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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von askyfullofpages:

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Nightshade von Autumn Woods

Und was, wenn jeder der Mörder sein könnte?

„Nightshade“ hat mich von der ersten Seite an gecatcht und ich hatte das Gefühl, nur so durch die Seiten zu fliegen. Der Schreibstil ist unglaublich flüssig, sodass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte. Besonders die Figuren haben mir richtig gut gefallen. Sie sind interessant und entwickeln eine Dynamik, die einfach Spaß macht.

Der besondere Humor hat ebenfalls meinen Geschmack getroffen und sorgt zwischendurch immer wieder für tolle, lockere Momente, was bei all der Spannung manchmal sehr angenehm ist.

Die Geschichte selbst hat mich durchgehend gefesselt und bietet viele starke Szenen, sowie genau die richtige Mischung aus Emotionen, Leidenschaft und Nervenkitzel. Vor allem zum Ende hin wird es noch einmal richtig spannend und ich wollte unbedingt wissen, wie alles zusammenläuft.

Ich möchte ebenfalls die wunderschöne Gestaltung des Buches hervorheben. Sowohl das Cover, als auch die gesamte Aufmachung im Inneren und der Farbschnitt sind ein echter Blickfang und machen das Lesen zu einem noch schöneren Erlebnis.

Alles in allem Ist das ein wirklich tolles Buch, das ich von Herzen weiterempfehlen kann. Ich freue mich jetzt schon auf den Folgeband. Verdiente fünf Sterne

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Nightshade

Rezensionen von LeserinLu :

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Unser Schmerz ist unsere Kraft von Gamze Kubasik; Semiya Simsek; Christine Werner

Erschütternd

Das Hörbuch „Unser Schmerz ist unsere Kraft“ hat mich sehr berührt und erschüttert, obwohl ich die Geschichten der Opfer schon kannte. Trotzdem ist die Perspektive der Töchter zweier NSU-Opfer mir noch einmal besonders nahe gegangen. Sehr gelungen ist dabei die Struktur des Hörbuchs: Die beiden kommen im Hörbuch auch direkt zu Beginn und auch noch einmal am Schluss selbst zu Wort, sodass ihre Stimmen authentisch präsent sind.

Dazwischen lesen professionelle Sprecherinnen ihre Geschichte in angenehmer Weise vor, auch wenn der Inhalt der Worte teilweise kaum auszuhalten ist.

Besonders erschütternd ist, wie deutlich die Geschichte der beiden Frauen die sekundäre Viktimisierung durch Ermittlungsbehörden sichtbar macht. Die Schilderungen zeigen, wie sehr polizeiliche Vorverurteilungen, Misstrauen und öffentliches Desinteresse den Schmerz der Familien zusätzlich verstärkt haben. Die Mischung aus persönlichen Erinnerungen, dokumentierten Gesprächen und Chatprotokollen macht das Hörbuch zu weit mehr als einer biografischen Erzählung: Es ist ein Plädoyer dafür, wachsam gegenüber rechtem Terror zu bleiben und gesellschaftliche Verantwortung ernst zu nehmen. Ich finde dabei gar nicht, dass es „nur“ ein Jugendbuch ist, denn alle sollten diese Geschichten hören!

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Unser Schmerz ist unsere Kraft

Rezensionen von Tara:

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Alt genug von Ildikó von Kürthy

Mutig & ehrlich - mitten im Leben

„Alt genug“ ist wieder ein lesenswerter Roman der in Hamburg lebenden Autorin und Journalistin Ildikó von Kürthy.

1999 habe ich das erste Buch der Autorin gelesen und fühlte mich damit direkt abgeholt. Seitdem habe ich keines ihrer Werke ausgelassen und festgestellt, dass ich im gleichen Tempo altere wie Ildikó von Kürthy.

Sie trifft immer wieder meine Situation und ich erkenne mich wieder.

Hier erzählt sie aus ihrem Leben.
Erlebnisse, Gefühle, Gedanken, Erinnerungen, Momente der Unsicherheit, Peinlichkeiten, Glücksgefühlen, alles, was das Leben sonst noch bereit hält und worüber man nicht immer gerne spricht oder sich Gedanken macht.

Der Schreibstil ist locker, witzig, warmherzig und lässt sich leicht lesen. Dabei stecken die Sätze voller Emotionen, manchmal auch voller Ironie und Humor. Es ist ein sehr mutiges und ehrliches Buch, das dazu auffordert sein Leben mit seinen Veränderungen anzunehmen und sich selbst zu akzeptieren.

