Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Marw76:
Joshua Jackelby von Benedict Mirow
Mitreißende historische Geschichte für ältere Kinder
Cover: Das Cover ist wirklich ein Hingucker und ist mir direkt ins auge gefallen. Ich finde es wunderschön gemacht und dann auch noch sehr detailgetreu mit den Protagonisten im Vordergrund und der Kutsche und den Banden unten im Hintergrund. Es passt sehr gut zur Geschichte und lädt zum längeren Betrachten ein.
Auch die tolle Karte in den Buchklappen ist eine Erwähnung wert und ebenfalls wirklich toll gezeichnet!
Inhalt: London, 1851. Joshua Jackelby, ein cleverer Zeitungsjunge, träumt von einem eigenen Pferd und einer Zukunft als königlicher Bote. Als er einen verletzten Hundewelpen aus der Themse rettet, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändern wird. Zusammen mit seinen Freunden und seiner treuen Hündin Hazel stellt sich Josh den düsteren Schatten Londons: einer Welt aus Straßenbanden, Schurken und verborgenen Geheimnissen. Im Wettlauf gegen die Zeit jagt er Dieben nach, die einem genialen Erfinder seine Pläne für eine bahnbrechende Flugmaschine gestohlen haben – und deckt dabei eine Verschwörung auf, die bis in die höchsten Kreise der Gesellschaft reicht. Und damit geraten Josh und seine Freunde in Lebensgefahr!
Meine Meinung: Mir hat dieses Kinder- und Jugendbuch, das den Leser mit ins London des 19. Kahrhunderts mitnimmt richtig gut gefallen! Der Schreibstil passt gut zum Genre, ist einfach und kindgerecht und dennoch sehr bildhaft und lebendig geschrieben. Vorallem das Leben von damals wird wirklich eindrücklich und unbeschönt beschrieben und deshalb ist das Buch auch eher eine Empfehlung für ältere Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene, die sich für das Genre und die Geschichte intressieren. Die Charaktere sind authentisch und sympathisch beschrieben, vorallem der Zusammenhalt zwischen Jackelby und den Jungs vom Bahnhof ist immer spürbar und hat mir sehr gut gefallen. Obwohl das Buch düster ist und eher ein Mix aus historischem Roman und Krimi darstellt (natürlich Kinderkonform), besticht es auch durch exotische Ideen wie einen Ballon der einen in die Lüfte trägt oder einem Zirkus mit Artisten und Wahrsagern. Mir hat die Geschichte bis zuletzt gut gefallen und die Spannung war immer da. Das Ende war mir fast ein wenig zu actiongeladen, aber dies ist immer auch Geschmackssache und ich vergebe deshalb gerne eine Leseempfehlung und 4,5 von 5 Sternen.
Rezensionen von April1985:
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Eine schnelle spicy Romance für Fans von Halloween
Es braucht nicht immer Tiefsinn, komplexe Welten und vielschichtige Charaktere. Manchmal darf es auch eine schnelle Geschichte zum wegsnacken sein. Genau das habe ich gesucht und bekommen.
Ich habe „Spookily Yours" an einem Nachmittag weggesuchtet und wurde
richtig gut unterhalten.
Die Zutaten für eine „Pumkin Love Story"hat
Jennifer Chipman geliefert: Eine Halloween und Kürbisse liebende, etwas verpeilte Hexe, einen tierischen Begleiter, der sich als Dämon erweist, einen Fluch, den es zu brechen gilt und ziemlich viel Spice. Genau genommen umfassen die spicy Szenen einen Großteil des Buches. Das ist eben Geschmacksache. Mich hat es nicht gestört.
Obwohl die Protagonisten recht oberflächlich bleiben und auch nicht alles bis ins Detail erklärt und beschrieben wird, habe ich die Geschichte richtig genossen.
Fazit:
Eine schnelle, spicy Geschichte für Fans von Halloween.
Rezensionen von April1985 :
Spookily Yours von Jennifer Chipman
Eine schnelle spicy Romance für Fans von Halloween
Es braucht nicht immer Tiefsinn, komplexe Welten und vielschichtige Charaktere. Manchmal darf es auch eine schnelle Geschichte zum wegsnacken sein. Genau das habe ich gesucht und bekommen.
Ich habe „Spookily Yours" an einem Nachmittag weggesuchtet und wurde
richtig gut unterhalten.
Die Zutaten für eine „Pumkin Love Story"hat
Jennifer Chipman geliefert: Eine Halloween und Kürbisse liebende, etwas verpeilte Hexe, einen tierischen Begleiter, der sich als Dämon erweist, einen Fluch, den es zu brechen gilt und ziemlich viel Spice. Genau genommen umfassen die spicy Szenen einen Großteil des Buches. Das ist eben Geschmacksache. Mich hat es nicht gestört.
