Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Duffy:
Mirabellentage von Martina Bogdahn
Mirabellentage
Der Roman erzählt die Geschichte von Anna die als Haushälterin bei einem Pfarrer lange Jahre gearbeitet hat. Als Pfarrer Josef verstirbt kommt ein neuer sehr junger Pfarrer in das kleine Dorf Blumfeld. Anna behält zwar ihre Stellung, aber stellt auf einmal alles in Frage. Sie hat für ihre Stelle auf eine Familie und Kinder verzichtet.
Aber erst mal will sie den letzten Wunsch des Pfarrers erfüllen und sein Asche im Meer zu zerstreuen. Auch wird sie mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, welches zu dazu bringt, über einen Neuanfang nachzudenken. Das sie wieder Fahrstunden nimmt ist ja eigentlich schon ein Anfang.
Fazit:
Ein wunderbare und einfühlsame Handlung, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Eine Geschichte die einen berührt und man sie gerne liest. Dabei stößt man dabei, auch noch auf ein lang behütendes Geheimnis.
Rezensionen von nessabo:
Katzen von Patricia Highsmith; Sarah Raich; Tove Ditlevsen; Doris Lessing
Hab mir mehr erhofft
Kurzgeschichten haben natürlich immer das Risiko, dass es auf den wenigen Seiten einfach nicht passt. Doch ich wurde auch schon oft positiv überrascht und außerdem fand ich die schöne Verpackung dieser vier Exemplare toll, sodass ich als Katzenliebhaberin natürlich zugegriffen habe.
Doch insgesamt war ich eher enttäuscht, muss ich nun sagen.
Der Text von Patricia Highsmith hat mir am besten gefallen, weil die Katze hier eine selbstständige Rolle bekommt und nicht nur vom Menschen beschrieben wird. Außerdem schafft Highsmith es, auf wirklich wenigen Seiten eine Spannung zu erzeugen, die ich bei den anderen Beiträgen eher vermisst habe.
Außerdem hätte hier wirklich nochmal lektoriert werden müssen - die Menge an Schreibfehlern stand in keinem guten Verhältnis zum Umfang. So verbleibe ich eher ohne Empfehlung, auch wenn bei so kurzen Texten zumindest aus Zeitsicht nicht so viel falsch gemacht werden kann. Aber ich hätte mir hier einfach noch mehr spürbare Katzenliebe und -faszination gewünscht.
Rezensionen von _ich.lese_:
The Dirty Version von Turner Gable Kahn
War nicht so mein Buch
Hat Tash endlich ihr Ziel erreicht? Sie hat einen feministischen Roman geschrieben und die Filmrechte verkauft. Es könnte alles so gut sein, wären da nicht die Forderungen nach mehr Spice. Der Hollywoodregisseur fordert, dass das Drehbuch umgeschrieben wird. Unterstützung bekommt Tash von Intimitätskoordinator Caleb.
Chaos ist vorprogramiert.
Ich las den Klappentext und hatte große Erwartungen an das Buch. Es waren wohl ZU große. Denn die Story konnte mich kaum abholen ubd auch die gewünschte Unterhaltung blieb aus.
Während ich Caleb von Beginn an mochte, so ein toller Mensch, wurde ich mit Tash nicht warm. Ich fand sie zu herausfordernd und unsymphatisch. Hinzu kamen noch die Längen, die die Geschichte immer wieder hatte und mich einfach nicht begeistern konnte. So war es nur mittelmäßige Unterhaltung für mich, die mich letztendlich einfach nicht berühren konnte. Hatte andere Erwartungen an die Story.
Rezensionen von C. P.:
Ein Kranich unter Wölfen von June Hur
Adaption der Geschichte eines einst grausamen Tyrannen
Der Roman basiert auf den Chroniken, die vom tyrannischen König Yeonsangun der Joseon-Dynastie zu Beginn des 16. Jh berichten. Eine ähnliche Adaption mit anderen Schwerpunkten kannte ich bereits von der Serie Bon Appétit, Your Majesty, wodurch ich überhaupt erst von diesem Tyrannen erfahren habe.
