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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Marw76:

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Hiobs Tochter von Peter Orontes

Gut recherchierter Roman über eine jüdische Medica

Cover: Das Cover des Romans ist schlicht aber dafür sehr edel und ich mag diesen dunklen Blauton sehr gerne. Er passt auch zu den eher düsteren Themen des Romans.

Inhalt: Deggenfeld im Jahre 1338. Die junge Miriam, eine ausgebildete Medica und Jüdin, stürzt in ein Netz aus Intrigen und Gefahr, als sie zufällig eine Verschwörung belauscht.

Im Schatten wachsender Spannungen und angesichts einer drohenden Attacke auf die jüdische Gemeinde, muss Miriam Mut, Klugheit und Tatkraft beweisen, um ihre Liebsten zu beschützen und Gerechtigkeit zu suchen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn Miriams eigenes Leben und dass ihrer Tochter Rebecca ist, eng mit der Verschwörung verknüpft. Und auch wenn Miriam als Ärztin einiges an Ansehen genießt und so an manche Information gelangt, bleiben ihr als Frau und Jüdin viele Privilegien verwehrt.

Meine Meinung: Ich lese zurzeit supergerne historische Romane, die mich mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich der Klappentext schon angesprochen hatte. Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist wirklich angenehm, bildlich und es hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten geradezu dahinfliegen lässt. Somit habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist zwar eher langsam und gemächlich, aber Längen gab es im Buch dennoch nur sehr selten, da die Handlung immer spannend gewesen ist. Besonders sympathisch war mir in diesem Buch die Protagonistin Miriam, die ein sehr großes Medizinwissen mitbringt und mich damit immer wieder faszinieren konnte! Im Buch geht es einerseits um die Medizin einer jüdischen Media, aber auch um Intrigen, Plagen und Bedrohungen die sich vorallem gegen jüdische Menschen gerichtet haben. Es war spannend zu lesen, aber auch grausam und ich musste öfter schlucken. Der Roman endet mit einem kleinen Cliffhanger und ist, im Vergleich zum restlichen Buch, etwas schnell und abrupt erzählt, jedoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und mich wieder etwas dazulernen lassen. Auch das Nachwort des Autors ist sehr lesenswert und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Von mir erhält das Buch 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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Hiobs Tochter

Rezensionen von Harakiri:

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To Cage a Wild Bird von Brooke Fast

tolle Dystopie

Endlich mal wieder eine gute Dystopie lesen – und ich wurde bei „To cage a wild bird“ fündig.
Tolle Charaktere, eine rasante Handlung und eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Diese Dinge machen den Debutroman der Autorin aus. Bereits auf den ersten Seiten ist man gefangen und mag das Buch nicht aus der Hand legen.

Kleinere Logikfehler (wie können sich die Charaktere immer so unbeobachtet im Gefängnis aufhalten? – und wie schafft es jemand, gewisse Gegenstände in selbiges zu bringen?) stören nicht weiter beim Genuss der Lektüre. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und fiebere jetzt dem zweiten Band entgegen.
Fazit: eine tolle Handlung, sehr gut geschrieben. Weiter so!

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To Cage a Wild Bird

Rezensionen von Harakiri:

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Sophie L. von Matthew Blake

Sophie oder Josephine?

Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was stimmt noch? Die Enkelin der Frau begibt sich nach Paris und versucht, das Geheimnis zu lösen.

Anna O fand ich ganz stark und ich hatte gehofft, dass der Autor an seinen Erfolg anknüpft. Leider ist ihm das – für mich – nicht so ganz gelungen. Über weite Strecken fand ich die Handlung etwas langatmig. Und der Aufbau war auch nicht meins. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war noch ok, aber dann wird in der Gegenwart noch ein Jahr zurückgeschaut und zusätzlich erscheint noch ein Auftragsmörder in neuen Kapiteln, das war mir dann zu viel hin und her. Olivias Geheimnis wurde groß aufgebauscht und dann lapidar kurz aufgeklärt. Auch die Story mit dem Museum klang irgendwie hölzern und konstruiert.
Das Ende war dann aber gut, hier habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Aufklärung war etwas überraschend, was ich immer sehr gerne mag.
Fazit: Sophie L ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.

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Sophie L.

