Kunden em pfehlungen
Rezensionen von xxx:
Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli
Magisch, gefühlvoll und fesselnd – mit kleinen Schwächen im Mittelteil
„A Heart of Night and Fire“ von Nisha J. Tuli hat mich mit seiner faszinierenden Welt, der emotionalen Tiefe und der starken Hauptfigur sofort gepackt. Zarya ist eine spannende Protagonistin, deren Entwicklung man gerne verfolgt, und auch die Nebencharaktere sorgen für Dynamik und Gefühl. Der Schreibstil ist atmosphärisch und leicht zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht.
Einen Stern ziehe ich ab, weil der Mittelteil für mich stellenweise etwas an Spannung verlor und manche Figuren noch blasser blieben, als ich gehofft hatte. Trotzdem ein sehr gelungener Auftakt mit viel Potenzial für die Reihe.
Rezensionen von Piet1990:
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman
Ein Hochgenuss – charmant, witzig und very british!
Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe! Denn auch der fünfte Band hat mich wieder unfassbar begeistert! Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron sind einfach ein unschlagbares Team. Ihre Mischung aus Witz, Herz und kriminalistischem Spürsinn funktioniert wieder perfekt. Dieses Mal geht es um einen geheimnisvollen Code, eine Hochzeit und natürlich um einen Fall, den nur der Donnerstagsmordclub lösen kann: nämlich auf ihre ganz eigene, liebenswürdige und chaotische Art.
Richard Osman schafft es erneut, Spannung mit feinem britischem Humor zu verbinden. Ich habe oft laut gelacht und gleichzeitig mitgefiebert. Besonders Joyce’ Tagebucheinträge sind wieder ein Highlight – so herrlich trocken und zugleich warmherzig. Auch die Freundschaft zwischen den vier Hauptfiguren berührt mich immer wieder, weil sie zeigt, dass Abenteuer und Lebensfreude kein Alter kennen.
Fazit:
Ein wunderbar kluger, humorvoller und herzerwärmender Roman! Wer britische Krimis mit Herz und Humor liebt, wird hier von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von begine:
So war die Welt von Louise Erdrich
Familien aus Dakota
So war die Welt, ist wieder ein interessanter Roman der Schriftstellerin Louise Erdrich.
Sie verwebt humorvoll und kämpferisch die Dramen der Menschen . Die Autorin schreibt großartige Romane, aber manche Personen sind etwas schwerfällig. Ich brauche dann etwas, um in den Roman einzutauchen.
Der Schauplatz ist Argu in North Dakota.
Der Footballer Gary ist seit einem Unfall, bei dem einige seiner Freunde starben, traumatisiert.
Er hat sich in Kismet verliebt und will sie unbedingt heiraten.
Kismets Mutter Cristal fährt täglich den Track mit den Zuckerrüben. Diese Person gefällt mir am Besten.
Es ist wieder ein gelungener Roman.
Rezensionen von yellowdog:
Dunkle Mächte von Petra Ivanov
Der 10.Teil
Dunkle Mächte ist schon der zehnte Teil in der ambitionierten Serie um Staatsanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli.
Daher ist es nicht ganz einfach einzusteigen, da man viel von der Vorgeschichte nicht kennt.
Cavalli taucht kaum auf, da er Undercover ermittelt, aber Regina Flint ist eine starke Figur, wenn auch relativ passiv.
Dennoch schwächt Cavallis Abwesenheit den Roman. Das spürt man auch daran, wie später, als er Szenen hat, die Spannung stark ansteigt.
Der Plot ist geradlinig und konzentriert aufgebaut. Die Zürcher Autorin Petra Ivanov hat da eine gute Krimireihe.
Rezensionen von yellowdog:
Bärenzähne von Callan Wink
Die Brüder
Bärenzähne ist ein Drama um zwei Brüder in schwieriger Situation, angesiedelt in Montana. Die durch die Yellowstone-Serie bekannte Umgebung prägt diesen Roman. Und auch die Menschen scheinen von der Umgebung bestimmt.
Callan Wink stammt aus dieser Gegend und so gelingen ihm einige bemerkenswerte Beschreibungen.
Thad und Hazen sind zwei junge Männer, deren Vater nach Krankheit starb und ihnen viel Schulden hinterlassen hatte. Die Probleme mit fehlender Krankenversicherung sind bekannterweise ein Problem in den USA.
Aus Not beschließen sie zu wildern und Bären zu schießen. Eine riskante Sache. Dabei wirkt der „Schotte“, eine anrüchige, kriminelle Gestalt im Hintergrund,
Thad hat stets das Kommando über seine 1 Jahr jüngeren, etwas naiven Bruder Hazen. Hinzu kommt schließlich noch die Mutter der beiden, die für kurze Zeit zurückkehrt, nachdem sie die Familie vor Jahren verlassen hatte.
Die Beziehung der Brüder ist interessant gestaltet. Eine unerwartete Wendung gibt es, als sich spät im Buch der Weg der Brüder trennt.
Das Buch ist reich an Sprache und Handlung, dabei gut lesbar. Ich bin sicher, dass Buch wird seine Leser finden.
