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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von nuean:

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Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls von Greta Milán

Toller zweiter Band!

Ich habe den ersten Band der Reihe sehr gemocht und mich gefreut, dass es weitergeht. Das Cover ist wunderschön und es passt perfekt zum 1. Teil.
Paige ist eigentlich zufrieden, sie macht den Job den sie liebt, hat Freunde, die immer für sie da sind und eine tolle Familie. Das einzige was fehlt ist der richtige Mann.

Nachdem sie mal wieder enttäuscht wurde, zieht Miles ins Nachbarhaus. Der ehemals beste Freund ihres Bruders hat vor Jahren durch sein unverantwortliches Verhalten Paige und ihren Bruder in große Gefahr gebracht, deren Nachwirkungen immer noch präsent sind.
Miles möchte seine Karriere vorantreiben, als ihn aber der Hilferuf seiner Mutter erreicht, dass seine berufliche Hilfe in seinem Heimatstädtchen benötigt wird. Als kehrt er nach Willow Falls zurück und stellt sich den Bewohnern, seinem ehemals besten Freund und dessen Familie.
Schon den ersten Teil der Reihe fand ich toll und auch die Charaktere haben mich begeistert. Deshalb habe ich mich sehr auf Paige´s Geschichte gefreut. Sie ist ein toller Mensch, liebt ihre Freunde, Familie und hat sich mit ihrer eigenen Holzwerkstatt einen Traum erfüllt. Ich finde man spürt sofort die Chemie zwischen Miles und ihr. Da auch aus beiden Perspektiven erzählt wird hat man mehr Einblicke in die Gefühlswelt der beiden Protagonisten. Auch Miles ist ein Traum, er hat selbst auch einiges durchgemacht, seine Träume und Ziele und trotzdem ist er da wenn er gebraucht wird.
Auch die anderen Charaktere sind wieder mit dabei, gerade Paige´s Clique ist einfach grandios. Ich freue mich auf den nächsten Band, denn genug Potential gibt es in Willow Falls.
Fazit: Wunderschöner Herbst-Roman!

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Willow-Falls-Reihe, Band 2 - Stay With Me in Willow Falls

Rezensionen von Streiflicht:

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Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum von Wolf September

Spannung unterm Weihnachtsbaum

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da ich bisher weder den Autor, noch die Reihe um Hunter B. Holmes kannte. Und dann noch die Verknüpfung von Weihnachten und Krimi, meine beide Leidenschaften. Da dachte ich, das kann ja nur gut werden und genauso war es auch. Herrliches Flair, viel Weihnachtsstimmung und gute Laune und ein kurioser Mordfall, den Hunter gemeinsam mit seinen Kollegen zum Glück noch rechtzeitig vor Weihnachten aufklären kann.

Weihnachten in London - festlich, romantisch ... und mörderisch. Das verspricht die Überschrift hinten auf dem Klappentext und genau das hält das Buch auch. Ich kam gut rein in die Geschichte, auch wenn ich Quereinsteigerin bin, war das kein Problem. Hunter war mir sofort sympathisch, genauso wie Steven und Godric, meine Lieblingsfigur. Das Buch ist zugleich spannend und man möchte unbedingt wissen, was passiert ist und warum, und zugleich angenehm cosy, gemütlich und voller schöner Unterhaltung. Kein Wunder, dass Cosy Crime so beliebt ist. Für mich perfekt und genau das Richtige so kurz vor Weihnachten!

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Hunter B. Holmes - Mord unter dem Weihnachtsbaum

Rezensionen von MarcoL:

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Werkzeugkasten der Zukunft von Katapult

Wunderbare, und umsetzbare Ideen, um unsere Zukunft lebenswerter zu gestalten

Unsere Welt könnte solch ein Paradies sein. Weder Hunger noch übelste Umweltverschmutzungen wären an der Tagesordnung. Es gibt Ideen und Möglichkeiten mehr als genug, um diesen Planeten smart zu machen, und zu einer Welt, in der sich alle Menschen und Lebewesen wohl fühlen.
Dieses wunderbare Buch zeigt uns auf unterhaltsame und einfache Weise 150 brillante Ideen, wie wir die Welt tatsächlich ein wenig besser machen könn(t)en.

