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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Daggy:

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Niemandskatze - Carlo von Catwig von Cora Gofferjé

Ein liebenswerter Kater findet ein Zuhause

Auf dem Cover sehen wir den einäugigen Kater Carlo von Catwig, stolz schaut er uns mit seinem einen blauen Auge an. Daneben die riesige, aber immer ängstliche Dogge Amboss und mit einem verschlagenen Blick der Mops Fiesemöpp, der seinen Namen zu Recht bekommen hat.
Während Ida Isenbügel, die Inhaberin des Hunde-Hotels, friedlich schläft, hört Amboss verdächtige Geräusche.

Da er selbst zu ängstlich ist, geht der kurzbeinige Mops zur Tür und findet davor eine Katze. Diese Katze befindet sich in einem jämmerlichen Zustand und Ida macht sich sofort auf den Weg zur Tierärztin, damit der Kater medizinisch versorgt wird. Doch dort muss Ida eine Entscheidung treffen, denn der Kater ist eine „Niemandkatze“, eine Katze ohne Namen und ohne Besitzer*in. Ida ist sicher, dass der Kater kämpfen wird und gibt ihm den Namen „Carlo von Catwig“. Und sie behält Recht, bald kann Carlo wieder bei ihr einziehen. Aber Fiesemöpp kann sich nicht damit abfinden, dass dieser Kater Privilegien hat, die er auch gerne hätte und so versucht er mit allen Mitteln den neuen Mitbewohner loszuwerden.
Das Schicksal von Carlo ist bei uns in Essen durch die Presse gegangen und in diesem kleinen Büchlein erfahren wird, wie aus einer kranken, schmutzigen Niemandskatze ein stolzer einäugiger Kater geworden ist. Carlo ist ein Kämpfer mit Herz, der selbst am Ende Fiesemöpp rettet.
Die Kinder werden mit Carlo zittern und seinen Erfolg feiern. Besonders die zahlreichen farbigen Illustrationen, die die Erzählung so schön begleiten werden, ihnen, wie mir gefallen. Die Mut-Mach-Geschichte liest sich wunderbar in einem durch und zeigt, dass auch die, die schon am Boden liegen noch zum Star werden können. Carlo einfach ein liebenswerter Kerl!

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Niemandskatze - Carlo von Catwig

Rezensionen von Anilam:

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Suche nach Licht von Ulrike Döpfner

Mut im Dunklen

Suche nach Licht von Ulrike Döpfner ist ein beeindruckendes und sehr ehrliches Buch, welches mich sehr berührt hat. Als erfahrene Psychotherapeutin gibt die Autorin uns Einblicke in die Begleitung von Menschen durch Krisen. Gleichzeitig war sie selber schwer erkrankt und kann somit auch aus der Betroffenensicht tiefe Eindrücke geben.

Diese daraus entstehenden Erfahrungen machen das gesamte Buch unglaublich authentisch.

Der Inhalt im Buch ist aus beiden Seiten beschrieben, eine eindringliche Chronik ihres persönliches Schicksals und zugleich eine Reflexion darüber, was es braucht um trotz Krankheit sich selbst nicht zu verlieren. Der Schreibstil ist sehr klar und direkt und es wird nichts beschönigt. Man liest hier von Zweifel, Schmerz und auch Angst und im Gegenzug auch von Hoffnung.

Das Cover suggeriert für mich Hoffnung durch die hellen und freundlichen Farben und das passt sehr gut zum Buch. Es ergibt einen schönen Kontrast zu den schwierigen Themen im Buch.

Ich empfehle Suche nach Licht jeden, der verstehen will, was es heißt mit Krebs oder einer schweren Krankheit zu leben. Es ist sowohl für Betroffene als auch für Angehörige sehr zugänglich und Mutmachend geschrieben.

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Suche nach Licht

Rezensionen von Marw76:

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Safe Space von Sarah Bestgen

Spannendes Setting

Cover: Das Cover wirkt düster und man erkennt schnell, dass es sich um einen spannenden Thriller handelt. Durch den Stacheldraht im Cover wird auch das Setting im Gefängnis gut eingefangen.

