Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Phobia von Wulf Dorn
Wie immer spannend
Dezember in London. Sarahs Mann kommt überraschend früher von einer Geschäftsreise nach Hause. Doch der Mann, den Sarah in der Küche vorfindet ist nicht ihr Stephen. Komisch ist nur, er trägt dessen Anzug, hat seinen Koffer und fährt auch noch Stephens Auto. Dann verschwindet dieser Mann plötzlich wieder.
Keiner glaubt Sarah diese verrückte Geschichte. Nur ihr Jugendfreund und Psychiater Mark kann ihr helfen-...
Ganz schön spannend und gruselig. Psychothriller vom feinsten!!
Rezensionen von brauneye29:
Wem du traust von Petra Johann
Super spannend
Zum Inhalt:
Eva und Susanne sind befreundet und oft hilft Susannes Tochter Sofia bei Eva und Daniel als Babysitterin aus. An einem Abend bringt Daniel Sofia nach Hause, doch sie verschwindet spurlos. Eine Suchaktion wird gestartet, bleibt jedoch ohne Ergebnis. Immer wieder verstricken sich Personen im Umfeld von Sofia in Widersprüche um sich dann wieder zu korrigieren.
Was ist wirklich passiert?
Meine Meinung:
Ich glaube, ich habe selten ein Buch so verschlungen. Es werden immer wieder Spuren gelegt, man verdächtigt immer wieder jemand anderen um dann wieder festzustellen, dass es da dann doch wieder nicht passt. Ich musste einfach immer weiter lesen, weil es so spannend war. Wie es ausgeht, werde ich sicher nicht verraten, denn dann würde man das Buch kaputt machen, ich möchte nur sagen, alles ist anders als es scheint und das Buch ist absolut lesenswert und mega spannend. Gerade auch die wechselnden Sichtweisen machen es noch besser. Unbedingte Leseempfehlung.
Fazit:
Super spannend
Rezensionen von Eternal-Hope:
Wintern von Kari Leibowitz
Wissenschaftlich fundiertes Sachbuch für eine neue Einstellung zum Winter
Kari Leibowitz hat Psychologie studiert und forscht in diesem Bereich zum Thema Wohlbefinden und Positive Psychologie. Für ihr Dissertationsprojekt hat sie sich das Ziel gesetzt, zu erforschen, was man gegen saisonale Depression machen kann - ein in den USA wichtiges Thema, von dem sie annimmt, dass es viel mit dem Winter zu tun hätte.
Der Winter ist eine Jahreszeit, die sie und viele Menschen in ihrem Umfeld immer als äußerst unangenehm wahrgenommen haben, und deshalb nur im Sommer so richtig aufgelebt sind. Daraus folgert sie, dass saisonale Depressionen in Gegenden, die extrem lange und harte Winter erleben, noch viel stärker ausgeprägt sein müssten. Umso größer ist ihr Erstaunen, als sie bei einem Forschungsaufenthalt in Tromso in Nordnorwegen entdeckt, dass das nicht so ist. Zwar gibt es auch dort saisonale Depressionen, doch in einem weit geringeren Ausmaß, als sie erwartet hätte.
Angespornt von dieser neuen Erkenntnis macht die junge Frau sich auf die Suche nach dem, was den Unterschied macht: wie kommt es, dass für manche Menschen der Winter keine Belastung darstellt oder sie diesen gut akzeptierne können oder sich sogar auf diesen freuen oder ihn lieben? Und was können wir daraus an Erkenntnissen für unser eigenes Leben mitnehmen, gerade, wenn der Winter bisher eine schwierige Jahreszeit für uns war? Empirisch fundiert, basierend auf der Analyse bisheriger Studien sowie auf den Ergebnissen eigener Interviews mit Menschen in nördlichen Regionen, stellt die Forscherin in diesem Buch ihre Ergebnisse dar.
Wissenschaftliche Studien, deren Ablauf und Ergebnisse werden immer wieder ausführlich geschildert. Das ist speziell für einschlägig vorgebildete sowie an Wissenschaft interessierte Menschen aufschlussreich zu lesen. Zwar gibt es auch viele persönliche Erfahrungen und Praxistipps am Ende jedes Kapitels, doch empfehle ich dieses Buch eher Menschen, die gerne auch anspruchsvollere Sachbücher lesen, da es kein reiner Ratgeber ist, sondern ein Sachbuch auf höherem Niveau.
