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Kunden em pfehlungen

Rezensionen von PMelittaM:

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Firewatch von Colin Hadler

Spannend und wenig vorhersehbar

Aaron hält in den Semesterferien Feuerwache in einem Nationalpark und verschwindet eines Tages spurlos. Sein bester Freund Robin ist sich sicher, dass er weiß, wer dahintersteckt und sucht dessen Nähe, um ihn zu überführen.

Das ist mein zweiter Roman von Colin Hadler, ich hatte eine gewisse Erwartung an ihn, vor allem Spannung und einige Überraschungen, und wurde nicht enttäuscht.

Erzählt wird zunächst aus zwei Perspektiven und Zeitebenen. Mit „Damals“ überschrieben sind Aarons Erlebnisse auf dem Firetower bis zu seinem Verschwinden, mit „Heute“ die Robins einige Monate danach, Robin erzählt selbst in Ich-Form. Später bleibt der Fokus auf Robin, Rückblenden gibt es nur noch wenige. Dafür kommt eine weitere Perspektive ins Spiel, jemand, dem:der etwas angetan zu werden scheint, und der:die seinen:ihren Peiniger mit „du“ anspricht, auch diese Passagen werden in Ich-Form erzählt. Ich hatte schnell eine Ahnung, wer das sein könnte, wie ich überhaupt einige Überlegungen angestellt habe. Letztlich ist der Roman aber kaum vorhersehbar, am Ende aber das Geschehene für mich nachvollziehbar.

Die Charaktere sind in meinen Augen gut ausgearbeitet, ich konnte mich in die Perspektiven Aarons und Robins hineinversetzen, und auch die anderen Charaktere bekommen Konturen. Ein besonders interessanter Charakter ist Kian Foster, den Robin verdächtigt, was man schon sehr früh erfährt. Dass hinter ihm mehr steckt als zunächst gedacht, wird schnell klar, was das aber ist, erfährt man erst nach und nach.

Der Roman ist aber nicht nur ein spannender Thriller sondern auch auf gewisse Weise ein Liebesroman, der ein paar sehr explizite Szenen mitbringt. Mir hat dieser Mix gut gefallen.

„Firewatch“ hat mir spannende Lesestunden beschert, die Emotionen der Protagonisten kamen bei mir an und ich habe bis zum Schluss mitgerätselt.

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Firewatch

Rezensionen von clematis:

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Bachelorette Party von Camilla Sten

Die Podcasterin

Podcasterin Tessa ist zu einem Junggesellinnenabschied auf einer entlegenen Insel eingeladen. Gemeinsam mit fünf anderen Frauen wird sie einige Tage mit Yoga, Zurückgezogenheit und einfach viel Zeit mit ihren Freundinnen verbringen. Tatsächlich aber ist Tessa daran interessiert, was zehn Jahre zuvor auf dieser Insel geschehen ist, warum damals vier Frauen spurlos verschwunden sind.

Auf unterschiedlichen Zeitebenen und aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt Camilla Sten vom Geschehen, weiters tragen die kurzen Kapitel dazu bei, die Neugierde auf die verborgenen Hintergründe zu wecken. Trotz der interessanten Andeutungen kommt allerdings keine wirkliche Spannung auf, bleiben die Figuren unnahbar und fremd, bis auf Tessa, welche über weite Strecken in der Ich-Form spricht. Ein kleines Eiland in der schwedischen Schärenwelt, eine Braut mit ihren Freundinnen und ein zehn Jahre lang zurückliegendes Unglück – beste Zutaten für einen fesselnden Thriller, der Klappentext verspricht diesmal leider mehr als das Buch tatsächlich hält. Ich habe mir mehr Atmosphäre erwartet und aufregendere Momente während der gesamten Handlung, das Ende war im Vergleich dazu fast zu intensiv.
Die perfekte Kulisse und etliche Gedankenspiele bieten Platz für vielfache Spekulationen, der Spannungsbogen ist allerdings nicht so hoch wie erwartet.

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Bachelorette Party

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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Born of Salt and Storm von Sophia Reynard

Tolles maritimes Setting


"Born of Salt and Storm" war für mich eines dieser Bücher, bei denen ich schon nach wenigen Seiten wusste, dass die Atmosphäre hier eine große Rolle spielen wird. Das Meer ist nicht einfach nur Kulisse, sondern fühlt sich wie ein eigener, lebendiger Teil der Geschichte an, wirkt unberechenbar und gleichzeitig faszinierend.

