Kunden em pfehlungen
Rezensionen von KersG:
Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima
Konnte mich nicht ganz überzeugen
Da mir der erste Teil der Reihe so gut gefallen hat und ich ihn regelrecht verschlungen habe, wollte ich unbedingt auch Teil 2 lesen. Auch weil ich wissen wollte, wie es für alle weitergeht. Aber leider hat mich das Buch nicht mitgerissen und konnte mich nicht ganz erreichen. Ich hatte mir ehrlich gesagt mehr erhofft und hatte höhere Erwartungen.
Das Cover finde ich sehr schön. Mit den Farben, die irgendwie Hoffnung ausdrücken. Dass das Leben weitergeht.
Blairs Leben als Künstlerin fand ich sehr spannend und gut mit eingearbeitet. Auch, dass sie nach dem Tod ihres Bruders einfach nicht mehr malen kann, ist sehr gut nachvollziehbar. Zwischen Connor und ihr spürt man von Anfang an, dass da was ist und das schon seit langer Zeit. Doch beide wollen dem nicht so wirklich nachgeben.
Teilweise war es aber für mich zu oberflächlich und unrealistisch. Der scheinbar lockere Umgang der Eltern mit dem Tod des Sohnes. Bei Blair war es für mich dann doch irgendwie zu viel des Guten.
Toll finde ich, dass es neben der Trauerbewältigung auch um das Thema Selbstliebe und Selbstachtung geht. Auch Social Media und die dort gängigen Hasskommentare werden thematisiert.
Insgesamt konnte mich das Buch aber nicht so mitreißen wie der erste Teil.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Totenkünstler von Chris Carter
blutiger Thriller
Nach Der Kruzefix-Killer, Der Vollstrecker und Der Knochenbrecher ein neuer Fall für den Profiler Robert Hunter und seinem Partner Carlos Garzia. Ein brutaler Killer tötet Polizisten oder Staatsanwälte auf äußerst brutale Art und Weise. Er amputiert den Opfern alle Glieder und formt Skulpturen daraus, echt krass und sowas von blutrünstig.
Die Tatorte sind voller Blut und selbst für die erfahrenen Ermittler nicht leicht.
Habe dieses Buch an einem Abend/Morgen verschlungen, war sooooo spannend und blutrünstig, dass ich es nicht zur Seite legen konnte!!! Literweise Blut und bestialisch zugerichtete Leichen! Eine Thriller-Serie für die hartgesottenen Fans von diesem Genre.
Rezensionen von Lesebegeisterte:
Todesdrang von Michael Hübner
blutrünstig
Dirks Leben ist perfekt, er hat einfach alles und ist glücklich. Doch dies ändert sich schlagartig, als er ins Visier eines kranken Psychopathen gerät....
Ein sehr spannender und sehr blutrünstiger Thriller! Auch an einem Wochenende gelesen! Wie alle Thriller von diesem Autor! Erstaunlich, was mit ein paar Angaben im Internet so alles gemacht werden kann!!! Gott sei Dank ist diese Geschichte erfunden, aber so unrealistisch nun auch wieder nicht, regt auf alle Fälle zum Nachdenken an, dass man achtsamer mit seinen Daten im Internet umgehen soll.
Rezensionen von LeserinLu :
Das Buch der verlorenen Stunden von Hayley Gelfuso
Lesenswerter Genremix
„Das Buch der verlorenen Stunden“ verbindet eine ernste historische Grundlage mit einer märchenhaft anmutenden Fantasy-Idee und einer Liebesgeschichte – und genau dieser ungewöhnliche Mix hat für mich sehr gut funktioniert. Der Einstieg ist stark: Die junge Lisavet, die im Deutschland der 1930er Jahre vor den Nationalsozialisten fliehen muss, gelangt dank ihres Vaters in eine zeitlose Bibliothek, in der sämtliche menschlichen Erinnerungen in Büchern festgehalten sind.
In den USA der 60er Jahre lernt man parallel Amelia kennen, deren Onkel unter mysteriösen Umständen im Kontext des Kalten Krieges gestorben ist. Schon dieses komplexe Setting mit verschiedenen Zeit- und Handlungssträngen, die nach und nach zusammengeführt werden, hat mich sofort gepackt, obwohl ich normalerweise kein Fantasy lese.
