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Rezensionen von Marw76:

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Sommerrauschen von Christiane Adlung

Zwischen den Zeilen lesen

Seit Kindheitstagen reist Judith in das Sommerquartier ihrer Familie im Médoc. Der Atlantik, die Wälder und Seen hinter den Dünen – der August verhieß einst endlose Wochen gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester und Natascha, dem Mädchen aus dem Nachbarhaus.

Das Schicksal zerbrach die besondere Freundschaft, die Heranwachsenden verloren einander aus den Augen.

Heute bewohnt Judith, mittlerweile eine erfolgreiche Bildhauerin, mit Robert, den beiden Töchtern und ihrer Mutter das Quartier. Der Verkauf des leer stehenden Nachbarhauses scheint Robert Gelegenheit, die beengten Räumlichkeiten zu erweitern.

In Judith jedoch rühren jene vier Wände mit ihren Geschichten an lang Vergangenem. Als Natascha unvermittelt in Begleitung ihres Mannes eintrifft, kehren all die Erinnerungen, denen Judith seit jenem Sommer vor vierzig Jahren zu entkommen versucht, jäh zurück.

Wenn man das Cover des Buches getrachtet, könnte man auf die Idee kommen es handelt sich um einen leichten und seichten Sommerroman, der die schönen Tage am Strand erzählt. Dies trifft es jedoch ganz und gar nicht, denn das Buch ist so viel mehr als das! Es ist tiefgründig und behandelt interessante Themen, die aber nicht ganz leicht zu lesen sind.

Schon der Schreibstil ist nicht einfach locker- leicht zu lesen wie ein Sommerroman, sondern der Schreibstil ist tiefgründig und man muss auch zwischen den Zeilen lesen. Deshalb erfordert das Lesen auch Zeit und Konzentration, einfach mal zwischendurch "weglesen" ist hier eher schwierig.

Die Protagonistin ist ziemlich eigen, nicht unbedingt eine Sympathieträgerin für mich, aber dennoch ein interssanter Charakter der auch einfach "echt" wirkt. Vorallem das zwischenmenschliche, die Gespräche und Begegnungen haben mir sehr gefallen.

Ich kann das Buch Menschen empfehlen, die sich wirklich auf eine Geschichte einlassen wollen, die zwischen den Zeilen lesen möchten und tiefgründige Geschichten mögen. Wer sympathische Charaktere und eine lockere, sommerliche Handlung sucht, der sollte sich eher ein anderes Buch suchen.

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Sommerrauschen

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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Partypeople von Stefan Sommer

Partypeople

Helikopterflüge, Grandhotels mit Infinity-Pools, Champagner. Der Ich-Erzähler in Stefan Sommers neuen, zweiten Roman lebt als erfolgreicher Techno DJ das Jet Set Leben der Super Reichen. Und hinter der Fassade der Partypeople: Designerdrogen, Schmerzmittel und Loneliness.
Ein Setting, das mich in Romanen immer wieder unglaublich anzieht.

Wahrscheinlich weil ich weder rich noch lonely bin und meine geilste Dröhnung der KoRo Engergy Ball nach dem Long Run ist.

Die Superstars, genauso wie der Ich-Erzähler in „Partypeople“, haben da ganz andere Vorstellungen von Spaß. Es braucht immer neue und dekadentere Kicks, um die innere Leere zu füllen. Die Beats der Techno Musik müssen mit Drogen verstärkt werden, um noch den letzten traurigen Gedanken aus dem Gehirn zu wummern.

Der Ich-Erzähler versucht es sogar mit einer Beziehung. Als er den durchtrainierten Christian mit der scharfkantigen Jawline kennenlernt, wünscht er sich mehr Verbindlichkeit und Nähe. Aber Christian ist mit einer Frau verheiratet und nicht geoutet, sondern ein Darsteller von performativer Männlichkeit.

“Es ist so sad, wenn Männer sich ihres Selbstwertes durch Desinteresse an ihren Mitmenschen versichern müssen.”