Wenn man sich darauf einlässt, kann man aber viel darüber lernen, was für einen Unterschied die Einstellung zum Winter machen kann: hilfreiche Faktoren sind zum Beispiel, es sich bewusst gemütlich zu machen, sich auch körperlich und psychisch auf mehr Ruhe einzustellen, sich mehr Schlaf zu erlauben, auch bei Kälte so viel Zeit wie möglich in Bewegung bei Tageslicht an der frischen Luft zu verbringen, den Winter nicht als große Einheit zu sehen, sondern ihn in Zwischenjahreszeiten (Herbst-Winter, Winter, Frühling-Winter) einzuteilen oder Rituale und Feste in dieser Zeit bewusst zu zelebrieren. Ich, die ich den Winter schon bisher als Ruhe- und Rückzugszeit sehr geschätzt habe, habe in den Tipps vieles von dem gefunden, was ich ohnehin schon länger praktiziere.
Auch die Rolle gesellschaftlicher und infrastruktureller Faktoren wird erwähnt: so ist es etwa in den skandinavischen Ländern selbstverständlich, auch im Winter und bei Kälte das Haus zu verlassen, die Schneeräumung funktioniert dort schnell und effizient und es gibt teilweise sogar beheizte Gehsteige, beleuchtete Langlaufloipen und erschwingliche, qualitativ hochwertige Funktionskleidung für den Winter. Zeit an der frischen Luft zu verbringen wird als gesund und selbstverständlich angesehen, gerade für Kinder und auch bei Minusgraden.
Insgesamt ist es ein interessantes und wertvolles Buch, das aufgeschlossenen und gut gebildeten, an wissenschaftlichen Ergebnissen interessierten Menschen helfen kann, mehr über dieses Thema zu lernen und gleichzeitig die eigene Einstellung zum Winter kritisch zu reflektieren.
Rezensionen von brauneye29:
Eisnebel von Kate Alice Marshall
Spannend
Zum Inhalt:
Theodora ist zum ersten Mal in Idlewood, dem luxuriösen Winterdomizil der Daltons, um die Familie ihres Verlobten Connor kennenzulernen. Doch sie spürt von Anfang an, dass sie hier nicht willkommen ist, erhält sogar Drohnachrichten. Und sie wird wieder von den altbekannten Alpträumen heimgesucht und wird das Gefühl nicht los, dass sie schon mal hier war.
Meine Meinung:
Das Buch war spannend, denn was einen als Leser erwartet, sind Geheimnisse über Geheimnisse und immer wenn man denkt, das muss es aber jetzt gewesen sein, kommt wieder was neues um die Ecke. Connors Familie ist sehr sehr komplex und man bekommt erst nach und nach einen Einblick, was alles hinter Fassade steckt und was auch Theo damit zu tun hat. Das Buch ist gut geschrieben und die Wendungen, die es im Verlauf des Buches gibt, sind gut. Das Cover finde ich zur Story gut gewählt.
Fazit:
Spannend
Rezensionen von Sheilo:
The Monet Family - Be Strong, My Pearl von Weronika Anna Marczak
Voller Emotionen und einer Hailie, die immer erwachsener wird
Hailie gewöhnt sich immer mehr an den Luxus ihrer Familie und weiß, wie sie ihre Brüder um den Finger wickeln kann. Außerdem ist da noch Leo, zu dem sich Hailie immer mehr hingezogen fühlt, aber werden ihre Brüder eine Beziehung zulassen, wo er doch der Bruder ihres Entführers ist?
"The Monet Family – Be Strong, My Pearl" ist der 5.
Band der wundervollen Coming of Age-Reihe von Weronika Anna Marczak. Ich liebe den flüssigen und humorvollen Schreibstil der Autorin sehr und nach dem Cliffhanger zum Ende des Vorbandes konnte ich es kaum erwarten zu erfahren, wie es weitergeht.
Hailie wird immer erwachsener und ihre Brüder lassen mehr und mehr die Mauern aus Geheimnissen fallen. Doch Hailie ist nicht in dieser Welt aufgewachsen und begeht so immer wieder Fehler, von denen sie die Auswirkungen gar nicht abschätzen kann. Ich mag es dabei sehr, wie Hailie versucht, sich selbst treu zu bleiben und wie sie ihren Brüdern ihre Liebe auch zeigt. Dazu kommt noch eine große Prise Herzschmerz, was eine wirklich tolle Mischung ergibt.
Der Band war für mich ein wahres Wechselbad der Gefühle. Es gibt so manche sehr emotionale Szene und ich habe sie alle sehr geliebt. Man merkt, wie sehr die Familie zusammenhält und wie alle bestrebt sind, Hailie zu beschützen, damit der "Fluch der Monets" sie nicht heimsucht.
