Kunden em pfehlungen
Rezensionen von begine:
Der fünfte Advent von Blanca Imboden
Adventszeit in Luzern
Den Roman, Der fünfte Advent, von Blanca Imboden, hätte ich fast übersehen, das wäre schade gewesen.
Sie schreibt herzlich und ich kann mich bei dieser Lektüre richtig erholen..
Doris und ihr 85jährige Vater führen einen Souvenirladen in Luzern. Das hat die Autorin so schön erzählt, das ich gerne mal Luzern besuchen möchte.
Die Idee, das sich Wegmitbewohner nach 40 Jahren wieder treffen fand ich witzig.
Die Weihnachtszeit wurde toll beschrieben und ich war von der Geschichte gefesselt.
Rezensionen von booklover3:
Das Dreizehnte Kind von Erin A. Craig
Die perfekte Mischung aus Medizin und Göttersage
Mir hat das Buch unglaublich gut gefallen. Ich bin förmlich durch die Seiten geflogen, weil der Schreibstil so locker, poetisch und schön war. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil es so spannend war. Ich wollte ständig wissen wie es weitergeht.
Für mich war es die perfekte Mischung aus Medizin und Göttersage.
Mit Charakteren die moralisch auf die Probe gestellt werden und große Entscheidungen treffen müssen. Das Worldbuilding und auch das Magiesystem waren beide fantastisch aufgebaut. Es war für mich etwas ganz anderes, was das ich zuvor noch nie gelesen habe.
Diese wundervolle poetische und fantastische Geschichte hat mich ganz in ihren Bann gezogen und verzaubert. Es hat mich so viel fühlen lassen. Ich habe Hazel gerne begleitet wie sie sich mit ihrer Gabe arrangieren muss und auch die Bürde tragen muss, die ihre Gabe mit sich bringt. Und sich auch irgendwie fragt, wer sie eigentlich ist und welche Seiten ihrer Gabe sie noch nicht kennt. Es war einfach nur ein wunderschönes Buch. Sowohl innen als auch außen. Das Cover wurde wunderschön und passend gestaltet und auch das Buch ohne den Duskjacket war wunderschön gestaltet.
Abschließend kann ich es jedem empfehlen, der sich in einer neuen Welt verlieren möchte, der darin eintauchen und mitfühlen möchte. Der sich mit auf die Reise zusammen mit der Protagonistin Hazel begeben möchte und sie bei ihren Entscheidungen und ihrer Entwicklung begleiten möchte. Für jeden, der Göttergeschichten mag und sich auch für Medizin interessiert.
Rezensionen von Ele:
Stonehenge - Die Kathedrale der Zeit von Ken Follett
Der Steinkreis
Stonehenge - die Kathedrale der Zeit, historischer Roman von Ken Follett, EBook, Lübbe Verlag.
Ein Symbol für die Ewigkeit
Seft ist ein begnadeter Feuersteinhauer, zusammen mit seinem grausamen Vater und seinen bösartigen Brüdern, macht er Werkzeuge. Zum Mittsommerritus, der den Beginn des neuen Jahres anzeigt kommt er zur großen Ebene, dort hofft er Neen zu treffen, die Frau die er liebt.
Nachdem ihm seine Angehörigen aufs Übelste mitgespielt haben, wird er in der Hirtenfamilie von Neen aufgenommen. Neens Schwester Joia ist eine der Priesterinnen, nachdem ein feindlicher Bauernstamm, das hölzerne Ritus-Denkmal der Priesterinnen zerstört hat, beschließen Joia und Seft, beide Visionäre, ein vorher noch nie gesehenes Monument aus Stein zu errichten. Gegen alle Hindernisse gegen Sabotagen und Schwarzsehereien, erschaffen die Beiden, mitsamt den Menschen der Ebene eine Kathederale aus Stein, die die Ewigkeit überdauern wird.
Schon allein der Gedanke an Stonehenge ließ mich stets staunend innehalten. Wie es gebaut wurde, konnte ich mir nicht vorstellen, deshalb wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Ich finde die Erklärungen von Ken Follett nachvollziehbar. So muss es nicht, könnte aber so gewesen sein. Ein weiteres Buch von einem meiner Lieblingsschriftsteller, über ein Bauwerk welches die Menschen auch heute noch ehrfurchtsvoll den Atem anhalten lässt.
