Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Immenhof:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 81 - Der Kran von Andrea Erne
Lehrreich
Wir sind grosse Fans der "Wieso, weshalb, warum" Reihe. Insbesondere bei den Juniorexemplaren ist es mir wichtig, dass neben dem Wissensbezug auch ein Alltagsbezug sichtbar ist. Kräne kommen so oft im Alltag vor, dass dies sicherlich gegeben ist. Bei den meisten Bänden dieser Reihe verfüge ich, als erwachsene Person, über viel Fachwissen.
Über Kräne ist mein Wissen ausserhalb von physikalischen Fakten eher gering, so dass auch ich einiges an Fachbegriffen lernen kann. Insbesondere die beschriftete Zeichnung gefällt mir sehr gut. Auch die verschiedenen Kräne und ihre Einsatzorte finde ich sehr interessant und vielfältig. Mir fehlt jedoch das Backgroungwissen um zu Beurteilen, ob der Querschnitt gut gewählt wurde. Besonders gefällt mir die Stelle an der das Pferd aus dem Fluss geholt wird. Als Pferdefan sicherlich wenig verwunderlich, aber mir gefällt diese Illustration sehr gut.
Insgesamt ein weiteres tolles Exemplar mit den bekannten Klappen, welches sehr viel spannendes Fachwissen kindgerecht vermittelt.
Rezensionen von Immenhof:
Wieso? Weshalb? Warum? junior, Band 80 - Mein erstes Fahrrad von Carola von Kessel
Alltagsnah
Ich schätze an der Wieso, washalb, warum?-Junior Reihe besonders die alltagsnahen Bände. Gerade das erste Fahrrad ist in diesem Alter ein besonderes Thema. Gelungen finde ich auch, dass mit dem Ausflug direkt erzählerische Elemente einfliessen, mit denen sich das Kind identifizieren kann und von eigenen Erfahrungen erzählen kann.
Wichtig finde ich auch, dass dem Thema "Sicherheit" durch den Helmkauf eine Seite gewidmet wird. Leider sehe ich immer wieder Kinder ohne Helm fahren bzw. mit einem nicht passenden Velohelm. Ich finde es auch schön, dass inzwischen die Personen in den Büchern sehr vielfältig dargestellt werden und unsere Gesellschaft gut widerspiegeln. Für alle Kleinkinder, welche ihr erstes Fahrrad bekommen, finde ich es ein ideales Ergänzungsgeschenk. Es ist natürlich aber auch als Vorbereitung gut einsetzbar, wenn man den Fahrradkauf thematisieren möchte.
Rezensionen von yellowdog:
Zeit der Mutigen von Dimitré Dinev
Ein Buch wie ein deftiger Eintopf
Der in Bulgarien geborene Österreicher Dimitre Dinev hat mit seinem Roman Zeit der Mutigen den Österreichischen Buchpreis gewonnen.
Eine überbordende Freude an Sprache und Erzählen kennzeichnet diesen Roman.
Es ist ein groß angelegter Roman mit Figuren, die Stärke und Haltung in schwierigen Zeiten zeigen.
Dabei bleiben sie alle irgendwie eigenwillige Sonderlinge und Außenseiter.
Das Buch zeigt das zwanzigste Jahrhundert in Deutschland, Österreich und Bulgarien. Mit zunehmender Dauer kommen Figuren hinzu, aber es gibt immer Bindeglieder und so bleibt der Text im Fluss.
Meine Sternewertung: 4,5
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
The Second Death of Locke von V. L. Bovalino
Düstere, atmosphärische Fantasy mit einigen Längen und zahlreichen Highlights
In einer Welt, in der Magie nur noch als Zusammenspiel zwischen zwei Menschen existiert, ist Grey Flynn eine sogenannte Quelle: Sie verleiht einem Magier Macht, bezahlt dafür jedoch mit ihrer eigenen Kraft. Seit Jahren steht sie Kier zur Seite, ihrem Beschützer und Magier. Als politische Intrigen, der drohende Verlust der Magie und das Geheimnis um die Insel Locke ihre Welt ins Wanken bringen, muss Grey sich entscheiden, wie viel sie noch bereit ist zu opfern - und wer sie eigentlich ist.
