Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Zilly und Zapp von Barbara Peters; Karolin Küntzel
Zilly und Zapp - Pfoten weg von unserem Wald war für uns eine ganz tolle Vorlesegeschichte rund um den Wald als Lebensraum, Freundschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft. Denn zwei ungleiche Tiere stehen so wie viele Waldbwohner vor einem Problem. Ihr Wald soll weg. Sie hören Krach, entdecken gefällte Bäume und sehen Plakate.
Schnell wird die Eule gerufen, um die Plakate vorzulesen. Was sie liest, ist so unglaublich, dass sie gar keine Zeit hat zu berichten und schnell weitermuss. Eine Waldversammlung muss her und eine Lösung wird gesucht... Wie die Tiere den Wald dann retten, lohnt sich wirklich zu lesen. Es ist eine ganz bezaubernde Geschichte rund um die Rettung eines Waldes mit kreativen Rettungsideen. Mir gefiel die Idee am Schluss sehr gut und wir alle mochten die reich und bunt bebilderte Geschichte sehr. Die Illustrationen fangen die Illustrationen der Tiere gut ein und die Tiere wirken alle richtig zum Knuffeln, perfekt für jüngere Kinder. Ein wichtiges Thema wird so angstfrei und ermutigend mit vielen anderen Themen wie Freundschaft und Gemeinschaftsgefühl gemeinsam verpackt.
Rezensionen von Bettina:
We are Austria von Nina Pavicsits
77 außergewöhnliche Frauen aus Österreich
Zuerst fällt die hochwertige Ausstattung des Buchs auf. Es fasst sich an als hätte es einen Leineneinband, hat ein Lesebändchen und einen bedruckten Buchschnitt, das Format ist etwas größer als A-5. Für jede der Frauen gibt es eine Doppelseite, auf der rechten Seite eine farbenfrohe Zeichnung, auf der linken Seite eine Zusammenfassung dessen, was diese Frau ausmacht (in Ich-Form).
Es ist eine bunte Zusammenstellung von Frauen allen Alters und sehr unterschiedlichen Lebensentwürfen. Einige waren mir ein Begriff, von anderen hatte ich noch nie gehört. Die Lebensbeschreibungen sind interessant geschrieben und da sie auf einer Seite zusammengefasst sind kann man sich schnell einen Überblick verschaffen und entscheiden, von welcher Frau man mehr erfahren will um vielleicht eine umfangreichere Biographie von ihr zu lesen. Am Ende des Buchs findet sich ein Überblick über die Entwicklung der Frauenrechte in Österreich und vorbereitete Seiten um eigene Gedanken festzuhalten. Man erhält durch dieses Buch einen ganz anderen Blick auf die Leistungen von Frauen, es ist für jeden Leser empfehlenswert. Für die Frauen damit sie sehen, was alles möglich ist, für die Männer damit sie sehen, was Frauen alles leisten können außerhalb von Haushalt und Familie. Durch die schöne Gestaltung eignet sich das Buch auch gut als Geschenk!
Rezensionen von Lesendundspielenddurchsleben :
Albert & Einstein, Band 2 - Der total verrückte Weltraum-Wahnsinn von Tim Collins
tolle Mischung aus Abenteuer und Wissen
Wir kannten Albert und Einstein noch gar nicht, konnten aber problemlos ins Abenteuer einsteigen. Es geht bei dem Abenteuer um nichts geringeres als die Rettung der Welt aus dem Weltraum aus, diese schwerbt nämlich - natürlich ohne Wissen der Bevölkerung, die ja in Panik geraten würde - in großer Gefahr.
Wer wäre für so eine Mission besser geeignet als Albert und Einstein! Die beiden trotzden jeder Gefahr und brauchen immer wieder Unterstützung bei spannenden und teils richtig kniffligen Rätseln. Durch die Geschichte erlebt man nicht nur jede Menge Spannung, man lernt auch so einiges. Primzahlen etwa werden gut und verständlich erklärt. Besonders spannend war die Mischung aus Comic-Seiten und erzählenden Seiten. So konnte mehr an Geschichte passieren als im klassischen Comic und auch das eine oder andere besser erklärt werden, man verpasste aber auch nicht die coolen Zeichnungen im Comicstil. Wir mochten die Mischung, uns hat das Buch gut gefallen!
Rezensionen von tinten_fischchen:
Aus! Die Wissenschaft vom Ende von Science Busters
Bis zur Unendlichkeit und darüber hinaus..
Nicht einmal das Ende des Maya-Kalender konnte sie aufhalten: Rechtzeitig vor Weihnachten haben die Science Busters ihr neuestes Werk herausgebracht.
Das Buch mit dem auffallend kurzen Titel „Aus“ bietet sich ja geradezu an schön verpackt unter dem Weihnachtsbaum verschenkt zu werden. Denn was würde besser passen zu den Familienfeiern als sich über Ewigkeitschemikalien, die Frage wie schwer ein Meteorit sein muss um alles Leben auf der Erde, oder zumindest die Menschheit auszulöschen und dergleichen debattieren.