Rezensionen von leopol:

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz

ein Fall im Fall und ein typischer Horowitz

Die ehemalige Lektorin Susan Ryeland kehrt nach einem Beziehungsende wieder nach London zurück und soll für ihren Verlag nun mit einem jungen Autor zusammenarbeiten. Dieser plant sich an die Fortsetzung einer berühmten Krimireihe zu versuchen. Besonders brisant wird die Geschichte als bekannt wird das dieser junge Autor – Eliot Grace- der Enkel einer berühmten Kinderbuchautorin ist, die vor etlichen Jahren starb.

Laut Eliot soll sie vergiftet worden sein – so wie auch das Opfer in seinem fiktiven Fall. Susan taucht immer tiefer in die Geschichte ein, Eliot Grace verhält sich immer unverständlicher, eigener, aggressiver. Dann kommt es zu einem Autounfall und Eliot Grace stirbt. Nun wird Susan verdächtigt, denn war es wirklich ein Unfall?

Eines vorneweg – dies ist der Dritte Band einer Reihe um Susan Ryeland von Anthony Horowitz. Grundsätzlich lässt sich dieses Werk auch gut eigenständig lesen, es gibt allerdings ein paar Antworten auf Band eins dieser Reihe. Man sollte daher vielleicht überlegen, diesen davor zu lesen.

Die Geschichte wird als Krimi im Krimi erzählt. Susan erkennt, dass der Plot des jungen Autors ein reales Mysterium, nämlich dem Tod seiner Großmutter, der Krimibuchautorin, ähnelt. Hinter vielen Personen im fiktiven Buch, finden sich ähnliche Personen in der Familie Grace. Man ist konstant mit Verstrickungen konfrontiert und fragt sich wie Susan, ob dies Zufall ist. Hinweise sind gut gesetzt und der Fall geschickt und komplex konstruiert. Für mich war die Auflösung auch nachvollziehbar.

Der Schreibstil ist für mich Anthony Horowitz typisch, gut lesbar, mit gewissem Witz und genial erfundener Storyline, die viele Wendungen und Überraschungen bereithält. Lesern von Agatha Christie werden auch entsprechende Verweise auffallen. Gut gelang es ihm die beiden Geschichten zu verweben. Gut gelungen sind die Charaktere, allen voran Susan Ryeland, die sehr scharfsinnig und mit Witz agiert.
Etwas überwältigend war die Länge des Buches, da es teilweise auch etwas zu Längen in der Geschichte kam, verständlich bei über 500 Seiten. Auch die Fülle an Charakteren, die sich ergeben, wenn es eine „echten Fall“ und einen entsprechenden „fiktiven Fall“ gibt, fühlt sich manchmal etwas überwältigend an.

Man versteht, warum Anthony Horowitz Werke immer wieder mit Agatha Christie verglichen werden, denn die Krimis sind gut gemacht.
Auch dieser Band war für mich definitiv lesenswert, weil ich bisher von Anthony Horowitz noch nie enttäuscht wurde. Es ist allerdings kein rasches Buch für zwischendurch, schon auf Grund der Länge und der zwei Kriminalfälle. Für Krimifans der old school Krimis aber definitiv ein Muss.

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Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3)

Rezensionen von Dragon:

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Verbrenn das Negativ von Josh Winning

Gruselthriller über Erinnerung und Wahrheit

Der Thriller „Verbrenn das Negativ“ hat mich wirklich gut unterhalten. Er hat einen ordentlichen Gruselfaktor, der sich fließend durch die Seiten zieht und am Ende ein fesselndes Leseerlebnis liefert.

Im Mittelpunkt des Buches steht die Journalistin Laura Warren, eine Figur, die ich sofort spannend fand.

Laura hat eine bewegte Vergangenheit als Kinderstar in Hollywood und eine ehrgeizige Mutter, die ihr ganzes Leben auf die Karriere ihrer Tochter ausgerichtet hat und diesen Traum gnadenlos verfolgt. Beim Lesen dachte ich oft: So muss sich Druck anfühlen, dieser kindliche Glanz, gemischt mit dem ständigen Schatten der Erwartungen. Laura soll über eine Neuauflage einer alten Horrorserie der 90er Jahre berichten, in der sie selbst mitgespielt hat. Man spürt sofort, wie die Vergangenheit sie einholt. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Drehort liegt eine seltsame Spannung in der Luft.

