Kunden em pfehlungen
Rezensionen von manu63:
Die Prinzen des Winters: Eisfeuer von K. T. Steen
Das Finale
Eisfleuer ist der Titel des fünften und finalen Bandes der Eisfeuer Saga Die Prinzen des Winters geschrieben von der Autorin K.T. Steen.
Band fünf führt die Geschichte der fünfteiligen Reihe zu einem spannenden Finale in dem alle Fäden zusammen geführt werden. Für mich bleiben keine Fragen offen und die Geschichte hat für mich ein lesenswertes Ende erhalten.
Die drei Stränge der Geschichte werden gut verknüpft und das Ende erscheint stimmig und logisch.
Besonders gut gefallen haben mir die drei Epiloge der Geschichte welche sich mit dem Schicksal der Hauptakteure befasst und was aus ihnen wird.
Auch im Finalband fand ich es gut, die verschiedenen Perspektiven der Charaktere zu erfassen und so unmittelbar an den Entscheidungen teil haben zu können und um diese gut zu verstehen.
Insgesamt hat mir die Reihe gut gefallen und ich werde die Autorin und ihre Bücher weiter im Auge behalten.
Rezensionen von manu63:
Die Prinzen des Winters: Eisflimmern von K. T. Steen
Es geht aufs Ende zu
Eisflimmern ist der Titel des vierten Bandes der Eisfeuer Saga Die Prinzen des Winters geschrieben von der Autorin K.T. Steen.
Band vier führt die Geschichte der fünfteiligen Reihe spannend weiter und der Band setzt unmittelbar nach Band drei ein. Eyra und ihre Mitstreiter haben sie getrennt um die jeweiligen Kristalle zu finden und um sie danach dem finalen Ende mit dem Eiskristall zusammen zu führen.
Die Geschichte wird weiterhin in drei Strängen erzählt, die aufeinander zulaufen. Dabei wird die Geschichte wird spannend weiter geführt und die einzelnen Paare haben auch hier einen gleichwertigen Anteil an der Handlung.
Die gut erzählte Dynamik zwischen den Paaren geht weiter und ihre Handlungen und Beweggründe fand ich spannend erzählt. Wie in den Vorbänden wechseln sich dramatische Szenen mit ruhigen Sequenzen ab, so das eine allgemeine Spannung gehalten wird.
Die verschiedenen Perspektiven der Geschichte lassen mich unmittelbar an den Gedankengängen der Charaktere teil nehmen und das zeigt auch eine Entwicklung der Figuren die ich reizvoll finde.
Band vier endet auch wieder mit einem Cliffhanger der mich neugierig auf den weiteren Verlauf der Geschichte macht.
Rezensionen von manu63:
Enchantra – Verrate die Liebe, rette dein Herz von Kaylie Smith
Genevieve und Rowin
Enchantra Verrate die Liebe, rette dein Herz ist der zweite Band der Dilogie Wicked Games Verfluchte Spiele geschrieben von der Autorin Kaylie Smith.
Dieses mal geht es um Genevieve die Schwester der Protagonistin aus Band eins, die bei der Suche nach ihren Wurzeln in ein gefährliches Spiel in einer italienischen Villa gerät.
Dabei muss sie sich mit einem Sohn des Hauses Silver verbünden um zu überleben.
Dabei stellt sich Genevieve nicht immer geschickt an und dadurch gerät sie in viele gefährliche Situationen, die sie zum Teil nur mit viel Glück meistern kann und der Hilfe von Rowin.
Zwischen ihnen knistert es gewaltig und daher gibt es auch einige explizite Stellen in der Geschichte. Die hier jedoch nicht so stark dominieren wie in Band eins.
Die Geschichte wird spannend und lebendig erzählt. Wobei wenige Szenen straffer erzählt werden könnten. Es gibt überraschende Wendungen und Momente und das Ende der Geschichte hat mir gut gefallen.
Die beiden Bände der Dilogie können meiner Meinung nach unabhängig voneinander gelesen werden, wobei ich die Reihenfolge einhalten würde um nicht für Band eins gespoilert zu werden.
Rezensionen von trebor:
Das Gemüsegarten 1 x 1 von Kai Meret Brieske
übersichtlich strukturiert und inspirierend bebildert
"Das Gemüsegarten 1 x 1 - Das ultimative Nachschlagewerk: 222 Antworten auf alle deine Garten-Fragen" von Kai Meret Brieske eignet sich tatsächlich als solches, da es übersichtlich strukturiert, sehr ansprechend illustriert sowie inspirierend bebildert wurde.
