Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Bellis-Perennis:
Blankenese - Zwei Familien von Michaela Grünig
Fesselnder Abschluss der Trilogie
Mit diesem dritten Teil der Blankeneser Familien-Saga, der in den 1970er-Jahren spielt, beendet Michaela Grünig ihre Trilogie.
Wie immer gelingt es Michaela Grünig mit ihren Charakteren wie Sabine, Ulrike, Sonja, Kurt und Fanni die Gegensätze der verzweigten Familie lebendig und authentisch zu zeichnen.
Für die Darstellung der historischen Hintergründe hat sie penibel recherchiert. Einige von uns haben noch eine vage Erinnerung an ihre Kindheit und Jugend, die in dieses Jahrzehnt fallen. Am Beispiel Sabine zeigt die Autorin, wie leicht junge, unsichere Menschen in die Hände von Fanatikern fallen können.
Es ist die Zeit der Proteste, die 1968 begonnen haben, als Studenten unter anderem nach der Rolle ihrer Väter und Großväter im NS-Regime gefragt haben und teils falsche oder enttäuschende Antworten erhalten haben. Es ist aber auch die Zeit des Aufbruchs und des Wandels im Allgemeinen - langhaarige Männer, die Pille und Minirock.
Doch es sind auch die Jahre des Terroranschlags in München 1972, einiger Flugzeugentführungen sowie der RAF (also nicht der Royal Air Force, sondern der Roten Armee Fraktion) in Deutschland und der Brigate Rosse in Italien, die durch Entführungen eine blutige Spur durch Europa ziehen. Ich kann mich an diese Zeit recht gut erinnern, denn auch die Entführung des Wiener Industriellen Walter Michael Palmers im Jahr 1977 gehört zu diesen Verbrechen. Da einer der Entführer im Haus meiner Oma gewohnt hat, ist mir diese Entführung, die zur Geldbeschaffung gedient hat, besonders in Erinnerung.
Es gibt aber auch andere, wie Beate und Serge Klarsfeld, die mit ihrer Jagd auf NS-Verbrecher für Schlagzeilen gesorgt haben. Das wird hier im Buch von Michaela Grünig sehr gut in die Handlung eingebaut, genauso wie die Rücksichtslosigkeit mancher Öl-Konzerne, die, wie hier am Beispiel der Jacobson-Reederei, die um Gewinne zu maximieren auf Sicherheitsvorkehrungen bei Tankschiffen, bewusst verzichtet haben. Diese Unfälle mit Tankschiffen sind die Geburtsstunde des Umweltschutzes.
Gut gefällt mir, dass Michaela Grünig ihre Figuren weiterentwickelt, nicht immer zum deren Vorteil. In einem, für sie typischen Statement, enthüllt die harte Geschäftsfrau Sonja Casparius ihr höchst persönliches Geheimnis.
Fazit:
Gerne gebe ich diesem fesselnden und an manchen Stellen durchaus brutalen Abschluss der Saga rund um die beiden Familien Jacobson und Casparius 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Rezensionen von Gaby 2707:
Die Löwin vom Tafelberg. Catharina Ustings' kühner Weg in die Freiheit von Inès Keerl
Die berührende Geschichte einer starken Frau
Um der Heirat mit einem stadtbekannten Säufer zu entgehen, die ihre Stiefmutter Magda arrangiert hat, beschließt Catharina ihr erbärmliches Leben in Lübeck zu beenden. Auf einem Ochsenkarren flieht sie nach Hamburg, wo sie sich ihre Haare abschneidet und als Junge verkleidet als blinder Passagier auf dem Dreimaster Hoff van Zealand der Niederländischen Ostindien-Kompanie auf dem Weg nach Batavia versteckt.
Hier soll man die leckersten Früchte direkt von den Bäumen pflücken können, erzählt ihr Simon, ein junger Mann, der auf dem Schiff als hopelooper (Schiffsjunge) anheuert. Bedingt durch eine Seuche an Bord, geht sie in Südafrika am Kap Good Hope von Bord. Hier nimmt sie ihr Schicksal in die Hand um als freie Frau ihr eigenes Leben zu leben.
