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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Katyleh:

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Löwe von Sonya Walger

Tiefgründig

Löwe von Sonya Walger hat mich tief beeindruckt und noch lange nach der letzten Seite beschäftigt. Die Autorin erzählt auf eine ehrliche und berührende Weise von der komplizierten Beziehung zu ihrem Vater – einem faszinierenden, charismatischen Mann, der für sie lange Zeit wie ein unfehlbarer Held wirkte, bis sein Leben immer mehr aus den Fugen geriet.

Besonders berührt hat mich, dass ich mich in vielen ihrer Gedanken und Gefühle selbst wiederfinden konnte. Gerade deshalb hat mich diese Autobiografie emotional sehr abgeholt und zum Nachdenken angeregt. Sonya Walger beschreibt nicht nur die Höhen und Tiefen ihrer Kindheit, sondern auch die Auswirkungen, die eine solche Vater-Tochter-Beziehung bis ins Erwachsenenalter haben kann.

Der Schreibstil ist einfühlsam und authentisch. Zwar gab es zwischendurch einige Passagen, die sich für meinen Geschmack etwas in die Länge gezogen haben, dennoch konnte mich die Geschichte insgesamt fesseln. Es ist kein Buch, das man einfach nur liest – es ist eines, das nachhallt und einen auch nach dem Zuklappen noch beschäftigt.

Von mir gibt es 4 von 5 Sternen für eine bewegende, ehrliche und emotionale Autobiografie, die ich allen empfehlen kann, die Geschichten über Familie, Beziehungen und persönliche Entwicklung schätzen.

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Löwe

Rezensionen von AndilesOnaut:

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Mein großes Schulstartbuch mit Rabe Linus von Dorothee Raab

Spielend bereit für die erste Klasse

Der Schulstart ist für viele Kinder etwas ganz Besonderes – und genau dafür ist „Mein großes Schulstartbuch mit Rabe Linus“ ein richtig toller Begleiter. Statt trockener Übungen gibt es hier jede Menge bunte Aufgaben, die richtig Spaß machen und ganz nebenbei auf die erste Klasse vorbereiten.

Besonders gefallen hat mir die Mischung aus Schreiben, Lesen, Rechnen, Malen und kleinen Knobelaufgaben. Es wird nie eintönig, weil ständig etwas Neues wartet. Mal werden Buchstaben nachgespurt, dann wieder Zahlen geübt, Bilder verglichen oder kleine Rätsel gelöst. Dadurch bleibt die Lust am Mitmachen von Anfang bis Ende erhalten.

Rabe Linus führt die Kinder sympathisch durch das Buch und sorgt dafür, dass alles leicht verständlich bleibt. Die Aufgaben sind altersgerecht aufgebaut und steigern sich langsam, sodass keine Überforderung entsteht. Gerade für Kinder kurz vor der Einschulung oder in den ersten Schulwochen ist das richtig gut gemacht.

Auch optisch macht das Buch einiges her. Das große DIN-A4-Format bietet viel Platz zum Schreiben und Malen, die Seiten sind freundlich gestaltet und mit vielen schönen Illustrationen versehen. Besonders gut kamen bei uns die Sticker an. Nach erledigten Aufgaben gibt es eine kleine Belohnung, was natürlich zusätzlich motiviert. Das ABC-Poster und die Zahlenübersicht sind ebenfalls eine schöne Ergänzung und haben schnell ihren Platz im Kinderzimmer gefunden.

Mir gefällt außerdem, dass hier nicht nur Buchstaben und Zahlen geübt werden. Ganz nebenbei werden auch Konzentration, Feinmotorik und logisches Denken gefördert, ohne dass sich das nach Lernen anfühlt. Genau so sollte ein Vorschulbuch sein.

Unterm Strich: Ein liebevoll gestaltetes Mitmachbuch, das Kinder mit viel Spaß auf die Schule vorbereitet. Abwechslungsreiche Aufgaben, tolle Extras und jede Menge Erfolgserlebnisse machen dieses Buch zu einer echten Empfehlung für Vorschulkinder und Erstklässler.