Für mich ist dieser Band einer der besten der bisherigen Reihe, es wird wirklich nie langweilig und ich habe die Seiten nur so verschlungen. Zudem ist auch dieser Teil optisch ein wahrer Blickfang mit dem schönen, floralen Farbschnitt. Von mir gibt es eine ganz große Empfehlung für diese wundervolle Buchreihe und ich kann es jetzt schon kaum erwarten, dass ich den sechsten Band in den Händen halte.
Rezensionen von Anilam:
t.quarks von Carsten Hentrich; Michael Pachmajer
Anspruchsvoller Ratgeber für Führungskräfte
„t.quarks“ ist ein wirklich anspruchsvoll geschriebenes Buch, das man nicht einfach nebenbei lesen kann. Genau das habe ich aber als positiv empfunden: Die Inhalte fordern einen heraus, wirklich mitzudenken und sich intensiv mit dem Thema Transformation auseinanderzusetzen.
Man merkt, dass hier viel Tiefe, Struktur und Erfahrung drinsteckt.
Einige Kapitel musste ich sogar zweimal lesen, weil der Ansatz so umfangreich ist – aber gerade dadurch bleibt viel hängen und regt zum Weiterdenken an.
Für alle, die Lust auf ein komplexes, gut durchdachtes Sachbuch haben, ist „t.quarks“ absolut empfehlenswert. Für mich klare 4 Sterne, weil es anspruchsvoll, durchdacht und sehr gehaltvoll ist.
Rezensionen von C. P.:
The Second Death of Locke von V. L. Bovalino
Magisches Military SlowBurn
Bei diesem Buch war ich sehr gespannt, da ich Romane mit Kriegsatmosphäre oft als unangenehm bedrückend empfinde. Diesem zudem meist übertrieben männlich-heroisch dargestellten Genre tritt die Autorin mit diesem Roman gekonnt entgegen, präsentiert uns mit Grey eine Soldatin, die ebenbürtig zu ihren männlichen Kollegen handelt und behandelt wird und verzichtet auf lästige Egospielchen.
Grey lebt auf einem Kontinent, dessen Bevölkerung unter einem knapp 20-jährigen Krieg leidet. Die zugehörige, neutrale Insel Locke verschwand damals und mit ihr ein Großteil der Magie. Das daraus resultiernde Magiesystem, in welchem Magier die Magie nur dann nutzen können, wenn sogenannte Quellen die seltenen Magiestränge aufspüren, hat zu einer Bindung zwischen Grey und Kier geführt mit Grey als Quelle und Kier als Magier. Entsprechend agieren sie seit Jahren erfolgreich als Team. Eine neue Bedrohung stellt Grey und Kier vor eine Herausforderung: eines der Nachbarländer behauptet, die Erbin der Insel Locke entdeckt und mit ihr neue Macht erlangt zu haben.
Ein Kriegssetting ist immer auf eine gewisse Weise bedrückend. Hier stehen die Beziehung und das Vertrauen von Grey und Locke stark im Fokus, denn aus Freundschaft und Vertrauen entwickelt sich manchmal ein Gefühl der Liebe. Das wäre der SlowBurn-Anteil, der das Wort slow verdient hat. Jedenfalls nimmt dies sowie der etwas gefühlsbetontere Stil der Autorin dem Ganzen die Düsternis, statt toxischem Heroismus wandelt sie diesen um in Vertrauen und Verbundenheit. Was den Krieg natürlich nicht weniger schlimm macht.
Hinzu kommt das Geheimnis um Greys Vergangenheit, die einst als Waise in Kiers Familie aufgenommen wurde. Wer von Beginn an auf Details achtet kann sich schnell erste Vermutungen zusammenreimen. Einige Rückblicke bringen zusätzlich Licht ins Dunkel.
So wunderschön und episch der Roman auch ist, stellenweise war es mir zu langatmig, dem Friens2Lovers fehlte ein wenig das Knistern. Ein durchaus solide gestalteter Roman mit angenehmer Charakterentwicklung, dem mir etwas die Sogwirkung fehlte, das Buch nicht aus der Hand legen zu wollen.
Rezensionen von Marie aus E.:
Ring the Bells von C. K. McDonnell
Happy Weihnachtsapokalypse
Es wird besinnlich in der Redaktion der Stranger Times. Weihnachten naht und Banecroft ist Abstinenzler geworden.
WAS??? Nein, natürlich nicht! Es geht auf Weihnachten zu, ja, aber es ist natürlich null besinnlich, aber dafür höchst übersinnlich. Und obwohl Weihnachtsmänner hier einen großen Auftritt haben, droht statt Weihnachtwunder die Auslöschung der Menschheit.
