Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Die schlafenden Hunde von Dublin von Ellen Dunne
Fesselnd bis zur letzten Seite
Dunkle Schatten der Vergangenheit
Wenige Tage bevor Patsy Logan, nach ihrer Auszeit wieder ihren Dienst bei der Kriminalpolizei in München antreten, erfährt sie, dass Fergal Massey, ein Freund ihres Vaters Arthur und Pub-Besitzer in Bayerns Hauptstadt, während eines Besuchs in Dublin ermordet worden ist.
Warum hat Fergal bei seinem Tod ein Foto in seiner Brieftasche, das am St, Patrick‘s Day im Jahr 1989 aufgenommen worden ist und neben den drei Freunden Fergal, Mannix und ihrem Vater auch sie selbst zeigt? Ist das ein versteckter Hinweis auf den Täter?
Und wie kommt es, dass ausgerechnet Patsy Fergals Testamentvollstreckerin sein soll und damit auf die Liste der Verdächtigen wandert, und das gleich ganz weit oben? Und was hat es mit dem Sack Pillen auf sich, die man in seiner Münchener Wohnung gefunden hat?
Fragen über Fragen, auf die Patsy nur in Dublin Antworten finden wird. Gemeinsam mit DS Ben Ferguson geht Patsy abermals zahlreichen Spuren nach, die sie (und uns Leser) in die Vergangenheit Irlands und die Zeiten der IRA verschlägt. Kurz entschlossen reist sie zur Beerdigung nach Irland und muss sich einer schmerzhaften Wahrheit über Fergal, der ihr nach dem Selbstmord ihres Vaters ein väterlicher Freund gewesen ist, stellen. Recht schnell gerät sie in einen Strudel aus ungebrochener Loyalität, ungesühnten Verbrechen und persönlichen Abgründen, der sie, die seit langem Zweifel am Selbstmord ihres Vaters hat, abermals in ihren persönlichen Albtraum führt. Soll sie die schlafenden Hunde wecken?
Wird Patsy die Geheimnisse um das Triumvirat entschlüsseln können? Ist Mannix als dritter auch in Gefahr oder hat er etwas zu verbergen?
Meine Meinung:
Dieser 5. Krimi für die irisch-deutsche KHK Patrizia Logan enthüllt einige Geheimnisse, die vielleicht besser unentdeckt geblieben wären. Je tiefer sie in das Leben von Fergal Massey eindringt, desto mehr kommt ihr zu Bewusstsein, dass sie weder Fergal noch ihren Vater oder Mannix besonders gut gekannt hat.
Autorin Ellen Dunne macht es wieder ganz spannend. Während Patsy mühsam Ermittlungen anstellt, tauchen wir Leser in die Vergangenheit ein und sind ihr daher ein wenig voraus. Immer wieder pendeln wir zwischen den beiden Zeitebenen hin und her. Keine Angst, die Überschriften weisen immer darauf wo wir uns wann befinden. Ich hatte recht schnell eine Hypothese, warum Fergal sterben musste. Trotzdem hat mich dieser 5. Fall so fesseln können, dass ich den Krimi ohne nennenswerte Unterbrechung gelesen habe.
Sehr gut haben mir die Einblicke in den Nordirlandkonflikt und die Kämpfe der IRA gefallen. Der Schmuggel von Drogen und Waffen wird detailliert geschildert. Was antwortet Ben Ferguson auf Patsys Frage, ob er gewusst hätte welchen Berufen die Väter seiner Schulkollegen nachgegangen sind? „Sie waren entweder arbeitslos oder Terroristen.“ - wie sein eigener Vater.
Die Nachricht, was mit ihrem Vater tatsächlich passiert ist, schlagt wie die sprichwörtliche Bombe ein und verheißt einen weiteren Fall für Patsy Logan. Hoffentlich müssen wir nicht allzu lange auch auf die Fortsetzung warten. Ich bin schon sehr neugierig, was aus Bens vagen Hinweis sich versetzen zu lassen wird. Wird er zu Europol gehen? Die hätten sicher auch einen Job für Patsy oder übernimmt sie doch die frei gewordene Leitung des K11 in München. Nun ja, wir werden sehen ....
Fazit:
Diesem Krimi, der mit zahlreichen Wendungen bis zur letzten Seite fesselt, gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Anilam:
Mula und der unsichere Elefant von Lauren Hoffmeier
Ein liebevolles Bilderbuch mit schöner Botschaft
In dem Bilderbuch „Mula und der unsichere Elefant“ geht es um den Elefanten Mani, der oft unsicher ist und sich viele Gedanken darüber macht, was andere von ihm halten. Mit Hilfe von Mula und seinen Freunden lernt er nach und nach, mehr auf sich selbst zu hören und zu merken, dass er gut so ist, wie er ist.