Rezensionen von C. P.:
Die Spur der Vertrauten von Christelle Dabos
Zäh erzähltes Geheimnis um das Du inmitten des Wir
Claire lebt in einer Gesellschaft, die durch ein kollektives Wir-Bewusstsein gesteuert wird. Dadurch erhält jede Person eine Aufgabe, welche sie instinktiv bei Bedarf ausführen muss. Ein Prinzip, durch welches die Gesellschaft auf den ersten Blick perfekt funktioniert, denn für jede anfallende Aufgabe gibt es eine Person mit dem benötigten Instinkt, die diese Tätigkeit ausführt, ohne etwas zu hinterfragen.
So gibt es Personen, die laufend Ideen zu Papier bringen, die Recht sprechen, Dinge reparieren, heilen oder mit Begeisterung die Straßen fegen. Claire gehört zur Gruppe der Vertrauten, erkennbar an dem Mal auf ihrer Stirn. Die meiste Zeit läuft sie mit Walkman herum und hört Musik in voller Lautstärke, um die Welt um sich herum akustisch auszublenden. Goliaths Instinkt sorgt dafür, dass er andere beschützen muss, sobald diese innerhalb seines Erkennungsradius in Gefahr geraten. Zusammen versuchen sie herauszufinden, was mit den kürzlich verschwundenen Schülerinnen und Schülern in ihrem Umfeld geschah. Etwas, was es in einem perfekten System nicht geben kann.
Gleich vorweg, der Roman ist kein umfangreicher Kriminal-Dystopie-Roman, der Fall um die verschwundenen Jugendlichen ist nach weniger als der Hälfte des Romans gelöst. Anschließend geht es um die Welt selbst und um das Geheimnis, welches Claire mit sich herumträgt.
Auf den ersten Blick hat die Autorin sich eine ziemlich schräge Welt erdacht. Die auf einem Superkontinent lebende Gesellschaft wird von der Instinktiven Verwaltung geleitet. Die Instinkte sind stets auszuführen und nicht infrage zu stellen. Wer Leben rettet kann sogar in der Hierarchie aufsteigen. Leider zeigt dieses System einige recht skurrile Nebenwirkungen auf. Man kann noch so müde sein, wenn der Instinkt sagt, man muss den Kühlschrank des Nachbarn reparieren, geht man zur Not nachts im Pyjama durch einen Schneesturm rüber, bricht die Tür auf und zückt seinen Werkzeugkasten. Und für jeden Firlefanz gibt es einen Unterinstinkt, damit jede noch so unliebsame Aufgabe erfüllt wird. Ja, es gibt Leute, denen suggeriert wird, sie lieben es, anderen den Hintern abzuwischen. Dass sowas auch mal ausgenutzt wird ist zwar offiziell verboten, hilft einem trotzdem nicht, wenn man gegen seinen eigenen Willen handeln muss, den es offiziell nicht gibt.
Zu Beginn ist noch ein genügendes Maß an Spannung in der Handlung, als Claire und Goliath aus verschiedenen Gründen die Verschwundenen aufspüren wollen. Wobei der Stil hier bereits sehr distanziert ist. Wie soll eine Person auch was erzählen, wenn sie die meiste Zeit die Welt akustisch ausblendet und sich über Notizzettel unterhält? Anschließend verliert die Spannung sich, die Autorin versucht, um das System und Claire ein großes Geheimnis zugleich aufzubauen und zu lösen. Es gibt sehr viele Perspektivenwechsel diverser Personen, doch alle bleiben sie distanziert, der Stil verwirrend, in Claires Fall sogar manchmal unangenehm flapsig. Manches war zudem unlogisch wie beispielsweise eine Kabine in einer Größe, in der mehrere Leute zuvor Drogen konsumieren oder Paare miteinander intim werden konnten. Und anschließend behauptet die Autorin, Goliath würde dort kaum gemeinsam mit Claire hineinpassen?!
Nachdem der Fall um die verschwundenen Jugendlichen vom Problem um das System an sich abgelöst wurde, wich die wenige Spannung einem recht zähen zweiten Teil. Die Neugier auf skurrile Beispiele des Systems war raus, die Handlung wurde zäh und oberflächlich, das Ende abstrakt und überzogen zugleich, ohne mich emotional erreichen zu können. Dafür war das Buch viel zu distanziert, die Handlung, die Charaktere, die Welt, das alles blieb so emotionslos und fade.
Den Charme der Spiegelreisenden konnte ich hier leider nicht wiederfinden.
Rezensionen von Ryria:
A Dance of Lies von Brittney Arena
Tanz um dein Leben
Nach einer falschen Anschuldigung landet Hoftänzerin Vasalie für Jahre im Kerker, bis sich ihr die Chance auf Freiheit bietet. Der Deal: Sie infiltriert als Tänzerin/Spionin die Versammlung der Könige und führt dort geheime Aufträge aus.
Zunächst muss ich hier wirklich die Gestaltung des Buches hervorheben, diese passt thematisch gut zum Inhalt und ist rundherum sehr edel und wunderschön.
Auch eine Weltkarte zu Beginn hilft dabei, sich die verschiedenen Königreiche und ihre Beziehungen besser vorzustellen.