Mich hat dieses lebenskluge Buch gut unterhalten und gleichzeitig hat es mir Stoff zum Nachdenken geliefert. Ich denke, dass sich hier viele Leser*innen wiederfinden können, auch wenn sie kein so öffentliches Leben wie Ildikó von Kürthy führen und in viele ihrer Situationen nicht hineinkommen. Es bleiben dennoch eine Menge Parallelen.

Wir müssen die Veränderungen, die das Leben mit sich bringt mit seinen Abschieden, Neuanfängen, Erkenntnissen, Möglichkeiten und Chancen annehmen und das Altern einfach akzeptieren.

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Alt genug

Rezensionen von inya:

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Das schönste aller Leben von Betty Boras

sehr interessante Themen

Das Cover des Buches ist sehr modern gestaltet und ich finde es sehr schön. Ich hatte schon viel über dieses Buch gehört, bevor ich es gelesen hatte und war deshalb sehr gespannt. Und ich wurde nicht enttäuscht, da dieses Buch sehr viele interessante und auch aktuelle Themen behandelt. Dieses Buch handelt vor allem von dem Verlassen der Heimat und dem Ankommen in einem fremden Land.

Dabei dreht sich natürlich auch das Buch um die kulturellen Unterschiede der neuen Heimat zur alten Heimat. Dabei lernt man als Leser auch viel über Rumänien. Doch es geht nicht nur um das Thema des Ankommens, sondern auch um die Bedeutung von Schönheitsidealen in verschiedenen Kulturen und wie Frauen darauf reduziert werden können. Ein sehr gut geschriebenes Buch, welches sich sehr gut lesen lässt. Ich finde diesen Debütroman auf jeden Fall lesenswert und kann ihn empfehlen.

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Das schönste aller Leben

Rezensionen von Tara:

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich? von Wencke Mühleisen

Lebensnah & berührend

„Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?“ ist ein lebensnaher Roman der norwegischen Autorin und Genderforscherin Wencke Mühleisen.

Die 65-jährige Protagonistin Erika verbringt nach einer anstrengenden Zeit mit ihrem Mann Jan ihren Urlaub in Triest. Dort eröffnet Jan ihr vollkommen unvorbereitet, dass er seit anderthalb Jahren mit der 15 Jahre jüngeren Marie zusammen ist.

Erika ist geschockt und beginnt ihre Beziehung und ihr Leben zu reflektieren.

Die Handlung besteht aus 25 kurzen Kapiteln. Jedes ist sehr intensiv und gehaltvoll. Erzählt wird aus der Perspektive von Erika. Auch sie ist nicht ohne Fehler und hat ihren Mann vor 20 Jahren betrogen.
Jan und Erika haben schon früh geheiratet und einen gemeinsamen Sohn. Sie beginnt zu hinterfragen wann die Liebe zwischen ihnen verlorengegangen ist, an welcher Stelle, in welchem Moment die Anziehungskraft zwischen ihnen nachgelassen hat. Schließlich begeben sich die beiden gemeinsam zu einem Paartherapeuten.

Der Titel ist hier sehr treffend gewählt. Es geht immer wieder um die Frage, was das Alter und das Altern mit sich bringt und was üblich ist. Ich bin Erikas intensiven Gedankengängen gerne gefolgt und konnte ihre Gefühle und Sehnsüchte durchaus nachvollziehen. Es ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle, in der Erika verzweifelt, wütetet und sich fragt wo sie im Leben steht.

Obwohl das Buch sehr gehaltvoll ist, hatte ich es durch den eingängigen Schreibstil der Autorin schnell gelesen. Im Gedächtnis bleiben wird es mir aber bestimmt noch länger.

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Was ist in meinem Alter sonst noch üblich?

Rezensionen von Cellissima:

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Die Jagd nach den magischen Münzen von Jessie Burton

Das erste Kinderbuchhighlight im Jahr 2026!

London im Jahre 1918: Die zwölfjährige Bo ist eine Schlammschwalbe, d.h. eine Person, die im Schlamm der Themse nach Dingen sucht. Eines Tages findet sie eine glänzende Münze - und hat eine Vision. Dann trifft sie Billy, einen Jungen vom gegenüberliegenden Ufer. Billy weiß, dass es eine zweite Münze gibt und man die beiden Münzen zusammenfügen muss.