In dieser Adaption lässt der König Yeonsan Unmengen junger Frauen entführen, damit er sich mit ihnen umgeben, sich an ihnen erfreuen und sie nach Lust und Laune misshandeln kann. Eine dieser Frauen ist Suyeon, die ältere Schwester der 17-jährigen Iseul. Und Iseul hat sich auf den Weg gemacht, um Suyeon zu befreien, auch wenn sie überhaupt keinen Plan hat, wie. Doch auch die Männer im Umfeld des Königs leiden unter dessen brutalen Tendenzen, werden zu tödlichen Spielen und Misshandlungen gezwungen und so einiges mehr. Dessen Halbbruder Prinz Daehyeon plant, den König zu stürzen, doch hierfür sind starke Verbündete nötig. Durch Zufall kreuzen sich die Wege von Iseul und Daehyeon und aus Feinden werden langsam Verbündete.
Der Roman ist definitiv keine Romance mit Geflirte am Königshof und schönen Gewändern, sondern eine Kombination von Charakteren, die mit einem harten Schicksal zu kämpfen haben. Es gibt noch einige weitere Charaktere und Nebenhandlungen, die alles zu einer angenehm komplexen Story erweitern. Eine Story, die ich als ziemlich bewegend und spannend zugleich empfunden habe. Hier wird definitiv nichts romantisiert, die schönen Momente müssen hart erkämpft werden. Und gerade deswegen konnte mich die Erzählung auf voller Länge überzeugen.
Rezensionen von JennifersBooks:
How to Lose a Lord in 10 Days von Sophie Irwin
Charmante Regency-Geschichte
"How to Lose a Lord in Ten Days" hat mich auf eine angenehm leichte, aber dennoch vielschichtige Reise durch die Regency-Zeit mitgenommen. Erst nach dem Lesen habe ich erfahren, dass es Band 3 der "A Lady’s Guide"-Reihe ist. Normalerweise stört mich so etwas, doch hier war es völlig egal: Die Handlung ist in sich abgeschlossen, und man kann das Buch problemlos genießen, ohne die vorherigen Bände zu kennen.
Sophie Irwin fängt die Regency-Atmosphäre sehr überzeugend ein. Die gesellschaftlichen Strukturen und Hierarchien sind klar spürbar - besonders die Tatsache, dass Frauen kaum eine Wahl haben, wenn es um die Suche nach einem Ehemann geht. Ausbildung, Auftreten, Aussehen: Alles ist darauf ausgerichtet, eine möglichst gute Partie zu machen. Liebe spielt keine Rolle, und einen Antrag abzulehnen ist unmöglich, wenn der Gentleman gesellschaftlich über der eigenen Familie steht. Genau das trifft Miss Lydia Hanworth, eine Kaufmannstochter, die den Antrag des reichen Lord Ashford - Spross eines Dukes - annehmen muss, obwohl sie ihn absolut nicht ausstehen kann.
Die gesamte Geschichte baut darauf auf, dass Lydia diesen Mann loswerden will. Und zwar in zehn Tagen. Was ich besonders erfrischend fand: Sie zieht diesen Plan konsequent durch. Oft werfen Protagonisten solche Vorhaben nach wenigen Kapiteln über den Haufen und verlieben sich Hals über Kopf. Hier nicht. Die Autorin bleibt ihrem roten Faden treu und schneidet ihn nicht bei der Hälfte ab - das hat mir ausgesprochen gut gefallen.
Lydia selbst ist eine wunderbar eigenwillige Figur. Sie hält wenig von den Konventionen ihrer Zeit, liest gerne, macht sich nichts aus Ehemännern und feinen Manieren und möchte vor allem Freiheit. Bei der Hausparty wirft sie ihren Stolz über Bord und präsentiert sich absichtlich als Dummchen mit schrecklichem Geschmack - was zu einigen wirklich lustigen Szenen führt. Gleichzeitig ist sie keine perfekte Cinderella: Fremdsprachen liegen ihr nicht, sie ist stolz, stur und hört oft nur halbe Gespräche, aus denen sie sich eigene Geschichten zusammenreimt. Im Grunde macht sie also genau das, was sie an Lord Ashford kritisiert - voreilige Schlüsse ziehen. Normalerweise mag ich den Missverständnis-Trope gar nicht, aber hier hat er gepasst, weil kein künstliches Liebesdrama entsteht. Stattdessen entstehen komödiantische Momente, die gut zur Geschichte passen.
