Kunden em pfehlungen
Rezensionen von PMelittaM:
Mordsmäßig durchgebrannt von Saskia Louis
Leider ist der letzte Band der Reihe auch ihr schlechtester
Louisa Manu und Joshua Rispo stehen endlich kurz vor ihrer Hochzeit, nur noch ein paar Kleinigkeiten sind zu erledigen, und dann kann der schönste Tag im Leben kommen. Oder besser könnte, denn, wie kann es auch anders sein, nur wenige Tage vorher findet Louisa wieder einmal eine Leiche. Der Tote ist ausgerechnet auch noch der Mörder der Mutter Rispos, es ist also dieses Mal sehr persönlich.
Endlich könnten die Rispos erfahren, wer hinter dem Tod ihrer Ehefrau und Mutter steckt, denn der nun Tote war ein Auftragsmörder. Doch die Hochzeit ist wichtiger. Oder?
Natürlich ist das noch nicht alles, denn Louisas Schwester Emily ist hochschwanger, ihre ehemalige Angestellte Trudi will ein unmögliches Kleid zur Hochzeit tragen, Louisas Mutter hat wieder etwas zu meckern, und ihre angereiste Oma ist noch schlimmer. Hektik und Stress gehört einfach zu Louisas Leben dazu.
Der zehnte und letzte Band der Reihe fährt wieder alles auf, was diese zu bieten hat. Ich lese die Reihe von Anfang an, und fand sie immer unterhaltsam, auch, wenn ich die meisten Charaktere im wahren Leben nicht hätte treffen wollen, so sind sie als Figuren in einer Krimikomödie doch gut eingesetzt. Doch dieses Mal hatte ich das Gefühl, dass es nun wirklich gut ist, dass die Reihe zu Ende geht. Die Autorin spricht zwar in der Danksagung davon, dass sie vielleicht noch einmal zur ihr zurückkommt, doch ich bin nicht sicher, ob das gut wäre. Ich persönlich war dieses Mal leider etwas enttäuscht, ich hätte mir tatsächlich gewünscht, dass sich Louisas und Joshuas Hochzeitstag etwas anders gestaltet. Nicht dass der hier beschriebene nicht zu ihrer Beziehung, und vor allem zu Louisa gepasst hat, aber meine Erwartung war anders, und auch das hätte gepasst.
Louisa ging mir in diesem Band leider sehr auf die Nerven, manchmal frage ich mich schon, was Josh an ihr finden könnte. Aber gut, wahrscheinlich kennt er vieles durch seine Brüder, die ähnlich chaotisch sind. Die Charaktere außerhalb des engen Kreises blieben ziemlich oberflächlich, so dass man dieses Mal auch weniger miträtseln konnte. Gut gefallen hat mir allerdings das letzte Kapitel, das vom Danach erzählt, und ausnahmsweise aus Joshs Perspektive in Ich-Form erzählt wird. Sonst erzählt immer Louisa selbst.
Tatsächlich hat mir auch die Auflösung nicht so recht gefallen, sie ist nicht unlogisch, aber ich hätte einfach mehr erwartet. Letztlich gibt es aber auch viele Szenen, die mich wieder gut unterhalten haben, aber ich hatte auch den Eindruck, vieles schon einmal so oder so ähnlich gelesen zu haben. Also ja, es ist gut, dass die Reihe zum Ende gekommen ist, bevor man sich womöglich noch langweilt.
Auch wenn mich dieser Band nicht so abgeholt hat, wie erhofft, möchte ich die Reihe insgesamt doch empfehlen, sie ist unterhaltsam, humorvoll, manchmal fast wahnwitzig, mit einigem skurrilem Personal und zum Teil abgehobenen Kriminalfällen. Wer so etwas mag, sollte zugreifen.
