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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von DoraLupin:

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Nächstes Mal für immer von Lucien Marant

Romantische Geschichte in Paris

Ich lese sehr gerne Geschichten die in Paris handeln, vorallem natürlich romantische, denn was passt zu Paris besser als die Liebe? Ich bin deshalb sehr gespannt auf diese Geschichte gewesen und wurde nicht enttäuscht!

Paris, 1999. Mona kommt als Studentin für ein Semester in die Stadt ihrer Träume.

Noch am Tag ihrer Ankunft lernt sie Thibauld kennen. Eigentlich kann sie den arroganten Schönling nicht leiden. Doch etwas an seinem verträumten Wesen und seinem ganz eigenen Blick auf die Welt lässt sie nicht los. Und so stürzt sie sich in einen Strudel der Gefühle, voller Glücksmomente und Enttäuschungen.
Paris, 2019. Mona kehrt zurück an den Ort, der einen Sommer lang ihr Zuhause war – und blickt unversehens in ein Paar funkelnder Augen. Thibauld! Ausgerechnet dem Menschen, der für das größte Glück und die tiefste Verletzung in ihrem Leben verantwortlich war, läuft sie hier in die Arme. Hält das Schicksal eine zweite Chance für die beiden bereit?

Der Schreibstil war wunderbar leicht und locker und passte gut zu dieser romantischen Geschichte, ausserdem konnte ich das Hörbuch problemlos anhören, da keine komplizierten oder verschnörkelten Sätze dabei waren. Das Leben in Paris wird in diesem Hörbuch sehr lebenig und anschaulich beschrieben, einmal als junge Studentin, die in einer kleinen WG unterkommt, ein kleines Cafe für sich entdeckt und die erste große Liebe, später dann als erwachsene Frau die schon einiges im Leben hinter sich hat aber die große Liebe in Paris nie so recht vergessen konnte!

Anfangs hatte ich etwas schwierigkeiten mich in den Zeiten zurecht zu finden aber je mehr man von der Geschichte hört, desto klarer wird es dann.

Sowohl Mona als auch Thibauld wurden authentisch beschrieben und obwohl sie vom Charakter her eher unterschiedlich sind, hat man sofort die Anziehung der beiden gemerkt. Das Leben spielt aber oft immer wieder anders als man gerne möchte und so haben die beiden in der Vergagenheit und Gegenwart einige Steine aus dem Weg zu räumen.

Die Geschichte ist frisch, romantisch, manchmal ein wenig melancholisch und hat vorallem ganz viel Liebe und Freundschaft im Gepäck! Als Hörer ist man ganz nah bei den beiden Protagonisten dabei und drückt die Daumen.

Die Sprecherin des Hörbuchs hat mir sehr gefallen, die Stimme war angenehm und die Geschichte wurde lebendig und schön vorgelesen. Ich kann deshalb das Hörbuch im Besonderen sehr weiterempfehlen und gebe 4,5 Sterne.

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Nächstes Mal für immer

Rezensionen von Nele33:

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Der Vorhang von Ondřej Hübl

gute Idee

"Der Vorhang" von Ondřej Hübl beschäftigt sich mit dem Leben in der kommunistischen Tschechoslowakei in den 1950-iger Jahren. Josef Kaarl`s Tochter Luise entwickelt sich politisch nicht ganz nach den Vorstellungen ihres Vaters, der ein erfolgreicher Unternehmer ist. Da kommt ihm die Werbung eines Reiseunternehmens gerade Recht.

Diese bieten eine Reise in die Vergangenheit an: Die Reisenden begeben sich in ein Rollenspiel in die Zeit des Kommunismus in der Tschechoslowakei. Dies ist genau, dass was seine Tochter braucht, beschließt er und so begeben sie sich auf die Reise in die Vergangenheit. Was anfangs wirklich nach einer guten Idee und einer Lektion für Luise aussieht, kippt relativ schnell.

Die Idee zu dem Buch finde ich genial, nur die Umsetzung war für mich nicht so leicht zu lesen, ich brauchte eine ganze Weile um mit dem Schreibstil zurechtzukommen. Vieles war mir zu detailliert und ausschweifend geschrieben, sodass ich den Faden verloren habe.