Obwohl die Protagonisten recht oberflächlich bleiben und auch nicht alles bis ins Detail erklärt und beschrieben wird, habe ich die Geschichte richtig genossen.
Fazit:
Eine schnelle, spicy Geschichte für Fans von Halloween.
Rezensionen von Ameland:
Die Grünen Piraten - Im Netz der Tierschmuggler von Andrea Poßberg; Corinna Böckmann
Gefährliche Rettungsaktion
Ich kenne die Grünen Piraten schon aus einigen anderen Bänden und bin immer wieder begeistert von ihrem Engagement. Hinter den Grünen Piraten verbergen sich Pauline, Lennart, Flora, Jannik und Ben. Aber psst, nicht verraten, denn für ihre Missionen ist es wichtig, dass sie unerkannt bleiben.
In diesem Band steht der tierliebe Jannik im Mittelpunkt.
Aus dem Tierheim wurde ein seltener Papagei gestohlen und er vermutet dahinter illegale Machenschaften. Schnell kann er seine Freunde mit handfesten Argumenten überzeugen und das Team beginnt auf eigene Faust mit Ermittlungen. Ob das so gut ist? Ich verrate nur so viel, es wird turbulent, aufregend und gefährlich.
Die Freunde gehen mit offenen Augen durchs Leben und haben einen guten Blick für die Natur und ihre Umwelt. So erkennen sie immer wieder Missstände für deren Behebung sie sich einsetzen. Allerdings sind ihre Aktionen nicht ganz ungefährlich.
Am Ende des Buches hat jedes der Kinder für uns noch spannende Infos, Bastelideen und interessante Experimente aufgeführt.
Eine tolle Reihe bei der mir besonders die angesprochenen Themen zur Verbesserung von Natur und Umwelt gefallen. Neben der Spannung sind die Bücher auch informativ und beste Unterhaltung für Kinder ab ca. 8 Jahren.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Stachel und Stunk von Juli Wind
Leider nichts für uns
In letzter Zeit haben mein kleiner Spatz und ich so viele wundervolle Kinderbücher für uns entdeckt - ich freue mich über sein wachsendes Interesse an Büchern und genieße es so sehr, als Erwachsene nochmal all die entzückenden Kinderbuchillustrationen bestaunen zu dürfen.
With that being said: Die fröhlich-niedlichen Zeichnungen des vorliegenden Werkes waren es auch (- zusammen mit der Grundidee, Akzeptanz, Inklusion und Selbstwertgefühl unter Kindern zu stärken, was ich eine enorm wichtige & wertvolle Message finde -), die dafür sorgten, dass ich zumindest ein paar warme Worte für dieses Buch finden kann.
Denn inhaltlich … einfach nein. Es bricht mir das Herz, etwas Negatives über ein optisch so putziges Buch sagen zu müssen, aber … das war wirklich gar nichts für uns.
Frau Bär war in ihrer Rolle als Pädagogin dermaßen inkompetent, dass ich beim Vorlesen heilfroh war über die Tatsache, dass dieser Punkt nur mich als Erwachsene störte. Mein Kleiner war derweil begeistert von den zahlreichen Furz-und-Pups-Ausdrücken.
Für Stunk konnte ich mich überhaupt nicht erwärmen - seine durchwegs stichelnde, grundlos gemeine, regelrecht herablassende Art verhagelte mir ordentlich die Laune. Reaktion der Erzieherin: Null.
Ja, gegen Ende wird spontan Freundschaft geschlossen, doch auch dann gibt es noch eine recht unschöne Aussage, die a) in meinen Augen recht grenzwertig einzuordnen ist, speziell im Hinblick auf das doch sehr junge Alter der Figuren sowie der Zielgruppe, und b) sich leider einreiht in den zuvor entstandenen Eindruck, dass Hänseleien und Beschämungen dort scheinbar zur Normalität gehören.
Fazit:
Geschmackssache. Unser Fall war es nicht, und "voll komisch" auch nicht, trotz der wirklich lieben Zeichnungen. Aus diesem Grund kann ich leider keine Empfehlung aussprechen, das wäre nicht fair - dafür gibt es einfach zu viele andere rundum gelungene Kinderbücher, die kein unangenehmes Gefühl beim Vorlesen hinterlassen.
Rezensionen von Lerchie:
Meine Mutter von Bettina Flitner
Enttäuscht
Bei einer Rückkehr nach Celle, ihrer Heimatstadt, wird Bettina Flitner von Fragen überfallen, Fragen nach dem großen Unglück ihrer Mutter und einer Familienkatastrophe vor vielen Jahren. Und so begibt sie sich auf eine Reise durch die Zeit. Zunächst nach Wölfelsgrund in Niederschlesien jetzt Miedzygórze.
