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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

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Tödliche Eifelpfade von Carla Capellmann

Schmugglerspiele mit Folgen

Meine Meinung
Der Autorin ist mit „Tödliche Eifelpfade“ ein Cosy Crime mit viel Lokalkolorit und einer sympathischen Privatermittlerin bestens gelungen.

Ellen Engels ist Privatdetektivin und verbringt mit ihrer Nichte Macy ein Wochenende auf einem Hof, der Schmugglerspiele anbietet. Was zunächst als Spiel und Spaß konzipiert ist, wird rasch ernst, denn die Veranstalterin der Schmugglerrouten wird tot aufgefunden.

Ellen Engels ist zwar aufgrund des Wiedertreffens eines einstigen Schwarmes von ihr emotional zu nahe am Geschehen, doch sie lässt sich nicht beirren und nimmt neben der Polizei die Ermittlungen auf. Dabei stößt sie auf ein Gewirr an Machenschaften, Lügen und alten Feindschaften, was ihr die Suche nach den Tätern nicht gerade erleichtert.

Der flott und spannend geschriebene Cosy Crime wartet neben einem nicht allzu blutrünstigen Todesfall mit jeder Menge Twists und damit Verdächtigen auf, sodass ich ständig am Rätseln war, wie alles zusammenhängen könnte. Für mich war zumindest einmal jede Person des Krimis unter den Verdächtigen und so konnte mich die Autorin an der Nase herumführen, bis sich schließlich mit einem schlüssigen Ende alles aufklärte.

Was ich an diesem Krimi besonders mochte, war die intensive Schilderung der lokalen Gegebenheiten so nahe an der Grenze zu Luxemburg und Belgien. Dadurch ergaben sich mit den Schmugglerspielen noch zusätzliche interessante Punkte in der Krimihandlung. Ich habe auch ein paar Mal die örtlichen Gegebenheiten mit den realen Ortschaften auf der Karte abgeglichen, da ich diese Ecke Deutschlands gar nicht kenne, aber mit der Schilderung im Buch darauf neugierig wurde. Das wäre vielleicht sogar eine Urlaubsdestination für mich!

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannend zu lesenden, gut aufgebauten Cosy Crime mit viel Regionalbezug ist, dem sei „Tödliche Eifelpfade“ bestens empfohlen. Für mich war es kurzweilige Krimiunterhaltung, die Lust macht, diese Ecke Deutschlands selbst zu erkunden - jedoch bitte ohne Kriminalfall!

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Tödliche Eifelpfade

Rezensionen von lese maus:

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00-Laschet von David Safier

gefällt mir

Armin freut sich wie ein Schneekönig, dass er nicht Kanzler geworden ist, sondern Bundespräsident sein darf. Doch schon am ersten Tag erfährt er, dass tief unter dem Schloss Bellevue die Zentrale des geheimsten Geheimdienstes der Welt liegt. Und er als Bundespräsident in Wahrheit nur eine Aufgabe hat: Agenten an Orte zu bringen, an die sie sonst nicht gelangen würden.

Sogleich muss der überforderte Armin mit einer jungen Topagentin die Menschheit vor der Auslöschung retten. Sein Abenteuer führt ihn ins Schloss Windsor, an die Côte d´Azur, nach Grönland, in den Vatikan und sogar in die Arme des Popstars Madonna. Und so erstaunlich es auch ist: Die einzige Hoffnung auf ein Überleben der Welt trägt den Namen 00-Laschet!
Nachdem ich bereits die Merkel-Krimis gelesen habe, war klar, auch 00-Laschet muss ich lesen. Ebenso humorvoll und kurzweilig.

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00-Laschet

Rezensionen von nessabo:

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»Unser Schwert ist Liebe« von Gilda Sahebi

Ein wichtiges Werk, das mich bewegt hat

Die Revolution im Iran bewegt mich seit Jahren und ich fühle großen Schmerz beim Gedanken an das jahrzehntelange Leid, das die Menschen - und vor allem Frauen - unter dem gewaltvollen Regime erfahren müssen. Mein Respekt vor ihrem gefühlt unerschütterlichen Mut ist deshalb umso größer.

