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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von ReiShimura:

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Komm mit, Weihnachtseselchen von Sophie Schoenwald

Ein Mitmachbuch voller Charme, aber nicht so weihnachtlich wie erwartet

Der kleine Leser und ich sind große Fans der Bücher von Sophie Schoenwald und daher durften in diesem Jahr bereits viele Bücher von ihr bei uns im Bücherregal einziehen. Bei diesem Buch musste ich daher nicht lange überlegen. Denn nicht nur, dass das Buch von Sophie Schoenwald stammt auch Nadine Reitz war wieder mit an Bord und die Zusammenarbeit der beiden hat schon sehr viele gute Bücher hervorgebracht.

Noch dazu dreht sich der Inhalt des Buches um die Weihnachtsgeschichte und war daher perfekt für die Vorweihnachtszeit.
Nach so vielen positiven Vorworten, muss ich jetzt leider auch eine kleine Kritik üben. Denn unter dem Inhalt hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Denn der Teil mit der Weihnachtsgeschichte ist anders umgesetzt, als ich dies erwartet hatte. Der kleine Leser hatte damit aber kein Problem, da er altersentsprechend noch keine konkreten Vorstellungen vom Inhalt hatte.
Die Illustrationen gefallen uns aber beiden sehr gut und Nadine Reitz hat hier wieder ganze Arbeit geleistet. Die Farben sind stimmungsvoll und aussagekräftig. Die Tiere sind sehr niedlich, aber dennoch realistisch dargestellt.
Bei diesem Buch handelt es sich wieder mal um ein Mitmachbuch von Sophie Schoenwald. Ihre Reihe enthält mittlerweile 13 Bücher und ich vermute, dass noch einige dazu kommen werden. Die Mitmachaktionen sind kindgerecht gestaltet und haben dem kleinen Leser viel Spaß gemacht. Nach mehrmaligem Leser weiß der kleine Leser natürlich schon, was er auf welcher Seite zu tun hat. Ich hatte daher die Befürchtung, dass diese Art von Büchern recht schnell langweilig werden würden. Allerdings stört es den kleinen Leser überhaupt nicht. Er lauscht trotzdem gespannt der Geschichte, betrachtet die Bilder mit großen Augen und freut sich an jeder weiteren Mitmachaktion. Letzteres gefallen mir in diesem Buch besonders gut, da sie einen besonders liebevollen Charakter haben. In anderen Büchern waren ein paar Dinge dabei, die ich nicht ganz so großartig gefunden habe, wie zum Beispiel Bienen antippen. Da musste ich dann erklären, dass man dies im richtigen Leben nicht machen sollte.
Alles in allem hat uns das Buch gut gefallen, wenn auch mit der kleinen Einschränkung bezüglich der Weihnachtsgeschichte. Ich finde es schade, dass durch den Titel und die Inhaltsangabe falsche Erwartungen geweckt werden. Dies bin ich vom Baumhaus Verlag eigentlich nicht gewöhnt.
Weiterempfehlen möchte ich das Buch auf jeden Fall. Dennoch möchte ich einschränken, dass all jene, die auf der Suche nach der Weihnachtsgeschichte sind, hier nicht wirklich glücklich werden dürften.

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Komm mit, Weihnachtseselchen

Rezensionen von Claudia R.:

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Wishkeeper, Band 3 - In der Eiswelt von Eterna von Barbara Laban

magische Unterhaltung

Klappentext / Inhalt:

Stellt euch vor, es gibt ein Land, in dem die unerfüllten Wünsche der Menschen gehütet werden. Kommt zusammen mit Lexi und Milo nach Everwish! - mit wunderschönem Farbschnitt
Das magische Buch Libros ist verschwunden und ohne dieses Buch ist Everwish dem Untergang geweiht.