Sie beschließen, nach ihr zu suchen - und nach der Ballade der Themse, denn diese enthält eine genaue Anleitung. Die Ballade der Themse und ihre Anleitung sowie die beiden zusammengesetzten Münzen sollen eine Magie entfalten, mit der es möglich sein soll, einen über alles geliebten toten Menschen wieder ins Leben zurückholen ...
Doch da ist auch der alte Muncaster, der ebenfalls hinter den Münzen und der Ballade her ist und alles dafür tut, um wieder an die Münze, die Bo besitzt, zu kommen, und die andere Münze und die Ballade der Themse zu finden. Und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, in dessen Verlauf Bo und Billy in große Gefahr geraten. Und: Wer wird am Ende zurück ins Leben geholt? Und wer hat die Macht, darüber zu entscheiden?
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Ich habe schon die Romane von Jessie Burton gelesen und fand sie gut; somit war "Die Jagd nach den magischen Münzen" nicht nur für die Kinder interessant, sondern auch für mich, denn ich fand den Klappentext toll und war sehr gespannt darauf, wie Jessie Burton sich nun erstmals als Kinderbuchautorin macht.
Uns gefiel die Geschichte sehr gut. Jessie Burton schreibt hervorragend, ihr Stil lässt sich für Kinder wie für Erwachsene sehr gut lesen, und die Geschichte ist herrlich bildhaft und atmosphärisch. Schon deshalb hat sich die Lektüre gelohnt.
Die Handlung ist nicht 08/15, sondern die Autorin hat neue, eigene Ideen, was das Buch ebenfalls reizvoll macht. Die Figuren sind ihr toll gelungen, wandeln sich auch, zeigen verschiedene Facetten, was auch zu vielen verschiedenen Facetten der Geschichte führt. So ist sie mal herzerwärmend, etwa bei den Szenen zwischen Bo und der Lehrerin Miss Cressant. Mal, etwa wenn sie ein anderes Gesicht, eine andere Persönlichkeit zeigt, oder wenn der alte Muncaster auftaucht, ist die Geschichte aber auch spannend und gefahrvoll.
Grundsätzlich herrscht eine ausgewogene Mischung aus schöner, herzerwärmender Geschichte und Spannung; auf den letzten 50 Seiten überschlagen sich dann die Ereignisse und es wird richtig spannend und gefährlich, aber doch mit einem guten (aber auch nicht in jeder Hinsicht glücklichen und allzu rosaroten) Ende, was ich für Kinder wichtig finde.
Uns haben auch die Botschaften, die das Buch übermittelt, gefallen. Und andere, kleinere Dinge, etwa, wie Bo zu ihrem Spitznamen kam und was der mit Anne Boleyn zu tun hat.
Auch der erste Weltkrieg, in den Bo´s Bruder ziehen muss, spielt eine Rolle - und dadurch, aber nicht nur dadurch, auch der Verlust geliebter Menschen und Tod. Eigentlich haben sogar fast alle Figuren geliebte Menschen verloren. Empfohlenes Lesealter ist ab 10, ansonsten passt das auch auf jeden Fall - aber dadurch, dass Tod und Verlust geliebter Menschen doch ziemlich dominant sind, würde ich das Buch je nach Kind erst mal selbst lesen und dann entscheiden, ob das betreffende Kind schon bereit für das Buch ist oder man lieber noch eine Weile wartet.
Ich glaube, dass es auch zu den Büchern gehört, bzgl. derer Redebedarf besteht, sodass man mit den Kindern über das Gelesene reden sollte.
Ansonsten ist es ein Buch, das sich gleichermaßen zum Vorlesen wie zum Selberlesen eignet. Die Länger der einzelnen Kapitel ist auch für Kinder perfekt.
Abenteuer, Freundschaft, Familie, Magie, das Leben im London der damaligen Zeit, aber auch Verlust geliebter Menschen sind zentrale Themen.
Fazit: Ein tolles Buch für Kinder, an dem auch Erwachsene noch Freude haben, und das ideal ist für alle, die London und vergangene Zeiten lieben und Lust auf eine ebenso schöne und herzerwärmende wie spannende Geschichte haben, in dessen Mittelpunkt ein tolles Mädchen steht und die noch dazu richtig gut geschrieben ist!

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Die Jagd nach den magischen Münzen

Rezensionen von inya:

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Unser Haus mit Rutsche von Safia Al Bagdadi

sehr gut

Das Cover des Buches hat mir sehr gut gefallen, da es Leichtigkeit suggeriert. In diesem Buch geht es um Layla und ihre Familie. Das Cover versprüht Heiterkeit und. Leichtigkeit und so wirkt im ersten Moment vielleicht auch das Leben von Layla, aber auf dem zweiten Blick steht dahinter so viel mehr und der Vater dem man als Kind alles geglaubt hat und der größte Held war, kann dies nicht mehr sein.

