Kunden em pfehlungen
Rezensionen von dorli:
Real Americans von Rachel Khong
Im Bann der Wissenschaft
In ihrem Roman „Real Americans“ erzählt Rachel Khong eine Familiengeschichte, die sich über drei Generationen erstreckt.
Der erste Teil der Handlung spielt zur Jahrtausendwende in New York. Lily Chen ist die Tochter chinesischer Einwanderer. Die 22-Jährige ist Kunststudentin, macht gerade ein unbezahltes Praktikum in einem angesagten Medienunternehmen und kann sich finanziell eher schlecht als recht über Wasser halten.
Auf einer Party lernt sie den Mittzwanziger Matthew Allen kennen. Matthew ist der Erbe eines großen Pharmaunternehmens. Trotz aller Gegensätze verlieben die beiden sich ineinander, heiraten und bekommen einen Sohn.
Zeitsprung in die 2020er Jahre. Der 16-jährige Nick lebt mit seiner Mutter Lily zurückgezogen auf einer kleinen Insel unweit Seattle. Nick hat seinen Vater nie kennengelernt, weiß nicht einmal seinen Namen. Lily blockt beharrlich jede seiner Fragen ab. Auf Drängen seines einzigen Freundes Timothy macht Nick heimlich einen DNA-Test, der ihn tatsächlich auf die Spur seines Vaters bringt.
Der dritte Part beginnt im Jahr 2030. Hier erzählt Lilys Mutter May von ihrer Kindheit und Jugend in China, von ihrer Flucht nach Amerika und von ihrer Mission, als Wissenschaftlerin der Genetik die Gesundheit und Veranlagung des Menschen positiv zu beeinflussen.
Rachel Khong widmet sich in diesem Roman sehr gewichtigen Themen. Es geht um Herkunft, Identität, Rassismus und dem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben. Es geht um Fluch und Segen von Wissenschaft und Forschung. Es geht um Eltern, die für ihre Kinder die besten Voraussetzungen schaffen möchten und deshalb das genetische Gleichgewicht beeinflussen und die Vererbung steuern wollen und in ihrer Euphorie gar nicht bemerken, was sie da anrichten.
Verpackt hat Rachel Khong all diese interessanten Aspekte in jede Menge amerikanische - bzw. im dritten Teil chinesische - Lebensart. Die vielen Facetten des Alltagslebens sollen wahrscheinlich die Umstände und Hintergründe erklären, warum Lily, Nick und May ihre Lebenswege so gestaltet haben, wie hier dargestellt, doch dieses ganze Drumherum war mir viel zu ausschweifend. Alles wirkt sehr in die Länge gezogen, so dass die eigentlichen Themen fast untergehen.
Auch die Figuren waren wenig greifbar für mich. Ich habe ihr Leben und ihr Handeln verfolgt, konnte dabei aber kaum mit ihnen mitfiebern und mitfühlen.
„Real Americans“ konnte mich nicht so fesseln, wie ich es gehofft hatte. Die mitreißende und ergreifende Geschichte, die ich erwartet hatte, habe ich nicht bekommen.
Rezensionen von LeserinLu :
Tasty Healthy Vegan von Calum Harris
Gesundheitsorientiert
„Tasty Healthy Vegan“ von Calum Harris möchte zeigen, dass vegane Küche gleichzeitig lecker, ausgewogen und alltagstauglich sein kann. In Teilen gelingt ihm das auch – ganz überzeugt hat mich das Buch jedoch nicht.
Positiv ist zunächst die klare Struktur. Die Rezepte sind in sinnvolle Kapitel gegliedert, z.
B. Brunch, schnelles Mittagessen, Meal Prep, Abendessen oder Dessert. Die Gerichte, die ich ausprobiert habe, waren durchweg lecker, was natürlich das Wichtigste ist. Sehr gelungen finde ich außerdem die zusätzlichen Informationen zu Nährstoffen und Kalorien. Jedes Gericht bekommt zudem einen von vier „Boosts“ zugeordnet, etwa für Darmgesundheit, Proteinreichtum, Energie oder geringe Kalorienzahl. Das macht das Buch besonders interessant für alle, die sich bewusst ernähren oder ihre Mahlzeiten gezielt planen möchten. Auch die Fotos sind durchweg ansprechend und machen Lust aufs Nachkochen.