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Mein großes Schulstartbuch mit Rabe Linus

Rezensionen von Anno:

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Trauma und Gehirn von Isabella Sarto-Jackson

Eher was für Fachpersonal

Dieses Buch mag medizinisch fundiert sein, doch für Eltern ohne entsprechenden Hintergrund sind die Informationen kaum nutzbar. Der Ton ist deutlich naturwissenschaftlich, sachlich und ähnelt dem eines Monologs oder Vortrags. Es wird zwar versucht auch Laien mit ins Boot zu holen, ist aber dennoch gespickt von Fachtermini und setzt ein gewisses Grundverständnis voraus.

Inhaltlich befasst es sich umfangreich mit dem geschichtlichen Forschungsverlaufs und beschreibt in diesem Kontext auch einige Fallbeispiele, die mir ehrlich gesagt ganz schön mitgenommen haben. Die Schicksale der meist jungen Patienten und die Ansicht und Methoden der Mediziner fand ich teils ganz schön heftig.
Dass im Buch die Folgen von Traumata besprochen werden, war mir natürlich klar, doch hoffte ich auch auf einen Ansatz zu treffen, wie ich als Elternteil meinen Kindern zu einem gesunden mentalen Wachstum verhelfen könnte. Aber erhellende pädagogische Ansätze diesbezüglich findet man im Buch leider kaum.

Fazit: für Fachpersonal oder medizinisch interessierte sicherlich interessant und wertvoll, als engagiertes Elternteil mit Blick auf die eigene Familie und den eigenen Erziehungsstil jedoch weniger von Nutzen.

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Trauma und Gehirn

Rezensionen von katl2:

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Insel der Ratten von Jo Nesbø

Erschreckend aktuell

„Hobbes meinte, das wir ohne Gesetz, ohne einen Gesellschaftsvertrag in ein Chaos gestürzt würden, das schlimmer als die schlimmste Diktatur ist. Und ich habe das Gefühl, dass er recht haben könnte“*
Eine Dystrophie vom Feinsten

In seinem neuen Werk „Insel der Ratten“ erweist sich Jo Nesbo einmal mehr als wahrer Könner im düsteren Stimmungsaufbau.

Mit wenigen Sätzen zeichnet er ein Bild, dass in unserer Zeit nicht mehr allzu weit entfernt scheint. Es ist kein Buch zum Genießen, es ist eine brutale Dusche der Realität, was passiert, wenn Gesetze und Regeln keine Macht mehr haben. Wie schnell es gehen kann, dass eine Gesellschaft kippt.

Auslöser für die katastrophalen Umstände der Stadt ist eine Pandemie, die letztlich auch die letzten funktionierenden Systeme zusammenbrechen lässt. Etwas, das in unserer Zeit sofort die Brücke zurück in das Jahr 2020 zurück spannt. Die Geschichte ist nicht an den Haaren herbeigezogen und wir können von Glück reden, dass dieses Buch nur Fiktion ist.

Der Hauptteil der Geschichte wird aus der Sicht von Will erzählt. Als ehemaliger Jurist geht es ihm besser als den meisten anderen. Sein Geschäftspartner und guter Freund Colin ist einer der mächtigsten Männer der Stadt, der bereits für eine apokalyptische Situation vorgesorgt hat und sich auf die Insel der Ratten zurückzieht, wo er komplett ohne äußere Hilfe überleben kann. Colins Sohn jedoch gehört zu denen, die an der Spitze der Banden stehen, die das Chaos nutzen um zu Brandstiften, zu Vergewaltigen und zu Morden. Als diese Brutalität schließlich auch Will Familie trifft, übermannt ihn der Drang nach Rache, in einer Stadt, in der sich jeder oder jede selbst der oder die nächste ist.

Aufbau und Sprache

Jo Nesbo verwendet eine klare, direkte Sprache und zusammengeschachtelte Sätze, ohne dabei unübersichtlich oder langatmig zu werden. Seine schnörkellosen Aussagen treffen den Kern der Zeit und regen nicht selten zum Nachdenken an.

Wie bereits erwähnt erzählt Will den größten Teil der Geschichte in der ersten Person. Immer wieder springen jedoch die Ansichten, zeigen einen anderen Blickwinkel auf das Geschehen, erlauben einen neuen Weg, die Dinge zu sehen.

