Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Before I met Supergirl von Rea Garvey
Bodenständig
Ich mag Rea Garvey als Künstler, aber auch rein menschlich von seiner Art her super gern und war sehr gespannt auf seine Biografie. Ich hab das Buch als Hörbuch gehört und der Sprecher passte für mich einfach perfekt zur Geschichte und trifft auch ausgesprochen gut den Ton, den man von Garvey kennt.
Die Story ist überraschend bodenständig. Es geht um das Aufwachsen im eher ländlichen Irland, als Sohn eines Polizisten und einziger Junge in einer 10-köpfigen Großfamilie. Zwischen Mädchen, Schule und Sport spielt Musik eine immer größer werdende Rolle, wobei man hier nicht vom Starpotential in den Kinderschuhen sprechen kann. Vielmehr ist Garvey Jugend geprägt von Rückschlägen, Krankheit und Außenseitertum.
Genial fand ich, dass man hier nebenher viel über die Politik, Gesellschaft und allgemein das Leben in Irland erfährt, da die Geschichte Jahrzehnte umspannt.
Von den namentlich genannten Band kannte ich zwar keine, aber Garveys Erzählungen über Bands, Festivals und Musik an sich, sowie seine Begeisterung sind wirklich ansteckend, sodass man sich wünscht, man wäre dabei gewesen.
Die Geschichte ist einfach super angenehm zu verfolgen, einnehmend erzählt und echt sympathisch. Es macht beim Hörbuch einfach Spaß den Eskapaden der Jugend zu lauschen und den Lebensweg des Sängers nachzuverfolgen. Macht Realität Garvey in meinen Augen einfach nochmal sympathischer, dass er sich hier nicht künstlich in ein gutes Licht rückt und idealisiert, sondern auch offen Fehler eingesteht.
Fands richtig cool.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima
Geht an die Nieren
Mit der Autorin und mir ist das so ein stetiges Auf und Ab, aber diese Buch hat mir wieder 100% gefallen und mich vor allem auch thematisch total abgeholt. Ich mochte den Wechsel aus leisen, emotionalen Zwischentönen und unbequemer, präsenter Wahrheit.
Ich fands so erfrischend, dass Blairs Trauer nicht sanft und ästhetisch ist, sondern laut, wütend und explosiv.
Die abgedruckten Beiträge eines Klatschblattes fand ich in diesem Zusammenhang ein gelungenes Stilmitte, weil es zeigt wir unbarmherzig das Internet ist und dass Frauen in diesem Narrativ eigentlich nur verlieren können
Geschichten wie diese sind die einzige Form von Second Chances, die ich wirklich mag, weil sie zusätzlich diesen Love at first sight Vibe hat. Blair und Connor sind einfach echt, verletzlich, unsicher und einfach emotional greifbar. Das zwischen ihnen ist nicht leicht, aber trotzdem schicksalhaft. Und ich fands total schön und auch irgendwie heilsam ihre Geschichte und Annäherung zu verfolgen.
Die Botschaft des Buches, die aufgegriffenen Themen an sich, sind so wertvoll und wichtig, dass eigentlich jedes Mädchen und jede junge Frau Bücher wie dieses gelesen haben sollte. Denn die meisten würden sich wohl darin wiederfinden. Inhaltlich geht das Buch total an die Nieren, ist aber gleichzeitig auch irgendwie heilsam. Mochte ich wirklich sehr gerne.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Packende Dystopie
Das Buch klang schon richtig cool und hat mich quasi von Beginn an abgeholt. Die Geschichte hat alles um den Leser in den Bann zu schlagen und bis zum Ende darin gefangen zu halten. Absolut grandios, mit epischen Szenen, die mich auf eine Verfilmung hoffen lassen
Obwohl ein Großteil der Handlung innerhalb des Gefängnis-Settings von Endlock spielt, wird ein anschauliches Bild der drei Ebenen von Dividium und auch der anderenen verbliebenen Städte gezeichnet, sodass der Leser einen Eindruck von der Größe der bestehenden Welt bekommt.
Der dystopische Charakter schlägt immer wieder eindrucksvoll durch und verknüpft Politik und Sozialstruktur mit dem tödlichen Entertainment für die Elite. Die Figuren werden herausgefordert ihre virgefertigten Meinungen und Denkmuster zh hinterfragen, Allianzen zu schmieden und Vertrauen im Angesicht des ungewissen zu fassen.