Das Buch teilt sich in drei Zeitabschnitte, es beginnt 2500 v.Chr., es folgen größere Zeitspannen die einen Zeitraum von etwa 25 Jahren umfassen, ob Stonehenge in einem Menschenalter entstehen konnte, wage ich zu bezweifeln. Aufgeteilt in 36 Kapitel in angenehmer Leselänge. Der Schreibstil ist auktorial, somit kann der Leser die Geschehnisse von allen Seiten gut beobachten. Den steten Wechsel, zwischen den Ereignissen im Leben der verschiedenen Stämme, die die große Ebene bevölkerten, fand ich sehr unterhaltsam. Lesefluss hat sich von Anfang an eingestellt. Doch im Vergleich zu „Die Säulen der Erde“ hat mich das Buch nicht so sehr gefesselt. Die Hauptfiguren sind gut charakterisiert, die guten wie die Bösen, das hat mir gefallen. Die große Dürre und auch das Schicksal der Waldmenschen sind ergreifend und nachvollziehbar geschildert. Meine Lieblingsfiguren Joia, Seft und auch Pia haben sich gut entwickelt, die Bösen z.B. Sefts Brüder, sein Vater, oder auch Troon, waren verabscheuungswürdig, sie haben mich zornig gemacht. So war die Lektüre abschnittsweise wirklich emotional. Dazwischen immer wieder Abschnitte die ruhiger waren, dennoch habe ich hier viel über das Leben in der damaligen Zeit erfahren. Bücher die in der Vorgeschichte spielen gibt es nicht so viele, auch die Ayla-Reihe hat mich fasziniert, dieses Buch hier jedoch finde ich um einiges authentischer. Eine gründliche Recherche möchte ich Follett hier aussprechen.
Ein Muss für die Fans von Follett, wer sich für Stonehenge interessiert und etwas über die mögliche Art der Erbauung wissen möchte, sollte hier zugreifen. Wer sich allgemein für die Lebensumstände in der Steinzeit informieren will, wird es mögen.
Der Autor hat es auch hier geschafft, bei mir Kopfkino entstehen zu lassen. So atemberaubend wie „Die Säulen der Erde“ fand ich es allerdings nicht. Deshalb von mir 4 Sterne.
Rezensionen von Schlafmurmel:
Tea-Party von Roman Just
Ein Thriller mit Gänsehaut-Garantie – nichts für schwache Nerven!
Der vierte Teil der Tatort Boston-Reihe, „Tea Party“ von Roman Just, war wieder ein absoluter Hammer-Thriller! Zum Glück ist das Ganze nur Fiktion, denn allein die Vorstellung, dass so etwas wirklich passieren könnte, jagt mir Angst und Schweißperlen über den Rücken. Schon beim Lesen hofft man, dass so etwas niemals Realität wird.
Ich möchte gar nicht zu viel verraten, um nicht zu spoilern – aber eins ist sicher: Die Gänsehaut, die ich beim Lesen hatte, blieb noch eine ganze Weile bestehen. Was hier passiert, ist wirklich krass! Detektiv Waterspoon und sein Team sind diesmal wieder voll gefordert, und besonders das Thema Hypnose hat mich total gefesselt – und ehrlich gesagt auch ziemlich erschreckt.
Wie viel man mit Hypnose bewirken (oder besser gesagt: anrichten) kann, wenn man sie gezielt einsetzt, ist einfach nur gruselig. Nach dieser Lektüre weiß ich jedenfalls, dass ich mich niemals hypnotisieren lassen würde – egal bei welcher Krankheit. Die Beschreibungen der Hypnoseszenen waren so detailliert und lebendig, dass man richtig mitfiebert und Gänsehaut bekommt.
Roman Just versteht es einfach, Spannung aufzubauen und den Leser komplett in die Geschichte hineinzuziehen. Ich konnte meinen Reader nicht mehr aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite gelesen hatte.
