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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von tenorschramme:

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Der letzte Leuchtturm von Michael Pedersen

Maritimer, aber gestelzter Roman

Ouse lebt seit dem Tod der Mutter allein mit seinem Vater auf der kleinen Shettlandinsel „ Muckle Flugga“ . Sein Alltag ist von Einsamkeit und der Cholerik seines Vaters getrübt.
Ab und zu verirren sich Gäste auf die kleine unwirtliche Insel. Die Melancholie wird erst vom Schriftsteller Firth unterbrochen.

Dieser erkennt Ouses Talente und möchte sie fördern, was wiederum den Vater stört.
Das Motiv ist grundsätzlich gelungen und auch die Anfangs Gespräche mit dem Geist hvon Robert Louis Stevenson haben etwas interessantes an sich.

Am Ende verliert sich die Geschichte aber in sich selbst und der Rote faden fehlt mir.

Vielleicht hilft ein wiederholtes lesen irgendwann mal das besser zu verstehen.


Vom Sprach- und Schreibstil her, ist dieses Buche sicherlich im Oberen Bereich angesiedelt. Dies führt aber nach meiner Meinung einfach nur zu einem zähen Lesefluss. Mag sein ,dass es besonders Kreativ oder vornehm wirken soll, aber mich holt sowas nicht ab. In Kombination mit dem verschwindenden Handlungsfaden bleibt man am Ende leider etwas Ratlos zurück.

Die Maritime Stimmung in Kombination mit dem Sturmumtosten Leuchtturm-Cover hat mir hingegen sehr gut gefallen.

Interessenten sollten auf jedenfall erstmal Probelesen, ob sie mit der Sprache warm werden. Ich tat es leider nicht.

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Der letzte Leuchtturm

Rezensionen von Klassikfan:

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Freunde fürs Leben von Fredrik Backman

ein Buch das niemanden kalt lässt



Frederik Brackmann’s Bücher sind für mich immer wieder Wunderschöne Leseerlebnisse, die von Menschen , ihre Problemen , aber auch von Freundschaft und dem Besonderen im Leben handeln.Gerade Freundschaft hat immer wieder einen hohen Stellenwert, so auch in diesem Buch.

Hier erzählt der Autor rückblickend die Geschichte von vier Freunden, die alle in schwierigen familiären Verhältnissen aufwachsen und einen letzten gemeinsamen Sommer zusammen verbringen.

Jeder hat sein Schicksal und für jeden sind die Zukunftsaussichten nicht unbedingt rosig, aber sie sind zusammen und sich gegenseitig eine Stütze.

Das Buch , das auf zwei Zeitebenen geschrieben ist ist, berührt das Herz, lässt einen lachen und weinen, hat aber wie häufig bei Frederik Brackmann immer einen positiven Beiklang, der manch traurige Geschichte erträglicher macht.

Ein Buch das ich nicht vergesse und das sicherlich zu meinen Highlights in diesem Jahr gehört.

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Freunde fürs Leben

Rezensionen von buchina:

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National Geographic Kids - Lexikon der Meere von Christina Wilsdon

Vielfältige Themen ums Meer

Als Mutter von 2 Kindern im Alter von acht und dreizehn Jahren ist es ein kleines Wunder, ein Buch zu finden, das beide Altersklassen fesselt, doch das „National Geographic Kids - Lexikon der Meere“ hat genau das geschafft. Ursprünglich dachte ich, es sei vor allem ein klassisches Tierbuch für meinen achtjährigen Sohn, der sich gerade leidenschaftlich für Haie und die Tiefsee interessiert.