Gilda Sahebi verfolge ich auf Social Media schon eine Weile und schätze ihre präzise sowie unaufgeregte Art der Einordnung.

Dieses Buch ist nun natürlich persönlich und ich mochte die damit einhergehende Verletzlichkeit sehr. Der Respekt und die Liebe für die Menschen dieses Landes sowie der Wunsch nach einem freien Iran ist in jeder Zeile spürbar.

Gleichzeitig scheut Sahebi es nicht, auch die Gewalt sichtbar zu machen und ich schließe mich der Einschätzung an, dass wir davor nicht die Augen verschließen dürfen. Besonders mit Blick auf die erneuten Massaker im Januar 2026 bricht mein Herz umso mehr, da ich das bereits 2023 erschienene Buch erst jetzt gelesen habe und weiß, dass die Menschen den Kampf um grundlegende Menschenrechte noch immer mit ihrem Leben bezahlen müssen.

Bei aller Wichtigkeit fand ich den Text insgesamt nicht ganz rund und hatte mehrfach stockende Momente. Da die Beiträge teilweise bereits an anderer Stelle erschienen sind, wirkten sie manchmal holprig eingebettet inklusive einiger Wiederholungen. Gleichzeitig war es mir phasenweise auch ein wenig zu sprunghaft.

Damit ist das Werk inhaltlich ein absolutes Muss, denn bei allen Repressionen im Land müssen wir den Menschen im Iran bzw. Iraner*innen in der Diaspora dringend zuhören. Sprachlich und erzählerisch war es nicht mein liebstes und zugänglichstes Sachbuch, obwohl es mich emotional trotzdem erreichen konnte.

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»Unser Schwert ist Liebe«

Rezensionen von Ameland:

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Die vergessene Tochter von Soraya Lane

Starke Frauen gehen ihren Weg

Im siebten Band dieser Reihe nimmt uns Soraya Lane mit nach Norwegen. Dort lernen wir im Jahr 1950 Amalie und ihre Liebe Oskar kennen. In der Gegenwart begegnen wir ihrer Urenkelin Charlotte, die nach Jahren wieder zurück in ihre Heimat kehrt, ein schicksalsträchtiges altes Holzkästchen im Gepäck.

Bei Familiengeschichten mit zwei Zeitebenen mag ich den historischen Teil meist lieber, da hier das Geheimnis entsteht. Auch Amalie hütet bis in ihr nunmehr hohes Alter ein Geheimnis. Mit dem Inhalt des Holzkästchens erwachen die Erinnerungen und sie erzählt ihrer Tochter und ihrer Urenkelin ihre bewegende Geschichte.

Bei diesem Buch konnte mich aber der gegenwärtige Strang genauso fesseln wie der historische. Wieder in ihrer Heimat angekommen, lernt sie Harrison kennen und zwischen beiden funkt es ordentlich. Sowohl Charlotte als auch Harrison tragen noch ein Päckchen aus der Vergangenheit mit sich herum und es gilt Ehemaliges auf- und zu verarbeiten.

Sowohl Charlotte als auch Amalie sind starke Frauen, die ihren nicht immer leichten Weg gegangen sind. Sie haben stets nach vorne geschaut und aufgeben kam für sie nie in Frage. So haben beide doch noch ihr Glück gefunden.

Soraya Lane schreibt so eindringlich und einfühlsam, aber niemals kitschig. Ich konnte die Handlungen und Gefühle der Protagonisten sehr gut verstehen und habe mit ihnen gelitten, mich aber auch mit ihnen gefreut. Besonders angetan haben es mir die bildhaften Beschreibungen der wunderschönen Landschaft Norwegens.

Eine Geschichte über Verlust, Mut, Kraft und neuem Glück, die mir wunderschöne Lesestunden geschenkt hat. Für mich der beste Band aus dieser Reihe.