Beide sind Meister im Verdrängen von Gefühlen.
Haben sie eine Chance, sich näher zu kommen?

Stefan Sommers Roman erfindet den Typus des nach Sinn und Liebe suchenden Mannes nicht neu. Ich denke an „Die imaginäre Nacht“ von Hugo Lindenberg, ich denke an „Lauter“ von Stephan Roiss. „Partypeople“ ist super rasant, spannend und kompromisslos auf den Punkt unserer Zeit erzählt. Ich liebe die von ihm zahlreich verwendeten Anglizismen und nutzte sie selbst ironiefrei und viel, da ich in der deutschen Niederlassung einer amerikanischen Firma arbeite.

Im Rahmen eines Online-Bloggerinnen- und Buchclub Treffens mit dem sympathischen Autor habe ich von ihm erfahren, dass er im Rahmen der Recherche viele Interviews mit DJs geführt hat und die Szene gut kennt, weil er selbst als DJ aufgelegt hat. Auch das Milieu und die teilweise grotesken Dialoge der Superreichen sind nicht etwa überzeichnet, sondern basieren zum Teil auf realen, dokumentierten Aussagen von Zuckerberg und Co.
Auch das der Ich-Erzähler mit seiner getriebenen Hatz um die Welt an das traurige Schicksal von Avicii erinnert, ist kein Zufall, sondern basiert auf Sommers gründlicher Recherche. Das beeindruckt mich sehr und führt zu einem absolut glaubhaften und authentischen Hintergrund, vor dem der Ich-Erzähler seine Geschichte erlebt. Gleichzeitig zeigt Sommer damit gesellschaftskritisch das Gesicht einer vermeintlich gesellschaftlichen Elite, die sich ihre Welt nach ihrem Willen formen kann und bestätigt gleichzeitig die alte Wahrheit, dass man auch mit Geld nicht alles kaufen kann. Oder?

Mich hat „Partypeople“ super gut unterhalten und empfehle dir den Roman gerne weiter, wenn auch du von dekadenten Settings magisch angezogen wirst.

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Partypeople

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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LAHEA von Lisa-Viktoria Niederberger

Lahea

Fantasy-Romane und ich haben eine weit zurückreichende Vergangenheit. Sie waren mir in meiner Jungend ein vielbesuchter Zufluchtsort. Heute greife ich allerdings nur sehr, sehr selten zu Romanen, die nicht in unserer Welt spielen.

Als ich dann auf den ersten Seiten von “Lahea” die Karte der Insel Ebria entdeckt hatte, wie es oft bei Fantasy-Romanen zur Orientierung üblich ist, war ich mir nicht sicher, ob der Roman überhaupt etwas für mich ist.

Aber überraschenderweise hatte ich mit dem Romandebüt der Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin Lisa-Viktoria Niederberger eine richtig gute Zeit.

Niederberger entwirft auf der abgelegenen Insel Ebria ein feministisches Utopia. Die von Frauen geführte und gelenkte Gemeinschaft lebt in Friede und Harmonie auf mehrere Städte verteilt auf der Insel. Ressourcen sind ausreichend vorhanden, da die Insel reich an Nahrung und Baumaterial ist, und angespültes Treibgut aus der übrigen Welt ergänzt die Bestände.
Es gibt keine Ehe oder Besitzansprüche, freie Liebe und polyamore Beziehungen werden zwischen allen Geschlechtern gelebt. Alle leben im Einklang mit der Natur und sich selbst, der Kapitalismus und patriarchale Denkmuster scheinen überwunden.
Ich würde sagen, die Beschreibungen des Lebens auf der Insel lesen sich wie ein wokes Paradies, in dem ich auch gern leben würde.
Die titelgebende Protagonistin Lahea ist eine junge Frau und Mutter und soll bald das Amt der Dorfvorsteherin übernehmen. Sie begibt sich dafür auf eine Reise in die Hauptstadt, um anschließend alle Städte und Regionen der Insel kennenzulernen.