Was für ein wunderbares an historische Fakten angelehntes Buch legt hier Autorin Ines Keerl vor. Sie hat mich mit ihrer Geschichte ab der ersten Seite in ihren Bann gezogen und bis zur letzten nicht mehr losgelassen. Sie beschreibt die Lebensumstände der damaligen Zeit so lebendig, schonungslos offen und bildhaft, dass ich mich selbst schon auf der Hoff van Zealand und dann am Kap der Guten Hoffnung gesehen habe. Ich habe mit Catharina, die es wahrlich nicht leicht hat in ihrem Leben, gebangt und gehofft, mich mit ihr immer wieder auf neue Lebensumstände eingestellt und mich schlussendlich mit ihr auf ihr neues Leben gefreut.
Egal ob noch in Lübeck oder dann in ihrem neuen Lebensbereich – überall konnte ich mich dank der Beschreibungen gut zurechtfinden. Ich habe gerade die Flora und Fauna in Catharinas neuem Lebensbereich beim lesen direkt vor Augen gehabt.
Aber auch die vielen anderen Menschen, die mir hier begegnen, habe ich sehr gut in mein Kopfkino, das wahrlich sehr viel zu tun hatte, einfügen können. Neben der starken, taffen und mutigen Catharina, die durch ihre Hochzeit mit dem Vrijburgher Hans Ras mit ihrer Vergangenheit endgültig abschließt und doch nicht glücklich zu werden scheint, hat mich hier Eva/Krotoa genau so beeindruckt. Mehr wird aber nun nicht verraten.
Diese dramatische, absolut lesenswerte Lebensgeschichte einer beeindruckenden Frau, die ihr Leben selbst in die Hand nimmt, hat mich fasziniert und mir abenteuerliche Lesestunden geschenkt. Ein wundervolles Buch für alle, die gerne in die Vergangenheit eintauchen, auch wenn es manchmal schwer zu ertragen ist.
Rezensionen von brauneye29:
Was du siehst von Laura Maaß
Schöne Geschichte
Zum Inhalt:
Als der Mann, den Ruth liebt, spurlos verschwindet, verlässt Ruth Ostberlin. In einem kleinen Dorf in Mecklenburg trifft sie auf Hannah und sie findet ein neues Zuhause. Die Kinder der beiden, Jule und Andi, wachsen gemeinsam auf und träumen von der Zukunft. Irgendwann gestehen sie beide sich, dass sie sich lieben und alles scheint perfekt.
Doch ein lange gehütetes Geheimnis zieht Jule nach dem Mauerfall in die Welt.
Meine Meinung:
Das Buch liest sich ungeheuer leicht und in der Hörbuchversion macht es einfach Spaß zuzuhören. Die Protagonisten fand ich durch die Bank sympathisch und authentisch dargestellt. Schön fand ich zum Beispiel, dass die Geschichte zwar zunächst im Osten spielte, dann durch den Mauerfall auch in einem weiteren Feld spielte. Mir hat die ganze Art des Romans gefallen, die Erzählweise ist angenehm leicht und dennoch nicht banal.
Fazit:
Schöne Geschichte
Rezensionen von clematis:
Morgen sind wir wild und frei von Stephanie Schuster
Viktoria - Agnes - Elisabeth
München und Oberammergau, 1909: Drei recht unterschiedliche junge Frauen, die Sekretärin Viktoria, die Architekturstudentin Agnes und die Schneiderin Elisabeth, treffen in den Alpen aufeinander und freunden sich an. Alle drei leiden auf ihre Art unter fehlenden Rechten für die Frauen und planen, ohne entsprechende finanzielle Mittel, einen Berghof zu ersteigern.
