Kunden em pfehlungen
Rezensionen von melanie82:
Sunny Baking Time von Theresa Haubs
Sommerliche Backideen
„Sunny Baking Time“ ist das perfekte Backbuch für alle, die den Sommer auch kulinarisch genießen möchten. Theresa Haubs präsentiert eine abwechslungsreiche Auswahl an fruchtigen Kuchen, erfrischenden Desserts und unkomplizierten Süßspeisen, die sofort Lust auf Sonne, Gartenpartys und gemütliche Nachmittage im Freien machen.
Besonders gelungen ist die Mischung aus klassischen Rezepten und modernen Food-Trends. Viele der Rezepte lassen sich schnell und ohne großen Aufwand umsetzen, sodass sowohl Backanfänger:innen als auch erfahrene Hobbybäcker:innen auf ihre Kosten kommen. Praktisch ist zudem, dass sich neben Ofenrezepten auch zahlreiche No-Bake-Ideen finden, die an heißen Tagen besonders willkommen sind.
Die ansprechenden Fotos und die liebevolle Gestaltung machen schon das Durchblättern zu einem Vergnügen. Insgesamt ist „Sunny Baking Time“ ein inspirierendes Sommerbackbuch voller frischer Ideen, das Lust macht, Freunde und Familie mit süßen Köstlichkeiten zu verwöhnen. Ein perfekter Begleiter für die warme Jahreszeit.
Rezensionen von Ryria:
Statt aus dem Fenster zu schauen von Anna Katharina Scheidemantel
Raus aufs Land und aus dem alten Leben
Es gibt vieles, das man so macht, wenn man sich auf der Arbeit langweilt, doch spontan eine Hausruine am anderen Ende von Deutschland kaufen gehört wohl bei den allerwenigsten Leuten dazu.
Sophie sieht das anders, strandet dann aber zunächst in ihrem neuen Leben am Ende der Welt, bevor sie sich nach und nach an die Renovierungen und den Neustart wagt.
Vorweg soll gesagt sein: Dieses Buch ist langsam und entschleunigt, es gibt keine große Spannung, man verfolgt gemütlich Sophies Weg.
Für mich war es daher optimal, um immer wieder zwischendurch mal ein paar Seiten zu lesen, jedoch nichts, was ich am Stück verschlungen hätte.
Auch ist die Handlung sehr auf Sophie fokussiert, man wohnt in ihrem Kopf und in ihrem neuen Haus, verfolgt all ihre Zweifel, Ängste und spontanen Einfälle.
Mir persönlich hat ihr Charakter ganz gut gefallen, sie kam authentisch rüber und ich mochte ihren Humor. Von daher fiel es mir leicht, mich auf ihre Reise einzulassen und mitzufiebern, wie sie sich ihr neues Leben und das Haus aufbaut.
Dieser Weg war allerdings leider öfters doch etwas unrealistisch, so würde es in einigen Punkten in echt eher nicht ablaufen. Auch wenn es dem Fortschritt der Handlung dient, hat es mich manchmal doch etwas gestört.
Schön waren hingegen die Beschreibungen des ganzen Lebens auf dem Land, inklusive süßer Hühner.
Immer wieder lädt die Geschichte auch dazu ein, selbst einmal über sein eigenes Leben nachzudenken, ohne jedoch zu aufdringlich dabei zu sein.
Insgesamt daher ein schönes, ruhiges Buch, das perfekt zu entspannten Sommertagen passt.
Rezensionen von Pusteblümchen:
Über vier Leben von Pauline Hatscher
Familiengeschichte über vier Generationen
Mirabell blickt zurück auf die Frauen in ihrer Familie. Ihre Mutter, die sich von ihrem Vater schlecht behandeln ließ, ihre Großmutter, die Suizid begangen hat und eine Urgroßmutter, die durch eine Vergewaltigung schwanger geworden ist. Drei Frauen, die einen Schmerz in sich getragen und über die Generationen weitergegeben haben.
Sie hat das Gefühl nichts über diese Frauen zu wissen und bei den Geschichten, die in der Familie überliefert wurden, ist ihr unklar, was wahr ist. Es sind einfach zu viele Leerstellen und diese möchte Mirabell füllen.
Der Roman berichtet im Wechsel aus der Perspektive der vier Frauen. Die Autorin erzählt vier Leben, in vier unterschiedlichen Zeiten. Dabei gelingt es ihr gut den jeweiligen Zeitgeist mit seinen unterschiedlichen gesellschaftlichen Zwängen und Normen einzufangen. Die Charaktere der vier Frauen werden authentisch dargestellt.