Die Charaktere waren jedoch gut gezeichnet, besonders der von Josef und Luise. Der Grad zwischen dem Rollenspiel und der Realität verschwimmt beim Lesen zusehends, so konnte ich mir gut ein eigenes Bild der Situationen machen. Das Experiment droht zu scheitern, da auch die Teilnehmer nicht mehr unterscheiden können.

Das Buch ist eine kuriose Mischung aus Gesellschaftskritik, Spannungsroman und auch Satire. Durch die teilweise langatmigen Beschreibungen verlor sich die Spannung leider dann doch.

Kein leichtes Buch, aber lesenswert.

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Der Vorhang

Rezensionen von Petra:

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Wellenlänge von Wolfgang Böhm

Die Stimme

Eine Stimme im Radio ist mehr als nur eine Abfolge an Tönen die Nachrichten verliest, Musik ansagt oder Dönkes erzählt. Sie kann einem das Gefühl vermitteln einer echten Unterhaltung zu zuhören oder das jemand mit einem spricht. Sie kann ein Freund sein oder aber auch unsympathisch wirken.

Sie transportiert mehr als das Gesagte.
Das beschreibt der Autor in der Geschichte von Felix und Eva. Felix ist ein introvertierter Junge der früh seine Mutter verloren hat und sein Vater kann diesen Verlust nicht ausgleichen. Er gibt sich Mühe aber die Zeit und die Umstände passen nicht. Da ist Eva, die Stimme von Radio Luxemburg der Lichtblick für ihn. Leider ist dieser Sender der Feind im Deutschland der dreißiger Jahre.
Radio hören hat heute nicht mehr diese Bedeutung wie damals. Aber in diesem Buch wird es wieder zurück geholt. Die Beschreibungen was das Hören erreichen kann, wie es verbindet und wie eine Sendung aus einem Studio in jeden Haushalt gelangt ist auf der einen Seite spannend und gleichzeitig transportiert es Ereignisse und Empfindungen die die Protagonisten betreffen. Es ist eine Zeitreise, für manche Leser in die persönliche Vergangenheit, für jüngere ein Stück Geschichte die um einige Facetten reicher beschrieben wird.
Der Schreibstil lässt die Personen realistisch erscheinen, die ehrgeizige Eva, Vater Trimmel und auch Anna sowie alle anderen Figuren, die Charaktereigenschaften werden stellenweise sehr prägnant beschreiben das ich diese Menschen überall erkennen würde.

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Wellenlänge

Rezensionen von AndilesOnaut:

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt von Rolf Zuckowski; Cee Neudert

Ein bisschen Kindheit zum Mitsingen

Dieses tiptoi-Buch hat bei uns direkt einen festen Platz gefunden. Schon beim ersten Durchblättern musste ich bei einigen Liedern an meine eigene Kindheit denken. Rolf Zuckowski gehört für mich einfach zu den Liedern, die man irgendwann auswendig kennt und jetzt laufen sie bei uns zu Hause wieder, nur diesmal singen meine Kinder mit.

Die Mischung der Lieder finde ich richtig gut. Einige Klassiker wie „In der Weihnachtsbäckerei“ oder „Stups, der kleine Osterhase“ waren mir natürlich sofort bekannt, andere Lieder kannte ich tatsächlich noch nicht. Dadurch war auch für mich einiges Neues dabei.

Mit dem tiptoi-Stift macht das Buch gleich noch mehr Spaß. Man kann die Lieder anhören, mitsingen und auf den Seiten herumstöbern. Überall gibt es kleine Dinge anzutippen und zu entdecken. Dazu kommen verschiedene Spiele, die gerade für die Kinder schön sind. So wird das Buch auch nach dem ersten Anschauen nicht langweilig.

Die Bilder gefallen mir ebenfalls sehr gut. Sie sind bunt und freundlich und passen schön zu den jeweiligen Liedern. Auf den einzelnen Seiten passiert immer einiges, sodass man beim gemeinsamen Anschauen schnell mal länger hängen bleibt. Auch die abgedruckten Liedtexte finde ich praktisch, denn so kann man als Eltern direkt mitsingen.

Was mir aber am besten gefällt, ist eigentlich der gemeinsame Spaß daran. Es ist schön, wenn die eigenen Kinder plötzlich Lieder singen, die man selbst schon als Kind gehört hat. Das hat für mich einen ganz besonderen Charme.