Im ersten Drittel des Romans stellt Stephanie Schuster einmal die drei Damen einzeln vor und geht auf deren schwierige Lebensumstände ein. Dann lässt sie sie einander kennenlernen und gemeinsame Pläne schmieden. Ein Sammelsurium an Themen, von ledigen Müttern über Schmuggelwaren bis hin zu den Passionsspielen, wird aufgegriffen und nach sorgfältiger Recherche zu einem bunten, unterhaltsamen Konglomerat zusammengefügt. Abwechselnde Blickwinkel bringen Kurzweil ins Geschehen, das Ende wird fast ein bisschen zu turbulent und büßt an Glaubwürdigkeit ein. Aber im Roman darf das schon sein, die historischen Tatsachen sind hier bestens eingefügt, sogar reale Persönlichkeiten von damals finden Erwähnung.
Abwechslungsreiche Szenen und vielfältige Themen lassen die gut 500 Seiten rasch dahinschmelzen, die Zeit mit Viktoria, Agnes und Elisabeth zeigt auf originelle Art und Weise, mit welchen Schwierigkeiten Frauen damals zu kämpfen hatten.
Rezensionen von Lilli33:
Welcome Home - Du liebst dein neues Zuhause. Hier bist du sicher. Oder?,1 Audio-CD, 1 MP3 von Arno Strobel
Ein echter Albtraum
Ein echter Albtraum
Inhalt:
Gerade haben Marco und Ines Winkler zusammen mit ihrer vierjährigen Tochter Emilia und dem Labradoodle James ihr erstes eigenes Haus in der neu gebauten Siedlung Auf Mons bezogen, als mysteriöse Dinge geschehen.
Die Winklers haben das Gefühl, dass sich jemand nachts in ihr Haus schleicht.
Und als Marco im unbewohnten Nachbarhaus die Leiche einer Frau entdeckt, ist es mit der Ruhe endgültig vorbei. Schon bald gibt es eine zweite Ermordete …
Meine Meinung:
Arno Strobel schätze ich für seine soliden Psychothriller, die zwar nicht immer atemberaubend sind, aber durchaus spannend und fesselnd. Auch „Welcome Home“ hat mir sehr gut gefallen. Ich habe mir das Hörbuch von Sascha Rotermund vorlesen lassen, der seine Aufgabe wie immer glänzend erledigt hat.
Die Story ist an sich schon recht spannend, und der Sprecher erhöht diese Spannung durch sein atmosphärisches Vorlesen noch einmal weiter. Er sorgt so dafür, dass man an den richtigen Stellen Grusel empfindet und die Verzweiflung und Panik der Bewohner der Siedlung direkt spürt.
Strobel streut einige falsche Spuren, die zum Miträtseln einladen. Wer der Täter ist, war für mich aber praktisch bis zum Schluss nicht zu erahnen. So gefällt mir das!
Als Arno-Strobel-Fan fand ich die beiläufige Nennung von Figuren aus seinen früheren Büchern sehr witzig. Wer diese nicht kennt, hat aber keinen Nachteil.
Rezensionen von @lust_auf_literatur:
Adlergestell von Laura Laabs
Toller Nachwenderoman!
Mit einem Auszug aus ihrem Debütroman “Adlergestell” war die Regisseurin und Autorin bereits zum Ingeborg-Bachmann-Preis 2025 eingeladen. Ich dachte eigentlich auch an einen Nominierung für die Longslist des Deutschen Buchpreises, denn ich fand „Adlergestell“ ist ein toller Nachwenderoman, der aus der Vergangenheit bis in unsere Gegenwart führt.
Der Titel bezieht sich übrigens nicht auf eine Verballhornung von Faberkastell, wie ich als Süddeutsche mit Allgemeinbildungslücken dachte, sondern auf die längste Straße Berlins. Sie verläuft im Bezirk Treptow-Köpenick und begleitet uns als Schauplatz in Laabs Roman durch die Zeitenwende.
An dieser Straße wächst Laabs Ich-Erzählerin und ihre Freundinnen Lenka und Chaline auf.
Zusammen knacken sie Kaugummi Automaten und spielen der Streiche aus der Telefonzelle. Es sind die 90er und der Mauerfall liegt noch nicht lange zurück.
Die Wende versprach für den Osten eine aufregende Zukunft, doch einige Jahre später ist von der Euphorie nicht mehr viel übrig.