Rezensionen von HEYN Leserunde, Silvia Grutze:
Botanik des Wahnsinns von Leon Engler
Von Wahnsinn bis Alkohol: alles drin, aber nichts wirklich greifbar
Das bunte, auffällige Cover hat mich sofort neugierig gemacht. Leider hat sich dieser erste Eindruck für mich beim Lesen nicht bestätigt. So wirr und durcheinander wie das Bild wirkt, so empfand ich auch den Inhalt des Romans.
Der Autor greift viele schwere Themen auf: Wahnsinn, Psychiatrie, Selbstmord, Alkoholabhängigkeit, Entzug, den schwierigen Weg über mehrere Generationen hinweg und zugleich den Versuch eines beruflichen Aufstiegs.
Das hätte eine sehr bewegende Geschichte werden können – doch für mich wurde es zu viel auf einmal. Ich habe keinen klaren roten Faden gefunden und mich mehr verwirrt als mitgenommen gefühlt.
Es gibt Passagen, die wirklich eindringlich sind, und ich erkenne, wie viel Kraft in der Grundidee steckt. Aber im Ganzen war mir die Erzählung zu überladen, zu chaotisch, um mich wirklich zu fesseln. Am Ende blieb bei mir eher das Gefühl von Anstrengung als von Lesefreude.
Stark angefangen mit einem packenden Cover und einer mutigen Idee – doch die Umsetzung konnte mich nicht überzeugen. Deshalb vergebe ich zwei Sterne.
Rezensionen von Cellissima:
Die Bibliothek meines Großvaters von Masateru Konishi
Typisch japanische Literatur
"Die Bibliothek meines Großvaters" war in Japan ein Bestseller und ist der Auftakt einer Trilogie.
Im Mittelpunkt stehen ein Großvater und seine Enkelin. Der Großvater leidet an Demenz, seine Enkelin kümmert sich um ihn. Er ist Krimiliebhaber und verfügt trotz seiner Erkrankung noch über eine bemerkenswerte Kombinationsgabe.
Gemeinsam lösen sie mysteriöse Fälle, die Kaede in ihrem Alltag begegnen. Sie weiß: wenn sie jemand lösen kann, dann ihr Großvater! Doch plötzlich wird aus Freude und Zeitvertreib Ernst und gerät Kaede selbst in höchste Gefahr ...
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Ich lese gerne mal japanische Literatur; daher war ich sehr gespannt auf diesen neuen Autor und dieses Buch.
Die Geschichte liest sich angenehm flüssig, es ist typisch japanische Literatur. Und die Idee klang so gut - die Umsetzung gefiel mir aber leider nicht ganz.
Mich störte nicht mal so sehr, dass es hier nicht den einen großen Kriminalfall gibt, sondern es mehrere kleine Fälle sind, fast schon episodenhaft erzählt. Kaede und der Großvater lassen ihrer Fantasie freien Lauf bei der Lösung der Fälle, es sprudelt nur so aus ihnen heraus, wie es gewesen sein könnte, bevor dann die endgültige Lösung präsentiert wird. Es bleiben keine Fragen offen, und obwohl alles von Kaede und ihrem Großvater präsentiert wird, hat der Leser noch genug Zeit, um während des Lesens mitzuermitteln und zu -rätseln. Das gefiel mir. Andererseits wurden die Fälle für meinen Geschmack gleichzeitig schon zu schnell gelöst und wirkten leider auch ziemlich konstruiert.
Manche Figuren, v.a. den Großvater, fand ich toll. Andere blieben viel zu blass und distanziert. Das Hauptthema Demenz wurde sehr gut und berührend dargestellt. Andere Themen, etwa Kaedes Eltern betreffend, wurden leider nur kurz angekratzt. Hier fehlte mir jeweils Tiefe. Möglicherweise war das aber auch gewollt und gut, da, wenn man die Schicksale von Kaedes Eltern noch näher beleuchtet hätte, die Geschichte noch mehr an die Substanz gegangen wäre.
Leider wies die Geschichte dann irgendwann auch Längen auf, sodass ich mich stellenweise eher durch sie hindurchkämpfen musste.
Zum Ende hin wurde es dann immerhin noch sehr interessant und spannend, und es wird angedeutet, wie der zweite Band aussehen könnte.