Inhalt: Sadisten, Psychopathen, Serienmörder - die forensische Psychologin Anna Salomon weiß um die dunklen Abgründe der menschlichen Natur.

Sie gilt als Ausnahmetalent in der Behandlung von Straftätern und ist bekannt dafür, die undurchdringlichsten Fassaden zu durchschauen. Doch niemand ahnt, was sich hinter ihrer eigenen verbirgt. Denn ausgerechnet in den Mauern eines Hochsicherheitsgefängnisses jagt Anna ihrer ganz persönlichen Heilung hinterher. Auf der Suche nach der Wahrheit ist sie bereit, alles zu riskieren. Nur: Sie ist nicht die Einzige, die ein gefährliches Spiel spielt. Jemand spielt mit - der Einsatz ist Annas Leben ...

Meine Meinung: Bereits der Klappentext zu dem Roman hat mich sehr neugierig gemacht, somit habe ich einen spannenden Thriller erwartet. Die Geschichte konnte mich auch überzeugen, obwohl es zwischendurch ein paar Längen gegeben hat und ich die Protagonistin nicht immer ganz nachvollziehen konnte. Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist recht zackig aber auch locker und leicht zu lesen, ohne großes Geschnörkel und deshalb hat sich auch ein schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten nur so dahinfliegen lässt. Sehr interessant und spannend fand ich vorallem das Setting im Gefängnis und die Behandlung und die Gespräche mit den Insassen der Einrichtung. Sehr interessant zu lesen wie Psychologen und Sozialarbeiten vorgehen und wie sie arbeiten. Die Protagonistin Anna fand ich anfangs noch spannend und geheimnisvoll, dann jedoch hat sie Dinge getan die ich als Leser nicht ganz nachvollziehen konnte, was ich schade fand. Die Auflösung fand ich zum Teil sehr überraschend, teils konnte ich sie mir aber denken. Das ganze Buch ist wirklich gut zu lesen und ausser ein paar Längen in der Mitte hat es mich auch sehr gut unterhalten und in den Bann ziehen können. Ich vergebe deshalb gute 4 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung für Thrillerfans die ein außergewöhnliches Setting schätzen.

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Safe Space

Rezensionen von Petra:

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Mr. Saitos reisendes Kino von Annette Bjergfeldt

Verschiedene Bilder

Lita ist in Argentinien geboren. Ihre Mutter liebt Schuhe und den Tango. Als sie das Land verlassen, landen sie in Kanada. Von einer Stadt in einem winzigen Ort fast am Rande der Welt. Lita findet Freunde und ein Zuhause. Genau wie ihre Mutter. Mr. Saito ist ein Mensch der den Menschen in den abgelegenen Orten etwas Freude und Abwechslung bringt.

So ändert sich aufs Neue Litas Welt.
Dieses Buch hat eine besondere Erzählweise. Sehr viele Bilder überschneiden sich. Mal sind es die Beschreibung der Schuhe, dann wieder eine Beschreibung der Natur. Es gibt wenig herausragende Ereignisse, sondern eher eine aneinander Reihung harmloser Geschenisse. Das macht es etwas schwierig das Buch zu verstehen. Entweder folgt man den Bildfolgen oder man liest die harmlosen Ereignisse wie sie in einer Familiengeschichte ohne große Emotionen geschehen.
Der Erzählstil erinnert an die Filme die in den fünfziger Jahren modern waren. Eine Hausfrau die sich rund um Haus, Garten und Familie glücklich ist. Ein bisschen Kino ist ein herausragendes Ereignis. Dazu kommt Klatsch und hier und da mal ein bisschen Stress.
Nicht spannend aber auch nicht langweilig. Das Buch vermittelt das Gefühl das es mit einmal Lesen nicht getan ist, man muss es noch einmal lesen und dann aus einem anderen Blickwinkel.