Das Buch selbst

Das Cover ist ein echter Blickfang. Schwarzer Umschlag mit brennend-rotoranger Schrift. In der Mitte, aber leicht seitlich verrückt, starren gelbe Augen heraus und direkt in die Augen der Person, die das Buch betrachtet. Das erste, was anschließend auffällt, ist, wie klein und kompakt das Buch ist. Es ist kleiner als ein Taschenbuch, der Buchdeckel besteht aus Karton. Er ist im Vergleich zu den knapp 200 Seiten des Buches erstaunlich dick, macht das Buch aber einzigartig.

Fazit

Wir wussten aber auch, dass die Furcht mächtiger geworden war als das Gemeinschaftsgefühl und die Vernunft des Rudels. Nicht Massenhysterie, sondern einfach der Mangel an Rudelverhalten führte dazu, dass jeder von uns individuelle Entscheidungen traf, die für ihn und seine Nächsten rational und vernünftig erschienen, für die Gemeinschaft aber katastrophal waren.*

Nesbo zeigt einmal mehr seine Kunst, die Abgründe der Menschheit zu verstehen und beschreiben zu können. Corona ist in unser aller Gedächtnis noch stets präsent. Auch die Welt um uns herum stürzt immer mehr ins Chaos. Gesetze werden verdreht und ausgehebelt, die Wahrheit verliert ihren Wert. „Die Insel der Ratten“ beschreibt eine Welt, die wir nicht erleben wollen, aber auf die wir möglicherweise immer weiter zusteuern.

*Diese Passagen wurden direkt aus dem Buch entnommen.

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Insel der Ratten

Rezensionen von Julie:

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00-Laschet von David Safier

Köstlich, vergnüglich, mehr davon

Welch köstliches Buch! Ich habe viel geschmunzelt und mich gefreut, dass es endlich mal wieder ein neues Buch von David Safier gibt. Da ich bereits alle seine Bücher und vor allem die Miss Merkel Reihe verschlungen habe, war ich umso gespannter auf 00-Laschet!
Nachdem Frank Walter Steinmeier seine Amtszeit beendet hat, wird Armin Laschet Bundespräsident und muss schnell feststellen, dass alles etwas anders als gedacht ist.

Unter seinem neuen Amtssitz, dem Schloss Bellevue, befindet sich eine Geheimdienstzentrale, von der niemand etwas weiß. Er hat die ehrenvolle Aufgabe, die Agenten weltweit überall einzuschleusen. Die Topagentin Nummer 12, Kimmi, ist die Tochter von seinen Nachbarn aus Aachen und gleichzeitig seine Social-Media-Beraterin. Mit ihr erlebt er in Großbritannien, Spanien, Grönland und dem Vatikanstaat die tollsten Einsätze. Er wird von Königin Camilla und Brad Pitt angegriffen, lernt Madonna kennen und rettet zuletzt den Papst und die Welt. Die Figur Laschets wird treuherzig, etwas planlos und liebenswert dargestellt, das gefiel mir sehr. Viele andere Politiker werden erwähnt und bekommen die eine oder andere Spitze ab, jedoch niemals verletzend. Ich hoffe sehr, dass 00-Laschet nochmals ein Abenteuer erleben darf. Auch, wenn mir die Reihe um Miss Merkel etwas besser gefallen hat, vergebe ich volle 5Sterne*****. Vielen Dank dafür, dass ich vorab mitlesen durfte????❤️.

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00-Laschet

Rezensionen von Lies_ein_Buch:

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A Girl Named Josie von Kristina Moninger

Ein letztes Mal Harbour Bridge

Ich bin großer Fan dieser Reihe, die für mich eine coole Mischung aus Romance und Suspense-Elementen war und dieser letzte Band hat für mich einen wehmütigen Touch an sich, weil es die letzte Rückkehr nach Habour Bridge ist.
Josid spielt ja bereits in den Bänden rund um die anderen jungen Frauen eine zentrale Rolle und nun bekommt sie ihren eigenen Band in dem die letzten Geheimnisse gelüftet werden.