Natürlich (!!) ist nicht alles so nice, wie es auf den ersten Blick scheint, denn eine dunkle, längst überwunden geglaubte, toxisch maskuline Bedrohung baut sich auf…oder anders gesagt …Incels are coming!

Mir hat an dem Roman vor allem das fantasievolle und detailreich ausgestalte Worldbuilding von Ebria gefallen, das tendenziell vielleicht etwas zu utopisch, aber in sich sehr stimmig ist. Es hat mir viel Freude gemacht, die Schauplätze der Handlung auf der Landkarte zu verfolgen und mit Lahea auf ihre Heldinnenreise zu gehen.
Die Figuren sind liebevoll angelegt und einwandfrei moralisch orientiert (bis auf die Bösen versteht sich).
Niederberger greift in ihrem Roman aktuelle feministische Diskurse auf und denkt sie weiter. Sie zeigt sehr deutlich auf, dass eine lebenswerte Gesellschaft nur im Miteinander entstehen kann und immer wieder neu diskutiert und justiert werden muss.
Wie oft bei Fantasy Romanen kommt für mich auch in „Lahea“ das Ende nach dem sorgfältigen Aufbau und der Hinführung etwas zu kurz und zu wohlfeil. Aber der Weg dahin hat mich sehr gut unterhalten und aus der Realität entführt.

Eine willkommene Auszeit, die ich allen empfehle, die einem kleinen fantastischen Abenteuer nicht abgeneigt sind.

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LAHEA

Rezensionen von spozal89:

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Picking Daisies on Sundays von Liana Cincotti

konnte ich nicht fühlen

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich toll finde und ich deswegen auf das Buch aufmerksam geworden bin. Aufgrund der vielen positiven Bewertungen war mir dann klar, dass ich es auch lesen möchte. Leider kann ich mich nicht ganz so euphorisch zeigen, wie manch anderer.
Den Schreibstil fand ich ganz ok, aber irgendwie fand ich ihn stellenweise auch sehr langweilig.

Ich habe daher sehr lange am Buch gesessen, weil mich weder der Schreibstil, noch die Charaktere in den Bann ziehen konnte und ich beim Lesen leider immer wieder abgedriftet bin. Die Storyline ist nichts neues, was ja an sich nichts schlechtes ist, denn bei den meisten Rom-Com Romanen wiederholt sich die Storyline. Aber als Vielleser vergleicht man dann doch leider unterbewusst die Bücher miteinander und zu machen Storys hat man dann einfach mehr Beziehung, als zu anderen. Hier fehlte mir einfach die offene Kommunikaton zwischen den Protagonisten und Daisy war mir einfach zu nett. Sicherlich wird das Buch seine Leser finden, da es per se ja nicht schlecht ist, aber halt jetzt auch nicht der Oberhammer. Daher vergebe ich drei Sterne.

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Picking Daisies on Sundays

Rezensionen von verhei:

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Home Story von Cleo Konrad

Mord und Beklemmung am Aussteigerhof

Am Steingruberhof versucht eine abgeschottete und eingeschworene Gemeinschaft den Hof möglichst als Selbstversorgerhof zu betreiben. An einem heißen Tag im Sommer wird die Leiche einer Journalistin gefunden, die die Bewohner des Hofes am Vortag bedrängt hat. Rasch fällt der Verdacht auf die abgeschottet lebenden Bewohner.

Eva, eine junge Anwältin aus München kommt zur Hilfe. Das Besondere: sie ist die Tochter von Wilma, der Inhaberin des Steingruberhofs und sie hat diesen vor dreizehn Jahren verlassen und den Kontakt abgebrochen. Doch auch für sie ist es nicht einfach in diese Gemeinschaft einzutauchen. Die Skepsis ihr gegenüber ist groß und sie stößt auf viel Schweigen und auf viele Geheimnisse.

Den Einstieg in das Buch fand ich nicht einfach, ist man doch mit einer großen Anzahl an Personen konfrontiert. Verschiedene Namen, Verwandtschaftsverhältnisse und Vergangenheiten. Ohne das Personenregister und dem Plan vom Hof hätte ich wohl rasch aufgegeben.