Er nutzt das Buch begeistert als Nachschlagewerk, liest die leicht verständlichen Sachtexte größtenteils selbstständig und liebt es, uns mit neu gelernten Fakten zu überraschen.
Doch schnell stellte sich heraus, dass dieses Lexikon weit mehr bietet als reine Tierporträts. Zu meiner Überraschung greift auch meine 13-jährige Tochter regelmäßig nach dem Buch. Sie ist absolut fasziniert von den ozeanologischen Zusammenhängen, die über die reine Tierwelt hinausgehen. Das Buch erklärt erstaunlich tiefgründig Themen wie Meeresströmungen, Gezeiten, die Entstehung von Inseln und die sensiblen Ökosysteme der Küsten- und Uferzonen, einschließlich der komplexen Mangrovenwälder. Besonders wertvoll finde ich, wie sensibel und altersgerecht wichtige Umweltthemen integriert werden. Das Lexikon schont die Kinder nicht vor der Realität des Klimawandels, der Erderwärmung und der Plastikverschmutzung in den Ozeanen, vermittelt diese ernsten Inhalte aber so, dass sie zum Nachdenken anregen, ohne Angst zu machen.
Während die Große tief in diese ökologischen Zusammenhänge eintauchen. Bestaunt mein Sohn die farbenprächtigen, fesselnden Nahaufnahmen. Die visuelle Gestaltung bricht die dichten Informationen perfekt auf, sodass das Buch trotz seines enormen Wissensschatzes niemals überladen wirkt. Es ist zu einem echten Familienbucht geworden, das Generationen verbindet und uns allen vor Augen führt, wie faszinierend, aber auch wie schützenswert der Lebensraum Meer ist. Eine absolute Leseempfehlung für den nächsten Familienabend auf dem Sofa.

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National Geographic Kids - Lexikon der Meere

Rezensionen von Mabla59 :

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Meeresdunkel von Till Raether

Hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt

Zwei Familien in denen es augenscheinlich kriselt, reisen zum Kurzurlaub nach Mallorca. Dort angekommen , müssen sie feststellen, dass ihr Ferienhaus wegen einer Doppelbuchung an beide vermietet wurde.
Die Familien machen das Beste aus der Situation und arrangieren sich.
Bis plötzlich einer von ihnen tot ist.

Die Handlung wird in der Gegenwart aus der Perspektive von drei Personen erzählt und stellenweise aus der Vergangenheit.
Ohne die Arbeit des Autors herabwürdigen zu wollen, hat mich das Buch leider nicht mitgenommen
Den Schreibstil in der Gegenwart fand ich emotionslos und stellenweise abgehackt.
Lediglich die Abschnitte aus der Vergangenheit ließen sich für mich flüssig lesen.
Keine der Personen war mir sympathisch.
Die Auflösung dann mich mehr verwirrt als aufgeklärt.
Für mich ist alles sehr konstruiert, wenig glaubwürdig und lässt viele Fragen offen.
Typische Thriller Elemente waren für mich auch nicht dabei
Leider blieb "Meeresdunkel" weit hinter meinen hohen Erwartungen, die ich nach dem Klappentext und der Leseprobe hatte, zurück

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Meeresdunkel

Rezensionen von LesenIstLeben:

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Tage am Fluss von Jochen Mariss

Ein Leben am Fluss

Jochen Mariss ist mit seinem Roman „Tage am Fluss“ ein tolles Sommerbuch gelungen. Mit Leichtigkeit liest man sich durch die 315 Seiten dieser Geschichte am Fluss.

Sarah Harmsen lebt zurückgezogen in einem kleinen Dorf Erlengrund und betreibt dort die hiesige Fähre. Ihr Fähre verbindet Erlengrund mit dem Leben in der Stadt, die einzige Verbindung.

Doch nun steht Ihre Leben auf wackligen Beinen, da der Bürgermeister und der Verein „Pro – Brücke“ eine moderne Brücke als schnelle und sichere Verbindung in die Stadt bauen wollen. Dafür sind ihnen fast alle Mittel recht. Darüber hinaus verirrt sich Leon, ein junger Mann mit Kopfverletzung und großen Zielen auf ihre Fähre. Sarahs Leben steht Kopf.

Der Autor Jochen Mariss schafft es mit seiner feinen, emotionalen und direkten Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns sehr nah an Sarah und ihre Gedanken lassen. Man hat das Gefühl, Sarah und Leon auf ihrem gemeinsamen Weg zu begleiten. Manchmal kamen mir Sarahs „Ausbrüche“ etwas gestelzt vor. Auch die inneren Gespräche haben zu diesem Gefühl beigetragen und sind für mich der einzige Wehmutstropfen an diesem Roman.

Das Cover zum Buch hat mich sehr angesprochen. Die Zeichnung der Frau im Fluss und die ausgewählten Farben sind wunderschön. Die passend ausgewählte Schrift sowie die Gestaltung der Innenseiten sind ebenfalls sehr passend gewählt.

