Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Gaby 2707:
Die Zeit-Agenten 4. Ägypten in Gefahr von S. J. King
Mit den Zeitagenten nach Ägypten
Alex ist gerade in der Küche seiner Mutter mit Eischnee zugange, als sich die Zeiger seiner Agentenuhr rückwärts drehen und so den Beginn eines neuen Abenteuers anzeigen. Alle Zeitagenten versammeln sich im Hauptquartier und der kleine Vogel Tempo schickt Alex und Jasmin auf die Reise. Sie landen im Jahr 1333 v.
Chr. in Theben im alten Ägypten. Hier hat der Zeitdieb Mora eine wichtige Papyrusrolle entwendet, die benötigt wird, um die kranke Königin Nofretete zu heilen und einen Krieg zu verhindern. Werden die Zeitagenten es schaffen Mora aufzuspüren und Schlimmeres zu verhindern?
Nach „Der Erfinder-Schwindler“ ist dies das zweite actionreiche und spannende Abenteuer der Zeitagenten bei dem wir dabei sind. Und auch diese Geschichte hat mir und unseren beiden Jungs so gut gefallen, dass es bestimmt weitere Abenteuer mit den Zeitagenten geben wird.
Ein tolles Buch mit einer Story, die Geschichte lebendig vermittelt und richtig greifbar macht. Der perfekter Schmöker für Kinder ab 7 Jahren, die nicht nur lesen, sondern dabei auch noch etwas lernen wollen. Hier kann man geschichtliche Fakten nicht nur lesen, sondern sie richtig erleben.
Dazu kommen die vielen kleinen und größeren Illustrationen, die das Gelesene noch greifbarer machen. Auf je einer Doppelseite bekommen wir interessante Informationen zu Königin Nofretete, zu Thot, dem altägyptischen Gott der Wissenschaft und lernen einiges über das Leben im alten Ägypten.
Bei einem Quiz können wir testen, ob wir auch alles, was wir gelesen haben, noch wissen und auch richtig verstanden haben. Und in einem Glossar werden Begriffe aus dem Buch noch eingehender erklärt.
Ein packendes Katz-und-Maus-Spiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, gespickt mir ganz viel geschichtlichem Wissen. Uns hat dieser Band der fesselnden Kinderbuchreihe sehr gut gefallen. Wir freuen uns schon, wenn wir auch die anderen Zeitagenten kennenlernen und mit ihnen auf Reisen gehen werden.
Rezensionen von Gaby 2707:
Wahrscheinlich nichts von Christina Stroot
Wer hinsieht, sieht die Wahrheit
Mit ihrem Psychothrillerdebüt „Wahrscheinlich Nichts“ schafft es Autorin Christina Stroot sehr schnell ein diffuses Gefühl der Unbehaglichkeit auf mich zu übertragen. Sie zieht mich sofort in die Geschichte mit Selma und ihrem kleinen Sohn Elias hinein. Wobei ich nie weiß, ob das was sie sieht Wirklichkeit oder Einbildung ist.
Ist es wirklich Nichts? Oder sollte man nur etwas genauer hinsehen um zu verstehen…
Die Spannung baut sich langsam auf, hält sich dann weit oben und durch die kurzen Kapitel schreitet die Geschichte sehr schnell voran. Selma kann ich mir mit ihren Sorgen und Ängsten, die sie wegen Elias umtreiben, sehr gut vorstellen. Und auch der seltsame Mann, der sich Egon nennt, hat etwas an sich, das mich für ihn einnimmt. Doch die Gewalt, die er dann ausübt, ist mit nichts zu rechtfertigen.
Eine starke Geschichte gegen Gewalt in jeglicher Art. Ein Buch, das ich bis zum bitteren Ende nicht aus der Hand legen konnte. Ein Psychothriller, den ich gerne weiter empfehle.
Rezensionen von Zaubermasu / Sandra Hennig:
Garden Girls von Jessica R. Patch
Fesselnd bis zum Schluss
Tiberius Granger hat schon viele Verbrechen in seinem Leben erlebt – er ist FBI Agent und gewohnt, die grausamen Taten aufzuklären und die Mörder mit seinem Team aufzuklären.