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Mr. Saitos reisendes Kino

Rezensionen von Lydia_Te:

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Elf ist eine gerade Zahl von Martin Beyer

Familiär

"11 ist eine gerade Zahl" von Martin Beyer hat mich persönlich schon alleine mit dem Cover sehr angesprochen. Das Schutzumschlag ist wie folgt aufgebaut: ein türkiser Hintergrund, darauf die Zahl 11 sehr dominant in der oberen linken Buchecke, daneben ist ein Fuchs aus der Vogelperspektive zu sehen der auf der gesamten rechten Buchseite entlangschreitet, sein buschiger Schwanz nimmt auch sehr viel Platz ein, darüber steht noch der restliche Buchtitel.

Ohne Schutzumschlag ist das Buch in einem kräftigen Orange gehalten, das dem des Fuchses sehr ähnelt.
Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die genau die richtige Länge haben um genug Spannung aufzubauen und genug Handlungsspielraum bieten.
Die Story selbst ist sehr einprägsam und komplettes Neuland für mich. Die Mutter-Tochter-Dynamik hat mich sehr gefesselt und positiv überrascht.

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Elf ist eine gerade Zahl

Rezensionen von C. P.:

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The Blackgate Invitation von Sarah Henning

Unterhaltsames Mystery-Crime-Abenteuer

Ein magisches Standalone-Abenteuer mit Locked-Room-Mystery und SlowBurn.
Wir begleiten die Schwestern Ruby und Wren auf das herrschaftliche Hegemony-Anwesen, wo die Matriarchin zum jährlichen Treffen der an sie gebundenen Hexenfamilien einlädt. Davon wissen die Schwestern jedoch nichts, sie sollen sich lediglich einen Abend lang als die Enkelinnen der alten Dame Marsyas Blackgate ausgeben.

Die Bezahlung hierfür können sie gut für ihr Studium gebrauchen. Zunächst läuft alles glatt, niemand entlarvt sie als Hochstaplerinnen und die Enkel der Gastgeberin sind durchaus einen zweiten Blick wert. Natürlich kommt alles anders als geplant: Ein Todesfall, eine magische Testamentsverkündung und ein Wettrennen gegen die Zeit, um heil aus dieser Sache und dem Anwesen wieder herauszukommen.
Das Abenteuer wird im Wechsel aus der Ich-Perspektive von Ruby und Auden Hegemony erzählt. Hierbei hat Ruby, die sich gemeinsam mit ihrer Schwester plötzlich in einem ihnen unbekannten magischen Setting wiederfindet, ebensowenig einen Plan von den ganzen Hexendetails wie die Lesenden. Man erlebt das Abenteuer quasi mit fast demselben Wissensstand wie Ruby. Auden hingegen ist zwar einer der Enkel der Gastgeberin und dadurch magisch voll im Bilde, die Autorin hat seinen Part jedoch geschickt so gestaltet, dass man in seinen Kapiteln nicht gespoilert wird und es weiterhin lange geheimnisvoll bleibt. Zusätzlich zu der Aufgabe, den oder die Täter zu stellen, müssen von allen Anwesenden weitere Aufgaben gelöst werden. Natürlich weiß niemand, wer hier evtl falsch spielen könnte, jeder verdächtigt jeden.
Auch wenn sich mir die ganzen magischen Details erst Schritt für Schritt offenbarten blieb das Buch von Beginn an die ganze Zeit spannend und unterhaltsam. Die Autorin hat immer wieder ein neues Detail oder Geheimnis in die Handlung eingestreut oder die Charaktere jemand anderes verdächtigt. Nicht nur die Herausforderung für Ruby und Wren, sich möglichst nicht zu verraten, sondern auch die Aufgaben und das zu lösende Rätsel ließen mich das Buch kaum aus der Hand legen. Nach einigen Vermutungen, welche ich wiederholt über den Haufen werfen konnte, wurde ich von der Auflösung dann tatsächlich angenehm überrascht. Die sich nebenbei anbahnende Liebesgeschichte verdient den Trope SlowBurn und passt sehr gut in die Handlung.
Die Teenager sind im Schnitt im Alter von 16-18 Jahre, dadurch ist das Buch perfekt für Jugendliche ab 14 oder für Junggebliebene, die Spaß an Jugendbüchern haben. Auch optisch ist das Buch sehr schön gestaltet, wer genau hinschaut, kann auf dem Cover gewisse Gegenstände wiederfinden, welche im Laufe der Handlung eine wichtige Rolle spielen.

