Kunden em pfehlungen
Rezensionen von gerlisch:
Immortal Consequences - Die Blackwood Academy Trials von I. V. Marie
Chaos im Jenseits
Immortal Consequences entführt uns in eine dunkle Fantasy-Welt voller Magie und Illusionen. In sechs Erzählperspektiven lernen wir August, Wren, Irene Masika, Emilio und Oliver kennen, sie sind alle tot und in der Blackwood Academy gefangen. Jeder für sich hat Geheimnisse über die wir nach und nach erfahren.
Leider wirken alle auf mich überwiegend unnahbar, diese Distanz ist vielleicht absichtlich gewählt, allerdings konnte ich mich durch die fehlenden Emotionen nicht in die Figuren hineinfühlen.
Die Grundidee bietet reichlich Raum für Spannung und Überraschungen und gerade die Intrigen und Machspiele hatten durchaus Potenzial, aber die Umsetzung war mir zu dünn.
Der Schreibstil schafft eine düstere Atmosphäre, die sehr gut zum Plot und zum Fantasy-Genre passt, Die Handlungs-Stränge rund um den Demien-Orden waren für mich der spannendste Teil des Buches, aber auch die Ideen der Wettkampf-Aufgaben waren gut durchdacht, nur wurde diese Spannung durch langatmige Erzählweise wieder zunichte gemacht.
Schade, die Blackwood-Academy-Reihe werde ich wohl nicht weiter verfolgen.
Rezensionen von PMelittaM:
Die Queen von Eva-Maria Bast
Hat meine Erwartungen nicht erfüllt, 2,5 Sterne
Der Roman erzählt aus dem Leben Queen Elizabeths II, beginnend an ihrem 18. Geburtstag, dem 21.04.1944, endend mit ihrer Krönung am 06.02.1952.
Über die Protagonistin muss ich sicher nicht viel sagen, jede:r kennt sie wahrscheinlich, sie hat die meisten von uns zeitlebens bis zu ihrem Tod am 08.
09.2022 begleitet, und hat ihre Vorfahrin Queen Victoria als längstregierende Monarchin abgelöst. Viele kennen sicher auch die Serie „The Crown“, die auch die Autorin im Nachwort anspricht. Ich persönlich kann allerdings nicht sagen, dass mir Elizabeth, hier vorwiegend noch Lilibet genannt, mit diesem Roman näher als in der Serie gekommen ist, eher im Gegenteil.
Erzählt wird nicht durchgehend, immer wieder gibt es Zeitsprünge, wir erleben nur einzelne Episoden in Elizabeths Leben mit, mir hätte besser gefallen, wenn es Übergänge gegeben hätte, alles mehr ineinandergegriffen hätte. Auch die oft sehr pathetische Erzählweise hat mich gestört. Und, noch viel mehr als in der Serie, habe ich mich gefragt, wozu man eine solche Monarchie mit etlichen althergebrachten Regeln, die oft völlig absurd wirken, überhaupt benötigt.
Eine große Rolle spielen natürlich auch Elizabeths Schwester Margaret sowie ihre Eltern, und natürlich Philip, den Elizabeth kurz vor Beginn der Handlung kennengelernt hat, und in den sie sich anscheinend sofort unsterblich verliebt hat. Dass die Beziehung nicht immer einfach ist, kann man hier schon deutlich erkennen. Auch die Beziehungen zu ihren Kindern, vor allem zu Charles, wird thematisiert, die Krone steht auch hier immer an erster Stelle. Ich wäre gerne ein wenig tiefer in ihre Gewissensnöte eingetaucht.
Die Krone, die Elizabeth letztlich nur tragen konnte, weil ihr Onkel wegen seiner Liebe zu Wallis Simpson darauf verzichtet hat, die sie aber schnell in den Mittelpunkt ihres Lebens gestellt hat, spielt für sie immer die erste Rolle. Daraus entwickelten sich ganz eigene Probleme, zum Beispiel auch mit Philip, und natürlich durch den relativ frühen Tod ihres Vaters, wodurch relativ jung Königin wurde und gewisse Freiheiten, die sie vorher hatte, aufgeben musste, und eben nicht nur sie, sondern auch ihr Ehemann.