Dort waren ihre Vorfahren bis 194 zu Hause. Sie stöbert in deren Tagebüchern, in eigenen Erinnerungen an das Leben ihrer Mutter und erschafft ein literarisches Meisterwerk, einen hochspannenden Familienroman. Zugleich ist er eine nachgetragene Versöhnung mit ihrer Mutter und demonstriert die erlösende Kraft des Erinnerns und des genauen Erzählens.
Meine Meinung
Ganz am Anfang ging es ja noch, und ich dachte, dass es doch besser werden müsste. Doch dann kann das chaotische. Erst etwas von der Gegenwart, also von ihr, dann plötzlich und übergangslos aus dem Leben ihrer Vorfahren und dann wieder sie selbst. So ging das fast durch das ganze Buch. Es gab nur einmal einen längeren Bericht über ihre Mutter. Im Grunde war das ganze Buch ein Lebensbericht über Vorfahren und eben ihre Mutter. Das Buch möchte ich nicht wirklich als Roman bezeichnen, auch wenn es so deklariert ist. Ich hatte ehr viel mehr erwartet und wurde sehr enttäuscht. Im Klappentext wurde das Buch als literarisches Meisterwerk bezeichnet, was ich so absolut nicht empfand. Auch Spannung wurde versprochen, die mir im ganzen Buch fehlte. Beinahe hätte ich es abgebrochen, da es mir so gar nicht gefiel. Aber ich geben jedem Buch, das ich anfange zu lesen, eine Chance, so auch diesem. Und zum Glück war es ja auch nicht unbedingt dick. Ich habe es mir nach diesem Klappentext wesentlich spannender vorgestellt. Doch der Schreibstil verdarb daran einiges. Es war eine Aneinanderreihung von Ereignissen, wirkte aufgezählt. Zumindest für mich. Daher von mir keine Leseempfehlung und zwei Sterne.
Rezensionen von Schkob:
Mein Name ist Emilia del Valle von Isabel Allende
Ein selbstbestimmtes Leben
In „Mein Name ist Emilia del Valle“ erzählt Isabel Allende von dem Leben ihrer starken Protagonistin Emilia. Die beschließt sich als Journalistin im Bürgerkrieg Cubas einen Namen zu machen. Allende startet mit der Kindheit der Protagonistin und die Leser*innen lernen ihre Eltern kennen, die für den späteren Verlauf eine prägende Rolle im Leben Emilias einnehmen.
Die Beziehung zwischen der Protagonistin und ihren Eltern ist realistisch schön beschrieben, mit Höhen und Tiefen. Das macht die Entwicklung die Emilia zur eigenständigen jungen Frau durchgeht schön realistisch. Auch die schwierigen Themen rund um den kubanischen Bürgerkrieg werden gekonnt in die Geschichte eingeflochten. An manchen Stellen hatte der Roman einige Längen, die die Geschichte ausgebremst haben. Dennoch eingelungenes Werk und ein Muss für Fans von Isabel Allende.
Rezensionen von morlin:
No Way Home von T.C. Boyle
Toller Schreibstil, mir hat aber das besondere Etwas gefehlt
Bethany hat sich gerade von ihrem Freund Jesse getrennt. Die zweijährige Beziehung war alles andere als einfach gewesen, da wurde sich nichts geschenkt. Nun steht Bethany buchstäblich auf der Straße und hat keine Bleibe. Da kommt Terry gerade recht, der auf Kurzbesuch in der Stadt ist, um die Hinterlassenschaft seiner Mutter zu klären.
Bethany wittert ihre Chance und quartiert sich im Haus von Terrys Mutter ein. Und damit beginnt das Drama zwischen Bethany, Jesse und Terry.
Mir hat stilistisch gut gefallen, dass hier alles drei Protagonisten zu Wort kommen. Alle paar Kapitel wechselt die Erzählstimme. Trotzdem konnte ich die Geschichte nur bedingt packen.
T.C. Boyle kann definitiv Schreiben, sprachlich war es wieder toll. Mir hat aber dieses Mal das besondere Etwas gefehlt. Die ungewöhnliche Idee oder skurrile Charaktere. Leider war es einfach nur eine toxische Dreieckgeschichte. Wie gesagt, wieder sehr gut erzählt. Aber für mich war es kein T.C. Boyle wie ich ihn bisher kennen gelernt habe. Daher gibt es von mir dieses Mal nur vier Sterne.