Einige Punkte haben mich jedoch auch gestört: Viele Rezepte enthalten Zutaten, die ich nur im Reformhaus oder in sehr gut sortierten Läden bekomme. Für ein Kochbuch, das Alltagstauglichkeit verspricht, ist das aus meiner Sicht ungünstig. Zudem ähneln sich viele Gerichte recht stark, und ein Großteil der Rezepte ist mehr oder weniger asiatisch angehaucht. Mir fehlte dadurch etwas Abwechslung. Für Fans moderner, gesundheitsorientierter veganer Küche trotzdem definitiv einen Blick wert!
Rezensionen von Anno:
Foxfighter - Rivalen des Waldes von Akram El-Bahay
Wow, das war stark!
Ach, ich weiß gar nicht was ich sagen soll. Dieses Buch war einfach so toll! Ich habe es gemeinsam mit meinem Kind gelesen, und wir beide sind mehr als begeistert von diesem Folgeband, das unserer Meinung nach das erste an Spannung und Abenteuer sogar noch übertrifft. Die Welt aus Fuchsperspektive zu erleben und mit Finn gegen die Düsternis zu kämpfen war so faszinierend.
Mit diesem Band wandelt sich aber auch die Atmosphäre etwas und wird bedrohlicher. Gleichzeitig rücken Hintergründe und Zusammenhänge nun auch mehr in den Fokus, die Magie wird komplexer und eindringlicher. Im Mittelpunkt der Geschichte steht natürlich noch immer Finn als letzter seiner Art, doch auch ein neu eingeführter Charakter wird noch bedeutend für den Verlauf der Handlung werden. Fabelfell und Stachel sind natürlich auch weiterhin mit am Start und Kralle, als Vertreter der anderen Seite.
Worum es eigentlich genau geht, möchte ich an dieser Stelle aber nicht genauer Preis geben- alles hängt miteinander zusammen und es wäre doch schade um die ganze Spannung. Großartig aber wird es, das kann ich schon versprechen. Und jeder, dem Zusammenhalt, Freundschaft und Familie wichtig ist, sich aber auch nicht scheut sich in magische Abenteuer zu stürzen um sich dem Dunklen entgegenzustellen, wird von dieser Serie begeistert sein. Lest es!
Rezensionen von Emmmbeee:
Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi
Kind zwischen West und Ost
Ein Vater, der mit seinen kleinen Zaubertricks und seinen Witzen in Gesellschaft allen die Show stiehlt, dabei aber immer wieder alles Mögliche in den Sand setzt. Eine liebende, sich stets bemühende Mutter, die zwischen West und Ost hin- und hergerissen ist und sich dem Zauber des Orients doch nicht entziehen kann.
Eine Tochter, die eigentlich in drei Welten aufwächst und lebt: Vater Iraker, Mutter Französin, Wohnort Saarbrücken.
Die größtenteils liebenswerten Situationen nehmen den Leser sofort mit sich.
Mich faszinierte der Einblick sowohl in die Elsässer (mit vielen kulinarischen Eindrücken!) als auch in die Irakischen Lebensgewohnheiten und Umstände, denn dort spielen sich die ersten zwei Teile des Romans ab. Im dritten dann führt uns die Autorin, auch mit Hilfe der geschilderten psychiatrischen Sitzungen, weiter durch die Familiengeschichte. Und nicht nur das, gleichzeitig erläutert sie das politische Geschehen im Irak nach 1990.
Eine Aneinanderreihung von Anekdoten, aus der Sicht der kleinen Tochter Layla. Manchmal kam es mir vor, als erzähle Harun al Raschid, was er auf seinen heimlichen Spaziergängen durch Bagdad aufgeschnappt hatte. Die Sprache ist lebhaft, fließend, farbig, und die teils sehr kurzen Kapitel erleichtern das Lesen für jemanden, der sich damit nicht immer leichttut.
Die Unbeschwertheit, die aus den Seiten strömt, zeigt sich auch im Cover, das sommerlich-locker und ferienhaft wirkt. Doch ist hinter all der Heiterkeit eine Schwermut, besonders in der Gestalt des Vaters. Eines Tages wird wohl auch das Kind von ihr bedrückt werden. Was aus dem Irak leider geworden ist, wissen wir.