Wer "The Second Death of Locke" das erste Mal in den Händen hält, wird sicherlich ebenso begeistert wie ich von der tollen Aufmachung dieses Romans sein: Das Buch begeistert nicht nur mit einem wundervollen Wendecover, sondern auch noch mit detailreichen Inlays sowie einem zauberhaften Farbschnitt.
Doch auch inhaltlich hat der Roman - welcher erfrischenderweise ein eigenständiges, in sich abgeschlossenes Werk ist - einiges zu bieten. Die Autorin entführt den Leser in eine atmosphärische, düstere Fantasywelt, welche von Kriegen und einem mittelalterlichem Flair geprägt ist und in der Magie kein Geschenk, sondern stets mit einem Opfer verbunden ist. Der Einstieg gestaltet sich dabei als eher zurückhaltend und erfordert ein wenig Geduld seitens des Lesers, da einige Details lediglich angedeutet, nicht aber sofort erklärt werden. In Zusammenspiel mit einem feinen, einzigartigem Schreibstil sowie einem innovativem und hervorragend eingebundenem Magiesystem entsteht dadurch jedoch eine dichte, beinahe schwere Stimmung, die hervorragend zur Geschichte passt und den Leser in den Bann zieht. Trotz einiger Längen und seichten Momente lohnt es sich hier definitiv, dranzubleiben!
Im Mittelpunkt von "The Second Death of Locke" steht Grey Flynn, eine Protagonistin, die durch ihre Zurückhaltung und innere Zerrissenheit überzeugt. Sie ist es gewohnt, ihre eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen und sich über ihre Funktion als Quelle zu definieren. Diese Selbstaufgabe wird an vielen Stellen deutlich, ist authentisch gezeichnet und wirkt teilweise fast schon schmerzhaft realistisch. Insgesamt wird Grey damit zu einer greifbaren und nahbaren Figur, welche im Zusammenspiel mit Kier eine entdramatisierte und realistische Beziehung zeichnet.
Wer Lust auf einen runden Fantasy-Einzelband mit einem gut ausgearbeiteten Magiesystem und Slow-Burn-Romance, die auch wirklich "slow" ist, hat, sollte sich dieses Buch unbedingt näher ansehen. Ich werde das nächste Buch der Autorin, welches im selben Universum spielt, mit Sicherheit auch lesen!
4,5/5 Sterne
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
House of the Beast von Michelle Wong
Düster, atmosphärisch und anders als erwartet
Als uneheliche Tochter wächst Alma in bescheidenen Verhältnissen gemeinsam mit ihrer Mutter auf. Als diese erkrankt, ist Alma gewillt, alles zu tun, um sie zu retten. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit geht die junge Frau schließlich einen grausamen Handel mit den Averas, einem der mächtigsten Adelshäuser des Landes, ein: Sie tauscht ihren Arm und ihre Freiheit gegen die Gesundheit ihrer Mutter - bis diese schließlich dennoch stirbt.
Gefangen auf dem Anwesen der Averas dürstet es Alma, unterstützt von einem grausamen Gott, nach Rache...
Wer "House of the Beast" zum ersten Mal aufschlägt, wird sicherlich begeistert von der wundervollen Gestaltung dieses Buches sein. Schnell wird hier deutlich, dass die Autorin auch als Illustratorin arbeitet. Immer wieder begegnen dem Lesenden kleine, liebevoll ausgewählte Zeichnungen.
Aber dieser Fantasy-Roman bietet so viel mehr: Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser von einer dichten, atmosphärischen Stimmung umarmt, taucht schnell in die düsteren Ecken dieses Buches ab. Die Reise in Almas Welt beginnt mit einem kleinen Vorgeschmack auf ihre Zukunft bei den Averas, bevor man schließlich Stück für Stück in eine recht komplexe, fein ausgearbeitete Welt eingeführt wird. Aufgrund besagter Komplexität habe ich ein wenig gebraucht, bis ich vollends in "House of the Beast" angekommen bin. Und auch während des Lesens stieß ich manchmal auf Passagen, die ein bisschen Geduld erforderten - Dranbleiben lohnt sich aber an dieser Stelle.
