Kunden em pfehlungen
Rezensionen von pandas_bücherblog:
tiptoi® Wieso? Weshalb? Warum? junior - Dinosaurier von Cee Neudert
Spielerisch die Welt der Dinosaurier entdecken
Das Cover und das Buch selbst hat uns richtig gefallen. Die Illustrationen sind richtig schön gestaltet, farbenfroh und voller kleiner Details, die man gemeinsam entdecken kann. Gerade für kleine Dino Fans gibt es auf den Seiten unglaublich viel zu sehen. Auch die stabile Verarbeitung finde ich super, weil die Bücher dadurch auch mal einen etwas wilderen Umgang aushalten.
Besonders in Kombination mit dem Tiptoi Stift macht das Buch erst so richtig Spaß. Durch die Geräusche, kleinen Dialoge, das Lied und die zusätzlichen Informationen wird das Ganze viel lebendiger als ein normales Sachbuch. Ich finde schön, dass Kinder selbst entscheiden können, was sie antippen und entdecken möchten. Dadurch beschäftigen sie sich oft viel länger mit einem Buch, ohne dass es sich wie „Lernen“ anfühlt.
Inhaltlich fand ich das Buch für die Zielgruppe gut umgesetzt. Die wichtigsten Fragen rund um Dinosaurier werden kindgerecht erklärt, ohne zu kompliziert zu werden. Gleichzeitig sind aber trotzdem viele interessante Infos dabei, sodass auch Erwachsene noch das ein oder andere dazulernen können.
Besonders gut gefallen hat mir der Einstieg über das Museum, weil das direkt Lust macht, selbst auf Dino Entdeckungstour zu gehen. Auch die Mischung aus Wissen, kleinen Spielen und lustigen Details lockert das Buch schön auf.
An manchen Stellen hatte ich allerdings das Gefühl, dass die Menge an Informationen für ganz kleine Kinder teilweise schon recht überfordernd sein kann. Das ist zwar prinzipiell nichts Schlimmes, weil sie natürlich mit dem Buch mitwachsen können, aber gerade jüngere Kinder werden vermutlich nicht alles direkt aufnehmen können.
Fazit:
Insgesamt ist das Buch aber wirklich eine tolle Beschäftigung für kleine Dino Fans. Durch die Kombination aus Bildern, Geräuschen und interaktiven Elementen wird Wissen hier sehr spielerisch vermittelt und genau das macht die Tiptoi Bücher für mich so besonders.
4,5/5 Sterne
Rezensionen von Wolfgang Adler:
Das Pripjat-Syndrom von Ljubow Sirota
Leider ein immer noch wichtiges Thema!
Tolles Buch, welches sehr authentisch das Leben nach dem Reaktorunglück beschreibt. Sehr beklemmend, wenn man bedenkt das auch in unserer Nähe noch immer alte Atomkraftwerke laufen.
im Shop ansehen weitere Rezensionen von Wolfgang AdlerRezensionen von Anndlich:
Faye Fableheart, Band 1 - Das magische Schloss von Ryan Graudin
Schloss Celurdur
Faye lebt im magischen Schloss ‚Celurdur‘, das an jeder Ecke mit unglaublichen fantastischen Wesen gespickt ist. Bewacht wird das Schloss vom Zauberer West, der mit Süd, Nord und Ost für das Gleichgewicht der Region sorgt. Als West plötzlich als Geist erwacht, ist im klar, dass er dringend einen Nachfolger benötigt.
Kurzerhand plant er ein Turnier und lädt die Jungs aus der Gegend zu diesem ein, doch kann einer von ihnen Faye das Wasser reichen? Oder ist es an der Zeit alte Gewohnheiten zu brechen und ein Mädchen zur Nachfolgerin zu machen?
Faye Fableheart von Ryan Graudin ist ein magisches Abenteuer für Kinder ab neun Jahren. Graudin erschafft nicht nur eine fantastische Geschichte, sondern auch unheimlich tolle Charaktere, die tiefgründig beschrieben werden. Sei es die sympathische Protagonistin Faye, die Mut beweist, beschützt und für Zusammenhalt sorgt, die toughe Königstochter Illian oder ihr smarter Bruder Max. Doch auch der Zauberer West und der kleine Fiesling Vance sind nicht das, was sie auf den ersten Blick zu sein scheinen und verbergen hinter ihrem ersten Eindruck eine zerbrechliche Seite.