Die Ereignisse sind nicht immer leicht zu lesen, sondern bedrückend, schmerzhaft und voller Leid.
Es ist kein Roman, den man nebenbei liest, sondern einer, der an die Substanz geht und der sich damit beschäftigt wie die Verletzungen unserer Vorfahren an die nächste Generation weitergegeben werden.
Mit diesem Generationenroman ist Pauline Hatscher ein beeindruckendes Debüt über das Verschweigen generationenübergreifender Traumata gelungen, das noch lange nachklingt und zeigt, wie tief die Wurzeln unserer eigenen Identität in der Vergangenheit liegen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Rules of the Game, Band 1 - Offside von Avery Keelan
Einfach toll
Bailey wird sn ihrem Geburtstag von ihrem Freund abserviert. Aber da ihr Ex in der gleichen Hockeymannschaft wie ihr Bruder spielt, muss sie weiterhin zu den Spielen.
Beim ersten Spiel nach der Trennung geht sie mit ihren Freundinnen in einen Club, trifft dort ausgerechnet auf Chase, den Feind ihres Ex und Chase ist heiß und sehr interessiert an Bailey.
Hockeyromance vom feinsten. Ich mochte es von der ersten Seite an. Aber es ist heißer, als ich von einem Jugendbuch erwartet hätte.
Chase und Bailey sind so amüsant, spüren eine Anziehung, obwohl Bailey Chase schon aus Loyalitätsgründen hassen sollte. Toller Schreibstil, abwechselnde Sicht von Bailey und Chase, so bekommt man einen besseren Durchblick. Natürlich weiß man, worauf es hinausläuft, aber der Weg ist sehr unterhaltsam, humorvoll und auch romantisch mit einem Hauch Spice. Bin durch die 700 Seiten geflogen.
Rezensionen von _ich.lese_:
Summer Tides von Sarah Fulmar
Sommerroman
Scarlett lässt ihr Leben in London für einen Sommer hinter sich und möchte gerne in St. Yves ein Strandkiosk eröffnen. Endlich was für sich tun und vielleicht endlich die Anerkennung ihres Freundes.
Jonah ist nach einer abgebrochenen Arztkarriere wieder zurück zu seinen Eltern um in St.
Yves als Rettungsschwimmer zu arbeiten. Die beiden kennen sich schon seit sie Teenager waren, haben sich aber seit über zehn Jahren nicht mehr gesehen.
Eine schöne Sommergeschichte, ein wunderschönes Setting und zwei Chataktere, die beide ihre Päckchen zu tragen haben und dennoch zueinander angezogen sind. Ein schönes Feeling.
Aber auch Humorvoll, vielseitige Nebencharaktere und viel Gefühl. Erzählt wird sowohl aus Sicht von Scarlett, wie auch aus Jonahs Sicht, so bekommt man einen guten Einblick.
Ich mochte die Thematik, der Erzählgeschwindigkeit und natürlich die beiden, Jonah vielleicht ein bisschen lieber, Scarlett war manchmal ein wenig nervig.
Ein Sommerroman, der Lust auf Cornwall macht und schöne Unterhaltung bietet. Hat Spaß gemacht.
Rezensionen von PMelittaM:
Der Fotograf der Kaiserin - Funke einer neuen Zeit von Tom Sacher
Hat mich gut unterhalten
1881 besucht Kalākaua, der letzte hawaiianische König Wien, nur wenig später gibt es einen verheerenden Brand des Ringtheaters, was unter anderem dazu führt, dass man bei Hof darüber nachdenkt, von Gasbeleuchtung auf Strom umzustellen.
In Brünn fällt 1883 eine Tänzerin aus dem Gefolge der Schwester Kalākauas einem Stromschlag zum Opfer.
Wie konnte das passieren? Da Liesel, die Kammerdienerin Sisis sich mit der Toten angefreundet hatte, lässt sie der Fall keine Ruhe.
Liesel und der Hoffotograf Viktor Angerer, letztgenannter eine historische Persönlichkeit, ermitteln hier in ihrem zweiten Fall, wobei man diesen auch lesen kann, ohne, wie ich, den Vorgängerband zu kennen.