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Die vergessene Tochter

Rezensionen von lese maus:

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Deine Zeit wird kommen von Carl-Johan Vallgren

topp

Schweden 1993. Kommissar Björling muss einen heiklen Fall aufklären: Im Wald eine tote Frau mit rasiertem Kopf und blauen Flecken. Wurde sie gefangen gehalten? Wer ist sie? Es gibt keine Hinweise. Dann verschwindet Björlings Tochter Malin während eines Campingausflugs spurlos. Sie ist alles, was Björling seit dem Tod seiner Frau am Leben hält, und sie ist im selben Alter wie die Tote im Fluss …Gibt es Zusammmenhänge? Björlings Wettstreit mit der Zeit beginnt, der ihn weit in die Vergangenheit führt und ihn um den Verstand zu bringen droht… Ich fand diesen Thriller genial.

Carl-Johan Vallgren hat mich mit „Deine Zeit wird kommen“ geflasht. Das Cover verspricht bereits eine spannende Handlung.
Ich konnte den Thriller kaum aus der Hand legen.
Voller Atmosphäre und Spannung. Der Schreibstil hat ebenso überzeugt.
Von mir eine klare Leseempfehlung.

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Deine Zeit wird kommen

Rezensionen von Lerchie:

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Die Stimme der Gewalt von Ellin Carsta

Auf glühenden Kohlen

1944 steht die Landung der Alliierten in der Normandie kurz bevor, doch die Falkenbachs müssen eigene Kämpfe ausfechten. Paul-Friedrich von Falkenbach entwirft eine waghalsige Rettungsaktion um Viktor Sanders Bruder vor Hauptsturmführer Breuer zu retten. Gustav erlebt an der italienischen Front das sinnlose Sterben.

Johannes Lehmann hilft, unter falschem Namen, zusammen mit Wilhelmine den jüdischen Familien zur Flucht. Eine Gefangennahme könnte ihr Todesurteil sein. Werden sie unbemerkt bleiben?


Meine Meinung
Das Buch ließ sich sehr gut lesen, denn ich habe es regelrecht verschlungen und es gab auch keine Unklarheiten im Text, die mich beim Lesen gestört hätten. In der Geschichte war ich wiedr schnell drinnen und konnte mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. In Paul Friedrich, der der starke Mann war, der alles plante. Dass Breuer Viktor Sander mit seinem behinderten Bruder erpresste, war ja bereits klar, und doch war eben abzusehen, dass irgendwann der Tag könne würde, wo Breuer seine Drohung wahrmachen würde. Und um dem zuvorzukommen und während Breuer in Berlin weilte, musste Sanders Bruder aus der Wohnung mitsamt seiner Betreuerin, weggeholt werden. Dazu waren Schliche und Kniffe nötig, die Paul Friedrich sich ausgedacht hatte. Denn Alexander wird zwar von einer Frau betreut, aber die beiden werden immer beobachtet. Mur mit viel Tricks kann man es schaffen der Beobachtung zu entgehen. Ob sie es wirklich geschafft haben Alexander Sander zu da heraus zu holen, ja das muss der Leser schon selbst lesen. Das Buch umfasst etwas zwei Monate des Jahre 1944 aber die hatten es in sich. Es war spannungsgeladen, hat mir sehr gut gefallen, hat mich gefesselt und ich habe mit Johannes, Wilhelmine und auch mit Paul Friedrich und Viktor Sander gezittert. Es hat mich sehr gut unterhalten. Von mir fünf Sterne und eine Weiterempfehlung.

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Die Stimme der Gewalt

Rezensionen von nessabo:

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Feine Risse von Elisa Hoven

Moralische Grenzgänge in einem absoluten Highlight verpackt

Es war mein erstes Buch von Elisa Hoven und nicht nur war die Lektüre ein im positivsten Sinne rasanter Rausch, ich bin danach auch in Höchstgeschwindigkeit in meine lokale Buchhandlung gerannt, um mir den Vorgänger zu kaufen - so absolut begeistert war ich von diesem Werk!

Selbst, wenn ich das Ende der einzelnen Fälle schon ahnte - und das war in einigen Geschichten der Fall - war es dem Schreibstil Hovens zu verdanken, dass ich absolut an ihren Lippen hing.