Der Roman liest sich atmosphärisch und flüssig, manchmal fast wie ein Jugendbuch – vermutlich auch, weil die zentralen Figuren jung sind. Lisavet und Amelia fand ich beide spannend, aber bewusst rätselhaft angelegt. Im Verlauf des Romans wird die Handlung zunehmend spannender und der Genremix bleibt abwechslungsreich, ohne überladen zu wirken. Insgesamt mochte ich die Mischung aus historischem Stoff, Fantasy-Elementen und Romantik. Der Roman greift wichtige Themen auf: Zensur, Verantwortung, Erinnerungskultur und die Frage, wer eigentlich bestimmt, was eine Gesellschaft erinnert und was verschwinden soll. Das macht ihn für mich sehr aktuell.
Optisch verdient das Buch ebenfalls Lob: Einband und Umschlag sind liebevoll gestaltet und passen gut zur Thematik. Insgesamt war es für mich ein atmosphärischer, gut lesbarer Roman mit origineller Grundidee und inhaltlicher Tiefe - für alle, die Lust auf eine ungewöhnliche Mischung aus Geschichte, Fantasy, Liebe und philosophischen Fragen haben, auf jeden Fall lohnenswert.
Rezensionen von Lilli33:
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
Ein Buch im Buch
Ein Buch im Buch
Dies ist bereits der 3. Band der Reihe um die Lektorin Susan Ryeland. Obwohl ich die Vorgänger nicht kenne, hat mir für das Verständnis kein Wissen gefehlt. Allerdings fand ich den Anfang etwas zäh. Fans der Reihe werden hier eventuell darüber wegsehen können, weil sie einfach das Wiedersehen mit den vertrauten Figuren genießen.
Susan Ryeland ist gerade wieder von Kreta nach London gezogen und dort freiberuflich für einen kleinen Verlag tätig, Eliot Crace soll die erfolgreiche Serie mit dem Detektiv Atticus Pünd nach dem Tod des Autors weiterführen und Susan ihn dabei unterstützen. Schon nach den ersten Manuskriptseiten wird Susan klar, dass Eliot die Handlung seines Buches nicht frei erfunden hat, sondern verklausuliert über seine eigene Familie schreibt - inklusive Mord an seiner Großmutter, der vor zwanzig Jahren als natürlicher Tod abgetan wurde. Als Eliot bei einem Unfall mit Fahrerflucht (oder Mord?) ums Leben kommt, ist dummerweise sein Buch noch nicht zu Ende geschrieben und somit der Täter noch nicht entlarvt. Susan macht sich auf die Suche nach der Wahrheit und gerät dabei sogar selbst unter Mordverdacht.
Wie erwähnt, fand ich den Anfang etwas zäh. Hier wurden einige Personen eingeführt und dann bekam ich etliche Seiten von Eliots Manuskript zu lesen, das ich zunächst nicht wirklich spannend fand. Erst als die Verknüpfung des Manuskripts mit der Wirklichkeit zutage trat, konnte mich der Roman mehr fesseln. Der gemütliche Schreibstil, der stark an die alten klassischen Krimis zum Beispiel von Agatha Christie erinnert, hat mir sehr gut gefallen. Es muss ja nicht immer atemberaubend und blutrünstig sein. Das Gesamtkonzept hat hier gut gepasst. Die zweite Hälfte des Buches wurde dann auch noch richtig spannend, sodass ich sie in einem Rutsch bis zum Ende lesen wollte. Die Auflösung empfand ich als raffiniert und zum Teil auch überraschend.
Die Reihe:
1. Die Morde von Pye Hall
2. Der Tote aus Zimmer 12
3. Tod zur Teestunde
Rezensionen von gabiliest:
Als der Mond die Sterne ordnen wollte von Lena Raubaum
Wenn der Mond am Himmel Ordnung machen will
Die bekannte und mit dem österreichischen Kinderbuchpreis ausgezeichnete Autorin Lena Raubaum hat mit “Als der Mond die Sterne ordnen wollte” den Text für ein einfühlsames und heiteres Bilderbuch geschrieben, das dazu anregen soll, auch einmal loszulassen und dem eigenen Instinkt zu vertrauen.