Man verfolgt die Geschichte aus wechselnden Perspektiven der Bewohner und auch der Anwältin Eva. Teilweise kommen auch Kapitel in kursiver Schrift hinzu, wobei die Einordnung für den Leser zu Beginn unklar ist – zu welchem Zeitpunkt und welche Person gibt sie wieder. Der Vorteil des Perspektivenwechsels als Erzählinstrument ist definitiv, dass man unterschiedliche Blickwinkel und Gedankenwelten einfangen kann. Teilweise streckte die Form die Erzählung jedoch einfach, wodurch es vor allem in der ersten Hälfte zu einigen Längen kam.

Eva fand ich als Ermittlerin durchwegs passend, kommt sie doch von außen in die Gemeinschaft und hat aber dennoch durch ihre Vergangenheit Bezug zu ihr. Rasch ist sie nicht nur Anwältin, sondern ermittelt auch wirklich, auch wenn sie sich damit so manche Anordnung ihrer Chefin sowie manches Gesetz außer Acht lässt. Man merkt konstant den Konflikt zwischen ihr und ihrer Mutter und ihren eigenen Zwiespalt – ist sie nun Teil der Gemeinschaft oder nicht.

Die Spannung des Romanes ergibt sich vor allem aus der Tatsache, dass sich alles an einem recht abgeschlossenen Ort passiert und man grundsätzlich neben dem Mörder wohnt. Die bedrückende Stimmung der Enge war für mich omnipräsent. Die Dynamik innerhalb der Gruppe trägt die Spannung des Romans und Düsternis des Romans. Vor allem die Spannung und Wendungen in der zweiten Hälfte haben mich gepackt.

Ein durchwegs düsterer und spannungsgeladener Roman durch die psychologische Komponente. Jedoch bleibt Tödlicher Podcast mein Favorit dieser Autorin.

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Home Story

Rezensionen von verhei:

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Klein aber tot von Jo Fischler

Cozy-Crime in der Miniaturstadt

Johannes Jojo Wunder ist Kriminaloberkommissar in der doch beschaulichen Kleinstadt Knuffingen. Doch irgendwie läuft es gerade etwas unrund. Seine Mutter, Restaurantbesitzerin, erhält eine doch eher vernichtende Kritik vom Journalisten Friedrich Frank. Die meisten Kollegen der Dienststelle sind auf Urlaub oder Fortbildung und den neuen Chef hat er noch nicht kennengelernt.

Und gerade jetzt wird der große Kritiker Friedrich Frank ermordet aufgefunden – zu allem Überfluss werden am Auffinde Ort verschiedene Dinge gefunden, die auf seine vernichtenden Kritiken hindeuten. Unter anderem eben auch auf Johannes Mutter und Liora Märklin, Blumenhändlerin und Jojos Schwarm.

Die Idee des Romans fand ich faszinierend, denn der Roman spielt in der fiktiven Stadt Knuffingen die sich in der Miniatur Wunderwelt, einer Touristenattraktion befindet. Schon die Covergestaltung macht dies klar – sind doch Miniaturszenen hier festgehalten. Über weite Teile wird die Geschichte hier, wie ein normaler Krimi erzählt, doch als Leser ist man sich des besonderen Settings natürlich bewusst und ab und an haben auch die Figuren so ihre Momente, in denen sie denken überwacht zu werden.

Die Charaktere sind teilweise doch etwas kauzig und greifen so manche Stereotypen einer Kleinstadt auf. Jedoch wachsen sie einen sehr ans Herz. Man darf sich auf eine Portion Humor und viel Situationskomik freuen – und ich denke so manche Eigenart, wie der immer abwesende Chef könnten vielleicht auch noch bei den Folgebänden auftreten.

Der Schreibstil ist flüssig und grundsätzlich kommt man ohne Längen durch den Roman. So manche Wendung war für mich allerdings absehbar. Dennoch würde ich das Buch als soliden Cozy-Crime bezeichnen. Vor allem Kenner der Miniaturwelt haben sicher besondere Freude damit Knuffingen hier literarisch verarbeitet zu sehen.