Manchmal driftet der Humor allerdings etwas ins Lächerliche ab. Ein Beispiel: Lord Ashford klettert an der Hausmauer herunter, bleibt in den Blumen hängen, weil unten Leute auf der Terrasse stehen. Ich denke doch, dass man bemerken würde, wenn ein erwachsener Mann sich krampfhaft an einem Rankgitter festhält und versucht, sich zu verstecken. Auch manche Streiche wirkten etwas zu kindisch - und genau deshalb gibt es von mir einen Stern Abzug.
Lord Ashfords Charakter bleibt lange ein Geheimnis. Sein arrogantes, gefühlskaltes Auftreten und die ständigen Schnupftabak-Momente haben mich anfangs eher genervt, besonders in Situationen, in denen eigentlich eine emotionale Reaktion kommen sollte. Seine Vergangenheit ist tragisch und erklärt vieles, und gleichzeitig merkt man, dass er deshalb Vorurteile gegenüber Frauen hat. Doch ebenso spürt man seine Fürsorge - etwa gegenüber seiner Cousine Lady Phoebe. Die Nebencharaktere sind vielfältig, teils unsympathisch, teils herrlich lustig, und die Geschichte mischt Komödie mit Krimi-Elementen und kleinen dramatischen Wendungen. Zu viel kann man an dieser Stelle nicht verraten, ohne die Handlung zu spoilern - aber die verschiedenen Stränge fügen sich am Ende stimmig zusammen
Das Ende hat mir richtig gut gefallen, weil es nicht das klassische Happily Ever After ist, das man aus solchen Romanen kennt. Stattdessen bleibt es bewusst offener gestaltet und lässt Raum für eigene Gedanken, was für diese Geschichte erstaunlich gut funktioniert.
Fazit: Ein unterhaltsamer Regency-Roman mit klarer Linie, starken Figuren und einer gelungenen Mischung aus Humor, Gesellschaftskritik und leichten Krimi‑Elementen. Manche Streiche waren mir zu albern, doch insgesamt ein charmantes Leseerlebnis.
Rezensionen von Gavroche:
Das Mosaik der Frauen,1 Audio-CD, 1 MP3 von Rafik Schami
Geschichten in einer Geschichte
Dieses Hörbuch hat Wolfgang Berger gelesen und er gehört zu meinen Lieblingssprechern. Der Roman wird so ruhig, aber gleichzeitig auch lebendig vorgetragen, die Satzmelodie ist bei Wolfgang Berger tatsächlich eine Melodie und es ist einfach schön, der Stimme zu lauschen.
Und in Kombination mit einem Roman von Rafik Schami wird dieses Hörbuch zu etwas ganz Besonderem.
Said Mardini erzählt, wie er nach Deutschland gekommen ist, wie erstaunt er war, dass seine Bücher nicht konfisziert wurden und er dem Frieden erst nicht trauen konnte. Er erzählt, dass er Gedichte schreibt, aber keinen deutschen Verlag findet, andere Arbeiten findet, unter Anderem wird er gefragt, ob er sich die Geschichte von Nadim Suri anhören kann und so nimmt Mardini uns mit ins Krankenhaus, wo Suri seine Geschichte erzählt, anhand der Frauen, die ihn in seinem Leben begleitet haben.
Der Titel ist sehr passend, denn der Roman wirkt wie ein Mosaik und die Geschichte setzt sich nach und nach zusammen. Zu Beginn habe ich etwas den in der Regel so poetischen Schreibstil Schamis vermisst, aber als der Roman zur Lebensgeschichte von Suri übergeht, war auch dieser wieder da.