Die neueste Serie an Morden allerdings, sind so abscheulich, wie es Tiberius noch nicht erlebt hat : alle Frauen tragen Blumen-Namen und habe beim auffinden diese Blume auf ihren Körper tätowiert, zudem tragen sie Merkmale unglaublich grausamer Handlungen.
Als Tiberius dann auch noch persönlich in den Fall involviert wird, spitzt sich das Ganze zu.
Mir hat erstmal das Cover unheimlich zugesagt – total klasse und sehr stimmungsvoll gestaltet und ein absoluter Hingucker.
Der Schreibstil war klar und flüssig, so dass sich das Buch sehr gut lesen lies.
Die Figuren haben mir sehr gut gefallen, allem voran Tiberius Granger, eine durchaus sympathische Figur, die wirklich alles gibt, um den Fall zu lösen.
Der Spannungsbogen war hier sehr gut verteilt und hielt sich über das gesamte Buch hinweg aufrecht – ich konnte vor lauter Spannung das Buch nicht mehr zur Seite legen.
Ein genialer Thriller, der fesselnd und packend ist und dem man nicht entkommen kann – somit eine ganz klare Leseempfehlung.
Das Buch ist am 23. September 2025 im Harper Collins Verlag erschienen, bei dem ich mich für das Rezensionsexemplar bedanke. Dies hat meine Meinung natürlich nicht beeinflusst.
Rezensionen von Marw76:
Hiobs Tochter von Peter Orontes
Gut recherchierter Roman über eine jüdische Medica
Cover: Das Cover des Romans ist schlicht aber dafür sehr edel und ich mag diesen dunklen Blauton sehr gerne. Er passt auch zu den eher düsteren Themen des Romans.
Inhalt: Deggenfeld im Jahre 1338. Die junge Miriam, eine ausgebildete Medica und Jüdin, stürzt in ein Netz aus Intrigen und Gefahr, als sie zufällig eine Verschwörung belauscht.
Im Schatten wachsender Spannungen und angesichts einer drohenden Attacke auf die jüdische Gemeinde, muss Miriam Mut, Klugheit und Tatkraft beweisen, um ihre Liebsten zu beschützen und Gerechtigkeit zu suchen. Doch das ist einfacher gesagt als getan, denn Miriams eigenes Leben und dass ihrer Tochter Rebecca ist, eng mit der Verschwörung verknüpft. Und auch wenn Miriam als Ärztin einiges an Ansehen genießt und so an manche Information gelangt, bleiben ihr als Frau und Jüdin viele Privilegien verwehrt.
Meine Meinung: Ich lese zurzeit supergerne historische Romane, die mich mit interessanten Charakteren unterhalten. Deshalb war ich sehr gespannt auf dieses Buch nachdem mich der Klappentext schon angesprochen hatte. Ich habe ohne Probleme in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil ist wirklich angenehm, bildlich und es hat sich ein sehr schöner Lesefluss ergeben, der die Seiten geradezu dahinfliegen lässt. Somit habe ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen. Der Schreibstil ist zwar eher langsam und gemächlich, aber Längen gab es im Buch dennoch nur sehr selten, da die Handlung immer spannend gewesen ist. Besonders sympathisch war mir in diesem Buch die Protagonistin Miriam, die ein sehr großes Medizinwissen mitbringt und mich damit immer wieder faszinieren konnte! Im Buch geht es einerseits um die Medizin einer jüdischen Media, aber auch um Intrigen, Plagen und Bedrohungen die sich vorallem gegen jüdische Menschen gerichtet haben. Es war spannend zu lesen, aber auch grausam und ich musste öfter schlucken. Der Roman endet mit einem kleinen Cliffhanger und ist, im Vergleich zum restlichen Buch, etwas schnell und abrupt erzählt, jedoch hat mich der Roman sehr gut unterhalten und mich wieder etwas dazulernen lassen. Auch das Nachwort des Autors ist sehr lesenswert und ich freue mich schon auf den zweiten Teil. Von mir erhält das Buch 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Harakiri:
To Cage a Wild Bird von Brooke Fast
tolle Dystopie
Endlich mal wieder eine gute Dystopie lesen – und ich wurde bei „To cage a wild bird“ fündig.