Leider kam mir keiner der Charaktere wirklich nahe, auch wenn ich manche Probleme, die sich für sie ergaben, schon verstehen kann, eine Beziehung zu ihnen konnte ich nicht aufbauen, und so auch nur bedingt Gefühle für sie entwickeln. Das finde ich schade, und das hat die Serie, im positiven und im negativen, besser geschafft.
Vielleicht hatte ich zu viel erwartet, aber der Roman konnte meine Hoffnung, tiefer in das Leben der Queen einzutauchen, nicht ganz erfüllen, für mich blieb die Erzählung auch durch die vielen Zeitsprünge und den oftmals zu pathetischen Erzählstil zu oberflächlich. Die beiden Nachfolgeromane werde ich dennoch lesen, vielleicht treffen sie meine Erwartungen eher. Für diesen ersten Band vergebe ich 2,5 Sterne, die ich, wo nötig aufrunde.
Rezensionen von nessabo:
Happiness Forever von Adelaide Faith
Für Fans von Mariana Leky, mir aber leider zu langweilig
Ich liebe das Cover und auch der Klappentext hat mir gut gefallen. Zu Beginn fand ich diese leichte Obsession mit der Therapeutin sowie das Therapiesetting generell auch interessant. Doch im weiteren Verlauf musste ich trotz der wirklich liebenswerten Figuren feststellen, dass es mir einfach zu langweilig war.
Was ich dem Roman positiv anrechne, sind die Figuren. Sie erinnern mich recht stark an die von Mariana Leky - irgendwie besonders, vielleicht ein wenig naiv, aber so herzensgut und freundlich, dass es mich wirklich berührt. So schön ich diese Nettigkeit bei Figuren aber auch finde, bin ich kein riesiger Fan davon, weil es mir oft nicht tief genug geht. Von Sylvie erfahren wir im Laufe der Therapie zumindest einige Hintergründe, aber ihre Figur blieb mir dennoch recht blass. Dass die Therapeutin in ihrer professionellen Rolle auch den Lesenden gegenüber distanziert bleibt, finde ich authentisch geschrieben. Chloe wiederum ist eine ganz tolle, unterstützende Freundin für Sylvie, aber über sie erfahren wir mehr oder weniger nichts.
Und wenn es sich so extrem um eine Figur dreht, die im Laufe der Handlung nur wenig an Tiefe gewinnt sowie für mein Empfinden kaum Entwicklung durchläuft, bin ich leider irgendwann gelangweilt. Ich habe die Lektüre bis zum Ende durchgezogen, aber es war wirklich ein kleiner Kampf. Therapieerfahrung hab ich selbst viel und vielleicht ist das auch ein Teil des Problems. Obwohl mich manche Referenzen schon auch zum Schmunzeln gebracht haben, ist mir diese festhängende und den Umständen scheinbar ausgelieferte Protagonistin einfach zu anstrengend. Das meine ich nicht abwertend, denn Sylvies Vergangenheit macht mich auch betroffen. Aber es ist literarisch in dieser Intensität eben nicht mein Fall.
Mir fällt es daher auch schwer, zu definieren, wer hier eine bessere Zielgruppe ist. Vielleicht Menschen, die sich gern intensiv in die kreisenden Gedanken einer Figur einarbeiten und langsame Handlungen mit freundlichen Figuren mögen. Dass mit dem Schlagwort LGBTQIA+ geworben wird, finde ich nicht passend, weil es als Teil von Sylvies Identität eigentlich keine Rolle spielt - auch da waren meine Erwartungen abweichend.
Rezensionen von tonton:
Geschichten aus dem Muckligwald - Geschenkbuch mit Zeichnungen von Bestseller-Illustrator Charlie Mackesy von Vicky Cowie
Märchen für ältere Kinder
Was einem bei diesem Buch sofort auffällt, ist seine wunderschöne Aufmachung. Das Cover ist robust und wirkt sehr hochwertig. Die Zeichnungen erinnern an klassische Kinderbücher aus meiner Kindheit und laden die Leser auf eine schöne Entdeckungsreise ein. Eine Karte am Anfang des Buches zeigt, wo alles im Muckligwald zu finden ist.