Ich fand sie war durch alle Bände hinweg immer so die geheimnisvolle Komponente, die die Reihe verbindet und sie nun im Fokus zu haben hat mir gut gefallen
Ich bin mir so ein bisschen unschlüssig, ob ich dieses Buch wirklich gebraucht hätte. Denn ja, das Wiedersehen mit den Freundinnen war toll, aber rein inhaltlich war dieser der für mich vermutlich schwächste Band der Reihe. Zwischenzeitlich hatte ich das Gefühl, dass es ein paar Lückenfüller-Kapitel gab, die die Handlung künstlich in die Länge ziehen.
Kristina Moninger schreibt aber einfach toll, kann man nicht anders sagen- die Kulisse und derFlair waren wieder voll meins und die Interaktionen der Freundesclique sind genau das, warum mir diese Reihe so gefällt. Ich finds gut, dass mit diesem Buch insgesamt eine Runde Sache draus geworden ist und bin ein bisschen traurig, dass die Reihe nun vorbei ist.

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A Girl Named Josie

Rezensionen von Island :

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Mirabellentage von Martina Bogdahn

Es ist nie zu spät

Nachdem mir bereits der erste Roman von Martina Bogdahn sehr gut gefallen hat, war ich natürlich auch auf ihr zweites Buch neugierig. Dessen Cover ist passend zum Titel gestaltet und wirkt sommerlich.

Der Schauplatz des Romans ist wieder die mittelfränkische Heimat der Autorin, nahe des Fränkischen Seenlandes.

Protagonistin Anna war lange Zeit die Haushälterin des frisch verstorbenen katholischen Pfarrers Josef. Sie selbst ist mittlerweile Anfang 50 und hat es verpasst, eine Familie zu gründen. Aber, direkt nach dem Tod des bisherigen Priesters kommt schon dessen Nachfolger Fridtjof ins Pfarrhaus, der noch sehr jung ist und obendrauf aus Norddeutschland stammt. Außerdem soll Anna heimlich die Asche von Josef ans Meer bringen und muss deshalb Fahrpraxis in Josefs alten Mercedes bekommen, obwohl sie selbst immer nur mit einem Roller unterwegs war. Dafür aktiviert sie ihren früheren Fahrlehrer Herrn Tanner, einen ewigen Junggesellen.

Martina Bogdahn schreibt sehr feinfühlig und dennoch humorvoll, wenn sie Anna in vielen Erinnerungen schwelgen und alte Anekdoten aus den letzten Jahrzehnten wiedergeben lässt. So manches kommt einem dabei aus eigenen Erlebnissen oder Erzählungen von Verwandten bekannt vor. Anna als Protagonistin ist sympathisch, wie sie sehr pragmatisch an alles herangeht und sich selbst und vor allem auch die Gepflogenheiten der katholischen Kirche nicht so ernst nimmt. Der Schreibstil der Autorin ist dabei gut lesbar und sehr anschaulich. Was die Sprecherin des Hörbuchs angeht, ist diese zur Atmosphäre passend gewählt und man kann ihr gut folgen.

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Mirabellentage

Rezensionen von Island :

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Abgeschieden

Das Cover dieses schwedischen Thrillers passt dazu, wie man sich einen langen Sommerabend auf einer kleinen Schäreninsel vorstellt, aber, die Idylle trügt.

Mehrere Freundinnen sind in ein noch nicht offiziell eröffnetes luxuriöses Resort auf einer einsamen Schäreninsel gereist, im den Junggesellinnenabschied von einer von ihnen zu feiern.

Ihre Smartphones müssen sie zu Beginn abgeben, so wollen es die Regeln dort. Unter den Frauen ist auch die True Crime Podcasterin Tessa, die vermutet, dass die Insel zehn Jahre zuvor Schauplatz eines Cold Cases um vier verschollene Freundinnen war. Als sie erste verdächtige Wahrnehmungen macht, glaubt ihr aber zunächst niemand. Doch dann wird eine der Freundinnen ermordet aufgefunden und alle befinden sich in Gefahr.

Mir hat der Schauplatz der Geschichte sehr gut gefallen, auch wenn es nicht besonders neu ist, dass sich ein Verbrechen auf einer abgeschiedenen Insel abspielt und die Menschen dort erst mal komplett auf sich allein gestellt sind und sich nicht sicher sein können, wem sie überhaupt noch trauen können. Es kommt im Verlauf der Handlung zu einigen Wendungen, sodass es spannend bleibt. Tessa als Protagonistin mochte ich, die weiteren Charaktere blieben mir teilweise etwas fremd, weil es einige gab. Der Schreibstil der Autorin war aber gut verständlich und auch der Sprecherin des Hörbuchs konnte man gut folgen.

