran, wie sich die einzelnen Schicksale entwickeln und schließlich zusammentreffen, immer bestehen. Gegen Ende wird das Tempo merklich schneller, und das Finale bringt noch einmal zusätzliche Spannung.

Giftiger Grund ist insgesamt ein psychologisch stimmungsentwickelnder Krimi mit interessanten Charakteren, in dem viel mit Atmosphäre und einem deutlichen psychologischen Element gearbeitet wird, wobei die Charaktere und die düstere Stimmung im Vordergrund stehen. Wer anstelle eines klassischen Ermittlerkrimis mehr an einer durch die Charaktere bestimmten Erzählung mit einer Vielzahl von Perspektiven, mehr an Atmosphäre als an Handlung und einem stimmungsvollen Setting interessiert ist, wird an diesem Krimi seine Freude haben.

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Giftiger Grund

Rezensionen von Marry:

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Astrologica von Suki Ferguson

Faszinierend

Das Cover zeigt deutlich, um was es in diesem Buch geht. Es lassen sich bereits einige Sternzeichen, Sternbilder sowie Planeten erkennen. Suki Ferguson nimmt uns mit auf eine spannende Reise in die Vergangenheit. Die Schönheit des Universums wurde in diesem Buch genauso wunderschön illustriert.

Jede Seite ist ein absoluter Hingucker, großartig! Außerdem wirken dank des großen Formats die Bilder noch besser und die Texte lassen sich super lesen. Am interessantesten fanden wir natürlich die Mythen des tropischen Tierkreises. In klaren Nächten versuchen wir nun die Sternbilder am Himmel zu entdecken. Aber auch die dazugehörigen 12 Sagen sind super spannend. Ob man sich nur für Sternzeichen interessiert, das Sonnensystem oder Astrologie, hier wird jeder fündig. Wir hatten viel Freude mit dem Buch und lieben es nach wie vor darin zu blättern, weshalb es von uns eine klare Empfehlung gibt!

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Astrologica

Rezensionen von ikatzhorse2005:

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Einatmen. Ausatmen. von Maxim Leo

Anhalten und kurz mal nachdenken, was man wirklich will

Einatmen Ausatmen ein Roman von Maxim Leo (Kiepenheuer & Witsch)

Später konnte sie sich nicht mehr an jede Einzelheit erinnern, was aber nicht schlimm war, weil ein Gefühl übrig blieb, das warm und beruhigend war und alles andere überstrahlte. Dieses Gefühl war wichtiger als jede Erinnerung.

Es war das, was immer bleiben würde, was sie von nun an mit ihrer Familie verband. S. 116

Maxim Leo hat einen modernen Roman geschrieben, der in die heutige Zeit passt. Marlene Buchholz ist das Aushängeschild einer erfolgreichen, zielstrebigen Generation. Eine Managerin, die sich nach außen unnahbar gibt und sozial eine Niete ist. Ihr gegenüber steht Alex Grow, der sich seinerseits gefühlsbetont, wissend und einfühlsam verkauft. Doch sein Nervenkostüm ist alles andere als stabil. Er steckt fest, mitten im Leben und in seiner Acadamy im Brandenburger Schloss, mit der er nicht weiß, wie es weitergehen soll. Bei seinem Achtsamkeitstraining gibt er sich souverän, doch sein Inneres spricht Bände.
Das klingt nach einem vielversprechendem Plot mit guten Aussichten auf ein Happy End. Weit gefehlt. Hier wird diskutiert, interpretiert und nach der Sinnhaftigkeit des Daseins gesucht. Dabei gehen die Hauptcharaktere abenteuerliche Konstellationen ein und wundersame Nebensächlichkeiten spielen plötzlich eine tragende Rolle. Der zumeist lustige Text mit einem Hang zum Tiefsinnigen driftet in Klischees und Fantasien ab. Interessant, wenn man sich darauf einlässt. Mir hat der Roman trotzdem gefallen. Der gewöhnt flüssige, detailreiche und anschauliche Schreibstil des Autors unterstreichen meinen Eindruck. Die Erzählung lebt von den facettenreichen Figuren, die unbekannte Seiten an sich entdecken. Die Frage nach dem Sinn des Lebens und die Reflektion der eigenen Lebensweise steht hier im Mittelpunkt. Denn für Veränderungen ist es nie zu spät. Diese Erkenntnis gewährt uns der Autor bei der Beleuchtung ernstzunehmender Themen. Nachdenklich, humorvoll und etwas absurd, aber es ist trotzdem eine schöne Geschichte! Gute Unterhaltung, kurzweilig erzählt.

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Einatmen. Ausatmen.