Der Roman „Tage am Fluss“ von Jochen Mariss ist ein lesenswerter Sommerroman, nicht nur für entspannte Tage in der Natur.

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Tage am Fluss

Rezensionen von Pearl:

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Bis ans Meer von Peggy Patzschke

Bis ans Meer

Fast ist der Zweite Weltkrieg vorbei, da spitzt sich in Schlesien im Jahr 1945 für Frieda und ihre Tochter Erika die Welt zusammen. Russische Soldaten sind im Anmarsch und da man weiß wie die mit der Bevölkerung umgegangen sind, versteht man das Frieda mit ihrer Tochter flüchten muss. Ihr Ehemann Karl ist an der Front, aber die Beiden haben sich versprochen, wenn das passiert das sie sich am Meer wiederfinden würden, wenn sie auseinandergerissen würden.

Eine dramatische Flucht beginnt für die Mutter und Tochter mitten im kältesten Winter. Es herrschen Angst, klirrende Kälte, Hunger und furchtbares Leid. Erst in der Gegenwart kommt die Enkelin von Frieda hinter die Geschichte der fruchtbaren Flucht, und manch verdrängendes kommt ans Licht. Erinnerungen werden wieder wach. Man erfährt auch über die grenzenlose Liebe von Frieda und Karl.
Fazit:
Eine erschütternde Geschichte über eine starke Frau, die sehr bewegt.Über die schlimme Vertreibung aus ihrer Heimat unter der sehr großer Angst der Flüchtenden.. Die Handlung spielt über mehrere Generationen und fesselt von der ersten Seite an.

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Bis ans Meer

Rezensionen von @beautybooks (Instagram):

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Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz

Ein typischer Ewald Arenz Roman!

In Fünf, sechs, sieben, acht erzählt Ewald Arenz von Anton, einem leidenschaftlichen Tänzer, der sich mit den Veränderungen des Älterwerdens auseinandersetzen muss. Als sich berufliche und private Herausforderungen häufen, beginnt er, sein bisheriges Leben zu hinterfragen. Gleichzeitig rücken lange verdrängte Erinnerungen an eine frühere Liebe wieder in den Mittelpunkt.

Zusammen mit seiner Tochter Emma macht er sich auf den Weg, um Antworten auf offene Fragen aus der Vergangenheit zu finden. Dabei entwickeln sich nicht nur neue Perspektiven auf alte Ereignisse, sondern auch die Beziehung zwischen Vater und Tochter verändert sich. Der Roman verbindet bewegende Familiengeschichte mit den Themen Liebe, Verlust, Neuanfang und der Erkenntnis, dass das Leben auch später noch neue Wege bereithalten kann.
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Ewald Arenz schafft es immer wieder, Geschichten zu erzählen, die nicht laut sein müssen, um zu berühren. Auch Fünf, sechs, sieben, acht ist ein Roman, der von seinen Figuren lebt und zum Nachdenken anregt.
Besonders gefallen hat mir, wie einfühlsam die Themen Familie, Erinnerungen und das Älterwerden aufgegriffen werden. Anton ist eine Figur, die Ecken und Kanten hat und gerade dadurch sehr authentisch wirkt. Auch die Beziehung zu seiner Tochter Emma entwickelt sich auf eine schöne und glaubwürdige Weise. Der Schreibstil ist ruhig, atmosphärisch und voller kleiner Momente, die den Roman besonders machen. "Fünf, sechs, sieben, acht" ist ein Roman, der zeigt, dass es nie zu spät ist, sich mit der eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen und neue Wege zu gehen. Eine leise, feinfühlige Geschichte über das Leben, die Liebe und die Menschen, die uns prägen.

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Fünf, sechs, sieben, acht

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Been there, felt that. Das Buch für alle Frauen, die denken, sie wären allein mit ihren Gefühlen von Vanessa Sielmann

Für Gemeinschaft und Solidarität

Die Politikwissenschaftlerin und Influencerin Vanessa Sielmann, geboren 1996, hat mit "Been there, felt that", ein sehr mutiges, sympathisches und persönliches Buch geschrieben, das sie gleichzeitig auch selbst als Hörbuch eingesprochen hat, was dem Hörbuch noch einmal mehr Authentizität verleiht.