Tolle Charaktere, eine rasante Handlung und eine scheinbar unlösbare Aufgabe. Diese Dinge machen den Debutroman der Autorin aus. Bereits auf den ersten Seiten ist man gefangen und mag das Buch nicht aus der Hand legen.
Kleinere Logikfehler (wie können sich die Charaktere immer so unbeobachtet im Gefängnis aufhalten? – und wie schafft es jemand, gewisse Gegenstände in selbiges zu bringen?) stören nicht weiter beim Genuss der Lektüre. Ich habe mich sehr wohlgefühlt und fiebere jetzt dem zweiten Band entgegen.
Fazit: eine tolle Handlung, sehr gut geschrieben. Weiter so!
Rezensionen von Harakiri:
Sophie L. von Matthew Blake
Sophie oder Josephine?
Sophie oder Josephine?
In den Wirren der Nachkriegstage kommt es zu einem verhängnisvollen Todesfall in einem Hotel in Paris.
Viele Jahre später taucht eine verwirrte Frau in dem Hotel auf und behauptet, sie sei nicht Josephine, sondern Sophie und sie habe Josephine getötet. Was stimmt noch? Die Enkelin der Frau begibt sich nach Paris und versucht, das Geheimnis zu lösen.
Anna O fand ich ganz stark und ich hatte gehofft, dass der Autor an seinen Erfolg anknüpft. Leider ist ihm das – für mich – nicht so ganz gelungen. Über weite Strecken fand ich die Handlung etwas langatmig. Und der Aufbau war auch nicht meins. Der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit war noch ok, aber dann wird in der Gegenwart noch ein Jahr zurückgeschaut und zusätzlich erscheint noch ein Auftragsmörder in neuen Kapiteln, das war mir dann zu viel hin und her. Olivias Geheimnis wurde groß aufgebauscht und dann lapidar kurz aufgeklärt. Auch die Story mit dem Museum klang irgendwie hölzern und konstruiert.
Das Ende war dann aber gut, hier habe ich mich gut aufgehoben gefühlt. Die Aufklärung war etwas überraschend, was ich immer sehr gerne mag.
Fazit: Sophie L ist ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss.
Rezensionen von verhei:
Tod zur Teestunde (Susan Ryeland ermittelt 3) von Anthony Horowitz
ein Fall im Fall und ein typischer Horowitz
Die ehemalige Lektorin Susan Ryeland kehrt nach einem Beziehungsende wieder nach London zurück und soll für ihren Verlag nun mit einem jungen Autor zusammenarbeiten. Dieser plant sich an die Fortsetzung einer berühmten Krimireihe zu versuchen. Besonders brisant wird die Geschichte als bekannt wird das dieser junge Autor – Eliot Grace- der Enkel einer berühmten Kinderbuchautorin ist, die vor etlichen Jahren starb.
Laut Eliot soll sie vergiftet worden sein – so wie auch das Opfer in seinem fiktiven Fall. Susan taucht immer tiefer in die Geschichte ein, Eliot Grace verhält sich immer unverständlicher, eigener, aggressiver. Dann kommt es zu einem Autounfall und Eliot Grace stirbt. Nun wird Susan verdächtigt, denn war es wirklich ein Unfall?
Eines vorneweg – dies ist der Dritte Band einer Reihe um Susan Ryeland von Anthony Horowitz. Grundsätzlich lässt sich dieses Werk auch gut eigenständig lesen, es gibt allerdings ein paar Antworten auf Band eins dieser Reihe. Man sollte daher vielleicht überlegen, diesen davor zu lesen.
Die Geschichte wird als Krimi im Krimi erzählt. Susan erkennt, dass der Plot des jungen Autors ein reales Mysterium, nämlich dem Tod seiner Großmutter, der Krimibuchautorin, ähnelt. Hinter vielen Personen im fiktiven Buch, finden sich ähnliche Personen in der Familie Grace. Man ist konstant mit Verstrickungen konfrontiert und fragt sich wie Susan, ob dies Zufall ist. Hinweise sind gut gesetzt und der Fall geschickt und komplex konstruiert. Für mich war die Auflösung auch nachvollziehbar.
