Kunden em pfehlungen
Rezensionen von Snookie:
Scotland Yard Duel - Gesellschaftsspiel & Brettspiel ab 8 Jahre von Matthias Prinz; Thorsten Schlotterbeck
Taktik, Spannung und jede Menge Spielspaß zu zweit
Ich habe Scotland Yard Duel mit meinem Partner gespielt und wir hatten sehr viel Spaß. Ich persönlich mag sehr gerne Strategie- und Detektivspiele, in denen man versucht taktisch zu agieren, daher hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Mein Partner ist nicht der größte Spielefan, aber selbst er war begeistert.
Wir wollten das Spiel nur mal ein paar Runden testen, daraus wurde dann ein Spielenachmittag zu zweit, weil es uns so gut gefallen hat.
Es hat mir gut gefallen, dass jede Rolle (Detective, Mr.X) anders agieren und taktisch denken muss, dadurch kann jeder immer mal wieder in eine andere Rolle schlüpfen und es wird nicht so schnell langweilig. Die Runden sind relativ kurz, wir haben pro Runde ca. 5-10 Minuten gebraucht. Also ideal geeignet, wenn man nur wenig Zeit hat.
Die Gestaltung des Spiels finde ich ganz schön, allerdings nicht außergewöhnlich. Besonders die Spieleanleitung hätte für mich besser gestaltet sein können. Diese ist zwar strukturiert, wirkt aber an manchen Stellen für mich unübersichtlich. Die Spielregeln sind schnell und leicht verständlich. Die Beispielbilder der Anleitung waren hilfreich, sodass man die Regeln besser und schneller versteht. Die Spieleanleitung war funktional, aber hätte das Design des Spiels besser aufgreifen können.
Der Spielkarton ist doch recht groß. Ich hätte mir gewünscht, dass er nur etwa halb so groß ist, damit man das Spiel besser mitnehmen kann. Gerade für den Urlaub mit meinem Partner hätte ich mir das Spiel sehr gut vorstellen können, aber zum Mitnehmen ist es für mich in dieser Größe dann aber doch zu unpraktisch.
Insgesamt hat uns das Spiel sehr gut gefallen. Wir hatten eine tolle Zeit und werden das Spiel auf jeden Fall jetzt öfter mal zur Hand nehmen. Das Spiel ist sehr gut für Einsteiger geeignet. Die Runden sind nicht allzu lang und damit sehr kurzweilig.
Rezensionen von Anjulia :
Death's Daughter von S. A. Barnes
Ungewollte Nachfolge
Jocasta würde eigentlich gerne ein ganz normales Leben als Studentin an der Beecher Universität führen, inklusive einer Affäre mit ihrem Dozenten. Allerdings ist sie die Tochter des Todes. Eine Rolle die sie nicht haben will. Statt von Lebensenergie zehrt sie deshalb von negativen Gefühlen. Ihr Leben wird auf den Kopf gestellt, als Devon, Nachfahre der Lust, auftaucht und mitteilt, dass der Tod sie zu seiner Nachfolgerin erwählt hat.
Dadurch gerät sie in den Mittelpunkt eines Spiels, das die Uralten spielen. Feinde tauchen auf und spätestens nach dem Tod einer Freundin ist das gesamte College in Gefahr.
Zunächst möchte ich feststellen, dass die Buchdeckelgestaltung und auch der Farbschnitt dieses Buches ein Highlight sind. Der finstere Touch passt perfekt zu einer Geschichte über die Tochter des Todes.
Death's Daughter von S. A. Barnes ist düstere Urban Fantasy vor College-Setting, mit Krimi und Horrorelementen. Insgesamt eine moderne Story, auch wenn die Hintergründe zu den Uralten etwas zu blass bleiben. Jocasta ist eine taffe, aber nicht unsympathische Protagonistin. Dass sie Prinzipien hat und Menschen keine Lebensjahre stehlen will bzw. nicht den Tod bringen will, macht einen positiven Eindruck auf mich. Dass ihr das angesichts ihres Hungers und ihres nicht ganz menschlichen Wesens nicht ganz leicht fällt, ist absolut nachvollziehbar. Das Bündnis mit Devon wird mir im Klappentext zu sehr in den Vordergrund gestellt. Tatsächlich gilt Jocastas Interesse eher Dozent Carter. Glücklicherweise läuft das Ganze nicht auf ein Love-Triangle hinaus. Erzähltempo und Spannung sind sehr hoch. Ich wollte unbedingt wissen, wer hinter den Vorfällen steckt und wie Jo mit dieser Herausforderung umgeht, sodass ich das Buch innerhalb von zwei Tagen verschlungen habe. Das Buch ist als erster Band in sich abgeschlossen, bietet zum Ende jedoch Potenzial für eine Fortsetzung.