Ich hatte erwartet, dass Bücher eine noch viel größere Rolle spielen würden. Insgesamt war es anders als erwartet und hatte ich auch mehr erwartet; daher werde ich die Folgebände wohl eher nicht lesen. Wer Krimis und v.a. Japan und seine Literatur aber wirklich liebt, dem könnte "Die Bibliothek meines Großvaters" aber dennoch gefallen.
Rezensionen von Krani:
Dr. No von Percival Everett
Nichts
Professor Wala Kitu unterrichtet Mathematik. Sein Spezialgebiet ist das Nichts. Nun kommt John Sill, der sich als Bond-Schurke bezeichnet und kauft seine Dienste ein: Kitu soll helfen, aus Fort Knox einen Schuhkarton mit Nichts zu rauben. Es entwickelt sich eine verwirrende und witzige Parodie auf Spionage-Thriller, in der mehrere Nationen, ein skrupelloser Milliardär, zahlreiche Agenten und eine furchtbare Waffe eine Rolle spielen.
Die Figuren sind ungefähr so seltsam wie ein einbeiniger Hund, der besonderer Pflege bedarf, oder wie ein Mathematiker, der sich mit Themen befasst, die ein normaler Mensch nicht versteht. Abgesehen von allerlei Sonderbarkeiten rund um nichts ist die Geschichte durchaus vorhersehbar. Alles was man aus Geheimdienstromanen kennt, passiert hier. Hinzu kommen viele schräge Einfälle, die Spaß machen. Spannend wird es nicht, eher witzig und unterhaltsam, auch für mathematisch Unbedarfte. Wer sich gern mit Mathematik befasst, wird besondere Freude haben.
Rezensionen von yellowdog:
Kinderspiel von Claire Kilroy
Ode an den Sohn
Claire Kilroy ist eine irische Schriftstellerin. Kinderspiel ist anscheinend das erste Buch in deutscher Übersetztung.
In diesem Roman taucht man ins Innerste einer Frau ein, deren Perspektive ganz das Buch bestimmt. Sie ist junge Mutter und das Kind Sailor ist ihre ganze Welt. Vom Mann ist sie ein Stück weit entfremdet.
Man spürt eine gewisse Wut in ihr, vielleicht auch eine Überforderung. Sie scheint manchmal in Panik. Das gibt dem Buch eine Spannung, die sich unheilvoll anfühlt.
Trotz der Konsequenz der Erzählweise, halte ich sie in dieser Form auch für eine Einschränkung. Es bleiben gemischte Gefühle.
Rezensionen von Tinimore:
Atmosphere von Taylor Jenkins Reid
Wunderbare Geschichte
In Atmosphere von Taylor Jenkins Reid (Übersetzt von Babette Schröder) wird Joan Goodwin in den 80er Jahren zu einer der ersten Astronautinnen der Nasa. Obwohl die Frauen des Space-Shuttle-Programms zunächst belächelt werden, gehören sie zu einer hoch qualifizierten Gruppe mit dem Ziel, ins All zu fliegen.
Neben ihrem Alltag als Astronautin, erfahren wir auch viel über Joans Privatleben, welches sich zunächst vor allem um ihre Schwester und um ihre Nichte dreht, um die sie sich aufopferungsvoll kümmert, auch als ihre Karriere sich weiterentwickelt. Und dann geschieht etwas womit Joan selbst nicht gerechnet hätte – sie verliebt sich.
Die Geschichte hat mich schnell in ihren Bann gezogen und ich habe das Buch in kürzester Zeit gehört. Das Setting in der Nasa in den 80er Jahren und die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Vor allem die Beziehung von Joan und ihrer Nichte war sehr berührend. Allerdings muss ich auch sagen, dass die Erzählung teils zu direkt und sehr dick aufgetragen war. Trotzdem habe ich die Geschichte um Joan, als Frau in einer Männerdomäne, die mit Identitätsfragen und gesellschaftlichen Erwartungen zu kämpfen hat, sehr genossen.