Darin erzählt sie von ihrer persönlichen Geschichten, gegliedert in verschiedene Themen und Episoden, berichtet etwa von ihrer Essstörung, extremen Kontrollsucht und Leistungsorientierung, ihrem psychischen Zusammenbruch, Suizidgedanken, ihrer Therapie und davon, wie sie ihre eigenen Probleme lange nicht wahrhaben wollte. Außerdem geht es um Sex und Beziehungen, Freundschaften, die Arbeitswelt und vieles mehr.

Besonders an dem Hörbuch ist nicht nur, wie offen und verletzlich sich die Autorin dabei zeigt, wenn sie von ihrem Leben erzählt, sondern dass sie dafür eintritt, uns als Frauen miteinander zu verbinden, uns gegenseitig in den Geschichten zu erkennen und zu verstehen, dass hinter dem, was viele als ihre persönlichen Probleme empfindet, systematische gesellschaftliche Muster stecken.

Schon ganz am Anfang des Buches geht es um weibliche Heldinnen und darum, wie gut es tut, sich als Mädchen und Frau mit einer anderen weiblichen Hauptfigur identifizieren zu können. Das ist also eines der großen Ziele der Autorin und insgesamt gelingt ihr das recht gut.

Dabei finde ich es aber wichtig, trotz allen möglichen Parallelen zum eigenen Leben auch die Unterschiede wahrzunehmen - ohne sich deshalb gleich über andere erheben zu müssen, wie es die Autorin kritisiert. Denn zwar viele, aber nicht alle jungen Frauen haben solche Ess-, Kontroll- und Leistungsdruckprobleme wie die Autorin, nicht alle trinken als Jugendliche viel zu viel Alkohol, nicht alle gehen gerne oder überhaupt aus usw. So ist es nicht leicht, den Spagat zu wagen zwischen Solidarisierung und zu großer Verallgemeinerung.

Ich zum Beispiel, ein paar Jahre älter als die Autorin, aber auch in meiner Jugendzeit schon eine eher untypische Vertreterin meiner Generation, habe mich nur in manchem gespiegelt gefühlt, in sehr vielem aber ganz andere Erfahrungen gemacht als die Autorin. Das ist ja auch legitim und in Ordnung.

Insgesamt ist es jedenfalls ein mutiges, ehrliches und persönliches Werk, das nicht dazu dienen muss, sich in jedem Detail wiederzufinden, aber zum Nachdenken darüber anregt, wie viele Parallelen es doch zwischen vielen Frauen (und auch Menschen insgesamt) geben kann und dadurch Verbundenheit zu erleben und darüber nachzudenken, was wir gesellschaftlich gemeinsam zum Besseren für alle bewirken könnten. Ich kann es insbesondere sehr jungen Frauen im Teenageralter und in den frühen 20ern empfehlen.

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Been there, felt that. Das Buch für alle Frauen, die denken, sie wären allein mit ihren Gefühlen

Rezensionen von gabiliest:

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Tanz der inneren Kinder von Susanne Vömel

Partnerwahl und Beziehungsprobleme durch das innere Kind

Fragen Sie sich, warum sie immer wieder denselben Typ als Partner:in wählen, einen Menschen, mit dessen Eigenschaften sie schon vorher schlechte Erfahrungen gemacht haben? Gehören Sie damit zu den beneidenswerten Personen, die denselben Fehler zweimal machen können, ohne nervös zu werden? Die Klinische Psychologin und bekannte Autorin Susanne Vömel zeigt in ihrem Buch “Tanz der inneren Kinder”, dass im Hintergrund, im Unbewussten, immer wieder Muster ablaufen, die auf unsere Kindheit, oft auf eine ganz frühe Phase, zurückgehen und die auch im Erwachsenenleben dazu führen, dass man wiederholt mit den selben Schwierigkeiten in Beziehungen zu kämpfen hat.

Schon in der Geschichte zeigt sich, dass Manschen stets nach ihrer idealen zweiten Hälfte gesucht haben. In der ersten Verliebtheit scheint der Partner perfekt, doch wenn sich diese euphorische Phase legt, kommen unsere kindlichen Anteile zum Tragen, die stabil und zeitlos sind. Oft erinnern wir uns nicht, an zu wenig Zuwendung, an Herabwürdigung, an Vernachlässigung oder auch an erdrückende Überversorgung, die es nicht erlaubt haben, ein stabiles Selbstbild aufzubauen. Die Autorin beschreibt, wie alle frühkindlichen Episoden unsere neuronalen Netzwerke verändern, daher fühlen wir uns zu Menschen hingezogen, die uns aus der Kindheit vertraute Wesensmerkmale aufweisen. Wofür wir Bewältigungsstrategien als Kind gefunden haben ist bekanntes Terrain und wir erinnern es unbewusst bei Paarkonflikten.

