Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Lies_ein_Buch:
Theo in Golden von Allen Levi
Können wir bitte alle ein bisschen mehr wie Theo sein
ch hab nach circa 50 Seiten angefangen zu heulen. Und ich hab bis zum Ende nicht damit aufgehört. Dieses Buch kann man echt nicht in der Öffentlichkeit lesen. So schön, so traurig, so ergreifend. Ist mir richtig an die Nieren gegangen.
Ich liebe ja so Geschichten über bedeutsame Begegnungen und besondere Freundschaften.
Und genau so eine Geschichte ist das hier. Theo ist nicht nur stiller Wohltäter, er wird auch zum Freund vieler Menschen in Golden, beeinflusst ihre Leben zum Positiven und steht für Güte und Mitgefühl.
Theo ist wirklich eine außergewöhnliche Romanfigur- kultiviert, belesen, weltgewandt. Aber null versnobt oder überheblich. Es ist einfach eine Freunde ihn bei seinen Streifzügen durch Golden und bei den Treffen rund um die Porträts zu begleiten. Man merkt richtig wie Theo die Leben derer, die er trifft, beeinflusst.
Meine Lieblings sind neben Theo und Tony eindeutig Ellen und Lamisha. Aber generell ist Golden voller herziger Figuren. Dass überall so ein leicht melancholischer Ton mitschwingt, macht die Geschichte noch gehaltvoller.
Das ist ein wunderbares Buch und ganz besonderes Leseerlebnis. Für mich ein Highlight
Rezensionen von Shilo:
Entscheidung an der Plage des Dames von Eric Vallardon
Eine Entscheidung mit Folgen
Schon zu Beginn wird deutlich, dass hier einiges passiert und nicht alles so einfach bleibt, wie es zunächst scheint. Immer wieder tauchen neue Fragen auf und dadurch wollte ich einfach weiterlesen.
Das Frankreich des 19. Jahrhunderts passt sehr gut zu dieser Familiengeschichte. Macht, Abhängigkeit und der Wunsch nach einem eigenen Leben ziehen sich durch die Handlung.
Joséphine weiß, was sie will, und lässt sich nicht einfach von anderen bestimmen. Umso bedrückender war es, zu sehen, wie Jérôme mit ihrer Zurückweisung umgeht und was daraus für Joséphine entsteht.
Später geht es auf der Atlantikinsel Noirmoutier weiter. Was lange zurückliegt, ist dort noch nicht vergessen. Joséphine und ihre Tochter Camille werden wieder mit der Vergangenheit konfrontiert. Für Camille wird diese Situation besonders schwierig, denn bei ihrer Entscheidung geht es auch um die Menschen, die ihr nahestehen. Gerade dieser Teil der Handlung hat mich sehr beschäftigt.
Die Insel und das Meer haben gut zur Handlung gepasst. Auch die Beschreibungen der Atlantikküste haben mir gefallen, weil dadurch ein klares Bild von der Umgebung entstanden ist.
Die Verbindung zwischen den einzelnen Schicksalen fand ich sehr interessant. Jeder hat seine eigenen Sorgen und muss Entscheidungen treffen, die nicht leicht sind. Dabei stellt sich immer wieder die Frage, wie lange man etwas hinnehmen kann und wann man den Mut finden muss, selbst etwas zu verändern.
Auch gegen Ende lässt die Spannung nicht nach. Beim Lesen wollte ich immer wieder wissen, was noch ans Licht kommt und wie die Entscheidungen der Figuren alles verändern werden.
Ein unglaublich spannendes Buch, bei dem die Seiten nur so dahinfliegen. Das Ende hat mich dann mit einigen offenen Fragen zurückgelassen. Jetzt möchte ich unbedingt wissen, wie es mit Joséphine und Camille weitergeht.
5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für alle, die fesselnde historische Romane lieben.
Rezensionen von Lilli33:
Der Clan – Die Straße von Pascal Engman
Spannend, brutal und leider sehr realitätsnah
Spannend, brutal und leider sehr realitätsnah
Sollentuna, ein Vorort von Stockholm, wird von der Großfamilie Mansour beherrscht. Deren Mitglieder verdienen sich mit Drogenhandel und Geldwäsche eine goldene Nase. Mit ihnen legt man sich besser nicht an, denn ihre Rache ist brutal. Zunächst ist die sonstige Kriminalität im Ort sogar geringer als anderswo, da keiner den Mansours in die Quere kommen will.
Deshalb hält sich sogar die Polizei zurück und lässt sie gewähren. Doch mit den Jahren geht es immer heftiger zu auf den Straßen Sollentunas.