„Kinder, deren Eltern plötzlich geschieden waren oder arbeitslos oder beides. Kleine Menschen mit großen Erwartungen, die absehbar zu großen Enttäuschungen werden würden.“
Laabs Roman ist multiperspektivisch aufgebaut, neben den längeren Passagen ihrer kindlichen und später erwachsenen Ich-Erzählerin schiebt sie immer wieder die Perspektiven von Frauen der Eltern- und Großelterngeneration. Tante Nora hat noch den Krieg erlebt, die Mutter von Chaline wurde als Leistungsturnerin von ihrem Trainer im DDR-System missbraucht, um nur zwei Einzelschicksale zu nennen.
Laabs blickt auf das Leben der Frauen, die mit den politischen und gesellschaftlichen Veränderungen umgehen müssen.
„Erst hat die Mauer ihr Leben geteilt in ein Davor und ein Dahinter. Nun teilt der Fall der Mauer ihr Leben in ein Davor und ein Danach.“
Und die Ich-Erzählerin?
Sieht im Fersehen die poppigen Werbespots der 90er. Mit Fairy Ultra und Yogurette soll das Leben zum leichten Traum werden. Laabs zeigt entlarvend die kapitalistischen Werbelügen und Manipulation jener Zeit, die zum Konsum anregen, aber eigentlich nur Unzufriedenheit schüren.
Laabs verwendet immer wieder die Farben Rot, Grün und Blau. Es sind die Farben aus denen sich früher jedes Fernsehbild zusammensetzte. Und in die Farben Rot, Grün und Blau zerfallen die bunte Bilder wieder, wenn du zu nah ran gehst. Es sind die Farben, die du auch auf dem Cover wiederfindest.
„Oder waren wir selbst Geister? Waren wir bereits in unsere kleinsten Atome zerlegt, aufgelöst, verschwunden? Die Perlen trafen den Fußboden, schossen aus dem Zimmer und stürzten die Treppe hinunter - Blau, Rot und Grün - in die dunkle Tiefe. Ins Schwarz.“
Die Erzählerin wird erwachsen und verliert ihre Freundinnen aus den Augen, hat dafür Beziehungen mit Männern. Die Mutter am Adlergestell besucht sie selten.
Mir gefällt die konsequent weibliche Perspektive des Romans, so ganz im Kontrast zur historischen Geschichtsschreibung des Adlergestell, sehr.
„Es scheint, als hätte es nur Männer gegeben am Adlergestell. Doch beinahe unbemerkt schlugen sich auch Frauen hier durch die Geschichte.“
Die Geschichte der Ich-Erzählerin führt mich bis ins Heute, zu den aktuell brennenden Themen unserer Zeit.
Und die letzten Seiten erwischen mich noch so richtig.
„Wie ein Center Shock, mitten durchs Herz.“
Rezensionen von brauneye29:
Peggy Guggenheim von Mona Horncastle
Sehr interessante Persönlichkeit
Zum Inhalt:
Peggy Guggenheim galt lange als armes, wenn auch reiches Mädchen, dass auch noch hässlich sei, dabei war sie eine Frau, die nicht nur sich selbst, sondern auch andere vor den Nationalsozialisten gerettet hat. Mehr noch rettet sie "entartete Kunst". Ihre Galerie wird Treffpunkt für viele europäische Künstler.
Sie förderte Künstler und eröffnete eins der besten Museen der Moderne in Venedig.
Meine Meinung:
Wirklich viel wusste ich nicht über Peggy Guggenheim, ausser vielleicht dass sie einen außergewöhnlichen Stil hatte und einen berühmten Namen. Was sie aber alles bewerkstelligt hat in Sachen Kunst ist schon mehr als bemerkenswert. Sie hatte die Gabe Kunst zu erkennen, die andere zu dieser Zeit noch belächelten. Sie war für die Zeit eine ungeheuer mutige Frau, der man wirklich Respekt zollen muss für ihre Leistungen. Ich habe das Buch sehr gerne gelesen.