Rezensionen von Daggy:

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Fische sind scheiße von Christian Linker

Ein ernstes Thema wird spannend und mit Leichtigkeit erzählt

Till lebt seit dem Tod seiner Oma mit seinem süchtigen Vater zusammen. Zum Glück gibt es Flocke, eine riesigen Irischen Wolfshund, denn trotz seiner 11 Jahre gut versorgt. Doch dann fällt sein Vater ins Koma und Tills Welt wird eine andere. Er kommt in eine Wohngruppe für Jugendliche und Pawel, mit dem er ein Zimmer teilt, erweist sich als guter Freund.

Doch Flocke kann nicht dort wohnen und muss ins Tierheim. Als Till ihn dort besuchen will, erfährt er, dass Flocke vermittelt wurde. Für Till bricht eine Welt zusammen, er wütet und kann sich kaum beruhigen. Um seinen Hund zurück zubekommen machen sich Pawel und Till auf einen Roadtrip an die Holländische Küste. Eine spannende Zeit für die beiden, die beinahe schlimm endet.
Erfindungsreich schlagen sich die beiden Jungen nach Holland durch und lernen sich dabei sehr gut kennen. So einen guten Freund wie Pawel hatte Finn noch nie. So sind die beiden sehr zufrieden mit der Unterbringung in der Wohngruppe, die Erzieherinnen und Erzieher sind sehr engagierte Menschen, die in den Jugendlichen das Individuum sehen.
Ein spannendes Buch, dass uns Einblicke in das Leben Jugendlicher gibt, die nicht in ihren Familien leben können.

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Fische sind scheiße

Rezensionen von Daggy:

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Narbenmädchen von Lilly Bogenberger

Kein einfacher Stoff, aber gut zu lesen

Die 15 jähre Lara landet, weil sie sich immer wieder ritzt in einer Kurklinik für verhaltensauffällige Jugendliche. Natürlich hat sie auch hier Rasierklingen eingeschmuggelt, doch dann blutet sie so sehr, dass sie in eine Notaufnahme muss und ihr von Seiten der Leitung der Klinik gedroht wird, dass sie, sollte noch einmal auffallen, in eine Psychiatrische Klinik eingewiesen wird.

Im Laufe der Geschichte lernen wir einige der anderen Jugendlichen und ihre erschreckenden Schicksale kennen. Der so gemütlich wirkende Neo hat schon einige Selbstmordversuche hinter sich und der zarte Finn betäubt sich mit Haschisch. Die Gruppentherapie nervt und überhaupt fühlen sich die Jugendlichen nicht von den Therapeuten verstanden. Sie finden, ihnen wir nicht, wie erwartet geholfen. So kommt es, dann am Ende, nach vielen Abstürzen die drei Freunde sich selbst therapieren.
Ich fand das Lesen dieses Buchen schon belastend, es gab viele Abgründe, in die ich hineingeblickt habe. Deshalb möchte ich das Buch auch nur unter dem Vorbehalt empfehlen, dass die Lesenden psychisch stabil sind oder zumindest ihre Gedanken mit anderen teilen.
Der Schreibstil, der die Geschichte aus Sicht der Lara erzählt ist sehr gut zu lesen und es ist immer wieder spannend, wie sich alles entwickelt.

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Narbenmädchen

Rezensionen von Daggy:

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Der Schmetterling von Kirsten Hall

Sachbuch mit zarten Bildern

Auf dem Cover sehen wir den Schmetterling, dessen kurzes Leben in diesem Sachbilderbuch beschrieben wird.
Zarte Planzen sind zu sehen und man muss schon genau hinschauen, um das kleine Stück Schmetterlingsflügel zu entdecken. Doch dann sehen wir ihn in seiner ganzen Pracht auf einem grelle gelbgrünen Hintergrund.

Dies Schmetterlingsdame legt ihr Ei auf der nächsten Seite auf ein Blatt und wir können die Entwicklung zur Raupe beobachten. Schon bald wird sie größer und dicker und sucht dann nach einem Ort, an dem sie sich verpuppen kann. So hängt sie sich an einen Ast und wir sehen alles Stadien, die sie durchläuft, um als Schmetterling wegflattern zu können. So macht der wunderschöne Schmetterling sich auf Nektar zu finden und selbst Eier zu legen. Erst danach trifft unser Schmetterling auf ein zweites Exemplar und die beiden tanzen und wirbeln im Liebesrausch durch die Blumen. Da stimmt doch etwas mit der Reihenfolge nicht. Dann auch danach legt sie wieder Eier und dann können wir viele Schmetterlinge bewundern und die Bilder sind sehr eindrucksvoll gezeichnet.
Der gereimte Text erzählt uns vom Leben der Schmetterlinge und die genauen Illustrationen zeigen und die Entwicklung und die Schönheit diese zarten Tiere. Ein sehr informatives Sachbuch mit zarten Bildern, dass naturinteressierte Kinder sicher immer wieder anschauen werden.

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Der Schmetterling