Wieder einmal hat Pascal Engman es geschafft, mich komplett zu begeistern. Die Story ist dermaßen fesselnd erzählt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Dabei wirkt die Handlung leider sehr realitätsnah. Man kann sich gut vorstellen, dass es genau so in Wirklichkeit läuft.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen einzelnen Familienmitgliedern der Mansours, dem Polizisten Hjalmar, dem Jugendlichen Josef, dessen alleinerziehende Mutter Fatima sich krumm und bucklig schuftet, und der jungen Antonia aus gutem Hause, die eigentlich ein unbesorgtes Leben führen sollte, sich jedoch mit Mobbing und Stalking auseinandersetzen muss.
Sie alle werden über einige Jahre auf ihrem Lebensweg begleitet. Ihre Pfade kreuzen sich immer wieder und laufen zum Teil parallel. Sehr glaubwürdig wird nachvollzogen, wie junge Leute unverhofft auf die schiefe Bahn geraten können, obwohl sie das eigentlich gar nicht wollen, und wie schwierig es ist, aus dem Teufelskreis wieder herauszukommen.
Am meisten habe ich mit Josef mitgefiebert, den seine Mutter über alles liebt, die ihm aber trotz aller Bemühungen kein angenehmes Leben bieten kann. Auch er liebt seine Mutter und versucht zu helfen - auf seine Art.
„Die Straße“ ist ein großartiger Auftakt der neuen Reihe von Pascal Engman. Die Geschichte ist von vornherein auf drei Bände angelegt. Zwar ist am Ende von Band 1 erstmal ein kleiner Abschluss, aber es ist noch so vieles offen, dass ich jetzt schon der Fortsetzung entgegenfiebere.
Die Trilogie:
1. Die Straße
2. Die Regeln (ET voraussichtlich 15. Januar 2027)
3. Der Krieg (ET noch nicht bekannt)
Rezensionen von Anonym:
Unshame von Louisa Dellert
Sehr lehrreich für die eigene Körperakzeptanz
Das Buch behandelt ein gesellschaftlich super wichtiges Thema: nämlich Schönheitsideale. Diese werden von allen möglichen Seiten beleuchtet. Dabei geht es unter anderem über das Altern, Rassismus, Schwangerschaft und vieles mehr. Immer wieder stehen dabei die sozialen Medien im Mittelpunkt, die natürlich maßgeblich zu einem gewissen Körperbild beitragen.
Die Autorin schreibt viel von ihren eigenen Erfahrungen, wie sie seit ihrer Kindheit von außen bezüglich ihres Körpers beeinflusst wurde, aber auch wie sie selbst als Fitnessinfluencerin aktiv zur Erhaltung gewisser Schönheitsstandards beigetragen hat. Dabei wird sie sehr persönlich, nahbar und verletzlich.
Am Ende jedes Kapitels regt sie mit Fragen zum Selbstreflektieren und Handlungsempfehlungen zur Überwindung von internalisierten Gedanken an. Sie ruft außerdem zu Solidarität und Akzeptanz gerade unter Frauen auf.
Am spannendsten fand ich die Frage, wer davon profitiert, Frauen durch Selbstzweifel beschäftigt zu halten und wie wir lernen, unseren Körper, so wie er ist, akzeptieren zu können.
Teilweise hätte ich mir etwas mehr Tiefe gewünscht, da mich die angerissenen Themen wirklich sehr interessiert haben. Dafür gibt es aber immer wieder Literatur- und Profilempfehlungen, die ich mir auf jeden Fall näher ansehen werde.
Insgesamt fand ich es einen guten Mix aus sachlichen Fakten und persönlichen Erzählungen. Dieses Buch wäre eigentlich für jeden wichtig, um Bewertungen ab- und Akzeptanz gegenüber sich selbst und anderen aufzubauen.
Rezensionen von Katyleh:
Theo in Golden von Allen Levi
Schön und warmherzig, aber leider zu ruhig
„Theo in Golden“ ist ohne Frage ein warmherziger und besonderer Roman. Die Idee rund um die 92 Bleistiftporträts, die Theo nach und nach kauft und zu ihren rechtmäßigen Besitzerinnen und Besitzern zurückbringt, ist schön und steckt voller Menschlichkeit. Dabei entstehen Begegnungen, Freundschaften und kleine Geschichten, die zeigen, wie viel eine gute Tat bewirken kann.
Theo selbst ist ein ausgesprochen sympathischer, großzügiger und warmherziger Protagonist. Ein echter Vorzeigemensch, mit dem man sich beim Lesen durchaus wohlfühlen kann. Für meinen Geschmack war er allerdings auch ein wenig zu perfekt – und ehrlich gesagt etwas zu langweilig.
