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Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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House of the Beast von Michelle Wong

Düster, atmosphärisch und anders als erwartet

Als uneheliche Tochter wächst Alma in bescheidenen Verhältnissen gemeinsam mit ihrer Mutter auf. Als diese erkrankt, ist Alma gewillt, alles zu tun, um sie zu retten. Auf den Spuren ihrer Vergangenheit geht die junge Frau schließlich einen grausamen Handel mit den Averas, einem der mächtigsten Adelshäuser des Landes, ein: Sie tauscht ihren Arm und ihre Freiheit gegen die Gesundheit ihrer Mutter - bis diese schließlich dennoch stirbt.

Gefangen auf dem Anwesen der Averas dürstet es Alma, unterstützt von einem grausamen Gott, nach Rache...

Wer "House of the Beast" zum ersten Mal aufschlägt, wird sicherlich begeistert von der wundervollen Gestaltung dieses Buches sein. Schnell wird hier deutlich, dass die Autorin auch als Illustratorin arbeitet. Immer wieder begegnen dem Lesenden kleine, liebevoll ausgewählte Zeichnungen.

Aber dieser Fantasy-Roman bietet so viel mehr: Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser von einer dichten, atmosphärischen Stimmung umarmt, taucht schnell in die düsteren Ecken dieses Buches ab. Die Reise in Almas Welt beginnt mit einem kleinen Vorgeschmack auf ihre Zukunft bei den Averas, bevor man schließlich Stück für Stück in eine recht komplexe, fein ausgearbeitete Welt eingeführt wird. Aufgrund besagter Komplexität habe ich ein wenig gebraucht, bis ich vollends in "House of the Beast" angekommen bin. Und auch während des Lesens stieß ich manchmal auf Passagen, die ein bisschen Geduld erforderten - Dranbleiben lohnt sich aber an dieser Stelle.
Denn Michelle Wong hat hier eine unheimlich spannende Protagonistin ausgearbeitet, welche durchweg authentische, intensive Einblicke in ihr Sein ermöglicht. Alma ist absolut nicht perfekt, und genau das macht sie aus: Sie ist real, glaubwürdig und echt. Ihr Schmerz ist völlig nachvollziehbar, ihre Handlungen basieren auf einem festen Fundament. Und obwohl man eine genretypische Romance erwartet, wird Almas Entwicklung hier keineswegs davon überschattet. Der Fokus liegt hier definitiv auf den Figuren und dem Worldbuilding.

Wer Lust auf vielschichtige Buchcharaktere hat und einer düsteren, dunklen Atmosphäre mit teils recht bildhaften Schilderungen nicht abgeneigt ist, sollte sich dieses Buch näher ansehen.
4,5/5 Sterne

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House of the Beast

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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Der brennende Garten von V. V. Ganeshananthan

Interessante Mischung aus geschichtlichem Hintergrund und literarischer Feinfühligkeit

Die junge Tamilin Sashi wächst in Mitten einer liebenden, behüteten Umgebung in Jaffna, Sri Lanka auf, als sich kurz vor ihrem Abschluss die Spannungen zwischen den beiden vorherrschenden Ethnien Sri Lankas immer weiter verschärfen. Immer wieder wird Sashi Zeugin von unmenschlichen, markerschütternden Taten der Tamilen und Singhalesen, welche 1983 schließlich in einem Bürgerkrieg gipfeln.

Während die junge Frau versucht, ihren Weg zur praktizierenden Ärztin weiter zu verfolgen, dringen die Konsequenzen des Krieges bis zu ihr nach Hause. Während ihre Familie gespalten wird und Freunde verschwinden, muss auch Sashi sich positionieren...

"Der brennende Garten" war mein erster Kontakt mir sri lankischer Geschichte. Ich muss zugeben, dass ich vor diesem Roman kaum Wissen über den doch recht aktuellen Bürgerkrieg in diesem für uns so fernen Land parat hatte. Und doch erwartete ich während der ersten Seiten dieses Buches zunächst nicht, tiefergehende Einblicke in die Geschichte des gespaltenen Landes zu erhalten.
Denn auf diesen ersten Seiten wird man als Leser ein wenig in die Irre geleitet, erwartet eine vor sich hin plätschernde Liebesgeschichte in einer ruhigen, heilen Welt. Neben dem Setting wähnt einen hier auch der Schreibstil der Autorin zunächst in Sicherheit. Er wirkt sanft und beschreibend, ein wenig distanziert und vergleichbar faktisch. Er lässt sich insgesamt Zeit zum Entfalten, gibt dem Leser Raum, sich in all den fremden Namen, Begriffen und Eindrücken zurechtzufinden - bis schließlich ein einschneidendes Erlebnis alles verändert. Ab diesem Punkt eröffnet sich dem Leser der gesamte Horror des Bürgerkrieges, immer wieder werden hier dessen Ereignisse und Konsequenzen geschichtlich recht akkurat aufgezeigt.