Der Weg, den die Strafverteidigerin Eva beschreitet, um die mutmaßliche Wahrheit herauszufinden, ist super spannend und zugleich greifbar beschrieben. Sie wird eine kleine Detektivin, reflektiert aber auch selbst und profitiert vom Austausch mit anderen. Damit wird sie zu einer Protagonistin, die mir nah war und gleichzeitig nicht moralisch rein - wie eben auch die geschilderten Fälle. Gleichzeitig verzichtet Hoven auf scary Szenen, ohne dass dies auf Kosten der Spannung geht. Ich habe es absolut geliebt.

Die Feinheiten der Justiz, des Gesetzes, sind ein reizvolles und oft auch frustrierendes Thema für mich. Mein Gerechtigkeitssinn wurde hier wirklich maximal strapaziert, aber genau das liebe ich an Literatur. Viele Grundsätze, wie die unantastbare Würde des Menschen (und eben auch des Täters), sind absolut unverzichtbar, aber es gibt eben auch Fälle, in denen genau das einem Unrecht nahekommt.

Die Autorin schafft es, moralische Grautöne auszuloten, die Justiz auf den Prüfstand zu stellen und uns als Leser*innen selbst zum Denken, aber nie zum Verurteilen zu animieren. Die Fälle sind super leicht lesbar und Kurzgeschichten-artig kurz, was das Leseerlebnis nur noch einmal verbessert. Verbunden werden die in sich abgeschlossenen Fälle durch eine private Handlung der Protagonistin, die selbst wunderbar spannend konstruiert ist.

Es geht hier weniger darum, dass es immer total offen bleibt, wer es denn nun war und was genau passiert ist. Es sind die moralischen Feinheiten und der Weg hin zu einer vermeintlichen Wahrheit bzw. der Umgang der Strafverteidigerin damit. Außerdem ist es für mich total reizvoll und oft auch herzzerreißend zu wissen, dass die Autorin sich hier an realen Fällen bedient und sie fiktionalisiert hat.

Ich mochte auch Peter als Evas Mann wirklich sehr gerne. Er ist zwar nur eine Nebenfigur, die der Geschichte insgesamt aber Lebendigkeit gibt und Eva noch nahbarer macht. Die beiden haben eine tolle Beziehung und das war neben all den spannenden Fällen ein beruhigender Ausgleich. Elisa Hoven schreibt klug, gut verständlich und mitreißend-sympathisch. Ich freue mich jetzt schon auf alle zukünftigen Werke!

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Feine Risse

Rezensionen von hohleborn8:

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Summer Storms von Sarah MacLean

Die Katze auf dem heißen Blechdach

Das Buch "Summer Storms"von Sarah Mac Lean erinnert mich sehr stark an den berühmten amerikanischen Filmklassiker "Die Katze auf dem heißen Blechdach" nach einem Theaterstück von Tennessee Williams aus dem Jahr 1958.

Wie in dem Film geht es auch hier um das Aufbrechen seit Jahren schwelender Familienkonflikte und deren schmerzhafte Verarbeitung.

Anlässlich des überraschenden Todes von Familienoberhaupt Franklin Storm, Milliardär und Wirtschaftsmogul, kommen seine vier Kinder auf die familieneigene, von der Außenwelt abgeschottete Privatinsel, um an der Beerdigung des Vaters teilzunehmen.

Auch Alice, die mittlere der drei Töchter, die von ihrem Vater vor 5 Jahren verstoßen wurde, erscheint. Schon bald fühlt sie sich wie einst Elisabeth Taylor alias Maggie wie eine Katze auf dem heißen Dach, die von den gehässigen Bemerkungen ihrer, um die Erbschaft buhlenden Geschwister und auch ihrer bösartigen Mutter sich nacheinander und ununterbrochen alle vier Pfoten verbrennt. Zu allem Uberfluss entpuppt sich die attraktive Zufallsbekanntschaft Jack, der Retter in der Not während ihrer Anreise, als vermeintlicher Joker im nie enden wollenden Spiel des Vaters mit seiner Familie.