Ich habe das Buch zusammen mit meiner Tochter gelesen und wir fanden die Geschichte beide richtig schön. Sie ist leicht verständlich erzählt und vermittelt eine tolle Botschaft über Selbstvertrauen und den Umgang mit Gefühlen. Gerade für Kinder finde ich das ein sehr wichtiges Thema. Besonders gut gefallen haben uns die kleinen Yoga- und Atemübungen im Buch. Sie sind sehr einfach erklärt und auch für komplette Yoga-Neulinge gut verständlich. Wir konnten die Übungen direkt ausprobieren und problemlos nachmachen, was das Lesen noch einmal zu etwas Besonderem gemacht hat.
Auch die Illustrationen sind wirklich schön gestaltet und passen wunderbar zur Geschichte. Dadurch macht das gemeinsame Lesen und Anschauen gleich noch mehr Spaß.
Für mich ist das Buch eine sehr schöne Mischung aus Geschichte, wichtigen Gefühlen und kleinen achtsamen Übungen. Ein tolles Buch zum Vorlesen und Entdecken – mittlerweile haben wir das Buch schon mehrmals gelesen, die Übungen sind wirklich toll!
Rezensionen von Anjulia :
Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve
Resümee einer unglücklichen Ehe
Ein Versuch, meine Liebe zu ordnen von Christien Brinkgreve ist ein sehr persönlicher, autobiographisch geprägter Roman, in dem die Autorin versucht, ihre Ehe zu analysieren und Teile ihrer Vergangenheit aufzuarbeiten. Das Ausmisten des gemeinsamen Hauses nach dem Tod des Ehemannes nimmt sie dazu als Anlass.
Nicht alles war schlecht in der Ehe, aber vieles wird durch die Depression des Ehemannes überlagert. Nicht zu Unrecht fragt sich Christien, warum sie A ( der Name des Ehemannes wird lediglich in abgekürzter Form verwendet) nicht verlassen hat. Nach einer Phase der Verliebtheit, in der man vielleicht glaubte, sich gegenseitig heilen zu können, folgte Entfremdung und ein Nebeneinander, statt einem Miteinander. Schon zu Beginn der Beziehung ist klar, dass Christien zu dem etwas älteren A aufblickt und ihn bewundert. Trotz ihrer beruflichen Karriere, bleibt ihr Rollenbild in der Familie klassisch. Sie lässt sich von ihrem Mann klein halten und versucht wenig Raum einzunehmen. Aufgrund ihres Berufes als Soziologin ist dies für mich fast ein Paradoxon. Ab einem gewissen Punkt im Buch, wiederholen sich Christiens Gedanken und Erzählungen. Es ist kein leichtes Buch, weder vom Stil noch inhaltlich. Teilweise muss ich mich doch bemühen, den Reflexionen zu folgen. Gleichzeitig ist die Stimmung teilweise so bedrückend und beklemmend, wie das Haus, das Christien versucht auszumisten. Hineinversetzen konnte und wollte ich mich in diese Familie nicht wirklich. Trotzdem hat das Buch es geschafft, mich nachdenklich zu stimmen, vor allem darüber, wie langjährige Beziehungen nicht verlaufen sollten.
Rezensionen von Anilam:
Berlinerisch von Lea Streisand
Berlinerisch mit Humor erklärt
In dem Buch „Berlinerisch“ von Lea Streisand dreht sich alles um die Berliner Sprache – also um typische Wörter, Redewendungen und die Besonderheiten dieses Dialekts. Von „icke“ bis zu anderen Ausdrücken, die man vielleicht schon mal gehört hat (oder auch gar nicht kennt), wird erklärt, woher sie kommen und was sie eigentlich bedeuten.
Dabei geht es nicht nur um Sprache, sondern auch ein bisschen um die Kultur und die Eigenheiten der Berliner.
Der Schreibstil ist richtig locker und humorvoll. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, als würde mir jemand einfach ganz entspannt Berlinerisch erklären. Dadurch liest sich das Buch sehr angenehm und man kommt schnell durch die Seiten. Auch die Gestaltung des Buches hat mir sehr gefallen. Es ist schön aufgebaut und macht richtig Spaß beim Durchblättern und Lesen.