Ansonsten kann man ja bei Familienstreitereien das Buch in die Höhe halten und auf den Titel zeigen.
Das Team um Martin Puntigam beschäftigt sich mit allen möglichen Fragen zum Thema Ende. Von der End-To-End Verschlüsselung, über Long Covid bis hin zu der Frage wie Chat-Gpt zum Auslöschen der meisten bekannten Lebensformen beitragen könnte ist alles dabei was das Herz des Nerds und Weltuntergangsfans begehren könnte.
Auch wenn Heinz Oberhummer und Werner Gruber nicht mehr mit von der Partie sind, ist das Buch immer noch sehr Astrophysik lastig. Selbst jemand der die Sience-Pasters seit Jahren nicht mehr verfolgt findet rasch wieder rein in die altbekannte und bewährte Mischung aus unnützen Wissen, fundierte Wissenschaft und österreichischen Humor.
Lediglich die Politikbezüge empfand ich teils etwas too much. Ein Leser der mit der österreichischen Innenpolitik der letzten Jahre nicht vertraut ist, wird sich sicherlich ein paar Mal am Kopf kratzen, weil er die Anspielungen nicht verstehen kann. Oder diese einfach überlesen. Auch wenn Jugendliche in ein paar Jahren das Buch lesen, werden sie oftmals nur Bahnhof verstehen. Ich kenne das noch aus meiner Kindheit und fand es immer seltsam, wenn ein Buch durch sowas outdated wirkt.
Rezensionen von Caroline :
Blood and Steel von Helen Scheuerer
So geht Fantasy für mich
Thea und Wren sind Findelkinder, die sich nur sehr rudimentär an die Zeit vor Thezmarr erinnern können. Wren geht in ihrer Ausbildung zur Alchemistin auf, nur Thea will sich mit dieser Tätigkeit nicht recht anfreunden. Sie will kämpfen, sie will Schildträgerin werden und sich ausbilden lassen. Leider ist genau das seit knapp 20 Jahren für Frauen verboten.
Eine Prophezeiung hat alle Kämpferinnen gezwungen ihre Waffen abzugeben oder in den Untergrund zu gehen.
Doch Thea hat einen Sturkopf und sie finden einen richtig genialen Weg, um sich ausbilden zu lassen. Dazu werden auch die drei legendären Schwertmeister in das Training mit einbezogen. Wilder Hawthorne, seines Zeichens der mächtigste der Schwertmeister, hat es Thea angetan. Seine Techniken, seine Willensstärke ziehen sie an. Wobei Wilder gar kein Lehrer sein will. Doch er beugt sich dem Wunsch. Thea und Wilder merken auch recht bald, dass sie mehr verbindet als der Unterricht.
Mein Eindruck:
Ich bin sowas von gehypte. Ich muss weiterlesen, weil ich wissen will, wie es weitergeht. Gut, dass Teil 2 als Buch bald erscheint. Thea ist ausgesprochen gut beschrieben. Sie ist rebellisch aber sehr wissbegierig und zielstrebig. Sie lässt sich durch Widerstände nicht abhalten. Auch missgünstige Mitschüler sind nur ein Hindernis, das es zu überwinden gilt.
Wilder Hawthorne scheint anfangs sehr eindimensional zu sein. Doch im Laufe der Handlung zeigt auch er weitere Seiten. Thea lockt auch seine verborgenen Talente heraus.
Es ist mehr ein Fantasybuch, denn eine Lovestory. Es wird ein wenig spicy aber sehr überschaubar. Der Focus liegt in Theas Entwicklung, in der Geschichte der Reiche und vor allem der drohenden Gefahr. Es gibt ein paar Antworten, aber noch sind nicht alle beantwortet und am Ende habe ich das Buch zugeklappt, mit ganz vielen Fragezeichen im Kopf. Ich freue mich auf Teil 2.
Rezensionen von tinten_fischchen:
Gänsehaut in Hovenäset 1. Flammenrad von Kristina Ohlsson
Unheimlicher Auftakt einer Reihe
Am Buchrücken wird bereits Werbung für Band 2 gemacht. „Sternengrab“ heißt dieser. Auch wenn „Flammenrad“ als in sich geschlossenes Abenteuer konzipiert ist, hätte ich durchaus Lust auf Band 2. Mein Neffe auch.
Streckenweise erinnert Kristina Ohlssons Roman an Stephen King. Ein mysteriöser Fremder, ein geheimnisvolles Riesenrad, ein abgeschnittener, kleiner, unheimlicher Ort, an dem die Geschichte spielt…
Ohlsson setzt in ihrem Buch auf psychologischen Horror.