Es gibt viel Potential beispielsweise in der Landwirtschaft – gemeinsames „Ackern“, das Stärken der Biodiversität, Grünflächen mit Obst und Gemüseanbauflächen in den Städten – die zudem noch frei vom Autoverkehr sein könnten – für eine bessere Luft, für viel mehr Grünflächen.
Bei der Stromversorgung gehen wir mit Solar und Wind ja schon gute Wege, aber das ist bei weitem noch nicht das Ende der Fahnenstange. Denn aus jeder Art der Bewegung lässt sich Strom gewinnen.
„Futter für alle“ - Erbsenproteine als Fleischersatz – gibt es natürlich schon, schmeckt super, muss nur noch in die Köpfe von 90 % der Menschen hierzulande. Schon Ressourcen und Umwelt. Aber ja … das geliebte Tierqualprodukt ...
Ganz interessant der Nahrungskreislauf - „Der Schatz aus dem Klo“. Phosphor ist ein wichtiger Dünger, könnte aus den Fäkalien gewonnen werden, anstatt umweltzerstörerisch abgebaut zu werden (zumal nur 8,9 % der Vorkommen in Demokratien liegen – wenn sich also so ein Diktator quer stellt, diktiert er, wer in Zukunft zu Essen haben werden könnte).
Oder Saatgutbibliotheken – Säen-Ernten-Teilen. Oder biologische Alternativen zur Kunststoffschwemme.
Und noch so vieles mehr steckt in diesem wunderbaren Buch, voll mit Dingen und Gedanken, die die Zukunftsaussichten nicht ganz so düster erscheinen lassen würden, als sie momentan sind.
Jedes Kapitel widmet sich einem ganz besonderen Bereich, zählt die Fakten auf, belegt mit Zahlen, was möglich wäre. Und in jedem Projekt, dass ich voller Spannung gelesen habe, steckt irre viel Potential. Also: tun! - die Möglichkeiten und Ideen sind vorhanden.

Ganz große Leseempfehlung für diese wunderbaren Ausführungen.

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Werkzeugkasten der Zukunft

Rezensionen von Liselottchen:

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Memories So Golden Like Us von Gabriella Santos de Lima

Wenn Trauer lähmt

Blair ist nach dem Tod ihres Bruders Sam komplett durch den Wind. Sie kann nicht mehr malen, ist jeden Tag auf Party, betrinkt sich und landet fast täglich im Bett eines anderen Mannes. Im Internet wird boshaft über sie hergezogen, vor allem als sie sich mit einem bekannten verheirateten Mann einlässt und seine Ehe zerbricht.

Ihre Eltern setzen ihr ein Ultimatum: Sie soll sich ins Strandhaus ihrer Mutter zurückziehen und eine Bildserie malen, andernfalls muss sie aus der (von den Eltern finanzierten) Wohnung ausziehen. Sie geht widerwillig darauf ein und trifft im Ferienhaus auf den Filmemacher Connor, den besten Freund ihres verstorbenen Bruders, für den sie damals schon ein Faible hatte. Doch er ist schon lange in einer Beziehung mit ihrer ehemaligen Freundin Elle, einer bekannten Schauspielerin. Dass ausgerechnet er einen Film über ihr Schaffen und die Geburt der Bildserie anfertigen soll, geht ihr gegen den Strich. Zudem ändert sich nichts an ihrem Zustand: Sie ist unfähig, ein Bild zustande zu bringen.
Die Story ist abwechselnd aus Sicht von Blair und Connor geschrieben, dazwischen kommen Auszüge aus einem Internetblog mit entsprechenden Kommentaren. Dies ist der zweite Teil einer Dilogie, da möchte ich vorausschicken, dass ich den ersten Teil, in dem es um Sams Tod geht, nicht gelesen habe. Dennoch fand ich mich in der Story sofort zurecht, Blairs Gefühle sind hautnah und haben mich tief berührt. Sie kann den Tod des Bruders nicht verarbeiten und ist nach einem Jahr immer noch gelähmt vor Trauer. Den ersten Teil der Story habe ich regelrecht verschlungen und war gespannt, ob und wann Blair die Kurve kriegt. Connors Verhalten konnte ich jedoch großteils weder nachvollziehen noch verstehen. Er wird als der Gute, Nette und Perfekte dargestellt – für mich war vieles einfach nur dumm. Beispielsweise seine Beziehung zu Elle – weshalb etwas aufrechterhalten, dass es nicht gibt? Oder die familiären Verhältnisse – seine alkoholkranke Mutter, die ihn – wie er selbst empfindet – ein Leben lang nur enttäuscht hat – er springt sofort, wenn sie anruft, verlässt Blair, um nach London zu fliegen. Und er stimmt zu, sogar ein Wochenende mit Mutter und ihrem neuen Lover zu verbringen, bei dem er zusätzlich einverstanden ist, sein Handy abzugeben.
Zudem fand ich leider, dass die schwierigen Themen an der Oberfläche geblieben sind. An vielen Stellen fragte ich mich, weshalb Blair nicht professionelle Hilfe bekommt. Ihr Schmerz ist greifbar, die Abwärtsspirale furchtbar traurig – alle wissen und sehen es. Ob da ein Ultimatum wirklich die beste Lösung ist, wage ich zu bezweifeln. Und auch die Alkoholsucht von Connors Mutter wird nur aus seiner (verbitterten) Sicht dargestellt – sowie sein Nachgeben und Sich-Abfinden mit einer Situation, die er nicht möchte. Anstatt ein offenes (strenges) Gespräch mit der Mutter zu führen, ist er meines Erachtens auf der Ebene eines Jugendlichen stecken geblieben.
Der Schreibstil ist fesselnd, der erste Teil hat mich sofort in den Bann gezogen. Leider wurde ich im Zweiten enttäuscht, weil sich vor allem Blairs Gedanken über ihre Trauer und Sam wiederholen und ich mir rund um Connors Geschichte ein wenig mehr gewünscht hätte. Auch der Internetblog nebst Kommentaren nahm in meinen Augen ein wenig zu viel an Platz ein. Daher 3,5 Sterne, da ich keine halben Sterne geben kann, runde ich auf.