Man erahnt zwar ziemlich schnell, wohin die Reise mit Faye und dem Turnier gehen wird, doch bis man das Ziel erreicht, warten eine Menge Überraschungen und spannende Wendungen auf einen und das Tempo der Geschichte wird auf diese Weise stets hoch gehalten. Und obwohl die Geschichte wirklich viel Action und spannende Momente bereithält, hat sie auch noch ganz viel Platz für tolle Botschaften. Faye Fableheart übermittelt die Wichtigkeit des Zusammenhalts, um die Stärken des Einzelnen zu fördern und hervorzuheben, aber auch dass die Fähigkeiten und Wünsche des Einzelnen unabhängig von ihrem Geschlecht sind. So möchte Max nicht der nächste König werden und würde aufgrund seines Charakters auch gar nicht in die Rolle passen, während seine Schwester alles mitbringt, um das Land zukünftig zu regieren.
Immer wieder wird die Geschichte mit Zeichnungen der Illustratorin Geraldine Rodríguez ausgeschmückt, die die Szenen super einfangen und ein wenig an die bekannten Disneyfiguren erinnern.
Faye Fableheart überzeugt auf jeder Ebene. Ein toller, temporeicher Schreibstil, ein magisches Abenteuer und wundervolle Figuren erschaffen ein kurzweiliges Lesevergnügen mit vielen wichtigen Botschaften und einem tollen Ende.
Rezensionen von Claudia R.:
Die Geheimnisse der Alaburg von Greg Walters
gelungener Auftakt der Farbseher Saga
Klappentext / Inhalt:
Ein Mensch, der von der Magie beherrscht wird,
in Zwerg, der nicht zaubern kann,
in übergewichtiger Zwergelbe,
in hinkender Ork.
Sie können die Welt retten - oder vernichten.
Leik,16 Jahre, erlebt einen Winter, der sein ganzes Leben auf den Kopf stellt. Er trifft seine erste Liebe, besucht eine Universität, in der Magie gelehrt wird, und findet zum ersten Mal im Leben Freunde.
Aber seine Welt ist dem Untergang geweiht. Nur wenn Leik es schafft, die Farben der Zauberei richtig einzusetzen, kann er sie retten. Denn außer ihm kann niemand auf der Welt alle drei magischen Farben sehen. Das macht ihn außergewöhnlich - und gefährlich.
Cover:
Das Cover zeigt Umrisse einer Gruppe unterschiedlicher Gestalten. Ein Lichtschein durch einen Wald scheint auf diese herab, so dass diese nur schemenhaft wahrgenommen werden. Die Andeutungen der Gruppe macht es interessant und das Cover macht neugierig auf mehr. Optisch und auch farblich finde ich das Cover gut gelungen und toll umgesetzt.
Meinung:
Eine spannende, fantasievolle Geschichte, voller Magie, Atmosphäre und guter Unterhaltung. Es ist der Auftakt der Farbseher-Saga und man findet schnell in Geschichte und Charaktere hinein.
Inhaltlich möchte ich hier nicht allzu viel verraten und halte mich mit Details und Informationen zum Geschehen zurück.
Der Schreibstil ist bildlich und fesselnd umgesetzt. Es liest sich angenehm und flüssig und man kommt stets gut voran. Die einzelnen Abschnitte und Kapitel haben eine gute und angenehme Länge. Die Kapitelanfänge sind sehr gut herausgearbeitet. Die Symbolik an den Anfängen sind interessant gemacht. Die Überschriften sind passend ohne zu viel zu verraten. Die recht kurzen Kapitel bringen Tempo und Spannung hinein.
Die Charaktere sind vielschichtig und auch die Welt ist sehr gut ausgearbeitet. Man merkt, dass sich zu dem Gesamten viele Gedanken gemacht wurde. Die Geschichte wird spannend umgesetzt und auch wenn das Buch anfänglich recht viele Seiten (knapp 600) umfasst, so liest es sich durch recht kurzweilig und schnell weg. Man kommt fortschreitend gut voran und wird immer mehr an Geschehnisse und Figuren., sowie dessen Entwicklungen gefesselt und möchte stets mehr erfahren.
Ein wundervolles Jugend-Fantasy Buch und ein gelungener Auftakt in die Reihe. Aber nicht nur der Jugend, sondern auch älteren Erwachsenen und eigentlich jedem Fantasy Fan kann ich dieses Buch nur empfehlen. Die Altersempfehlung startet ab 10 Jahren, diese würde ich vielleicht doch ein wenig anheben und es ab ca. 13 Jahren empfehlen und dies nicht nur wegen der fast 600 Seiten.
Wer Fantasy mag und spannender Magie, facettenreichen Charakteren und einer etwas umfangreicheren Geschichte nicht abgeneigt ist, ist hier genau richtig.
