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Rezensionen von La Calavera Catrina:

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Das Jahr voller Bücher und Wunder von Libby Page

Schöne Idee, aber keine gelungene Umsetzung

Tillys Mann Joe ist vor einigen Monaten gestorben und hat ihr mithilfe des Buchhändlers Alfie zwölf Bücher zusammengestellt, die sie für ein Jahr lang begleiten sollen. Wer ist Tilly "Büchereimaus" ohne ihren Joe und kann sie wieder zurück ins Leben finden?

„Die wahre Magie von Büchern setzt dann ein, wenn die letzte Seite kein Ende, sondern ein Anfang ist – ein Anfang, den nur du selbst schreiben kannst.



«Das Jahr voller Bücher und Wunder» bedient sich unter anderem bei «Eat Pray Love» und «P.S. Ich liebe dich» und ist eine eine Selbstfindungsreise und Liebesromanze mit der Botschaft: das Leben geht weiter. Tilly wird durch die Bücher inspiriert, zu verreisen, besucht Bücherorte und Restaurants und sich mit ihren Wünschen zu befassen. Ein Jahr lang bekommt sie von Alfie jeden Monat ein Buch - eine schöne Idee. Ob Bücher zum Verlieben, Buchideen, die ein neues Hobby entdecken lassen oder Briefromane. Jeder Monat steht unter einem Motto. Dadurch wird das Jahr zu einem Abenteuer. Dazu gibt es inspirierende Lesetipps. Von der Umsetzung hatte ich mir etwas mehr versprochen, aber trotz der weichgespülten Klischees und Schablonenhaftigkeit hat die Geschichte gezeigt, wie lebensverändernd Bücher sein können. Es hat mich nicht so berührt wie der Roman «P.S. Ich liebe dich», obwohl sehr viel kopiert wurde, weil mir die Tiefe zwischen Tilly und Joe gefehlt hat. Obwohl die Briefe von Joe berührend waren, geht es doch mehr um die aufkeimende Romanze zwischen Alfie und Tilly. Das Thema Trauer bekam viel zu wenig Raum. Ich konnte keine Nähe zu Tilly aufbauen. Auf die 12 Bücher wird nicht weiter eingegangen, was ich auch etwas schade fand. Leider ist der Funke nicht übergesprungen. Weder bei den Dialogen, noch bei der Dynamik der Figuren, dabei wäre das ein Buch gewesen, was ich eigentlich hätten lieben müssen, aber mit der oberflächlichen Erzählweise und der „Internetsensation“ konnte ich zunehmend weniger anfangen. Vielleicht etwas für Lesende, die die zuvor genannten Werke noch nicht kennen und keine Erwartungen an diese seichte Unterhaltung haben.

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Das Jahr voller Bücher und Wunder

Rezensionen von La Calavera Catrina:

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Plant Lady von Minyoung Kang

Kurzweilig und unterhaltsam

Yu-hee hat mit Männern schlechte Erfahrungen gemacht. Entweder waren sie respektlos, manipulativ, zeigten keine Ehrfurcht vor dem Leben ihrer Pflanzen, die ihr seit Kindertagen das Liebste auf der Welt sind oder Schlimmeres. Ihr eigener Pflanzen-Shop erfreut sich im Viertel immer mehr Beliebtheit, weil die Inneneinrichtung zum Verweilen einlädt und sich Yu-hee mit ihrer sorgfältigen Pflanzenberatung einen Namen gemacht hat - aber auch, weil sie Frauen hilft, Probleme loszuwerden…

Es sollte ursprünglich eine Kurzgeschichte werden, was erklärt, warum sich die fünf Kapitel aneinanderreihen und wie Kurzgeschichten wirken, weil es in jeder von ihnen um eine andere Pflanze und auch um andere Kundinnen geht, die Yu-hee begegnen.