Bei uns wird das Buch jedenfalls regelmäßig hervorgeholt und gerade die Lieder sorgen schnell für gute Stimmung. Ein wirklich schönes tiptoi-Buch, das Musik, Spielen und gemeinsame Zeit gut miteinander verbindet.

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tiptoi® Liederbücher - Rolf Zuckowskis Liederwelt

Rezensionen von Kwinsu:

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Tschikago von Alexandra Stahl

Über das Festhalten an Vergangenem

Alexandra Stahl gibt uns in diesem Erinnerungswerk nicht nur Einblicke über die Leben ihrer Großeltern, sondern auch über ihre ehrenamtliche Tätigkeit in einem Seniorenheim und ihre Motivation, all dies niederzuschreiben. Sie verbindet ihre persönlichen Erinnerungen zu den Menschen mit einer historischen Rückschau auf die Leben von einer Generation, die so ganz andere Zeiten erlebt hat, wie wir sie heutzutage kennen.

Das Buch beginnt mit Erinnerungen an ihre Großeltern. Während ihre Oma sich vorwiegend um streunende Katzen kümmert, ist der Blick des Großvaters fokussiert auf handwerkliche Tätigkeiten und der für diese Generation zu typischen Nüchternheit. Sehr humorvoll wird immer auch der fränkische Dialekt der Menschen, über die gerade erzählt wird, eingewoben. Die Großeltern waren für die Autorin alles und es ist beeindruckend, wie sie es trotz verschiedener Schicksalsschläge geschafft haben, immer noch nach Vorne zu schauen. Der Tod des Großvaters scheint in der Autorin das Bedürfnis ausgelöst haben, sich nicht nur mit seiner Geschichte, sondern auch jener seiner Generation auseinanderzusetzen.

Im zweiten Teil des Buches steht dann die ehrenamtliche Tätigkeit der Autorin in einem Seniorenheim im Vordergrund. Umfassend erzählt sie von den Begegnungen und Sonderheiten der Personen, die sie regelmäßig und vorwiegend für Gruppenarbeit besuchte. Dabei streift die Autorin Themen wie Demenz, Einsamkeit und Verlust von Ehepartner*innen, aber auch jene, die den Menschen es ermöglichen, ihr Leben im Alter hoffnungsvoll weiterzugestalten, wie Musik, Backen und positive Erinnerungen an ihre gelebte Geschichte.

Im abschließenden dritten Teil fasst die Autorin zusammen, was all diese Begegnungen mit ihrer Motivation, die Erinnerungen aufzuschreiben, zu tun haben.

"Tschikago" ist ein liebevoll niedergeschriebenes Erzählbuch, das Menschen würdigt, die für die Autorin langfristig in Erinnerung blieben. Es besticht mit einem Zeitkolorit, der den Erzählenden überaus wichtig war und der es wert ist, ihn festzuhalten. Alter und Krankheit spielen ebenso eine Rolle wie die Wichtigkeit, Erinnerungen nachhaltig festzuhalten. Der Aufbau des Buches ist zwar nachvollziehbar, trotzdem wirkt er in der Gesamtschau als etwas chaotisch und willkürlich. Manchmal geraten die Beschreibungen der Menschen eher oberflächlich und scheinen unmotiviert. Trotzdem ist "Tschikago" ein kurzweiliges Buch, das all jenen gefallen wird, die sich für persönliche Geschichten aus dem vergangenen Jahrhundert interessieren.

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Tschikago

Rezensionen von yellowdog:

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Irgendwann verglüht die Sonne von Andrea Profetto

was unausgesprochen blieb

Andrea Profetto geht in ihrem Roman über eine Familie wirklich in die Tiefe und zeigt, was alles verborgen sein kann.
Monika hat 2 Töchter und ist seit Jahren mit Matthias verheiratet.
Nore, die ältere entzieht sich oft, ihre jüngere Schwester Carla versucht, sich ihrer sexuellen Orientierung bewusst zu werden.