Die phantasievollen und liebevoll gezeichneten Illustrationen stammen von Zuzanna Kowalska.
Der Mond hat ein Problem, so viele Sterne!
Wie soll er sie am Himmel verteilen? Es soll doch alles schön aussehen!
Der Mond hat einige Ideen um die Sterne zu ordnen. Nach Gewicht- das passt nicht! Nach Helligkeit- schwierig zu sagen, welcher Stern heller leuchtet. Vielleicht nach einem geometrischen Muster? Aber das wollen die Sterne nicht. Als der Mond nicht mehr weiter weiß, geschieht plötzlich etwas Unerwartetes. Und jetzt hat jeder Stern seinen Platz gefunden. Jeder Stern? Nein, ein ganz kleiner Stern noch nicht, der bleibt ganz nah beim Mond. Kannst du ihn sehen?
Lena Raubaum erzählt in ihrem Buch “Als der Mond die Sterne ordnen wollte” eine phantastische und magische Geschichte, die dazu ermutigen soll, darauf zu vertrauen, dass sich für viele Probleme von selbst eine Lösung finden wird. Mit kindgerechten, einfachen Texten und unterstützt durch die freundlichen, farbenfrohen Illustrationen entführt das Buch in eine märchenhaft gestaltete Szenerie. Bildhaft und heiter lernen Kinder, dass es nicht immer laufen muss, wie man es geplant hat. Manchmal muss man nur gelassen abwarten! Besonders hervorzuheben ist die schöne Gestaltung des Hardcovers, die schon in der Buchhandlung dazu einlädt, in das Buch hineinzuschmökern. Die Seiten aus dickem Papier werden dazu beitragen, dass die Kinder das Buch oft zur Hand nehmen können und auch Geschwisterkinder daran noch Freude haben werden. Zusätzlich findet sich im Buch ein QR- Code, der zur von der Autorin gelesenen Hörfassung führt.
Dieses pädagogisch wertvolle Buch wird für Kinder ab vier Jahren empfohlen und soll sie dazu anregen, sich mit Farben, Formen, Größe und Gewicht auseinander zu setzen und schult so das mathematische Grundverständnis. Doch vor allem eignet sich diese Geschichte hervorragend, im Bett zum Einschlafen vorgelesen zu werden.
“Als der Mond die Sterne ordnen wollte” ist ein bezauberndes Bilderbuch, das es auch uns, den Vorlesenden, gestattet, wieder ein bisschen Kind zu werden und zusammen mit den Kindern neugierig den Himmel in dunklen Nächten zu betrachten, um zu sehen, wohin der Mond die Sterne gestellt hat. Vielleicht sehen wir sogar den kleinen Stern, der ganz nah beim Mond am Himmel steht.
Ich habe das Buch mit meinem vierjährigen Enkel gelesen, uns hat es sehr gut gefallen und wir empfehlen es allen kleinen und großen Sterneguckern gerne weiter.
Rezensionen von Meli:
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
Nette Dystopie mit spannenden Momenten
Begeht man in Dividium ein Verbrechen, wird man mit lebenslanger Haft in Endlock bestraft, doch dieses Leben ist meistens nicht sehr lang: Die reiche Oberschicht leistet ihren Beitrag für die Gesellschaft, indem sie dafür bezahlt, die Gefangenen zu jagen und zu töten. Als Ravens Bruder Jed verhaftet wird, folgt sie ihm ins Gefängnis und plant ihre Flucht, während sie ums Überleben kämpfen.
Raven schlägt sich als Kopfgeldjägerin durch, obwohl sie weiß, dass sie ihre Zielpersonen damit in den sicheren Tod schickt. Damit macht sie sich nicht besonders viele Freunde und im Gefängnis Endlock zieht sie schnell ungewollte Aufmerksamkeit auf sich. Während sie sich regelmäßig in Lebensgefahr begibt, kommt sie nicht nur gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur, sondern lernt auch Empathie und dass man gemeinsam alles schaffen kann.
