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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Nicole (Abby1810):

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Ungebrochen - Mein Wille zu leben von Bar Kupershtein

Tragisch-Mutig-Resilient

Mir ist der Überfall der Hamas am 7. Oktober 2023 sehr nahegegangen. Da ich jüdische Freundinnen habe, war ich auch stets über die tragischen Neuigkeiten informiert. Auch wir hatten in Wien einen "Platz zur Erinnerung an die Geisel", inklusive Mahnwachen und Gedenkveranstaltungen. In der Wiener Innenstadt wurden mehrere Vermisstenplakate der Geisel an die äußere Fensterleiste der Wohnhäuser angebracht.

Daher war ich unglaublich neugierig auf Bars Buch. Und ich wurde nicht enttäuscht. Er schreibt seine tragische und traumatisierende Geschichte voller Gefühle, Authentizität und Stärke. Das Buch ist aus der Ich-Perspektive von Bar und seinen Eltern geschrieben. Ich war erstaunt wie stark Julie, Bars Mutter ist. Sie hat sich für ein Gebetszelt am Platz der Geisel stark gemacht, dank ihr wurden im ganzen Land Gebete für die Vermissten gesprochen, und sie hat die Hoffnung nie aufgegeben Bar wieder in ihre Arme schließen zu können.

Bar beschreibt sehr eindrucksvoll wie er am Morgen des 7. Oktobers 2023 vielen Menschen geholfen hat aus dem Schußfeld zu kommen. Verletzte wurden dank ihm versorgt, und auch ein Stau wurde dank seines Einschreitens aufgelöst, sodass die Besucher schneller flüchten konnten. Dabei gerät er in die Fänge der Hamas. Nichtsahnend, dass er für die nächsten 738 Tage seine Familie und Freunde nicht mehr sehen wird.

Mit anderen Geiseln verbringt er eine schreckliche Zeit in Wohnungen und Tunnel in Gaza. Folter, Hunger, prekäre hygienische Umstände und Angst, sind sein täglicher Begleiter. Doch Bar bleibt stark. Er hat ein unglaubliches Gottvertrauen und weiß, dass seine Identität in Gott liegt. Trotz der mühsamen Umstände ist er nicht gewillt aufzugeben. Er setzt sich sogar immer wieder bei seinen Bewachern durch.

Das Buch hat einen angenehmen und unterhaltsamen Schreibstil. Die Sicht aus den verschiedenen Perspektiven ist eindrucksvoll beschrieben und der Leser hofft und zittert mit jeder Geisel mit. Es ist wie Meron Mendel es im Vorwort schreibt:" Man kann Bars Geschichte lesen, seinen Schmerz und den seiner Familie wahrnehmen und zugleich um die getöteten Zivilisten, darunter unzählige Kinder, in Gaza trauern. Die Anerkennung des einen Leids nimmt dem anderen nichts. Menschlichkeit ist kein begrenztes Gut.“

Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und bin nur so durch die Seiten geflogen. Absolute Leseempfehlung meinerseits!

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Ungebrochen - Mein Wille zu leben

Rezensionen von Bücherfreundin:

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KUNTH Bildband Erlebnis Flusskreuzfahrt von Katinka Holupirek

Inspirierendes Buch mit wunderbaren Fotos

Das Interesse an entspannten Reisen auf hoher See und Flüssen ist groß, immer mehr Urlauber buchen Flusskreuzfahrten und genießen die zahlreichen Vorteile dieser Urlaubsform. Auf dem Hotelschiff geht es ruhig und gemütlich zu, niemand wird seekrank, der Blick auf die schönen Flusslandschaften ist Balsam für die Seele.

Obwohl der Standort ständig wechselt, entfällt das lästige Kofferpacken, nach einem gemütlichen Frühstück startet man zu seinem Tagesausflug und besucht historische Orte und die interessantesten Sehenswürdigkeiten entlang der Route.