Ich selbst komme nicht aus Berlin und genau deshalb hat mich das Buch total abgeholt. Ich habe beim Lesen wirklich einiges Neues gelernt und viele Begriffe entdeckt, die ich vorher noch nie gehört habe. Gerade das fand ich super spannend, weil man so nochmal einen ganz anderen Blick auf die ''Sprache'' bekommt.
Für mich ist das Buch eine unterhaltsame und gleichzeitig interessante kleine Reise durch die Berliner Sprache. Gerade wenn man – so wie ich – nicht aus Berlin kommt, kann man hier viel Neues entdecken und dabei auch noch schmunzeln.
Rezensionen von Anilam:
M VS F von Johannes Ulbricht
Ungewöhnliche Idee, aber nicht ganz meins
„M VS F“ war für mich eine sehr ungewöhnliche Leseerfahrung. Die Idee hinter der Geschichte und die Themen rund um Manipulation, Wahrnehmung und Machtspiele zwischen den Figuren fand ich interessant und teilweise wirklich spannend. Besonders gegen Ende zieht die Handlung deutlich an und einige offene Fragen werden aufgelöst, was dem Ganzen noch einmal eine neue Perspektive gibt.
Gleichzeitig hatte ich beim Lesen immer wieder Schwierigkeiten, vollständig in die Geschichte einzutauchen. Realität und Einbildung verschwimmen oft, was zwar bewusst eingesetzt ist, für mich aber teilweise etwas anstrengend zu verfolgen war. Auch mit den Figuren bin ich emotional nicht richtig warm geworden.
Insgesamt ist „M VS F“ ein sehr besonderes Buch mit vielen ungewöhnlichen Ideen, das sicherlich polarisiert. Für mich war es eine interessante Erfahrung, auch wenn es mich nicht überzeugen konnte.
Rezensionen von gabiliest:
Ein weites Leben von M. L. Stedman
Nur ein Augenblick im Fluss der Zeit
M.L. Stedman hat mit “Ein weites Leben” einen epischen Familienroman geschrieben, dessen Erzählbogen sich über ein halbes Jahrhundert spannt. In leuchtenden Farben führt der Buchumschlag in das westliche Australien, nach Meredith Downs.
Auf dieser entlegenen Schaffarm lebt die Familie MacBride, Vater Phil und seine zwei Söhne sind auf dem Weg in die Stadt.
Doch ein Augenblick verändert ihr Schicksal und damit das der ganzen Familie. Phil und der ältere Sohn werden bei einem Verkehrsunfall getötet, der jüngere Sohn, Matthew, erleidet eine schwere Kopfverletzung und hat lange mit Beeinträchtigungen zu kämpfen. Mutter Lorna und seine Schwester Rose kümmern sich, Rose zeigt ihm die Farm, um seine Erinnerung anzuregen. Doch als ein Unwetter kommt, suchen beide in einem Schuppen Schutz- und wieder ein Augenblick, dem kein Vergessen gegönnt sein wird.
Rose verlässt die Farm und kehrt mit einem namenlosen Säugling zurück. Aus Scham und Bedrängnis trifft sie eine verzweifelte Entscheidung. Ein furchtbarer Augenblick, der kein Erbarmen kennt.
Als Baby Andy als Waisenkind auf der Farm bei seinem Onkel Matthew und Großmutter Lorna aufwächst, meint Matthew, sich zu erinnern, an Regen, der auf das Dach trommelte und an seine Schwester Rose. Nunmehr von Schuldgefühlen zerrissen, verweigert er sich die Erfüllung seiner Träume und die Liebe.
M.L. Stedman hat eine tragische und tiefgründige Geschichte über das einfache Leben auf der Schaffarm der MacBrides in einem kargen Landstrich geschrieben. Trotz allen Unglücks bemühen sich Matthew und Lorna, die Farm am Leben zu erhalten und Andy alle Liebe zu geben. Doch Andy ist ein aufgewecktes Kind, das sich nicht damit abfinden will, seinen Vater nicht zu kennen. Wieder unternimmt Matthew alles, um das Geheimnis zu bewahren, das ihn schon seit so langer Zeit bedrückt. Der Augenblick, in dem es gelüftet wird, würde das Leben der Familie in den Abgrund stürzen.
Neben dieser von Tragik überschatteten Familiengeschichte beschreibt die Autorin, wie sich die wirtschaftliche Situation der Schaffarm verändert. Da das Land den MacBrides nicht gehört, können Bergbauunternehmen ihre Claims abstecken, Spannungen sind normal. Doch findet Andy so eine Freundin, die seine Leidenschaft für Mineralien teilt, auch wenn sie schon erwachsen ist. Immer wieder scheint sich eine zarte Liebesgeschichte zwischen Matthew und der Geologin Bonnie anzubahnen, doch im entscheidenden Augenblick ist Matthew nicht bereit. Dieses Bild der Schuld, das die Autorin feinfühlig zeichnet, zeigt den Zwiespalt, in dem sich die Protagonisten des Romans wiederfinden und wodurch das schmerzhafte Bewältigen der Vergangenheit lange nicht gelingen mag.