Auch aus ihrer Sicht wird erzählt. Wie die Schülerin Min-ha, die staunend durch den Pflanzen-Shop stöbert und der Yu-hee eine Pflanze schenkt. Alle Frauen haben gemeinsam, dass sie ihren Männern, Vätern oder Freunden schutzlos aufgeliefert sind und nach Hilfe suchen. Yu-hee kümmert sich eigenmächtig darum. Natürlich bleibt das Verschwinden der Männer nicht ohne Folgen: Der Polizist Do-kyung ermittelt und beweist ein gutes Gespür. Das macht es spannender, denn letztlich ist Yu-hee eine solidarische Rächerin, deren Motive authentisch dargestellt werden und sich die Frage stellt, ob sie damit durchkommen wird.

Ich habe mitgefiebert, obwohl es kein Thriller ist, mochte den klaren Schreibstil, der Distanz wahrt, den Bezug zu Pflanzen und natürlich den schwarzen Humor. Ein Roman, der gleichermaßen unterhält und zum Nachdenken anregt.

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Plant Lady

Rezensionen von peedee:

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Asterix - Die weiße Iris von Fabcaro

Positives Denken für alle

Asterix, Band 40: Cäsars Soldaten sind träge geworden. Das gefällt ihm natürlich überhaupt nicht. Aber Visusversus hat die Lösung: Er ist ein Weltverbesserer und überzeugt, dass „Positives Denken“ – gepaart mit weniger Wildschwein, aber mehr Gemüse – die Lösung ist. Mit seiner manipulativen Methode verändert er nicht nur die Soldaten, sondern auch das Dorf von Asterix und Obelix…

Erster Eindruck: Asterix mit einem Fremden im Zentrum des Covers – gefällt mir.

Im Jahre 50 v Chr. ist Visusversus ein wahrer Vordenker: positives Denken, gesunde Ernährung, mehr Bewegung! Wow! Seine Worte ergeben zwar nicht viel Sinn, aber stetige Wiederholung höhlt bekanntlich auch den grössten Hinkelstein. Was bei den Soldaten Wirkung zeigt, soll nun auch bei den Galliern Früchte tragen. Bei seinem ersten Besuch im Dorf hat er eines sehr gut drauf: Er weiss, Komplimente zu verteilen (auch wenn sie inhaltlich schwer nachvollziehbar sind). Und mit seiner Masche kriegt er alle. Alle? Nein, zum Glück doch nicht. Miraculix und Asterix sehen die Problematik und wollen etwas dagegen unternehmen.

Üblicherweise begeben sich jeweils nur die drei Freunde Asterix, Obelix und Idefix auf eine Reise, um ein Problem zu lösen. Dieses Mal werden sie jedoch vom Chef persönlich – Majestix – begleitet. Weshalb? Nun, seine Gutemine hat ihn verlassen und er will sie unbedingt zurückholen! Es hat mich amüsiert, dass der sonst so taff auftretende Majestix ganz kleinlaut wurde, als er meinte, seine Gutemine, sein „Minchen“, hätte ihn verlassen. Die ganze Reise über schwelgt er in Schwermut. Obelix versucht ihn aufzumuntern – ohne Erfolg. Witzig fand ich die Thematik der öffentlichen Verkehrsmittel und der Tretroller. Selbstverständlich endet das Buch mit dem obligaten Festmahl! 4 Sterne.

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Asterix - Die weiße Iris

Rezensionen von La Calavera Catrina:

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Ring the Bells von C. K. McDonnell

Happy Weihnachtsapokalypse

Wenige Tage vor Weihnachten tun sich für die Stranger-Times-Mitglieder Weltuntergangsprobleme auf. Ein grausiger Dreifachmord in der Bibliothek ist erst der Anfang. Während die Redaktion Opfer eines Cyber-Angriffs wird, durchstreift ein zerstörerischer Gott besitzergreifend London, bis er den Glauben wiedergefunden hat.