Dieses Gartenbuch ist erfrischend anders als die meisten anderen ihrer Gattung, da lediglich am Ende des Buches ein einziges Bild mit der Autorin zu finden ist.
Alle anderen Fotos verdeutlichen die soeben beschriebene Thematik.
Es macht Spaß, sowohl im Buch kreuz und quer zu lesen, als auch gezielt nach Themen, Fragestellungen oder konkreten Problematiken zu suchen.
Auch die Haltung der Autorin ist mir sehr sympathisch, da sie nicht nur die Ergebnisse ihres Gärtnerns im Blick hält, sondern auch Auswirkungen auf das Ökosystem berücksichtigt. So bekämpft sie Schädlinge und Pflanzenkrankheiten mit natürlichen Mitteln und wägt ab, welche Pflanzen als Unkräuter zu betrachten sind oder eben nicht.
Rezensionen von e_kieh:
Ich bin noch gar nicht müde! von Nicola Hengels-Stitou
Für eine entspanntere Einschlafbegleitung
"Ich bin noch gar nicht müde" ist ein warmherziges, wertschätzendes und einfühlsames Kinderbuch zur Einschlafbegleitung.
Insbesondere dann, wenn es mal nicht ganz so rund läuft, wie gewünscht. Das Buch beinhaltet wirklich nützliche Tipps und spannende Informationen für uns Eltern bzw.
Begleitpersonen. Es widmet sich all jenen, gerne auch mal von Kindern vorgeschobenen Gründen, weshalb ein Zubettgehen momentan nicht möglich ist und geht dabei gezielt auf die Intention der Kinder ein. Das Einschlafen wird willentlich hinausgezögert, während die Augen längst schon schwer und müde sind. Gerade diese alltäglichen Szenen, von plötzlich starkem Durst bist zum dringenden Toilettengang, machen das Buch besonders authentisch und sorgen für ein liebevolles Wiedererkennen sowohl bei Eltern, als auch bei Kindern.
Dadurch werden wir Eltern emotional abgeholt und können sogar den ein oder anderen Aspekt besser verstehen.
Am besten gefallen mir die vorformulierten Fragen an die Kinder, wodurch man direkt mit ihnen in Verbindung gehen kann. Für 3-jährige ist das vielleicht noch etwas zu komplex, aber mit älteren Kindern (etwa ab dem Vorschulalter) lässt sich so eine tiefgründige und ergebnisorientierte Konversation führen.
Ebenfalls gut gefällt mir, dass auch die klassische Übermüdung thematisiert wird. Das rundet die emotionale Botschaft der Geschichte ab.
Rezensionen von Tina:
Woman Down von Colleen Hoover
Zwischen Liebe und Abgrund
Ich bin mit großen Erwartungen an Woman Down herangegangen – und wurde emotional vollkommen abgeholt. Dieser Roman ist deutlich düsterer, provokanter und unbequemer als viele andere Bücher von Colleen Hoover. Er liest sich nicht „leicht“, sondern fordert mich als Leserin immer wieder heraus.
Im Mittelpunkt steht eine erfolgreiche Autorin, die nach einem massiven öffentlichen Shitstorm und beruflichen Absturz versucht, sich zurückzuziehen und neu zu sortieren. Schon auf den ersten Seiten wird klar: Hier geht es nicht nur um eine Geschichte, sondern um Themen wie Cancel Culture, Schuld, öffentliche Wahrnehmung, Machtverhältnisse und psychische Belastung. Ich fand besonders spannend, wie nah sich Fiktion und Realität anfühlen - fast schon unangenehm nah.
Die Atmosphäre ist intensiv, stellenweise beklemmend und emotional roh. Ich habe häufig mit der Protagonistin mitgelitten, war teilweise wütend, teilweise sprachlos und musste mich immer wieder selbst hinterfragen. Nicht jede Figur ist sympathisch, nicht jede Handlung moralisch eindeutig – genau das macht das Buch für mich so stark. Woman Down ist kein Wohlfühlroman, sondern eine emotionale Achterbahnfahrt.
Der Schreibstil ist flüssig und fesselnd, gleichzeitig aber ernster und kantiger als ich es von Hoover gewohnt bin. Gerade diese Abweichung hat mir sehr gefallen.
Rezensionen von Vobabooks:
Montcrest University 1: Lessons in Evil von Laurie Harmening
Düster, spannend und morally grey
„Lessons in Evil“ ist der Auftakt der „Montcrest University“ Dilogie von Laurie Harmening. Schattenengel Grace startet ihr Studium an der Montcrest University und gibt alles, um einen der begehrten Plätze bei der Exkursion in die Hölle zu erhalten. Ihr Rivale, Dämon Isak kommt ihr dabei immer wieder in die Quere…
Eine krasse und spannende Geschichte.