So zerrinnt die Zeit, nur gebändigt und im Takt gehalten von “Old Wally”, der Uhr, die schon seit Jahrzehnten im Besitz der MacBrides ist, die tröstend die Stunden schlägt, gleichgültig gegenüber den menschlichen Schicksalen und unbeeindruckt von den Augenblicken, die diese Schicksale für immer verändern.
Mein Fazit:
M.L. Stedmann hat mit “Ein weites Leben” einen realitätsnahen, durch seine psychologische Tiefe faszinierenden Roman geschrieben, der in klarer Sprache präzise die Bruchlinien aufzeigt, die zwischen Schuld und unausweichlichem Geschehen liegen.
Was wie ein unentrinnbares Schicksal scheint, wendet die Autorin im letzten Teil ihres Buches in eine mit großem Einfühlungsvermögen beschriebene positive Richtung. So finden die Lesenden in diesem Roman ein überzeugendes Ganzes, das durch seine Vielfalt besticht und ein außergewöhnliches Leseerlebnis bietet.
Rezensionen von Anilam:
Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl von Fabio Nola
Eine Leiche zu Ostern
In dem Buch „Commissario Gaetano und das letzte Abendmahl“ von Fabio Nola begleitet man Commissario Salvatore Gaetano, der über Ostern eigentlich nur Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Doch als im Hafen von Neapel eine Wasserleiche gefunden wird, ist es mit der Ruhe schnell vorbei und er steckt schneller wieder mitten in einer Ermittlung, als ihm lieb ist.
Der Einstieg in die Geschichte hat mir gut gefallen. Man kommt schnell rein und lernt Gaetano direkt in seinem Umfeld kennen – zwischen Familie, Traditionen und dem ganz normalen Alltagschaos. Gleichzeitig baut sich durch den Fund der Leiche langsam Spannung auf. Besonders die Atmosphäre rund um Neapel fand ich dabei sehr gelungen beschrieben. Ich habe richtig Lust nun dort Urlaub zu machen, aber bitte ohne Leiche!
Der Schreibstil liest sich angenehm leicht und flüssig. Die Szenen wirken lebendig und man kann sich vieles beim Lesen richtig gut vorstellen. Dadurch entsteht schnell ein Gefühl für die Umgebung und für die Menschen.
Auch die Figuren wirken authentisch. Gaetano hat mir besonders gefallen, weil er nicht wie ein typischer, übertriebener Ermittler dargestellt wird, sondern eher wie ein ganz normaler Mensch mit Familie und eigenen Gedanken.
Für mich wirkt das Buch wie ein Krimi, der nicht nur durch Spannung, sondern auch durch seine Atmosphäre und die Figuren lebt. Besonders für alle, die Geschichten mit italienischem Flair mögen, könnte dieses Buch interessant sein. ????
Rezensionen von Anilam:
We Who Will Die von Stacia Stark
Gladiatoren, Vampire und eine starke Heldin
We Who Will Die spielt in einer ziemlich düsteren, brutalen Welt voller Intrigen, Machtspiele, Gladiatorenkämpfe und gefährlicher Vampire. Im Mittelpunkt steht Arvelle, die eigentlich nur ihren kranken Bruder retten will – und plötzlich gezwungen ist, an einer tödlichen Auslese teilzunehmen. Und das Ganze wird natürlich noch komplizierter, als es eh schon ist.
Mich hat das Buch auf jeden Fall überzeugt, für mich ein absolut gelungener Start der Reihe. Der Einstieg ist spannend und richtig intensiv und man ist sofort mitten drin. Der Schreibstil ist klar, flüssig und total angenehm zu lesen, auch wenn es stellenweise ziemlich hart zugeht. Vor allem die Mischung aus Action und Emotionen und dieser zusätzlichen dauernden unterschwelligen Bedrohung fand ich sehr gelungen umgesetzt.
Arvelle mochte ich total. Sie ist stark, aber nicht unverwundbar, macht Fehler und handelt oft aus purer Verzweiflung - viele ihrer Handlungen konnte ich total nachempfinden. Man fiebert richtig mit ihr mit. Auch das ganze Arena-Setting und die politischen Hintergründe machen neugierig auf mehr. Die Welt ist düster, teilweise gnadenlos, aber genau das passt einfach. Insgesamt wiegesagt ein wirklich spannender Fantasyauftakt, der Lust auf die Fortsetzung macht – ich bin auf jeden Fall ziemlich neugierig!
