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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Ecinev:

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Ein Haus aus Salz und Tränen von Erin A. Craig

schaurig schön

Annaleigh lebt in einem großen Anwesen mit ihren verbliebenen 8 Schwestern. 4 Mädchen sind bereits gestorben ebenso die Mutter. Daher hält sich das Gerücht, dass in der Familie ein Fluch wohnt. Der Vater, ein Herzog hat eine neue Frau geheiratet die endlich Jungen erwartet. Da das Haus wegen der Trauerfälle zu einem düsteren Heim geworden ist, verbannt sie kurzerhand die Trauerkleidung und lädt zu einem Fest zum Geburtstag der Drillinge.

Die Geschwister werden neu und farbenfroh eingekleidet und erhalten teure Schuhe. Durch ein Gerücht, begeben sie sich auf die Suche nach einem geheimen Portal zur Götterwelt. Sie finden eine Tür die sie in magische Schlösser und auf Bälle führt. So kehren sie Nacht für Nacht dorthin und zertanzen die Schuhe in kurzer Zeit. Eine Geschichte angelehnt an das Märchen der zertanzten Schuhe.

Es hat etwas gedauert bis das Buch so richtig in Fahrt kommt. Zum Ende hin wird es ein richtig schönes schauriges Phantasie Märchen. Der Schreibstil ist lebendig, die Personen werden gut dargestellt wenn auch die Welt in der die Familie lebt nicht näher beschrieben wird.

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Ein Haus aus Salz und Tränen

Rezensionen von Eternal-Hope:

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Koch! Mich! Jetzt! von Leon Schreiber

Schnelle, alltagstaugliche Rezepte für Kochanfänger

Das Kochbuch des erfolgreichen Social-Media-Kochs Leon Schreiber präsentiert sich genau passend zur Zielgruppe: am Cover sehen wir eine junge Frau, die gerade Toast mit Eierspeise zubereitet, dazu gibt es den treffenden Titel "Koch! Mich! Jetzt!" und die Ankündigung einfacher, schneller, richtig guter Gerichte.

Genau das findet sich in diesem Buch: simple, schnelle, vielen Menschen gut schmeckende Rezepte für alle, die noch nicht so viel Erfahrung mit dem Kochen haben oder auch für Menschen, die im Alltagsstress schnell und einfach mit wenigen Zutaten etwas Schmackhaftes auf dem Tisch stehen haben wollen. Hier geht es um Alltagstauglichkeit und Zugänglichkeit, nicht um Schnick-Schnack oder Gesundheitsoptimierungstrends. Wer besondere Ernährungsformen verfolgt oder Unverträglichkeiten hat, ist hier eher falsch.

Wer hingegen Pasta liebt, so wie ich, der wird mit diesem Kochbuch seine Freude haben, denn dafür gibt es viele Rezepte, ergänzt um schnelle Ofengerichte, One-Pot-Speisen, Bowls, Snacks und Ideen für Meal Prep, um auch in die Arbeit etwas Gutes mitnehmen zu können, das sich mit wenig Aufwand zubereiten lässt.

Präsentiert sind die Gerichte äußerst ansprechend, es gibt zu jedem Gericht ein großformatiges Bild, was ich sehr mag, denn so kann ich meiner visuell orientierten Familie einfach die Bilder zeigen und sie fragen, worauf sie gerade Lust haben. Die Fotos sind alle so Appetit machend, dass sie richtig Lust darauf machen, die Rezepte auszuprobieren.

Zusätzlich finden sich auch noch viele praktische Tipps für Kocheinsteiger, etwa dazu, welche Töpfe, Pfannen und Kochwerkzeuge man wirklich braucht, wie man vielseitig anwendbare Gewürzmischungen herstellen kann, mit denen sich viele Gerichte schnell aufpeppen lassen, oder auch, was in Küche und Vorratsschrank gehört, um eine Basis zu haben, aus der sich spontan alles Mögliche kochen lässt.