Denn genau hier liegt mein persönliches Problem mit dem Buch: Mir war die Geschichte einfach zu wenig ereignisreich und stellenweise zu langatmig. Wer gerne in eine ruhige Geschichte eintaucht und sich beim Lesen einfach treiben lassen möchte, ohne ständig große Spannung oder überraschende Wendungen zu erwarten, wird mit „Theo in Golden“ vermutlich sehr glücklich werden.
Ich persönlich bevorzuge allerdings Geschichten, bei denen ich richtig mitfiebern kann, die mich durch eine spannende Handlung packen und bei denen ich das Buch am liebsten nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dieses Gefühl hatte ich hier leider nicht.
Trotzdem vergebe ich 3 Sterne, denn hinter der ruhigen Erzählweise steckt definitiv eine schöne und liebevolle Geschichte über Großzügigkeit, Menschlichkeit und die Verbindung zwischen Menschen. Für mich persönlich war sie nur einfach zu ruhig und zu wenig spannend.
Rezensionen von praja:
The Darkest Academy 1 - Bones von Beril Kehribar
man hätte mehr rausholen können
Ok, ich LIEBE die Grundidee. Eine düstere Akademie voller kaputter Menschen, Hexen, Magier und dann bekommen die Hexen ihre Kräfte auch noch durch die Verbindung zu Familiaren wie Drachen oder Basilisken? Hallo?! Genau mein Kram. Das Setting war richtig geil und auch der Schreibstil hat mich super schnell durch die Seiten getragen.
ABER. Dieses Buch hat über 500 Seiten. Warum hatte ich trotzdem irgendwann das Gefühl, dass so wenig passiert?
Gerade aus Vorgoth und diesem richtig coolen Magiesystem hätte man sooo viel mehr rausholen können. Mehr Unterricht, mehr Familiare, mehr von der Welt! Stattdessen hatte ich zwischendurch das Gefühl, dass sich sehr viel um die Männer und Spice dreht. Und ich habe wirklich nichts gegen Spice. Aber irgendwann dachte ich mir schon: Leute, können wir vielleicht kurz wieder zur Handlung zurück? xD
Und Luci ... GIRL. Ich verstehe, dass du traumatisiert bist. Wirklich. Aber manche ihrer Entscheidungen haben mich WAHNSINNIG gemacht. Sie hinterfragt teilweise Dinge nicht, die ich schreiend hinterfragt hätte, und dreht sich emotional stellenweise ziemlich im Kreis.
Rezensionen von praja:
The Flamebearer Trilogy 1: The Witch in the Dead of Night von Charlotte Buckley
wo band 2?
Ok, Hexen UND Vampire? I'm in. Und dieses Buch hat mich damit auch einfach komplett bekommen
Ich mochte die Welt von Anfang an richtig gerne. Düster, magisch, ein Vampirkönig, eine Hexe, die ihre Kräfte eigentlich verstecken sollte, politische Intrigen, Mordfälle und dann noch dieses ganze Gefühlschaos dazu.
Genau mein Kram. Vor allem Finns Magie und ihre Entwicklung fand ich richtig spannend und ich mochte es total, dass sie ihre Fähigkeiten eben nicht einfach plötzlich perfekt beherrscht, sondern wirklich lernen und trainieren muss.
Und dann kam Enhart.
Ja. Hallo. Danke. Mehr brauche ich eigentlich gar nicht sagen xD Die Dynamik zwischen den beiden, die Trainingsszenen, das Genervtsein voneinander und dieses langsame Knistern haben mich VIEL zu gut unterhalten. Ich brauche mehr von diesem Mann. Dringend.
Das Buch ist dabei nicht durchgehend super actionreich und gerade in der Mitte wird es durch das viele Training etwas ruhiger. Mich hat das aber erstaunlich wenig gestört, weil ich einfach gerne in dieser Welt und bei den Charakteren war. Und spätestens zum Ende hin war ich sowieso komplett verloren. Was passiert denn da bitte alles?!
Für mich wirklich verdammt nah an einem Highlight. Ich hatte wahnsinnig viel Spaß, mochte den Schreibstil richtig gerne und möchte eigentlich einfach sofort Band 2 haben.
Rezensionen von praja:
Death's Daughter von S. A. Barnes
auf jeden fall ne Idee, die ich so noch nicht gelesen hab :D
Ok, die Grundidee war der Hammer. Mal was Neues und nicht immer nur derselbe Kram. Vor allem, dass sie nicht einfach nur die Tochter des Todes ist, sondern ihre Energie aus negativen Emotionen zieht, fand ich mega. Das hat sie für mich direkt hervorgehoben. Dazu noch die Mordfälle und das düstere College-Setting – I'm in! War super :D
Naja, zumindest am Anfang .