Autor C. K. McDonnell erzählt gewohnt abstrus und witzig in verschiedenen Handlungssträngen und Erzählperspektiven. Seine gleichbleibend originelle Qualität und seine skurrilen Figuren und schwarzhumorigen Dialoge sorgen für weit mehr als nur ein Schmunzeln. Rasant und abwechslungsreich sucht man hier vergeblich langweilige Wiederholungen, und kann trotzdem mögliche Wissenslücken aus den vorherigen Büchern schließen. Neben all den altbekannten Figuren, gibt es auch Neuzugänge, wobei für alle was dabei ist: vom ekelerregendem Kotzbrocken bis zu Herzen gehender Weihnachtsfreude in Person. Hier hat mich C. K. McDonnell positiv überraschen können, denn seine ernsten Töne sitzen ebenso treffsicher, wodurch «Ring The Bells», ganz im weihnachtlichen Sinne, auch etwas fürs Herz ist. Mit so einer emotionalen Achterbahn hätte ich jedenfalls nicht gerechnet, aber das Familienchaos eines Stranger-Times-Mitglieds beschert eben ein Weihnachtswunder der besonderen Art. Alles andere als normal nämlich! Wer die kleinen Details auf dem Cover entdeckt, wird sich auf die wunderlichen Gestalten freuen, die diesmal die Bühne betreten. Übersetzer André Mumot hat großartige Arbeit geleistet und «Ring The Bells» ist wieder ein wunderbares Lesevergnügen. Ein Ende noch nicht in Sicht!

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Ring the Bells

Rezensionen von Kwinsu:

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Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär? von Nora Imlau

Mama, warum bin ich so wütend?

Wer kennt sie nicht die Phase, in der die Kleinen fast überschäumen vor Wut. Tilly Pandabär ist gerade in dieser Phase und lässt sich nicht leicht beruhigen. Warum kann es nicht um ihn gehen? Warum kann er nicht machen, was er gerade JETZT will? Dabei wird er auch zu seinen Freunden fies, obwohl er das eigentlich gar nicht will.

Mama hat aber die richtige Erklärung parat.

Das Buch ist wirklich entzückend gezeichnet, sowohl die rote Pandabären, als auch die vielen Freunde von Tilly. Besonders hat meiner Nichte und meinem Neffen Juli, der kleine Krokodil-Freund (oder ist es ein Dino?) gefallen und sie waren sehr traurig, dass Tilly so gemein zu ihm ist. Sie haben grundsätzlich aber viel über die Wutausbrüche gelacht, hatten Spaß die vielen Details zu entdecken und mögen es gern, das Buch immer wieder vorgelesen zu bekommen.

Was mich als Vorleserin etwas stört, sind zwei Dinge: ich finde die Reime nicht immer gut gelungen, sie sind manchmal etwas holprig und ich hab mich ein wenig schwer getan beim Vorlesen. Mit der Übung wird es aber natürlich besser, auch wenn nicht alles vom Klang her stimmig ist. Und ich finde es schade, dass die Rollenbilder in diesem Buch sehr traditionell sind: natürlich kümmert sich nur Mama um die Kleinen und im Kindergarten ist es natürlich die weibliche Giraffe, die sich um die Kinder kümmert. Das kann man in der heutigen Zeit besser machen, finde ich.

Trotzdem ist das Buch ein schön illustriertes Kinderbuch, das die Kleinen sehr gerne immer wieder ansehen und vorgelesen bekommen.

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Was wütest du so sehr, kleiner Pandabär?

Rezensionen von DoraLupin:

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Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit von Marc Rosenberg

Tolles Zeitreiseabenteuer für Kinder

Für meinen Sohn bin ich immer wieder auf der Suche nach neuem, interessanten Lesestoff. Deshalb waren wir gleich Feuer und Flamme für dieses magische Buch über Eliot Holtby, das uns schon vom schönen Cover direkt angesprochen hat!

Die Geschichte dreht sich um Eliot Holtby, als dieser an seinem 13.