Die Arena erinnert teilweise stark an Tribute von Panem hat aber einen nich düstereren Vibe, bei dem ich total mitgefiebert habe.
Das Finale ist absolut fulminant. Es ist eine mitreißende Geschichte über Freundschaft, Loyalität und den simplen Willen zu überleben und sich nicht einem korrupten System zu beugen. Das Ende macht so Lust auf Band 2, ich kanns kaum erwarten
Rezensionen von Gaby 2707:
Nur Gundula gärtnerte giftiger von Dany R. Wood
Jupp Backes macht Hirschweiler ein kleines bisserl besser
Wer stört zur nachtschlafender Stunde die Ruhe im Hause Backes? Das ist Gundula Böttinger, die mit fast allen Nachbarn im Clinch liegt und sich diesmal über die laute Musik der griechischen Nachbarn beschwert. Ihr Mann Alfred sieht das ganze etwas entspannter. Er würde das Haus sofort verkaufen und weg ziehen.
Aber nicht Gundula. Jupp dagegen freundet sich sehr schnell mit den neuen Nachbarn an und nach ein paar Ouzo geht es ihm am folgenden Morgen nicht ganz so gut. Und schon wieder meldet sich Gundula. Diesmal, weil ihr Mann mit Schaum vor dem Mund in der Küche liegt. Tot. Wie es aussieht, hat ihn der Käsekuchen, den sie zum auskühlen auf den Tisch im Wintergarten gestellt hatte, dahin gerafft.
Natürlich nimmt Jupp sofort die Ermittlungen auf. Die gestalten sich allerdings recht schwierig, da es bei den Böttingers mehr Feinde als Freunde gibt. Und er hat ja nicht nur einen Mord aufzuklären. Er muss auch heraus finden, wer die Gartenzwerge von Gundula massakriert. Aber Jupp gibt auch hier sein Bestes.
Dies ist nun schon der 9. Fall, den ich mit dem saarländischen Oberkommissar Jupp Backes in dem ansonsten so beschaulichen Hirschweiler ermitteln darf. Und auch hier zieht er wieder alle Register um schlussendlich den Täter zu stellen.
Natürlich sind auch viele der Menschen, die ich bisher in Hirschweiler kennengelernt habe, wieder mit dabei. Vorn dran natürlich Jupps Frau Inge, die gerade mit ihrer Tochter Eva eine Gardinendebatte austrägt; Schwiegermutter Käthe, die zu Besuch von Sylt gekommen ist und Tochter Eva, die mit ihrem Lebensgefährten Chung und dessen Superkind Luan, der unbedingt Bundeskanzler werden will, von Berlin zurück nach Hirschweiler gezogen ist. Natürlich gehören auch Inges beste Freundin die Hasenkasten Doris, die immer noch penetrant nach einem Mann sucht; der Presley Günther, der weiterhin an seiner Musikkarriere schneidert und mein absoluter Liebling bei den Nebendarstellern, Müllersch Marianne, die es diesmal mit einem Mülltonnendieb zu tun hat, mit dazu. Genauso wie Waldi Klein und Kurti Altmeier, die in Sarbrigge Dienst tun. Sie alle machen den Fall zu einem ausgewogenen Ganzen.
Neben dem Mordfall und den kaputten Gartenzwergen sind es auch diesmal wieder die ganz alltäglichen Dinge, die die Geschichte so interessant und lesenswert machen. Dazu der hier und da aufscheinende saarländische Dialekt, mit dem man weiß, dass hier ein bisserl anerschter gredt werd.
Der Spannungsbogen baut sich langsam auf und hält sich weit oben bis der Täter gefasst und wieder Ruhe in Hirschweiler eingekehrt ist.
Ein weiterer amüsanter, aber nicht weniger spannender Fall für den Kult-Kommissar aus dem Saarland, der hoffentlich noch viele weitere Fälle zu klären haben wird.
Rezensionen von Ruth:
OTTO fährt los - Weihnachten in Finnland von Madlen Ottenschläger
Mit Otto in Finnland
Nun gibt es schon das vierte Abenteuer mit Otto, dem ganz besonderen Campingbus. Er kann nicht nur reden, sondern hat auch Gefühle und er kümmert sich liebevoll und fürsorglich um die wechselnden Familien, die mit ihm verreisen.