Der Schreibstil ist für mich Anthony Horowitz typisch, gut lesbar, mit gewissem Witz und genial erfundener Storyline, die viele Wendungen und Überraschungen bereithält. Lesern von Agatha Christie werden auch entsprechende Verweise auffallen. Gut gelang es ihm die beiden Geschichten zu verweben. Gut gelungen sind die Charaktere, allen voran Susan Ryeland, die sehr scharfsinnig und mit Witz agiert.
Etwas überwältigend war die Länge des Buches, da es teilweise auch etwas zu Längen in der Geschichte kam, verständlich bei über 500 Seiten. Auch die Fülle an Charakteren, die sich ergeben, wenn es eine „echten Fall“ und einen entsprechenden „fiktiven Fall“ gibt, fühlt sich manchmal etwas überwältigend an.
Man versteht, warum Anthony Horowitz Werke immer wieder mit Agatha Christie verglichen werden, denn die Krimis sind gut gemacht.
Auch dieser Band war für mich definitiv lesenswert, weil ich bisher von Anthony Horowitz noch nie enttäuscht wurde. Es ist allerdings kein rasches Buch für zwischendurch, schon auf Grund der Länge und der zwei Kriminalfälle. Für Krimifans der old school Krimis aber definitiv ein Muss.
Rezensionen von Dragon:
Verbrenn das Negativ von Josh Winning
Gruselthriller über Erinnerung und Wahrheit
Der Thriller „Verbrenn das Negativ“ hat mich wirklich gut unterhalten. Er hat einen ordentlichen Gruselfaktor, der sich fließend durch die Seiten zieht und am Ende ein fesselndes Leseerlebnis liefert.
Im Mittelpunkt des Buches steht die Journalistin Laura Warren, eine Figur, die ich sofort spannend fand.
Laura hat eine bewegte Vergangenheit als Kinderstar in Hollywood und eine ehrgeizige Mutter, die ihr ganzes Leben auf die Karriere ihrer Tochter ausgerichtet hat und diesen Traum gnadenlos verfolgt. Beim Lesen dachte ich oft: So muss sich Druck anfühlen, dieser kindliche Glanz, gemischt mit dem ständigen Schatten der Erwartungen. Laura soll über eine Neuauflage einer alten Horrorserie der 90er Jahre berichten, in der sie selbst mitgespielt hat. Man spürt sofort, wie die Vergangenheit sie einholt. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Drehort liegt eine seltsame Spannung in der Luft.
Was ich besonders stark fand, ist die Handhabung des Grusels. Es geht weniger um brutale Schockeffekte als um eine kontinuierliche, unterschwellige Beklemmung. Josh Winning versteht es, mit Rhythmus zu arbeiten: Kapitel mit Zeitungsausschnitten, Berichten und Tagebucheinträgen jagen einem den Puls nach oben, während längere Passagen die Atmosphäre verdichten. Man merkt, wie Laura Stück für Stück mit ihren eigenen Erinnerungen konfrontiert wird. Erinnerungen, die damals nie ganz verschwanden, sondern wie kleine, scharfe Splitter in der Gegenwart lauerten.
Der zentrale Konflikt, die vermeintliche Wiederholung der Morde von damals, die sich stark an den Vorfällen des Horrorklassikers orientierten, wird souverän aufgebaut. Man fragt sich immer wieder, ob es echte Ereignisse sind oder ob Laura sich Dinge einbildet, die erst durch ihre Vergangenheit Sinn ergeben. Die Geschehnisse lassen vergangene Schatten wieder lebendig werden und der Leser wird unweigerlich mit der Frage konfrontiert, wo die Wahrheit liegt.