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The Blackgate Invitation

Rezensionen von Sago:

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Ring the Bells von C. K. McDonnell

Unselige Weihnachten

Zum fünften Mal entführt uns C. K .McDonnell in die skurrile Redaktion der Stranger Times. Und was für ein herrlich wilder Ritt es war!

Mit einem wahren Feuerwerk stört der Autor schwarzhumorig die Besinnlichkeit der Weihnachtszeit. Ein Buchclubdreifachmord, eine besessene Biliothekarin und ein dämonischer Weihnachtsmann treiben die Handlung voran.

Natürlich sind auch die ureigenen Probleme der Redaktionsmitglieder ein großes Thema und lassen keinen Moment Langeweile aufkommen, alles uner dem Motto, Weihnachten einmal anders. C.K. McDonnells Wortwitz und Sinn für Situationskomik sind dabei unübertroffen.

Auch wenn das Ende vielleicht ein bisschen zu schnell erzählt wurde, ist "Rings the bells" für mich ein besonders starker Stranger-Times Band und ich freue mich, sehr, dass die skurrile Serie in die Verlängerung gehen wird.

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Ring the Bells

Rezensionen von C. P.:

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Ring the Bells von C. K. McDonnell

Humor und Ho-Ho-Hochspannung

Man kennt es: da will man sich mit seiner Lesegruppe spaßeshalber ein wenig wie ein Hexenzirkel fühlen und so tun, als könne man Magie wirken. Und beschwört dabei versehentlich einen Gott mit Allmacht-Fantasien herauf. Zur selben Zeit wird das IT-System der Stranger Times von einem Santa-Virus besetzt, was den rechtzeitigen Druck der Weihnachtsausgabe bedrohlich gefährdet.

Willkommen im vorweihnachtlichen Manchester, der schönen Heimatstadt der Stranger Times, wo die Welt nie so ganz in Ordnung ist. Es geht hart (und blutig) auf Weihnachten zu. Und dieses Weihnachtsfest droht, das letzte der Menschheit zu werden, wenn die Pläne eines gewissen Gottes in Erfüllung gehen. Doch zunächst muss er sich ein paar Leute suchen, die an ihn glauben, sonst wird das nichts mit der Weltherrschaft. Leider hat sich seit seinem einstigen Wandeln auf der Erde sehr viel verändert, was er auf (für uns) amüsante Weise erstmal lernen muss.
Nicht weniger spannend geht es für die Crew der Stranger Times zu. Statt gemütlich die Weihnachtsfeier in der Redaktion zu genießen steht die Rettung der Welt auf dem Programm. Dabei werden geheime Tattoos entdeckt, ein Geister-Szeneclub besucht, Beleidigungen ausgetauscht, Truthähne gewogen, ein Brettspiel zweckentfremdet und so einiges mehr. Weitere Alt(volk)bekannte sind ebenfalls wieder mit dabei. Und die Hintergründe zu einem weiteren Mitglied der Stranger Times werden auf faszinierende wie dramatische Weise enthüllt.
Auch der fünfte Band strotzt nur wieder so vor Humor, Sarkasmus und genialen Details, die einem entweder vor Lachen oder vor Staunen die Hosen ausziehen (außer man heißt Manni, arbeitet in der Druckerei der Stranger Times und trägt sowieso keine Hose). Gefühlt kommen fast alle Nebencharaktere, welche man auf der Reise durch die bisherigen Bände kennenlernen durfte, diesmal wieder vor. Band 5 steht seinen Vorgängern in nichts nach, ist herrlich schräg, bietet zwischendurch ein paar Newsartikel und zieht einen von der ersten bis zur letzten Seite wie magisch in seinen Bann.
Achtung: Nebenwirkungen wie wildes Kichern oder herzhaftes Lachen beim Lesen können nicht ausgeschlossen werden.