Ich habe viel Erfahrung auch mit dem Kochen aufwendigerer Gerichte und bin so sicher nicht die Kernzielgruppe dieses Kochbuches. Dennoch kann auch ich mir einige neue Inspirationen daraus mitnehmen, z.B. für ein schnelles Pfannen-Bananenbrot, Tomaten-Mascarpone-Pasta oder Falafel mit Zitronenreis und Hummus, und finde es perfekt für stressige Tage, an denen einfach schnell etwas Gutes auf dem Tisch stehen soll.

Insgesamt ist es ein schön gestaltetes, sehr ansprechendes und praxistaugliches Kochbuch, das ich allen, die sich für schnelle, einfache Rezepte interessieren, sehr empfehlen kann und das ich insbesondere für junge Menschen, die von zu Hause ausziehen und sich zum ersten Mal alleine kulinarisch versorgen müssen, ohne über größere Vorkenntnisse im Bereich Kochen zu verfügen, als Geschenk sehr gut passend finde.

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Koch! Mich! Jetzt!

Rezensionen von Kat:

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Die Bernsteinfischerin von Lisa Quentin

Zwischen Ostsee, Bernstein und alten Wunden

„Die Bernsteinfischerin“ ist ein Roman, der mich in vielerlei Hinsicht sehr angesprochen hat - auch wenn mich nicht alles gleichermaßen überzeugen konnte. Besonders die Geschichte rund um Ebba, der wunderschön eingefangene Handlungsort an der Ostsee und die spannenden Einblicke in Bernsteine und Inklusenforschung haben dieses Buch für mich lesenswert gemacht.

Am stärksten fand ich eindeutig Ebbas Erzählstrang. Ihr Leben hat mich wirklich fasziniert: eine künstlerisch begabte Frau, die einen Großteil ihres Daseins damit verbringt, zu funktionieren, sich den Erwartungen ihrer Eltern zu beugen und die eigenen Wünsche immer wieder zurückzustellen. Gerade mit Blick auf die 1940er bis 1970er Jahre ist das sehr eindrücklich erzählt - und es hat mich traurig gemacht. Dass selbst ihre große Liebe Leo sie letztlich enttäuscht, macht ihre Geschichte nur noch bitterer und zugleich glaubwürdiger. Ebba ist für mich die eigentliche Kraft dieses Romans: widersprüchlich, verletzlich, eigenwillig und interessant bis zum Schluss.
Dazu kommt die Ostsee, die hier weit mehr ist als bloße Kulisse. Die Landschaft, das Licht, die Küste, das Meer und natürlich der Bernstein geben dem Roman eine ganz eigene Atmosphäre. Auch die wissenschaftliche Seite hat mir überraschend gut gefallen: Die Forschungen zu Inklusen und die Faszination für das, was über Millionen Jahre im Bernstein eingeschlossen bleibt, sind spannend in die Handlung eingebunden, ohne trocken oder belehrend zu wirken.
Weniger überzeugt hat mich dagegen Julika. Ihr Verlust und die Leere, die der Tod ihrer Schwester hinterlassen hat, sind absolut nachvollziehbar, und auch ihre Überforderung im Leben mit der kranken Mutter ist glaubhaft geschildert. Aber die Entwicklung rund um ihre Mutter empfand ich als wenig überzeugend. Dass eine Frau, deren Trauer und Depression sie über Jahre lebensunfähig gemacht hat und dadurch Mann und Tochter sechs Jahre lang an sie gefesselt hat, diese Lähmung dann scheinbar von einem Tag auf den anderen ablegt und plötzlich alles wieder gut ist - das wirkte auf mich schlicht unglaubwürdig. Gerade weil der Roman an anderen Stellen so sensibel mit Verlust, Enttäuschung und weiblichen Lebenswegen umgeht, fällt diese zu glatte Auflösung für mich besonders ins Gewicht.

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Die Bernsteinfischerin

Rezensionen von Brigittte:

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon von Margit Auer

Endlich der volle magische Durchblick!

Was haben meine Enkel und ich mit dieser Reihe schon mitgefiebert! Aber seien wir mal ehrlich: Bei all den Schülern, Lehrern und ihren plappernden Weggefährten kommt man zwischendurch schon mal gewaltig durcheinander. Dieses Lexikon ist für uns die pure Rettung!
Auf den kunterbunten Seiten stellen sich alle Charaktere in richtig tollen Steckbriefen vor.