Rezensionen von clematis:
Silberküste von Alexander Oetker
Winterwald
Im verschneiten Winterwald findet ein Spaziergänger die Leiche der hiesigen Gemeindekrankenschwester. Schnell stellt sich heraus, dass es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord handeln muss. Kurz vor Weihnachten, im kältesten Dezember, den Luc Verlain kennt, ist er rätselhaften Todesfällen unter den Bewohnern der Silberküste auf der Spur.
Mit viel Atmosphäre, typischen Gerichten und der passenden Portion an Privatem entführt uns Alexander Oetker wieder einmal in den Südwesten Frankreichs, nach Aquitanien, und beschert uns wunderbare Stunden mit seinen charismatischen Ermittlern. Neben der aktuellen Krimihandlung gibt es noch Vergangenes aufzulösen, weshalb Kenntnisse der Vorgängerbände hilfreich, aber nicht zwingend nötig sind. Die bildhaften Beschreibungen des Schriftstellers sind legendär, der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz, denn zur Lösung des Problems werden umstrittene Wege beschritten. Klirrende Kälte und tief verschneite Felder erschweren einen raschen Abschluss, ob sich alles noch vor dem Weihnachtsfest ausgehen wird?
Spannende Szenen und lieb gewonnene Figuren lassen auch diesen Fall zu einem wahren Lesevergnügen werden! Hier passt einfach alles perfekt zusammen, wird von Alexander Oetker bestens in Worte gegossen, weshalb ich auf noch viele Begegnungen mit Luc Verlain, sein Team und seine Familie hoffe.
Rezensionen von Aileen:
Ms Atkins und die Bibliothek der Träume von Vanessa Göcking
tiefgründig, magisch und ein bisschen cosy
Ms Atkins liebt ihre Routinen, doch dann sitzt in ihrer geliebten Bibliothek plötzlich ein junger Bursche am Pult und zeigt ihr einen unbekannten Lesesaal. Dieser ist recht komisch, so sind alle Bücher leer und was hat es mit dem Lift auf sich der über 300 Knöpfe hat?
Der Begin ist richtig gemütlich, aber auch etwas verwirrend, da vier ganz unterschiedliche POVs auf einen warten.
Außerdem braucht die Handlung etwas um so richtig ins Rollen zu kommen. Dass manche Dinge nur angedeutet werden (oder erst später zur Sprache kommen) und man beim Lesen wirklich mitdenken und überlegen muss, macht es dem Buch keines fürs schnelle Lesen zwischendurch. Dies sollte man bei der Auswahl bedenken, da dies nicht jeder immer so mag.
Die Charaktere sind liebenswert geschrieben und auch wenn sie sehr unterschiedlich sind, kann man sich in jeden hineinversetzten - umso besser man die Möglichkeit im Laufe der Handlung bekommt sie kennenzulernen. Auch die Interaktionen zwischen ihnen unterstützten den Wohlfühl-Faktor des Buches. So würde man am liebsten ins Buch steigen und sie alle in den Arm nehmen (okay und eventuell in den Lift steigen und schauen was die Träume für einen bereithalten).
Rezensionen von Anja :
Four Heads Missing von Thorsten Schleif
Ich hatte mehr erwartet
Der Thriller FOUR HEADS MISSING - DIE TOTEN DER THEMSE von Thorsten Schleif handelt von mehreren verstümmelten Frauenleichen, deren Mörder fieberhaft gesucht werden muss, um neue Tote zu vermeiden.
In London 1888 wird eine Frauenleiche ohne Kopf gefunden und sorgt für Entsetzen, zumal es sich nicht um die erste Tat dieser Art handelt.
Treibt Jack the Ripper etwa wieder sein Unwesen? Nicht nur die Polizei versucht der Sache auf den Grund zu gehen, sondern auch Privatleute wie Leibwächter William Berger oder Gesellschaftsdame Irene Adams, die den Tod von leichten Mädchen nicht einfach hinnehmen wollen.