Auf fast 200 Seiten werden fünf Geschichten erzählt. Das Lesen geht aber ziemlich schnell, da jede Seite nur ein paar Zeilen enthält. Die Texte sind in Reimen geschrieben, was ich sehr beeindruckend finde, da das Buch vom Englischen übersetzt wurde. Dafür ist der Schreibstil aber nicht wirklich passend für das angegebene Zielalter (ab 4 Jahren). Es gibt immer wieder schwierige Wörter und der Satzbau ist für Kinder manchmal schwierig zu verstehen.
Es gibt im Buch viele schöne Bilder, in einem fast abstrakten Stil, mit wenigen Details. Mir gefallen sie gut, aber für sehr junge Kinder sind sie nicht wirklich bemerkenswert.
Rezensionen von morlin:
Junge Frau mit Katze von Daniela Dröscher
Für mich als Leser fast schon körperlich unangenehm
Im letzten Jahr habe ich von der Autorin Lügen über meine Mutter gelesen und war begeistert. Nun gibt es völlig unerwartet eine Art Fortsetzung der Geschichte. Freudig und gespannt begann ich zu lesen.
Nachdem ich die letzten Seiten nun gelesen und das Buch zugeklappt habe, sitze ich an der Rezension und frage mich, was man über dieses Buch schreiben kann.
Um was geht es hier? Will man sich extrem kurz fassen, so könnte man sagen, es geht um die Krankheitsgeschichte einer jungen Frau und ihren Erkenntnisgewinn daraus.
Elas Körper rebelliert, erst schmerzt der Hals, dann kommen Herzprobleme hinzu und ihre Haut spielt komplett verrückt. Sind das nun physisch verursachte Beschwerden oder eher psychischer Natur?
Ela steht an Ende ihrer Promotion, die sie eigentlich nur macht, um danach eine Stelle antreten zu können, die ihr Doktorvater ihr in Aussicht stellt. Darauf hat sie hingearbeitet und jetzt lässt ihr Körper sie in Stich.
Oder weiß ihr Körper einfach mehr, als ihr Geist? Ist das wirklich der Lebensweg, den sie sich wünscht?
Mich hat das Buch am Ende etwas ratlos zurück gelassen. Es ließ sich zwar wirklich gut lesen, trotzdem fand ich es manchmal schon fast körperlich unangenehm, wenn die Beschwerden in dieser Intensität ausgebreitet wurden. Und ich fragte mich mehrfach, ob ich das überhaupt lesen möchte. Das war mich oft zu viel.
Der Schreibstil hat mir aber wieder gut gefallen und insgesamt war es für mich noch ein vier Sterne Buch.
Rezensionen von warda:
Diskriminierung geht uns alle an von Josephine Apraku; Debora Antmann; Olenka Bordo Benavides; Luisa L'Audace; Yezenia León Mezu; Christopher A. Nixon; Monty Ott; Christelle Nkwendja-Ngnoubamdjum; Sinthujan Varatharajah; Emilene Wopana Mudimu
Weil Diskriminierung alle angeht…
Dieses Sachbuch zielt darauf ab, das eigene Verhalten hinsichtlich Diskriminierung zu hinterfragen und sich damit auseinanderzusetzen. Hierfür wird zunächst der Begriff definiert sowie die Ursprünge von Diskriminierung thematisiert. Im zweiten Teil werden zudem verschiedene Formen von Diskriminierungen aus Sicht von neunzehn Betroffenen eindrücklich geschildert.
Jedes Kapitel beinhaltet Fragen, sodass die Leserschaft zur Reflexion und Änderung des eigenen Verhaltens angeregt wird. Der Inhalt wird durch gelungene Illustration ergänzt.
Für dieses Sachbuch liegt das empfohlene Alter bei 12, wobei manche Themen eventuell zu komplex aufgearbeitet sind. Für den pädagogischen Einsatz, für Lehrkräfte beispielsweise, ist es zum gemeinsamen Erarbeiten aber sehr gut geeignet. Auch Erwachsene können viele Impulse aus dem Buch mitnehmen.