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Memories So Golden Like Us

Rezensionen von MariasBooks:

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Whispers of Destiny von Justine Pust

Dystopische Welt meets schlagfertige Protagonistin meets Callcenter des Todes

Zum Buch
Whispers of Destiny ist ein Standalone Roman aus der Feder von Justine Pust. Das Buch ist im Piper Verlag erschienen.

Erwartung
Ich habe bereits mehrere Bücher von Justine Pust gelesen und fand ihren Schreibstil bisher immer toll, weshalb ich sehr gespannt auf dieses Buch war.

Gestaltung
Ich habe das Buch als eBook gelesen.

Das Cover ist schlicht aber in meinen Augen passend gestaltet. Man sieht direkt an den Details, was einen erwartet.
Die Innengestaltung ist eher schlicht. es gibt zwar verschieden Schriftarten für die Unterscheidung zwischen verschwinden Textarten, aber sonst nicht viel Dekoration

Generell hat mir das Buch sehr gut gefallen.
Einerseits mochte ich die Welt, die Ju hier erschaffen hat und dass sie dessen Regel nach und nach erklärt und nicht in einem Infodump. So habe ich persönlich sehr gut in das Buch reingefunden, und das ist für mich persönlich sehr wichtig.
Deshalb hat sich dieses Buch auch so flüssig angefühlt. Alles hat sehr gut ineinandergegriffen und sich wie eine komplette Geschichte und nicht wie einzelne Kapitel angefühlt.
Ich mochte zudem die Kombination aus Dystopie, schlagfertigen Wortgefechten und einer Protagonistin der man am liebsten gleichzeitig den Mund zuhalten und ihr ein Megafon in die Hand drücken wollte.
Das bringt mich etwas zur Hassliebe mit der Protagonistin, denn diese wusste nie, wann es genug ist. Das war anstrengend aber gleichzeitig auch sehr erfrischend, vor allem im Gegensatz den klischeehaften Pastell-Leonies die man sonst so in Booktok Büchern findet.

Aber neben all diesem bitchy-trashy Humor wurden in dem Buch so viele wichtige Themen in Nebenhandlungen bearbeitet (Siehe dazu auch die Triggerwarnings) und finde toll, wie diese in die Geschichte eingewebt wurden. Aus spoilergründen gehe ich hier nicht ins Detail. Aber vor allem auch das Tod und verschiedenste Ansichten und Meinungen wurden dazu eingearbeitet und auch einige moralische Fragen in den Raum geworfen.
Auch die Politiker und vor allem deren Namen und Aussagen, die natürlich alle frei erfunden sind ????, waren kleine Highlights in dieser Geschichte für mich.

Pust ist eine der wenigen Autor:Innen, die es schafft, eine Anzahl an Charakteren zu wählen, die einerseits nachvollziehbar sind und andererseits durch die nacheinander erfolgte Vorstellung auch leichter zum Auseinanderhalten und merken waren. Für jemand wie mich, der mit vielen Namen und Verbandelungen oft Probleme hat, ist das ein wichtiger Punkt.

