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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von Anabellb:

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Düster von Ivar Leon Menger

Macht Lust auf mehr


Düster ist der zweite Band um den Exkommissar Stahl von Ivan Leon Menger.
Das dunkle Cover passt perfekt zum Titel und die schwarz-rote Farbgebung deutet auf eine blutige Angelegenheit.
Die Geschichte beginnt spannend und hat mich auch ein wenig zum schmunzeln gebracht. Mir sind der Ex-Kommissar und seine Partnerin Geli auf Anhieb sympathisch.

Der Autor hat interessante, authentische Charaktere geschaffen.
Sein Schreibstil ist flüssig, bildhaft und mitreissend.
Auch wenn das Buch ins Genre Thriller fällt, so empfinde ich ihn eher als einen kurzweiligen, spannenden Krimi.
Die Geschichte hat mich so gefesselt, daß ich das Buch in einem Rutsch durchgelesen habe. Der Autor hat durch geschickte Wendungen und viel Aktion die Spannung hochgehalten und mich lange nach dem Täter rätseln lassen.
Gerne würde ich Stahl und Geli bei weiteren Abenteuern begleiten.

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Düster

Rezensionen von Anabellb:

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Wieso? Weshalb? Warum? - Meine große Tiere-Box von Susanne Gernhäuser

Phantastische Tierbox für Kinder

Ich bin ein absoluter Fan der Ausgaben von Wieso, Weshalb, Warum und diese große Tierbox ist wie ein Abenteuer für Klein und und Groß.
Schon der Karton ist liebevoll bunt bebildert und vermittelt einen guten ersten Eindruck über den Inhalt.
Dieser ist sehr vielfältig mit einem Poster zum Ausmalen, einem Puzzle mit großen Teilen, einem aussergewöhnlichen Memory, bei dem den Tieren Spuren zugeordnet werden müssen und drei Büchern, die sich mit den unterschiedlichsten Tieren befassen.

Dabei enthalten die Bücher spannende Klappen mit weiteren Informationen. Sie enthalten Sticker und Bastelbogen zum Malen, Rätseln und Basteln. Die Materialien sind gewohnt hochwertig und stabil und für häufigen Gebrauch von Kinderhänden geschaffen. Alles ist farblich wunderschön gestaltet!
Unsere Enkelin war begeistert.
Die Box bietet Sachwissen, kreative Beschäftigung, weckt Neugier und bietet vielfältige Möglichkeiten zum Spielen.
Fazit: Die Box ist ein geniales Geschenk für Kinder!

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Wieso? Weshalb? Warum? - Meine große Tiere-Box

Rezensionen von marli_04:

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Laura Clark ist dann mal weg von Helen Russell

Mehr als nur ein Verschwinden

Schon der Klappentext hat mich neugierig gemacht und auch das Cover ist mir sofort aufgefallen. Die kräftigen Farben und die vielen Glückskatzen wirken verspielt und fast ein wenig verrückt, sodass ich zunächst mit einer eher leichten Geschichte gerechnet habe. Umso spannender fand ich, dass sich dahinter ein deutlich nachdenklicheres Thema verbirgt.

Laura verschwindet plötzlich und erst dadurch wird ihrem Umfeld bewusst, wie selbstverständlich sie sich um unzählige Dinge gekümmert hat. Besonders interessant fand ich, dass man Laura zunächst vor allem durch die Menschen kennenlernt, die sie zurückgelassen hat. Erst nach und nach wird deutlich, welche Lücke sie in ihrem Alltag hinterlässt. Einige Figuren entwickeln sich im Laufe der Geschichte weiter, während andere mich mit ihrem Verhalten manchmal nur den Kopf schütteln ließen. Gerade dieser Kontrast hat die Handlung für mich lebendig gemacht. Mich hat vor allem beschäftigt, wie selbstverständlich Verantwortung auf einer einzigen Person lastet und wie spät ihr Umfeld überhaupt bemerkt, was sie Tag für Tag geleistet hat. Gleichzeitig bleibt der Roman nicht nur ernst, sondern lockert viele Situationen mit trockenem Humor auf. Der flüssige Schreibstil und die verschiedenen Perspektiven sorgen dafür, dass man immer wieder neue Blickwinkel kennenlernt. Im Mittelteil hätte die Geschichte für meinen Geschmack etwas mehr Tempo vertragen. Außerdem hätte ich Laura selbst gern etwas früher und häufiger erlebt. Für mich bleibt vor allem die Frage, wie oft man die Menschen übersieht, die im Hintergrund alles zusammenhalten.