Dies ist auch eine der Stärken der Geschichte, die Welt wird schön ausgebaut, man lernt verschiedene Königreiche und ihre Akteure kennen und verfolgt die politischen Verstrickungen und Machtspiele. Viele Details zwischendurch hauchen der Welt auch noch mehr Leben ein, jedoch hätte ich mir hier vielleicht doch noch mehr gewünscht.
Dafür wurde hingegen das Leben am Königshof eindrucksvoll geschildert. Die Beschreibungen der Schlösser, Feste und Auftritte war aus meiner Sicht gut gelungen, ich konnte komplett in die Szenen eintauchen und die Atmosphäre spüren.
Vasalie erholt sich nicht sofort von ihrer Gefangenschaft, was besonders zu Beginn auch toll dargestellt wurde. Stattdessen entwickelt sie kreative Lösungen und beißt sich durch, ist aber auch nicht die typische Heldin, sondern hat so einige Fehler, die sie wiederum menschlicher erscheinen lassen.
Die Kombination aus Tanz und Spionage war eine coole Mischung, allerdings ist der Romance-Aspekt vielleicht ein bisschen zu kurz gekommen insgesamt. Überwiegend war die Geschichte spannend, zwischendurch hat sich manches jedoch auch mal ein wenig gezogen.
Rezensionen von Stephanie Navratil :
Umarmt in der Trauer von Petra Hillebrand; Johanna Heumader-Schweigl
...sich umart fühlen
Jede Seite in dem Buch eröffnet die Möglichkeit sich umarmt und vor allem sich nicht alleine zu fühlen. Die Texte gehen ins Herz, die stimmigen Bilder dazu sind eine Augenweide. Der Weg der Trauer ist ein ganz individueller und jeder davon betroffene Mensch geht seinen Weg und braucht etwas anderes.
Das Buch ist eine wundervolle Möglichkeit sich in der eigenen Trauer begleiten zu lassen, auf eine ganz besondere Art und Weise - mit Texten, Bildern und vor allem mit viel Herz. Darüberhinaus schenkt das Buch mit den reflektierenden Anleitungen die Möglichkeit aus einer ganz persönlichen Perspektive zu schauen, wie geht es mir und wo gehe ich im Moment um. So auch zu sehen, was hat sich verändert, ergeben und auch entwickelt auf dem Weg. Ein Geschenk von Herz zu Herz.
Rezensionen von praja:
Glory of Broken Dreams von Ruby Braun
war ganz gut,aber richtig mitgerissen hat es mich nicht
Glory of Broken Dreams war für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, vor allem weil ich mit der Protagonistin anfangs nicht richtig warm wurde. Sie wirkte auf mich oft etwas oberflächlich, und viele ihrer Entscheidungen konnte ich nicht ganz nachvollziehen. Das hat es mir zu Beginn schwer gemacht, wirklich mitzufühlen oder mich in sie hineinzuversetzen.
Im weiteren Verlauf wurde die Geschichte jedoch besser – sowohl inhaltlich als auch emotional. Die Charakterentwicklung nahm Fahrt auf, und einige Szenen konnten mich dann doch berühren. Stilistisch ist das Buch gut geschrieben, und die Grundidee fand ich spannend. Trotzdem hat es mich insgesamt nicht ganz so gepackt, wie ich es mir erhofft hatte.
Alles in allem ein solides Buch, das sicher seine Fans findet – für mich persönlich war es aber einfach nicht so ganz das Richtige.
Ich hab mir um ehrlich zu sein, aber auch irgendwie ein bisschen mehr erhofft, was es dann natürlich schwierig macht, wenn man mit großen Erwartungen an eine Sache rangeht.
Rezensionen von Daggy:
Wie man einen Stern fängt von Oliver Jeffers
Eine zauberhafte Geschichte
Auf dem Cover sehen wir den kleinen Jungen mit dem großen Kopf und dem Ringelshirt, wie er auf deinen Stern steht, nebenan ist eine Rakete zu sehen.
Der Text beginnt, wie ein Märchen „Es war einmal ein Junge, und der Junge liebte Sterne, sehr sogar.“ Am Abend sehen wir, wie er aus dem Fenster zu den Sternen hinaufblickt.
Einen ganz allein für sich zu haben, das ist sein Wunsch. Er stellt sich das Zusammenlaben mit diesem Stern sehr genau vor. Dann wartet er mitten am Tag auf das Auftauchen eines Sternes. Die gezeichnet Welt um ihn herum ist sehr minimiert, Kreise auf Linien stellen einen Baum dar. Der Junge steigt auf einen dieser Bäume, kommt aber den Sternen, die inzwischen aufgegangen sind, nicht viel näher. Leider braucht seine Rakete Treibstoff und ist deshalb auch nicht zu gebrauchen. Wie der Wunsch des Jungen doch noch in Erfüllung geht, will ich euch hier noch nicht verraten.
Die Texte sind sehr kurz und gut verständlich, die Bilder fast ein wenig abstrakt und doch können wir erkennen, um was es sich handelt. Ein kleines Märchen mit einem schönen Ende.