Fazit:
Eine spannende Genre Mischung, die mit Ju's flüssigen und frechen Schreibstil einfach funktioniert. Nicht viele schaffen es eine menschheitsbedrohende Dystopie mit so viel Humor, politischer Kritik, Gefühl, Trolley-Problem-Entscheidungen und einer Priese Romance erfolgreich zu kombinieren.
Wer denkt, das Lesen politisch ist und auf diese Dinge Lust hat, wird das Buch definitiv mögen.

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Whispers of Destiny

Rezensionen von ReiShimura:

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Before I met Supergirl von Rea Garvey

Authentisch, aber nicht überwältigend

Wäre ich Teilnehmer bei einer Quizshow und müsste 3 Songtitel von Rae Garvey nennen, würde ich kläglich scheitern. Andererseits bin ich mir ziemlich sicher, dass ich, wenn ich seine Lieder im Radio höre, sicher mitsingen könnte, allerdings wüsste ich nicht, dass dies Rae Garvey Songs sind. Was ich damit sagen möchte, ist, dass ich kein eingefleischter Rae Garvey Fan bin, seine Musik mir allerdings bekannt ist und ich auch ihn als Person des öffentlichen Lebens kenne.

Ehrlich gesagt war der Hauptgrund, dass ich mich für dieses Hörbuch entschieden habe, dass ich schon lange keine Biografie mehr gelesen habe und neugierig war, ob Biografien für mich auch als Hörbuch funktionieren. Auf den letzten Punkt möchte ich gleich mal eingehen und überraschenderweise funktioniert dies sogar ausgesprochen gut. Wobei es natürlich stark auf die Biografie ankommt. In diesem Fall ist es so, dass Rae Garvey einfach seine Geschichte erzählt, daher hat das Ganze eher eine Roman Form und keine Aufzählung von Daten und Fakten. Letzteres stelle ich mir als Hörbuch äußerst mühsam vor.
Eine Biografie zu bewerten ist für mich immer besonders schwierig, denn eigentlich steht es mir nicht zu, ein Urteil über die Geschehnisse zu treffen. Meiner Meinung ist es ziemlich anmaßend, wenn man sagt, dass einem die Handlung zu übertrieben oder zu langweilig war. Immerhin geht es hier nicht um eine ausgedachte Geschichte, sondern um das Leben eines Menschen.
Wie der Titel bereits vermuten lässt, geht es in diesem Buch um die Zeit bevor der Künstler Berühmtheit erlangt hat. Er berichtet über seine Kindheit, gibt interessante Einblicke in seine Familie, schildert seine durchaus aufregende Jugend und zeigt seinen Werdegang zum Musiker. Meiner Meinung nach merkt man, dass Rae Garvey sich genau überlegt hat, was er mit der breiten Öffentlichkeit teilen möchte und was nicht. Und nein, damit meine ich nicht, dass er sich immer im besten Licht darstellt, ganz im Gegenteil, er steht zu den Dummheiten und der Leichtsinnigkeit seiner Jugend. Trotzdem spürt man an welchen Stellen eher Informationen weglässt, so wie er zum Beispiel relativ wenig über sein Liebesleben und seine Beziehungen spricht.
Die Einleitung des Hörbuchs wird von Rae Garvey höchstpersönlich gelesen und das noch dazu auf English. Dies kam für mich sehr überraschend, da ich damit nicht gerechnet habe, hat mir aber sehr gut gefallen. Ich kann aber auch die Entscheidung nachvollziehen, dass der Hörbuch Hamburg Verlag für das restliche Hörbuch einen professionellen Sprecher, nämlich Simon Jäger, engagiert hat. Simon Jägers Stimme war für mich in Kombination mit dem Inhalt zu Beginn ein wenig seltsam, im Laufe des Buches habe ich mich aber an die Stimme gewöhnt und fand sie passend.
Im Vergleich zu anderen Biografien muss ich sagen, dass mich diese nicht so begeistern und überzeugen konnte. Die Schilderungen des Künstlers sind interessant und es gibt sicherlich die eine oder andere Episode, die sich von der Masse abhebt, an anderen Stellen wirkt das ganze etwas langatmig.
Das Hörbuch ist auf jeden Fall authentisch und glaubwürdig und meiner Meinung nicht nur für Fans des Künstlers zu empfehlen. Außerdem kann ich es vor allem uneingeschränkt als Hörbuch empfehlen und dies ist ein Satz, denn ich nicht leichtfertig ausspreche.
Wer eine ehrliche, persönliche Geschichte sucht und Hörbücher mag, wird hier fündig – auch ohne Fan zu sein.