Fazit:
Sehr interessante Persönlichkeit
Rezensionen von Natalie:
Love, Mom von Iliana Xander
Ausgeklügelter Thriller
E. V. Renge, eine gefeierte Thrillerautorin, stirbt unerwartet durch einen tragischen Unfall. Ihre Tochter Mackenzie hatte nicht immer das beste Verhältnis zu ihr. Doch dann bekommt sie anonyme Briefe, die Seiten aus dem Tagebuch ihrer Mutter enthalten, und beginn gemeinsam mit ihrem besten Freund EJ nachzuforschen.
Dabei findet sie Dinge über ihre Familie heraus, die sie lieber niemals erfahren hätte…
Das Cover zum Buch finde ich schon toll gestaltet und auch der Inhalt selbst steht diesem in nichts nach. Die Neugierde wird bereits in den ersten Seiten beim Lesen geweckt, wobei das Kennenlernen der Figuren und deren Leben zuerst Raum einnimmt. Doch bald nimmt die Handlung im Thriller richtig Fahrt auf. Neben den eingeschobenen Briefen, auf die man als Leser genauso wartet wie Mackenzie, werden auch unterschiedliche Zeitebenen und Perspektiven eingenommen. Dabei ahnt man aber nicht, was einen noch alles erwartet. Auch wenn ich die erste große Wendung richtig vorhergesehen habe, hat das die Spannung für mich nicht gemindert. Zusammengefasst ein ausgeklügelter Thriller mit Tempo, der mich sehr gut unterhalten hat.
Rezensionen von brauneye29:
Secret Forest Academy. Avas Bestimmung von Tina Stein
Sehr gelungen
Zum Inhalt:
Seit Avas Eltern verschwunden sind, wacht Ava immer wieder im Wald auf. Dieses Mal taucht ein Fremder auf und behauptet zu wissen, wo sich ihre Eltern befinden. Doch als er Ava angreift, taucht wie aus dem Nichts Bär Urs auf und rettet sie. Urs kennt ihre Eltern und hat den Auftrag zu einer geheimen Akademie zu bringen.
Dort erwarten sie magische Wesen und andere Mitschüler und sie beginnt zu begreifen, dass das Verschwinden der Eltern mehr zu bedeuten hat.
Meine Meinung:
Das war mal ein richtig schönes Buch, dass sehr schön geschrieben ist. Es liest sich ungeheuer gut. Ava hat mir sehr gut gefallen, aber auch die anderen mit ihren besonderen Eigenheiten und Talenten haben mir gut gefallen. Schön fand ich auch, dass Kinder aus vielen verschiedenen Ländern eine Rolle spielen. Das finde ich als Botschaft richtig gut. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung, da der Cliffhanger schon neugierig macht.
Fazit:
Sehr gelungen
Rezensionen von manu63:
Klappe, Action, Küstenmord! von M. L. Busch
Lulu in Aktion
Klappe! Action! Küstenmord! ist der erste Band der Schwiegeroma Lulu ermittelt Reihe der Autorin M.L. Busch.
Es ist eine Geschichte mit schrägen Charakteren und vor allen Dingen mit einer Schwiegeroma die ihre Nase in alles hineinstecken muss und die auch ungefragt vermeintlich gut Ratschläge erteilt.
Die Geschichte wird flüssig erzählt und die Dialoge haben mich mehrfach zum schmunzeln gebracht. Gerade wenn sich Lulu und ihr Schwiegerenkel Johannes treffen ergeben sich köstliche Gespräche.
Johannes ist der ermittelnde Kriminalkommissar und Lulu nutzt bei jeder Gelegenheit ihre verwandtschaftliche Verbundenheit um an Informationen über den Mord am Set zu bekommen. Dabei versucht sie jeden möglichen Kniff und Tricks die sie im Laufe ihres Lebens erworben hat. Das ist manches Mal ein wenig dick aufgetragen, aber das gehört zur Figur von Lulu dazu.
Die Nebencharaktere haben auch ihre Eigenheiten die teilweise ein wenig überspitz dargestellt werden. Mir gefallen solche Charaktere gut, daher hat mich die Geschichte gut unterhalten und ich bin neugierig auf die Fortsetzung der Reihe.