Lexi und Milo müssen die größten Kostbarkeiten der Wunschwesen finden, um das Land der verborgenen Wünsche zu retten: eine Lavinafeder, eine Feuerschuppe, Rubintaft und Koro-Eis. Doch nur wenn es ihnen gelingt, auch den geheimnisvollen Raklis aufzuspüren, kann die Macht des Horroxers Tremoris für alle Zeiten gebrochen werden …
Entdecke alle fantastischen Abenteuer der Wishkeeper:
Band 1: Das Land der verborgenen Wünsche
Band 2: Die Reise nach Silversands
Band 3: In der Eiswelt von Eterna

Cover:

Das Cover ist klasse und toll umgesetzt. Ein Teil der Charaktere ist hier umgesetzt und gut in Szene gesetzt. Eiskristalle und kleine Schneeflocken vermitteln winterliche Atmosphäre. Optisch und farblich ist das Ganze sehr gut und passend umgesetzt. Auch von der Gestaltung passt es gut zu den anderen Bänden der Reihe und ein Wiedererkennungseffekt ist hier auf jeden Fall vorhanden.

Meinung:

Magisch, spannend und faszinierend wird hier die Story um Everwish sehr fesselnd fortgeführt. Schnell ist man im Geschehen und wird von diesem mitgenommen. Da sich diese Ereignisse nahtlos an den zweiten Band anfügen, empfehle ich hier dringend die vorherigen Bände zu kennen, da dies für ein besseres Verständnis sorgt und Vorkenntnisse meines Erachtens hier vorhanden sein sollten.

Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit weiteren Details und Informationen dazu zurück.

Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig und angenehm lesbar. Die bildlichen Beschreibungen bringen einen gut in die Situationen und Geschehnisse hinein. Man kann sich alles gut vorstellen und daher dem Gesamten auch gut folgen.

Der Farbschnitt ist auch hier wieder wundervoll umgesetzt und die farbigen Illustrationen am Anfang und Ende runden es sehr schön ab. Auch die Karte am Ende ist sehr schön umgesetzt und hilfreich. Die schwarz-weiß Illustrationen zwischendurch lockern das Ganze auf und machen es rund. Die Kapitelanfänge sind sehr gut herausgearbeitet und auch da sind die Illustrationen sehr gut gelungen. Die Länge der einzelnen Kapitel ist angenehm und durch die teils sehr kurzen Kapitel kommt schnell Spannung und Tempo hinein. Gliederung und Gestaltung hat mir hier sehr gut gefallen.

Auch der dritte Band ist wieder wundervoll und sehr spannend umgesetzt. Die Charaktere habe ich inzwischen schon sehr liebgewonnen und folge diesen sehr gern.

Wishkeeper 3 sorgt für spannende und fesselnde Unterhaltung und auch hier hatte ich wieder sehr schöne Lesemomente und es lies sich für mich sehr kurzweilig und gut lesen.

Ein magisches Abenteuer mit Spannung , aber auch über Freundschaft, Vertrauen und Zusammenhalt. Ein wundervoller und gelungener Abschluss der Reihe, die ich sehr gern weiterempfehle.

Fazit:

Fantastisches magisches Abenteuer und gelungener Abschluss der Trilogie.

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Wishkeeper, Band 3 - In der Eiswelt von Eterna

Rezensionen von Lilli33:

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Eisnebel von Kate Alice Marshall

Viel verschenktes Potential

Viel verschenktes Potential

Inhalt:
Theodora reist mit ihrem Verlobten Connor nach Idlewood, der Winterlodge der reichen Familie Dalton, wo Connor sie seiner Familie vorstellen möchte. Doch von etlichen Familienmitgliedern wird Theo abgelehnt. Zudem bekommt sie anonyme Nachrichten, die sie von Idlewood verscheuchen sollen.

Was dahintersteckt, erkennt Theo, als nach und nach Erinnerungen an ihre früheste Kindheit hochkommen. Doch da ist es schon fast zu spät. Als sie Idlewood Hals über Kopf verlassen will, ist die Lodge hoch oben auf dem Berg eingeschneit, und Mobilfunkempfang gibt es natürlich auch nicht …

Meine Meinung:
Der Klappentext verspricht einen atemberaubend spannenden Thriller. Die dabei verwendeten Beschreibungen und Zitate sind die Rosinen aus diesem Buch, die aus einem ansonsten eher mittelmäßigen Brei herausgefischt wurden.