Die Kapitel wechseln in ihren Perspektiven zwischen Monika, Nora und Carla.
Der Text ist so geschrieben, dass man eng an die Figuren ran rückt und ihre Nöte versteht. Manchmal ist es ziemlich bedrückend,
Andrea Profetto macht mit ihrem Buch wichtige Themen auf und sie macht es gekonnt. Es ist ein Buch von Relevanz!

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Irgendwann verglüht die Sonne

Rezensionen von saskia13120:

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A Witch's Guide to Fake Dating a Demon von Sarah Hawley

Eine Naive Protagonistin und ein Dämon mit zu vielen Gefühlen

"A Witch's Guide to Fake Dating a Demon" ist eine Cosy RomCom mit liebenswürdigen Charakteren in einem gemütlichen Kleinstadtsetting, welches mich leider nicht vollends überzeugen konnte.

Mariel ist eine Hexe, der beim Zaubern leider immer wieder Missgeschicke passieren. Infolge eines solchen Missgeschickes steht plötzlich der Dämon Ozroth vor ihr, den sie ungewollt heraufbeschworen hat und der nun einen Seelenpakt mit ihr schließen will.

Mariel ist eine durchweg liebenswürdige Person, die sich vor allem für ihre Naturmagie interessiert, in welcher sie auch im Gegensatz zur Beschwörungsmagie ausgesprochen gut ist. Man merkt, wie viel Leidenschaft sie in diese Magie steckt und wie frustriert sie über ihre sonstigen Fehlversuche aber auch die Ansprüche ihrer Familie ihr gegenüber ist. Ihre Mutter will das aus Mariel eine mächtige Hexe wird und hält ihr immer wieder vor, dass sie aus ihrer Sicht eine völlige Versagerin ist. Das Verhalten von Mariels Mutter ist absolut toxisch und man leidet bei ihren Begegnungen regelrecht mit Mariel mit und hofft, dass sie sich ihr eines Tages entgegensetzen wird.
Gleichzeitig fand ich ihr Verhalten gegenüber Ozroth doch sehr Naiv und das Vetrauen, welches sie ihm nach kürzester Zeit schenkt sehr unvernünftig.

Ozroth ist ein Dämon. Und weil er von Mariel heraufbeschworen wurde muss er nun einen Seelenpakt mit ihr aushandeln um ihre Seele zu bekommen und damit zurück nach Hause auf die Dämonenebene zu können. Bis zu diesem Pakt ist er gezwungen immer in Mariels Nähe zu bleiben. Aufgrund eines vorangegangenen missglückten Seelenpaktes hat Ozroth allerdings die Seele eines anderen Zauberers bekommen und muss sich nun mit ungewollten Gefühlen herumschlagen, was natürlich zügigst dazu führt, dass er sich in Mariel verliebt.

Das Setting in der Kleinstadt, mit verschiedensten Magischen und nichtmagischen Wesen die in Frieden zusammenleben und die herbstliche Stimmung haben mir sehr gut gefallen und auch das Worldbuilding insgesamt mit der Dämonenebene und den heißen Quellen im Wald ist der Autorin sehr gut gelungen.
Auch die Themen Naturschutz und toxische Eltern wurden gut in die Geschichte eingebaut und glaubwürdig dargestellt. Ich wäre mehrmals gerne in die Geschichte gesprungen und hätte gewissen Personen die Meinung gegeigt. Die Antagonisten haben ihre Rollen deswegen voll und ganz erfüllt.

Insgesamt war die Entwicklung zwischen Mariel und Ozroth zwar schön zu verfolgen, allerdings ging mir da doch alles sehr schnell, vor allem wenn man die eigentlichen Charakterzüge der Dämonen bedenkt, welche auch immer wieder genannt werden. Sie lügen, sind manipulativ und empfinden nur bedingt Gefühle. Trotzdem ist Mariel natürlich schnell überzeugt, dass sie den Dämon abbekommen hat, der die Ausnahme von der Regel darstellt.
Und auch als die beiden dann zusammenfinden ist die Lösung aller ihrer Probleme eigentlich sehr einfach, trotzdem brauchen sie dann wiederum sehr lange um auch auf die Idee zu kommen.
Außerdem wurden sich meiner Meinung nach teilweise zu viele Gedanken um Ozroths Geschlechtsteil gemacht. Ich fand es stellenweise eher unpassend und aus der Luft gegriffen und mir hätten die Expliziten Szenen als Spice definitiv gereicht.