In seinem aktuellen Bildband "Erlebnis Flusskreuzfahrt: Reisen auf den schönsten Wasserwegen Europas" stellt der renommierte Kunth Verlag auf 288 Seiten die schönsten und beliebtesten Flusskreuzfahrten unseres Kontinents vor. Die ersten beiden Seiten der 28 Kapitel beschreiben die einzelnen Schifffahrtsrouten und nennen ihre Länge, die Reisezeit und Reisedauer. Auf den Folgeseiten finden wir Beschreibungen und einzigartige Farbfotos der schönsten Küstenorte entlang der europäischen Flüsse, Kanäle und Seen in Irland, Großbritannien, Schweden, Frankreich, Spanien, Portugal, der Niederlande, Belgien, Deutschland, der Schweiz und Italien. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Donau, die vom Schwarzwald bis zum Schwarzen Meer durch Deutschland, Österreich, Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, Moldawien und die Ukraine fließt.

Da ich in der Nähe von Köln lebe, waren für mich natürlich die Routen auf dem schönen Rhein von besonderem Interesse, ganz besonders die 490 km lange Fahrt zwischen Köln und Basel sowie die unterschiedlichen Fahrten in die Niederlande. Ein großer Traum wäre neben einer Kreuzschifffahrt auf der Donau auch eine Reise auf Rhône und Saône, um in Arles auf Vincent van Goghs Spuren zu wandeln.

Der übersichtlich gestaltete Bildband im Großformat mit den umfassenden Informationen, Anregungen und wunderschönen Farbfotos lädt zum Träumen ein, er hat mich begeistert und mir viel Lesefreude bereitet. Er hat mir umfangreiches Hintergrundwissen vermittelt und ist für mich die ideale Unterstützung bei der Planung meiner nächsten Flusskreuzfahrten. Die Übersichtskarten, die den genauen Verlauf der Flussreisen darstellen, fand ich sehr hilfreich. Hervorheben möchte ich die sehr hochwertige Gestaltung, die das Buch auch zu einem kostbaren Geschenk macht.

Absolute Leseempfehlung!

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KUNTH Bildband Erlebnis Flusskreuzfahrt

Rezensionen von Ameland:

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Der Briefladen, in dem ich dich fand von Baek Seungyeon

Briefe bedeuten auch Wertschätzung

Wer schreibt heute noch persönliche Briefe? In unserer schnelllebigen Welt findet der Austausch überwiegend nur noch digital statt. Ganz anders stellt sich das in dem Roman der koreanischen Autorin Baek Seungyeon dar. Die Beschreibung des Briefladens mit seinem wunderschönen Briefpapier, der leisen Musik im Hintergrund und den liebenswürdigen Angestellten machte mir Lust auf einen Besuch dieses Geschäfts.

Besonders gefallen hat mir, die Idee dort auch Brieffreundschaften knüpfen zu können. Ein persönlicher Brief, für den sich jemand Zeit genommen und sich Gedanken gemacht hat, ist doch ganz etwas anderes als eine WhatsApp-Nachricht.

Die Autorin hat einen ruhigen und wohltuenden Schreibstil, der teils poetisch und teils philosophisch anmutet. Die vielen enthaltenen Lebensweisheiten ließen mich öfters innehalten und regten zum Nachdenken an. Die andere Sichtweise der Koreaner auf das Leben unterscheidet sich schon sehr von unserer westlichen Einstellung. Manchmal habe ich mir gewünscht, dass wir uns einiges von dieser asiatischen Einstellung abgucken würden.

Die Protagonisten, die zu Beginn in einer Übersicht mit ein paar Sätzen vorgestellt werden, fand ich sympathisch und liebenswürdig. Ihr Umgang miteinander war sehr wertschätzend und darauf bedacht, niemanden zu brüskieren oder zu verletzen. Ob es nach der Trennung von Hyoyeong und Yeonggwang eine zweite Chance für die Liebe gibt oder ob sie sich jeweils für einen anderen Partner entscheiden steht auf Messers Schneide.

Den ersten Band hatte ich vorher nicht gelesen, habe aber keine Verständnisprobleme gehabt. Ein Roman, der entschleunigt und mich beim Lesen zur Ruhe kommen ließ.

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Der Briefladen, in dem ich dich fand

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Eine einfache Wahrheit von Corinna Krenzer

Unglaublich packend erzählt, mit kleinen Schwächen in Bezug auf die historische Authentizität

"Eine einfache Wahrheit" ist das Romandebüt der 1989 in Frankfurt am Main, also in der damaligen BRD, geborenen Autorin Corinna Krenzer. Von dieser Autorin werden wir hoffentlich noch viel hören, denn die Geschichte ist von einer außergewöhnlich starken, besonderen Stimme erzählt, die die Leserinnen und Leser von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann zieht und in Atem hält.