Abhängig von unseren Erfahrungen unterscheiden sich unsere Bindungsstile. Hier geht Susanne Vömel genau und gut verständlich darauf ein, auf welchen Erlebnissen unseres inneren Kindes sich unser Beziehungsstil gründet, ob Verlustangst, Vermeidung oder Desorganisation die Partnerwahl unbewusst beeinflussen. In vielen sehr praxisnahen Beispielen verdeutlicht das Buch, wie wichtig es ist, diese unbewussten Anteile an unserer Persönlichkeit zu erkennen, um letztlich zu Selbstregulation und Selbstberuhigung zu finden.

In erwachsenen Beziehungen kristallisiert sich oft heraus, dass man einen Partner sucht, der die Ängste und Sorgen des inneren Kindes heilen kann, oftmals auch ein Partner, der dieselben Probleme wie man selbst aus seiner Vergangenheit mitbringt. Je nachdem, ob man eine passive, also kindliche Rolle oder aktive, also erwachsene Rolle in der Partnerschaft annimmt, werden sich die Paare wie im Tanz um ihre Problemkreise bewegen, ohne sich des eigentlichen Grundes für ihre Schwierigkeiten bewusst zu sein. Auch die Lesenden werden hier wahrscheinlich Wesens- und Charakterzüge wiedererkennen, die sie bisher nicht beachtet haben, die aber eine Erklärung für Paarkonflikte bieten. Erst wenn es gelingt, sich liebevoll den eigenen und den Defizienten des Partners zuzuwenden, die inneren Kinder mitfühlend an der Hand zu nehmen, um sie aus der früher erlebten schwierigen Situation beschützend herauszuführen, ist Entwicklung in der Partnerschaft möglich.

Susanne Vömel hat ein wissenschaftlich fundiertes, sehr praxisnahes und gut verständliches Buch geschrieben, das es mit vielen Beispielen ermöglicht, innezuhalten und die Schwierigkeiten und Muster in der eigenen Partnerschaft zu hinterfragen. Dieses Buch sollte die Aufmerksamkeit bekommen, die es zweifellos verdient, denn man sollte sich als Laie die Zeit nehmen, manche Passagen auch zweimal zu lesen und zu überlegen. Für vertiefende Beschäftigung mit dem Thema gibt es ein umfangreiches Quellenverzeichnis.

Ich habe “Tanz der inneren Kinder” interessant und bereichernd gefunden, manches Wiedererkennen in den geschilderten Fallkombinationen hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich kann das Buch allen, die den Hintergrund ihrer Partnerschaft näher beleuchten möchten, gerne empfehlen.

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Tanz der inneren Kinder

Rezensionen von Lori:

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Dust & Dreams von Melanie Thiele

Geht mitten ins Herz!



Es gibt Geschichten, die entdeckt man zufällig und die entpuppen sich dann als wahre Schätze, in die man sich sofort verliebt!

So erging es mir auch mit diesem Buch, einmal kurz in die Leseprobe geschaut und ich musste mir das Buch sofort kaufen. Es ist außen wunderschön und innen erwarten einen zwei tolle Hauptcharaktere, denen man einfach folgen muss.

Das zufällige Zusammentreffen von Hazel, die eher unfreiwillig in Texas gestrandet ist, und Wyatt, der keinen so richtig an sich ran lassen möchte, entpuppt sich für beide als zweite Chance.

Wer auf moderne Cowboygeschichten mit Kleinstadtfeeling steht, der ist hier genau richtig. Voller aufregender Momente, jede Menge Emotionen, Humor, Intrigen und Verrat, hier ist alles dabei und das macht es so besonders. Das Feeling stimmt hier einfach und nimmt einen direkt mit.

Ein echtes Lesehighlight, dem man nicht widerstehen kann! Unbedingt lesen, träumen, hoffen und genießen!

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Dust & Dreams