Rezensionen von Bücher in meiner Hand:
Mister Welcome von Claire Parker
Ein originelles Orakel
Das Cover von "Mister Welcome" ist noch schöner als das von "Tee auf Windsor Castle" und ich war gespannt, ob die Geschichte über den fragenden Papagei dem Vorgängerroman die Teetasse reichen kann.
Manchmal braucht es zum Glücklichsein ein bisschen Hilfe von aussen, weil man selber denkt, keine Antworten oder nicht die richtigen zu haben.
Da kommt Papagei "Mister Welcome" wie gerufen, denn eine seiner Angewohnheiten bringt Menschen dazu, die richtigen Antworten auf ihre Fragen zu finden.
Trish Fisher ist die Erzählerin ihrer Lebensgeschichte, die zeitgleich auch ihre Geschichte mit "Mister Welcome" ist. Erst besucht sie ihn nur, da sie mit Elinor Carter geschäftet. Doch als Elinor stirbt, erbt Trish das Vogelvieh. Bald spricht sich herum, dass der Papagei bei wichtigen Entscheidungen helfen kann, und schnell stehen nicht nur die Dorfeinwohner vor Trishs Tür, auch Menschen aus der Umgebung - sogar die Presse interessiert sich für den Papagei.
Für Familie Fisher bedeutet das einen grossen Aufwand, denn nicht alles an der Aufmerksamkeit ist positiv und Trish weiss nie, ob sie "Mister Welcome" behalten darf oder ihn abgeben muss. Irgendwann kommen auch noch die Royals ins Spiel, was erneut für Aufregung sorgt.
Es ist eine witzige, originelle, aber auch nachdenkliche Geschichte, die mich aber nicht ganz abholen konnte. Das Ende fand ich gut, allerdings fehlte mir auf dem Weg dorthin manchmal etwas, die Story fesselte mich leider zu wenig.
Familie Fisher mochte ich gut und fand sie sehr gut gezeichnet. Die Mutter, die eigentliche Hausherrin, die gerne bäckt und Dinge in die Hand nimmt, während der Vater ein verpeilter Autor und Künstler ist, dem nichts so richtig gelingen will. Von Bruder Michael erfährt man nicht so viel, von Trish schon eher, aber sie blieb für mich immer die Erzählerin und nicht eine Protagonistin, die einem ans Herz wächst.
Fazit: Eine nette Geschichte, die gut unterhält, aber bei der mir trotz aller Originalität das gewisse Etwas fehlte.
3.5 Sterne.
Rezensionen von cosmea:
Die Verlorene von Miriam Georg
Endlich kommt die Wahrheit ans Licht
In Miriam Georgs Roman “Die Verlorene“ geht es um drei Generationen von Frauen einer Familie. Großmutter Änne, Mutter Ellen und Enkelin Laura leben in Frankfurt. Änne hat nie über ihre Familie sprechen wollen. Dabei würde Laura ihr gern so viele Fragen stellen. Dann stürzt Änne und stirbt, und es ist zu spät.
In ihren Sachen findet Laura Dokumente und rätselhafte Hinweise, die zeigen, dass Änne ihrer Tochter und Enkelin so manche Lüge erzählt hat. Laura beschließt, zum ehemaligen Gutshof der Familie in Schlesien zu fahren und dort nach Antworten zu suchen. Einige Tage später folgt ihr ihre Mutter und schließlich auch ihr Partner Jonathan. Laura spricht mit Menschen, die wissen, was in der Vergangenheit passiert ist, und trifft schließlich auch einen alten Mann, der ihr die entscheidenden Informationen liefern kann.