Mir gefällt besonders, wie der Autor Laura nicht als reine Reporterin, sondern als komplexe Protagonistin darstellt. Spannend ist, dass sie neben ihrer Professionalität als Journalistin mit Schuldgefühlen kämpft und dem Druck, der aus einer Kindheit in der glitzernden, aber oft gnadenlosen Welt Hollywoods resultiert. Dieses vielschichtige Innenleben macht sie nahbar und glaubwürdig. Leider bleiben einige Nebenfiguren blass. Da hätte ich mir mehr Nähe zu ihnen gewünscht.
Der Erzählstil hat mich von Anfang an gepackt, denn die Story kommt zügig zur Sache ohne lange Umwege. Wer Spannung mit einem dichten, gruseligen Unterton sucht und dabei eine interessante Protagonistin begleiten möchte, dem sei dieser Thriller empfohlen. Die Geschichte liefert Nervenkitzel und eine nachvollziehbare Auseinandersetzung mit Erinnerung, Schuld und dem, was Wahrheit bedeutet. Für mich war es ein packendes Leseerlebnis.
Rezensionen von Lesestern:
5 Minuten Gott und ich - Kleine Auszeiten im Advent von Josh Winning
Kleine Zeitfenster im Advent
Kleine Zeitfenster im Advent
„" 5 MINUTEN GOTT und ich ", ist ein ansprechend gestaltetes kleines Büchlein, das mitten im Vorweihnachtstrubel zum Innehalten einlädt. Es ist 2025 bei R. Brockhaus erschienen Das festlich- designte Vorsatzpapier ist kompatibel zu den Einführungsseiten der einzelnen Tagesimpulse.
Diese beginnen jeweils mit einem Bibelvers, folgend mit einem kurzen Gedanken in Form eines Zitats, der durch ein Gebet abschließt und gleichzeitig mit einer darauf folgenden persönlichen Frage zu weiteren Gedankengängen bewegt. . . Advent, eigentlich die vorweihnachtliche Zeit des Wartens bleibt oft nur ein Wunsch im Alltag. Mit diesen kurzen Impulsen eröffnet sich die Möglichkeit bewusst aus der Hektik und Unruhe auszusteigen, Atem zu holen und sich auf Gottes Nähe einzulassen. Dazu braucht man noch nicht einmal 5 Minuten zum Lesen, gewinnt aber eine Tagesbegleitung die nachhaltig und zeitlos ist. Ein wunderbares kleines Büchlein, das ich gerne in die Hand nehme. Das Schriftbild ist augenfreundlich und sehr ansprechend genauso wie die Auswahl der Bibelworte und Gedanken. 24 Atempausen, die einladen, sich auf Gottes Nähe einzulassen für und weit über Advent und Weihnachten hinaus.
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Down Cemetery Road von Mick Herron
Coole Story
Ich fand den Klappentext eigentlich schon richtig interessant und der Start ins Buch war dann auch direkt super einnehmend. Ich fand die Story selbst richtig spannend und die Charaktere auf ihre leicht überzeichnete Art sehr faszinierend.
Mit dem Erzählstil habe ich aber so ein gehadert, der fühlte sich für mich sehr behäbig an, sodass ich nicht so richtig in einen guten Lesefluss gekommen bin.
Die wechselnden Perspektiven haben mich immer so ein bisschen rausgeworfen
Die Handlung ist verquer, fast schon skandalös und die Verwicklungen der Figuren waren wirklich packend. Vor allem Michaels Geschichte hat mich auch total mitgenommen. Generell erfährt man super viel auf indirektem Wege über die Figuren, weil über sie gesprochen oder etwas beobachtet wird. Dadurch bleiben sie eher auf Distanz aber gleichzeitig bekommt man trotzdem so ein Rundumbild.
Überraschenderweise spielt Zoë in diesem Buch erst ziemlich spät eine Rolle. Anhand der Beschreibung hatte ich sie für eine zentralere Figur gehalten. Da es aber genug andere Charaktere gibt, fällt das nicht weiter ins Gewicht, ich war nur irritiert.
Das Ende war große Klasse, ein wilder Showdown, actionreich und mit ordentlich Tempo. Das gesamt Buch ist schon ein ziemlich wilder Ritt, der so ein bisschen an alte Gangsterfilme erinnert, bei denen reichlich viel schief geht. Ich fands cool.