Es gibt lustige Zitate, spannende Hintergrundinfos zu der Wintersteinschule und wir konnten noch einmal genau nachlesen, wer seine magische Nachricht wann bekommen hat. Von der Weltkarte der magischen Tiere waren die Kinder richtig beeindruckt! Mir haben die Einblicke über die Illustratorinnen und der Autorin sehr gefallen.
Die Illustrationen sind alle auch so fröhlich gestaltet, dass man einfach gute Laune kriegt. Besonders kniffelig war für uns das Fan-Quiz am Ende – da haben meine Enkel mich beim Wissenstest ganz schön alt aussehen lassen!
Ein absolut gelungenes Buch und das perfekte Geschenk für jeden Fan.

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Die Schule der magischen Tiere - Das offizielle Lexikon

Rezensionen von Petra:

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Das tödliche Artefakt von Andreas Suchanek

Paris

Die Arbeit im magischen Museum geht weiter. Die Artefakte müssen geprüft und katalogisiert werden Gleichzeitig versuchen Liam und Julia etwas über ihre jeweilige Vergangenheit heraus zu finden. Hilfe gibt es bei allen Aufgaben von Freund Harry und dem ehemaligen Kurator Mr. Bradford.
Das Buch ist von Anfang bis Ende spannend, etwas gruselig und morbid.

Es enthält von allem etwas, Anlehnungen an bekannte Bücher, Filme oder Serien. Es ist als ob der Autor von jedem eine feine Scheibe abgeschnitten und es zusammen mit seinen eigenen unverwechselbaren Stil vermengt hat. Es kam ein köstliches Lese Menü heraus.
Das Magische sind nicht die Artefakte sondern wie man in das Buch hinein gesogen wird und es einem erst wieder los lässt wenn es ausgelesen ist. Auch dann bleibt noch lange ein Nachhall haften. Genau deshalb viel mir der Einstieg in diese Welt wieder so leicht, der Vorgänger war noch haften geblieben.
Genau deshalb freue ich mich auf die nächsten Bände die hoffentlich nicht so lange auf sich warten lassen.

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Das tödliche Artefakt

Rezensionen von Meli:

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Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe) von Elise Kova

Magische Prüfungen und Drachen nebenbei

Isola hat das Tribunal noch vor sich: Jeder junge Erwachsene in Vinguard muss eine Reihe harter Prüfungen überstehen, um zu beweisen, dass er nicht vom Drachenfluch betroffen ist. Dabei ruhen besonders viele Augen auf Isola, denn sie scheint die Reinkarnation des legendären Drachentöters zu sein und es wird von ihr erwartet, dass sie diesem Namen gerecht wird.

Aber Isola zweifelt nicht nur an den Regeln der Gnadenritter; sie befürchtet auch, dass der Fluch auf ihr lastet.

Insgesamt hat mir das Buch schon ganz gut gefallen, aber die Prüfungen fand ich nicht immer spannend - inzwischen habe ich einfach nicht mehr so viel Lust auf Fantasy-Romane mit Prüfungen, vor allem wie hier, wo es gar nicht so sehr um Fähigkeiten geht, sondern um Manipulation, die eher oberflächlich blieb. Das Abenteuer fand ich auch etwas vorhersehbar, die Charaktere mit ihren Geheimnissen sympathisch, aber auch nicht spannend genug. Ich fand Bücher der Autorin bisher auch ganz unterhaltsam und das ist auch bei "Dragon Cursed" nicht anders, aber es ist auch nicht mehr als das. Die Welt der Drachen, Flüche und Drachentöter fand ich ganz interessant und freue mich darauf, mehr davon zu sehen, darum werde ich den zweiten Band der Dilogie wohl trotzdem lesen.

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Dragon Cursed - Zeig keine Gnade (Deluxe-Ausgabe)

Rezensionen von Shilo:

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Wo die Liebe Wurzeln schlägt (Liebesroman) von Josefine Weiss

Wenn das Herz wieder hoffen darf

Vivien lebt nach dem Tod ihres Mannes sehr zurückgezogen und hält an der Vergangenheit fest. Erst ein Wasserschaden bringt sie dazu, ihr gewohntes Umfeld zu verlassen und in ihr Heimatdorf zurückzukehren. Dieser Schritt ist für sie nicht einfach, denn vieles erinnert sie dort an früher.
Am Fluss findet sie den Wurzelgarten.

