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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nele33:

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Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder? von Arno Strobel

zu flach

"Welcome Home" hat mich aufgrund des Klappentextes neugierig gemacht und es ist nicht das erste Buch von Arno Strobel, welches ich gelesen habe.

Die Eheleute Ines und Marco Winkler verwirklichen mit Tochter Emilia und Labradoodle James ihren Traum und ziehen in das Dorf Auf Mons im Spessart wo eine Neubausiedlung auf dem Boden eines alten Dorfes gebaut wurde.

Sie fühlen sich dort willkommen, sind doch alle Einwohner per Du und unterstützen sich in jeglicher Form. Doch der erste Schein scheint zu trügen, schon in der ersten Nacht hat Ines das Gefühl in ihrem eigenen Schlafzimmer beobachtet zu werden, versuchen sich dies aber mit der ungewohnten und neuen Umgebung zu erklären. Am nächsten Tag wird eine Leiche im unbewohnten Nachbarhaus von Ines und Marco gefunden und bei Ines und Marco häufen sich die nächtlichen Begebenheiten, sogar die Hauptsicherung wird herausgedreht. Als weitere Morde geschehen, gerät die Gemeinschaft der Bewohner Auf Mons ins Wanken und die Suche nach dem Täter nimmt alle in Anspruch.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir leicht gefallen und der Lageplan der Siedlung im Buch ließ das Dorf plastisch vor meinen Augen erscheinen, was die Wege des Täters angeht.
Zu Beginn empfand ich einen guten Spannungsaufbau, der leider im Verlauf des Buches doch nachließ, da die Protagonisten doch leider insgesamt für mich zu oberflächlich und flach blieben. Hinzu kamen für mich einige Logik- und Realitätsfehler, die mich in Summe doch sehr gestört haben.

Dies ist für mich nicht das stärkste Buch von Arno Strobel und ich hoffe darauf, dass der Autor wieder zu alter Stärke zurückfindet.

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Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?

Rezensionen von begine:

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Das schöne Lächeln von Riambel von Priya Hein

Ohne Zukunft



Die mauritische Schriftstellerin Priya Hein bringt uns in ihrem Roman, Das schöne Lächeln von Riambel, ihr Heimatland nahe.
Man erfährt von der Rassendikredierung, der Sklaverei, der Armut der Creolen und von dem Los der Frauen in
Mauritius.
Die Protagonistin Naomi, besucht die Schule, muss aber auch mitarbeiten, da der Verdienst ihrer Mutter kaum für sie Beide reicht.

Ihr Leben wird grausam durcheinander gebracht.
Die reiche weiße Bevölkerung behandelt die etwas dunkelhäutigen schlecht.
Die Autorin hat noch lyrische Texte eingewoben, die den Roman zu einem guten Werk macht. Die zeigen die Emotionen der Einheimischen.
Der Roman bestich dann noch mit der Farbenpracht Mauritius Fauna.

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Das schöne Lächeln von Riambel

Rezensionen von Reiseweise:

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Aristide Ledoux - Meisterdieb wider Willen von Frank Maria Reifenberg

Nette Geschichte

Aristide Ledoux, der Protagonist des gleichnamigen Buchs, ist ein Pariser Meisterdieb - und überlebt nur knapp einen Anschlag auf sein Leben. Er wird von Julien aus den Wassern der Seine gefischt und zu Leontine gebracht, der Tochter des Präsidenten der Pariser Geheimpolizei. Die drei Teenager versuchen, Aristides Geschichte auf die Spuren zu kommen.

Die Geschichte, die sich daraus entspannt, ist durchaus spannend. Sie ist sehr rasant erzählt - zu rasant an vielen Stellen. Es bleibt keine Zeit, um die Figuren auszuarbeiten und ihre Verbindungen zueinander zu entdecken (woher kennen sich z.B. Julien und Leotine?) und es werden immer mehr Einfälle und Figuren in die Geschichte eingebracht, die oft kaum eine Rolle spielen. Das ist schade, denn durch die guten Zeichnungen hätte die Geschichte noch viel mehr Potenzial gehabt.

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Aristide Ledoux - Meisterdieb wider Willen

Rezensionen von Verena Peternel:

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Die Mitternachtsbibliothek von Matt Haig

Die Mitternachtsbibliothek

Rezensionen von Verena Peternel:

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Was man von hier aus sehen kann von Mariana Leky

Was man von hier aus sehen kann

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer von Peter Prange

Freundschaft fürs Leben

Peter Prange, Meister von detaillierten historischen Romanen, entführt uns diesmal in das Jahr 1871. Zunächst geht es einmal in den mondänen böhmischen Kurort Karlsbad (heute Karlovy Vary in Tschechien) an dem sich Kaiser, Könige und alle, die etwas auf sich halten, zur Badekur (und ähnlichem) treffen.