Denn Michelle Wong hat hier eine unheimlich spannende Protagonistin ausgearbeitet, welche durchweg authentische, intensive Einblicke in ihr Sein ermöglicht. Alma ist absolut nicht perfekt, und genau das macht sie aus: Sie ist real, glaubwürdig und echt. Ihr Schmerz ist völlig nachvollziehbar, ihre Handlungen basieren auf einem festen Fundament. Und obwohl man eine genretypische Romance erwartet, wird Almas Entwicklung hier keineswegs davon überschattet. Der Fokus liegt hier definitiv auf den Figuren und dem Worldbuilding.
Wer Lust auf vielschichtige Buchcharaktere hat und einer düsteren, dunklen Atmosphäre mit teils recht bildhaften Schilderungen nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Buch näher ansehen.
4,5/5 Sterne
Rezensionen von gletscherwoelfchen:
Der brennende Garten von V. V. Ganeshananthan
Interessante Mischung aus geschichtlichem Hintergrund und literarischer Feinfühligkeit
Die junge Tamilin Sashi wächst in Mitten einer liebenden, behüteten Umgebung in Jaffna, Sri Lanka auf, als sich kurz vor ihrem Abschluss die Spannungen zwischen den beiden vorherrschenden Ethnien Sri Lankas immer weiter verschärfen. Immer wieder wird Sashi Zeugin von unmenschlichen, markerschütternden Taten der Tamilen und Singhalesen, welche 1983 schließlich in einem Bürgerkrieg gipfeln.
Während die junge Frau versucht, ihren Weg zur praktizierenden Ärztin weiter zu verfolgen, dringen die Konsequenzen des Krieges bis zu ihr nach Hause. Während ihre Familie gespalten wird und Freunde verschwinden, muss auch Sashi sich positionieren...
"Der brennende Garten" war mein erster Kontakt mir sri lankischer Geschichte. Ich muss zugeben, dass ich vor diesem Roman kaum Wissen über den doch recht aktuellen Bürgerkrieg in diesem für uns so fernen Land parat hatte. Und doch erwartete ich während der ersten Seiten dieses Buches zunächst nicht, tiefergehende Einblicke in die Geschichte des gespaltenen Landes zu erhalten.
Denn auf diesen ersten Seiten wird man als Leser ein wenig in die Irre geleitet, erwartet eine vor sich hin plätschernde Liebesgeschichte in einer ruhigen, heilen Welt. Neben dem Setting wähnt einen hier auch der Schreibstil der Autorin zunächst in Sicherheit. Er wirkt sanft und beschreibend, ein wenig distanziert und vergleichbar faktisch. Er lässt sich insgesamt Zeit zum Entfalten, gibt dem Leser Raum, sich in all den fremden Namen, Begriffen und Eindrücken zurechtzufinden - bis schließlich ein einschneidendes Erlebnis alles verändert. Ab diesem Punkt eröffnet sich dem Leser der gesamte Horror des Bürgerkrieges, immer wieder werden hier dessen Ereignisse und Konsequenzen geschichtlich recht akkurat aufgezeigt.
Dies geschieht in einer Art autobiografischer Darstellung, die es zulässt, Sashis Gedankenwelt und Werdegang intensiv kennenzulernen. Dabei wirkt Sashis Geschichte durch und durch rund. Kleine Details lassen ohne weiteres Hintergrundwissen kaum erahnen, dass Sashi lediglich ein fiktiver Charakter ist. Und doch bleibt trotz der Authentizität ihrer Darstellung eine gewisse Distanz zu ihr bestehen. Obgleich der Leser hin und wieder persönlich angesprochen wird, habe ich mich wie ein außen vorstehender Beobachter gefühlt. Und vielleicht war dieses Gefühl gar nicht verkehrt. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass diese Distanz dabei hilft, den Roman und die Taten beider Parteien des Krieges, welche mich sprachlos zurückgelassen haben, besser verinnerlichen und verarbeiten zu können.