Dies geschieht in einer Art autobiografischer Darstellung, die es zulässt, Sashis Gedankenwelt und Werdegang intensiv kennenzulernen. Dabei wirkt Sashis Geschichte durch und durch rund. Kleine Details lassen ohne weiteres Hintergrundwissen kaum erahnen, dass Sashi lediglich ein fiktiver Charakter ist. Und doch bleibt trotz der Authentizität ihrer Darstellung eine gewisse Distanz zu ihr bestehen. Obgleich der Leser hin und wieder persönlich angesprochen wird, habe ich mich wie ein außen vorstehender Beobachter gefühlt. Und vielleicht war dieses Gefühl gar nicht verkehrt. Denn ich kann mir gut vorstellen, dass diese Distanz dabei hilft, den Roman und die Taten beider Parteien des Krieges, welche mich sprachlos zurückgelassen haben, besser verinnerlichen und verarbeiten zu können.

Insgesamt empfehle ich dieses Buch allen, die sich in geschichtlicher und gesellschaftspolitischer Hinsicht ein wenig weiterbilden möchten, dabei jedoch nicht auf literarische Feinfühligkeit verzichten wollen. Wer sich auf einen etwas holprigen Start einlassen möchte und sich zumutet, fremde Namen und Begriffe selbst und ohne Glossar erkunden zu können, sollte sich "Der brennende Garten" unbedingt näher ansehen.
4/5 Sterne

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Der brennende Garten

Rezensionen von Gilasbuecherstube :

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Crowns of Ice von Von Morgen Verlag

Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale

Wow! Band 4 war für mich ein absolut gelungener Abschluss einer Reihe, die mich von Anfang an begleitet und emotional komplett abgeholt hat. Ich habe die Geschichte von Ilara und Norivun nicht einfach nur gelesen – ich habe sie mitgefühlt, mitgelitten und mitgefiebert.

Die Rückkehr nach Solis hat sofort wieder Spannung aufgebaut.

Ilara ist für mich eine beeindruckend starke Protagonistin, deren Entwicklung über alle Bände hinweg klar spürbar ist. Sie steht zu ihrer Macht, trifft mutige Entscheidungen und wächst über sich hinaus. Gemeinsam mit Norivun stellt sie sich nicht nur einem grausamen König, sondern auch schwierigen inneren Konflikten, was die Geschichte für mich besonders intensiv gemacht hat.

Ich mochte es sehr, dass sich alle Handlungsstränge sinnvoll schließen und auch die Nebencharaktere ihren Platz bekommen. Der Zusammenhalt der Gruppe, Freundschaft und Loyalität ziehen sich stark durch diesen Band und geben der Geschichte Tiefe. Die Liebe zwischen Ilara und Norivun ist gefestigt, emotional und voller Vertrauen – und ja, es gibt Spice, aber genau in der richtigen Dosierung. Sinnlich, leidenschaftlich und passend zur Geschichte, ohne den Plot zu überlagern.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und bildhaft, sodass ich förmlich durch die Seiten geflogen bin und das Buch an zwei Abenden verschlungen habe.
Ich hatte die winterliche Welt aus Eis und Schnee die ganze Zeit lebendig vor Augen und fand die Mischung aus Action, Emotionen, Romantik und dunkleren Momenten perfekt abgestimmt.

Crowns of Ice ist für mich ein rundes, stimmiges Finale und ein echtes Highlight der Reihe.
Deshalb gibt es von mir eine klare Leseempfehlung für alle, die Romantasy mit Fae, Wintervibes, starken Charakteren und einer gut dosierten Portion Spice lieben.

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Crowns of Ice

Rezensionen von froschman:

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Dann ruhest auch du von Sandra Åslund

Geister aus der Vergangenheit

Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.

Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.

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Dann ruhest auch du

Rezensionen von Neobook:

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The Woman in Suite 11 von Ruth Ware

Spannend mit ein paar Abstrichen

Das Buch The Woman in Suite 11 hat mir insgesamt gut gefallen, mit ein paar Abzügen. Den vorherigen Band habe ich leider nicht gelesen aber dafür die Verfilmung gesehen. Darüber war ich dann ganz froh, weil einige Personen des ersten Bandes hier wieder auftauchen und eine tragende Rolle spielen.
Lo ist beruflich in einem Luxushotel in der Schweiz, wo merkwürdigerweise wieder ein paar alte Bekannte auftauchen.

Ein Hotelgast bittet sie um Hilfe, weil sie in Gefahr sei und es beginnt ein spannendes Katz-und Mausspiel.

Die Schreibweise ist sehr gut, atmosphärisch dicht und man kann sich gut in die Szenen reinversetzen, da die Autorin sofort Bilder im Kopf entstehen lässt.
Nur inhaltlich fand ich die Geschichte etwas zu konstruiert.
Die Protagonistin war mir sympathisch obwohl ich ihre Handlungen nicht ganz nachvollziehen konnte. Ich fand es unlogisch, dass sie sich schon wieder so in Gefahr begibt und unkluge Entscheidungen trifft.
Aber da es gut geschrieben war, sich leicht und schnell lesen läßt und doch auch genügend Spannung vorhanden war, hab ich es gern gelesen.

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The Woman in Suite 11

Rezensionen von froschman:

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Dann ruhest auch du von Sandra Åslund

Geister aus der Vergangenheit

Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.

Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.

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Dann ruhest auch du

Rezensionen von froschman:

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Dann ruhest auch du von Sandra Åslund

Geister aus der Vergangenheit

Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.

Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.

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Dann ruhest auch du von Sandra Åslund

Geister aus der Vergangenheit

Wie schon so oft begibt sich Johann Magnelius mitten in der Nacht durch einen Geheimgang in die Schlossruine Borgholm, um nach Seelenkontakten mit Verstorbenen zu suchen. Doch diesmal findet er unter einem bisher nicht vorhandenen Bretterverschlag eine Leiche einer Journalistin, mit einer Schussverletzung mitten im Gesicht.

Die Kriminalinspektorin Maya Topelius, die soeben auf Kurzurlaub bei ihren Eltern und Freunden ist, und ihr Kollege Pär werden nach Kalmar entsendet, um die Ermittlungen aufzunehmen. Es hatte sich bereits vor einem Monat ein Mord mit ähnlichen Vorzeichen ereignet, es könnte sich dabei um Bandenkriminalität handeln. Während der Ermittlungen geschieht ein weiterer Mord in dieser ansonsten ruhigen Gegend. Nebenbei trifft sich Maya in ihrer Heimat mit ehemaligen Mitschülern und stößt dabei auf ein längst verdrängtes Trauma aus ihrer Schulzeit. Durch die Hartnäckigkeit bringt sich Maya allerdings auch immer wieder in Gefahr.
Mit der Verknüpfung aus Vergangenheit und Gegenwart samt Rückblicken hat Sandra Aslund einen atmosphärischen Skandinavien-Krimi geschrieben, der nahtlos an ihre beiden Vorgängerromane (Im Herzen so kalt bzw. Still ist die Nacht) anschließt. Man muss diese beiden Bücher aber nicht unbedingt vorher lesen, jedes Buch ist für sich abgeschlossen.

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Rezensionen von Sheilo:

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Two steps away - London Hearts 2 von Valentina Fast; Lorena Schäfer

Winterliche Rivals-to-Lovers Romance

Pippas Alltag ist komplett durchgetaktet und ihr Terminplan ist stets voll. So hat sie sich natürlich auch schon um einen Praktikumsplatz gekümmert. Trotz das sie durch die Kontakte ihrer Eltern problemlos einen Platz ergattern hätte können, möchte sie es selbst schaffen und freut sich auf ihre Chance bei Pink Flow Fashion.

Doch der Schock erfolgt, als sie ihren Vertrag unterschreiben möchte, denn plötzlich muss sie sich einem Wettbewerb mit zwei anderen Bewerbern stellen und diese sind ausgerechnet der Mann, der ihr in der Jugend das Herz gebrochen hat und ihre ehemalige beste Freundin, zu der sie den Kontakt abgebrochen hat.