.. und am Ende xD
Mitten drin hat es sich einfach super gezogen und ich habe soooo unsagbar viele Fragen. Ich bin normalerweise wirklich niemand, der DAS krasse Worldbuilding braucht. Mir reicht das Nötigste und ich bin schnell genervt, wenn ich nur noch Beschreibungen lese und die Handlung nicht vorankommt. Naja ... hier habe ich definitiv zu wenig erfahren. UND es ist gleichzeitig zu wenig passiert.
Ich hätte mir einfach viel mehr Infos zu dieser eigentlich richtig genialen Idee gewünscht! Mehr über die Uralten, ihre Kräfte und generell die Regeln dieser Welt.
Und dann hat mich leider auch die Romance nicht wirklich abgeholt. Ich mochte den MMC einfach nicht so sehr. Aber hey, das ist Personal Preference und hat wenig mit der Qualität des Buches zu tun! Von dem angekündigten Love Triangle hatte ich mir dann aber doch ein bisschen mehr versprochen. Das, was ich bekommen habe, hat meinen Geschmack leider nicht so ganz getroffen.
Aber Devon? Bitte bitte mehr von ihm, oh mein Gott :D
Auch wenn es sich für mich zwischendurch gezogen hat und ich nicht zu 100 % zufriedengestellt aus der Geschichte rausgegangen bin, fand ich die Idee geil, den Schreibstil richtig nice und habe mich insgesamt wirklich gut unterhalten gefühlt. Für mich kein Highlight, aber ich glaube, dass das Buch noch sehr viele Leserinnen glücklich machen wird :3
Rezensionen von yellowdog:
Wir alle von Kerstin Preiwuß
Mikrokosmos
Wir alle ist ein ruhiger Roman. Das Auffälligste ist das Cover!
Am Anfang begegnen wir einer Icherzählerin, in den folgenden Kapiteln wird eine Figur nach der anderen kurz vorgestellt.
Sonja, Vivian, Stichling, der Häuptling.
Für meinen Geschmack haben sie zu wenig Profil, aber vielleicht wollte die Autorin auch durchschnittliche Figuren, damit sie repräsentativ sind.
Die Stärke des Romans ist, wie gezeigt wird, wie sie schließlich eine Gemeinschaft bilden, zwar eine, die sich nicht immer einig ist und viele Streitgespräche hat, aber das ist ja normal. Eine Art Mikrokosmos der heutigen Gesellschaft.
Rezensionen von Nina_xx:
Campus Drivers - Fast Lane von C. S. Quill
Ein gelungener Auftakt!
Das Buch "Fast Lane" ist der erste Teil der "Campus Drivers"-Reihe und für mich mehr als gelungen. Es handelt von Lane O'Neill und Lois Hogan. Durch eine unerwartete Begegnung kommt es dazu, dass Lane, der Campus-Badboy, welcher nicht an Beziehungen interessiert ist, Lois bei sich aufnimmt.
Es entstehen unterhaltsame Wortgefechte, doch nicht nur diese kommen auf, auch eine gewisse Anziehung zwischen den beiden.
Ich finde das Setting sehr schön, man kann sich die Szenen gut vorstellen. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autos der Freundesgruppe von Lane noch mehr Einfluss in die Geschichte gefunden hätten. Das ist für mich allerdings kein Punkt, der die Bewertung verschlechtern würde. Lanes Freunde sind eine witzige und liebevolle Truppe, deren Unterhaltungen ich sehr gerne gelesen habe. Dadurch freue ich mich auch umso mehr, dass Band 2 über einen von ihnen gehen wird.
Lane und Lois fand ich als Protas toll. Sie haben beide ihre eigenen Vergangenheiten und bekommen so charakterliche Tiefe. Teilweise hätte ich mir doch ein wenig mehr Kommunikation gewünscht, aber es war noch ein Maß, dass für mich nicht zu störend ist. Zudem muss man bedenken, dass die beiden Anfang 20 sind, möchte man reife Charaktere, die wissen was sie wollen und wer sie sind, dann ist ein universitäres Setting wohl oft nicht die richtige Adresse.
Den Schreibstil habe ich als sehr angenehm und flüssig empfunden, ich bin förmlich durch die Seiten geflogen. Außerdem fiel es mir schwer das Buch beiseite zu legen, mein Lesetempo war schneller als normalerweise. Es handelt sich um eine deutsche Übersetzung von einem Buch, das wohl auch im Original Jugendsprache benutzt. Mich hat es allerdings nicht gestört.
Für mich war das Buch sowohl optisch, als auch inhaltlich eindeutig 5 Sterne wert. Mir hat es sehr gut gefallen, ich fand die Handlung spannend und ich konnte prima meinem Alltag ein wenig entkommen. Ich kann es also an alle weiterempfehlen, die diese Rezension lesen und neugierig sind.