Insgesamt finde ich, dass es eine nette Dystopie mit spannenden Geheimnissen und viel Action ist, aber ich fand es auch ein wenig vorhersehbar. Es hat mich unter anderem an “Gameshow” erinnert und konnte mich zwar gut unterhalten, aber nicht wirklich mitreißen, dafür fand ich es zu mittelmäßig. Von mir aus hätte es gern noch mehr gefährliche Action und bessere Plottwists geben können und ich hätte auch gern mehr von der Welt gesehen, da mich das Gefängnis Endlock und alles, was dazugehört, nicht ganz überzeugen konnten.
Die Liebesgeschichte fand ich ganz okay, aber auch da ging es mir manchmal zu leicht und zu schnell. Auf die Spicy-Szenen hätte ich auch verzichten können und fand es schade, dass sie schon fast detaillierter ausfielen als die restliche Handlung.
Rezensionen von Wolfgang Radhuber:
Moskaus westliche Rivalen von Oliver Jens Schmitt
Um unsere Geschichte zu verstehen: unabdingbar!
Rezensionen von Petra:
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel
Weltraumwissen
Erstmal vermittelt das Buch einige große Menge Wissen. Über das Weltall, die Sterne und Planeten, genau so über Raumfahrt und Forschung.
Die Art wie das Wissen vermittelt wird ist spielerisch und man kann als begleitender Leser immer wieder die Schwerpunkte vertiefen. Es gibt ausklappbare Felder hinter denen noch mal andere Bilder zum Thema versteckt sind.
Das Highlight ist aus Kindersicht die Taschenlampe. Sie ist hinten im Buch und kann heraus getrennt werden. Mit Hilfe der Taschenlampe kann man auf der Folie Sternenbilder und andere auf der vorherigen Seite erklärte Themen sehen. Die Folie ist mit einem dunklen Karton kombiniert. Wenn man dann die Taschenlampe aus starker weißer Pappe dazwischen schiebt werden die einzelnen Bilder auf der Folie sichtbar. Von der Technik eine einfache Geschichte, für die Kinder ein Highlight. Immer wieder die Lampe an eine andere Stelle schieben und sich vom Leser das dazu gehörige Thema erzählen bzw. vorlesen lassen.
Als meine Söhne klein waren gab es die Bücher schon einmal, weniger aufwändig in einem kleineren Format. Jetzt größer und viel tiefer in die Materie eintauchend sind sie auch für ältere Kinder sehr informativ.
Sollten die Kinder die Taschenlampe endlich geschafft haben, kann man mit Leichtigkeit eine neue basteln.
Rezensionen von PeWie:
Wieso? Weshalb? Warum? Leuchte und entdecke - Weltraum von Carola von Kessel
Weltraumwissen
Erstmal vermittelt das Buch einige große Menge Wissen. Über das Weltall, die Sterne und Planeten, genau so über Raumfahrt und Forschung.
Die Art wie das Wissen vermittelt wird ist spielerisch und man kann als begleitender Leser immer wieder die Schwerpunkte vertiefen. Es gibt ausklappbare Felder hinter denen noch mal andere Bilder zum Thema versteckt sind.
Das Highlight ist aus Kindersicht die Taschenlampe. Sie ist hinten im Buch und kann heraus getrennt werden. Mit Hilfe der Taschenlampe kann man auf der Folie Sternenbilder und andere auf der vorherigen Seite erklärte Themen sehen. Die Folie ist mit einem dunklen Karton kombiniert. Wenn man dann die Taschenlampe aus starker weißer Pappe dazwischen schiebt werden die einzelnen Bilder auf der Folie sichtbar. Von der Technik eine einfache Geschichte, für die Kinder ein Highlight. Immer wieder die Lampe an eine andere Stelle schieben und sich vom Leser das dazu gehörige Thema erzählen bzw. vorlesen lassen.
Als meine Söhne klein waren gab es die Bücher schon einmal, weniger aufwändig in einem kleineren Format. Jetzt größer und viel tiefer in die Materie eintauchend sind sie auch für ältere Kinder sehr informativ.
Sollten die Kinder die Taschenlampe endlich geschafft haben, kann man mit Leichtigkeit eine neue basteln.