Die Handlung spielt auf zwei Zeitebenen, einerseits um das Jahr 2019, als die 44-jährige Schriftstellerin Janna See nach vielen Jahren und lange nach dem Tod beider Eltern für kurze Zeit wieder in ihren alten Heimatort im mecklenburgischen Kohltal zurückkehrt. Sie ist auf der Flucht vor sich selbst, mitten in der Midlife-Crisis, entfremdet von ihrem Ehemann, der gleichzeitig ihr Literaturagent ist, außerdem in einer Beziehungskrise mit ihrer lesbischen Affäre Marie sowie enttäuscht von ihrem Verlag, der ihre letzte Romanidee zurückgewiesen hat. Gleichzeitig quält sie sich seit 30 Jahren damit, dass sie sich die Schuld am Suizid ihres Vaters gibt.

Ihr Vater Ulli See war ursprünglich als junger Mann mit hohen Idealen und verliebt in eine junge Frau aus der DDR, die er bei einem Besuch dort kennen gelernt hatte, aus der BRD in die DDR gezogen, aber schnell von der realen Umsetzung des Sozialismus desillusioniert worden, hatte zu viele kritische Gedanken geäußert, wurde in Folge degradiert und gedemütigt und schließlich hatte die Familie sehr plötzlich kurz vor der Wende aus der DDR fliehen müssen und in der BRD von ganz unten noch einmal anfangen müssen. Daran und an der Entfremdung in der Familie war er verzweifelt und hatte sich kurz nach der Flucht das Leben genommen.

Auf der zweiten Zeitebene erleben wir also die Familie See in der DDR. Hier gibt es durchaus idyllische Kindheitsmomente mit einer berührenden Kinderfreundschaft zwischen Janna und Oskar, dessen Mutter gestorben ist und der von seinem Vater, Arzt und eine mächtige Figur in der lokalen SED, nicht viel Liebe erfährt, und in Jannas Familie warmherzig aufgenommen wird und hier viele Nachmittage verbringt. Doch ist wirklich alles so gewesen, wie es damals schien?

Dramaturgisch ist die Geschichte sehr gut aufgebaut und äußerst packend und einfühlsam erzählt. Wichtige zwischenmenschliche Themen insbesondere zu Eltern-Kind-Beziehungen und was das Leben in einem unterdrückerischen Regime mit diesen machen kann, welche Distanz und welches Misstrauen auch aus einer ursprünglich guten familiären Verbindung entstehen können, werden in dem Buch nachdrücklich und einprägsam verhandelt.

Auch sprachlich finden sich viele sehr prägnante Stellen insbesondere zu den Themen Anpassung vs. Rebellion, Unterdrückung vs. Freiheit, Individualität vs. Kollektiv:

""Janna wusste es. Ihre Mutter sagte es ihr oft. Dass sie sich benehmen musste. Keinen Blödsinn machen. Tun, was die Erwachsenen ihr sagten, so wie Oskar, schneller noch als Oskar. Weil alles, was Janna tat, und alles, was Janna nicht tat, auf ihren Vater zurückfiel und ihr Vater schon genug daran zu tragen hatte, dass alles, was er selbst tat und nicht tat, auf ihn zurückfiel." (S. 59 im E-Book)

"Stattdessen Schweigen. Wirf die Tagebücher weg. Alles ins Feuer beim Hexenbrennen, worüber besser nie wieder zu sprechen war. Gut möglich, dass sie es immer so machten. Dass die Kohltaler es deshalb so viele Jahrzehnte miteinander aushielten, ohne dass sich je etwas zu ändern schien. Und ohne das Bedürfnis, davonzulaufen." (S. 147 im E-Book)

Somit handelt es sich insbesondere für ein Debüt um ein außergewöhnlich starkes Werk, das von einem besonderen schriftstellerischen Talent zeugt.

Nur einen kleinen Kritikpunkt habe ich und der betrifft die historische Authentizität. Klarerweise kann eine 1989 in der BRD geborene Autorin rein aus ihrer eigenen Lebens- und Familiengeschichte kein tiefgründiges Erfahrungswissen über die DDR oder die heutigen neuen Bundesländer Deutschlands haben.