Rezensionen von Lesestern:
Die Rettung von Charlotte McConaghy
Shearwater Island- ein verborgener Ort - verlassen von der Welt
Shearwater - ein verborgener Ort -verlassen von der Welt
"Die Rettung" , das neueste Buch der australischen Autorin Charlotte McConaghy, erschienen im Mai 2025 bei den S.Fischer Verlagen führt uns diesmal auf eine fiktive ,einsame und weit entlegene Insel nahe der Antarktis.
Dort lebt seit einigen Jahren, die mit Trauer belastete Familie Salt.
Von Klimakatatrophen bedroht, versucht sie die in ihren Grundfesten bereits zerstörte Forschungsbasis mit ihren vom Aussterben bedrohten Samen zu retten.
In diese von aller Zivilisation ferne Welt wird Rowan, eine junge schwer verletzte Schiffbrüchige gespült und wirbelt mit ihrem Erscheinen das fragile Familiengefüge durcheinander....
Mein Leseeindruck:
Genau wie bereits bei ihrem Debütroman "Zugvögel", wie auch dem darauffolgenden " Wo die Wölfe wohnen" widmet sich die Autorin hier wieder dem " Nature Writing" und entfaltet den mir bereits bekannten Sog, der mich lesend auch in diese Geschichte eingetaucht und bis zur letzten Seite in Atem gehalten hat.
Ihr bildhafter und atmosphärischer Schreibstil lässt das actiongeladene Setting vorm Auge lebendig werden und die besonderen Landschafts- und Naturbeschreibungen animieren zu einem außergewöhnlichen Kopfkino, dass Pinguine, Robben und Wale in all ihrer Einzigartigkeit und Schönheit nahebringt.
Die Charaktere sind fein ausgearbeitet und wachsen nach und nach dem Leser ans Herz. Besonders der kleine Orly mit seinem großen und umfassenden Pflanzenwissen und seiner natürlichen Offenheit hat schnell mein Leseherz gewonnen. Bei allen anderen gibt es Unnahbarkeiten, die sich erst im Laufe der Geschichte klären.
Auch Mystery und Thrillerelemente sind hier wieder präsent und sorgen für viele spannungsgeladene Situationen und rätselhafte Geschehnisse und Fragen.
Wer ist die junge, vom Meer angespülte Frau und was sucht sie? Was ist vor ihrem Erscheinen hier passiert und was wird hier vor ihr verborgen?
Das sind nur einige der vielen Fragen, die beim Lesen dieser fesselnden Geschichte entstehen und einen bis zum Schluss anhaltenden Spannungsbogen bewirken.
Mein Fazit:
Ein aktueller Klima- Thriller, der Familien- und Verlust-Themen integriert, mit überraschenden Wendungen für ein abenteuerliches- in Atem haltendes Leseerlebnis sorgt und mit einem realitätsnahen Finale weiter unsere Gedanken bewegt.
Rezensionen von Nicole Koppandi:
Chéri von Sidonie-Gabrielle Colette
Das ist so richtig französisch
Für alle Frankophilen unter uns, die die Autorin Colette bis jetzt nicht entdeckt haben, sei dieses Büchlein aus dem Manesse Verlag dringend empfohlen.
Colette, mit bürgerlichem Namen Sidonie-Gabrielle Claudine Colette (1873 – 1954), war ein Superstar der Literatur in Frankreich in der ersten Hälfte des 20.
Jahrhunderts. Chéri ist wohl die berühmteste Erzählung von Colette und die Geschichte ist so französisch – herrrrrlich.
Chéri ist mittlerweile ein Kultbuch und erzählt von dem 19-jährigen Fred, genannt Chéri, der äußerst reich, verwöhnt und schön ist. Er geht eine Beziehung mit der deutlich älteren, der 50-jährigen Kurtisane Lea de Lonval ein, einer Bekannten seiner Mutter, die ihn von Kind an kennt. Chéri muss aber eine andere Frau heiraten, eine arrangierte Hochzeit mit Edmée. Bis dahin empfand Lea de Lonval die Beziehung als locker und leicht, jedoch nun leidet sie zum ersten Mal an Liebeskummer.