Rezensionen von C. P.:
Sommerfeldt Solo - Der Auftrag von Klaus-Peter Wolf
Neue schwarzhumorige Trilogie um den Arzt, den Frauen wollen
Nie hätte ich gedacht, dass die Sidestory um Dr. Sommerfeldt bereits in die dritte Trilogie-Runde gehen könnte. Wie gewohnt startet auch diese Side-Story zu Klaus-Peter Wolfs Ostfriesenkrimis deutlich schwarzhumoriger als die eigentliche Krimireihe.
In der Unterwelt wurden die Karten neu gemischt und der Brasilianer Luis Berreta hat als neues Oberhaupt so einiges vor im Norden.
Das hat Bernhard Sommerfeldt auch, doch niemand weiß, wo er wirklich steckt, sowohl Berretas Schergen als auch das BKA und deren Ninjas tappen im Dunkeln der Unwissenheit. Mit einer auf den ersten Blick raffinierten Falle soll Sommerfeldt den Behörden ins Netz gehen. Doch Sommerfeldt räumt das Feld von hinten auf, zur Not mit Ka-Wumms. Und mit Berreta hat er noch eine ganz besondere Rechnung offen, seitdem Frauke nicht mehr an seiner Seite ist.
Der Roman lebt auch diesmal wieder von K-P Wolfs Einblicken in die Psyche und Gedanken der Beteiligten, von Action, Humor, und Ruperts manchmal etwas zweifelhaften Loyalität. Die Handlung ist verständlich aufgebaut und bietet ein paar unerwartete Überraschungen. Inhaltlich schließt die Handlung an die Mörderisches-Paar-Trilogie an. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen.
Rezensionen von PucKker:
Die Zucker-Revolution von Dr. rer. nat. Johannes Coy; Judith Finlayson
Oberflächlich und unfokussiert
Leider konnte mich dieses Buch überhaupt nicht überzeugen. Die Grundidee fand ich zunächst durchaus spannend, gerade weil das Thema Zucker oft sehr einseitig dargestellt wird. Am Ende hatte ich aber eher das Gefühl, ein unfokussiertes Buch mit vielen Behauptungen als einen gut aufgebauten Ratgeber gelesen zu haben.
Der Autor stellt seine Entdeckung rund um das Molekül bzw. Gen TKTL1 wird sehr stark in den Mittelpunkt gestellt und deren Bedeutung wird meiner Meinung nach etwas zu sehr stilisiert. Für den eigentlichen Inhalt des Buches hätte es diese ständige Hervorhebung gar nicht gebraucht.
Man merkt außerdem deutlich, dass der Autor Biologe und weder Arzt noch Ernährungswissenschaftler ist. Es werden viele biologische Details erklärt, teilweise sehr ausführlich, dann aber an entscheidenden Stellen wieder so oberflächlich oder unverständlich, dass die eigentlichen Zusammenhänge für mich nicht klar wurden. Hinzu kommt ein Schreibstil mit unzähligen Klammern und Einschüben, der das Lesen unnötig anstrengend macht.
Besonders gestört hat mich der Aufbau. Immer wieder werden Fachbegriffe verwendet, die erst viele Kapitel später erklärt werden. Dadurch musste ich ständig überlegen, ob ich etwas überlesen habe. Insgesamt fehlte mir ein roter Faden. Inhaltlich konnte ich viele Schlussfolgerungen ebenfalls nicht nachvollziehen. Der Autor spricht sich klar für Zucker aus, warnt gleichzeitig aber sehr deutlich vor Samenölen wie Rapsöl und vor Blutzuckerspitzen. Dabei sind Blutzuckeranstiege nach dem Essen zunächst einmal normale physiologische Vorgänge.
Auch die wissenschaftliche Herangehensweise fand ich nicht immer gelungen. Studien werden häufig als endgültiger Beweis angeführt, ohne ihre Aussagekraft, Methodik oder die tatsächliche Größe der Effekte kritisch zu beleuchten. Dadurch wirkte vieles auf mich eher oberflächlich behauptet als wirklich fundiert erklärt.