Die Handlung kommt relativ langsam in Fahrt; Spannung sucht man anfangs vergeblich. Dann wird die Stimmung zunächst bedrückend. Es wird klar, dass nicht nur die Daltons, sondern auch Theo eine unrühmliche Vergangenheit haben. In dem Moment, wo beide sich berühren, kommt dann langsam ein wenig Spannung auf.

Es gelingt Kate Alice Marshall, die eisige Atmosphäre (sowohl was das Wetter als auch die Familie Dalton angeht) super darzustellen und mich so an die Geschichte zu fesseln. aber zu viele Wiederholungen von bereits Erzähltem lassen dann mein Interesse ganz schnell wieder abflauen.

Erst das letzte Drittel kann mich dann richtig abholen. Es wird gefährlich und die Ereignisse überschlagen sich. Ein Plot-Twist jagt den anderen, sodass man kaum hinterherkommt. Das hat mir gut gefallen. Wer hier nun wen, warum und wie … konnte ich beim besten Willen nicht vorhersehen. So wurde ich dann doch einige Male überrascht von jeder neuen Wendung.

Ich habe mir diesen „Thriller“ von Heike Warmuth als ungekürztes Hörbuch in 10 Stunden 9 Minuten vorlesen lassen. Die Sprecherin macht ihre Sache sehr gut, liest mit angenehmer Stimme deutlich und verleiht den verschiedenen Personen ihren Charakter. Das Buch erschien im November 2025 bei Osterwoldaudio. Die Übersetzung aus dem amerikanischen Englisch stammt von Birgit Schmitz.

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Eisnebel

Rezensionen von Leserin:

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Loyalty in the Game von Maya Paeto

FANtastisch

Mit diesem Buch geht die Reihe um das Footballteam der New York Sailors in die zweite Runde.

Jack Davis, Center der Mannschaft trifft hier auf einen riesengroßen Fan der Boston Grizzlies. Emily.
Eigentlich passen die beiden deshalb so gar nicht zusammen, aber manchmal kommt es anders....

Die Buchfiguren sind (fast) alle sehr herzlich und es macht Spaß ihnen zu folgen.

Schön ist, dass einige immer mal wieder in den anderen Bänden auftauchen.

Emily ist seit vielen Jahren ein treuer Fan der gegnerischen Footballmannschaft. Ihre Loyalität ist sehr groß, bis sie auf die Probe gestellt wird.
Se ist sich gar nicht bewusst, was sie wirklich kann und wie gut sie ist. Sie stellt ihr Licht meist unter den Scheffel. Aber am Ende hat sie noch viel mehr erreicht, als sie zu träumen gewagt hat.
Jack ist eine Klasse für sich, ihn muss man einfach mögen.

Mir gefällt, dass hier viel auf die Sportart, das Training und die Spiele eingegangen wird. Da ich keine Ahnung von Football habe, war das sehr informativ und auch interessant.

Von Anfang an ist man wieder mittendrin. Es ist wirklich ein "Wohlfühlroman", dank der tollen Charaktere. Das Buch war von der ersten bis zur letzten Seite ein Highlight!
Ich freue mich schon auf die Fortsetzung!!!

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Loyalty in the Game

Rezensionen von PMelittaM:

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Und hoffentlich zu lernen ... von Becky Chambers

Faszinierend und glaubhaft

Nachdem die Menschen die Möglichkeit gefunden hat, ihre Körper so zu verändern, dass sie sich an die Verhältnisse auf anderen Himmelskörpern anpassen können, ist damit eine Voraussetzung gegeben, das eigene Sonnensystem zu verlassen und nach Leben außerhalb davon zu suchen.

Die Ich-Erzählerin ist eine der Astronaut:innen, die dafür ausgebildet wurden, mit drei anderen bereist sie an Bord ihres Raumschiffes vier ganz unterschiedliche Himmelskörper und macht erstaunliche Entdeckungen.