Hier begegnen einander die britische Erbin Vicky, der deutsche Bauingenieur Paul und der französische Koch Auguste. Obwohl aus verschiedenen, oft miteinander verfeindeten Reichen und unterschiedlicher Herkunft, freundet sich das junge Trio an. Dennoch habe sie Gemeinsamkeiten: Sie sind zielstrebig und wollen Großes erreichen. Paul will am Bau der Rotunde, dem Gebäude der nächsten Weltausstellung, die 1873 in Wien stattfinden wird, mitarbeiten. Später dann, in seiner Heimatstadt Berlin soll, so schwebt ihm eine Prachtstraße, die dem Vergleich mit der Avenue des Champs Élysées in Paris nicht zu scheuen braucht, vor. Der junge, ehrgeizige Koch Auguste will der berühmteste Koch Frankreichs werden. Er hat es satt, immer herumkommandiert zu werden und will in Zukunft Chef seines eigenes Restaurant sein. Und Vicky? Als Enkelin von Joseph Paxton, dem Botaniker und Erbauer des Glaspalastes der Weltausstellung von 1851 in London, und Emily Paxton, deren Geschichte Peter Prange bereits in Die Rebellin erzählt hat, hat sie ihren eigenen Kopf. Sie will ihren eigenen Weg zur Völkerverständigung gehen und ist fasziniert von der Vorstellung, England und Frankreich mit einem Tunnel zu verbinden. Heirat, Ehemann und Kinder stehen nicht wirklich auf ihrem Plan.

Jeder der drei lebt sein eigenes Leben und Träume. Immer wieder ergibt sich die Gelegenheit sich zu treffen und gegenseitig zu unterstützen. Werden alle drei ihre Träume gegen alle Widerstände und Widrigkeiten des Lebens verwirklichen können?

Meine Meinung:

Wie wir es von Peter Pranges penibel recherchierten und opulent erzählten historischen Romanen gewöhnt sind, ist auch dieser, der der erste einer Dilogie namens Herrliche Zeiten ist, sehr gut gelungen.

Wir erhalten Einblick in die Gesellschaft des 19. Jahrhunderts in England, Frankreich und dem Deutschen Reich, das eben durch Otto von Bismarcks Streben ein Kaiserreich geworden ist. Doch nicht nur der High Society gilt unsere Aufmerksamkeit, sondern auch dem Bürgertum und den Arbeitern, die den Prunk erst möglich machen.

Durch seine fesselnde und anschauliche Erzählweise erhalten wir Geschichtsunterricht, ohne uns dessen bewusst zu sein. Peter Prange gelingt es mühelos und subtil historische Persönlichkeiten sowie Fakten und Fiktion mit der Handlung zu verknüpfen.

Ich freue mich schon auf die Fortsetzung Dem Himmel so nah, der die nächste Generation begleiten wird. Das Buch erscheint im September 2025.

Fazit:

Diesem penibel recherchierten und gekonnt erzählten historischen Roman gebe ich gerne 5 Stern und eine Leseempfehlung.

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Herrliche Zeiten - Die Himmelsstürmer

Rezensionen von begine:

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Was du siehst von Laura Maaß

Gut gemachte Geschichte



Laura Maaß hat mit ihrem Roman, Was du siehst, eine Liebesgeschichte geschrieben, die nicht kitschig ist.
Es beginnt 1967 in Mecklenburg und zeigt, wie die Leute im Grenzgebiet der DDR lebten.
Man erlebt dann später auch noch die Empfindungen der Bewohner mit, als die Grenze geöffnet wurde.

Ruth Winkler kommt von Ostberlin in das Dorf. Sie ist schwanger und, ihr Freund war plötzlich verschwunden. Ich hatte ja gleich den richtigen Verdacht. Sie ist von ihrem Vater zu seinem Bruder Arthur abgeschoben worden.
Arthur und Frieda werden ein Paar, das war eine schöne Liebe.
Dann gibt es noch Heinrich und Hannah, Die Beiden bekommen einen Jungen und Ruth ein Mädchen. Da gibt es das neue Paar. Schon als Kinder sind sie viel zusammen.
Als sie als Erwachsene zusammenziehen wollen, findet June in einem Koffer Unterlagen und erfährt, das ihr Vater nicht gestorben war.
Sie will unbedingt erst ihren Vater finden, das ist aber ziemlich beschwerlich. Sieben Jahre lang ist sie unterwegs und schreibt nur mal immer wieder eine Karte.
Der Text fängt immer mit, Ich sehe was, was du nicht siehst, an.
Mir hat diese Geschichte sehr gefallen und ich möchte sie gerne weiter empfehlen.

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Was du siehst

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Goldstrand von Katerina Poladjan

Aufarbeitung eines Familientraumas

„Goldstrand“ ist ein fast poetisch anmutendes Protokoll zahlreicher Sitzungen von Eli, einem erfolgreichen Filmregisseur, bei seiner Analytikerin. Elis Vater Felix ist als Kind mit seinem Vater Lew und seiner Schwester Vera aus dem nachrevolutionären Russland geflohen. Auf dieser Flucht verschwindet Vera vom Schiff, das sie nach Istanbul bringen soll.