"Two steps away" ist der zweite Band der "London Hearts"-Reihe von Valentina Fast und Lorena Schäfer, in der wir Pippa und Ben begleiten. Der Schreibstil ist sehr flüssig und man verliert sich direkt in diesem tollen Wohlfühlroman.

Pippa ist sehr selbstbewusst und doch lässt sie sich sehr von dem Willen ihrer Eltern leiten. Nach dem Tod ihres Bruders, möchte sie beweisen, dass sie in dessen Fußstapfen treten kann, wobei sie oft sich selbst aus den Augen verliert. Im Verlauf des Bandes begleiten wir sie bei einer großen charakterlichen Entwicklung und es ist toll, wie sie immer mehr ihr eigenes Glück in den Mittelpunkt ihrer Handlungen stellt.

Ben ist für mich ein sehr sympathischer Mann, der es in der Vergangenheit nicht leicht hatte. Er hat Pippa in ihrer Jugend zwar das Herz gebrochen, aber im Buch wird deutlich, warum er damals so gehandelt hat. Im Verlauf des Buches wird er sich immer mehr seinen Gefühlen für Pippa bewusst und ich mag es sehr, wie er beginnt, um ihre Zuneigung zu kämpfen.

Alles in allem ist "Two steps away" eine wirklich schöne Liebesgeschichte für zwischendurch mit tollen winterlichen Vibes. Für mich selbst hat es etwas an der Tiefe der Liebesgeschichte von Ben und Pippa gefehlt, da sich die meiste Handlung und auch der Plot-Twist auf die letzten Kapitel konzentriert hat und ich doch gerne etwas mehr über ihre Beziehung erfahren hätte. Das Buch fügt sich dafür wunderbar in die "London Hearts"-Reihe ein und vor allem auf Gemmas Band freue ich mich aufgrund der erhaltenen Einblicke nun noch mehr. Wer ein schönes Jugendbuch mit den Tropes Second Chance und Rivals-to-Lovers sucht, wird mit "Two steps away" tolle Lesestunden verbringen.

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Two steps away - London Hearts 2

Rezensionen von Immenhof:

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Die Magnolientochter von Tessa Collins

Weite Reise

Bei "Magnolientochter" handelt es sich um den vierten Band der Blumentöchterreihe. Ich habe mit dem dritten band gestartet und inzwischen auch den ersten Band gelesen. Wie auch beim vorherigen Band, spielt es keine Rolle, ob man die Vorgängerbände gelesen hat. Allerdings erhält man natürlich geringfügige Spoiler.

Ich hatte mit Magnolia und ihrem starken Umweltschutz in den vorherigen Bänden meine Mühe und war daher etwas skeptisch. Ihre Entwicklung gefällt mir jedoch sehr gut. Einzig, dass sie einen Inlandsflug von Christchurch nach Queenstown wählt, war für mich eher unrealistisch, nachdem sie mit dem langen Flug bereits so viel Mühe hatte. Diesbezüglich hätte ich eine Busfahrt realistischer gefunden.
Die Reihe ist extrem gut aufgebaut und enthält bisher immer Kapitel in zwei verschiedenen Zeitschienen. Dies ist jedoch so gut gemacht, dass die Spannung hochgehalten wird und man nicht die Übersicht verliert. Die Orte werden so anschaulich beschrieben, dass man am liebsten direkt hinreisen möchte. Obwohl die Familiengeschichten dahinter immer um Verwandtschaftssuche gehen, sind sie nachvollziehbar gestaltet. Im Vergleich zum vorherigen Band, fand ich den Zeitstrang in der Vergangenheit zwar schön zu lesen, aber kulturell nicht ganz so packend. Dies kann aber auch daran liegen, dass ich von der Vergangenheit Neuseelands mehr Ahnung habe, wie von der Geschichte Sri Lankas.
Für alle Neuseelandliebhaber, Fans der Reihe oder Personen, welche gerne in die Geschichte von verschiedenen Ländern eintauchen eine klare Empfehlung. Ich freue mich bereits auf den 5.Band der Reihe und bin einerseits traurig über den Abschied, aber erhoffe mir noch manche Aufklärungen. Schade ist es, dass man die Personen danach kaum noch weiterverfolgen kann.

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Die Magnolientochter