Vor allem Liesel hat schnell mein Herz erobert. Sie stammt aus prekären Verhältnissen, kann weder lesen noch schreiben, hat aber eine gute Auffassungsgabe. Sie ist forsch und lässt sich nicht so schnell unterkriegen. Viktor Angerer ist eher schüchtern und bescheiden, seine Fachkenntnisse sind nützlich. Ihn und Liesel verbindet eine besondere Beziehung, die sich möglicherweise im ersten Band entwickelt hat, und die mir gut gefällt.
Wer sich mit der historischen Sisi beschäftigt hat, weiß, dass diese, vor allem auch in späteren Jahren, wenig mit der lieblichen Kaiserin aus den Sissi-Filmen zu tun hat. Dies kann man hier auch sehr gut erleben.
Neben dem hawaiianischen König und seiner Schwester gibt es weitere historische Persönlichkeiten, direkt im Prolog hat mich Ludwig Ganghofer überrascht, dessen Werke ich zum Teil aus dem Bücherschrank meiner Eltern kenne, Erzherzog Ludwig Viktor, Luziwuzi genant, ein Schwager Sisis, hat durchaus interessante Auftritte, Jacob Einstein, ein Onkel des berühmten Alberts, macht sich Sorgen über die möglicherweise fehlende Intelligenz seines Neffen, und dann gibt es noch Jumbo, einen Elefanten des Zirkus Barnum. Vielleicht kann man an dieser Aufzählung schon erkennen, dass im Roman auch der Humor nicht zu kurz kommt.
Erzählt wird bildhaft mit einer zur Zeit und Ort passenden Sprache. Sehr gut hat mir der historische Hintergrund gefallen, den der Autor im lesenswerten Nachwort auch noch einmal aufgreift. Neben diesem gibt es übrigens auch ein Personenverzeichnis mit Kennzeichnung der historischen Persönlichkeiten, das sehr nützlich ist. Trotz des historischen Hintergrunds wirkt der Roman auch sehr aktuell, spätestens als ich von der Gas-Lobby gelesen habe, war das klar. Und, zu guter Letzt, gibt es auch einiges an Spannung. Zwischendurch hatte ich aber auch kurz den Faden verloren und einen Anflug von Verwirrtheit und einem leichten Unlogikgefühl. Das hat am Ende aber nur wenig ausgemacht.
Mich hat der Roman gut unterhalten, ich mochte den historischen Hintergrund und vor allem die Protagonistin, die mir schnell ans Herz gewachsen ist. Der Fall war am Ende gut gelöst, und der Epilog schloss den Roman gelungen ab. Der erste Band wartet nun schon auf mich, ich bin schon gespannt.
Rezensionen von Lori:
Der Plattenspieler unter der Dachschräge von Herbert Dutzler
Mit Sigi am Puls der Siebziger
Gemeinsam mit Sigi geht es in die wilden Siebziger nach Österreich!
Eine aufregende Zeitreise die ich sehr genossen habe, nostalgisch, retro und sehr unterhaltsam!
Sigis Alltag war ereignisreich, die Familiengeschichten, Freunde, Hobbies, Musik, Mädchen und alles womit er seine Tage gefüllt hat, da kam eine Menge zusammen.
Ich war von Anfang an gleich mitten drin und konnte alles hautnah erleben. Es wirkte sehr authentisch und spiegelt die Zeit gut wider. So konnte ich mir ein Bild davon machen und dieses Lebensgefühl etwas nachvollziehen.
Der typisch österreichische Charme, der feine Humor und der regionale Dialekt geben dem Ganzen noch das gewisse Etwas. Die passende Musik habe ich mir zwischendurch beim Lesen öfter mal angemacht, um die Stimmung noch besser einzufangen.
Sigi ist ein sympathischer Charakter, dem ich gerne gefolgt bin. Er ist das gelungen Abbild dieser Zeit und vermittelt das Lebenseinstellung der 70er perfekt.
Rezensionen von Lilli33:
Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz
Der Herbst des Lebens
Der Herbst des Lebens
Mit sechzig hat er noch etliche Jahre seines Berufslebens vor sich, denkt Stepptänzer und Choreograf Anton und fällt aus allen Wolken, als sein Vertrag am heimatlichen Theater nicht verlängert wird. Ausgerechnet seine Tochter Emma erhält seinen Job. Anton ist wütend, verletzt und beleidigt, dabei sollte er doch stolz auf seine Tochter sein.