Genau diese Stimmung zieht sich konsequent durch das gesamte Buch und hat mich wirklich abgeholt.

Im Mittelpunkt steht Tavi, eine Speerfischerin, deren Leben sich schlagartig verändert, als sie ein Stück Seeglas findet und damit Kräfte auslöst, die sie selbst nicht versteht. Was mir hier besonders gefallen hat: Tavi wirkt nicht wie eine typische „Heldin auf Knopfdruck“. Sie ist eigenständig, trifft nicht immer perfekte Entscheidungen und muss erst lernen, mit ihrer Situation umzugehen. Diese Entwicklung fühlte sich für mich nachvollziehbar und angenehm unaufgeregt an.

Die Dynamik zwischen ihr und Eero hat für mich gut funktioniert, gerade weil sie nicht sofort in eine klare Richtung geht. Vieles basiert auf Misstrauen, vorsichtigen Annäherungen und unausgesprochenen Spannungen. Die Romance ist definitiv vorhanden, drängt sich aber nicht in den Vordergrund, sondern entwickelt sich eher langsam und nebenbei, was ich persönlich sehr mochte.

Der Schreibstil ist flüssig und gleichzeitig sehr stimmungsvoll. Besonders die Beschreibungen von Meer, Sturm und Küste bleiben hängen, ohne dabei zu ausschweifend zu werden. Es gibt viele Szenen, die weniger durch Handlung als durch Gefühl wirken.

Das Worldbuilding gehört für mich zu den größten Stärken des Buches. Die Welt wirkt rau, von Regeln geprägt und gleichzeitig voller Geheimnisse. Der Konflikt zwischen Menschen, Meerwesen und den bestehenden Machtstrukturen wird eher angedeutet als komplett erklärt, was neugierig macht, aber an manchen Stellen auch etwas mehr Klarheit vertragen hätte. Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, mich komplett zu verlieren, eher, dass noch viel unter der Oberfläche verborgen liegt.

Ein kleiner Kritikpunkt für mich war, dass sich manche Passagen in ihrer Stimmung ähneln und die Handlung dadurch zwischendurch etwas auf der Stelle tritt. Gerade im Mittelteil hätte ich mir etwas mehr Dynamik gewünscht. Dafür konnte mich das Ende wieder deutlich mehr packen und hat definitiv Lust auf den nächsten Band gemacht.

Born of Salt and Storm ist ein stimmungsvoller Auftakt mit einem starken Setting, interessanten Figuren und einer eher leisen, aber intensiven Entwicklung. Wer maritime Fantasy, Slow Burn und eine etwas düsterere Atmosphäre mag, wird hier sehr wahrscheinlich genau das finden, was er sucht.
5/5 Sterne

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Born of Salt and Storm

Rezensionen von Schlafmurmel:

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Molanda von Sabine Riedel

Geheimnisvoll, magisch und voller Spannung

Die Geschichte rund um Gwen hat mich sofort gepackt. Sie erwacht völlig verwirrt und voller Angst allein in einem Wald, ohne zu wissen, wer sie eigentlich ist oder vor wem sie flieht. Nur tief in ihrem Inneren spürt sie, dass sie magische Kräfte besitzt – Kräfte, die sie offenbar in große Gefahr bringen könnten.

Besonders emotional fand ich den Moment, als sie ihren treuen Hund Raja tot auffindet. Ab diesem Augenblick wurde die Geschichte noch düsterer und geheimnisvoller.
Die ständig auftauchende große Eule, das unheimliche Wispern im Wald mit den Worten „lass los, lass los“ und die Frage, was real ist und was nicht, haben eine unglaublich spannende und mystische Atmosphäre geschaffen. Ich konnte mich richtig gut in Gwen hineinversetzen und habe ihre innere Zerrissenheit deutlich gespürt. Einerseits besitzt sie übernatürliche Kräfte, andererseits wünscht sie sich einfach nur ein normales Leben.
Besonders interessant fand ich, dass man nie genau wusste, wem Gwen eigentlich vertrauen kann. Ob die Druidin Salabi, der Druide Mirakel oder andere Figuren – oft hatte ich das Gefühl, niemand meinte es wirklich gut mit ihr. Umso schöner war es, dass Eric, der Dieb, Gwen immer wieder geholfen und unterstützt hat.
Ganz besonders begeistert haben mich die Beschreibungen des Waldes und die vielen Informationen über verschiedene Bäume. Beim Lesen konnte ich das Rauschen der Blätter förmlich hören, das Wispern und Raunen des Waldes spüren und komplett in diese magische Welt eintauchen.
Die Antworten auf ihre Fragen findet Gwen erst am Ende, und das wiederkehrende „lass los“ bekommt schließlich eine tiefere Bedeutung. Für mich war die Geschichte faszinierend, geheimnisvoll und spannend umgesetzt. Ich wurde richtig gut unterhalten und empfehle das Buch sehr gerne weiter.