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Laura Clark ist dann mal weg

Rezensionen von Streiflicht:

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Light my Fire von Sheila de Liz

Frauengesundheit

Ich liebe es, dass es immer mehr Bücher gibt, die vor allem von Frauen für Frauen geschrieben werden und im medizinischen Bereich, aber auch in den Themenbereichen Psyche, Seele und Geist aufklären. Viele Untersuchungen, Studien und so weiter werden nicht speziell auf Frauen ausgerichtet und das ist oft so fatal.

Frauenkörper sind eben nicht kleine Männer und reagieren anders. Umso wichtiger ist es, genauer hinzuschauen und hier anzusetzen. Ich mag es, wenn ich noch was lernen kann, umso besser, wenn es um meinen eigenen Körper geht. Auf dieses Buch war ich vom ersten Moment an neugierig und es hat mir an vielen Stellen die Augen öffnen können.
Meiner Meinung nach braucht es noch viel mehr solche Bücher, sie sollten an Schülerinnen ausgegeben und empfohlen werden und uns Frauen ermächtigen, für uns, unsere Körper und Bedürfnisse einzustehen!
Ich verstehe, dass sich ein reißerischer Titel wie dieser gut verkauft und ja, es geht auch um dieses Thema. Gleichzeitig geht es aber auf so vielen Seiten vor allem um die Gesundheit von Frauen, das Wohlbefinden und wie man mit den Veränderungen gut umgehen kann. Daher hätte ich es gut gefunden, wenn das auch so auf dem Cover stehen würde. Ich hätte mir das Buch unter diesem Titel niemals gekauft, zum Thema Gesundheit und Wohlbefinden aber auf jeden Fall. Daher würde ich sagen, dass jede Frau das Buch lesen sollte!

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Light my Fire

Rezensionen von Herwig Oberlerchner:

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Die Namen von Florence Knapp

Varianten einer Familienbiographie

Cora ist Opfer extremer häuslicher Gewalt, sie wird erniedrigt, geschlagen, überwacht, entmündigt, erpresst, mehrfach verletzt. Ihr Mann, ein angesehener, beliebter Arzt, lebt zu Hause all seine Wut, Kränkung und Impulsivität, gespeist aus der eigenen Geschichte, ungehemmt aus. Cora versucht so gut wie möglich ihr erstgeborenes Kind, die Tochter Maia, vor dieser Atmosphäre zu schützen.

Ein Sohn wird geboren, er soll wie der Vater und Großvater Gordon heißen. Doch Cora entschließt sich ihn Bear zu taufen, was zur Familienbiographie I führt, oder Julian (Variante II) oder – Variante III – bleibt doch bei Gordon.
Drei Namen, drei Schicksale, drei Familienbiographien, drei Versuche mit häuslicher Gewalt umzugehen. Die Autorin führt uns über Mord, Femizid und Fluchtversuche zu auch subtilen Einblicken in die Psycho- und Soziodynamik traumatisierter Menschen, ihren oftmals rührenden Versuchen der transgenerationalen Last zu entgehen und im Kontakt mit Menschen Liebe, Vertrauen und Trost zu finden.

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Die Namen

Rezensionen von dorli:

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Die Bluthochzeit von Wolf Hector

Magdeburgs Untergang

In seinem historischen Roman „Die Bluthochzeit“ nimmt Wolf Hector den Leser mit in die 1630er Jahre nach Magdeburg und schildert mitreißend und vor allen Dingen äußerst wirklichkeitsnah, was sich in den Monaten vor und schließlich auch während dem wohl blutigsten Konflikt des Dreißigjährigen Krieges ereignet hat.

Der Autor beginnt die Geschichte mit einem spannenden Prolog, in dem er das unvermeidliche Ende vorwegnimmt: Gemeinsam mit dem Ersten Domprediger Reinhard Bake blickt man am 12. Mai 1631 aus einem Turmfenster des Magdeburger Doms über Trümmer und Ruinen, Rauchschwaden, Verwüstung und Tod. Und genau wie der ebenfalls anwesende Diakon Decenius fragt man sich: „… wie konnte es nur so weit kommen …?“ (S.27)

Gleichzeitig begegnet man der siebenjährigen Edita, ein greisenhaftes Kind mit hellseherischen Fähigkeiten. Der heilige Moritz spricht zu ihr, sagt ihr was geschehen wird und was zu tun ist. Doch wer hört schon auf ein kleines Mädchen …