Mein Fazit:
Ein großartiger, nervenaufreibender Thriller mit echtem Gänsehaut-Feeling! Für schwache Nerven ist dieses Buch sicher nichts – aber für alle Thriller-Fans: absolute Leseempfehlung
Rezensionen von Rinoa:
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann
Behutsame Annäherung
Amokläufe, insbesondere auch solche, die in Bildungseinrichtungen geschehen, sind bei uns in Deutschland zwar recht selten, lassen jedoch nicht nur die Betroffenen immer besonders fassungs- und ratlos zurück. So zumindest meine persönliche Beobachtung. Es ist auf jeden Fall ein Thema, das berührt, dementsprechend war ich sehr gespannt, wie Kaleb Erdmann sich diesem annähert.
Während des Lesens habe ich mich immer mal wieder gefragt, wie viel Autobiographisches in dem steckt, was der namenlose Erzähler uns mitteilt, nur um dann festzustellen, dass es darum gar nicht geht und diese Frage eigentlich völlig belanglos ist. Irgendwann bin ich dann einfach davon ausgegangen, dass die Fakten rund um den Amoklauf stimmen und der Rest unter künstlerische Freiheit fällt.
Ich mochte den Schreibstil sehr gerne, er war trotz des schweren Themas irgendwie leichtfüßig und unterhaltsam, ohne dabei ins Triviale abzugleiten; an der ein oder anderen Stelle musste ich sogar schmunzeln. Stattdessen wird sich der Thematik sehr behutsam und wie ich finde angemessen angenommen.
Eine Sache hat mich allerdings schon gestört und ich weiß, dass das nur ein kleiner Nebenkriegsschauplatz ist, aber warum gibt es immer wieder Bücher, die bei wörtlicher Rede keine Anführungszeichen verwenden? Vielleicht stört das viele andere auch nicht, mich allerdings schon. Hier fand ich es dann am Ende zwar nicht ganz so schlimm, da nicht so viel wörtliche Rede vorkommt und man relativ gut erkennen konnte, wann jemand spricht und wann nicht. Trotzdem werde ich dieses Weglassen der Anführungszeichen wohl nie verstehen.
Womit ich auch so ein wenig meine Probleme hatte, waren die verschiedenen Zeitebenen, in die man immer mal wieder hineingeworfen wird, da hatte ich manchmal Mühe, mich gleich zurechtzufinden, was denn jetzt zeitlich wohin gehört. Allerdings muss ich nach Ende der Lektüre auch konstatieren, dass es vielleicht gar nicht so wichtig war, wann genau was passiert ist. Wichtig ist eher der Prozess, den der Ich-Erzähler durchlebt und eine persönliche Entwicklung verläuft in der Regel ja auch nicht linear.
Insgesamt hat mir „Die Ausweichschule“ wirklich gut gefallen, es wird dem schwierigen Thema gerecht und ist trotzdem unterhaltsam, ganz ohne Effekthascherei.
Rezensionen von Krani:
Die Knef von Moritz Stetter
Beeindruckend
Hildegard Knef (*1925) war als Schauspielerin, Sängerin und Autorin sehr erfolgreich. Dieses Buch schildert ihr Leben als Bildergeschichte in Form künstlerischer Comics. Zahlreiche Zitate sind eingebaut.
Hier werden die emotionalsten Momente aus dem Leben der Knef künstlerisch dargestellt. Die Zeichnungen deuten die Personen nur an, im Mittelpunkt stehen Erlebnisse und Emotionen.
Es ist hilfreich, dass die wichtigsten Personen am Anfang schon gezeigt und vorgestellt werden.
Die Darstellung folgt der Chronologie. Der Schwerpunkt auf Knefs Gefühlswelt wird der Künstlerin gerecht. Die Bilder zeigen ihre Wahrnehmung und deuten Konflikte an. Sie ist eine sehr selbstständige Persönlichkeit, aber das gesteht man Frauen in der Nachkriegszeit nicht zu. Dennoch hat sie Erfolg in der Rolle als „moderne, unabhängige Frau“. Und später auch als Sängerin und mit eigenen Liedern.
Das Buch ist auch handwerklich richtig schön: Ein fester Einband, ein großes Format und dickes Papier, das sich gut anfühlt. Comic ist heute eine eigene Kunstform. Dies ist ein beeindruckendes Beispiel.