Was ich besonders stark fand, ist die Handhabung des Grusels. Es geht weniger um brutale Schockeffekte als um eine kontinuierliche, unterschwellige Beklemmung. Josh Winning versteht es, mit Rhythmus zu arbeiten: Kapitel mit Zeitungsausschnitten, Berichten und Tagebucheinträgen jagen einem den Puls nach oben, während längere Passagen die Atmosphäre verdichten. Man merkt, wie Laura Stück für Stück mit ihren eigenen Erinnerungen konfrontiert wird. Erinnerungen, die damals nie ganz verschwanden, sondern wie kleine, scharfe Splitter in der Gegenwart lauerten.

Der zentrale Konflikt, die vermeintliche Wiederholung der Morde von damals, die sich stark an den Vorfällen des Horrorklassikers orientierten, wird souverän aufgebaut. Man fragt sich immer wieder, ob es echte Ereignisse sind oder ob Laura sich Dinge einbildet, die erst durch ihre Vergangenheit Sinn ergeben. Die Geschehnisse lassen vergangene Schatten wieder lebendig werden und der Leser wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert, wo die Wahrheit liegt.

Mir gefällt besonders, wie der Autor Laura nicht als reine Reporterin, sondern als komplexe Protagonistin darstellt. Spannend ist, dass sie neben ihrer Professionalität als Journalistin mit Schuldgefühlen kämpft und dem Druck, der aus einer Kindheit in der glitzernden, aber oft gnadenlosen Welt Hollywoods resultiert. Dieses vielschichtige Innenleben macht sie nahbar und glaubwürdig. Leider bleiben einige Nebenfiguren blass. Da hätte ich mir mehr Nähe zu ihnen gewünscht.

Der Erzählstil hat mich von Anfang an gepackt, denn die Story kommt zügig zur Sache ohne lange Umwege. Wer Spannung mit einem dichten, gruseligen Unterton sucht und dabei eine interessante Protagonistin begleiten möchte, dem sei dieser Thriller empfohlen. Die Geschichte liefert Nervenkitzel und eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit Erinnerung, Schuld und dem, was Wahrheit bedeutet. Für mich war es ein packendes Leseerlebnis.

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Verbrenn das Negativ

Rezensionen von Lesestern:

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5 Minuten Gott und ich - Kleine Auszeiten im Advent von Josh Winning

Kleine Zeitfenster im Advent

Kleine Zeitfenster im Advent

„" 5 MINUTEN GOTT und ich ", ist ein ansprechend gestaltetes kleines Büchlein, das mitten im Vorweihnachtstrubel zum Innehalten einlädt. Es ist 2025 bei R. Brockhaus erschienen Das festlich- designte Vorsatzpapier ist kompatibel zu den Einführungsseiten der einzelnen Tagesimpulse.

Diese beginnen jeweils mit einem Bibelvers, folgend mit einem kurzen Gedanken in Form eines Zitats, der durch ein Gebet abschließt und gleichzeitig mit einer darauf folgenden persönlichen Frage zu weiteren Gedankengängen bewegt. . . Advent, eigentlich die vorweihnachtliche Zeit des Wartens bleibt oft nur ein Wunsch im Alltag. Mit diesen kurzen Impulsen eröffnet sich die Möglichkeit bewusst aus der Hektik und Unruhe auszusteigen, Atem zu holen und sich auf Gottes Nähe einzulassen. Dazu braucht man noch nicht einmal 5 Minuten zum Lesen, gewinnt aber eine Tagesbegleitung die nachhaltig und zeitlos ist. Ein wunderbares kleines Büchlein, das ich gerne in die Hand nehme. Das Schriftbild ist augenfreundlich und sehr ansprechend genauso wie die Auswahl der Bibelworte und Gedanken. 24 Atempausen, die einladen, sich auf Gottes Nähe einzulassen für und weit über Advent und Weihnachten hinaus.

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5 Minuten Gott und ich - Kleine Auszeiten im Advent

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Down Cemetery Road von Mick Herron

Coole Story

Ich fand den Klappentext eigentlich schon richtig interessant und der Start ins Buch war dann auch direkt super einnehmend. Ich fand die Story selbst richtig spannend und die Charaktere auf ihre leicht überzeichnete Art sehr faszinierend.