Dieses Mal geht es zur Weihnachtszeit nach Finnland. Mit an Bord ist Familie Ritter, bestehend aus Anton und seinen Eltern Rike und Jakob.
Zuerst besucht die Familie den „Tuomaan Markkinat“, den ältesten Weihnachtsmarkt von Helsinki und genießt leckere „Piparkakut“ ,Pfefferkuchen. Nicht fehlen darf natürlich ein Saunagang mit anschließendem Sprung in den eisigen See. Wie gut, dass Otto danach allen mit seiner Standheizung einheizt. Statt einem Schneemann werden Iglus und ein Schnee-Otto gebaut. Nordlichter tauchen auf und im Dorf vom Weihnachtsmann kann Anton seinen Wunschzettel abgeben. Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch bei einer samischen Familie mit ihren Rentieren. Und dass gegenseitige Hilfe sich lohnt, erfährt Anton auch noch.
Wie schon in den Vorgängerbüchern wird hier eine liebevolle Reisegeschichte erzählt, verpackt mit vielen Informationen zu Land und Leuten. Das sind neben landestypischen Gebräuchen auch alte Mythen und Legenden. Die vielen Ausdrücke in der Landessprache sind eine Herausforderung für den Vorlesenden, tragen aber zur Authentizität bei. Die Erzählung wechselt von Episode zu Episode, wie bei einer tatsächlichen Reise. Der Text ist kindgerecht und kann mit manchen kreativen Wortschöpfungen punkten.
Leider ist dieses Mal die Karte mit der Reiseroute sehr schematisch ausgefallen.
Das Buch überzeugt aber vor allem mit seinen Illustrationen. Farbenfrohe Bilder mit vielen kleinen Details zum Entdecken erzeugen eine winterlich-weihnachtliche Stimmung.
So ist dieser neue Band besonders geeignet für die Vorweihnachtszeit
Rezensionen von Harakiri:
Der Freund - Ist er dein Traumpartner oder dein Killer? von Freida McFadden
super Thriller
Bücher, die man kaum aus der Hand legen kann, sind selten – doch Freida McFadden gelingt dieses Kunststück immer wieder.
In ihrem neuen Roman begleitet man Sydney Shaw, die verzweifelt auf der Suche nach der großen Liebe ist, jedoch immer wieder enttäuscht wird – bis sie schließlich auch noch in einen Mordfall hineingezogen wird.
Mit zahlreichen Wendungen und Überraschungen hält die Erfolgsautorin ihre Leserinnen und Leser in Atem. Die Geschichte entfaltet sich auf zwei Zeitebenen: Sydney in der Gegenwart und Tom vor zwanzig Jahren. Diese zwei Ebenen machen den großen Reiz des Buches aus, denn sie ergänzen sich perfekt und bauen so Spannung auf. Geschickt konstruiert McFadden eine Handlung, in der sich der Verdacht ständig verschiebt – kaum glaubt man, den Täter zu kennen, eröffnet die neue Seite wieder eine völlig andere Perspektive.
McFaddens Schreibstil ist gewohnt flüssig, anschaulich, spannend und voll hohem Tempo. Die Kapitel enden oft mit Cliffhangern und so ist man immer versucht, noch ein Kapitel mehr zu lesen.
Fazit: Mit ihrem neuen Buch liefert die Autorin wieder einen rasanten Psychothriller, der von der ersten Seite an fesselt und die Leser spannend unterhält.
Rezensionen von Harakiri:
Die weiße Nacht von Anne Stern
für mich nicht das beste Buch der Autorin
Normalerweise mag ich Bücher von Anne Stern sehr gerne. Dieses hat mich leider nicht so begeistern können. Die Charaktere blieben oberflächlich und ich konnte keine Bindung aufbauen und auch die Dialoge waren eher hölzern und eine Aneinanderreihung der Story, die irgendwie nicht richtig zusammengepasst hat, hat mich auch gestört.
Dazu noch – wer ist Gregor? Die Kapitel waren fast noch die interessantesten, aber haben halt nicht zum Buch gepasst. Vermutlich wird hier eine Fortsetzung aufgebaut.