Dass Menschen dort Briefe für Verstorbene hinterlassen, fand ich eine schöne Idee. Es ist ein Ort, an dem Vivien mit ihrer Trauer umgehen kann, ohne viele Worte dafür finden zu müssen.                                      Auch Marlon spielt dabei eine wichtige Rolle. Er begegnet Vivien mit viel Geduld und drängt sie zu nichts. Vivien braucht diese Zeit, denn sie hat sich lange davor geschützt, wieder jemanden an sich heranzulassen. Zwischen den beiden entsteht deshalb nicht sofort eine große Liebesgeschichte. Erst wächst Vertrauen, dann kommt die Nähe.
Viviens Umgang mit ihrer Vergangenheit hat mich beim Lesen beschäftigt. Sie muss ihren Mann nicht vergessen, um wieder glücklich werden zu können. Dieser Gedanke gehört für mich zu den schönen Seiten der Geschichte. Ihre Trauer bleibt ein Teil ihres Lebens, aber sie darf trotzdem wieder nach vorne schauen.
Vivien wird nicht von heute auf morgen zu einem anderen Menschen, sondern verändert sich langsam durch ihre Begegnungen und durch die Zeit im Heimatdorf. Auch ihre Gefühle für Marlon entwickeln sich in ihrem eigenen Tempo. 
Die Geschichte verbindet Trauer und Liebe auf eine ruhige Weise. Es geht um einen Menschen, der nach einem schweren Verlust erst wieder lernen muss, Vertrauen zu fassen und das Leben anzunehmen. Besonders der Gedanke, dass Erinnerungen bleiben dürfen und trotzdem etwas Neues entstehen kann, hat mich durch die Geschichte begleitet.
4 Sterne.

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Wo die Liebe Wurzeln schlägt (Liebesroman)

Rezensionen von begine:

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Szenenwechsel von Alain Claude Sulzer

Tod eines Theaterregisseurs



Alain Claude Sulzer schreibt in seinem Roman, Szenenwechsel, über das Theater.
Ein bekannter Theaterregisseur stirbt.
Jetzt gibt es viele Personen, die über ihre Beziehung zu dem Regisseur erzählen.
Es gibt viele Dialoge und verschiedene Meinungen. Das ergibt einen gewaltigen Trubel.
Zur Beerdigung treffen sich viele.

Einige Personen sind auch schon ziemlich alt und nicht so gesund.
Der Autor schreibt das alles mit Schwung und Esprit.
Obwohl das Theater nicht so mein Metier ist kann ich den Roman gerne weiter empfehlen.

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Szenenwechsel

Rezensionen von Lese-Abenteurerin:

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Am Ende ergibt alles einen Gin von Markus Fix

Gin oder nicht Gin, das ist hier die Frage!

Meine Meinung
Dem Autor ist mit „Am Ende ergibt alles einen Gin“ ein spannender und fein gesponnener Krimi mit viel Lokalkolorit der Gegend um Freiburg und dem Schwarzwald sehr gut gelungen.

Der winterliche Schwarzwald ist der Tatort eines heimtückischen Mordes. Der unter einer Erkältung leidende Hauptkommissar Thomas Häberle soll mit seinen beiden Kolleginnen Julia und Maria den Mord aufklären.

Das Mordopfer war Journalist und besonders mit seinen Artikeln bei den Themen Gin und Klimawandel aktiv. Hat jemand aus der jeweiligen Community ein Mordmotiv und wenn ja, welches?

Durch geschickt eingebaute Informationen aus den vorherigen Bänden werden sich auch Neueinsteiger*innen in die Reihe um Hauptkommissar Häberle rasch im aktuellen Buch zurechtfinden. Der mit Ecken und Kanten ausgestattete Hauptkommissar Häberle konnte durch seine unkomplizierte Art wieder rasch meine Sympathie erringen. Besonders die spritzigen Dialoge, unter anderem mit seinen beiden Kolleginnen aus dem Mordermittlungsteam, gefielen mir sehr. Die Kalauer und der Wortwitz brachten mich immer wieder einmal zum Schmunzeln.