Mit dem Erzählstil habe ich aber so ein gehadert, der fühlte sich für mich sehr behäbig an, sodass ich nicht so richtig in einen guten Lesefluss gekommen bin.

Die wechselnden Perspektiven haben mich immer so ein bisschen rausgeworfen

Die Handlung ist verquer, fast schon skandalös und die Verwicklungen der Figuren waren wirklich packend. Vor allem Michaels Geschichte hat mich auch total mitgenommen. Generell erfährt man super viel auf indirektem Wege über die Figuren, weil über sie gesprochen oder etwas beobachtet wird. Dadurch bleiben sie eher auf Distanz aber gleichzeitig bekommt man trotzdem so ein Rundumbild.

Überraschenderweise spielt Zoë in diesem Buch erst ziemlich spät eine Rolle. Anhand der Beschreibung hatte ich sie für eine zentralere Figur gehalten. Da es aber genug andere Charaktere gibt, fällt das nicht weiter ins Gewicht, ich war nur irritiert.

Das Ende war große Klasse, ein wilder Showdown, actionreich und mit ordentlich Tempo. Das gesamt Buch ist schon ein ziemlich wilder Ritt, der so ein bisschen an alte Gangsterfilme erinnert, bei denen reichlich viel schief geht. Ich fands cool.

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Down Cemetery Road

Rezensionen von manu63:

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London Underground von Nadine Erdmann

Neues von den Hunts

London Underground 13 Jahre später ist ein Sequel zur Totenbändiger Reihe der Autorin Nadine Erdmann. Die neuen Bände können ohne Vorkenntnisse der Reihe gelesen werden, da einiges im Laufe der Geschichte erklärt wird. Zum vollen Lesevergnügen mit viel Hintergrundwissen kann ich das Lesen der Totenbändiger Reihe ab Band 1 empfehlen.

Es steht ein neues unheiliges Jahr bevor in dem Toby und Leo sich ihrer Vergangenheit stellen müssen. Dabei gehen beide sehr unterschiedlich an dieses Aufgabe heran. Unterstützt werden sie dabei von der ganzen Familie und diese Szenen fand ich sehr gut lesbar und sie erzeugten Herzenswärme im Buch.

Insgesamt wird das Familienleben untereinander sehr harmonisch dar gestellt und das erzeugt immer wieder ruhige Momente nach gefährlichen Szenen und Kämpfen. Diese Mischung hat mir schon in der ganzen Reihe gefallen und es rundet die Geschichten harmonisch ab.

Wer die Vorreihe nicht kennt bekommt immer wieder Informationen zum Verständnis und das reicht auch aus, um dem Ganzen folgen zu können.

Neue Charaktere werden hinzugefügt und gerade Jen als Neueinstieg ist vielversprechend und ich fand sie gut getroffen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und gut lesbar, die unterschiedlichen Perspektiven ergeben gute Einblicke in die Charaktere.

Das es mit Toby und Leo zwei sehr unterschiedliche Charaktere gibt finde ich für diese Geschichte interessant. Auch die unterschiedlichen Verhaltensmuster ergeben spannende Momente.

Die Geschichte endet mit einen ordentlichen Cliffhanger und ich freue mich schon auf den nächsten Teil der Reihe.

Gut finde ich auch das Personenregister am Ende des Buches.

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London Underground

Rezensionen von Gaby 2707:

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Schneeflöckchen, Weißpfötchen von Petra Schier

Eine wunderschöne Weihnachtsgeschichte

Es weihnachtet sehr und Santa Claus ist ganz schön im Stress. Er hat nämlich einen Weihnachtswunsch gefunden, den er im vergangenen Jahr nicht erfüllt hat. Er hat ihn schlichtweg vergessen. Daher tut er alles damit Xanders Gefühle für seine langjährige Freundin Ellie auch von ihr erwidert werden.

Es scheint auch zu klappen. Aber dann taucht der smarte Anwalt Patrice auf und wirbelt alles wieder durcheinander. Da greift Santa ein und schickt die weiße Schäferhündin Amara als Liebesbotin zu den Beiden. Ob sie es schafft, dass es diesmal ein Fest der großen Liebe wird?