Becky Chambers ist von ihrem ersten Roman an eine meiner Lieblingsautorinnen. Sie versteht es authentische außerirdische Welten zu erschaffen, vor allem die Lebewesen, die diese bevölkern, finde ich immer sehr faszinierend. Mit ihren Eltern, einer Astrobiologin und einem Luft- und Raumfahrttechniker, hat sie einen perfekten Hintergrund dafür.

Im Gegensatz zu ihrem Wayfarer-Vierteilers sind die nachfolgenden Bände deutlich dünner ausgefallen, aber dadurch nicht weniger faszinierend. Jedes Mal bin nach Beendigung eines der Romane gespannt, was mich im nächsten erwartet.

Dieser nun ist tatsächlich derjenige, der mir ein bisschen weniger gefallen hat als die anderen, was aber Meckern auf hohem Niveau ist, da ich alle Vorgänger fantastisch fand, und diesen immer noch sehr gut. Auch er hat mich gefesselt, schon alleine, weil die Autorin vier ganz unterschiedliche Planeten und Monde entworfen hat, auf denen die Protagonist:innen Station machen, daher dort jeweils ganz andere Verhältnisse herrschen, und daraus jeweils andere Erkenntnisse erwachsen. Allerdings gibt es hier weniger Einblicke in das nichtmenschliche Wesen als in den bisherigen Bänden, was ich ein bisschen schade finde, auch wenn es hier gar nicht gepasst hätte. Ich habe es dennoch ein bisschen vermisst.

Becky Chambers ist und bleibt eine meiner Lieblingsautorinnen. Auch „Und hoffentlich zu lernen“ ist ein wunderbarer Roman, der mich in unbekannte Welten entführt hat, und sich immer glaubhaft lesen lässt.

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Und hoffentlich zu lernen ...

Rezensionen von Lerchie:

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Die KüstenFlüsterin von Doro Hi

Nicht empfehlenswert

Für Joy ist es wie ein Sechser im Lotto, denn sie gewinnt die Ausschreibung und darf für 99 Tage auf Sylt einen Roman schreiben. Am Tag 100 dann eine Lesung im SyltHüs. Es scheint perfekt und mit Sohn Sam und Au-pair Louna zieht sie nach Sylt in eine Hütte im Watt. Mit Feuereifer beginnt sie zu schreiben, bzw.

will sie beginnen, doch sie scheitert. Am Tag 99 kommt ihr diese Erkenntnis endgültig und sie schreibt kurze Geschichten, elf an der Zahl, poetisch und zauberhaft. Es ist kein Platz für Langeweile und Langsamkeit. Ein Quickie sozusagen.

Meine Meinung
Mit diesem Buch bin ich nicht warm geworden. Nichts von leicht und flüssig lesen, nichts von die die Geschichte reinkommen. Und die Protagonistin war mir unsympathisch. Außerdem störten die abrupten Wendungen meinen Lesefluss, und das mag ich gar nicht. Es wurde chaotisch, ich wusste nicht woran ich war, hatte total den Überblick verloren oder genauer gesagt, nie einen gehabt. Kurz gesagt, es gefiel mir gar nicht. Ich konnte in keine der Geschichten eintauchen und mich auch nicht in die Protagonisten hineinversetzen. Das Buch war weder spannend, noch hat es mich gefesselt. Schlicht gesagt war es einfach langweilig und nichtssagend. Der. Alles in allem ein Flop. Zumindest für mich. Ich hatte es mir sehr viel anders vorgestellt, vor allem interessanter und spannender. Das Einzige was mir letztendlich noch gefiel war die Lesung am Ende des Buches, denn die war für die Zuhörer durchaus aufschlussreich. Leider kann ich es nicht weiterempfehlen und doch muss ich mindestens einen Stern vergeben, denn das Ende hat es nicht rausgerissen. Mehr als dies verdient das Buch meines Erachtens nicht. Für mich verschwendete Zeit.