Die Geschehnisse werden bildlich beschrieben, in die Charaktere findet man sich sehr gut hinein und die Welt ist toll ausgearbeitet, so dass man hier in eine unterhaltsamen Fantasy Geschichte eintauchen kann.
Fazit:
Eine spannende, fantasievolle Geschichte, voller Magie, Atmosphäre und guter Unterhaltung.
Rezensionen von Furbaby_Mom:
Ein Ort, der bleibt von Sandra Lüpkes
Herrlich atmosphärisch!
Manche Bücher liest man und spürt noch während der Lektüre: sie verändern etwas in einem. "Ein Ort, der bleibt" gehört für mich ganz eindeutig zu meinen all-Time-Highlights. Dieses Buch bleibt im Herzen.
Ich weiß jetzt schon: Ich werde nie wieder durch einen botanischen Garten gehen können, ohne an diesen wunderbaren Roman zu denken.
An Istanbul. An diesen besonderen Garten. An die Menschen, die in der Türkei Zuflucht fanden. An all die Einzelschicksale.
Bereits "Die Schule am Meer" hatte mir in puncto Figurenzeichnung enorm gut gefallen, doch mit ihrem aktuellen Werk hat die Autorin sich für mich komplett übertroffen.
Besonders faszinierend fand ich den historischen Hintergrund. Obwohl ich sehr gerne historische Romane rund um die Zeit des Zweiten Weltkriegs lese, war mir dieser Aspekt der Geschichte bislang völlig unbekannt: Dass viele jüdische Akademiker:innen während Hitlers Regime in die Türkei flohen und dort unter Atatürk aufgenommen wurden. Allein dieses Thema machte den Read für mich schon außergewöhnlich und unglaublich bereichernd.
Im Mittelpunkt steht unter anderem der jüdische Genetiker Alfred Heilbronn, der in Münster seine Lehrbefugnis verliert und schließlich mit seiner Familie nach Istanbul flieht. Dort entsteht auf einer Brandruine ein botanischer Lehrgarten, ein Ort voller Hoffnung, Wissen und Neubeginn, nicht nur für ihn und seine Familie.
Apropos: Insbesondere die Passagen aus Sicht seiner Frau Magda haben mich berührt. Während sie in Deutschland oft lediglich in ihrer geschätzten Rolle als Frau Doktor existierte, beginnt sie in Istanbul plötzlich aufzublühen. Auf der Reise trinkt sie Champagner, entdeckt neue Seiten an sich, lernt Türkisch und findet Schritt für Schritt zu einer Version ihrer selbst, die zuvor kaum Raum hatte zu existieren. Diese Entwicklung wurde so feinfühlig, atmosphärisch und lebendig erzählt, dass ich vollkommen darin versunken bin.
Überhaupt ist Atmosphäre eine der ganz großen Stärken dieses Romans. Sandra Lüpkes erschafft ein Istanbul, das sich nicht nur lesen, sondern fühlen lässt. Ich konnte die Wärme beinahe spüren, den Duft der Pflanzen riechen und die Geräusche der Stadt hören.
Zusätzlich gibt es die Perspektive von Mehpare, die zunächst als Assistentin für Professor Heilbronn arbeitet, sowie die Gegenwartsebene rund um Imke. Auch sie erlebt durch den Aufenthalt in Istanbul einen tiefgreifenden Wandel, und auch ihre Geschichte hat mich emotional sehr bewegt. Die Dynamik mit ihrer Mutter, ihr ständiges Verantwortungsgefühl, das Gefühl selbst eher die Mutterrolle einzunehmen, all das wurde unglaublich authentisch dargestellt. Umso schöner war es mitzuerleben, wie Imke langsam lernt loszulassen und zu erkennen, dass ihre Mutter durchaus ihren eigenen Weg finden kann (und muss).
Sandra Lüpkes verknüpft mehrere Perspektiven und Zeitebenen miteinander, ohne dass je etwas überladen wirkt. Im Gegenteil: Alles greift so geschickt ineinander, dass ein unglaublich stimmiges Gesamtbild entstanden ist.
Es ist offensichtlich, wie viel Herzblut der Recherche in diesem Buch steckt. Ich hatte das große Glück, eine Buchbox zu gewinnen, der unter anderem ein Interview mit der Autorin beilag. Darin erzählte sie, dass sie selbst die Strecke von Münster nach Istanbul mit dem Zug gereist ist (!) - genau wie einst ihre Figuren. Sie lebte eine Zeit lang in der Türkei, besuchte die Gewächshäuser und folgte den Spuren ihrer Protagonistinnen. Und genau das spürt man beim Lesen auf jeder einzelnen Seite. - Diese Verbundenheit mit Istanbul, mit den Frauen. Man wird selbst ein bisschen eins damit.