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Bachelorette Party

Rezensionen von Island :

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People in Love von Claire Daverley

Drei sind einer zu viel

Die Gestaltung des Covers passt dazu, dass drei Personen im Mittelpunkt dieses Romans, der London zum Schauplatz hat, stehen. Nora ist seit zehn Jahren mit dem Fotografen Robin zusammen, mit dem sie vieles gemeinsam hat, aber wollte eigentlich nie heiraten, da sie in dieser Hinsicht stark von ihrer unkonventionellen Mutter geprägt ist.

Aber, als Robin dann einen Ring dabei hat, sagt sie doch ohne groß nachzudenken "Ja!". Doch bei der Verlobungsparty steht dann plötzlich ihr Jugendfreund Bren vor der Tür, der seit einem traumatischen Ereignis vor vielen Jahren um die Welt reist und sich nur sporadisch bei ihr gemeldet hat. Nun bringt sein Auftauchen aber einiges ins Rollen, nicht nur zwischen Nora und Bren, sondern auch zwischen ihnen und ihren Müttern.

Anfangs dachte ich, es würde sich um eine relativ vorhersehbare Liebesgeschichte handeln, in der jemand aus der Vergangenheit plötzlich wieder auftaucht und sich dann herausstellt, dass der Verlobte doch nicht der Richtige ist. Diese Geschichte hatte aber dann doch so einige Wendungen und Überraschungen und mehr an Tiefgang zu bieten, als erwartet. Die drei Hauptpersonen waren mir alle sympathisch und trotz ihrer unterschiedlichen Charaktere konnte ich mich recht gut in sie und ihr Handeln hineinversetzen. Dazu trugen auch die verschiedenen Erzählperspektiven bei, wobei ich mich an die recht ungewöhnliche in Du-Form erst einmal etwas gewöhnen musste. Am Ende werden die Kapitel teilweise recht kurz, was in diesem von Spannung geprägten Abschnitt für zusätzlichen Spannungsaufbau sorgt. Ich habe den Roman als Hörbuch angehört und war mit der Sprecherin sehr zufrieden. Man konnte ihr angenehm folgen und ihre Stimme passte gut zur Atmosphäre des Romans.

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People in Love

Rezensionen von jori1020:

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Fünf, sechs, sieben, acht von Ewald Arenz

Nicht mein liebster Arenz

Nach 'Der große Sommer' und spätestens nach 'Alte Sorten' bin ich ein großer Ewald-Arenz-Fan. Umso größer war die Vorfreude auf seinen neuen Roman 'Fünf Sechs Sieben Acht'. Leider konnte er mich diesmal nicht vollends überzeugen.

Sein neuer Roman handelt vom Älterwerden, vom Loslassen und von der Schwierigkeit, genau das zu akzeptieren.

Es ist eine Geschichte über Familie, über die Liebe an sich und über eine längst verloren geglaubte große Liebe – und über die Gewissheit, dass diese, wäre sie gelebt worden, vielleicht die bessere gewesen wäre.

Die Themen sind spannend und typisch Arenz. Auch sprachlich erkennt man ihn sofort wieder. Seine poetische, bildhafte Sprache schafft eine besondere Atmosphäre und enthält viele schöne Formulierungen. Manchmal wusste ich beim Lesen allerdings nicht so recht, ob ich sie gerade wunderbar poetisch oder doch eher kitschig und kalenderspruchartig fand.

Was mich noch mehr gestört hat, war die Handlung. Gerade der Grund für Jos Verschwinden wirkte auf mich recht konstruiert und nicht immer ganz nachvollziehbar. Insgesamt hatte ich außerdem das Gefühl, dass der Roman seinen Leser*innen sehr viel vorgibt. Vieles wird erklärt und ausformuliert, sodass für eigene Interpretationen nur wenig Raum bleibt.

'Fünf Sechs Sieben Acht' ist sicherlich kein schlechtes Buch und behandelt viele berührende Themen. An die erzählerische Kraft und Leichtigkeit von 'Alte Sorten' oder 'Der große Sommer' reicht der Roman für mich jedoch leider nicht heran. Schade.

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Fünf, sechs, sieben, acht