Rezensionen von Lerchie:
Jane Austen – Stolz und Leidenschaft von Maxine Wildner
Ein interessantes Buch
Jane Austen wächst in einem Pfarrhaus in Steventon, einem wunderschönen Ort in Hampshire mit sieben Geschwistern auf. Die Bibliothek ihres Vaters darf sie immer benutzen und erhält eine ungewöhnlich umfassende Bildung. Schon früh entwickelt sie sich zu einer bemerkenswerten jungen Frau, die für sich das Recht beansprucht, ihren Partner frei wählen zu dürfen.
Männer gibt es drei in ihrem kurzen Leben. Da ist ihre große Liebe Tom Lefroy, den sie aber nicht heiraten darf. Dann der reiche Mister Witherton, zu dem sie keine Zuneigung empfindet. Und dann noch der intrigante Philipp Trevelyan, der sie begehrt, aber verrät.
Meine Meinung
Das buch ließ sich leicht und flüssig lesen da es keine Unklarheiten im Text gab, die meinen Lesefluss gestört hätten. In die Geschichte bin ich gut hineingekommen und konnte mich auch in die Protagonisten gut hineinversetzen. Lange Zeit interessierte ich mich nicht für Biographien bzw. Romanbiographien, so wie dies hier eine ist. Dann bin ich vor einiger Zeit den Geschmack gekommen. Jane Austen ist eine junge erwachsene Frau als ich sie kennenlerne. Sie schreibt Romane nur zum Vergnügen. Ihre große Liebe Tom kann sie nicht heiraten, da er im Grunde arm ist und von der Gnade seines Onkels abhängig. Und der macht ihm natürlich Vorschriften. Mr. Witherton ist zwar nett, aber sie empfindet nichts für ihn, wie es ja bereits im Klappentext steht., Und dann ist da noch Philipp Trevelyan, der den Korb, den sie ihm gegeben hat, nicht akzeptieren will. Er will Jane durch eine Intrige zur Heirat zwingen. Wird ihm das gelingen? Der Mensch war mir sofort unsympathisch, wogegen mir Mr. Witherton ein bisschen leid tat. Aber auch der Mann ihrer Träume, Tom Lefroy, war mir unsympathisch geworden, da er in meinen Augen ein jämmerlicher Feigling war. Die näheren Umstände erfährt der geneigte Leser beim Lesen dieses Buches. Es ist schön geschrieben, war spannend, hat mich gefesselt und sehr gut unterhalten . Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.
Rezensionen von Anndlich:
Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten von Davide Morosinotto
Der rätselhafte Findling
1829, Nürnberg: Greta Grimaldi und ihr Vater erreichen Nürnberg. Zusammen wollen sie den mysteriösen Fall um Kaspar Hausers Drohbriefe lösen.
Greta Grimaldi und der Junge aus dem Schatten von Davide Morosinotto beschäftigt sich mit dem realen Fall des Kaspar Hausers’ und verbindet wahre Begebenheiten mit fiktiven Rätseln und Lösungen.
Die Idee einen wahren, mysteriösen Fall in eine fiktive Geschichte umzugestalten hat mir sehr imponiert, vor allem weil mir Kaspar Hauser bis dato nicht geläufig war und ich mir im Nachgang noch einiges, interessantes anlesen konnte. Die Einbindung der wahren Begebenheiten finde ich sehr gut gelungen und die Abweichungen sind natürlich dem Kriminalfall geschuldet, unter dessen Deckmantel die Geschichte entsteht. Dieser Fall findet im Buch seinen Abschluss, das Rätsel um Kaspar Hausers Herkunft wird aber auch hier nicht gelöst, was ich sehr passend finde.
Der Schreibstil passt zu einem Detektivroman und ist eher etwas unterkühlt, weswegen auch die Charaktere unnahbar bleiben. Ich hätte mir gerne ein paar Szenen mehr mit Kaspar Hauser gewünscht, um seinen Charakter etwas besser auszuarbeiten, so wurde viel von ihm gesprochen, aber selbst wenig von/mit ihm erlebt.
Greta Grimaldi wirkte auf mich nicht ganz stimmig, während sie in der Vergangenheit als cleveres Mädchen beschrieben wurde, fällt sie hier doch eher durch undurchdachte Aktionen auf und auch die Ermittlungen laufen eher beiläufig, wohingegen anderen Dingen ein größerer Fokus gegeben wird. Diese sind zwar ein Teil der Lösung, nehmen für mich dennoch etwas zu viel Platz ein.
Das Ende selbst war für mich dann leider eine kleinere Enttäuschung. Nicht weil man die Lösung relativ schnell erahnen kann, das finde ich - auch im Anbetracht der Zielgruppe - nicht weiter tragisch, allerdings wirkt der Grund absurd und sehr konstruiert.