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Before I met Supergirl

Rezensionen von PMelittaM:

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Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli

Nichts für mich

Seit sie denken kann wurde Zarya von Row in einem begrenzten Bereich durch eine magische Grenze gefangengehalten, außer ihm hatte sie nur Kontakt zu seinem Assistenten. Nun ist Row seit einiger Zeit verschwunden, und Zarya stellt fest, dass die magische Grenze verschwunden ist. Gleich bei ihrem ersten Ausflug trifft sie auf zwei junge Männer, die von Nagas angegriffen werden, eilt ihnen zu Hilfe, und begleitet sie anschließend in die nächste Stadt, einen Ort, der von Dämonen belagert wird.

Leider war der Roman so gar nicht meins. Schon die Protagonistin kam mir nicht nahe, nervte mich eher. Ich mochte sie nicht, und somit konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen oder mich um sie sorgen. Natürlich hat sie wenig Erfahrung im Umgang mit anderen Menschen, mir war sie aber oft viel zu aggressiv im Umgang. Auch einige ihrer Handlungen oder Gedanken konnte ich nicht nachvollziehen. Vielleicht wäre es besser gewesen, Zarya selbst in Ich-Form erzählen zu lassen, da man sowieso alles aus ihrer Perspektive sieht. Es gibt eine ganze Reihe anderer Charaktere, manche davon sehr interessant, denn die wenigsten sind Menschen, doch leider blieben auch sie mir alle zu blass, auch sie kamen mir zu wenig nahe.

Nicht gefallen hat mir die Erzählsprache, ich empfand sie oft als unpassend und teiweise auch zu flapsig. Der Roman spielt in einem eher mittelalterlichen, indienähnlichen Setting, da hätte eine schöne, blumige Sprache für mich gut gepasst, Worte wie zum Beispiel „F*ck“ will ich da nicht lesen.

Auch die Geschichte selbst lies für mich zu wünschen übrig, sie hat mich nicht berührt. Manche Passagen habe ich nur oberflächlich gelesen, da sie mich langweilten. Es wechseln sich einigermaßen spannende, kämpferische Szenen mit sehr langatmigen, eher störenden ab. Vieles passte für mich nicht zu der Bedrohung, der, nicht nur, die Stadt ausgesetzt ist. Es werden Partys gefeiert, man lebt so weiter vor sich hin, auch Zarya und andere handelnde Charaktere. Teilweise muss auch einige Zeit vergangen sein, ohne dass das recht klar wird. Vieles schien mir vorhersehbar, nur weniges konnte mich etwas überraschen.

Die Magie ist recht interessant, aber auch sie ist mir zu oberflächlich, genauso wie die Welt an sich. Sicher, das wird vielleicht noch in den weiteren Bänden weiter ausgearbeitet, es lockt mich aber nicht.

Und dann gibt es natürlich noch die „Liebesgeschichte“, die auf mich unnötig und aufgesetzt wirkte. Dass alle wunderschön sind, muss ich wahrscheinlich nicht extra erwähnen.

Der Roman ist der erste Band eines Vierteilers, für mich ist aber hier zu Ende, mich lockt leider gar nichts. Sicher wird auch dieses Buch seine Fans haben, ich gehöre leider nicht dazu. Schade, mich hatte das Setting sehr angesprochen.

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Heart of Night and Fire

Rezensionen von Bibibabby:

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Das krasseste Tier der Erde von Kai Lüftner

Schönes Buch über ein ungewöhnliches Tierchen

Das krasseste Tier der Erde wird oft übersehen: Es ist der kleine Regenwurm. In diesem Buch wird das kleine Tier unterhaltsam vorgestellt.
Der Titel ist meinem Kind sofort ins Auge gefallen: Gerade ist bei ihm alles "krass".
Die Illustrationen im Buch sind richtig toll: bunt und detailreich.