Ist sie über Bord gesprungen oder gefallen oder wurde sie gar gestoßen? Jedenfalls belastet dieses Ereignis sowohl Vater und Sohn. Sie werden jahrelang in einer Hütte am, später Goldstrand genannten, Strand an der bulgarischen Küste hausen und darauf warten, dass Veras Überreste angespült werden. Felix macht seinen Weg und wird Architekt.

Das Trauma der verschwundenen Schwester wird er niemals verarbeiten und es an Eli weitervererben, dessen Gespräche mit der Analytikerin wir nun belauschen können. Doch stimmt alles, was er erzählt?

Dieser Roman beschäftigt sich mit epigenetischen Traumata. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben, wenn man sich keiner professionellen Hilfe bedient.

Katerina Poladjan erzählt diese Geschichte mit poetischen Worten und überrascht ihre Leser mit einem durchaus verblüffenden Ende. Was mich persönlich immer stört, sind die fehlenden Redezeichen in Gesprächen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman 4 Sterne.

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Goldstrand

Rezensionen von Bellis-Perennis:

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Das M-Wort von Anne Rabe

Ein Plädoyer für die Moral

In ihrem Buch beschäftigt sich Anne Rabe mit dem M-Wort, das langsam aus dem Wortschatz vieler Menschen verschwindet. Es ist die Moral, die sich in den letzten Jahren still und leise zu verabschieden scheint.

An Hand von zahlreichen griffigen und aktuellen Beispielen zeigt sie auf, dass viele Menschen keinen Genierer mehr haben, und sich zum Beispiel aus allgemeinen Kassen bedienen, Steuern hinterziehen - ein Kavaliersdelikt oder zu Unrecht Sozialleistungen kassieren.

Doch aus dem politischen Diskurs ist die Moral abhanden gekommen. Moralische Bedenken bei Regierenden nehmen ab, Autokraten und Diktatoren in erschreckendem Ausmaß zu.

Diejenigen, die moralisches Denken einfordern, werden häufig verächtlich gemacht.

Fazit:

Dieses Buch, das einen eindringlichen Appell an alle jene richtet, die es nicht zulassen wollen, das das M-Wort in Vergessenheit gerät, kommt gerade zur rechten Zeit. Gerne gebe ich diesem Buch 4 Sterne.

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Das M-Wort

Rezensionen von DoraLupin:

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Das Versprechen der Medica von Gerlinde Friewald

Toller historischer Roman

Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich in eine andere Zeit entführen und etwas dazu lernen lassen. Deshalb war ich auf diesen Roman sehr gespannt, der auch noch mit einer starken Hauptfigur und viel Spannung aufwartet. Von dem Buch wurde ich auch sehr gut unterhalten und ich bin jetzt sehr gespannt auf die Fortsetzung.

Die Geschichte führt in das Jahr 65 vor Christus: Delia ist eine junge Ärztin an der berühmtesten Bildungsstätte der bekannten Welt – dem Museion in Alexandria. Als sich eine Ärzte–Delegation aus Pergamon ankündigt, wird ihr geregeltes, von der Medizin bestimmtes Leben völlig durcheinandergebracht. Noch ahnt Delia nichts von dem Netz aus Intrigen, Verrat und einem weit zurückliegenden Geheimnis, in dessen Zentrum die berühmten Schriften ihres verstorbenen Vaters stehen. Was geschah vor 27 Jahren in dieser stürmischen Nacht auf der griechischen Insel Delos? Und welche Rolle spielen die Ärzte aus Pergamon? Allem voran der imposante Römer Marcus, in den sich Delia wider jede Logik verliebt.

In die Geschichte habe ich ohne Probleme hineingefunden. Der Schreibstil passt dabei sehr gut zum Genre. Er ist bildlich und es ein sehr schöner Lesefluss gegeben, so dass ich das Buch in nur wenigen Tagen regelrecht verschlungen habe. Vorallem die Zeit von damals ist wirklich lebendig und bildhaft eingefangen worden und ich konnte deshalb viel neues Lernen.

Die Hauptfigur Delia war mir von Anfang an sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihr sehr gut identifizieren. Sie hat einiges mitgemacht und nun wird ihr Leben durcheinandergewirbelt. Leicht wird es ihr nicht gemacht und ich habe richtig mit ihr mitgefühlt. Ich mochte die starke Frauenfigur wirklich gerne und auch das medizinische zur damaligen Zeit fand ich spannend und interessant.

Die Handlung war kurzweilig und sehr unterhaltsam. Ich kann es nun kaum erwarten, dass das zweite Band erscheint und wir erfahren, wie es mit Deliah weitergeht. Von mir erhält der Roman ganz klar gute 4,5 von 5 Sternen und eine Leseempfehlung.

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Das Versprechen der Medica