Das Worldbuilding mit der Hölle und Magiesystem fand ich interessant und wirklich düster. Das Setting der Universität mitten in den Schweizer Alpen ist wirklich atmosphärisch und landschaftlich schön. Dort geht es aber auch ziemlich grausam zu, es gibt viele Dark Academy Vibes. Die Stimmung ist geprägt aus Hass, Intrigen, Ehrgeiz und Grausamkeiten - ab und zu gibt es aber auch Momente der Verbundenheit. Grace und Isak sind beide sehr zielorientiert und leistungsbezogen. Es gibt viele morally grey Aspekte in diesem Buch, und ich persönlich bin leider nicht so vollständig warm geworden mit den beiden Hauptfiguren. Flüssig geschrieben und im dual POV. Das Ende macht außerdem definitiv neugierig auf die Fortsetzung im 2. Band!
Rezensionen von brauneye29:
Kala von Colin Walsh
Wahnsinnig gut
Zum Inhalt:
Helen, Joe und Mush gehörten zu einer unzertrennlichen Clique und Mittelpunkt dieser war Kala, das ungestüme Mädchen, aber auch strahlender Mittelpunktder Gruppe. Doch eines Tages war sie spurlos verschwunden. 15 Jahre später treffen die drei wieder zusammen, denn Helen reist, wenn auch unwillig, zu einer Hochzeit an.
Joe ist ebenfalls in der Stadt und Mush war immer dort. Dann werden menschliche Überreste im Wald gefunden.
Meine Meinung:
Es gibt so Bücher für die man sich die Nacht um die Ohren schlägt und Kala ist genauso ein Buch. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil es eine faszinierende, hoch spannende aber auch komplexe Handlung hat. Man kann kaum glauben, dass es ein Erstlingswerk ist. Die Protagonisten werden gut dargestellt und der Schreibstil ist sehr einnehmend. Durch unterschiedliche Zeiten und unterschiedliche Sichten wird das Buch für mich ein richtiges Highlight-Buch. Ich kann es wirklich uneingeschränkt empfehlen.
Fazit:
Wahnsinnig gut
Rezensionen von saskia13120:
Liars all around me von Clara Blais
Gelungener YA-Thriller mit fantastischen Protagonisten
"Liars all around me" ist ein packender YA-Thriller, der vor allem durch seine sympathischen Hauptfiguren und sein spannendes Ende überzeugt.
An der Harbourview High wird eine Schülerin tot aufgefunden. War es Suizid oder doch Mord? Für Ryle ist die Frage klar, schließlich hat die Erzfeindin der toten Schülerin, Avery, ihn nur eine Woche zuvor nach einer Waffe gefragt.
Um ihre Unschuld zu beweisen, bittet Avrey Ryle deswegen mit ihr gemeinsam den Schuldigen zu finden.
Avery und Ryle sind für mich beide von Anfang an tolle und sympathische Personen. Beide haben es aus verschiedenen Gründen privat nicht einfach und ich konnte mit jedem auf seine Art mitfühlen und hätte vor allen Dingen Averys Eltern mehr als einmal gerne angeschrien dass sie ihrer Tochter doch bitte mal die Liebe zukommen lassen die sie braucht und verdient.
Die Beziehung, die sich zwischen den Beiden entwickelt ist zwar vorhersehbar und klischeebehaftet, fühlt sich aber trotzdem wunderbar natürlich an und ich hab mich mit jedem Schritt den die Beiden aufeinander zugemacht haben mehr für sie gefreut. Sie haben das Buch wirklich durchgehend lesenswert gemacht und dafür gesorgt dass ich es kaum aus der Hand legen konnte.
Die Spannung baut sich nämlich hauptsächlich im letzten Drittel auf. Gerade im Mittelteil fühlen sich die Ermittlungen die die beiden tätigen eher wie "Sidequests" an, die erledigt werden müssen um die Geschichte auf der einen Seite zwar voran zu bringen, aber dieser auch eine gewisse Länge zu geben und "aufzufüllen".
Trotzdem habe ich während des kompletten Buches den Spaß am Lesen nicht verloren und hab jederzeit gebannt an den Seiten gehangen.
Die Geschichte spielt vorallem mit Vorurteilen, Vorverurteilungen und Gerüchten. Was ist die Herkunft wirklich wert? Macht sie einen automatisch zum besseren Menschen? Braucht es Reichtum um eine gute Kindheit zu haben und zu was sind Menschen fähig wenn die Verzweiflung und der Druck nur groß genug sind? Sie hält der Zwei-Klassen-Gesellschaft den Spiegel vor propagiert dass man sich die Meinung über einen Menschen nicht davon bilden sollte was andere über ihn sagen. Und - wie es sich für einen guten Thriller gehört - das nichts so ist wie es scheint.