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Die KüstenFlüsterin

Rezensionen von Der blaue Mond:

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Mathilde und Marie von Torsten Woywod

eine warme Umarmung

Ein zauberhaftes Werk, das entschleunigt und sich wie eine nicht enden wollende Umarmung anfühlt.
Für manche Leser vielleicht ein bisschen zu viel des Guten, aber ich habe es genossen. Wie der Titel schon vermuten lässt, geht es um Marie, eine junge Frau, die dem lauten Paris spontan den Rücken kehrt und dank einer schicksalhaften Begegnung in einem kleinen belgischen Bücherdorf landet.

Der Kontrast könnte nicht größer sein. Im Zeitverlauf kommt Marie im Dorf an und lernt auf ihre Instinkte zu vertrauen. Empathie und Glück, Liebe und Freundschaft, sind Kern des Buchs. Und natürlich auch die Botschaft, weniger ist mehr, zurück zum Ursprung.
Ich mochte die ruhige und beobachtende Schreibweise sehr. Die Perspektivwechsel und kurzen Kapitel waren zudem gut gewählt, ich konnte das Werk schlecht zur Seite legen. Dem Autor ist ein außerordentliches Debüt gelungen.

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Mathilde und Marie

Rezensionen von Emmmbeee:

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Mathilde und Marie von Torsten Woywod

Frieden auf dem Land finden

Das vorliegende Buch wird in der Ankündigung „ein Roman, der einfach nur guttut“ genannt, und das ist wohl so. Für Marie, die nicht nur vor der Pariser Gesellschaft auf der Flucht ist, ziemlich planlos und überhastet übrigens, tun sich im Handumdrehen wunderbare Lösungen auf. Ein offenes Ohr, eine Unterkunft, freundliche Menschen und Tiere, eine wohltuende Umgebung und so weiter.

Schön für sie, aber im wirklichen Leben wohl ziemlich unwahrscheinlich, dass sich alles so glatt fügt.
Drum konnte ich mich im ersten Drittel nicht mit diesem Werk anfreunden. Auch muss ich den derzeitigen Trend vieler Autoren feststellen, über Buchhandlungen, Bibliotheken und Bücherdörfer zu schreiben. Sicher, die sind ihre schöpferischen und notwendigen kommerziellen Habitate, das ist soweit verständlich. Aber das ergibt keine originelle Thematik. Schade!
Der Erzählfluß läuft munter dahin, fröhlich, bunt und friedlich, die Charaktere sind lebendig gezeichnet, das Land bilderreich geschildert. Durch die Ankunft und den Aufenthalt der jungen Marie ändert sich im Dorf vieles zum Guten, und es weicht auf, was bisher unter hartem Holz verborgen war. Seelenruhe breitet sich vielfach aus, genau das, was aktuell jetzt im Advent angestrebt werden soll.
Doch, dieser Text kann den Leser durchaus dazu beeinflussen, achtsamer zu leben und das allgemein herrschende Streben nach immer mehr Geschwindigkeit und noch höherer Leistung für sich selbst zu drosseln. Deshalb dürfte „Mathilde und Marie“ für viele Leser genau die richtige Lektüre und Anregung für das eigene Leben sein, aber für mich fehlt es an Spannung, Drive und Überraschungen. Das meiste ist vorhersehbar. Gern empfehle ich es für gelegentlich am Kachelofen darin zu schmökern, mein Lieblingsbuch wird es jedoch nicht. Drum leider nur drei Sterne.

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Mathilde und Marie

Rezensionen von Bibibabby:

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InvestiGators (Band 4) - Angriff der Mega-Krabbler von John Patrick Green

Dieses Comicbuch hat meinem Kind richtig gut gefallen!

Die Geschichte ist kurzweilig, mit bunten Bildern und kurzen Texten. Die Handlung ist schräg und chaotisch, und es gibt viele lustige Situationen und Wortwitze. Mein Kind fand die vielen Abkürzungen und Kürzel sehr witzig.
Die Geschichte ist eine Fortsetzung des letzten Bandes, aber mehr oder weniger in sich abgeschlossen.