Ein authentischer Roman aus dieser Perspektive braucht also eine umso tiefer gehende Recherche, die die Autorin zum Teil sicher auch gemacht hat. Dennoch sind mir ein paar kleine Unstimmigkeiten aufgefallen, wenn ich das Buch mit vielen anderen Werken von Menschen, die die DDR erlebt haben, vergleiche: beispielsweise ist es mehrmals Thema, dass Menschen in Kohltal der Familie auch nach 30 Jahren noch nachtragen würden, dass sie ohne Abschied gegangen wären. Das war aber meines Wissens damals üblich: wer wirklich aus der DDR flüchten musste und so einen Außenseiterstatus hatte, wie diese Familie zu diesem Zeitpunkt, der konnte sich nicht unbedingt noch von allen im Ort ausgiebig verabschieden und kaum jemand hätte mit dieser Familie öffentlich in Verbindung gebracht werden wollen.

Weiters wirken die ostdeutschen Figuren in der heutigen Zeitebene so, als ob seit 1989 keine Zeit vergangen wäre und es keine Entwicklung gegeben hätte: sie werden so dargestellt, als ob sie die direkten Nachfolger ihrer 30 Jahre jüngeren Ichs oder sogar ihrer Eltern aus der DDR-Zeit wären: ohne irgendeine Reue oder Reflexion. Da ist die damalige überzeugte Parteigenossin und Lehrerin auch als alte Frau 30 Jahre später noch genauso wie damals, und alle anderen eigentlich auch. Dass wir uns 30 Jahre nach der Wende befinden sollen, habe ich den Figuren also nicht wirklich angemerkt.

Ich glaube, dass der Roman damit den heute in den neuen Bundesländern lebenden Menschen nichts Gutes tut, weil dadurch eher verbreitete Klischees noch verstärkt werden (was vermutlich nicht die Absicht der Autorin war).

Ich rate also dazu, dieses wirklich sehr spannend und auch zum Nachdenken anregende Werk eher als sehr fiktive Geschichte in einer fiktiven DDR und einem fiktiven wiedervereinigten Deutschland zu lesen und nicht als eine zwar erfundene Geschichte, die aber stark in historischen Tatsachen wurzeln würde, denn in dieser Hinsicht gibt es noch Luft nach oben.

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Eine einfache Wahrheit

Rezensionen von @lust_auf_literatur:

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Mehr Himmel, als gut für uns ist von Dominika Meindl

Mehr Himmel, als gut für uns ist

Ich liebe die Berge und natürlich auch Romane über das Bergsteigen. So wurde ich auch von dem Cover und der Kurzbeschreibung von “Mehr Himmel, als gut für uns ist” von Dominika Meindl magisch angezogen. Und im Klappentext wird sogar eine projektierte Besteigung des Mount Everest durch den Protagonisten erwähnt - I’m all in.

Allerdings startet der Roman erst einmal ganz anders und kommt dann erst im letzten Drittel zu besagter Himalaya-Reise.

Aber auch davor gibt es genügend Bergsteiger Action. Arthur, der Ich-Erzähler und Protagonist, liegt nämlich gleich zu Beginn mit verletztem Knie in den österreichischen Bergen und kann unmöglich weitergehen. Rettung oder Hilfe rufen kann er selbst verschuldet auch nicht mehr.
Und so bleibt ihm nur darauf zu hoffen, dass ihn irgendjemand vor dem Tod findet.
Da bleibt ihm so einige Zeit, um über sein Leben und seine Lieben nachzudenken.

Für mich ist es das erste Buch von Meindl und ich bin überrascht, wie lustig und ungewöhnlich ihr neuer Roman ist, obwohl die österreichische Journalistin und Schriftstellerin wohl für ihre scharfzüngigen, humorvollen und gesellschaftskritischen Texte bekannt ist.
Ungewöhnlich und sehr spannend finde ich, wie sie mit gängigen Romankonstruktionen bricht und eben nicht die mutmaßlichen Erwartungen der Leser*innen erfüllt.

Auch ich hatte an einen anderen Verlauf der Geschichte gedacht und blieb des Öfteren ohne befriedigende Auflösung.
Doch darum geht es Meindl nicht, es geht ihr gerade um ein Störgefühl, wie es auch ihren Erzähler Arthur öfter überfällt.