Für mich ist "Liars all around me" ein absolut gelungenes Buch und sowohl für Fans des Genres als auch für Thriller-Neueinsteiger geeignet.
Rezensionen von Dragon:
Und alles zerbricht (Paper Hearts 1) von Maxine Reuker
Mehr als nur eine Lovestory
Mila fällt aus allen Wolken, als ihre Eltern ihr einen Umzug in die Schweiz wegen einer beruflichen Chance ihrer Mutter mitteilen. Das heißt für Mila: weg von ihrer besten Freundin Juno, weg aus ihrem heilen Idyll inmitten eines großen Anwesens in Berlin, weg von all dem Vertrauten, was dem Teenager wichtig ist und weg, bevor ihre lang geplante Sweet-Sixteen-Party mit ihrer besten Freundin stattfinden kann.
Dass auch der Umzug für ihren Vater alles andere als leicht ist, wird mit der Zeit immer deutlicher und sowohl Mila als auch der Vater rutschen in etwas hinein, aus dem es irgendwann ausweglos erscheint.
Das Jugendbuch ist keine leichte Kost und ich hätte mir die am Ende des Buches enthaltene Triggerwarnung deutlich früher, ja zu Beginn des Buches gewünscht. Autorin Maxine Reuker greift schwierige, aktuelle und sensible Themen wie Essstörung und Alkoholsucht auf. War sie selbst einst von ersterem betroffen, weiß sie, wovon sie schreibt und das merkt man ihrer Hauptprotagonistin Mila auch an. Die Figur hat Tiefe, man kann ihre Gedanken gut nachvollziehen und erlebt die schleichende Wandlung eines fröhlichen Teenagers zu
einer von Selbstzweifeln und Kontrolle bestimmten Jugendlichen. Dabei ist schockierend zu beobachten, wie diese Krankheit sich allmählich langsam entwickelt, bis sie so groß und raumeinnehmend wird, dass man alleine nicht mehr dagegen ankommt. Emotional geht dieses Buch sehr tief, denn die Story zeigt nicht nur einen Menschen, der sich selbst immer mehr aus den Augen verliert. Auch der Vater ist seinen Problemen nicht mehr gewachsen und für den Lesenden ist es fast schmerzlich mitanzusehen, wie die einst glückliche Familie immer mehr zerbricht.
Die Autorin hat einen packenden Schreibstil, der für die junge Zielgruppe genau richtig erscheint. Nichtsdestotrotz geht Milas Entwicklung an manchen Stellen zu schnell, wodurch ihre innere Wandlung teilweise sprunghaft wirkt. Zwar werden ihre Gedanken und Unsicherheiten nachvollziehbar geschildert, doch bleibt für mich die tatsächliche Tragweite der Essstörung zu undeutlich. Es wird nicht ausreichend herausgestellt, wie gravierend und potenziell lebensbedrohlich diese Erkrankung sein kann – sowohl körperlich als auch psychisch. Dadurch verliert die Darstellung an Dringlichkeit, und die Ernsthaftigkeit der Thematik tritt stellenweise in den Hintergrund. Eine intensivere Auseinandersetzung mit den langfristigen Folgen hätte der Geschichte mehr Tiefe und Authentizität verliehen.
Beim Lesen hatte ich das Gefühl, dass unbedingt noch eine Lovestory eingefügt werden musste, damit sie ins Genre des Jugendbuchs passte. Die Beziehung entwickelt sich sehr schnell, wodurch das Vorgehen des Jungen teilweise überstürzt und wenig einfühlsam wirkt. Statt die Handlung zu vertiefen, lenkt die Romanze stellenweise von der eigentlichen Problematik ab und mindert die Ernsthaftigkeit des Themas.
Insgesamt behandelt der Roman ein wichtiges und aktuelles Thema, das gesellschaftlich nach wie vor hohe Relevanz besitzt. Besonders gelungen ist die einfühlsame Darstellung von Milas Gedankenwelt, wodurch ihre innere Zerrissenheit nachvollziehbar wird. Dennoch wirkt ihre Entwicklung stellenweise zu schnell, und die Gefährlichkeit der Essstörung wird nicht immer deutlich genug herausgearbeitet. Auch die eingefügte Liebesgeschichte erscheint teilweise konstruiert und lenkt vom ernsten Kern der Handlung ab. Trotz dieser Schwächen regt das Buch zum Nachdenken an und sensibilisiert für die Problematik.