Das durchaus effektiv. Es gibt allerdings eine Szene, die für sensible Kinder und jugendliche eventuell nicht geeignet ist. Die in der die Großmutter von brennenden Babys im Zusammenhang mit dem Riesenrad spricht.
Probleme wie Scheidung, Arbeitslosigkeit, ein neues Baby, Geldsorgen und sogar Demenz werden durchaus kindgerecht erzählt. Ja, das Buch ist gruselig, aber viele Kinder mögen sowas. Und ich muss zugegeben, dass die Wolfgang und Heike Hohlbein-Bücher die ich und meine Freunde als Kinder gelesen haben, streckenweise brutaler waren.
Die Spannung ist hoch, daher können sich auch ältere Leser unterhalten fühlen. Für Leute die gruselige Kurzgeschichten und Creepypasta mögen eine Empfehlung. Auch für Kinder ab 12, die gerne unheimliche Geschichten lesen.
Rezensionen von xxx:
Heart of Night and Fire von Nisha J. Tuli
Magisch, gefühlvoll und fesselnd – mit kleinen Schwächen im Mittelteil
„A Heart of Night and Fire“ von Nisha J. Tuli hat mich mit seiner faszinierenden Welt, der emotionalen Tiefe und der starken Hauptfigur sofort gepackt. Zarya ist eine spannende Protagonistin, deren Entwicklung man gerne verfolgt, und auch die Nebencharaktere sorgen für Dynamik und Gefühl. Der Schreibstil ist atmosphärisch und leicht zu lesen, sodass man schnell in die Geschichte eintaucht.
Einen Stern ziehe ich ab, weil der Mittelteil für mich stellenweise etwas an Spannung verlor und manche Figuren noch blasser blieben, als ich gehofft hatte. Trotzdem ein sehr gelungener Auftakt mit viel Potenzial für die Reihe.
Rezensionen von Piet1990:
Der Donnerstagsmordclub und der unlösbare Code von Richard Osman
Ein Hochgenuss – charmant, witzig und very british!
Ich liebe, liebe, liebe diese Reihe! Denn auch der fünfte Band hat mich wieder unfassbar begeistert! Elizabeth, Joyce, Ibrahim und Ron sind einfach ein unschlagbares Team. Ihre Mischung aus Witz, Herz und kriminalistischem Spürsinn funktioniert wieder perfekt. Dieses Mal geht es um einen geheimnisvollen Code, eine Hochzeit und natürlich um einen Fall, den nur der Donnerstagsmordclub lösen kann: nämlich auf ihre ganz eigene, liebenswürdige und chaotische Art.
Richard Osman schafft es erneut, Spannung mit feinem britischem Humor zu verbinden. Ich habe oft laut gelacht und gleichzeitig mitgefiebert. Besonders Joyce’ Tagebucheinträge sind wieder ein Highlight – so herrlich trocken und zugleich warmherzig. Auch die Freundschaft zwischen den vier Hauptfiguren berührt mich immer wieder, weil sie zeigt, dass Abenteuer und Lebensfreude kein Alter kennen.
Fazit:
Ein wunderbar kluger, humorvoller und herzerwärmender Roman! Wer britische Krimis mit Herz und Humor liebt, wird hier von der ersten bis zur letzten Seite bestens unterhalten. Absolute Leseempfehlung!
Rezensionen von begine:
So war die Welt von Louise Erdrich
Familien aus Dakota
So war die Welt, ist wieder ein interessanter Roman der Schriftstellerin Louise Erdrich.
Sie verwebt humorvoll und kämpferisch die Dramen der Menschen . Die Autorin schreibt großartige Romane, aber manche Personen sind etwas schwerfällig. Ich brauche dann etwas, um in den Roman einzutauchen.
Der Schauplatz ist Argu in North Dakota.
Der Footballer Gary ist seit einem Unfall, bei dem einige seiner Freunde starben, traumatisiert.
Er hat sich in Kismet verliebt und will sie unbedingt heiraten.
Kismets Mutter Cristal fährt täglich den Track mit den Zuckerrüben. Diese Person gefällt mir am Besten.
Es ist wieder ein gelungener Roman.
Rezensionen von yellowdog:
Dunkle Mächte von Petra Ivanov
Der 10.Teil
Dunkle Mächte ist schon der zehnte Teil in der ambitionierten Serie um Staatsanwältin Regina Flint und Kriminalpolizist Bruno Cavalli.
Daher ist es nicht ganz einfach einzusteigen, da man viel von der Vorgeschichte nicht kennt.
Cavalli taucht kaum auf, da er Undercover ermittelt, aber Regina Flint ist eine starke Figur, wenn auch relativ passiv.
Dennoch schwächt Cavallis Abwesenheit den Roman. Das spürt man auch daran, wie später, als er Szenen hat, die Spannung stark ansteigt.
Der Plot ist geradlinig und konzentriert aufgebaut. Die Zürcher Autorin Petra Ivanov hat da eine gute Krimireihe.