Für mich ist dieses herausragende Werk daher weit mehr als 'nur' ein historischer Roman. Es ist eine Geschichte über Neuanfänge, Freiheit, Identität, Verlust, Heimatgefühl, Selbstfindung und darüber, wie sehr Orte Menschen verändern können.
Fazit:
Was für ein starker, beeindruckend atmosphärischer Roman! Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar, dass mich hier ein ganz außergewöhnlicher Read erwarten würde, und zwar nicht nur im Hinblick auf das Setting. - Ein absolutes Lesehighlight und eines jener seltenen Bücher, die man nicht mehr vergisst.
Rezensionen von pandas_bücherblog:
Das Zauberwort heißt Nein! von Rebecca Mir; Ruth Rahlff
Wichtige Botschaft mit kleinen Schwächen
Das Cover ist bunt, freundlich und wirkt kindgerecht, ohne dabei überladen zu sein. Auch die Illustrationen im Inneren sind sehr gelungen, da sie farbenfroh sind und die Stimmung der einzelnen Szenen auf eine Weise transportieren, die Kinder gut verstehen können.
Der Schreibstil ist einfach gehalten und passt gut zur Zielgruppe.
Die Sätze sind nicht zu lang und lassen sich flüssig vorlesen, was ich gerade bei Kinderbüchern sehr wichtig finde. Gleichzeitig hätte ich mir an manchen Stellen ein klein wenig mehr Ausarbeitung gewünscht, weil die Geschichte teilweise etwas sprunghaft wirkt und nicht immer alles ganz klar erklärt wird.
Inhaltlich dreht sich alles um das Thema Nein sagen und eigene Grenzen setzen, was ich unglaublich wichtig finde. Gerade für Kinder ist es essenziell zu lernen, dass sie nicht immer Ja sagen müssen, nur um anderen zu gefallen. Das wird hier grundsätzlich gut vermittelt, vor allem durch die Figur von Fiete, der erst nach und nach merkt, dass er sich nicht in jeder Situation wohlfühlt.
Besonders schön fand ich die Rolle der Maus, die Fiete darin bestärkt, auf sich selbst zu hören. Diese Dynamik hat mir gut gefallen, weil sie kindgerecht zeigt, dass es manchmal nur einen kleinen Impuls von außen braucht, um mutiger zu werden. Auch das Thema falsche Freunde wird angeschnitten, was ich ebenfalls wichtig finde.
Allerdings hatte die Geschichte für mich auch ein paar Schwächen. Vor allem das Ende kam sehr abrupt. Fiete lernt zwar, Nein zu sagen, aber danach ist die Geschichte gefühlt sofort vorbei. Mir hat da ein bisschen der Abschluss gefehlt. Gerade für Kinder wäre es schön gewesen zu sehen, wie seine Umgebung darauf reagiert.
Zwischendurch hatte ich auch das Gefühl, dass manche Situationen nicht ganz zu Ende gedacht sind oder etwas mehr Kontext gebraucht hätten, damit die Botschaft noch klarer ankommt.
Fazit:
„Das Zauberwort heißt Nein!“ ist ein liebevoll gestaltetes Kinderbuch mit einer sehr wichtigen Botschaft, die kindgerecht vermittelt wird. Trotz kleiner Schwächen im Aufbau und einem etwas abrupten Ende eignet es sich gut, um mit Kindern über Grenzen, Selbstbewusstsein und Freundschaft zu sprechen.
4/5 Sterne
Rezensionen von Tara:
Weißer Sommer von Eva Pramschüfer
ruhiger Roman
Dadurch, dass ich die Autorin bereits von den Sozialen Medien kannte und sie sehr sympathisch finde, war ich umso neugieriger auf ihr Debütroman. Das Buch handelt um Alma und Theo, wie ihre Beziehung zu Bruch geht und die beiden über den Sommer hinweg im Haus von Almas Eltern versuchen möchten zu entschieden wie es zwischen den beiden weitergehen soll.
Das Buch hat keine große Handlung, sondern beschäftigt sich mehr mit den Gedanken, Gesprächen und Gefühlen der Protagonisten, weshalb ich es zwischenzeitlich immer wieder echt mühselig fand weiterzulesen. Obwohl die beiden Figuren sehr realistisch und authentisch sind, habe ich mich den beiden leider nicht wirklich nah gefühlt. Der Schreibstil der Autorin ist dafür wirklich sehr besonders, fast schon poetisch an vielen Stellen.