Im Laufe des Romans eröffnet sich außerdem eine kleine Metaebene und ich zweifle kurz, ob die Autorin Dominika Meindl wirklich existiert. Warum musst du aber selber herausfinden ☺️.


Ein Thema das Meindl immer wieder aufgreift ist der Overtourismus. Und zwar nicht nur der offensichtliche, wie wir ihn wohl alle von den Dokus, Reportagen und Bildern vom Mount Everest kennen, sondern auch der in ihrem Heimatland Österreich.

“Einmal möchte ich noch darüber nachdenken, was uns seit der Jahrtausendwende in solchen Massen an Orte treibt, die wir damit ruinieren.”

Für mich war “Mehr Himmel, als gut für uns ist” gerade perfekt, da ich gerade selbst als Touristin in der gleichen österreichischen Region Bergtouren gemacht habe wie Arthur, und gleichzeitig ein recht willkommener Bruch mit meinen Lesegewohnheiten.

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Mehr Himmel, als gut für uns ist

Rezensionen von Bücherwurm78:

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Alles wird Asche (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 12) von Nele Neuhaus

Wieder sehr spannender Krimi

Ein Bauunternehmer kommt nie zu seiner Geburtstagsfeier an, er wird kurze Zeit später in einem Hochhaus-Rohbau tot gefunden, aufgehängt an seinen Füßen. Und es bleibt nicht bei einem Mord.

Ich habe mich sehr gefreut, dass endlich der 12. Fall um Oliver von Bodenstein und Pia Sander erscheint.

Und wie erhofft wurde ich auch bei diesem Krimi nicht von Nele Neuhaus enttäuscht. Ich habe ja bei solchen Reihen immer die Befürchtung, dass mal ein Buch weniger gut ist, aber die Sorge war umsonst. Wie gewohnt war es aber der ersten Seite spannend. Die Spannung hat auch während des ganzen Buches bis zum Schluss gehalten und erst wirklich zum Schluss stellte sich heraus wer hinter der Mordserie steckt. Die Story, um die es hier geht, ist wieder sehr gut durchdacht und umgesetzt. Ein aktuelles Thema (KI) wurde aufgegriffen, für mich war das ganze technische Wissen fast ein bisschen zu viel.
Für den Fall selbst muss man die Vorgängerbücher nicht gelesen haben, aber für die privaten Seiten des Ermittlerduos ist es schon sehr von Vorteil. Ich fand vor allem die Geschichte um Pia unerwartet, aber irgendwie schön.
Das Cover des Krimis ist wieder sehr schön gestaltet, diesmal auch etwas aufwendiger.
Fazit: Klare Leseempfehlung für alle Neuhaus-Fans.

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Alles wird Asche (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 12)

Rezensionen von trebor:

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Die Longevity-Strategie für Frauen von Viyan Dr. med. Sido

Gesundheit erhalten bis zum Schluss

Die von der Schulmedizin geprägte Ärztin Dr. Viyan Sido hat sich mit ihrem Buch „Die Longevity-Strategie für Frauen - Sieben Säulen für ein langes und gesundes Leben“ schwerpunktmäßig viel mehr auf Prävention spezialisiert.

Das komplexe Werk hält, was das Inhaltsverzeichnis verspricht und der Schreibstil der Autorin liest sich sehr angenehm.

Ihre Ausführungen sind fachlich fundiert und durch neueste Studienergebnisse vielfach belegt, wobei aufschlussreiche Tabellen und Grafiken das Beschriebene veranschaulichen.

Das Buch ist interessant sowohl für das Fachpublikum als auch für medizinische Laien, sowohl für Frauen, für die es geschrieben wurde, als auch für Männer bereichernd.
Denn viele Tipps & Tricks für den Alltag werden nicht nur im Fließtext innerhalb der unterschiedlichen Gesundheitssäulen gegeben, sondern auch als gesondertes Kapitel als "Female Health Hacks" am Ende des Buches aufgeführt.

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Die Longevity-Strategie für Frauen

Rezensionen von uncletom:

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Totensee von Sophie Czerny

Ungewöhnliche Ermittlerin, packende Geschichte

Schon das auffällige Cover von „Totensee “ von Sophie Czerny hat meine Aufmerksamkeit geweckt. Doch spätestens beim Lesen war klar, dass mich hier eine besondere Geschichte erwartet.