Die eigentliche Handlung beginnt am 03. Juli 1630, ein knappes Jahr vor den schwärzesten Stunden, die die Stadt an der Elbe je erlebt hat. In mehreren Handlungssträngen lernt man nach und nach ganz unterschiedliche Menschen kennen - ihre Lebensumstände und ihren Alltag, ihre Pläne und Ziele, ihre Ängste und Sorgen. Sie alle treffen irgendwann aufeinander und haben auf die eine oder andere Weise Anteil an dem tragischen Verlauf der Ereignisse. Die Figurendarstellung habe ich als besonders gut geraten empfunden. Es ist Wolf Hector nicht nur ganz hervorragend gelungen, seinen Figuren Leben einzuhauchen und jedem einzelnen eine Stimme zu geben, auch das Zusammenspiel von historischen Persönlichkeiten und fiktiven Akteuren ist durchdacht und ausgeklügelt; Miteinander und Gegeneinander sind vielschichtig ausgearbeitet.

Historisch präzise und mit viel Liebe zum Detail zeichnet der Autor ein facettenreiches und sehr glaubwürdiges Bild von der Eroberung und Verwüstung Magdeburgs durch die kaiserlichen Truppen. Reale Ereignisse und Romanhandlung verschmelzen miteinander. Alles passt zusammen und wirkt durchweg authentisch. Außerordentliche Ratssitzungen, aufrüttelnde Gottesdienste, heimliche Wirtshaustreffen, familiäre Feiern - man ist als Leser immer mittendrin im Geschehen und meint das Brodeln in der Stadt vor und während der verhängnisvollen Ereignisse zu spüren und das Getuschel und Geraune der Leute zu hören, wenn neue Nachrichten über die Lage in Stadt und Land die Runde machen.

Gut gefallen hat mir auch, dass sich neben der großen und kleinen Politik und den drohenden Schrecken die Liebesgeschichte zwischen der Bierbrauerin Teresa und dem Bildhauer Ludo ohne aufgesetzt zu wirken in die dramatische Handlung einfügt. Man lebt und leidet mit den beiden und wünscht ihnen in dieser grausamen Zeit nur das Beste.

Eine Übersicht der handelnden Figuren, eine Zeittafel, ein interessantes Nachwort sowie ein Glossar runden das Buch perfekt ab.

„Die Bluthochzeit“ hat mir sehr gut gefallen - ein spannend erzählter historischer Roman, der mich intensiv an dem Schicksal einer ganzen Stadt teilhaben lassen hat.

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Die Bluthochzeit

Rezensionen von vorlesepate:

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Wildboden von Constantin Lieb

Schwieriges Zusammenleben

Der Roman Wildboden von Constantin Lieb erzählt von der Liebe und dem Zusammenleben des berühmten Malers Ernst Ludwig Kirchner und seiner Lebensgefährtin Erna Schilling ab dem Jahr 1936. Sie leben abgeschieden und alleine in dem Wildbodenhaus in Frauenkirch, einem Ort in den Schweizer Alpen. Das Zusammenleben der beiden ist geprägt von Einsamkeit und psychischen Belastungen, vor allem für Erna, die diese Belastungen oftmals kaum aushalten kann, da auch die Abhängigkeit Kirchners zu Morphium eine sehr große Rolle im Alltag spielt.

Außerdem machen die politischen Umstände des Nationalsozialismus ihr Leben zusätzlich schwer. Im Laufe der Erzählung spürt man immer mehr die Zerrissenheit beider Protagonisten, aber auch die Stärke Ernas. Das Cover fand ich im Vorfeld nicht so gut, bis ich das Buch zu Ende gelesen hatte. Nun finde ich es absolut stimmig, da es das Wildbodenhaus, die schöne Landschaft der Schweiz und auch den Sessel beinhaltet, der im Roman auch eine Rolle spielt. Der Schreibstil, der ruhig und flüssig gewählt wurde, lässt ein zügiges Durchlesen zu. Das Buch ist vor allem interessant für diejenigen, die sich für Ernst Ludwig Kirchner interessieren, da es eine mögliche Perspektive bietet zu dem was man bisher über den Maler an Informationen finden kann.

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Wildboden

Rezensionen von begine:

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Die Insel der Meeresfrauen von Lisa See

Freundinnen



Für den Roman „Die Insel der Meeresfrauen“ hat die Schriftstellerin Lisa See genau und auch in Korea recherchiert.
Dieser Roman spielt auf der koreanischen Insel Jeju.
Dort wurden die Frauen zu Meerestaucherinnen ausgebildet.
Die Protagonistinnen sind sind Young.Sook und ;i-ja, sie sind Freundinnen.