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Molanda

Rezensionen von Philiene :

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Galleria Umberto von John Horne Burns

Wiederentdeckung

Galerie Umberto ist ein besonderer Roman, der im zweiten Weltkrieg in Neapel spielt. Das Besondere ist, daß der Autor dieses Buch bereits 1947 geschrieben hat und damals damit einen Jahrhundertroman geschrieben hat.
Jetzt wurde das Buch neu übersetzt und herausgebracht und hat mich somit in das Neapel der vierziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eintauchen lassen.

Und diese ist doch sehr authentisch, ist das Buch ja kurz nach dem Krieg erschienen und damit hat der Autor die Zeit in der Galeria Umberto spielt selbst erlebt und hat noch einen ziemlich frischen Blick auf das Geschehen.

In Galeria Umberto geht es natürlich um den Ort in Neapel, aber Fach noch viel mehr um die Menschen die mit ihr irgendwie zu tun haben. Die Galeria trotzt dem Krieg, doch die Stadt ist zerstört. Der Autor erzählt in mehreren Portraits von den unterschiedlichen Menschen. Ob nun Prostituierte oder amerikanischer Soldat, ob nun Besatzer oder Besiegter, sie alle bek8mmen ein Gesicht, eine Geschichte, ein Leben. Sie alle kommen irgendwann in die Galeria Umberto.

Mich hat das Buch fazieniert und in seinen Bann gezogen. Der Schreibstil ist so fesselnd das ich gar nicht aufhören k8nnte zu lesen. Zu Recht ein Jahrhundert Roman.
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Galleria Umberto

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy von Sandra Regnier

Solider Romantasy-Auftakt

"Der Prinz des Nachtreichs" ist für mich ein klassischer Romantasy-Auftakt, der viele bekannte Elemente mit einer eigenen Idee kombiniert und dabei vor allem durch seine Grundstimmung punktet.

Im Mittelpunkt steht Letty, die tagsüber ein ziemlich gewöhnliches Leben führt und nachts als Spionin im Nachtreich unterwegs ist.

Dieser Kontrast hat für mich toll funktioniert. Der Wechsel zwischen Schule, Zukunftsängsten und gefährlichen Missionen sorgt dafür, dass keine der beiden Welten zu kurz kommt. Gerade dieser Spagat macht die Geschichte lebendig und hebt sie ein Stück weit von anderen Romantasy-Titeln ab.

Der Einstieg ist angenehm klar und nicht unnötig kompliziert. Man versteht schnell, wie Lettys Doppelleben funktioniert, ohne dass man mit Informationen überladen wird. Gleichzeitig bleiben genug Fragen offen, um neugierig zu machen - vor allem in Bezug auf das Nachtreich und die politischen Hintergründe rund um den Erlkönig.

Die Dynamik zwischen Letty und Will mochte ich insgesamt sehr. Die beiden kennen sich schon lange, was der Beziehung eine gewisse Vertrautheit gibt, gleichzeitig schwingt aber immer dieses Verbotene mit. Dass sich ihre Gefühle langsam verändern, wirkte auf mich nachvollziehbar und nicht überstürzt. Es ist eher ein leises Entwickeln als ein großes Drama, was meines Erachtens nach aber gut zur Zielgruppe passt.

Der Schreibstil ist locker und gut lesbar, ohne dabei zu schlicht zu wirken. Gerade für ein jüngeres Publikum funktioniert das sehr gut, aber auch als erwachsene Leserin konnte ich mich gut darauf einlassen. An manchen Stellen hätte ich mir allerdings etwas mehr Tiefe gewünscht, vor allem wenn es um die Hintergründe des Nachtreichs oder die Bedrohung geht, die sich im Laufe der Handlung aufbaut.

Das Worldbuilding bleibt insgesamt eher im Hintergrund, was ich teilweise als etwas schade empfand. Die Welt rund um Annwn wirkt interessant und hat definitiv Potenzial, wird aber im ersten Band noch nicht komplett ausgeschöpft. Ich gehe aber davon aus, dass hier in den Folgebänden noch mehr kommt.