Leider muss ich auch sagen, dass mir noch nie ein Buch mit so vielen Fehlern untergekommen ist. Normalerweise fallen mir in einem Buch maximal 3-4 Rechtschreib-/Grammatikfehler auf. Hier habe ich irgendwann aufgehört zu zählen, aber es waren bestimmt 15-20 Stück. Besonders im Mittelteil gab es eine Passage, in dem alle paar Seiten ein Fehler war. Wen das zu sehr stört und aus dem Konzept bringt, der sollte vielleicht auf eine spätere Auflage warten.
Die Geschichte wird außerdem abwechselnd aus Ozroths und Mariels Perspektive erzählt. Ich hätte es deswegen schön gefunden, wenn aus den Kapitelüberschriften herausgegangen wäre, aus wessen Sicht das nächste Kapitel beschrieben wird.

Insgesamt ist "A Witch's Guide to Fake Dating a Demon" ein Roman mit Stärken und Schwächen. Wer herbstliche Stimmung und eine süße Liebesgeschichte über Mensch und Dämon sucht könnte hier fündig werden und eine gute Zeit haben.

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A Witch's Guide to Fake Dating a Demon

Rezensionen von libraryoflaura:

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Der Clan - Die Straße von Pascal Engman

Hier gibt es kein Gesetz. Nur den Clan.

WORUM GEHT ES?
Stell dir vor, du wirst am selben Tag geboren wie jemand, der nur ein paar Straßen weiter wohnt, und trotzdem lebt ihr in zwei komplett unterschiedlichen Welten. Genau das passiert Josef und Antonia. Während Antonia behütet in einer wohlhabenden Familie aufwächst, sieht Josef mit an, wie der Mansour-Clan seine Fühler immer tiefer in seine Nachbarschaft frisst, bis nicht mehr das Gesetz regiert, sondern nur noch der Clan.

Auf der anderen Seite steht Polizist Hjalmar, der machtlos zusehen muss, wie die Gewalt in seiner Heimatstadt unaufhaltsam eskaliert. Pascal Engman, der jahrelang als Journalist die schwedische Bandenkriminalität hautnah miterlebt hat, zieht uns mitten hinein in einen Strudel aus Hoffnung, Machtlosigkeit und knallharter Realität. Ein Buch, das nicht nur unter die Haut geht, sondern deinen Puls ab Seite eins durch die Decke jagt.

WAS MIR GUT GEFIEL:
- Geniale Gestaltung im Buch: Direkt vorne in den Klappen gibt es eine Figuren- und Beziehungsübersicht zum Clan, zur Polizei und den anderen Beteiligten. Bei so vielen Personen konnte ich immer wieder dahin zurückblättern, um den Überblick zu behalten, wer eigentlich wer ist und wie alle miteinander verbunden sind.
- Gänsehaut-Perspektiven: Durch die ständigen Perspektivwechsel beleuchtet Engman das Geschehen von allen Seiten. Wir blicken direkt in das Herz der Schutzgelderpressung, die Ohnmacht der Anwohner und die Ermittlungsarbeit der Polizei. Das erzeugt einen unfassbaren Erzählsog, bei dem man das Gefühl bekommt, das komplette Bild dieser Welt zu sehen.
- Phänomenal & brandaktuell recherchiert: Man merkt dem Autor seine journalistische Vergangenheit in jedem Kapitel an. Die Darstellung, wie der Clan durch Scheinarbeitsplätze und Clubs Geld wäscht und sich in Behörden einschleicht, wirkt so beängstigend echt, dass man streckenweise vergisst, eine fiktive Geschichte zu lesen.
- Intensive, mitreißende Gefühlswelt: Das Buch hat mich emotional extrem aufgewühlt. Man erlebt beim Lesen eine Achterbahnfahrt aus tiefster Trauer, kochender Wut und wahrer Frustration. Es tut im Herzen weh zu sehen, wie skrupellos der Clan agiert und vor nichts haltmacht, nicht einmal vor unschuldigen Kindern oder Familien, die sowieso schon um ihre Existenz kämpfen. Und dabei vergessen diese Kriminellen völlig, woher sie selbst einmal kamen.
- Authentische Charakterzeichnung: Die Figuren sind Menschen aus Fleisch und Blut, mit echten Widersprüchen, echten Ängsten und echten Beweggründen. Selbst bei Figuren, die man eigentlich nicht mögen sollte, blitzt ab und zu Verständnis auf, und genau das macht das Ganze so eindringlich.