Insgesamt empfehle ich dieses Buch allen, die sich in geschichtlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht ein wenig weiterbilden möchten, dabei jedoch nicht auf literarische Feinfühligkeit verzichten wollen. Wer sich auf einen etwas holprigen Start einlassen möchte und sich zumutet, fremde Namen und Begriffe selbst und ohne Glossar erkunden zu können, sollte sich "Der brennende Garten" unbedingt näher ansehen.
4/5 Sterne
Rezensionen von Gilasbuecherstube :
Crowns of Ice von Von Morgen Verlag
Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale
Wow! Band 4 war für mich ein absolut gelungener Abschluss einer Reihe, die mich von Anfang an begleitet und emotional komplett abgeholt hat. Ich habe die Geschichte von Ilara und Norivun nicht einfach nur gelesen – ich habe sie mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert.
Die Rückkehr nach Solis hat sofort wieder Spannung aufgebaut.
Ilara ist für mich eine beeindruckend starke Protagonistin, deren Entwicklung über alle Bände hinweg klar spürbar ist. Sie steht zu ihrer Macht, trifft mutige Entscheidungen und wächst über sich hinaus. Gemeinsam mit Norivun stellt sie sich nicht nur einem grausamen König, sondern auch schwierigen inneren Konflikten, was die Geschichte für mich besonders intensiv gemacht hat.
Ich mochte es sehr, dass sich alle Handlungsstränge sinnvoll schließen und auch die Nebencharaktere ihren Platz bekommen. Der Zusammenhalt der Gruppe, Freundschaft und Loyalität ziehen sich stark durch diesen Band und geben der Geschichte Tiefe. Die Liebe zwischen Ilara und Norivun ist gefestigt, emotional und voller Vertrauen – und ja, es gibt Spice, aber genau in der richtigen Dosierung. Sinnlich, leidenschaftlich und passend zur Geschichte, ohne den Plot zu überlagern.
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, sodass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin und das Buch an zwei Abenden verschlungen habe.
Ich hatte die winterliche Welt aus Eis und Schnee die ganze Zeit lebendig vor Augen und fand die Mischung aus Action, Emotionen, Romantik und dunkleren Momenten perfekt abgestimmt.
Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale und ein echtes Highlight der Reihe.
Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Romantasy mit Fae, Wintervibes, starken Charakteren und einer gut dosierten Portion Spice lieben.
Rezensionen von froschman:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
Geister aus der Vergangenheit
Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.
Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.
Rezensionen von Neobook:
The Woman in Suite 11 von Ruth Ware
Spannend mit ein paar Abstrichen
Das Buch The Woman in Suite 11 hat mir insgesamt gut gefallen, mit ein paar Abzügen. Den vorherigen Band habe ich leider nicht gelesen aber dafür die Verfilmung gesehen. Darüber war ich dann ganz froh, weil einige Personen des ersten Bandes hier wieder auftauchen und eine tragende Rolle spielen.
Lo ist beruflich in einem Luxushotel in der Schweiz, wo merkwürdigerweise wieder ein paar alte Bekannte auftauchen.
Ein Hotelgast bittet sie um Hilfe, weil sie in Gefahr sei und es beginnt ein spannendes Katz-und Mausspiel.
Die Schreibweise ist sehr gut, atmosphärisch dicht und man kann sich gut in die Szenen reinversetzen, da die Autorin sofort Bilder im Kopf entstehen lässt.
Nur inhaltlich fand ich die Geschichte etwas zu konstruiert.
Die Protagonistin war mir sympathisch obwohl ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich fand es unlogisch, dass sie sich schon wieder so in Gefahr begibt und unkluge Entscheidungen trifft.
Aber da es gut geschrieben war, sich leicht und schnell lesen läßt und doch auch genügend Spannung vorhanden war, hab ich es gern gelesen.
Rezensionen von froschman:
Dann ruhest auch du von Sandra Åslund
Geister aus der Vergangenheit
Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.
Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.