Auch wenn es immer wieder auf vorherige Bände Bezug genommen wird, kann man diesen Band problemlos auch alleine lesen.
Das Buch bietet auch einen interessanten Blick auf Freundschaft und Wertschätzung, wie z.B. der Kollege Korianda, der sich den Schurken anschließen möchte, weil er bei der Arbeit immer wieder unterschätzt wird.
Am Ende des Bandes gibt es einen Cliffhanger. Wir freuen uns schon auf den nächsten Band!

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InvestiGators (Band 4) - Angriff der Mega-Krabbler

Rezensionen von rewareni:

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Der unheilige Mond von Susanne Schulz

Menschlichkeit

Im Jahr 1969 kurz vor der Mondlandung verschwindet in einer kleinen fränkischen Stadt die 15 jährige Ingrid. Während ihr Vater Dr. Braun scheinbar kein wirkliches Interesse daran hat die Ermittlungen des Kommissars zu unterstützen, ist seine Frau Emmi einfach nur verzweifelt, da sie von niemanden Unterstützung bekommt und ihr Mann sich immer seltsamer verhält.

Der 9 jährige Ferdi ist immer auf der Suche nach Abenteuern und da er sehr wissbegierig ist findet er immer wieder jemanden den er ausfragen kann wenn er etwas interessantes entdeckt. Viele Erzählungen aus der Vergangenheit wecken seine Neugierde und seine Streifzüge durchs Land lassen ihn Dinge entdecken, die auf ihn geheimnisvoll wirken ohne dass er dabei ahnt, dass er auf vergangene Geheimnisse aus dem Nationalsozialismus gestoßen ist.
Der Roman ,,Der unheilige Mond“ von Susanne Schulz ist ein Leseereignis der besonderen Art. Die Geschichte wird ruhig und unaufgeregt erzählt und trotzdem schafft es die Autorin so viele Gefühle und Emotionen zu erzeugen, dass man einfach darin gefangen ist.
Man spürt wie die Menschen, die schreckliches in den Kriegsjahren erlebt haben versuchen wollen diese Zeit hinter sich zu lassen. Sehr intensiv beschreibt sie dabei welchen Gefahren und Strapazen die Flüchtenden ausgesetzt waren und wie stark dabei der Zusammenhalt war und wie froh sie waren, dass es Menschen gegeben hat, die ihnen auf ihrem schweren Weg geholfen haben.
Erschütternd dabei und sehr bildhaft waren dabei die beschriebenen Experimente, die man im Namen der Wissenschaft an den Gefangenen durchgeführt hat.
Spannend dabei war, wie sich die Ereignisse aus der Vergangenheit sich bis in die Gegenwart gezogen haben. Die Charaktere der Protagonisten sind ebenfalls gut dargestellt, wo besonders der kleine Ferdi so herzlich rüber kommt wo man spürt, dass er trotz seiner Jugend ein gutes Gespür für andere Menschen hat. Seine Fragen sind oft so entzückend, dass man einfach schmunzeln muss wenn er nicht versteht warum die Erwachsenen Dinge sagen, die sie aber ganz anderes meinen.
Die Geschichte spielt in einer Zeit, wo die Autorin perfekt die Stimmung eingefangen hat, wo man auf der einen Seite spürt, dass viele noch die Nachwirkungen der Nachkriegszeit spüren, wo man gegenüber Fremden, wie den ,,Zigeunern“ noch sehr misstrauisch ist, wo es aber schon Menschen gibt, die nach vorne schauen wollen und die auch schon die Jugend mit ins Boot holen wollen, damit sie von der Vergangenheit lernen können und sich die schrecklichen Ereignisse nicht mehr wieder holen.
Es ist ein sehr intensiver Roman, wo man in viele berührende Geschichten eintauchen kann, wo man erschüttert ist, wie grausam Menschen sein können, aber auch wie selbstlos manche handeln, um anderen zu helfen. Ein überraschendes Ende bietet einen wundervollen Ausklang ,wo so manchen Protagonisten auf eine besondere Art und Weise doch noch zu ihrem Glück verholfen wird.

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Der unheilige Mond