Ein sympathisches Cozy-Crime für zwischendurch. Ich freue mich schon auf Fortsetzungen und nehme mir definitiv auch vor das echte Knuffingen zu besuchen.

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Klein aber tot

Rezensionen von SalMar:

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The Rainshadow Orphans von Naomi Ishiguro

Schillernd wie ein Regenbogen, aber leider auch beschwerlich

Das Leben in Rainshadow City sieht sehr unterschiedlich aus, je nachdem welchem Teil der Bevölkerung man angehört. Die Geschwister Toshiko, Jun und Mei gehören weder dem Kreis um die Kaiserin noch der berüchtigten Bande der Lucky Crows an. Vielmehr versuchen sie, aus dem Untergrund für ein wenig mehr Gerechtigkeit zu sorgen und den Menschen im Halbmond, dem Armenviertel vor den Toren der Stadt, zu helfen.

Die Geschichte, die zuallererst aus Sicht von Toshiko erzählt wird, wartet mit ungeheuer vielen bunten Facetten auf. Nicht nur die drei Geschwister sind sehr unterschiedlich, auch die weiteren Figuren, aus deren Perspektive man als Leser die Handlung erlebt, haben sehr verschiedene Hintergründe. So bekommt man einen sehr vielseitigen und abwechslungsreichen Blick auf Rainshadow City und die jüngsten Entwicklungen.
Das macht es einem aber auch nicht immer einfach, der Geschichte zu folgen, denn die Perspektivwechsel passieren doch recht häufig. Dadurch liest es sich leider nicht ganz so flüssig, so dass ich das Gefühl hatte, nie wirklich ganz einzutauchen.
Das ist superschade, denn der Autorin ist vieles richtig gut gelungen: Die Charaktere sind beispielsweise wirklich einzigartig. Auch die ganz besondere Art der Magie, die sie sich in diesem Buch ausgedacht hat, konnte mich sehr begeistern. Außerdem birgt die Geschichte viele Details, die sie zu etwas Besonderem machen.
Trotz diesem großen Potenzial konnte mich das Buch im Großen und Ganzen leider nicht komplett überzeugen und es fiel mir relativ schwer, es zu Ende zu lesen.

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The Rainshadow Orphans

Rezensionen von spozal89:

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Es gibt sehr viel zu entdecken

Wir sind einfach sehr große Fans der Wieso, Weshalb, Warum- Bücher und haben schon eine Menge davon zu Hause. Mein Sohn ist mittlerweile aus dem Alter raus, aber mein Neffe passt noch genau in das Alter der Bücher und er hat sich sehr über diese neue Ausgabe gefreut.
Beim neuen Thema der Reihe dreht sich alles rund um die Lebensräume der Tiere bzw.

deren Bauten. Dabei gibt es altbekannte Bauarten wie den Ameisenhügel oder die Vogelnester, aber auch Biberburgen und Flamingonester werden vorgestellt. Sowohl der Lebensraum Wald, als auch das Wasser und die Wüste werden den Kindern nahegebracht. Dabei sind die Texte wieder sehr kurz und knackig gehalten, enthalten aber alle wesentlichen Inhalte die man braucht. Auch wir als Erwachsene können dabei noch was lernen. Das Highlight im Buch sind wie immer die vielen Klappen, die man erkunden kann, sowie die tollen Illustrationen. Für mich ist diese Reihe einfach mit jedem Buch der Hit und die Bücher eignen sich auch immer wieder als ein tolles Geschenk. Daher gibt es von mir 5 von 5 Sternen.

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen

Rezensionen von ReiShimura:

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen von Susanne Gernhäuser

Die Tiere machen den Unterschied

Die Mrs.-Murphy-Reihe ist zwar bereits etwas älter, wirkt aber noch immer zeitlos und ist definitiv lesenswert. Trotz vieler Gemeinsamkeiten besitzt jeder Band seinen ganz eigenen Reiz.