Rezensionen von barbara.liest:
Sternenkindermappe von Tanja Wirnitzer
hilfreicher Ratgeber
Die Autorin Tanja Wirnitzer stellt mit der Sternenkindermappe ein Buch zur Verfügung, das vielen Sternenkindereltern eine wertvolle Stütze sein kann.
Sie fokussiert sich auf Unterstützungsmöglichkeiten, den Umgang mit dem Verlust und verliert auch nicht die anderen Angehörigen und Freunde aus den Augen.
In der Sternenkindermappe gibt es viele verschiedene Möglichkeiten mit dem Verlust umzugehen und diese Anregungen sind für Betroffene und Angehörige sehr wertvoll.
Die Autorin schreibt sehr authentisch und gefühlvoll.
Sie gibt viel von ihrer eigenen Erfahrung preis und als Betroffene:r fühlt man sich gut aufgehoben.
Ein Ratgeber, den man immer wieder zur Hand nehmen kann und der auch für Angehörige ein guter Begleiter ist um Betroffene zu unterstützen.
Habe das Buch als ebook gelesen. Mir persönlich wäre eine gedruckte Version von der Sternenkindermappe sympathischer und auch zum immer wieder hernehmen praktisch.
Rezensionen von Nicole (Abby1810):
Du bist wunderbar und einzigartig - Aufstellbuch von Tanja Wirnitzer
Ein sehr schönes und ermutigendes Aufstellbuch
Dieses gelungene Aufstellbuch verschönert den Alltag mit sehr ermutigenden Aussagen. Mir gefällt auch die Größe besonders gut, denn die meisten Aufstellbücher sind kleiner und schmaler. Somit sind die Botschaften gut leserlich und klar ersichtlich. Die Papierqualität ist stark und das Aufstellbuch sieht hochwertig aus.
Das Buch ist in zarten und bunten Farben gehalten. Es wirkt warm und elegant mit einer natürlichen Ästhetik.
52 aufmunternde, liebevolle und kraftvolle Botschaften Woche für Woche neu und schön anzusehen. Die Seiten sind doppelt bedruckt, somit gibt es beim Umblättern auf beiden Seiten des Buches jeweils eine positive Botschaft. Auf jeweils einem Blatt befindet sich ein Bibelvers, auf der anderen Seite ein positiver Spruch, wobei der Vers und die Botschaft jeweils zueinander in der Aussage passen.
Sowohl die Gestaltung, als auch die wertvollen Botschaften gefallen mir ausgesprochen gut. Ich freue mich immer wieder wenn mir das Aufstellbuch ins Auge fällt.
Fazit: Ein sehr gelungenes Aufstellbuch. Es eignet sich ideal als ein schönes und tiefgründiges Geschenk. Ich bin mir sicher, dass es der beschenkten Person Freude bereiten wird. Daher absolute Kaufempfehlung meinerseits.
Rezensionen von Ryria:
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Verborgen im Schnee
Zum ersten Mal die Familie des Verlobten treffen ist ja generell aufregend, aber wenn diese dazu noch extrem reich ist und das Treffen im abgelegenen Familienanwesen über zwei Wochen hinweg stattfindet - keine leichte Situation für Theo.
Während sie noch versucht, die Familienmitglieder von sich zu überzeugen, holt sie plötzlich mehr und mehr ihre Vergangenheit ein.
..
Zunächst ist der Schreibstil nicht außergewöhnlich, aber dafür doch sehr gut und flüssig zu lesen. Schnell hat man viele Kapitel weggelesen, die dazu auch eine angenehme Länge haben.
Die Atmosphäre wird ebenfalls passend getroffen, auch wenn hier schon alleine das Setting (abgelegenes Anwesen im Wald und Tiefschnee) viel zu beiträgt. In diesem Sinne ist es eine tolle Lektüre für kalte Wintertage.
Auch die Spannung kommt nicht zu kurz, von Anfang an kommen immer mehr Fragen über Theos Vergangenheit hinzu, hierbei kann man gut miträtseln. Manche Antworten bekommt man schon in kleinen Häppchen zwischendurch, vieles wird erst am Ende aufgelöst.