Rezensionen von C. P.:
Cryptos - Die Graphic Novel von Ursula Poznanski; Christopher Tauber; Timo Grubing
Überzeugend gezeichnete Umsetzung einer packenden Story
Cryptos ist eines meiner Lieblingsbücher von Ursula Poznanski, welches ich als Hörbuch bereits rauf und runter gehört habe. Ich liebe die vielen virtuellen Welten, die sich zuspitzende Spannung, wer oder was Jana Pasco bedroht, und die Handlung nach dem großen Wendepunkt mit dem Ziel, erfolgreich für etwas Wichtiges zu kämpfen.
Entsprechend neugierig war ich natürlich auf die zugehörige Graphic Novel: Kann mich der Stil überzeugen? Wie nah am Original ist diese Version? Und wie sehen die vielen Welten und Wesen denn nun aus?
Zur in meinen Augen phänomenalen Story selbst muss ich nichts sagen, stattdessen stürze ich mich mal auf die Umsetzung als Graphic Novel. Timo Grubing als Illustrator ist mir bereits ein Begriff, seine Liebe zum Detail ist hier ein klarer Vorteil. Nicht zur hat er die Panels dynamisch und detailreich gestaltet, sondern auch jeder Welt einen eigenen Farbcode bzw. Stil verpasst. Was z. B. zur Folge hat, dass Jana in jeder Welt stilistisch verändert aussieht, jedoch noch immer als Jana erkennbar ist. Dadurch fühlt sich jeder Sprung durch die Welten gleich viel lebendiger an. Auch sind Emotionen und Stimmungen sehr gut erkennbar. Inhaltlich wurde das Original an einigen Stellen notwendigerweise gekürzt, um die Handlung straff und spannend zu halten. Hätte ich die herausgekürzten Sidestories oder zusätzlichen Ausschmückungen einiger Szenen nicht gekannt, ich hätte sie hier nicht vermisst.
Am Ende der Graphic Novel gibt es noch einen kurzen Einblick zur Entstehungsgeschichte basierend auf dem Roman, also ein wenig zu Skript und Skizzenentwürfen. Ein interessantes kleines Extra. Ich kann die Graphic Novel allen empfehlen, egal, ob die Story bereits bekannt ist oder nicht. Die graphische Umsetzung ist definitiv jede einzelne Seite wert!
Rezensionen von Gute_Laune:
National Geographic Kids - Abenteuer einer Wildtierärztin von Gabby Wild
Sechs Kontinente und wilde Tiere
Kinder lieben Tiere! Und ich erinnere mich, als wäre es gestern gewesen, als ich mein erstes Tierlexikon bekommen habe. Ich konnte gar nicht mehr aufhören, darin zu blättern, immer wieder Neues zu entdecken, gezielt nach Tieren zu suchen. Dr. Gabby ist jung, sympathisch, modern und zeigt den Kids spannende Wildtiere aus der ganzen Welt.
Die Texte sind recht kurz und überfordern damit nicht. Die Fotos sind teilweise schön lustig, aber sie stellen die Tiere niemals als Kuscheltiere dar, sondern zeigen, dass es Wildtiere sind. Zu jeder Tierart gibt es eine kleine Vorstellung, Wilde Fakten, Check das Tier, Gabby erzählt, Lebensraum & Familie, Ernährung, Gefahren. Dazwischen gibt es eingeschobene Kapitel Wilde Geschichten, Mensch und Tier, Alltag einer Tierärztin, Geografie. Am Ende des herrlichen Buches gibt es noch Informationen dazu, wie man Tierarzt oder Tierärztin wird, was jeder für den Tierschutz tun kann, was man tut, wenn man ein Wildtier findet, zwei Glossare und ein Register.
Das Buch ist so schön und spannend gemacht, dass es gern immer wieder hervorgeholt wird. Es sensibilisiert die Kids für Tiere allgemein und Wildtiere speziell, aber auch für die Kontinente und ihre Bewohner. Nicht wundern, wenn das Kind dann einen „tierischen“ Beruf erlernen möchte! Tolles Buch, liebevoll und wertig gestaltet, informativ, lehrreich, spannend und fesselnd. Dafür gebe ich fünf Sterne!