Mit immer neuen Wendungen und einem sich ständig verdichtenden Netz an Hinweisen wurde mir die Lektüre nicht langweilig. Im Gegenteil: Die Seiten des nach Wochentagen in Kapitel untergliederten Krimis flogen nur so dahin und ich war gepackt vom „Mitermittlungsfieber“.

Was mir ebenfalls Spaß machte, war der Wissenszugewinn, wenn es um Informationen rund um den Gin oder regionale Besonderheiten ging. Hier konnte ich allerhand Neues erfahren. Das mag ich besonders gerne, wenn ich gut unterhalten werde und dabei noch meinen Wissenshorizont erweitern kann.

Mein Fazit
Wer auf der Suche nach einem spannenden, gut eingefädelten und thematisch vielschichtigen Krimi mit viel Lokalkolorit des Schwarzwaldes ist, dem sei „Am Ende ergibt alles einen Gin“ empfohlen. Ich fühlte mich abwechslungsreich und spritzig unterhalten und freue mich schon jetzt auf eine baldige Fortsetzung der Reihe rund um den Hauptkommissar Häberle.

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Am Ende ergibt alles einen Gin

Rezensionen von Anndlich:

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Buckeye von Patrick Ryan

Vom Leben in Bonhomie

1945, Bonhomie: Die meisten Männer sind im Krieg, doch Cal bleibt in seiner Heimat. Sein verkürztes Bein macht ihn für den Dienst untauglich und so schmeißt er den Haushaltswarenladen seines Schwiegervaters. Auf der Suche nach einem Radio trifft Margaret auf Cal und im Freudentaumel über die Kapitulation der Deutschen kommt es zu einem Kuss zwischen den beiden.

Bald entsteht daraus eine Affäre und Jahre später wird sich Cal fragen, ob Tom sein Sohn sein könnte.

Buckeye von Patrick Ryan nimmt einen mit in die Kleinstadt Bonhomie in Ohio. Ich muss gestehen, dass ich mich auf eine andere Geschichte eingestellt hatte und dachte, dass wir die Jahre lediglich aus Cals Perspektive erleben werden. Den Umschwung zwischen den einzelnen Figuren fand ich im ersten Moment daher eher schade, weil ich eher eine tiefgründige Einzelfigur erwartete. Doch im Laufe der Geschichte gefiel mir der Perspektivwechsel ausgesprochen gut, denn es entstand ein tiefgründiges Konstrukt zwischen zwei Familien, das gut erzählt wurde.

Mir gefiel der eher ruhige Ton, der nicht auf Spannungsaufbau oder Effekthascherei aus ist, sondern eine Atmosphäre erschaffen hat, der mich ins Örtchen Bonhomie versetzte. Dennoch gefiel mir sprachlich manches nicht. An eignen Stellen empfand ich die gewählten Worte zu neuzeitlich (z.B. die Abkürzung ‚Sanis‘), gerade im Anbetracht dessen, dass häufig heute ungebräuchliche Worte eingebaut wurden, an anderen gefielen mir die Bilder, die sie hervorriefen nicht (z.B. Sexszenen, die eher an Einparken erinnern).

Die einzelnen Figuren mochte ich hingegen sehr und egal ob Mann, Frau oder Kind, ich hatte das Gefühl, dass der Autor das Innenleben authentisch wiedergeben konnte. Lediglich Becky stehe ich skeptisch gegenüber. Ich mochte ihre Art, wie sie mit ihrer Gabe umging, dass sie kein Geld für ihre Dienste entgegen nahm, sehr offen darüber kommunizierte und das, was sie sah, nicht größer machte. Und doch gefiel es mir nicht, dass daraus das Bild gezeichnet wurde, dass Beckys Gabe wirklich existiert.

Buckeye nimmt einen mit nach Bonhomie und erzeugt eine tolle Atmosphäre. Wer Lust auf die Gefühlswelt zweier Familien zur Kriegszeit hat, auf ruhige Töne steht und auch übernatürliche Aspekte spannend findet (oder zumindest nicht störend findet), der kann sich mit Buckeye auf ein schönes Leseerlebnis freuen.

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Buckeye