Rita Mae Browns Charaktere sind einfach zauberhaft. Hierbei meine ich sowohl die zweibeinigen Charaktere als auch die mit vier Beinen.

Denn bei dieser Serie handelt es sich um eine Mischung aus einem Menschen- und einem Tierkrimi. Die Kombination ist durchaus gelungen und hebt sich deutlich von anderen Büchern ab.

Das Tempo des Buches würde ich als eher langsam bezeichnen. Die Autorin nimmt sich wie immer viel Zeit für die Beschreibung der Umgebung und der Charaktere. Zusätzlich kommt in diesem Buch noch einiges an Informationen zum Thema Reitsport hinzu. All diese Informationen verlangsamen das Tempo und machen das Buch an einigen Stellen ein wenig langatmig.

Der Kriminalfall selbst war nicht unbedingt der Beste, den ich je gelesen habe. Dafür fehlte es ein wenig an Spannung und die Auflösung war für mich keine große Überraschung. Der Showdown zum Schluss war wieder einmal ein klein wenig übertrieben, aber sehr liebenswert und unterhaltsam. Dennoch fand ich das Buch in Summe sehr interessant. Wie immer waren die Dialoge zwischen den Tieren das Highlight.

Die Bücher können prinzipiell in beliebiger Reihenfolge gelesen werden, da die Fälle in sich abgeschlossen sind. Jedoch gibt es diverse Nebenhandlungen und Charakterentwicklungen, die sich über die gesamte Reihe ziehen. Daher würde ich Einsteigern in diese Buchserie empfehlen, die Bücher in der vorgesehenen Reihenfolge zu lesen.

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Wieso? Weshalb? Warum? Band 66 - Was Tiere alles bauen

Rezensionen von Claudia H.:

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Kaffee auf Åland von Sanne Hipp

Eine Insel zum Verlieben

Worum es geht:
Die Stuttgarterin Maike hat einen Job der sie ernährt, doch glücklich ist sie nicht. Nun muss sie für diesen Job nach Finnland auf Åland. Die Insel Kumlinge hat es Maike sofort angetan. Die Natur und auch die Menschen empfangen Maike mit offenen Armen. Vor allem eine Frau, Alva, hat es Maike ganz besonders angetan, nur scheint dies leider nicht ganz auf Gegenseitigkeit zu beruhen.

Wieder in Stuttgart lässt sie Kumlinge nicht mehr los. Sehnsucht packt sie. Und auch ihr Kater Sir Lion bemerkt ihre Veränderung.

Mein Fazit:
Zunächst habe ich mich sehr darüber gefreut, dass es eine neue Lovestory von Sanne Hipp gibt und diese hat mich richtig gepackt. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen, konnte es gar nicht aus der Hand legen. Maike ist mir gleich ans Herz gewachsen. Sie ist nicht so ganz im Reinen mit sich. Ihre innere Unruhe wurde hier sehr gut beschrieben und ich konnte sehr gut mit ihr fühlen. Zudem habe ich gleich Fernweh bekommen. Die Landschaft wurde auch sehr schön beschrieben. Auch die Nebenfiguren wurden sehr liebevoll beschrieben, sodass man gleich Lust auf Åland bekommt. Die Lovestory, die echt süß ist, ist hier jedoch nicht ganz das Hauptmerkmal. Es geht hier eher um eine junge Frau, die zu sich selbst finden muss und sich selber zu wenig zutraut. Maike macht hier eine tolle Entwicklung durch und es war schön, sie dabei zu begleiten. Als die beste Freundin von Maike, Claudi, wünsche ich ihr natürlich alles Gute LOL und Sanne Hipp viel Erfolg mit dem Roman.
Übrigens kommt dieses Lovestory hervorragend ohne spicy Szenen aus. Ich habe nichts vermisst.

Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung für eins der besten Bücher, die von Sanne Hipp gelesen habe und volle 5 Sterne.

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Kaffee auf Åland