Im Gegenteil er zieht die Familie in sein Handeln mit rein. Das Buch wirkt durch seine lockere Schreibweise sehr leicht und es ist an vielen Stellen sogar lustig. Doch eigentlich ist die Geschichte der Protagonistin eher schwierig und teilweise auch bedrückend im Nachhinein, wenn man über das Geschehene in diesem Buch nachdenkt. Genau diese Gegensätzlichkeit gefällt mir und ist einmal etwas anderes beim Lesen. Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

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Unser Haus mit Rutsche

Rezensionen von Liselottchen:

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Das Versprechen von Cornwall von Karin Lindberg

Liebesgeschichte in zwei Zeiträumen

Samantha ist Digitalforensikerin bei Scotland Yard. Unschuldig wird sie verdächtigt, von der Arbeit suspendiert und nimmt sich eine Auszeit bei ihrer Tante Cora in Cornwall. Das ruhige Landleben und die herzlichen Dorfbewohner tun ihr gut, auch der Fischer Lowen, dem sie näherkommt. Als sie einen Ehering aus den 1930er-Jahren findet und das Gerücht um eine damals verschwundene Braut hört, ist ihr Entdeckergeist geweckt.

Die zweite Handlung führt die Lesenden ins London der 1930er-Jahre, wo die Waise Elsie als Sekretärin bei der Times arbeitet. Sie verliebt sich in Lord Hugo, der sie – entgegen der Standesunterschiede – heiraten möchte. Doch seine Mutter ist ihr alles andere als wohlgesonnen.

Es war nicht mein erstes Buch der Autorin. Auch dieses war wiederum ein Roman von Karin Lindberg, der mich gefesselt und berührt hat. Die Geschichten beider Zeitebenen sind spannend aufgebaut und werden zum Schluss miteinander verknüpft. Der historische Teil punktet mit sorgsamer Recherche und gibt ein genaues Bild der damaligen Zeit ab. Frauen und Männer waren in bestimmen Rollenbildern verankert und vor allem für Frauen gab es nur wenig Möglichkeiten, sich selbst zu verwirklichen. Im Gegenzug dazu in der Gegenwart: Sam ist eine taffe intelligente Frau, die in ihrem Beruf anerkannt wird und Karriere gemacht hat. Der Roman punktet zusätzlich durch das wundervolle Ambiente von Cornwall, das die Autorin in liebevollen Bildern eingeflochten hat – am liebsten würde ich meine Koffer packen und sofort dorthin reisen. Auch die Nebenfiguren fügen sich wunderbar ein und sind nicht nur Staffage, sondern ergänzen die Handlung auf ansprechende Weise. Der Schreibstil – wie von Lindberg gewohnt – flüssig und überzeugend.
Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung, ich habe das Buch von der ersten bis zur letzten Seite genossen.

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Das Versprechen von Cornwall

Rezensionen von Sophie H.:

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Kopf hoch, Kasimir! von Rebecca Martin

Ausgrenzung und Freundschaft

Der kleine Fuchs Kasimir ist laut und wild, aber auch sehr fröhlich. Als er beim Herumtollen fast die kleine Schildkröte Tilly übersieht, beschließen die anderen Tiere des Waldes, dass Kasimir ihnen zu wild ist und dass sie deswegen nicht mehr mit ihm spielen wollen. Kasimir ist unendlich traurig.

Dann trifft er auf den Igel Isidor, der genauso allein ist. Mit ihm wollen die anderen Tiere nicht spielen, weil sie Angst vor seinen Stacheln haben. So freunden sich Kasimir und Isidor an. Der Igel versucht alles, damit der kleine Fuchs wieder glücklich wird, aber nichts hilft. Die anderen Tiere tuscheln, dass Igel und Füchse zu verschieden sind, um miteinander befreundet zu sein.
Eines Tages ist der Hase Fridolin verschwunden. Er ist beim Versteckspielen eingeschlafen. Die anderen Tiere suchen ihn überall. Erst als der wilde und laute Kasimir mit sucht, wacht der kleine Hase von dem Lärm auf. Und Kasimir und die anderen Tiere begreifen, dass der Fuchs genauso richtig ist, wie er ist.
Das Bilderbuch richtet sich an Kinder ab 3 Jahren und ist eine tolle Geschichte über Anderssein, Freundschaft, Ausgrenzung und Zusammenhalt. Die Geschichte bietet für die ganz Kleinen ein großes Identifikationspotential. Dass man nicht so wild toben soll, hat bestimmt jedes Kind schon einmal gehört. Viele Kinder kennen bestimmt auch die Situation, dass sie beim Spielen ausgeschlossen werden.
Der Text ist klar und gut verständlich geschrieben. Besonders schön sind auch die Illustrationen von Bernd Lehmann. Auf jeder Doppelseite gibt es sehr viel zu entdecken, ohne dass die Seiten überfrachtet sind.
Fazit: Dies ist eine sehr schöne Geschichte und von meiner Seite gibt es eine ganz klare Empfehlung!