Die Geschichte wird auf zwei Zeitebenen erzählt: den Kriegsjahren, vor allem 1941 auf der Krim und 1943-44 in Schlesien und 2019 in Frankfurt und Schlesien. Der Leser erfährt viel über die Schrecken des Krieges, über Flucht und Vertreibung und die unmenschlichen Gesetze der Nazis, zum Beispiel Menschen mit psychischen und physischen Behinderungen betreffend. Die Familie hatte immer weniger Arbeitskräfte, weil die Männer eingezogen wurden. Auf dem Gut arbeiteten Fremdarbeiter und Kriegsgefangene, und die Arbeit war trotzdem nicht zu schaffen. Die Überlebenden dieser schrecklichen Zeit waren für immer von ihren Traumata gezeichnet.
Der sorgfältig recherchierte, mit viel Empathie geschriebene Roman berührt den Leser und ist insgesamt sehr beeindruckend. Er hat mir gut gefallen, füllt Wissenslücken und bietet viel Stoff zum Nachdenken.
Rezensionen von begine:
Die Verlorene von Miriam Georg
Eine Zeitreise mit Herz
Der Roman, Die Verlorene, von der Schriftstellerin Miriam Georg hat mich total gefesselt.
Da die Geschichte viel in Oberschlesien spielt, ist es für mich immer interessant, da meine Mutter aus Oberschlesien vertrieben wurde.
Da wurde ich schon früh neugierig gemacht.
Hier geht es dann noch mit vielen Überraschungen und Geheimnissen los.
Der Roman hat zwei Zeitebenen. 2019 in Frankfurt und ab 1943 auf einem Gut in Oberschlesien.
2019 stirbt die 93jährige Änne in Frankfurt. Die Tochter und die Enkeltochter finden Briefe und Unterlagen, die viele Fragen öffnen.
Daraufhin fährt die Enkeltochter nach Oberschlesien um das Gut zu finden.
Abwechselnd erfahren wir von der Familie Ännes.
Die Erlebnisse werden von der Autorin besonders intensiv und eindrucksvoll beschrieben.
Wir erfahren von der Nazizeit und später, als erst die Russen und dann die Polen kamen.
Da ich von meiner Mutter viel erfahren habe, ist dieser Roman real.
Es ist lesenswert.
Rezensionen von cosmea:
Das glückliche Leben von David Foenkinos
Die Sehnsucht nach einem glücklichen Leben
Eric Kherson hat im Laufe der Jahre bei Decathlon Karriere gemacht, als eines Tages die ehemalige Klassenkameradin Amélie Mortiers Kontakt zu ihm aufnimmt und ihm eine Stelle im Ministerium für Außenhandel anbietet. Er kündigt nach zwanzig Jahren und ist künftig dafür zuständig, Frankreich für ausländische Investoren attraktiv zu machen.
Nach einiger Zeit fliegen Amélie und Eric zu einer wichtigen Präsentation nach Seoul, was für Eric schwierig ist, weil er schon immer unter Flugangst leidet. Bei einem Spaziergang durch Seoul stößt er auf einen Laden mit dem Namen Happy Life. Hier wird ein koreanisches Ritual verkauft, bei dem der Kunde seine eigene Beerdigung simuliert - auf den ersten Blick eine sehr ausgefallene Therapie zur Ermöglichung eines Neuanfangs im eigenen Leben. Eric lässt sich darauf ein, und als der Sargdeckel wieder geöffnet wird, ist nichts mehr, wie es war. Eric verpasst die Präsentation, und das war´s dann auch mit diesem Job. Er schafft nicht nur beruflich einen Neuanfang, als er die neue Erfahrung als Geschäftsidee nach Frankreich importiert, sondern auch privat, indem er den Kontakt zu seiner Mutter und seinem Sohn Hugo aus der gescheiterten Ehe mit Isabelle wiederaufnimmt. Auch privates Glück ist am Ende wieder möglich.
Der nicht sehr umfangreiche Roman liest sich schnell und vermittelt die positive Botschaft, dass Veränderungen im Leben zu jeder Zeit möglich sind und niemand unbefriedigende Umstände passiv ertragen und nur noch auf das unausbleibliche Ende warten muss. Es ist nie zu spät für alles. Das Buch hat mir ganz gut gefallen, aber für mich ist es nicht sein bestes.