Uff. Starker Tobak.
Endlich gibt es eine Wiederlesen mit den lieb gewordenen Charakteren aus der Zeitungsredaktion. Alle sind wieder mit an Bord und zusätzlich bekommen bisherige Randfiguren mehr Gewicht und neue Charaktere kommen dazu. Sehr vergnüglich!
Überhaupt ist es das abgefahrenste Weihnachtsbuch, das ich jemals gelesen habe. Vielleicht ist McDonnell doch etwas von der Magie der Weihnacht ergriffen worden, dieses Mal gab es sogar einen ergreifenden Moment. Aber keine Bange, ansonsten ist es wie gewohnt schräg und gespickt mit dem speziellen britischen Humor. Hier könnte ich gar nicht mehr aufhören, die Lieblingszitate-Liste fortzuführen, wenn ich denn eine hätte.
Lediglich gegen Ende wurde es für mich ein wenig zäh und der Witz zündetet nicht mehr so wie gewohnt. Ich kann es gar nicht genau benennen, woran es lag, irgendwie war für mich die Luft da raus und ich war dann tatsächlich froh, dass der Showdown ratzfatz von statten ging.
Insgesamt aber wieder ein Highlight und ich hoffe sehr, dass es bald weiter geht in der verrücktesten Zeitungsredaktion.
Rezensionen von div:
Wie fühlst du dich? von Axel Hacke
authentisch
authentisch
Als ich „Wie fühlst du dich?“ von Axel Hacke gelesen habe, habe ich mich sehr verstanden gefühlt. Der Autor beschreibt die Gefühle unserer Zeit, Angst, Überforderung, Unsicherheit, aber auch Hoffnung, so ehrlich und gleichzeitig so warm, dass ich meine Gefühle oft wiedererkannt habe.
ährend des Lesens habe ich gemerkt, wie sehr ich selbst oft zwischen all diesen Gefühlen hin- und hergerissen bin. Hacke schafft es, diese innere Unordnung in einfache Worte zu fassen, ohne sie kleinzureden. Ich mochte besonders, dass er nichts beschönigt, aber dabei immer menschlich bleibt. Man spürt, dass er nicht urteilt, sondern zuhört und mitfühlt.
Seine Geschichten, Gedanken und Beobachtungen haben mich oft innehalten lassen. Definitiv ein Buch, das zum Nachdenken anregt.
Vier Sterne, für den 5ten Stern hat mir das gewisse Extra gefehlt.
Von mir gibt es eine Empfehlung.
Rezensionen von Daggy:
Als die gelben Blätter fielen von Marius Marcinkevicius
Lesenswertes Kinderbuch über die Judenverfolgung
Aus dem Fenster des dunklen Hauses schauen zwei Kinder, die einen Judenstern tragen, neben ihnen ist ein kleinen zotteliger Hund zu sehen. Danach lernen einige andere Bewohner des Gettos kennen, wir lesen ihre Namen und sehen eine Abbildung von ihnen im Einband.
Das Buch beginnt im Sommer 1943, die beiden Kinder lassen auf dem Dach eines Hauses sitzend einen Drachen steigen.
„Die Freiheit ist nicht da draußen, sondern hier. Im Herzen.“ Da legt Riwka den Jungen ihre Hand auf die Brust. Gand kein sehen wir die Kinder jetzt auf dem Dach und um sie herum in den Straßen sind viele Menschen unterwegs. Während Riwka von dem Jungen „das mutigste Mädchen der Welt“ genannt wird, hat er viele Ängste. Als der Junge, der uns die Geschichte erzählt auf das Mädchen wartet, taucht ein großer schwarzer Vogel auf, der in aus „seinen kleinen Augen böse ansah.“ Aus den schwarzen Vögeln werden marschierende Soldaten, die ein Tor bauten. Wenn man durch das Tor ging, kam man nie mehr wieder.
Ein traurige Geschichte mit einem hoffnungsvollen Ende. Denn, da steht Riwka als alte Frau und aus all den anderen sind Steine geworden. „Und ich spüre, wie in meinen steinernen Körper die Wärme zurückkehrt.“
Mit diesem Buch wird den Juden in Vilnius ein kleines Denkmal gesetzt und das Nachwort erklärt die historischen Zusammenhänge.
Beeindruckende Illustrationen, meist düster, aber sehr gefühlvoll. Der Text trotz der traurigen Erzählung voller Poesie. Mit diesem Buch ist die Kinderliteratur über die Shoa um ein eindrucksvolles Buch reicher geworden.