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Kopf hoch, Kasimir!

Rezensionen von Peachybookdreams :

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The Poet Empress von Shen Tao

Zeilen aus Liebe und ein Gedicht für den Tod

Wow, dieses Buch ist für mich ein absolutes Highlight geworden. Ich hatte Tränen in den Augen und war zutiefst bewegt von den Hintergründen und Schicksalen der Protagonisten.

Yin Wei muss schon in jungen Jahren schnell erwachsen werden. Die Hungersnot des Landes hat ihr schon viele Geschwister geraubt.

Die Dorfbewohner halten zusammen und helfen einander, wo es geht, um noch mehr Verluste zu vermeiden. Als sich ihr also die Möglichkeit bietet, Konkubine von Prinz Terren zu werden, willigt sie trotz der Gerüchte über die gewalttätige Natur des unsterblichen Prinzen ein. Leider bleibt es nicht bei Gerüchten, und Wei erfährt am eigenen Leib, wie brutal der Zorn des Prinzen ist. Doch es gibt noch einen weiteren Thronanwärter, Maro, der im Vergleich zu seinem Bruder ein Lichtblick für die Nation ist. Um den unsterblichen Terren zu stürzen, bleibt ihr jedoch nur eine einzige Möglichkeit: das Herzseelengedicht. Doch dieses funktioniert nur, wenn sie für ihn Liebe empfindet, doch wie soll man jemanden lieben, der einem so viel Leid zugefügt hat?

Das Worldbuilding und die Schauplätze waren einfach einzigartig. Der Schreibstil ist, wie der Buchtitel verspricht, poetisch gehalten und hat einen wunderschönen Fluss, sodass ich das Buch nicht weglegen wollte. Es gibt so viele Details, die sich unterschiedlich interpretieren lassen. Die Dualität zeigt sich nicht nur in den Figuren, sondern auch im gesamten Palast, der auf der einen Seite traumhaft schön und gleichzeitig unglaublich düster ist. Blumen und Schwerter hängen in allen Räumen von der Decke. Obwohl die Blumen die Klingen teilweise verbergen, bleibt ihre Bedrohung bestehen, denn mit nur einem Kommando von Prinz Terren gehorchen die Klingen auf ihren Meister. Was ich sehr originell fand und so noch nirgends gelesen habe, waren die Fantasy-Elemente bezüglich der Tiere, die Felle aus Blättern und Blumen hatten. 

Die Charaktere sind fantastisch ausgearbeitet. Keiner von ihnen ist eindeutig gut oder böse, man hasst sie in der einen Minute, während man in der nächsten tiefes Mitgefühl für sie empfindet. Schon lange hatte ich keinen so komplexen Charakter auf Buchseiten vor mir wie Terren. Um das todbringende Gedicht zu vollenden, begibt sich Wei auf eine Reise in die Vergangenheit. Anhand von alten Tagebucheinträgen und Berichten von Angestellten erfährt der Leser hautnah, warum Terren zu so einem Monster geworden ist. Seine Geschichte hatte es echt in sich, und ich möchte auf die Triggerwarnungen hinweisen. Ich musste das Buch manchmal kurz zur Seite legen, weil mich das Ganze so bewegt hat. 

Wei‘s Entwicklung war ein eigenes Highlight für sich. Aus ihrem Dorf ist sie dem Zusammenhalt gewohnt, doch im Palast herrscht ein erbarmungsloser Krieg zwischen den Konkubinen, die auch alle an die Macht kommen wollen. Sie muss also nicht nur Terren, sondern auch ihre Konkurrentinnen überleben. Und dann ist da noch der lange Streit zwischen Maro und Terren, den sie entschlüsseln muss. Wei wird im Laufe der Geschichte vor vielen Entscheidungen gestellt, bei denen sie an ihre eigenen moralischen Grenzen kommt. Die Last von so viel Macht und Verantwortung ist in jeder ihrer Handlungen spürbar. Für mich war sie eine authentische und unfassbar starke Protagonistin, die mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird. 

Fazit: Eine unglaublich schöne und tragische Geschichte über Macht, Verantwortung und Liebe, wenn auch nicht im klassischen Sinne. Ich war am Ende so überrascht, wie sich meine Gefühle bezüglich der Figuren im Laufe verändert haben. Es ist kaum zu glauben, dass dieses Buch Shen Taos Debütroman ist. Ich bin unglaublich gespannt auf die zukünftigen Werke der Autorin. 

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The Poet Empress