Besonders die Hauptfigur Ada hat es mir angetan. Sie ist keine typische Ermittlerin und geht ihren eigenen, manchmal ungewöhnlichen und unkonventionellen Weg.

Gerade diese Art macht sie interessant und verleiht der Geschichte ihren ganz eigenen Charakter. Ada wirkt dabei nicht glatt oder vorhersehbar, sondern hat Ecken und Kanten – und genau das macht sie für mich so authentisch.

Der Schreibstil von Sophie Czerny ist sehr gelungen. Die Geschichte ist spannend erzählt und überrascht immer wieder mit unerwarteten Wendungen. Anfangs waren die Zeitsprünge für mich etwas schwierig einzuordnen, aber nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, entwickelte die Handlung einen regelrechten Sog. Irgendwann konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.

Mein Fazit: Ein wirklich gelungenes Thrillerdebüt mit einer ungewöhnlichen Hauptfigur, viel Spannung und zahlreichen Wendungen. Sophie Czerny hat mit Ada eine Protagonistin geschaffen, die im Gedächtnis bleibt. Eine Autorin, die ich mir definitiv merken werde – und von der ich gerne mehr lesen möchte.

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Totensee

Rezensionen von peppi:

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EXIT® - Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz von Inka Brand

tolle Familienunterhaltung

EXIT Family - Der verlorene Piratenschatz ist ein kurzweilige Familienunterhaltung, die Teamarbeit belohnt und für eine spannende gemeinsame Spielzeit sorgt. Das war wirklich Escape-Room-Feeling in einer kindgerechten Variante, aber auch für große Freibeuter ein riesiger Spaß.
Das Piraten-Thema zieht sich durch das ganze Abenteuer und schafft eine Stimmung voller Geheimnisse und Entdeckergeist.

Toll ist die Mischung von Geschichte und Rätseln, die dazu motiviert immer witerzumachen und herauszufinden wo der verlorene Schatz ist. Die Rätsel sind abwechslungsreich Man benötigt Beobachtungsgabe, etwas Kreativität und muss logisch denken können.Der Schwierigkeitsgrad ist aber so, dass auch die jüngeren Mitspieler eingebunden werden könne. Bei uns gab es bei den 9 und 11jährigen Kindern keine Probleme. Alle fanden das Spiel toll. Wir empfehlen es gern weiter.

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EXIT® - Das Spiel Family: Der verlorene Piratenschatz

Rezensionen von Philiene :

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Die drei Farben der Liebe von Sophie Haydock

Drei Frauen- ein Mann

Die drei Farben der Liebe erzählt die Geschichte von den drei wichtigsten Frauen im Leben des Malers Henri Matisse. Seiner Frau Amelie, seiner Gefährtin Lydia und seine Tochter Maguerite. Das besondere hierbei ist das ihre Geschichten nicht parallel zueinander erzählt werden, sondern das jeder der drei Frauen ein eigener Teil gewidmet ist.

Und sie stehen auch wirklich im Vordergrund, der Maler ist zwar Bestandteil des Romans, er ist schließlich die Schnittstelle, aber trotzdem bleibt er im Hintergrund.

Und so erfahren wir von drei sehr unterschiedlichen Frauen, mit sehr unterschiedlichen Leben und jede von ihnen hat eine ganz eigene Art zu lieben.. Die Autorin gibt jeder von ihnen genug Platz um ihre Geschichte zu erzählen und erzählt so auch von der Geschichte Europas, etwa von den Kriegen des zwanzigsten Jahrhunderts und von der russischen Revolution.

Mir hat das Buch sehr gefallen, eigentlich waren es ja drei Erzählungen in einer, auch wenn es natürlich immer wieder Begegnungen unter den Frauen gegeben hat und auch die Beziehungen unter ihnen Thema des Romans waren. Ich fand es aber sehr gut gemacht. Sophie Haybock hat mir jede der drei näher gebracht, auch wenn ich sagen muss das Lydia mich am meisten berührt hat.
Ein vielschichtiger, emotionaler und sehr interessanter Roman über sehr unterschiedliche Frauen,

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Die drei Farben der Liebe