Immer intensiver beschäftigt sich Anton mit dem Älterwerden, mit seinem gelebten Leben und einem vielleicht verpassten. Denn vor fünfunddreißig Jahren verschwand seine damalige große Liebe von jetzt auf gleich spurlos. Wäre alles anders gekommen, wenn er sein Leben mit Jo geteilt hätte anstatt mit Katja? Anton macht sich auf die Suche nach Jo …
Mit seinem feinen Sinn für die Charaktere konnte Ewald Arenz mich auch bei diesem Roman wieder beeindrucken. Die Beschreibungen und die Dialoge lassen die Figuren vor dem inneren Auge zum Leben erwachen. Besonders die Hauptfiguren erhalten einen unverwechselbaren Charakter. Auch wenn sie nicht hundertprozentig sympathisch sind oder in meinen Augen nicht unbedingt recht haben, kann ich doch ihre Verhaltensweisen und Ansichten gut nachvollziehen. Nur Jos Begründung für ihr Verschwinden konnte mich leider gar nicht abholen.
Das Tanzen und die Theaterwelt spielen in diesem Roman eine bedeutende Rolle. Man muss nicht unbedingt selbst tanzen, um die Lektüre genießen zu können, aber eine gewisse Zuneigung sollte möglichst schon vorhanden sein.
Der Autor gibt uns eine Menge Stoff zum Nachdenken über das Leben, das Altern und die Familie. Sehr vieles, was hier angesprochen wird, ist sehr realitätsnah wie zum Beispiel die Konflikte zwischen Eltern und Kindern. Manche Szenen haben mich unglaublich berührt. Vor allem durch Antons neue Schülerin Aya wird so viel Hoffnung transportiert, dass der Roman, der eher düster beginnt, schließlich versöhnlich enden kann.
„Fünf, sechs, sieben, acht“ ist vielleicht nicht Arenz’ bestes Werk, aber auf jeden Fall sehr lesenswert.
Rezensionen von milky:
People in Love von Claire Daverley
Heilung
Der Roman People in Love von Claire Daverley handelt von Nora und Bren. Beide sind als Nachbarn aufgewachsen und waren unzertrennlich bis sich Bren, fast 18, nach einem Schicksalsschlag auf Reisen in die weite Welt macht und nicht mehr nach Hause zurückkehrt, aber sporadisch mit Nora in Kontakt bleibt.
Nora hingegen bleibt in der Heimat, lebt ihr Leben weiter und lernt Robin kennen. Obwohl sie eigentlich nie heiraten möchte, sagt sie Ja, Ja, Ja! als Robin ihr einen Antrag macht. An ihrer Verlobungsfeier steht plötzlich Bren vor Noras Tür und ihre Gefühlswelt gerät durcheinander.
Die Geschichte wird sowohl aus Noras als auch aus Brens Perspektive erzählt und ab und an aus Robins, was dem Leser einen guten Überblick gibt und die Möglichkeit, eine Verbindung zu den drei Hauptfiguren aufzubauen.
Was erstmal nach einer 08/15 Geschichte klingt, hat so viel mehr zu bieten. Es geht um Heilung, Freundschaft, Verzeihen, Familie und Liebe. In diesem Roman stecken viele Themen, die ich dort erst gar nicht erwartet hätte.
Fazit: aufgrund dieser Überraschung gibt es fünf Sterne, auch wenn Liebesromane eigentlich nicht mein Lieblingsgenre sind.
Rezensionen von Philiene :
Mademoiselle Coco und der Mord im Kleinen Schwarzen von Michelle Marly
Coco ermittelt wieder
Coco Chanel wird zum dritten Mal unfreiwillig zur Detektivin. In ihrem neuesten Fall gerät sie selbst unter Verdacht, eine ihrer Reinigungskräfte wird getötet und in deren Handtasche findet die Polizei Zeichnungen von Cocos neuester Kreation. Hat die junge Frau die Entwürfe geklaut und ist das für Coco ein Mordmotiv?
Wie schon in den Bänden zuvor beginnt Coco Chanel zusammen mit ihrer Freundin Misia in dem Fall zu ermitteln, dabei dringt vor allem Minsa tief in das Leben des Opfers ein und findet immer wieder neue Verdächtige.
So entwickelt sich eine spannende Geschichte. Dazu lernen wir wieder die Welt der Coco Chanel ein bißchen mehr kennen. Dieses Mal geht es um die Entwicklung des Modestücks für das sie bis heute berühmt ist. Das kleine Schwarze.
So entsteht eine spannende und interessante Geschichte rund um die Welt der Mode, es geht um große Gefühle und um die Frage wer könnte Interesse an Cocos Entwürfen und wer ist der Mörder?