Dies fand ich grundsätzlich gut, jedoch hatte die Geschichte doch auch einige Längen im Mittelteil, wo man vielleicht etwas hätte kürzen können.
Ebenso empfand ich manches als etwas sehr konstruiert.
Die Anzahl der Charaktere war aus meiner Sicht genau richtig, man konnte leicht den Überblick behalten, nur ein wenig mehr Tiefe in der Charakterisierung wäre manchmal nicht schlecht gewesen.
Insgesamt ein durchaus unterhaltsames und spannendes Buch, wenn auch mit kleinen Schwächen.
Rezensionen von Hennie :
Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton
Die Auserwählte
Als erstes fiel mir die schöne Gestaltung des Buches auf, einschließlich des Farbschnitts und des geheimnisvollen Titels: DIE JAGD NACH DEN MAGISCHEN MÜNZEN! Wobei sich im Laufe der Geschichte herausstellen wird, dass die Bezeichnung Münze nicht ganz korrekt ist.
Nachdem die Themse mit Bo Delavort gesprochen hatte, findet das 12jährige Schulmädchen im Schlamm der Themse eine Kostbarkeit, einen Miniaturvollmond.
Gemeinsam mit Billy River, der wie aus dem Nichts auftaucht, erlebt sie weitere wundersame Dinge am Wasser. Sie erfahren von einer 500 Jahre alten Ballade und einer weiteren Münze und der Magie, die ihnen innewohnt und einer Sonnenfinsternis...Das Flussmädchen Bo und Billy, der Schattenjunge sind dazu bestimmt die Rätsel zu lösen. Bo ist die Auserwählte!
Die fantasievolle Story lässt sich gut lesen und hält spannende Momente bereit. Ich fand die Geschichte kindgerecht erzählt. In einem Vor- bzw. Nachwort hätte man allerdings noch erklärende Worte finden sollen zur Einordnung in die Zeit, in der sie spielt. Es werden historische Ereignisse wie der erste Weltkrieg und die Schlammsucherei (engl. Mudlarking) in der Themse erwähnt.
Das Buch behandelt eine Menge Themen, positive wie negative: Freundschaft, Liebe, Vertrauen, Verlust, Verrat und Täuschung, aber auch Treffen von Entscheidungen. Es ist eine Lektüre über Tod und Leben.
Ich bewerte mit vier von fünf Sternen und gebe meine Empfehlung für Kinder ab 10 Jahren.
Rezensionen von div:
Das schönste aller Leben von Betty Boras
tolles Buch
tolles Buch
"Das schönste aller Leben" von der Autorin Betty Boras, ist ein einfühlsames Werk über die großen Themen des Lebens: Liebe, Verlust, Hoffnung und die Suche nach dem eigenen Glück.
Das Buch erzählt seine Geschichte über vier Generationen von Frauen hinweg - von Theresia bis Viola.
Die Rolle, die die Frauen einnehmen ist ergreifend. Die Familie ist deutsch, lebt in Rumänien und später wandern diese wieder nach Deutschland ein. Schönheit als Privileg und Last, in der Gesellschaft oft Fluch und Glück zugleich.
Die Zeitebene von Theresia finde ich am ergreifendsten.
Das schönste aller Leben ist kein lauter, dramatischer Roman, sondern ein stilles, tiefgründiges Werk, das lange nachklingt. Von mir gibt es eine Empfehlung - ein tolles Buch, welches nachdenklich macht und einem noch länger nach dem Lesen beschäftigt. Ein Buch, das bereichert.
Rezensionen von div:
Restsommer von Kea von Garnier
Tolle Geschichte
Tolle Geschichte
Die Hauptfiguren sind tiefgründig und wirklich toll ausgearbeitet. Ihre Gedanken, Zweifel und Gefühle sind nachvollziehbar und berührend dargestellt. Gerade das Verliebtsein und diese typischen, intensiven Sommergefühle werden wunderbar eingefangen – dieses Kribbeln, die Unsicherheiten, das Hoffen und Bangen.
Das alles wirkt sehr echt und nahbar.
Beeindruckt hat mich auch die Darstellung der Vater-Sohn-Beziehung. Die Tücken, Missverständnisse und unausgesprochenen Gefühle innerhalb einer solchen Beziehung werden sensibel und glaubwürdig beschrieben.