Geburtstag den schützenden Bann seiner Mutter bricht, werden ungeahnte magische Kräfte in ihm erweckt – und das Abenteuer seines Lebens beginnt. Nur, wenn er es schafft, die sieben Prüfungen der «Landkarte des Lichts» zu meistern, kann er die Menschheit vor dem sicheren Untergang bewahren! Zusammen mit seinen besten Freunden, dem blinden Florens Frogs und der resoluten Abigail Rogers, stürzt sich Eliot in atemberaubende Zeitreisen durch die Parallelwelten der letzten Jahrhunderte. Dabei begegnet er den berühmtesten Persönlichkeiten der Menschheitsgeschichte ― und erhält von ihnen unerwartete Unterstützung.

Der Schreibstil konnte meinen Sohn schnell begeistern und mitreißen, deshalb hat er das Buch auch in kürzester Zeit verschlungen. Der Schreibstil ist altersgerecht und leicht zu lesen. Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben und mein Sohn konnte sich von ihnen ein wirklich gutes Bild machen. Manche Personen sind ihm auch im Laufe der Geschichte richtig ans Herz gewachsen. Die Story blieb zudem die ganze Zeit spannend, mitreißend und mystisch. Ausserdem gibt es auch hin und wieder eine kleine Portion Humor zwischen den Seiten.

Zusammengefasst wurden wir von dem Buch sehr gut unterhalten. Eine starke Geschichte über Freundschaft, Abenteuer und Magie. Wir vergeben ganz klar 5 von 5 Sternen dafür und empfehlen es gerne weiter.

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Eliot Holtby und das Universum der Vergangenheit

Rezensionen von Nele33:

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Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos

gemischte Gefühle


"Die Spur der Vertrauten" der Autorin Christelle Dabos würde ich als ein ziemlich herausforderndes Buch für Jugendliche bezeichnen. Mir war die Autorin durch ihr Werk die Spiegelreisenden bekannt, darum war der Schreibstil schon bekannt.

Claire und Goliath leben in einer dystopischen Welt, in der das Wir über allem steht.

Es gibt kein ICH und kein DU, ein besonderer Blickwinkel auf eine Welt, die so anders als die unsrige gestaltet wird. Jeder ist nur ein Rädchen im großen und ganzem Ameisenhaufen, der diese Welt am Laufen hält. Die unterschiedlichen Instinkte und die daraus resultierenden Aufgaben im System sind aufeinander abgestimmt und lassen keine Ausbrüche nach rechts und links zu.

In alledem Claire, die kurz vor ihrem Abschluss steht und Goliath der als "Schützer" schon einiges an körperlichen Einschnitten erleben musste, auch er kurz vor dem Wendepunkt in seinem Leben. Sie bemerken, dass auffallend viel Schüler in letzter Zeit verschwunden sind, aber niemand sonst scheint diese Tatsache zu interessieren. Nach anfänglichen Bedenken schließen sie sich entgegen der Vorschriften zusammen, um das Geheimnis zu lüften.

Nach dem Lesen des Buches bin ich nach anfänglicher Euphorie doch etwas ernüchtert. Besonders zum Ende des Buches hin kann ich mit den Zusammenhängen und den Ursachen nicht so wirklich konform gehen.
Die Protagonisten wurden mir allerdings im Laufe der Geschichte mit ihren Eigenheiten immer sympathischer und ich konnte mit ihnen mit leiden und fühlen.

Für Jugendliche würde ich das Buch nicht empfehlen, da es zu komplex und auch sehr lang aufgebaut ist. Da sehe ich es eher als gelungene Dystopie für junge Erwachsene.

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Die Spur der Vertrauten

Rezensionen von Ameland:

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Der Kuckucksjunge von Søren Sveistrup

Kein Entkommen

Der Prolog hat mich schon mitgenommen und Schauer über den Rücken laufen lassen. Der Ausflug mit Kindern aus einem Kinderheim, der voller Vorfreude begann endet in einer schrecklichen Katastrophe. Ich kann es nicht so gut ab, wenn Kindern etwas angetan wird und konnte mit den Kindern und Betreuern gut mitfühlen.