Insgesamt ist Der Prinz des Nachtreichs ein gelungener Auftakt, der vor allem durch seine Atmosphäre, die spannende Grundidee und die Beziehung zwischen den Figuren überzeugt. Wer Geschichten mit Parallelwelten, verbotener Liebe und einem Hauch von Gefahr mag, dürfte hier gut aufgehoben sein.
4/5 Sterne

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Der Prinz des Nachtreichs 1. Midnight Spy

Rezensionen von Philiene :

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Prada - Sie träumte von Mode und fand die Liebe von Susanne von Berg

Prada

Mailand zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts.

Die junge Sophia träumt davon in der Stadt der Mode als Schneiderin zu arbeiten. Sie lernt Mario Prada und dessen Bruder kennen und ist von deren Arbeit fazieniert und bald merkt sie das auch Mario ihr immer wichtiger wird....

Der Roman erzählt die Geschichte einer starken jungen Frau die versucht in einer von Männern dominierten Welt Fußstapfen zu fassen.

Es geht um Stoffe und Schniite und die Fazination der Mode. Es geht um die Anfängen des Hauses Prada und um die Modestadt Mailand.

Hauptperson des Romans ist Sophia, eine junge Frau mit vielen guten Ideen , die das Herz am rechten Fleck hat und versucht ihren Weg zu gehen. Mit ihr zusammen wird die Geschichte von Prada erzählt und wird mir ihr lebendig. Tiefe Einblicke in die Welt der Mode sind genauso Bestandteil der Geschichte wie große Gefühle. Das macht das Buch zu einer perfekten Mischung und einem großen Lese Vergnügen.

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Prada - Sie träumte von Mode und fand die Liebe

Rezensionen von gletscherwoelfchen:

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The Crane and the Nightjar von Ada Bailey

Düsterer Auftakt mit leichten Schwächen

"The Crane and the Nightjar" ist der Auftakt einer etwas düstereren Romantasy-Dilogie, die mich vor allem durch ihre Atmosphäre und die Ausgangssituation schnell gepackt hat. Man startet direkt in eine Welt, in der Vertrauen kaum existiert und jede Entscheidung tödliche Konsequenzen haben kann.

Besonders gut gefallen hat mir, dass es keine lange Einführung gibt, sondern man ziemlich schnell mitten im Geschehen steckt.

Im Zentrum stehen die Protagonisten Zara und Crane, die gezwungen sind, zusammenzuarbeiten, obwohl sie sich eigentlich alles andere als trauen können. Genau diese Dynamik fand ich besonders spannend. Zwischen Misstrauen und einer zunächst reinen Zweckgemeinschaft entsteht etwas, das sich nicht sofort greifen lässt, aber gerade dadurch interessant bleibt. Crane bleibt lange undurchschaubar, während Zara eher vorsichtig und von ihren Erfahrungen geprägt wirkt. Das hat für mich sehr gut funktioniert.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man gut durch die Seiten kommt. Gleichzeitig lebt die Geschichte stark von ihrer Stimmung: düster, teilweise brutal und immer mit einem Gefühl von unterschwelliger Bedrohung. Die Prüfungen und Aufgaben innerhalb der Handlung bringen Spannung rein und sorgen dafür, dass man selten das Gefühl hat, komplett durchatmen zu können.

Das Worldbuilding wird eher nebenbei vermittelt, was ich grundsätzlich mochte, weil es den Lesefluss nicht ausbremst. Trotzdem hätte ich mir stellenweise ein paar mehr Details gewünscht, um die Welt noch greifbarer wirken zu lassen. Ähnlich ging es mir mit dem Aufbau der Handlung: Einige Entwicklungen bleiben zunächst etwas unklar oder wirken diffus, wodurch ich nicht immer sofort verstanden habe, worauf alles hinausläuft.

Nichtsdestotrotz hat mich das Buch insgesamt gut unterhalten. Gerade die Mischung aus tödlichen Spielen, Geheimnissen und der sich langsam entwickelnden Beziehung konnte mich überzeugen. Das Ende hat definitiv neugierig auf den Folgeband gemacht und lässt einige Fragen offen, die hoffentlich im nächsten Band beantwortet werden.
4/5 Sterne

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The Crane and the Nightjar

Rezensionen von NT:

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Weißer Sommer von Eva Pramschüfer

Schwer wie Sommerluft

Weißer Sommer ist wie eine melancholische Stimmung, in die man langsam hineingleitet. Hitze, flirrende Sommertage, unausgesprochene Gedanken und zwei Menschen, die sich lieben und gleichzeitig irgendwie verlieren.