Die Story tröpfelt so vor sich hin und als der Mord geklärt ist, dauert das Buch immer noch an. Man sollte es vielleicht nicht als Krimi ansehen, sondern als Kriegsgeschichte. Denn die Szenen, in denen die Leute hungern und für Essen Schlange stehen, haben mir sehr gut gefallen.
Fazit: die anderen Bücher von Stern sind eindeutig besser.
Rezensionen von DoraLupin:
Feenfluch – Dein Wunsch soll erfüllt werden ... von Christian Handel
Düster und märchenhaft
Ich lese unheimlich gerne tolle Märchenadaptionen und ganz besonders freut es mich, wenn sie aus der Feder eines so tollen Autors wie Christian Handel sind! Er versteht es immer ein Märchen ganz besonders zu erzählen und den Leser mitzureissen und auch diesmal hatte ich wieder sehr viel Lesespaß!
Im Buch geht es um folgendes: Vor sieben Jahren, als das Königsschloss in einen verfluchten Dornröschenschlaf fiel, verlor die junge Bedienstete Kaelith alles – ihre Eltern, ihre beste Freundin, ihr Zuhause.
Seitdem lebt sie mit der Schuld, allein dem Feenfluch entkommen zu sein. Als eine geheimnisvolle Fremde ihr weissagt, den Fluch brechen zu können, gerät Kaeliths Welt ins Wanken. Es gibt nur einen, der ihr helfen kann: der Magier Thorn, von dem hinter vorgehaltener Hand behauptet wird, er paktiere mit den Feen. Auf nebligen Pfaden, durch schimmernde Wälder und über flüsternde Seen begleitet er Kaelith bis in das Herz des Feenreichs, wo der Fluch seinen Ursprung nahm und der Rat der Dreizehn über Leben und Tod entscheidet.
Der Schreibstil vermag es wieder einmal mich absolut in den Bann zu ziehen und nicht mehr loszulassen, bis ich das Buch beendet habe. Es gelingt dem Autor in einfachen und leicht verständlichen Worten eine sehr märchenhafte Atmosphäre zu schaffen, die aber dennoch düster und besonders ist und mich immer wieder in den Soog hinabzieht. Sehr bildhaft und lebendig wird die Welt und die Schauplätze der Handlung beschrieben und auch die Personen sind wunderbar vielschichtig geschrieben worden. Die Charaktere haben alle ihre Stärken und Schwächen und handeln daher sehr authentisch, ausserdem war mir Kaelith sympathisch und ich konnte während des ganzen Abenteuers gut mit ihr mitfiebern. Die Geschichte ist teilweise düster und unheimlich, aber manchmal auch romantisch und auf jeden Fall immer sehr spannend und mitreißend geschrieben.
Fazit: Absolute Empfehlung für Fans des Autors und alle Fans von Märchen- und deren Adaptionen
Rezensionen von leopol:
Wolfskälte von Laura McCluskey
eine abgeschiedene Insel und ihre Geheimnisse
Auf Eilean Eadar, einer Insel der äußeren Hebriden, wurde am Fuße des Leuchtturms ein junger Inselbewohner aufgefunden. Zwei Polizisten vom Festland Georgina – George- und ihr Partner Richie sollen Ermittlungen aufnehmen, und klären, ob es der erwartete Selbstmord ist, oder doch mehr dahintersteckt.
Doch die Ermittlungen gestalten sich nicht so einfach, da sie Außenstehende sind, denen mit großer Skepsis begegnet wird. Auch die Insel hat so ihre Tücken – kaltes Wetter, viel Wind, Abgeschiedenheit. Sie werden mit dem größten Vermisstenfall der Vergangenheit der Insel konfrontiert – die Besatzung des Leuchtturms, die vor hundert Jahren einfach verschwand. Weiters treffen auf besondere Symbole überall und George meint eine Gestalt mit Wolfskopf zu sehen.