Sie wirken ein bisschen wie Wimmelbilder und man hat Spaß daran, kleine Details zu entdecken.
Die Texte sind ziemlich kurz und in Reimen geschrieben, was bei meinen Kindern immer gut ankommt. Ganz am Ende des Buches gibt es auch eine Doppelseite, wo es erklärt wird, warum der Regenwurm für die Natur so wichtig ist.
An sich ist dieses Buch kein Sachbuch, also sollte man nicht erwarten, dass allzu viel Sachwissen übermittelt wird. Es dient eher dazu, ein ungewöhnliches Tier grob vorzustellen. Als Erwachsene merke ich, dass es in Städten viel weniger Regenwürmer gibt, als wenn ich noch Kind war. Ich finde es eigentlich ein bisschen traurig, dass meine Kinder den Wurm erst durch ein solches Buch kennenlernen, aber es ist dann toll, dass es sowas gibt.

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Das krasseste Tier der Erde

Rezensionen von Bibibabby:

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QUID+ Ich will aber! von

Hilfreich für Kinder und Erwachsene

Dieses Buch ist eine tolle Sammlung von 14 Vorlesegeschichten zu den Themen Wut und Frustration, aber es hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt.
Was mir gefallen hat: Die Themen sind vielfältig und beziehen sich auf vielen Alltagssituationen, die bei Kleinkindern häufig auftreten. Es geht unter anderem um Kinder, die nicht verlieren können, schnell entmutigt sind, die beißen, schreien, oder hauen.

Die Geschichten sind schön und kurz, aber bieten leider an sich wenige Lösungen an. Sie dienen eher als Anregung, um mit dem Kind ins Gespräch zu kommen. Am Ende jeder Geschichte gibt es einen kurzen Text für die Erwachsenen, der erklärt, warum Kinder sich so verhalten und wie man ihnen helfen kann, besser mit der Situation umzugehen.
Ich finde die Erklärungen allerdings ein bisschen zu theoretisch und allgemein. Es ist leicht gesagt, dass Eltern ihrem Kind bei einer Niederlage dabei helfen sollen, die Erfahrung zu verstehen und daraus zu lernen. Aber was mache ich konkret, wenn mein Kind z.B. bei einem Sport gar nicht mehr mitspielen möchte, weil er es nicht schafft, ein Tor zu schießen, und auch nicht darüber reden will?

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QUID+ Ich will aber!

Rezensionen von PeWie:

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Ring the Bells von C. K. McDonnell

Weihnachtswunder

Auch in Manchester weihnachtet es sehr. In der Zeitung ist das Weihnachtswunder das einmal pünktlich ohne Stress fertig sind. Da es Wunder aber leider nur sehr selten gibt. Taucht ein Computer Virus auf und die Freude ist zu Ende. So chaotisch wie wir alle die Zeitung mittlerweile kennen, geht es weiter.

Weihnachten das Fest des Friedens scheint nicht allen zu gefallen, irgendwer muss Chaos stiften. Das die Zeitungsleute mittlerweile als Spezialisten für Ungewöhnliches gelten, macht ihren Aufgabenbereich nur größer und arbeitsintensiver.

In diesem Band sind wieder alle vereint die wir aus den vergangenen Bänden lieben gelernt haben und es kommen ein paar Figuren hinzu. Ob man sich über die eine oder andere Type nur freuen kann oder sich auch ärgern wird sich mit den nächsten Bänden noch heraus stellen. Aber trotz allem möchte ich auf niemanden verzichten.

Auffallend in diesem Buch ist der Bezug zur Realität, nicht nur Weihnachten sondern auch das Thema Krieg hat hier seinen Platz gefunden. Auf eine besondere Art beschreibt der Autor die Folgen für die Menschen im Krieg aber auch für die nachfolgenden Generationen.

Das der Autor auch Ernsthaftigkeit und Respekt vor den Menschen zeigt, in einem Buch das voller schwarzen Humor, Satire und Leichtigkeit ist, lässt mich ihm gegenüber Respekt empfinden.

Diese Geschichte bringt einem dazu fast im Dauerzustand zu lachen und dann kommen Szenen die genau das Gegenteil bewirken, aber beide Gefühlszustände passen gut zueinander, es ist wie im wirklichen Leben. Bei aller Absurdität der Geschehnisse, wie Vorsicht bei dem was man sich wünscht, ist doch ein Fünkchen Hoffnung das Herzenswünsche in Erfülllung gehen.

Gewohnte Charaktere können sich auch in der Stranger Times ändern nur eben nicht so ganz. Zum Glück.

Denn ich möchte Bancroft nicht missen und alle anderen auch nicht, ernsthafte Figuren gibt es genug, aktuelle und professionelle Zeitungen gibt es auch genügend. Möge die Stranger Times noch lange erscheinen.

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Ring the Bells