Nach dem Sprung in die Gegenwart bleibt bei mir ein gewisses Unbehagen. In der Luft schwebt ständig eine gewisse Bedrohung mit, die ich genau wie die Angst der Betroffenen fühlen kann. Ich stehe permanent unter Spannung und schaffe es kaum, das Buch aus der Hand zu legen. Mit den Ermittlern Neia Thulin und Mark Hess hetze ich durch Kopenhagen und Umgebung in der Hoffnung, das Opfer rechtzeitig befreien zu können. Bei jedem Gedankenblitz von ihnen hoffe ich auf den Durchbruch.

Beeinträchtigt wird die Ermittlungsarbeit nicht nur dadurch, dass der Täter keine Spuren hinterlässt, sondern auch von den privaten Problemen der Ermittler, die den Fokus zwischendurch verschieben. Ich mag es, wenn auch das Privatleben mit einbezogen wird, denn auch Kommissare sind nur Menschen.

Der Autor schafft es den früh aufgebauten Spannungsbogen bis zum Ende aufrecht zu erhalten. Ständige Perspektivwechsel tragen auch dazu bei und lenken meine Vermutungen wiederholt in eine andere Richtung. Seine Charaktere fand ich sehr glaubwürdig in ihren Handlungen dargestellt.

Ein rasanter Thriller mit einer stets düsteren und bedrohlichen Atmosphäre, der mir sehr gut gefallen hat. Und ich möchte unbedingt mehr von Sören Sveistrup lesen.

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Der Kuckucksjunge

Rezensionen von L.:

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Der Äthiopier von Dorrit Bartel

Lebensgeschichte

Der Äthiopier von Dorrit Bartel ist ein beeindruckendes, ruhiges Buch über ein bewegtes, uns oft fremdes, Leben. Adanes Geschichte hat mich sehr berührt, weil sie eine Lebensrealität erzählt, die ohne große Dramen auskommt und dennoch sehr viele lohnenswerte Einblicke in ein Leben gibt. Die Autorin, die selbst sehr viel Lebenszeit in Afrika verbrachte und bestimmt genau weiß wovon sie schreibt, erzählt über ein Leben zwischen den Kulturen, über Verlust, Zugehörigkeit und Neuanfängen mit viel Feingefühl und Respekt.

Besonders mochte ich den ruhigen Schreibstil, der sehr nahbar war und Raum für eigene Gedanken lässt. Neben der persönlichen Geschichte Adanes bekommt man ganz nebenbei Einblicke in eine andere Lebenswelt, kulturelle Unterschiede und geschichtliche Informationen.
Ein Buch das nicht besonders laut ist, aber genauso vielfältig wie das Gesicht, das auf dem Cover dargestellt wurde.

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Der Äthiopier

Rezensionen von Wolfgang :

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Pilates von Maria Felsner

„Pilates – Klar. Kraftvoll. Echt.“

Dieses Buch ist mehr als ein Trainingsratgeber – es ist eine Einladung, den eigenen Körper neu zu entdecken.
Maria Felsner gelingt es, das Wesen von Pilates mit einer Klarheit und Tiefe zu vermitteln, die man selten findet. Ihre langjährige Erfahrung, ihre präzise Sprache und ihr Gespür für Körperintelligenz durchziehen jede Seite.

Was besonders auffällt: Hier geht es nicht um Hochglanzperfektion oder akrobatische Höchstleistungen. Stattdessen führt Maria mit großer Achtsamkeit in die Essenz der Bewegung – in die Kraft der Mitte, die Bedeutung des Atems und das feine Zusammenspiel von Kontrolle und Loslassen.

Die Übungen sind klar erklärt, die Bilder inspirierend, der Aufbau durchdacht – egal ob Anfänger:in oder erfahrene:r Praktizierende:r: Man fühlt sich begleitet, verstanden und motiviert. Besonders wertvoll sind auch die kleinen Impulse zur Selbstwahrnehmung, die weit über das Körperliche hinausgehen.

Ein Buch, das man nicht nur liest – sondern erlebt.
Danke, Maria, für diese authentische und kraftvolle Arbeit.

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Pilates