WAS MIR WENIGER GUT GEFIEL:
- Wunsch nach der Ich-Perspektive: Für meinen Geschmack hätte dem Buch die Ich-Perspektive richtig gut getan, um noch näher an den Figuren dran zu sein. Allerdings verstehe ich bei der Brutalität mancher Szenen auch, warum sich der Autor bewusst für etwas mehr erzählerische Distanz entschieden hat.

FAZIT:
Für mich ist dieser Auftakt eine absolute Leseempfehlung. Wer packende, hochaktuelle Gesellschaftsthriller über Bandenkriminalität sucht, die extrem nah an der Realität gebaut sind und keine Angst vor ungeschönter Härte haben, kommt an diesem Buch schlichtweg nicht vorbei. Ich freue mich nach diesem Auftakt schon jetzt riesig auf die Fortsetzung.

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Der Clan - Die Straße

Rezensionen von Aileen:

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Vino, Mord und Bella Italia! Folge 10: Falsches Spiel beim Abschlag von Christian Homma; Elisabeth Frank

neuer Mord - alte Bekannte im italienischem Traumdorf

Ein neues Opfer wird in Fontenaia aufgefunden, doch wer könnte etwas gegen die Sekretärin des ortsansässigen Golfklubs haben? Und warum ist dieser Fall so wichtig, dass der alte Comissario zurückkommt und Vico in seine vermeidliche Schranken verweist?

Auch wenn man noch nicht in Fontenaia war, kommt man wie immer gut zurecht und kann sich perfekt ins Geschehen einfügen.

Auch wenn ich mal wieder absolut nicht sagen konnte, wenn ich wirklich verdächtige soll - da machen die Autoren etwas wirklich richtig, sie können einen immer wieder am Ende überraschen. Wobei diesmal auch die Nebenhandlung rund um die Polizei und wer das Ruder in der Hand hat, richtig spannend wird und man da auf ein Happy End hofft (da rückt der Mord und dessen Auflösung fast in den Hintergrund).

Wieder absolute Leseempfehlung, für alle die den Sommer noch nicht loslassen wollen und noch einen schnellen kurzweiligen Abstecher ins mörderische Toskana machen wollen.

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Vino, Mord und Bella Italia! Folge 10: Falsches Spiel beim Abschlag

Rezensionen von clematis:

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Föhrer Morgen von Hanna Paulsen

Lehrerin mit Prinzipien

Celine wird von ihrem Kollegen und Partner für eine Jüngere verlassen. Aus Mangel an Stellen für Deutsch- und Kunstlehrer in Hamburg lässt sie sich kurzerhand auf die Insel Föhr versetzen. Doch dort trifft sie auf einen ehemaligen Schüler, der ihr einst seine Liebe gestanden hat. Ihren Prinzipien gemäß hält sie den jungen Mann auch drei Jahre später noch auf Distanz.

Die schöne Insel Föhr, lebendige Beschreibungen und etliche bekannte Figuren aus früheren Erzählungen lassen auch diesen Roman von Hanna Paulsen zu einem vergnüglichen Leseurlaub auf Föhr werden. Stimmungsvoll und lebendig erzählt die Schriftstellerin von zerbrochenen Partnerschaften, neuen Wegen und unumstößlichen Prinzipien, von wahren Freundschaften und heimlichen Liebesbekundungen. Aufgestaute Schuldgefühle und süße Friesentorten leiten über zu frisch gedeckten Reetdächern, das Ende schürt die Neugierde auf eine baldige Fortsetzung.

Warmherzige Worte sowie komplizierte Beziehungsmuster, das Hin und Her zwischen vernünftigen Prinzipien und einem wilden Herzen sorgen für reichlich Abwechslung auf den viel zu schnell gelesenen 240 Seiten. Mir hat’s wie immer sehr gut gefallen! Empfehlung für Freunde der Nordfriesischen Inseln und knisternder Romantik.

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Föhrer Morgen