Die Weihnachtsbücher mit Hund von Petra Schier gehören für mich schon seit Jahren zu Weihnachten dazu. Da die Geschichte aus 25 Kapitel besteht, kann man sie auch sehr gut als Adventskalender lesen. Ich selbst habe es allerdings noch nie geschafft, das Buch so lange liegen zu lassen. Dazu sind die Geschichten einfach zu zauberhaft.
Auch diesmal habe ich mit Fotograf und Reiseblogger Xander gehofft und gebangt, ob seine große Liebe Ellie endlich merkt, dass auch sie ohne ihren besten Freund nicht mehr sein will und die Liebe zwischen den Beiden endlich aufblüht. Dabei helfen soll die weiße Schäferhündin Amara. Nur, dass Ellie als Kind von einem Hund angefallen und schwer verletzt wurde. Ob Amara trotzdem helfen kann und dabei auch wieder eine neue Familie findet? Auch hier werden die Gedanken des Hundes in kursiv dargestellt und ich finde es so schön zu lesen, wie sie über ihre beiden neuen „Besitzer“ denkt und ihr bestes tut um sie zueinander zu bringen.
Natürlich sind neben Santa Claus und seiner Frau auch die verschiedenen Elfen und Rentiere wieder am Start. Die sorgen immer wieder für humorvolle Dialoge und versuchen, alles in die richtige Richtung zu lenken.
Auch die vorweihnachtliche Stimmung wird durch einen Besuch am Weihnachtsmarkt mit dem alten romantischen Karussell und den verschiedenen kulinarischen Köstlichkeiten sehr gut wiedergegeben. Da habe ich mich trotz der Kälte richtig wohl gefühlt.

Auch der diesjährige weihnachtliche Roman mit Hund hat mir wieder sehr gut gefallen. Xander, Ellie und ihre Freunde sind aber auch alle so liebenswerte Menschen, dass man gar nicht anders kann, als sie ins Herz zu schließen. Vor allem gibt es auch diesmal wieder ein richtig schönes Happy End.

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Schneeflöckchen, Weißpfötchen

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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Wem du traust von Petra Johann

unheimlich

Ich bin ja großer Fan von so Suspense-Romanen, bei denen nie ganz klar ist, wem man eigentlich trauen kann, weil sich die Verdachtsmomente gegen zentrale Figuren anhäufen. und genau so ein Buch ist das hier. Es fängt erstmal ruhig und überschaubar an: Familienidylle, ein beschauliches Leben. Doch dann wird die Welt von zwei Familien erschüttert, als ein junges Mädchen scheinbar spurlos verschwindet.

Ich fand schon, dass die Geschichte den Leser gezielt manipulieren soll, da die Hinweise doch recht prägnant in eine Richtung zeigen, die aber irgendwie gleichzeitig zu offensichtlich scheint. Trotzdem nehmen die Spannungen zischen den Figuren schnell zu und der Leser merkt, dass sie alle Geheimnisse bewahren. Doch wer von ihnen hat mit Sofias Verschwinden zu tun?

Die Kapitel sind kurz und dadurch angenehm zu lesen. Es gibt drei Hauptperspektiven, zwischen denen gewechselt wird. Anfangs ist nicht so ganz klar, ob es hier überhaupt einen Fall gibt, aber dann zieht die Geschichte immer größere Kreise und plötzlich scheint auch eine Verbindung zu einem ungeklärten Cold Case möglich. Die Polizeiarbeit wirkt manchmal etwas behäbig, gleichzeitig ist genau das vermutlich sogar realistisch.

Die Geschichte lebt von den zwischenmenschlichen Spannungen, dem Misstrauen und dem Betrug von den Menschen, die einem am nächsten stehen. vor allem Heidi und Eva werden sehr plastisch herausgearbeitet und waren nahbare, authentische Figuren.

Ich bin relativ zügig durch die Seiten gekommen, einfach weil ich wissen wollte, ob ich mit meinen Verdächtigungen richtig lag und mit Sofias Schicksal durchaus mitgefiebert habe. Die Geschichte hatte auf jeden Fall ein paar unheimliche, packende Momente.

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Wem du traust