Eines zeichnet diesen Roman durchwegs aus, die beklemmende Stimmung, die einem die gesamte Erzählung durch folgt. Man taucht in das Inselgefühl ein, so wie ich es mir in so einem Fall vorstellen würde. Man fühlt sich schlichtweg wie auf einer wenig bewohnten Insel, weit draußen im Meer, wo einem fast jeder Einheimische -eben eine verschworene Gemeinschaft- feindlich gesinnt scheint und froh wäre, wenn man wieder den Heimweg antreten würde. Man merkt wie viele Entbehrungen das Leben auf so einer Insel mit sich bringt. Gänsehaut ist ein konstanter Begleiter.
Im Ermittlerteam tritt Georgina als der wesentlichere Charakter rasch hervor. Sie hat einige schwierige letzte Monate hinter sich, durch einen Zwischenfall im Dienst. All dies überschattet die Arbeitsbeziehung zu ihrem Partner Richie, der doch sehr konträr ist. Georgina war mir trotz all ihrer Stärken und Schwächen sympathisch und nahe. Richie verblasst für mich im Gegensatz dazu und verkommt zur Nebengestalt. Manche weiteren Charaktere werden im Gesamten doch sehr gut gezeichnet, nur kommt man diesen wie die Ermittler erst sukzessive auf die Spur.
Etwas enttäuschend war für mich, wie langsam die Ermittlungen voranschreiten und wie sehr man sich teilweise in Alltäglichkeiten verstrickt. Besonders ist aber dennoch, wie gut sich eine latente Spannung durch die beklemmende Stimmung und die undurchsichtigen Strukturen ergibt. Jedoch darf ich versprechen, dass das Ganze nicht so banal ist wie man über manche Strecken des Romanes glauben mag. Das Ende ist überraschend, spektakulär aber schließlich doch schlüssig.
Für mich ein Roman, der die bedrückende Stimmung perfekt transportiert und etwas anders als andere Krimis, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich würde mich auf eine Fortsetzung des Krimiduos freuen.
Rezensionen von DoraLupin:
Ich bin Herodias von Diana Remus
Interessantes Hörbuch
Ich höre immer wieder gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und mit interessanten Personen unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Hörbuch, da es mal in eine ganz andere Zeit geht als das ich mich sonst immer beschäftige. Ich wurde auch richtig gut von dem Hörbuch unterhalten und habe mal die Geschichte aus den Augen einer starken Frau ihrer Zeit wahrgenommen.
Römisches Reich, zur Zeit Kaiser Augustus: Herodias wächst inmitten der Machtspiele Roms auf – umgeben von Intrigen, Verlust und dem unerbittlichen Kampf um Einfluss. Schon früh erkennt sie, dass eine Frau nur überleben kann, wenn sie klug handelt – und dass weiblicher Zusammenhalt ihre stärkste Waffe ist. Als sie in Herodes Antipas ihre große Liebe findet, fordert das Schicksal seinen Preis: Ein Prediger namens Johannes hetzt das Volk gegen sie auf, und plötzlich stehen nicht nur ihre Zukunft, sondern auch ihr Leben auf dem Spiel …
In die Story habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil ist locker-leicht, bildlich und es hat sich ein schöner Fluss ergeben, so dass die Minuten nur so dahingeflogen sind. Überhaupt hat mich die Geschichte von Anfang an gefesselt, langweilige Passagen gab es in der Geschichte kaum.
Herodias ist eine starke Persönlichkeit, die in einer, für Frauen schwierigen Zeit, dennoch ihren Weg geht und immer wieder kämpfen muss. Sie erlebt Den Weg von Jesus am Rande mit und hat immer wieder mit persönlichen Schicksalsschlägen zu kämpfen. Mir hat diese Geschichte deshalb so gut gefallen, weil sie die Zeit rund um Christi Geburt lebendig macht und man als Leser vieles miterlebt, von sanftmütigen Heilfrauen, bishin zu gefährlichen und machthungrigen Herren, die alles tun um nach oben zu gelangen und ihre Macht zu festigen. Ich wurde von diesem Hörbuch auf jeden Fall sehr gut unterhalten und vergebe dafür 4,5 von 5 Sternen. Sehr interessant ist auch das Nachwort am Ende des Hörbuchs, das sich nochmal mit Fakten und Fiktion auseinander setzt.
Die Sprecherin hatte eine sehr angenehme Stimme, die gut zum Genre und der Geschichte gepasst hat. Sie hat lebendig vorgelesen und mich in eine andere Zeit mitgenommen.