Es ist nicht nur das Tauchen, das interessant ist, sondern auch die schwierige Freundschaft.
Wir erleben dann auch noch die schwierige Zeit, als japanische Soldaten die Insel besetzten.
Aber auch danach war die Lage voller Grausamkeiten.



Lisa See ist eine wirklich begnadete Schriftstellerin, die mich immer wieder begeistert.
Sie schreibt mit großer Präsident .
Dieser Roman ist wieder sehr zu empfehlen.

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Die Insel der Meeresfrauen

Rezensionen von LeserinLu :

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Das Projekt von Annie Lord

Moderne Romcom

In „Das Projekt“ fasst Daisy nach einem katastrophalen One-Night-Stand mit James einen Entschluss: James soll lernen, ein besserer Mann zu werden. Doch je erfolgreicher das Projekt wird, desto komplizierter werden Daisys eigene Gefühle. Klingt nach einem interessanten Plot und ich habe tatsächlich hier auch genau das bekommen, was ich von einer modernen Romcom erwarte - gerade, weil Männlichkeitsbilder und Beziehungen hinterfragt werden!

Besonders gefallen hat mir Daisy als Protagonistin.

Sie ist sympathisch, selbstironisch und herrlich unperfekt mit einem modernen Blick auf Feminismus, Dating und Rollenbilder. Auch James hat mich positiv überrascht. Anfangs wirkt er wie der Inbegriff einer red flag, um die man lieber einen großen Bogen machen würde. Gerade deshalb macht es Spaß, seine Entwicklung zu verfolgen. Die Dynamik zwischen ihm und Daisy ist glaubwürdig, sodass ich den beiden sehr gerne beim Annähern zugesehen habe.

Das London-Setting, das an Chicklit wie Bridget Jones oder die Shopaholic-Romane erinnert, trägt zusätzlich zum Charme des Romans bei. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Dialoge sind witzig und die Nebenfiguren sind, gerade weil sie teilweise klischeehaft sind, zusätzlich unterhaltsam. Für mich war das eine der originellsten Liebesgeschichten der letzten Zeit. Das war gute Unterhaltung!

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Das Projekt

Rezensionen von Emmmbeee:

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Tschikago von Alexandra Stahl

Alles ganz normal

Was Alexandra Stahl in zwei Teilen beschreibt, sind lauter alltägliche Dinge: das Leben ihrer Großeltern und damit ihre eigene Kindheit bei ihnen, und die Begegnung mit Senioren im Heim, deren Biografie Gruppe sie leitet. Liebevoll lenkt sie unseren Blick auf verschiedene charakteristische Episoden, und in beiden Teilen bestätigt sich: „Was sich neckt, das liebt sich“, zumindest im Geheimen.

Und doch ist jede kleine Geschichte für sich einzigartig, so wie jeder Mensch seinen ganz persönlichen Hintergrund hat, seinen eigenen Charakter. Es ist halt so, Dinge passieren, wie es schon als Motto vorangestellt wird.
Die Autorin erzählt nicht nur, wie sie es gesehen und erlebt hat, sondern auch noch mit einem Schreibstil voller Leben, Zuneigung, Spannung. Durchwegs findet der Leser seine eigene Umgebung, Familienmitglieder, ja sich selbst in den geschilderten Figuren. Und genau das ist mir so nahegegangen.
Es hat mich jedoch etwas Mühe gekostet, die Mundarteinschübe (fränkisch und berlinerisch) zu verstehen, die waren eine Lesebremse. Doch wie Farbkleckse tauchen immer wieder humorvolle Stellen auf.
Altern ist als Lesestoff-Thema eigentlich nicht so beliebt, genauso wenig wie der Tod. Jeder will alt WERDEN, aber niemand alt SEIN. Dennoch gehört beides zum Leben, und es hat keinen Sinn, davor die Augen zu verschließen. Alexandra Stahl greift Alter und Sterben beherzt auf und behandelt sie unsentimental, aber keineswegs nüchtern.
Ich bin zuallererst aufgrund des Covers auf das Buch aufmerksam geworden. Im Lauf eines Leserlebens kann man von der Umschlaggestaltung darauf schließen, ob einem der Lesestoff gefallen wird oder nicht. Und dieser orange Hintergrund mit dem Schwarzweißbild zweier Senioren hat sein Versprechen (zumindest bei mir) gehalten.
Ich empfehle das Buch allen, die pragmatisch den letzten Teil ihres Lebens angehen.

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Tschikago