Ich hatte mich sehr auf das Buch gefreut, war dann aber letztendlich enttäuscht. Das Thrillergefühl kam bei mir leider gar nicht auf, eine gewisse Spannung war zwar vorhanden, aber nicht in erhofftem Umfang. Auch die große Anzahl an auftretenden Personen war für mich verwirrend und nicht zielführend. Schade.
Rezensionen von Sophie H.:
Alte Pfade von Alexa Hennig von Lange
Lebenspfad
Liliane ist frisch geschieden und hat gerade ihren ersten Urlaub alleine verbracht. Glücklich und zufrieden trudelt sie zuhause ein. Sie ist mit ihrem 90jährigen Vater verabredet. Doch als sie bei ihm zuhause ankommt, ist er nicht da. Sie will sich gerade in der Nachbarschaft umhören, als sie ein Anruf erreicht: Ihr Vater hat auf einem Wanderweg in Schottland in den Highlands einen Herzinfarkt erlitten und liegt nun dort im Krankenhaus.
Liliane setzt sich so, wie sie ist, sofort wieder ins Auto und fährt nach Schottland, um ihren Vater nach Hause zu holen. Im Krankenhaus angekommen, machen die Ärzte ihr klar, wie ernst es um ihren Vater bestellt ist. Doch weder Liliane, noch die Ärzte können den sturköpfigen Mann von seinem Vorhaben abbringen: Er will noch einmal den Wanderweg bezwingen, den er schon als Student gelaufen ist. Kurzerhand begleitet Liliane ihn. Der Weg wird für beide nicht einfach und sie führen Gespräche, die all das zutage bringt, was seit Jahren verdrängt und vergessen wurde. Liliane erkennt nach und nach, warum sie zu dem Menschen geworden ist, der sie ist, und dass sie eigentlich ganz anders sein möchte.
Ein Buch der leisen Töne mit wundervollen Beschreibungen der Natur und des Lebens schlechthin. Man hat regelrecht das Gefühl, mit den beiden durch die Highlands zu laufen, nasse Füße zu kriegen und wunderschöne Sonnenaufgänge zu bestaunen. Definitiv kein Buch, das man einmal liest und sofort wieder vergisst. Es regt dazu an, darüber nachzudenken, was uns wirklich prägt und ob es Möglichkeiten gibt, diese Prägungen irgendwie zu verändern. Eine große Weiterempfehlung von mir!
Rezensionen von v_im_wunderland:
Masterminds, Band 1 - Der Darknet-Köder von Chris Morton
sehr gelungen
Ich finde das Cover und den Titel des Buches sehr passend und er erinnert mich direkt an Filmplakate. Masterminds ist ein rasant geschriebenes Buch und nimmt uns direkt mit in ein spannendes Abenteuer. Toll ist bei diesem Buch, dass jeder von den Jugendlichen ein besonderes Talent hat, aber nur als Gruppe mit dem Zusammenspiel aller Fähigkeiten der Plan aufgehen kann.
Man möchte als Leser unbedingt wissen ob die Teens es schaffen und alles gelingt. Mir hat die Sprache und der Schreibstil des Buches sehr gut gefallen und ich konnte mich direkt in die Geschichte hineinlesen und hineinversetzen. Ich finde besonders an diesem Buch gelungen, dass es sowohl für junge Leser als auch für ältere Leser geeignet ist. Alles in allem ist es ein spannendes Lesevergnügen, welches kurzweilig ist und uns direkt abholt. Ich kann dieses Buch empfehlen.
Rezensionen von 19cici95:
Most Hated Girl von Kirsty Lockwood
Ein Buch thematisch so schwer wie die Tagesschau und so locker geschrieben wie ein Insta-Post
Odette ist eine junge Frau, die in den schwierigsten Verhältnissen aufgewachsen ist und sich nicht damit abfinden will. Trotz aller ihr in den Weg gelegten Widerstände, sei es durch ihre eigene Mutter und deren Freunde oder dem britischen Jobcenter, kämpft sie sich auf bewundernswerte Weise durch das Leben.
Über weite Strecken könnte Odettes Unfähigkeit sozial mit anderen Menschen zu verkehren, wie Neurodivergenz gedeutet werden. Dieses Thema wird zumindest aber nicht ausdrücklich aufgegriffen. Eher wird auf ihre verkorkste Mutter eingegangen, die Odette von anderen Menschen fern hält. Deswegen wünscht sie sich nichts mehr als Freunde – und zu Amos Verderben, findet sie welche.