Rezensionen von Sheilo:
Aurora - Eine Eintagsfliege und der schönste Tag ihres Lebens von Uwe Krauser
Wie man Glück in kleinen Dingen findet
Aurora, die kleine Eintagsfliege, hat sich eines fest vorgenommen - sie will ihren Tag genießen und viele Dinge erleben. Und uns nimmt sie dabei mit, sodass auch wir sehen können, wie viele Gelegenheiten sich an einem Tag ergeben und welche kleinen Abenteuer sie erlebt.
"Aurora – Eine Eintagsfliege und der schönste Tag ihres Lebens" ist ein sehr berührendes Kinderbuch, welches aufzeigt, wie doch kleine Dinge des Alltags zu unserem Glück beitragen.
Manche Sachen, die uns alltäglich vorkommen, können bei der genauen Betrachtung etwas ganz besonderes sein und wir sollten jeden Tag leben und die einzelnen Momente bewusst genießen.
Das Buch ist mit seinem edlen, in Gold und Weiß gehaltenen Cover ein richtiger Blickfang. Im Buch warten großformatige Illustrationen in gedeckten Farben auf die Kinder, wobei mir der Stil der Grafiken mit der Fokussierung auf die wesentlichen Details sehr gut gefällt. Der Schreibstil dieses Kinderbuches ist angenehm und die Texte lassen sich sehr gut vorlesen. Besonders gefallen hat mir das kleine Happyend von Aurora am Ende.
Wer ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch zu den Themen Achtsamkeit, Freundschaft und dem Glück in kleinen Dingen sucht, dem kann ich Auroras Geschichte sehr empfehlen.
Rezensionen von Rinoa:
Protokoll eines Verschwindens von Alexander Rupflin
Intensiv und berührend
Ich hege schon länger eine gewisse Faszination für True Crime, sei es als Podcasts, aber auch in Form von Zeitschriften wie ‚Stern Crime‘ oder eben ‚ZEIT Verbrechen‘. Dementsprechend war schnell klar, dass ich den Debütroman von Alexander Rupflin, der auf einem wahren Kriminalfall beruht, einfach lesen muss.
Und meine Erwartungen wurden mehr als übertroffen.
Der Autor erzählt mit einer solchen Intensität und ganz viel Fingerspitzengefühl über ein fast schon unaussprechliches Verbrechen, ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen. Und obwohl er immer wieder als Erzähler aus der Geschichte hervortritt, stellt er sich nie in den Vordergrund, sondern bleibt allen Beteiligten gegenüber stets takt- und respektvoll. Vielleicht war es auch das, was mich an dem Buch am meisten beeindruckt hat.
Hier wird nicht verurteilt, sondern sehr einfühlsam die verschiedenen Perspektiven, auch des Täters, beleuchtet, ohne dessen Tat fraglos auch nur ansatzweise gutzuheißen.
Und natürlich liegt auch einiges an Interpretation des Autors zum Beispiel in Dialogen oder Gedanken, denn er war ja bei den Geschehnissen nicht anwesend, was er auch selbst betont. Trotzdem ergibt sich ein absolut stimmiges Bild einer Geschichte, die mich, und das ist sicherlich auch Alexander Rupflins Verdienst, sehr berührt hat und noch eine Weile in mir nachhallen wird.
Für True-Crime-Fans fast schon ein Muss, aber auch für alle anderen eine ganz klare Leseempfehlung von mir.
Rezensionen von Rinoa:
Dunkle Sühne von Karin Slaughter
Behäbiger Start, spannendes Ende
Der Einstieg in die Geschichte war sehr ausführlich, mit der Beschreibung der Begebenheiten rund um das große Feuerwerk am 04. Juli und die Autorin braucht zu Beginn viele Seiten für relativ wenig, das passiert. Dadurch schafft sie es allerdings auch, die herrschende Stimmung sehr gut einzufangen sowie die wichtigsten Personen und ihre Beziehung zueinander vorzustellen.
Mir war das Ganze teilweise ein bisschen zu Amerikanisch, was aber vielleicht auch nicht unbedingt verwunderlich ist, da North Falls eben auch eine amerikanische Kleinstadt ist. Trotzdem fand ich das manchmal ein bisschen anstrengend.
Darüber hinaus geht es schon sehr viel um die Familie Clifton, die einen großen Teil der Bevölkerung in und um North Falls ausmacht und auch das Sheriff Department besetzt. Da trat der Fall der verschwundenen Mädchen manchmal fast schon in den Hintergrund.