Wer auf der Suche nach einem ruhigen, gefühlvollen Buch mit einem wunderschönen Schreibstil ist, kann mit dem Buch nichts falschmachen.
Rezensionen von Buster:
Das Gesetz der Elite von Sandrone Dazieri
Spannend
Dies war mein erster Teil dieser Reihe und er hat mir gut gefallen. Er hat sich auch super einzeln lesen lassen. Mir fehlten nicht wirklich Informationen, da der Autor das ein oder andere kurz erklärte. Das hat mir gut gefallen.
Auch das Ermittlerteam hat mir gut gefallen es machte seine Arbeit gut und erfolgreich.
Natürlich waren sie nicht immer auf der richtigen Spur und es gab Wendungen und auch Irrungen aber das ist normal.
Die Geschichte hat mir auch gut gefallen und war Recht interessant und spannend aufgebaut. Einen Blick in die Welt der Superreichen bekommt man eher selten. Natürlich wird nicht alles stimme aber das Geld und Macht regieren und das es dort andere "Regeln" gibt als in unserer Welt der Normalos ist mir klar gewesen. Teilweise war es Recht rasant und immer spannend. Der Schreibstil ließ sich flüssig lesen und das Ende hat mir auch gut gefallen.
Ich kann das Buch nur empfehlen.
Rezensionen von Sina:
Spielverderberin von Marie Menke
Enttäuschendes Debüt
Marie Menkes Debütroman „Spielverderberin“, erschienen im Kiepenheuer & Witsch Verlag erzählt von einer intensiven und obsessiven Dreiecksfreundschaft, zwischen Dorfidylle und Großstadttrubel und einem Geheimnis, das alles überschattet.
Im Fokus der Handlung steht Sophie, die seit Kindertagen mit ihrer besten Freundin Lotte durch dick und dünn geht.
In der Oberstufe stößt Romy aus München dazu und die bisher so gefestigte Freundschaft gerät nach und nach immer mehr aus den Fugen.
Sprachlich kann Menke durchaus überzeugen, erzählerisch war es mir jedoch zu dünn. Ihr gelingt es zwar, die toxische Dynamik und Rivalität innerhalb der drei Freundinnen gut zu übermitteln, dennoch waren mit die Geschehnisse oft zu vage angedeutet. Insbesondere die Themen Dorf- und Stadtleben kommen dagegen immer und immer wieder zur Sprache und haben mich schnell gelangweilt. Die Spannung wurde nur durch das zwischen den Zeilen stehende Geheimnis aufrecht gehalten und die Lösung am Ende war dann auch weniger kraftvoll, als ich es mir erhofft hatte.
Im Großen und Ganzen konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Die Handlung ist nichts, was bei mir in Erinnerung bleiben wird und auch auf emotionaler Ebene hat es mich nicht abgeholt, da die Figuren durch die Geschichte hindurch distanziert blieben.
Rezensionen von Katzenmicha:
Die Geheimnisse von Liebental von Marion Johanning
Historischer Roman
Fazit zum Buch:
Kurpfalz im Jahr 1700-Sophie hat ihre Mutter verloren und wird von einer Kräutterfrau aufgezogen.Von ihr lernt Sophie alles über Kräuter.Bei einem iher Streifzüge Kräuter zu finden bekommt sie einen Streit zwischen zwei Reiter mit.Wobei der eine sein Leben verliert und der andere schwer verletzt wird.
Dieser verliert aber viel Blut-Sophie näht seine Wunde.Am nächsten Morgen ist er verschwunden.Sophies Ziehmutterwird kank und stirbt,von da ist Sophie auf sich alleine gestellt.Den Winter will sie als Küchenmagd auf Schloß Liebebtal verbringen.Dort begegenet ihr der verletzte Reiter wieder ,es ist der Schlossherr Philipp von Reintz,der sie jedoch nicht erkennt.Ihr Wissen rund um Kräuter und Medizin sind unverzichtbar für das Schloss und für die Schlossherrin.Doch es gibt auch Neider im Schloss,die Sophie in eine ausweglose Sitoation bringen.Andreas Rotfeld, der Verwalter-steht Sophie an der Seite und die beiden fühlen sich einander angezogen.Und dann gibt es nochein Geheimnis um Sophie….
Die Autorin Marion Johanning hat einen wunderbaren Schreibstil.Bildhaft nimmt sie den Leser mit in eine längst vergangene Zeit und läßt ihn an Sophies Seite alles miterleben.Ich liebe es mit den Charakteren in ein längst vergange Zeit zu reisen-sehr gerne 5 Sterne und ich bin auf die nächste Geschichte der Reihe sehr gepannt.