Rezensionen von Leser:
Blutiger Abgrund von Nikolas Stoltz
Eine alte Rechnung
Mit dem vierten Teil seiner Thriller-Reihe um die Ermittler Caro Löwenstein und Simon Berger hat der Autor mich wieder ans Buch gefesselt und spannende Lesestunden beschert.
Aufschlagen, rein lesen und schon ist man mittendrin.
Eine rasante Jagd nach dem vermeintlichem Täter, eine aufregende Flucht auf der Suche nach Antworten.
Auch wenn die Idee, dass man neben einer Leiche aufwacht und nicht weiß, was geschehen ist, nicht neu ist, so ist es doch immer wieder interessant zu erfahren, wie das vom Autor umgesetzt wurde.
Theoretisch spricht alles für die Schuld von Berger und die meisten seiner Kollegen glauben daran. Nur Caro und Darling versuchen hinter die Wahrheit zu kommen.
Das Motiv scheint klar zu sein, aber ist die Wahrheit so wie sie scheint oder steckt viel mehr dahinter? Wurde Simon eine Falle gestellt?
Mitreißend von Anfang bis Ende, mit Wendungen, Überraschungen, Geheimnissen, actionreichen Szenen und atemberaubender Spannung geht es auf eine gnadenlose Hetzjagd quer durch Frankfurt.
Mit seinen Charakteren bringt der Autor jede Menge interessante Akteure ins Spiel, die das Geschehen sehr beleben und für einige Aufregung sorgen.
Ein rund um gelungener Thriller den ich wärmstens weiterempfehle!
Täter oder Opfer
Eine rasante Jagd nach dem vermeintlichem Täter, eine aufregende Flucht auf der Suche nach Antworten.
Auch wenn die Idee, dass man neben einer Leiche aufwacht und nicht weiß, was geschehen ist, nicht neu ist, so ist es doch immer wieder interessant zu erfahren, wie das vom Autor umgesetzt wurde.
Theoretisch spricht alles für die Schuld von Berger und die meisten seiner Kollegen glauben daran. Nur Caro versucht hinter die Wahrheit zu kommen.
Das Motiv scheint klar zu sein, aber ist die Wahrheit so wie sie scheint oder steckt viel mehr dahinter? Wurde Simon eine Falle gestellt?
Mitreißend von Anfang bis Ende, mit Wendungen, Überraschungen, Geheimnissen, actionreichen Szenen und atemberaubender Spannung geht es auf eine gnadenlose Hetzjagd quer durch Frankfurt.
Interessante Figuren
Rezensionen von Anilam:
Im Schatten der Ruinen von Peter Klisa
Spannung im zerstörten Berlin
„Im Schatten der Ruinen“ hat mich definitiv überzeugt. Der historische Thriller spielt im zerstörten Nachkriegs-Berlin und schafft es mega gut, die Atmosphäre dieser Zeit einzufangen: Schwarzmarkt, Besatzungszonen, Misstrauen und Menschen, die einfach versuchen zu überleben.
Besonders gut gefallen hat mir die Hauptfigur Matthew Wallet.
Er ist ein eigenwilliger Ermittler mit Ecken und Kanten und kein perfekter Held, er hält sich vielleicht nicht immer an die Regeln, besitzt aber einen wunderbaren Gerechtigkeitssinn. Auch die anderen Figuren sind sehr lebendig gezeichnet – vor allem Klara und Heiner, deren Geschichte mich schnell mitgenommen hat.
Die Handlung ist spannend aufgebaut und verbindet Kriminalfall, historische Hintergründe und persönliche Schicksale sehr gelungen miteinander. Immer wieder gibt es überraschende Wendungen, sodass man ständig weiterlesen möchte. Gegen Ende zieht das Tempo noch einmal deutlich an und sorgt für ein richtig packendes Finale.
Neben der Spannung fand ich auch die historischen Details rund um Schwarzmarkt, Entnazifizierung und das Leben im Nachkriegs-Berlin sehr interessant. Man merkt, dass hier gründlich recherchiert wurde.
Das Ende lässt noch einige Fragen offen und macht definitiv Lust auf eine Fortsetzung. Ich würde sofort weiterlesen. Für mich ein richtig packender historischer Thriller und eine klare Leseempfehlung!