Ich habe also einige Zeit gebraucht, in das Buch hineinzufinden, doch irgendwann hat es die Autorin doch geschafft, mich so richtig zu packen, wenn es auch etwas gedauert hat.
Am Ende war es dann so richtig spannend, auch wenn die Thematik schon harter Tobak war, mit einigen Wendungen und Entwicklungen. Da konnte ich das Buch dann kaum noch aus der Hand legen.
Nachdem die Autorin gerade auch im privaten Bereich die Personen sehr ausführlich vorgestellt hat, gehe ich stark davon aus, dass hier ein zweiter Teil vorbereitet werden sollte. Diesen werde ich ebenfalls gerne lesen.
Rezensionen von ReiShimura:
Die Streitsaurier von Annette Langen
Ein Buch über Streit und Versöhnung - theoretisch jedenfalls
Auf dieses Buch haben sich der kleine Leser und ich sehr gefreut, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Der kleine Leser war total begeistert, dass es in diesem Buch um Dinosaurier geht bzw. dass die Hauptcharaktere des Buches Dinosaurier sind. Mich hat besonders das Thema des Buches angesprochen: eine humorvolle Geschichte über das Streiten und Versöhnen.
Leider konnte uns das Buch nicht beide zufrieden stellen.
Ich möchte aber mit den positiven Aspekten des Buches beginnen, bevor ich meine Kritik äußere. Wie vom Baumhaus Verlag nicht anders erwartet, ist das Buch wieder äußerst hochwertig verarbeitet. Die Illustrationen von Gloria Jasionowski sind bunt, humorvoll und manchmal ein klein wenig kurios. Das Miracelrex, ja er wird im Buch wirklich mit das und nicht der bezeichnet, und der Superosaurus schauen lustig aus und haben dem kleinen Leser sehr gut gefallen. Manche der Illustrationen haben ihn aber auch ein wenig ratlos zurückgelassen, da immer irgendwas aus dem Wasser heraussteht und für ihn nicht ganz klar war, was das darstellen soll.
Der Text ist kindgerecht verfasst und stellenweise auch sehr unterhaltsam. Manche Absätze sind in Urviehchisch verfasst, einer urzeitlichen Dinosauriersprache. An sich eine witzige Idee, allerdings hatte ich Schwierigkeiten mit dem Vorlesen, denn das urviechisch wollte mir nicht so einfach von der Zunge rollen. Auch beim kleinen Leser kam dies nicht so besonders gut an, ich denke, dies ist eher für ältere Kinder interessant.
Wie bereits anfangs angekündigt, muss ich leider ein wenig Kritik üben und diese betrifft den Inhalt des Buches. Mir ist bewusst, dass ich einen relativ hohen Maßstab für Kinderbücher ansetze, aber mir persönlich ist eben wichtig, dass die Bücher einen gewissen Lehrauftrag erfüllen. Insbesondere dann, wenn dies vom Verlag so angekündigt wird und es für mich der Hauptgrund war, mich für dieses Buch zu entscheiden. Leider kommen die Themen Streiten und Versöhnen in diesem Buch ein wenig zu kurz. Der Streit von Miracelrex und Superosaurus war für uns als solcher anfangs nicht zu erkennen. Ja, die beiden messen sich aneinander, dies war für uns aber eher ein gegenseitiges Necken und kein Streiten. Auch die Versöhnung am Ende kam so überraschend, dass sie nicht wirklich als solche erkennbar war.
Dazu kommen dann noch der eine oder andere logische Fehler, der mich in Erklärungsnot gebracht hat. Da ich manche Dinge selbst nicht verstehen konnte, konnte ich diese dann eben auch nicht logisch erklären oder begründen, warum das jetzt so passt.
Empfehlen kann ich dieses Buch für kleinere oder größere Dinofans, die auf der Suche nach einer humorvollen Geschichte sind. Wer auf der Suche nach einer guten und spaßigen Möglichkeit ist, den Kindern Streiten und Versöhnen näher zu bringen, sollte meiner Meinung nach zu einem anderen Buch greifen, wie zum Beispiel Ruppi Rüpelfisch, ebenfalls aus dem Baumhaus Verlag.