Ein Roman, der sehr französisch und sinnlich ist und mir ausgesprochen gut gefallen hat.
Rezensionen von Harakiri:
Der Lehrer – Will er dir helfen oder will er deinen Tod? von Freida McFadden
spannend
Die Ehe von Eve und Nate steht nicht zum Besten. Beide sind Lehrer an der örtlichen High-School.
Adeline ist Schülerin und ihr wurde im letzten Schuljahr eine Affäre mit einem Lehrer angedichtet, was ihrer Stellung in der Schule nicht gerade zuträglich ist.
Aus diesen Zutaten mixt McFadden einen Cocktail, der schwindelig macht.
Das Buch startet mit einem Knaller-Prolog. So, dass man sich das ganze Buch über Gedanken macht, wer denn da jetzt erzählt. Da das ganze Buch in Ich-Schreibweise gehalten ist, muss man lange auf die Auflösung warten. Aber die hat es in sich. Und dann ist die Story ja noch nicht zu Ende.
Wer ein Buch von Freida McFadden liest, weiß, dass er sich auf jede Menge Spannung und überraschende Wendungen einlässt. Ihre Schreibweise ist locker und die Kapitel kurz. So rast man nur durch das Buch, weil man so gespannt auf die Lösung ist. Ihre Charaktere sind gut beschrieben und man hat beim Lesen Bilder im Kopf, kann sich alles gut vorstellen und nachvollziehen.
Natürlich gibt es gute und böse Charaktere – und dass man nie weiß, wer jetzt zu welcher Kategorie gehört, macht das Lesen noch vergnüglicher.
Natürlich gibt es auch kleinere Kritikpunkte, aber diese Dinge gestehe ich einem spannenden Lesefluss zu. So war für mich der Brief schon sehr verdächtig und die Mädelsclique fand ich auch etwas überzogen.
Fazit: McFadden zu lesen ist ein wenig wie ein Auto ohne Bremse zu fahren: anhalten geht nicht, bis das Buch durchgesuchtet ist.
Rezensionen von Internetmaus:
Ihr habt es gut, ihr habt ja mich von Renate Bergmann
Renate schafft das schon
Renate Bergmann ist in diesem Buch wieder in ihrem Element. Sie muss sich überall einmischen und mittun. Einige Personen sind schon aus anderen Büchern lieb gewonnene Begleiter. So auch Kurt, Ilse und Renate auf dem bunten Cover am Wahlkampfstand. Es ist wieder passend ausgesucht.
Als ihr Neffe Stefan in Spreeweide, einem Dorf in Brandenburg, Unterstützung mit den Kindern braucht, ist sie zur Stelle.
Sie zieht in ihre Einliegerwohnung. Mit offenen Augen geht sie durchs Dorf. Missstände fallen ihr auf. Der Friedhof ist ungepflegt und Papierkörbe laufen über. In der Kommunalpolitik läuft scheinbar viel schief. Natürlich muss sie sich wieder einmischen. Da sie ständig am meckern ist, wird sie vom Bürgermeister aufgefordert für den Gemeinderat zu kandidieren. Das schreckt die quirlige Renate nicht ab. Man soll ja ein Leben lang lernen. Sie wird Kandidatin und macht Wahlkampf. Horst, Gertrud und Ilse unterstützen sie.
Einfach herrlich. Ich liebe diese Bücher über Renate Bergmann. Lachen und Kurzweil sind garantiert.
In diesem Buch begegnen wir Dorfschwester Agnes. Sie ist mit einem Elektrorollstuhl unterwegs. Das hat mich sehr stark an Agnes Kraus, einer Berliner Schauspielerin mit Herz und Schnauze erinnert. Als Schwester Agnes war sie mit ihrem Moped Schwalbe unterwegs.
Amüsante Geschichten, die so passiert sein könnten, werden in die Handlung eingeflochten.
Die Bücher von Torsten Rohde über die Online-Omi sorgen für erfrischende Unterhaltung. Ich werde diesen Roman gerne weiterempfehlen.