Die Beziehung zwischen der 19-jährigen Odette und dem 80-jährgen Amos fängt unscheinbar an und entwickelt sich zusehends in eine Richtung, die von der Öffentlichkeit erst gefeiert und dann abgelehnt wird. Das Social-Media-Thema ist immer präsent, wird jedoch nie zum Hauptteil der Geschichte, was mir grundsätzlich sehr gut gefallen hat. Einzig die Darstellung der Entwicklung wie sich Odette ihre Kenntnisse über Social Media aneignet, kommt ein bisschen zu kurz. Dafür, dass sie lange Zeit nicht mal ein Handy besaß, weiß sie am Ende ziemlich gut, wie man im Livestream am besten viral geht.
Der Titel des Buches ist natürlich aufmerksamkeitsheischend gewählt. Der Hass, der Odette entgegenschlägt kommt aber leider nicht so wirklich rüber. Man kriegt einige Hasskommentare zu sehen, doch eine richtige hasserfüllte Stimmung ihr gegenüber will sich beim Lesen nicht wirklich einstellen. Dafür ist die Beziehung zwischen Odette und Amos sehr gut geschrieben. Bei jeder Seite und jedem Stimmungswechsel stellt man sich selbst und seine Empfindungen in Frage, und Amos und Odette gleich mit. Dadurch kann Odettes Reise mit Amos am eigenen Leib nachgefühlt werden. Auf die genaue Thematik will ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen, doch ich empfehle das Buch ganz klar für Leute, die mal eine ganz andere Art Beziehungsroman lesen wollen, der unterhaltsam und spannend geschrieben wichtige Themen aufgreift.
Rezensionen von milky:
Silent Whispers – Wie Stimmen im Wind von Sophia Como
Leider zu oberflächlich
Der Roman "Silent Whispers" von Sophie Como handelt von Giulia und Scott. Eines Tages findet Scott Giulia verletzt im Wald, als er mit seiner kleinen Schwester baden ist. Er bringt die ängstliche Giulia zunächst zur Ärztin und anschließend zu seiner Familie auf die Farm, da sie scheinbar niemanden hat, zu dem sie zurückkann.
Beide haben eine schwierige Vergangenheit, die innerhalb des Romans behandelt wird.
Mir gefällt gut, dass die Geschichte abwechselnd aus Giulias und Scotts Sichtweise erzählt wird und jeweils in der Ich-Perspektive. Dadurch bekommt man als Leser eine Verbindung zu beiden Hauptfiguren und kann sich in sie hineinversetzen. Leider ist das jedoch eher an der Oberfläche geblieben und ist in meinen Augen ausbaufähig. Ich hatte stellenweise einen ganz guten Draht zu beiden Charakteren, aber insgesamt hat mich die Geschichte leider nicht gepackt - dabei hat die Idee dahinter sehr viel Potential. Auch war der Ablauf der Handlungen teilweise für mich nicht stimmig und hat sich irgendwie falsch angefühlt.
Fazit: Insgesamt ein vom Schreibstil angenehm zu lesendes Buch, dem leider der Tiefgang fehlt.
Rezensionen von v_im_wunderland:
Eine kleine Schwindelei von Rosanna Pike
richtig gut
Das Cover finde ich sehr gut gestaltet. Und es ist einfach schon sehr prägnant. Dieses Buch handelt von einer ganz jungen Landstreicherin in Zeiten des Mittelalters. Schon die ersten Seiten beginnen sehr schwer für dieses junge Mädchen. Denn sie verliert ihre Mutter. Und muss ich nun um Ihre neugeborene Schwester kümmern.
Auf ihrem Weg trifft sie zum Glück einen netten Menschen, der ihr hilft. Jedoch ist die Reise natürlich nicht einfach. Wie immer in historischen Romane über das Mittelalter wird man sehr gut in diese Zeitalter hineingenommen und ich habe mich sehr gut hinein versetzt gefühlt. Das Buch ist sehr gut geschrieben und von Seite 1 ist man inmitten des Geschehens.
Die Geschichte ist bewegend und sehr tief und ich kann dieses Buch wirklich empfehlen, da es mich nicht losgelassen hat und ich immer weiterlesen musste.