Während der an Stelle einer Beerdigung veranstalteten Feier zum Abschied von Franklin Storm brechen die Konflikte der einzelnen Familienmitglieder an allen Fronten auf. "In der darauffolgenden Nacht entlädt sich nicht nur in der Natur ein Gewitter, sondern auch all der über Jahre hinweg entstandene Frust, alle Spannungen, die den einzelnen Familienmitgliedern des gemeinsame Leben verlogen und beinahe unerträglich gemacht haben." Ein Satz, der in der Handlungsbeschreibung des Filmklassikers fast identisch enthalten ist, auf dieses aktuelle Buch aber vollumfänglich zutrifft.

Mich hat das Buch voll erwischt. Als mittlere von drei Schwestern konnte ich die Konflikte von Alice voll nachempfinden. Das Buch wäre wie sein berühmter Vorgänger einer Verfilmung würdig. Der Film aus meinem Geburtsjahr könnte allerdings auch wieder einmal gezeigt werden. Er hat mir schon immer nicht nur wegen Elisabeth Taylor und Paul Newman sehr gut gefallen...

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Summer Storms

Rezensionen von Streiflicht:

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Pumuckl, Bücherhelden 1. Klasse, Pumuckl und der unheimliche Spuk von Uli Leistenschneider; Ellis Kaut

Schaurig schön

Als ich dieses Buch gesehen habe, war mir sofort klar, dass ich es haben muss. Ein bisschen für mich, aber natürlich umso mehr für meinen Neffen, der demnächst eingeschult wird. Das Buch bekommt er dann im Herbst von mir. Dann kann er vielleicht auch schon ein bisschen selbst lesen und kann mit diesem wunderschönen Buch weiterüben.

Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen und begeistert durch die Seiten geblättert. Die kleinen Übungen sind wunderbar und die Geschichte sowieso. Ich finde es perfekt, wie Pumuckl ein bisschen moderner geworden ist, gleichzeitig aber nichts von seinem urprünglichen Charme verloren hat. Das Flair und sein Witz sind immer noch genauso herrlich wie früher, als ich selbst noch ein Kind war. Ich mag auch den Comic-Style sehr, der gerade für Leseanfänger mit wenig Text und viel Bild sehr gut geeignet ist.
Mit dem frechen Kobold macht Lesenlernen noch viel mehr Spaß, da wird es nie langweilig!

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Pumuckl, Bücherhelden 1. Klasse, Pumuckl und der unheimliche Spuk

Rezensionen von Streiflicht:

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Das Rätsel des Kreuzbuben von Ain Kütt

Unsympathische, seltsame Figuren

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, die Kurzbeschreibung hatte mich total neugierig gemacht. Ich liebe Spannungsliteratur, umso mehr, wenn es in einem historischen Setting ist. Von Estland weiß ich leider wenig, das hat das Buch noch ansprechender für mich gemacht. Gut gefallen hat mir die Figurenübersicht am Anfang.

Leider war mir aber schon nach wenigen Seiten klar, dass das Buch nicht meins ist. Ich hab trotzdem weitergelesen, weil ich dem Buch eine Chance geben wollte, aber es wurde nicht besser. Ich weiß nicht, ob es an der Übersetzung liegt, am estnischen Humor, den ich nicht verstehe oder was auch immer. Die Figuren fand ich alle seltsam, blaß und größtenteils unsympathisch. Vielleicht waren die Adligen damals so, aber ich empfand sie als unsympathisch, herrisch und auch rassistisch bzw. arrogant.

Auch die Story wiegt hin und her und man weiß nicht immer so genau, was warum passiert oder auch nicht. Meins war es leider nicht und ich werde diese Reihe auch nicht weiterlesen. Was ich mir aber gut vorstellen kann, ist ein Besuch in Estland und auf diesen alten Gütern mit ihren schönen alten Gutshäusern nahe des Meeres.

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Das Rätsel des Kreuzbuben