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Ring the Bells

Rezensionen von Anilam:

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Anerkennung ändert alles von Barbara Strohschein

Ein wertvoller Begleiter für mehr Miteinander

Anerkennung ändert alles hat mich an einigen Stellen sehr zum Nachdenken angeregt. Barbara Strohschein beschreibt eindrücklich wie stark unser Umgang miteinander von Anerkennung und Abwehr geprägt ist und wie wir uns alle danach sehnen, gesehen und verstanden zu werden. Im Buch findet man viele Beispiele aus Beziehungen, Familie und Alltag - welche mich sehr angesprochen haben.

Ich mochte besonders, dass jedes Kapitel einen förmlich einlädt über das eigene Verhalten nachzudenken, dieses zu reflektieren und zu hinterfragen. Einige Gedanken beschäftigen mich auf jeden Fall immer noch, was ich definitiv als positiv empfinde. Gleichzeitig muss ich sagen, dass einige Kapitel bzw. Abschnitte wesentlich anspruchsvoller als andere sind. Um das Buch zu lesen sollte man Ruhe haben und sich Zeit nehmen.

Insgesamt ist es ein Buch, dass mir gezeigt hat, wie viel einfacher unsere Beziehungen werden können, wenn wir einander nur mit mehr Anerkennung und weniger Abwehr begegnen. Ein sehr guter Ratgeber, den ich gerne weiterempfehle an alle, die ein Buch suchen welches Zeit, Ruhe und Raum braucht.

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Anerkennung ändert alles

Rezensionen von lorireads:

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Botanic Hearts von Melanie Sweeney

Hat mich nicht ganz überzeugt

An Botanic Hearts hat mich zuerst das süße Cover und der Titel angesprochen, die mir cozy Blumenladen-Vibes gegeben haben. Die Leseprobe war interessant und ich fand die Mischung aus Bibliothek und Botanischem Garten, aber auch die potenzielle Liebesgeschichte mit einer alleinerziehenden Mutter spannend.

Aber ehrlicherweise muss ich sagen, dass sowohl Tansy als auch Jack mir anfangs beide echt nicht sympatisch waren. Vor allem dieser völlig unnötige Kleinkrieg, den die beiden ab ihrer dritten Begegnung führen und den ich absolut nicht nachvollziehen konnte, ging mir extrem auf die Nerven. Tansy spielt sich meiner Meinung nach total auf, und zeigt sich mehr als undankbar, obwohl Jack sie de facto zweimal gerettet hat. Da spielt es doch keine Rolle wie freundlich er dabei war. Ihre Hingabe für die Rettung der Bibliothek kann ich ja nachvollziehen, aber wenn das gesamte Gelände durch den Hurrican zerstört wurde verstehe ich auch nicht, warum Tansy ein blitzblankes Ersatzgebäude für die Bibliothek erwartet. Aber auch Jacks Null-Bock-Einstellung scheinbar gegen alle Menschen hat mir wirklich nicht gefallen. Er scheint sich nicht die Mühe zu machen, andere kennenzulernen, sondern stempelt alle direkt als unfähig oder nervig ab. Gleichzeitig kamen mir die ganzen körperlichen Bewertungen und sexuellen Andeutungen absolut unpassend dazu vor.
Mit der Zeit kam ich besser in das Buch rein und die Figuren haben auch mehr Tiefe bekommen. Jacks raue Art wurden aufgrund seiner Vergangenheit besser nachvollziehbar und auch bei Tansy habe ich besser verstanden, wie sehr sie unter Druck steht. Trotzdem wurde ich nicht 100% warm mit den Figuren und der Geschichte und die Gefühle zwischen Tansy und Jack haben für meinen Geschmack etwas zu schnell umgeschwenkt. Toll fand ich vor allem Tansys Tochter Briar und ihre Begeisterung für Jack. Ich finde, hier hätte man vor allem am Ende des Buches noch mehr daraus machen können und die Beziehung zwischen Briar und Jack noch mehr beleuchten können.
Alles in allem muss ich sagen, dass Botanic Hearts dann zwar doch ganz nett zu lesen war, aber für mich immer noch zu oberflächlich blieb. Die Nebencharaktere blieben für mich ebenfalls zu blass, wobei ich hier vor allem ebenfalls ein Sympathieproblem hatte. Das Buch ging nicht so ganz in die Richtung, die ich mir vorgestellt hatte.

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Botanic Hearts