Alma und Théo verbringen Zeit in Südfrankreich, und eigentlich passiert gar nicht so viel.

Gerade daraus zieht das Buch aber seine Wirkung. Gespräche verlaufen ins Leere, Erinnerungen drängen sich in die Gegenwart, kleine Beobachtungen bekommen plötzlich Gewicht. Man merkt beim Lesen schnell dass es hier nicht um die Storyline geht, sondern um das Gefühl, wenn zwischenmenschliche Beziehungen langsam brüchig werden.

Der Stil ist poetisch, träumerisch. Ich konnte mich richtig hineinfallen lassen. Das Buch hat etwas sehr Echtes in der Art, wie es Beziehungen zeigt. Das ist ganz fein von der Autorin beobachtet und niedergeschrieben worden.

Ein melancholischer Sommerroman, der ein bisschen schwer im Bauch liegt, aber auf die Positive Art. Danke Eva, für dieses wunderbare Debüt!

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Weißer Sommer

Rezensionen von Ele:

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Der Sommer, der uns blieb von Greta Herrlicher

Erinnerungen und Wahrheiten

Der Sommer der uns blieb, Roman von Greta Herrlicher, EBook, Vani Verlag
Drei Freunde eine alte Schuld und ein Sommer der alles veränderte.
Pia Britta und Martin sind allerbeste Freunde, sie wachsen zusammen in einer idyllischen Kleinstadt auf, als Kinder sind sie unzertrennlich obwohl sie grundverschieden sind.

Erst als sie erwachsen werden, bekommt die Freundschaft Risse. Sie entwickeln sich in unterschiedliche Richtungen und dann passiert etwas, was den Freundschaftsbund der Kameraden zerstört. Doch nach vielen Jahren treffen sie sich an ihrem Heimatort wieder und endlich als es schon fast zu spät ist, werden alle Wahrheiten ausgesprochen.
Coming of Age-Roman in zwei Zeitebenen, in der Gegenwart und was in der Vergangenheit geschah. Einzelne Kapitel sind mit Zitaten und Namen überschrieben. Dazu kommen die Jahreszahlen der jeweiligen Zeit in der das Kapitel geschieht, die drei Freunde erzählen die Story aus der Sicht des jeweiligen Charakters, was meinen Lesefluss anfangs etwas gehemmt hat. Wenn man die Figuren dann besser kennt, ist der Wechsel der Perspektive leicht zu bewältigen und dem flüssigen weg Lesen steht nichts im Wege.
Die Erzählung verbindet die Geschehnisse aus der Jugendzeit mit den Schicksalen denen sich die drei Figuren als Erwachsene in der Gegenwart stellen müssen. Dadurch ergibt sich die Frage die sich mir gestellt hat – War und ist die Freundschaft stark genug für eine 2. Chance? Und was muss Schlimmes geschehen sein, um eine solche Freundschaft zu zerstören? Immer mehr erfährt der Leser und nähert sich im Laufe der Lektüre immer mehr der Auflösung. Zum Ende hin zeichnet sich ab, dass es wohl in einer Hinsicht nicht mehr gut werden kann und das hat mich wirklich sehr erschüttert, am Ende habe ich noch ein paar Tränen vergossen. Ein wirklich feinfühliger und atmosphärischer Roman.
Die Figuren sind sehr liebevoll charakterisiert, sie sind authentisch und sie handeln nachvollziehbar, eine Lieblingsfigur, wenn ich benennen müsste, könnte es sich um die immer kümmernde und sorgende Britta handeln. Eine Person die ich nicht ausstehen konnte war Margot, die Mutter von Martin, die sich wegen ihrer bösen und kalten Art, wohl selbst um einen schönen Lebensabend betrogen hat.
Es kommen so viele Themen in diesem Buch zur Sprache, das Leben das Sterben, Jugendprobleme und Jugendsünden. Krebs Demenz etc. Eine Geschichte wie sie das Leben hätte selbst schreiben können.
Ich habe mich langsam herangetastet und konnte am Ende nicht mehr aufhören, ich hätte noch weiterlesen mögen, denn ich denke die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt. An die Fans von Coming of Age-Romanen eine Leseempfehlung. Alle, die emotionale Familien-Geschichten mögen sollten hier zugreifen.
Von mir 5 Sterne.

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Der Sommer, der uns blieb